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Autor Thema: Verleihung des Friedensnobelpreises  (Gelesen 5772 mal)

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colomba

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Verleihung des Friedensnobelpreises
« am: 10. Dezember 2009, 13:50:05 »

US-Präsident Barack Obama nimmt heute in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen. Die Feierlichkeiten zur Verleihung dauern drei Tage, Obama wird sich aber nur etwa 24 Stunden in Norwegen aufhalten. An einem Konzert zu seinen Ehren nimmt er ebensowenig teil wie am traditionellen Mittagessen mit dem norwegischen König.

http://de.news.yahoo.com/2/20091210/tpl-obama-bekommt-friedensnobelpreis-ver-ee974b3.html

Koennte mir mal jemand erklaeren warum? ???
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Ozone

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2009, 14:21:37 »

Koennte mir mal jemand erklaeren warum? ???

Vielleicht hält er diese Peinlichkeit in der Oeffentlichkeit nicht stand ... . Als in Indonesien gefütterter Spross kennt er die Gepflogenheiten des Gesichtsverlustes.

Fest steht, dass ihm die Verleiher des Preises keinen Gefallen gemacht haben. Das pure Gegenteil ist der Fall. Nicht dass man einem Ami Präsi keinen Friedens-Nobelpreis verleihen darf, aber man hätte ihn schon zuerst ein bisschen Präsident sein lassen können, um ruhigen Gewissens zu einem solchen Entscheid zu kommen.
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2009, 14:32:59 von Ozone »
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hansgru

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #2 am: 10. Dezember 2009, 14:26:59 »

[codeKoennte mir mal jemand erklaeren warum?
Vielleicht weil er für den Frieden mehr Soldaten in den Krieg schickt?? :-)
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2009, 14:40:48 »

Vieleicht ist der Preis auch als Ansporn gedacht. Nach dem Motto..   Nun zeig mal endlich ob du wirklich was drauf hast, ausser heisser Luft :D
  
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Ozone

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #4 am: 10. Dezember 2009, 14:49:22 »

Vieleicht ist der Preis auch als Ansporn gedacht. Nach dem Motto..   Nun zeig mal endlich ob du wirklich was drauf hast, ausser heisser Luft :D

Ob heisse Luft oder heisse Ohren wissen wir nun wirklich noch nicht.

Wenn wir ehrlich sind, mindestens dreiviertel der Europäer (ich inklusive) haben ihn gewollt als Präsident. Aber ihm gleich nach Amtsantritt aufgrund von verbalen Ankündigungen einen Nobelpreis zu verleihen, halte ich schon für fragwürdig. Er selber wahrscheinlich auch.


In Italien gibts ein Komittee, das Unterschriften sammelt für Silvio Berlusconi als nächsten Preisträger. Es sei die besondere Handhabung von Silvio im Konflikt Russland/Georgien zu würdigen.

In diesem Sinne sammle ich ab Morgen auch Unterschriften für JJ von der Jetski-Gewerkschaft Patong;   immerhin hat der schon eine "Vorwürdigung" vom Wendehals-Gouverneur erhalten (kein Flaks) für seinen guten Willen, jeweils zwischen den uneinigen Parteien zu vermitteln.  >:
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Burianer

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #5 am: 10. Dezember 2009, 15:39:45 »

 ??? ja ausser heisser Luft hat Obama noch nicht viel bewegt, kann er auch nicht gegen die Lobby in Amerika. :-X
fuer berlusconi, natuerlich kann man ihm den award, wer hat die heisseten maetraessen.. :-*
wie schon in den 60igern, make LOVE  not WAR.. --C
allso koennte der naechste Anwaerter schon aus ITALY kommen ;D
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #6 am: 10. Dezember 2009, 18:07:46 »

Es ist doch interessant zu sehen, dass er durch die Bank von allen Laendern am hoechsten bewertet wurde ( Tendenz fallend)ausser in seinem eigenen Land.

http://www.harrisinteractive.fr/news/2009/baro_worldleaders_V5_UK_final.pdf

http://www.harrisinteractive.de/presse/2009_12_07_TopLeader_November.asp
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2009, 18:19:06 von colomba »
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #7 am: 10. Dezember 2009, 19:16:24 »

US-Präsident Barack Obama hat sich vor der Entgegennahme des Friedensnobelpreises in Oslo zurückhaltend über die Auszeichnung gezeigt. Andere Kandidaten hätten "ohne Zweifel" den Preis wohl mehr verdient, räumte Obama bei einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg ein. Er versprach eine auf internationale Zusammenarbeit ausgerichtete Außenpolitik, die sich für Frieden und Stabilität in der Welt einsetze. Oberstes Ziel sei aber nicht, einen "Popularitätswettbewerb" zu gewinnen, sondern die Interessen seines Landes durchzusetzen.

http://de.news.yahoo.com/2/20091210/tpl-obama-andere-kandidaten-haetten-nobe-ee974b3.html

In diesem Fall sagt er zumindestens die Wahrheit.



http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EA1E6F697DF994F7ABD1151BA642B0457~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?rss_aktuell
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2009, 19:25:22 von colomba »
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hobanse

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #8 am: 10. Dezember 2009, 21:23:24 »

Der letzte wirkliche Praesident der USA war John-F. Kennedy, er musste sterben, weil er dagegen war, dass Israel die A.Bombe bauen wollte.
Die danach kamen waren alles Marionetten der Bilderberger.

Der Obama Schwindel
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thaiman †

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #9 am: 11. Dezember 2009, 07:50:07 »


Ja, meine Lieben, das ist Politik vom
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #10 am: 11. Dezember 2009, 10:16:41 »

US-Präsident Barack Obama hat bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreises den Einsatz von Gewalt als notwendiges Mittel der Politik verteidigt. "Die Instrumente des Krieges spielen eine Rolle bei der Wahrung des Friedens", sagte Obama bei der Zeremonie im Rathaus von Oslo. Zuvor hatte der Vorsitzende des Nobel-Komitees, Thorbjörn Jagland, die Vergabe des Preises an Obama verteidigt.

http://de.news.yahoo.com/2/20091210/tpl-nobelpreistraeger-obama-verteidigt-k-ee974b3.html

Das Uebel ist fuer mich Obama, ein Wolf im Schafspelz.
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rh

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #11 am: 11. Dezember 2009, 10:30:55 »

Warum bekommt ein KRIEGS-Macher den FRIEDENS-Nobelpreis ??????????????
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #12 am: 11. Dezember 2009, 11:27:13 »

Der Dalai Lama hat die Verleihung des Friedensnobelpreises für US-Präsident Barack Obama als ein "bisschen früh" bezeichnet. Obama sei tatkräftig und sehr fähig, sagte der Friedensnobelpreisträger am Freitag in der australischen Stadt Melbourne dem Sender "Sky News". "Aber wenn man realistisch ist, ist es ein bisschen früh", sagte er.

http://de.news.yahoo.com/2/20091211/tts-dalai-lama-nobelpreis-fuer-obama-ist-c1b2fc3.html
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hmh.

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #13 am: 11. Dezember 2009, 14:44:21 »

Anders als es sich Steintischpolitiker und Verschwörungstheoretiker zusammenfaseln, ist Barack Obama ein großartiger Friedensnobelpreisträger.

Laut Testament von Alfred Nobel soll sein Preis an Leute vergeben werden, die

Zitat
am meisten für die Verbrüderung der Völker bewirkt haben bzw. bewirken können.

Der Friedensnobelpreis soll also das stärken und fördern, was sich bestimmte Persönlichkeiten im Sinne des Friedens vorgenommen haben. Auch Willy Brandt hatte 1971 seine Ostpolitik, die die Welt unbestreitbar positiv im Sinne des Friedens verändert hat, gerade mal angefangen. Es ist sinnvoller, Leuten, die am Anfang ihres Weges stehen, einen solchen Preis zu geben, als irgendwelchen alten Leuten, die sozusagen ihre Pflicht (und oft nur die...) schon getan haben. Man denke an die unsägliche Vergabe an Henry Kissinger und Le Duc Tho, der sich übrigens nicht einmal die Mühe machte, den Wisch überhaupt abzuholen.

Barack Obama könnte die Autorität durch den Nobelpreis neue Möglichkeiten eröffnen, wenn auch wohl nur im Ausland. Im Inland hat ihm der Preis bei seinen eisenharten republikanischen Provinz-Hillbillies zwischen Wyoming und Texas ohnehin eher geschadet als genutzt. Aber die Nachricht über Obama, die die hinterfotzigen Wortverdreher von Fox News & Co ihm nicht sofort im Munde herumdrehen, muß ja sowieso erst noch erfunden werden...

Das Dilemma des Nobelpreiskomitees ist es außerdem, daß Leute, die im Sinne des Weltfriedens etwas bewegen können und das auch tun, nicht besonders häufig sind. Was Obama aus seiner Chance macht, steht auf einem anderen Blatt; darüber wird noch zu berichten sein.

Als Verlegenheitslösung gibt man häufig den Preis an sicher ehrenwerte Leute wie Aung San Suu Kyi in Birma, was zwar immerhin dazu führen kann daß diese Leute etwas besser geschützt sind (nur wir Deutsche ermorden ja traditionell mindestens die Hälfte unserer bezeichnenderweise ohnehin wenigen Friedensnobelpreisträger...), aber im eigentlichen Sinne des Stifters sind solche Vergaben keineswegs.

Meiner Meinung nach hat der in Deutschland für mich geradezu penetrant-allgegenwärtge, auf Spesen besonders gerne zu frömmelnden esoterischen Wellneß-Kirchentagen und anderen Popveranstaltungen nach Deutschland reisende Dalai Lama, Vertreter des völlig überholten, vorgestrigen tibetischen Macho-Lamaismus, bei Licht betrachtet nicht besonders viel zum Weltfrieden beigetragen. Und die tibetische Sekte, die er vertritt, schon gar nicht.
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2009, 14:49:30 von hmh. »
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colomba

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Re: Verleihung des Friedensnobelpreises
« Antwort #14 am: 11. Dezember 2009, 14:48:46 »

Er haette seine Anhaenger ja auch zur Gewaltanwendung aufrufen koennen, nach all dem was diesem Volk durch die chinesischen Verbrecher angetan wurde , waere das voll verstaendlich. Nur er hat es nie getan er hat immer zum Gewaltverzicht aufgerufen. Ich moechte nicht wissen zu was die Fuehrer deiner Thaisekte aufgerufen haetten wenn sie in der gleichen Lage waeren.
Dein so toller Hecht Obama ist fuer mich eine Marionette, zum Gewaltverzicht duerfte der doch garnicht aufrufen, selbst wenn er wollte.  Dem ist genau vorgegeben was er zu tun und lassen hat, wie seinem Amtsvorgaenger auch. :D
Das ist der kleine aber sehr feine Unterschied zwischen diesen beide so unterschiedlichen Leuten.
 
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