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Autor Thema: Unser Leben in Bangkok  (Gelesen 1920 mal)

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Khun Han

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Unser Leben in Bangkok
« am: 20. Februar 2022, 21:33:58 »

Ich habe mich entschlossen, zwei "Tagebücher anzulegen". In diesem hier will ich über uns und unser Leben berichten, das wir in Bangkok führen, was uns beschäftigt, was wir so unternehmen oder was wir schon gesehen und erlebt haben. Also ohne Zeitlinie, mit mehr oder weniger Tiefgang.

Das andere Tagebuch wird praktisch eine Autobiografie werden. Zurückreichend in meine/unsere Kindheit wird es um Entscheidungen und Lebenswege gehen, um Geschichten von Erlebtem und Durchgestandenem, mit einem guten Schuss Philosophie und Esoterik.

Ich beginne mal mit unserem Tagesablauf. Seit Jahrzehnten schlafen wir in getrennten Räumen und wenn wir nichts vorhaben stehen wir auf, wann wir ausgeschlafen haben. Als Erstes raucht meine Gattin ihre Zigarette(n) und trinkt Kaffee aus ihrer vor 30 Jahren in London gekauften Tasse. Frühstücken tut sie nicht, dafür essen wir um 10.30 Uhr zu Mittag. Ich röste mir zum Kakao 2 Toastbrote, dazu gibt es entweder Marmelade, Käse oder Wurst, manchmal mache ich mir ein gekochtes Ei in der Mikrowelle. Kochen kann und muss ich nicht, das macht meine Frau mit Leidenschaft. Darüber, wovon wir uns sonst ernähren, erzähle ich später.

Leider kann ich nachts kaum schlafen und so versuche ich den Schlaf jeweils nach den Mahlzeiten nachzuholen. Deng, meine Gattin, hingegen geht ohne Pause ihren Geschäften nach, bis sie sich meist kurz vor Mitternacht niederlegt und sofort einschläft. Wenn wir zuhause bleiben – alle 2 bis 3 Tage sind wir gemeinsam unterwegs -, ist sie mit ihren Pflanzen beschäftigt oder sie steht in der Küche. Sie fährt auch oft alleine mit dem Motorradtaxi zum Einkaufen auf verschiedene Märkte oder besucht ihren Bruder. Sie macht zwar kurze Zigarettenpausen, raucht aber nicht zu Ende oder auch während der Gartenarbeit. Ich sage Garten, aber gemeint sind die vielen Töpfe, Schalen und Schälchen mit Blumen, Kakteen, Blätterzeugs und Minipflanzen in unserer Einfahrt. Da sitzt sie stundenlang, topft um, siebt Erde, bewässert, usw. Dabei hört sie manchmal Musik, meistens Oldies aus unseren jungen Jahren. Ihr neuestes Steckenpferd sind diese Hängefäden, genannt Nuat
Lusi, die sie immer neu flechtet und dabei braune Spitzen entfernt. Das macht sie auch wenn die Seifenopern beginnen, auf dem Boden vor dem Fernseher sitzend und ihre 2 Flaschen Leo trinkend. Wenn sie nicht gerade die Wohnung putzt oder das Gemüse säubert.

Wenn sie dann müde wird, lässt sie sich die Füße massieren, manchmal mit einem Silikonhandschuh mit Noppen.  Und es dauert nicht lange bis sie einschläft. Neuerdings schläft sie auf dem Sofa, während der Fernseher noch 3 Stunden weiterläuft mit ihrem Lieblingsprogramm über kleine Jungs, die eine Zeitlang Mönche sind.









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Kern

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #1 am: 20. Februar 2022, 23:13:15 »

Khun Han

Sehr sympathisch geschrieben  [-]
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Sumi

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #2 am: 21. Februar 2022, 00:36:11 »

@Khun Han

Da hat Deine Frau aber eine schöne Beschäftigung/ Hobby, könnten sich die Hände reichen, meine Frau macht exakt das Gleiche.

Blumen, insbesonders Kakteen mag sie am liebsten, auch sie versucht unseren " Garten " rund ums Haus zu verschönern, in ähnlicher Weise, wie die Bilder, die Du eingestellt hast.

Wo wohnst Du denn, wenn ich mal fragen darf ?, bei uns, wir wohnen seit knapp 5 Jahren in BKK, sieht es fast gleich aus.

Gruß Sumi
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Bruno99

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #3 am: 21. Februar 2022, 07:45:57 »

Ihr neuestes Steckenpferd sind diese Hängefäden, genannt Nuat

Wunderschoene Sammlung an Kleinstgewaechsen aus der Gattung Tillandsia, auf dem ersten Bild am unteren und oberen Bildrand.
Die Haengefaeden gehoeren ebenfalls zu dieser Gattung:  Tillandsia usneoidis

Tillandsien machen eignen sich super als Dekoration auf poroesen Steinen, Wurzeln etc, u.a. auch weil sie sehr langsam wachsen.

Wuensche deiner Frau weiterhin viel Spass bei diesem wunderbaren Hobby  ;}
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Khun Han

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #4 am: 21. Februar 2022, 10:58:03 »

@Kern
Danke! Das macht Mut weiterzuschreiben.

@Sumi
Wir dürften nicht so weit von einander entfernt wohnen. Von der Mall Bangkhae sind es keine 8 km bis zu unserer Haustüre: stadtauswärts bis zur Phetkasem 69, dem Khlong Thawi Watthana entlang bis zum Talad Klongkwang, dann rechts. Das ist bereits Nongkhaem.

Die Beschäftigung mit den Pflanzen gibt ihr Frieden, sagt sie. In Deutschland hatten wir einen großen Garten, den sie dreimal im Jahr umgrub und wo sie ihr Gemüse anpflanzte. Sie hat manches von ihrem Schwiegervater abgeschaut. Und damals schon gerne Kakteen in Schalen arangiert. Laufend kommen neue Pflanzen hinzu, obwohl wir wenig Platz dafür haben. Mittwochs gehen wir öfters auf den Chatuchak Pflanzenmarkt oder in der Nähe zum Sanam Luang 2. Gestern kam sie mit Rosensträuchern und einigen anderen Pflanzen nach hause, die sie in Geschäften entlang der Kanchanapisek gekauft hat.

@Bruno
Danke für die Informationen und die Aufmunterung! Meine Frau wird sich über die Bilder freuen.
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Khun Han

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #5 am: 20. März 2022, 16:01:08 »

Auf dem Talad Bangkhae. Da gibt es u.a. gute Kartoffeln. Wozu aber die beiden Köpfe verwendet werden, ist uns ein Rätsel.






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aladoro

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #6 am: 21. März 2022, 13:32:32 »

Wozu aber die beiden Köpfe verwendet werden, ist uns ein Rätsel.


Schafsköpfe, abgeflemmt, bereit für Grill oder Kochtopf ...

Zunge, Backen, Kopfhaut, Hirn (wers mag, weich wie Butter), Augen (nur der hintere Teil, nicht der Augapfel selber: sehr gut!)
bin in Izmir so alle 2 Wochen zum "Kopfbrater meines Vertrauens" (Imbisstand), der das ganze Fleisch mit Petersilie, Frühlingszwiebelröllchen, Chili+Kreuzkümmel in ein Fladenbrot gewickelt hat. wenn man sich ein bisschen vom grauslichen Bild löst: oberleckerer Happen!
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Sumi

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #7 am: 21. März 2022, 14:52:39 »

@Khun Han

Hab mal auf Google Maps nachgesehen, wir dürften so an die 40 km entfernt wohnen, da ich mehr östlich von BKK wohne, Nähe Seaconsquare Richtung Flughafen Susibum, der liegt Luftlinie ca. noch 10 km weiter östlich von mir.

Gruß Sumi
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Khun Han

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #8 am: 22. März 2022, 10:07:47 »

Oje, und ich hatte geglaubt gelesen zu haben, dass Ihr hinter dem Seacon Bangkhae wohnt. Der Seacon Srinakarin liegt wirklich am anderen Ende der Stadt. Die Entfernung dürfte hinhauen, von uns bis zum Flughafen sind es 60 km.

Gestern waren wir zufällig nach über 5 Jahren wieder im Seacon Srinakarin. In den 9 Jahren zuvor waren wir oft und gerne dort, wie auch im Paradise Park daneben, dem früheren Seri Center. Es brauchte ein paar Momente der Orientierung, dann befand sich alles wieder am Platz. Nur den Don Don Donki, diesen japanische Supermarkt, kannten wir noch nicht. Wenn wir in der Nähe vom MBK sind, können wir den Donki dort aufsuchen.
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Sumi

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #9 am: 22. März 2022, 11:46:41 »

@Khun Han

Ja, die Gegend hier wo ich seit ca. 5 Jahren wohne, gefällt mir ausnahmslos gut. Hätte ich gewußt, daß Du im Seacon Square bist, hätten wir uns mal treffen können, sind keine 500 m von mir. Mit Auto oder Moped 2 MIn.

Mittlererweile ist zwischen Seacon und Paradise jeden Donnerstag bis Sonntag am Abend der Rod Fai Talad Markt, sehr beliebt und bekannt.
Etliche Essensstände, Restaurants und Bars mit guter Live Musik, sowie das Übliche, Klamotten, Uhren, Nippes und mehr, der Markt ist richtig abwechslungsreich und groß.
Hier befindet sich auch ein großer Antiquitäten Markt, mit einigen sehr schönen Oldtimern, alte europ. Roller und alte Motorräder, für Liebhaber bestimmt interessant.
Auch der bekannte und sehr beliebte Rama IX Park ist keine 3 Min. von uns entfernt, da gehen wir zum Entspannen gerne immer wieder mal hin, mit seinem rel. großen See und den wunderschön angelegten Park.
Hier findet alljährlich eine große Blumenschau und Ausstellung statt, die sehenswert ist.

Nochmal, ich bin wirklich glücklich hier zu wohnen, sehr gute Anbindung der Infrastruktur, jede Menge Krankenhäuser im Umkreis, Mega Bang Na ist auch nur 20 Min entfernt, in der Innenstadt ist man in 30 Min., bei normaler Verkehrslage.
Jetzt, wo die BTS bei uns vorbeiführt und demnächst in Betrieb gehen wird ist es noch besser.
Bayoke 2 ist in 30 Min, erreichbar, ebenso die Sukhumvit mit dem europ. Viertel, auch der Flughafen Susibum.

Und möchte man mal raus aus der Stadt, Patthaya 1,5 Std., Khao Yai, Nat. Park 2,5 Std, Ayutthaya 1,5 Std,  Sammut Prakhan 30 Min. und etliche Parks wie Safari Parks, Marina Park, Zoos und Sehenswürdigkeiten, rel. gut und zeitlich angemessen zu erreichen, wenn man es möchte, alles in 30 Min bis 1 Std. erreichbar.

Jedenfalls fühle ich mich wohl, glücklich und bin zufrieden, auch wenn BKK nicht jedermanns Geschmack ist.

Ich stell mal einige Bilder rein, dann kommen die Erinnerungen bestimmt wieder.


Gruß Sumi


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aladoro

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #10 am: 22. März 2022, 13:59:28 »

Zunge, Backen, Kopfhaut, Hirn ...  mit Petersilie, Frühlingszwiebelröllchen, Chili+Kreuzkümmel in ein Fladenbrot gewickelt hat.

möchte Euch kurzes Video (1min), wie man nen "Kuzu Kelle Söğüş" zubereitet nicht vorenthalten:
mir tropft schon der Eckzahn ...

wenn man die Köpfe vor dem Kochen angrillt wirds besonders lecker:


aus den Pfötchen gibts ne währschafte Suppe:


"nose to tail" im besten Sinne!
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Sumi

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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #11 am: 22. März 2022, 18:35:25 »

Für die Meisten ist ja BKK ein Greuel, extremer Verkehr, ( nicht immer und überall ), schlechte Luft und Smog, ( auch nicht immer, kommt darauf an wo man sich in BKK befindet ), ein Gewusel und Gerenne der Menschenmassen, ebenso nicht überall, nur in den Touristen Zonen manchmal.

Das wars dann aber schon mit dem negativen Bild und der vielleicht damit verbundenen Skepsis gegenüber BKK.

Die Vorteile sind aber jedenfalls auch nicht von der Hand zu weisen.
Die Angebote zu Unternehmungen sind einfach überwältigend. Shoppingmalls, Märkte, Garküchen an jeder Ecke, Restaurants für jede Preislage, ebenso Hotels,
China Town, Einkaufsmärkte für alles, Parks, Zoo, Marina und Safari Parks, hunderte von Sehenswürdigkeiten wie Wat Pra Kaew, Chaopraya Bootsrundfahrt, Krokodilfarm, Bars und Nachtleben ( wers möchte ), ich könnte da eine ganze Seite schreiben, und für jeden Geldbeutel ist was vorhanden.

Diese Angebote muß man nicht wahrnehmen, aber man kann es, es besteht die Möglichkeit dazu, auch nachts um 2 Uhr.

Dabei habe ich die Vorzüge der Infrastruktur mit BTS, Taxi immer vorhanden und überall, MRT etc gar nicht erwähnt.
Ganz wichtig euopäische Lebensmittel bekommt jetzt man fast überall, vielleicht nicht alles aber gegenüber 15 od. 20 Jahren ein wesentlich besseres Angebot.

Und nicht zu vergessen Krankenhäuser, ärztliche Versorgung, Drogerien, ( gerade im Alter ), Schulen, Kindergärten, sämtliche Behörden und was weiß ich noch Alles.

Es hat schon seine Vorteile in der Mega City BKK, und die Preise gehen eigentlich, natürlich nicht wie auf dem Lande, aber wesentlich günstiger als in den Touristen Orten, ausgenommen Patthaya.

Alles hat eben so seine Vor,- aber auch Nachteile, das muß, kann, soll und darf natürlich jeder selbst entscheiden. 

Hier jetzt einige der versprochenen  Bilder vom " Talad Rod Fai " in BKK, direkt hinter dem Seacon Square.

Geöffnet jeweils von Do bis So, abends ab 17 Uhr bis Mitternacht, hier trifft sich Jung und Alt, und ist sehr beliebt.
Man kann sehr gut und preiswert in den freien Restaurants dort essen, egal ob Thai Food, Isaan Food od. internationale Kost, wie auf den Bildern zu sehen auch Spare Rips ( Meterware ), hervorragend, mit Sauerkraut, Kartoffelbrei und Pommes, dazu ein kühles Bierchen, was will man mehr.

Da ich den Besitzer kenne, durfte ich zur " Show " als Farang so tun, als ob ich die " Rippchen " selbst mache, das war natürlich eine gute PR für die in Massen vorbeiströmenden Thais.
Habe dort schon sehr oft Besuch aus D mitgenommen, die waren begeistert.

Bei etlichen Bars, teilweise mit Live Musik  kann man nach dem " Shoppen ", mit dem üblichen Nippes, wie Klamotten, Uhren usw, seinen Durst stillen bei nem kühlen Bierchen oder sehr guten Cocktails, und die Preise sind angenehm günstig.

Empfehlen würde ich auf jeden Fall die Hallen zu besuchen in denen wahrlich schöne antike Sachen, ob Möbel, Schallplatten, und Vieles aus aller Welt zu sehen ist und man auch käuflich erwerben kann.
Ebenso die Oldtimer Ecke mit den Motorrädern und Rollern.
Es ist auf diesem " Markt " für jeden was dabei, zum Sehen, Stöbern, oder einfach bummeln.

Eine Empfehlung diesen sich mal anzusehen wäre unter Garantie nicht die schlechteste Entscheidung,  aber seht selbst.



























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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #12 am: 22. März 2022, 19:38:42 »

Nachdem ich Euch den " Rod Fai Markt " etwas näher brachte, will ich Euch jetzt den Park " Rama IX " Suan Luang auch genannt, mit einigen Bildern zeigen.

Er liegt vom Rod Fai Markt ca. gut 500 m Luftlinie entfernt, und ist wirklich eine Oase der Ruhe, Erholung und Entspannung.

Am schönsten ist es morgens bevor die Sonne so richtig den Planeten bestrahlt, und/oder am späten Nachmittag so gegen 16 bis 17 Uhr.
Geöffnet ist der Park ab 6 Uhr morgens bis 19 Uhr abends.
Normalerweise ist der Eintritt frei, aber das letzte Mal, vor 10 Tagen mußten wir 10 THB p/P bezahlen, da ich mit dem Motorroller eingefahren bin, und das kostet jetzt vielleicht etwas, für Autos normalerweise verboten, nur an Beginn des Parks kann man dort parken.

Ideal für Sportler, die in diesem angelegten Naturpark ihre Runden ablaufen, Familien mit Kindern, die Picknicken, Liebespaare für romantische Stunden, oder ganz einfach Erholung suchende vom Alltag.

Der gesamte Park ist ca. 2,5 km breit und 4 km lang, angegeben ist er mit etwa 80 ha und ist der größte öffentliche Park Bangkoks.

Ein See von ca. 400 mal 400 m bietet die Möglichkeit mit Tretbooten diesen zu befahren. Der Park ist wunderbar angelegt mit Brückchen, Wasserfällen, Bänken, Blumenrabatten, einem botanischen Garten, es werden zudem die pflanzlichen Naturschönheiten beschrieben, ein Kakteen Pavillion, eine med. Abteilung für Heilkräuter, ein Wassergarten mit etlichen Wasservögel, auch andere Tierarten wie 100 te Eichhörnchen, sehr vielen Waranen, die einem manchmal beim Spazieren gehen über den Weg laufen.

Sehr schön ist eine kleinere Nachbildung auf einen kleinen See vom Palast " Bang Pa In " zu sehen. Das Original befindet sich in Ayutthaya.

Ein größerer Rundbau, zu ehren König Bumiphol, zeigt die Geschichte des Parks und Entwicklung.

Alljährlich finden hier verschiedene Veranstaltungen hier statt, so auch die bekannte und sehr große Blumen Messe, einfach phantastisch, da kann man dann
auch alle Blumen, Sträucher und Pflanzen käuflich erwerben zu angemessenen Preisen.

Also, wer mal in diese Gegend von BKK kommt, sollte sich diese " grüne Insel " Bangkoks mal ansehen, man wird nicht enttäuscht.

Hier einige Bilder davon.


















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Re: Unser Leben in Bangkok
« Antwort #13 am: 24. März 2022, 17:44:32 »

Danke für die anschauliche Aufklärung zu den Schafsköpfen! Das dürfte aber nicht zur traditionellen Küche Thailands gehören. Doch wer´s mag...

Der Besuch im Seacon war nicht geplant. Eigentlich wollten Pok und Gä, also Sohn und Lebensgefährtin, mit uns an ihrem freien Tag nach Ayutthaya fahren, die übliche Tempeltour. Aber beim Lotus gab´s Dampfbügeleisen zum halben Preis, sie hat 3 gekauft. Wenn jedoch die Monorailbahn fertig ist, kann es sein, dass wir mal dort aufschlagen. Wir haben ja 9 Jahre hinter dem Flughafen gewohnt, in einer Soi der Lat Krabang, und haben die angesprochenen Einkaufspaläste und Parks auch sehr geschätzt. Mit Bus und Van konnten wir alles bequem erreichen. Dazu fuhren wir gern nach Minburi und Bangkapi.

Den Talad Rod Fai gab es damals noch nicht, zumindest nicht in dieser Form. Zu später Stunde sind wir auch selten unterwegs. Nur einmal im Jahr blieben wir früher bis nach Mitternacht - im von Dir gezeigten Rama IX Park. Tage vor dem Geburtstag des Königs gab es einen großen Pflanzenmarkt und viele Eß- und Verkaufsstände und am großen Tag war der Park voll mit Leuten, die picknickten und rumliefen, und am Abend wurden Kerzen verteilt, alle sangen die Hymne und bewunderten das große Feuerwerk. Danach machten sich alle auf den Heimweg und ich bestaunte immer, wie ruhig und freundlich alles ablief.











Wir leben auch gern in dieser lauten, nicht immer gut riechenden und verkehrsreichen Stadt mit den vielen Menschen. Meine Frau ist hier geboren, sie ist ein Stadtkind. Jedes Stadtviertel, jeder Wohnort hat für uns Farangs seine Vor- und seine Nachteile. Aber irgendwie ist das Vergnügen in letzter Zeit getrübt durch die Angst der Einwohner vor dem tödlichen Virus, man sieht das Lächeln nicht mehr, alle schweigen und drehen langsam durch.
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