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Drogenkrieg in Thailand und anderswo

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Kern:
Ozone, wunderbar formuliert!   :]

hellmut:
Am Mittwoch, dem 29. September 2010 gingen der Polizei in Chonburi mehre Drogendealer ins Netz, darunter zwei richtig dicke Fische.

Bei einem wurden 34 000 YaBa Tabletten und 700 Gramm of the class-1 Ice (crystal methamphetamine) gefunden, beim Anderen 36 000 YaBa Pillen.

Die Polizei gibt den Marktwert der 70 000 Tabletten im Einzelhandel mit 21 Millionen Baht an, d. h. 300 Baht pro Stück. Die 700 Gramm Ice wurden mit 3 Millionen Baht taxiert.

Die Preisinformation ist speziell für bukeo.


--- Zitat von: bukeo am 24. September 2010, 12:29:52 ---... Zeig mir einen Link ...
--- Ende Zitat ---

Hier ist der Link: pdn

volkschoen:

--- Zitat ---Da muss man gar nicht so weit wegscheifen. Was in TH aktuell in Sachen drogen abgeht ist erschreckend genug.
Da faengt schon der Familienvater in der Nachbarschaft an von den vorteilen der yaba droge zu philosophieren. Die Hemmschwelle bis zur Einnahme ist weniger als niedrig. Und irgendwie scheint das ganze gesellschaftlich auch noch anerkannt zu sein.
--- Ende Zitat ---

Also ich kann das nicht so stehen lassen, denn das erweckt den Eindruck, dass ganz Thailand nur im Rauch ist, dem ist aber nicht so. Ich bin gerade zurück von meinem Visarun. Ich bin mit dem Bus von Kamphaeng Phet über Chiang Rai nach Mae Sai gefahren. Auf beiden Touren haben je 6 Polizeikontrollen stattgefunden. Da wurde gezielt nach Yaba gesucht, Körperkontrolle, Taschen und Beutel wurden ebenfalls durchsucht.

Auch in meiner Provinz wird hart gegen Drogendealer vorgegangen, ein Nachbar wurde vor kurzem das dritte Mal beim Dealen erwischt, lebenslange Gefängnisstrafe. Meine Frau sagte mir, der kommt nie wieder raus, auch kein Gnadengesuch beim König hat Erfolg. Der Bruder einer Freundin meiner Frau wurde auch beim Dealen erwischt, Lebenslang und das mit 22 Jahren.

Vor zwei Wochen war ich mit den Fußballer in einer Diskothek, plötzlich ein Gebrüll und Hektik, Zivilbeamten haben zwei Drogendealer festgenommen, zwei Ausländer hatten sich aufgeregt, dass die Festnahme etwas rüde ablief, für mich war das Okay, sie wollten nicht freiwillig das Versteck ihrer Drogen zeigen und nicht mitgehen. Das haben dann die Beamten mit Gewalt durchgesetzt.
     
Vor etwa 1,5 Jahren wurden bei zwei junge Burschen bei einer Urinprobe die Einnahme von Yaba festgestellt. Die Folge, Gefängnis, 1 Jahr jeden Monat Abgabe der Urinprobe und ständig Gespräche bei der Polizei.

Auch in der Schule wird über Drogen gesprochen, am Montag kam der Mittelste Bub, 8 Jahre aus der Schule und erklärte mir, er wird später Polizist und geht gegen Drogendealer vor. Als erste Aktion befestigte er ein Schild an unseren Zaun mit der Aufschrift, No Smoking. Ich sagte zu ihm richtig so, denn so fängt es meistens an, erste Zigarette, erster Joint usw.

Das Drogenproblem ist weltweit und leider nicht in dem Griff zu bekommen, weil zu viele an diesem Scheiß viel Kohle verdienen. Ich habe in Berlin einen Kumpel und er ist bei der Polizei, Drogenfahndung. Was der mir damals erzählt hat, dabei ist mir schlecht geworden. Deshalb wünsche ich jedem Drogendealer, das schwärzeste Loch auf dieser Welt. 

Gruß Volkmar   

georg:

--- Zitat von: volkschoen am 01. Oktober 2010, 11:25:53 ---Das Drogenproblem ist weltweit und leider nicht in dem Griff zu bekommen, weil zu viele an diesem Scheiß viel Kohle verdienen. Ich habe in Berlin einen Kumpel und er ist bei der Polizei, Drogenfahndung. Was der mir damals erzählt hat, dabei ist mir schlecht geworden. Deshalb wünsche ich jedem Drogendealer, das schwärzeste Loch auf dieser Welt.  

--- Ende Zitat ---

Richtig es ist nicht in den Griff zu bekommem, warum denn wohl ?

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat. Und das unter Aufsicht und Duldung der NATO-Okkupationsarmee.

Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.

Afghanistan liefert 90 Prozent des Opiums der Welt, die Ausgangsbasis für Heroin.
Alle profitieren davon, die Bauern, die Taliban, die Warlords, die korrupten Offiziellen der afghanischen Regierung, die Kommandeure der NATO-Truppen und am meisten die CIA. Damit füllt sie die schwarzen Kasse für ihre illegalen Operationen.

Hier kann man weierlesen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/04/unter-der-nato-herrschaft-ist.html

oder auch hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657878,00.html

Präsidentenbruder Wali Karzai, einer der mutmaßlich mächtigsten Drogenhändler Afghanistans, soll Zuträger des US-Geheimdienstes CIA sein.
Hunderte Millionen Dollar soll er nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste durch den Handel mit Rohopium und Heroin verdienen, außerdem soll er für seinen Bruder den Wahlbetrug im Süden organisiert haben. Bisher aber traute sich niemand Wali anzutasten. Dass zum Beispiel britische Soldaten im Sommer einen seiner Höfe stürmten und große Mengen Opium fanden, wurde vertuscht.


Wie überall die kleinen Fische sperrt man ein die grossen laufen frei herum, Bussines as useal siehe Banker, Politiker die gleiche Sorte von Mensch.

TiT:
Auch hier frisch "entschwurbelt".  C--

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