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Autor Thema: Der Verschwörungstheoretiker - Thread  (Gelesen 191323 mal)

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Sumi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1710 am: 17. Juni 2020, 19:45:55 »

@ Dissident

ein wirklich guter Beitrag zu diesen Thema, da bin ich in fast allen Punkten bei Dir  ;}

Ergänzend zu der Bewältigung der enormen Entfernungen, mittels Überlichtgeschwindigkeit und der Raumkrümmung kann man noch die Wurmlochtheorie aufführen.



Ein weiterer Denkfehler den viele begehen ist die Annahme, diese möglichen Außerirdischen wollten uns besuchen, bekehren oder ihre überlegene Technik zeigen.

Falsch, könnte es denn nicht eher so sein, daß durch eine techn. Panne, od. Navigationsfehler sie hier auf der Erde strandeten und für eine gewisse Zeit sich niederlassen mußten.

Sie machten das Beste daraus und mußten notgedrungen evt. Rohstoffe aufnehmen od. verarbeiten, um wieder " weiter " fliegen zu können ?

Für sie, den Aliens war mitnichten die Erde von absoluten Desinteresse, was sollten wir ihnen bieten können......nichts.

Sie waren für einen gewissen Zeitraum gezwungen hier zu verbringen und machten das Beste daraus.

Übrigens in versch. Mythen und Religionen wurden nachweislich Zwitterwesen verehrt und als Relikt in Statuen verewigt.
Die berühmteste ist die Sphinx in Ägypten, aber auch in Griechenland gab es Zentauern, Zyklopen, etliche sog. Halbgötter wie Herkules, Phönix, und und.
Verbindungen zwischen Götter und Menschen vielleicht ???
Ist dadurch möglicherweise, ob bewußt od. unbewußt neues Wissen dabei hängengeblieben, wäre doch eine Theorie die genauso falsch od. richtig ist wie alle Anderen.

Ich hatte mal vor vielen Jahren zum Geburtstag von meinem Vater 2 Bücher als Geschenk bekommen.
Das Eine hieß " Buch der Wunder ", das Andere " Buch der Geheimnisse ".

Leider sind die bei meinen vielen Umzügen der letzten Jahre nicht mehr aufzufinden ...schade.

Aber 2 bedeutende Schilderungen blieben wie eingemeißelt bei mir hängen.
 
Das erste Kuriosum, man fand im Norden Nepals, Mitte des 20.Jahrhunderts in 4000m Höhe eine Eisenstange die im Schnee od. der Erde steckte und gut 5 m herausragte, nichts besonderes denkt man.
Diese Eisenstange brachten Einheimische zu Tal und ließen sie untersuchen weil sie ihnen etwas komisch vorkam.

Dabei stellte man mittels der Carbonbestimmung fest, daß sie etwa 8.000 Jahre alt ist.
Schon das ist verblüffend, es kommt aber noch besser, man fand nicht die geringste Spur von Rost an dieser Eisenstange, und stellte eine Legierung fest die bis dato niemand kannte, ......schon erstaunlich.

Ein zweites Relikt, ebenfalls im Himmalaya Gebiet gefunden, ich weiß nicht mehr genau wo,fand man einige Jahre später eine Art Tonscheibe mit Rillen, Durchmesser etwa 30 cm, Dicke ca. 2 cm.
Diese wurde ebenfalls Labortechnisch untersucht und man stellte dabei so eine Art Buchstaben fest, die wie eingepreßt waren.
Wie alt die Scheibe war weiß ich leider auch nicht mehr.
Nach ca. 15 Jahren der Schriftanalyse, solange dauerte diese, war ein Teiltext, Bruchstückweise zur Erkenntnis gelangt, den Rest konnte man immer noch nicht entschlüsseln-

Aus den wenigen Text konnte man Wörter wie " kommen ",  " andere Galaxie " Raumgleiter od. so ähnlich, Mutterschiff, Hilfe, und Situation eroieren, bzw. implizieren.
Leider bekomme ich nirgends diese Bücher mehr, keiner kennt sie, auch Buchverlage, schade so kann man nun diesen beiden Geschichten Glauben schenken od. auch nicht, seltsam ist es alle Fälle mal.

Es gibt meiner Meinung nach wahrscheinlich etliche für uns unerklärliche Ereignisse, mehr als uns lieb ist.

Diese werden aber vertuscht, keiner traut sich etwas zu erzählen od. zu sagen, weil er leider von der Mehrheit als Sonderling belächelt und verschrieen wird.

Gruß ...Sumi


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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1711 am: 17. Juni 2020, 19:54:03 »

Aber mit Verlaub, die Entwicklung der Menschheit kann man mit diesen beiden Argumenten nicht schlüssig erklären, denn es war ja ein Quantensprung in den kommenden 2 - 3 Jahrtausenden. Ein zeitlicher Wimpernschlag mehr nicht, erbrachte so viel neue Erkenntnisse,
das ist mir einfach zu simple erklärt.

In der Geschichte der Menschheit sind diese 2 - 3 Jahrtausende kein Wimpernschlag, auf der Zeitachse des Universum hingegen nicht mal das.

Die Menschheit war bis dato ein nomadisierender Haufen, der auf Jagd gehen mußte um zu überleben.
Später wurde er seßhaft mit Ackerbau und Viehzucht.

Und genau darin liegt ja auch einer der Grundsteine fuer die weitere technische Entwicklung des Menschen.
Sie lernten Holz zu bearbeiten, spaeter lernten sie wie man Erze zu Metallwerkzeugen verwenden konnte, alles Meilensteine in der Entwicklung.
Mit dem Ackerbau und der Viehzucht konnte die Jagd zwecks Nahrungsbeschaffung reduziert werden, es blieb mehr Zeit uebrig fuer die Weiterentwicklung von Werkzeugen.

Ich bin ueberzeugt, dass mit jeder Verbesserung die Geschwindigkeit der Entwicklung von neuen Werkzeugen um "einen Zacken" erhoeht wurde, oder anders ausgedrueckt, die Lernkurve nimmt staendig zu, wird immer steiler, auch heute noch.
Wo frueher Jahrhunderte benoetigt wurden, genugen heute Jahrzehnte oder sogar nur noch Jahre... in Zukunft vielleicht nur noch Monate.
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Heiner Geissler

Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1712 am: 17. Juni 2020, 20:34:07 »

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die Stelle des unvollendeten Obelisken mir angesehen und den Ausführungen des ägypt Reiseführers zugehört wie er die Herstellung der Obelisken zur damaligen Zeit erklärte.
Dazu muß man wissen, daß diese Obelisken aus einen Granitblock in einen Stück gearbeitet wurden.
Ich weiß nicht mehr genau wie lang dieser war, aber sein Gewicht beträgt ca. 130 Tonnen.
Die Vorgehensweise war, man schlug eine Nut, etwa 10 bis 15 cm breit und 20 cm tief auf die gewünschte Länge, anschließend  eine parallel laufende ebenso breite Nut auf der anderen Längsseite in ca. 4 - 5 m Abstand der 1. Nut.
Dann legte man geglättete und bearbeitete Holzbalken in die Nut, bewässerte diese ständig, und nach einiger Zeit sprengten diese aufgequollenen Holzbalken die Obeliskenform heraus.
Da diese Blöcke aus Granitgestein bestehen und dieses Gestein eine kristalline Struktur besitzen die eine exakte Bruchlinie ergeben, konnten Millimetergenaue, Rasiermesserscharfe Linien und Kanten so erarbeitet werden. Einfach, aber unglaublich welche Kraft da am Werke zugegen war.

Gerade du lieferst mir die besten Argumente, dass die Menschen keine "Nachhilfe" bekommen haben.
Käme dir in unserer hochtechnisierten Welt in den Sinn, das Gestein so zu bearbeiten? - Doch eher nicht.

Ein der Raumfahrt mächtiger Besucher schon gar nicht, der würde an Hochleistungslaser, Hochdruck-Wasserstrahl-Säge oder ähnliches denken,
zumal er ja aus einer anderen Umgebung stammen und möglicherweise das Zusammenspiel von Holz und Wasser nicht kennen würde.

Nein, das war schon ein Mensch, der durch genaue Naturbeobachtung auf die Idee kam...

Btw. war ich auch schon dort, soweit ich mich erinnern kann, wäre er 42m hoch geworden...

Nachtrag:
genau diese Eigenschaften des Holzes - nur im umgedrehten Sinne - sieht man sehr gut in einem Tempel am Nil (den Namen habe ich vergessen, aber
da haben sie ein paar ausgestopfte Krokodilgötter). Die Ägypter haben feuchtes Holz dazu verwendet, die Steinblöcke ihrer Bauwerke extrem zusammen
zu ziehen, wenn das Holz trocknete...




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namtok

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1713 am: 17. Juni 2020, 21:57:59 »

Zitat
Aber mit der "transatlantischen Seefahrt" liegst Du leider daneben

Überall auf der Welt, wo ein bischen mehr Platz war wie auf einer weniger Quadratkilometer grossen Insel hat sich der Homo Sapiens auch schon vor der "Entdeckung" durch die "westliche Zivilisation" niedergelassen und muss auch wandernd oder seefahrenderweise eventuell nicht ganz freiwillig dorthin verschlagen statt zielgerichtet navigiert dorthin gelangt, sein, egal ob Indianer in Amerika, Aborigines in Australien oder Südseeinselbewohner in den Weiten des Pazifiks.


Zitat
Gerade du lieferst mir die besten Argumente, dass die Menschen keine "Nachhilfe" bekommen haben.


Nun, es macht absolut keinen Sinn, dass Aliens Jahrmillionen gewartet haben, die Menschheit wegen ihrer latent vorhandenen "Intelligenz" in einem richtigem "Moment" zu pushen, das hätte schon hundert Millionen Jahre eher mit den Dinos passieren können die ja auch nicht die dümmsten waren.  :-)
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Sumi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1714 am: 17. Juni 2020, 22:04:26 »

@ Bruno 99

Ich verstehe schon wie Du das meinst, es dauert meist lange bis eine Lawine ins Rollen kommt, ist sie aber mal in Gang gesetzt geht es immer schneller.
Es steht auch außer Frage, daß diese normale Entwicklung sich ständig dann weiter und schneller bildet.

Wenn Du aber das als Argument aufführst, der letzten ca. 4 Jahrtausende, das sicherlich richtig ist, was war dann fast 490 tsd Jahre lang, nichts, keine Entwicklung, nicht die kleinste Erkenntnis od. Wissen.
Schließlich sind fast eine halbe Million Jahre keine kurze Zeitspanne zumindest für die Menschheit.

Wenn diese Entwicklung wie beschrieben " normal " in einer Evolution abläuft, so nach und nach, absolut Ok, dem ist nichts dagegen zu sagen.

Mich irritiert, daß eben so um 4000 BC urplötzlich ein Boom an neuen Erkenntnissen und Erfindungen es gab, so aus dem Nichts heraus, keine ansteigende lange Kurve der Evolution.
Urplötzlich konnte man Bauwerke bauen die einige hundert Jahre, wenn überhaupt zuvor, man sich nicht mal bildlich vorstellen konnte, geschweige denn erbauen konnte.

Man brauchte dazu mathematisches Wissen, das auf der ganzen Welt nur einige Wenige überhaupt begreifen konnten, Statikberechnungen, Kräfteverhältnisberechnungen etc etc.

Und 100 Jahre zuvor hausten 95 % der Menschheit noch in Hütten od. Höhlen.

So ist es auch mit astronomischen Beobachtungen und Wissen, bedenke daß erst Galileo den Satz sagte " und sie bewegt sich doch, damit meinte er die Erde.
2 -3 Jahrhunderte zuvor glaubten 95 % der Menschheit noch, daß die Erde eine Scheibe ist. 

Das sind die für mich die Punkte die mir nicht schlüssig und logisch einleuchten.


@ Suksabai

Aber sicher haben später die Menschen sehr gut die Natur beobachtet, und bestimmt auch daraus einiges gelernt.

Aber die Außerirdischen, werden sich hüten gleich mit möglichen Laserstrahlen od. Ähnlichem Löcher zu brennen oder sonstige Bearbeitungen damit vorzunehmen.
Sie sind ja nicht dumm, und wissen deshalb daß es zu evt. entwicklungstechnischen Problemen der Menschheit kommen kann.

Nein sie werden eher den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Erdenbewohner, vielleicht eine od. zwei Stufen höher vermitteln, lehren und zeigen.

Das glaube eher ich, daß das der Fall war, wenn es sich so verhalten hat.

Gruß...Sumi
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Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1715 am: 18. Juni 2020, 10:14:05 »

Mich irritiert, daß eben so um 4000 BC urplötzlich ein Boom an neuen Erkenntnissen und Erfindungen es gab, so aus dem Nichts heraus, keine ansteigende lange Kurve der Evolution.
Das sind die für mich die Punkte die mir nicht schlüssig und logisch einleuchten.

Eine Doku zum Thema, der allerdings behauptet, schon 10500 BC ist das Schlüsseljahr:


Zitat
@ Suksabai
Aber die Außerirdischen, werden sich hüten gleich mit möglichen Laserstrahlen od. Ähnlichem Löcher zu brennen oder sonstige Bearbeitungen damit vorzunehmen.
Sie sind ja nicht dumm, und wissen deshalb daß es zu evt. entwicklungstechnischen Problemen der Menschheit kommen kann.
Nein sie werden eher den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Erdenbewohner, vielleicht eine od. zwei Stufen höher vermitteln, lehren und zeigen.

Lass dich mal respekt- und liebevoll necken:
Bist du etwa ein Fan des Jean-Luc Picard?  }{



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namtok

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1716 am: 18. Juni 2020, 13:31:45 »

Zitat
Mich irritiert, daß eben so um 4000 BC urplötzlich ein Boom an neuen Erkenntnissen und Erfindungen es gab, so aus dem Nichts heraus, keine ansteigende lange Kurve der Evolution.
Urplötzlich konnte man Bauwerke bauen die einige hundert Jahre, wenn überhaupt zuvor, man sich nicht mal bildlich vorstellen konnte

Der Auslöser dürfte wohl die Metallverarbeitung gewesen sein, und angesichts der Tatsache dass die Menschheit zehntausende von Jahren vorher schon Feuer machen konnte spricht auch nichts für ausserirdische Hilfestellung sondern eine Zufallsentdeckung (  rotes Metall aus im Feuer geschmolzenen Kupfererz ) bis dann die Menschen jahrhundertelang selbst durch Versuch und Irrtum die richtige Mischung für härtere Legierungen wie Bronze herausfanden. Dann ging es auch relativ schnell, alle bekannten Erzbrocken zu testen und auf das häufigere Eisen zu stossen dass allerdings grössere Hitze und höhere Schmelztemperaturen braucht.

Und ruckzuck war auch das benötigte Werkzeug da, mit einem steinzeitlichen Faustkeil Wälder zu roden oder grössere Grabungsarbeiten vorzunehmen war schwieriger als das nun mögliche...

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Sumi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1717 am: 18. Juni 2020, 16:13:33 »

@ Namtok

Die Kupferzeit begann ca.4300 BC und endete 1700 BC, da etwa ab diesen Zeitpunkt die Eisenzeit begann, übrigens erste Nachweise bei den Hethitern.
Wieder ein Datum 4.300 BC also die Zeit, die ich stets mit urplötzlichen Entdeckungen gleichsetze.
Der " Stein " kam ins rollen, und danach wurde ganz normal darauf aufgebaut, verständlich.


@ Suksabai

Ha, Ha, Ha auf die Anspielung von Jean Luc Picard hab ich herzhaft lachen müssen und mich amüsiert, könnte man vielleicht annehmen, dem ist aber garantiert nicht so.

Aber zuerst mal besten Dank für das Video, das Du hier eingestellt hast, hochinteressant und gut dokumentiert. {* ;}

Ja, ich habe die Pyramiden und kulturellen antiken Stätten in Ägypten, als auch vor 4 Jahren 1 Woche lang mir eingehend Angkor Wat
in Siam Reap angesehen, beide sind sehr beeindruckende Kultstätten.

Auch hier in diesem Video wurde die Zahl etwa 4 - 5000 BC genannt bei der Erbauung der ersten Pyramide, und das vorhandene Wissen über Astronomie, das man damals schon in der Pharaonenzeit besaß.
Sogar hier wurde, wenn auch vielleicht nur durch Überlieferungen und mythologisch gesehen " Osiris " der die Welt erschuf, auf die Erde herabkam, und auch hier wurde wieder die Zeit um 4.500 BC genannt.

Die Mayas, besaßen zwar eine sehr hochstehende Kultur die aber jedoch nicht so alt wie die in Ägypten ist.
Dennoch verehrten sie Götter, die Sterne am Firmament und hatten ein großes Wissen über die Astronomie, woher. Zwar sagt man durch Beobachtungen, diese mußten aber ja über Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende gemacht worden sein, denn der Zyklus, in dem sich 1 mal Alles dreht, dauert ja 26.000 Jahre.

Für ihre Zeit waren sie bestimmt hochgebildet zumindest eine gewisse Oberschicht.
Wenn so hoch gebildet und enormes allgemeines Wissen vorhanden war, wie verhält es sich dann jedoch mit den brutalen menschlichen Opferritualen, kann das so zusammenpassen ?
Auf der einen Seite hochstehende Kultur, Wissen und Zivilisation, auf der anderen Seite der " Aberglaube " durch Menschenopfer irgendetwas zu besänftigen, od. gar das Universum zu beeinflussen, da beißt sich etwas, reimt sich nicht so recht zusammen.

Das Video ist wirklich reich an Geschichten, Bildern und Bauwerken aus verschiedenen Ländern und Kulturen.
Jede Kultur glaubte aber an ein Irgendetwas was mit den Sternen und Universum zu tun hat, die Einen nennen es Götter, andere Paradies, wieder Andere Nirwana, etc. etc.
Jeder und Alle wollen dorthin wo die Götter, ( evt. doch außerirdische Besucher ), wohnen oder herkamen, weil da im Himmel, wo die Götter wohnen muß ja das Paradies sein, eigentlich logisch dieser Wunsch.

Und wenn es eine hochstehende Kultur mal gab, seit 10.500 Jahren BC, ist ja nicht auszuschließen, woher hatten die dann das Wissen.

Prinzipiell verneine ich nicht die aufgezeigten Möglichkeiten, obgleich ich, so wie be- und geschrieben und teilweise angenommen wird, es nicht so recht nachvollziehen kann.

Solange die Wissenschaft sich darüber noch nicht mal einig ist, und verschiedene Meinungen vorherrschen, solange ist für mich jede andere Theorie, auch mit Einfluß von " Außen ", genauso falsch oder richtig wie alle anderen Theorien auch.

Gruß ... Sumi
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Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1718 am: 18. Juni 2020, 16:45:49 »

Für ihre Zeit waren sie bestimmt hochgebildet zumindest eine gewisse Oberschicht.
Wenn so hoch gebildet und enormes allgemeines Wissen vorhanden war, wie verhält es sich dann jedoch mit den brutalen menschlichen Opferritualen, kann das so zusammenpassen ?
Auf der einen Seite hochstehende Kultur, Wissen und Zivilisation, auf der anderen Seite der " Aberglaube " durch Menschenopfer irgendetwas zu besänftigen, od. gar das Universum zu beeinflussen, da beißt sich etwas, reimt sich nicht so recht zusammen.

Auch du verfällst in den Irrtum, dass eine wissenschaftlich relativ hochstehende Gesellschaft auch ethisch einwandfrei sein muss.

So ganz nebenbei: wenn nur eine bestimmte Kaste Zugang zu dem Wissen hatte, musste man die Resultate daraus dem

"gemeinen Volk" irgendwie verkaufen - und was ist da besser als Hokuspokus, der auch gleich ein bisschen Angst erzeugt?

(Stichwort Religion)

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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1719 am: 18. Juni 2020, 20:02:25 »

Und wenn es eine hochstehende Kultur mal gab, seit 10.500 Jahren BC, ist ja nicht auszuschließen, woher hatten die dann das Wissen.

Beschraenkt sich die Frage nach Wissen ausschliesslich auf das Leben des Homo Sapiens?

Wie haben z.B. Termiten gelernt riesige Tuerme zu bauen, wie haben Webervoegel gelernt ihre Nester zu bauen?

Wer hat Ameisen beigebracht, sich zu einem Verbund zusammenschliessend, Gewaesser zu ueberqueren?

Wie kam der Schuetzenfisch zu seiner Jagdmethode und wer hat der Hornviper beigebracht, wie sie sich fuer die Lauer auf Beute im Sand vergraebt?

War es einfach Evolution oder womoeglich doch "Goettliche Eingebung", auf die die Bayrische Regierung angeblich (nach Ludwig Thoma) bis heute noch wartet?


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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1720 am: 18. Juni 2020, 20:10:50 »

@ Suksabai

bei einem Punkt muß ich Dir beipflichten, ja es wird und muß beim gemeinen Volk Angst erzeugt werden.

Das war schon immer so, ob bei der Pharaonenzeit, Christentum und anderen Religionen, bis in die Jetztzeit, besonders Mönche, Priester und Regenten, wendeten diese Verhaltensweisen an. Dem Volk wird nur das gesagt was es ihrer Meinung nach hören und wissen darf.
Kurzum es wird dumm gehalten, denn nur wenn ein Volk dumm ist und nichts weiß, läßt es sich leichter überzeugen, lehren, leiten und regieren. 

Gruß Sumi
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1721 am: 18. Juni 2020, 20:48:35 »

...alter Spruch:
Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1722 am: 18. Juni 2020, 21:33:51 »

@ Bruno 99

Auf Deine Frage ob sich das Wissen nur auf den Homo Sapiens bezieht,  Ja.

Die anderen aufgeführten Beispiele von Dir sind gut, und nicht leicht zu beantworten.
Wobei ich auf diesem Gebiet bestimmt nicht der richtige Ansprechpartner bin, dazu fehlt mir einfach das Wissen dazu.


Ich bin der Meinung, daß aber schon ein Unterschied zwischen Tieren und Menschen gemacht werden muß.

Bei Menschen spricht man zumindest ( wissenschaftlich betrachtet ) von Intelligenz. Er ist in der Lage bestimmte Situationen zu erkennen, darauf zu reagieren und daraus zu lernen und dann darauf aufzubauen.
Auch komplexe Situationen kann er erfassen, umsetzen und Lösungen finden.
Ebenso ist er in der Lage eigene Gedanken sich zu machen und etwas darauf aufzubauen.


Bei Tieren spricht man von angeborenen Instinkt und Verhaltensweisen.
Natürlich kann man jetzt sagen, hallo,...auch der Delfin, der Menschenaffe, der Elefant, der Hund, der Papagei, Lachse, Zugvögel und noch einige weitere in Deiner Aufzählung die Du gemacht hast, tun das ja auch. 

Zur besseren Erklärung was ich meine folgendes Beispiel.

Ein Menschenaffe steht dem Menschen ja sehr nahe, dennoch werden in Afrika diese Affen ganz einfach gefangen.

In einem Termitenhügel wird ein Loch seitlich gemacht, allerdings nur so groß, daß gerade noch die offene Hand eines Affen durchpaßt.  Dann wird in dieses Loch stark salzhaltiges Obst od. Nüsse reingelegt, Affen lieben nämlich Salz.

Das beobachten durch ihre Neugierde natürlich die Affen.
Nachdem sich die Person entfernt hat kommen die Affen und begutachten was da so gemacht wurde und untersuchen dieses Loch.
Schon steckt der Eine seine Hand rein und greift nach den Inhalt, dazu muß er aber eine Faust machen.
Diese Faust ist allerdings dann durch das festgehaltene Obst um einiges größer vom Umfang geworden, und... er steckt mit seiner Hand fest, da er das Obst auf keinen Fall ja losläßt.

Die Person kommt zurück und befreit den Affen, gibt ihm aber jede Menge salzhaltiges Obst oder ähnliches, welches der Affe gierig frißt.
Dann legt sich der Affenjäger auf die Lauer und wartet.
Das Salz wirkt langsam und der Affe hat ungemeinen Durst und macht sich schnellstens auf den Weg zur nächsten Wasserstelle um seinen Durst zu stillen, der Einheimische folgt ihm natürlich.

Diese Methode hat schon manch Einheimischen in Afrika vor dem verdursten in wüstenähnlichen Gebieten, wenn er in fremden Terrain auf der Jagd war gerettet, da ihn der Affe an geheime Wasserstellen führte, die der Mensch zuvor nicht kannte.

Damit wollte ich nur aufzeigen, daß ein Tier nicht darauf reagieren kann, wenn er feststeckt, ein Menschenkind allerdings schon.

Ein Tier kann nur bis zu einem bestimmten Punkt angelernte Verhaltensweisen od. Dressuren umsetzen, der Mensch allerdings schon, das ist der große Unterschied.

Ich weiß, daß ich sehr einfach auf Deine Fragen nur antworten kann, aber besser kann ich es nicht ausdrücken und erklären, dazu müßtest Du einen Fachmann näher befragen, wie er das ganze sieht.

Gruß... Sumi



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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1723 am: 19. Juni 2020, 00:18:48 »

Ich bin der Meinung, daß aber schon ein Unterschied zwischen Tieren und Menschen gemacht werden muß.
...
Bei Tieren spricht man von angeborenen Instinkt und Verhaltensweisen.

Sind die Verhaltensweisen angeboren, wo bleibt dann die Evolution?

Angeboren wuerde dann ja bedeuten, ist im genetischen Code festgelegt.
Haben aussterbende Rassen einen genetischen Defekt, oder ist der Grund in der fehlenden Anpassung zu suchen?
Aber wie koennen sie sich den anpassen, wenn ihre Verhaltensweisen angeboren, also genetisch festgelegt sind?

Wenn es ums Ueberleben geht, spricht man da nicht auch von "survival of the fittest", also von Mechanismen einer natuerlichen Selektion ?

Nur wer schneller rennen/fliegen oder hoeher klettern kann ist noch lange nicht davon gefeit schlussendlich doch gefressen zu werden.
Tarnung und Taeschung gibt es auf der Seite der Jaeger als auch auf der Seite der Gejagten, nur nicht innerhalb derselben Gattung, sondern in der unmittelbaren Nahrungskette.

Warum sollen diese Mechanismen frueher beim Menschen nicht auch dazu gefuehrt haben, dass eben der Fittere im Sinne von Ueberlebfaehigere fuer Nachkommen sorgen konnte?

Aufgrund wechselnder Umwelt-/Klimabedingungen gabs es mit Sicherheit Rueckschlaege/Stagnationen wie auch Beschleuniger in der Entwicklung.
Evolution ist keine lineare Entwicklung, sie ist progressiv.
Dadurch ergeben sich sich eben Zeitraeume wo die Entwicklung mal langsamer, aber auch mal rasanter statt fand.

Vor fuenf, sechs Jahrzehnten suchte die Wissenschaft mit grossem Elan den sog. "missing link", also den Uebergang vom Affen zum Menschen mittels fossilen Ueberresten beider Gattungen zusammen, die Abstammung des Affen zu beweisen und damit sich auch von der Doktrin der Kirche, den Menschen als goettliche Schoepfung anzusehen, zu loesen.

Das war auch die Zeit, als das Bild des zuerst auf allen Vieren laufenden Affen sich langsam in aufrechte Haltung begebend sich zum heutigen Homo Sapiens entwickelte.
Diese Bild Bild entstand unter der Annahme, dass die Evolution linear statt fand, heute hat man bessere Erkenntnisse, Lucy hat ausgedient.
Man spricht auch nicht mehr vom "missing link" sondern vom "connecting link".

Unter diesem Gesichtspunkt, also der nicht linearen Entwicklung, ist es natuerlich einfacher sog. Luecken oder eben Entwicklungsspruenge mit Aliens zu fuellen/erklaeren.
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1724 am: 19. Juni 2020, 02:02:02 »

Weil hier von/über Außerirdische/n gemutmaßt wird, gieße ich gerne noch ein wenig Öl ins Feuer...

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...und

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