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Autor Thema: Heute gibts :  (Gelesen 113165 mal)

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derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #360 am: 22. August 2012, 23:18:13 »

welcome back  ;}       [-]

und das mit dem alt hergebrachten Nick   ;]

jep !
Gut Ding muß weile haben.
Will auch nicht weiter darüber nachkarteln.....



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Drogen und Alkohol sind was für Anfänger.
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Ich bin verantwortlich für das, was ich sage, und nicht für das,
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udo50

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Re: Heute gibts :
« Antwort #361 am: 22. August 2012, 23:26:32 »

Hallo Bernd, ach nee,  sollen wir ja nicht mehr verwenden den Vornahmen nur noch den Nick {[  über 2 Wochen hast du uns schmachten lassen. Jetzt sie mal zu das wir wieder "watt aufe Rippen kriegen" schön das du wieder da bist. ;} [-]
Gruß udo
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Gruß Udo

derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #362 am: 22. August 2012, 23:39:35 »

Hallo Bernd, ach nee,  sollen wir ja nicht mehr verwenden den Vornahmen nur noch den Nick


Der franzi hat auch sein "Sommerloch" und wußte nicht was er schreiben soll da hat er euch mit den Vornamen und den Kürzeln  beschäftigt und sich todgelacht.

er nennt sich ja auch kurz und bündig "franzi"  und  nicht Heiliger Franziskus   ;) :D ;)
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derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #363 am: 23. August 2012, 01:26:45 »


Heute gibts :




Heute habe ich mir mal wieder einen schönen Sommersalat zubereitet.
und so sah er aus:


Dazu hatte ich mir 2 erlei Blattsalate mitgenommen einen grünen und einen etwas rötlichen (Name ? k.A. eine neue Sorte meines Gärtners) aber ähnlich einem Lollo Rosso.
Dazu kann man natürlich je nach Geschmack und was man gerade zu Hause oder zur Hand hat verwenden. Ich hatte mir noch kleine französische Tomaten besorgt, die ich beim Händler probiert hatte , eine vorzüglich schmeckende Sorte. Dann habe ich ja immer Rote Zwiebeln zu Hause und auch Schalotten. Die verwende ich roh, also z.B. zum Salat lieber als übliche Haushaltszwiebeln, da sie doch etwas milder im Geschmack sind.
Im Sommer immert im Haus: auch Zwiebelschlutten also Jungzwiebeln samt grün, schön in feine Ringelchen geschnitten.
Dann natürlich Kräuter wie : Schnittlauch, Petersilie, Dill, Borretsch, Basilikum, Knoblauch,  je nach Gusto und Salat.


Ich nahm noch etwas braune Champignons ( sind etwas geschmackvoller als die weißen) dazu und Peccorino.

Nun kann man die Ingredienzien  für eine Salatdressing wie es z.B. die Italiener gerne machen auf den Tisch stellen und jeder würzt sich alles selbst nach belieben. Man kann es auch halten wie die Hausfrauen oder es Oma schon machte: man rührt eine Dressing bzw volkstümlich gesagt: eine  Salatsauce in einer Schüßel an und dort wird dann der Salat eingetaucht , gebadet oder liegt da auch schon mal wie bestellt und nicht abgeholt drin herum, bis sich jemand erbarmt ihn da rauszuholen.......
zusätzlich wäscht sich die halbe Familie (oder das Küchenpersonal) beim baden des Salates die Hände und dann wird auf dem Teller angerichtet.
Stimmts ?
Bis er endlich auf den Tisch kommt, dann endlich gegessen wird, ist er sehr oft bereits wieder zusammengefallen und alles andere nur nicht mehr knackig. Eigentlich eher reif für die Tonne als zu einem genußvollen Essen.
Und ,  gerade in der Gastronomie passiert das recht oft: da wird die Salatdressing angerührt in einer großen Schüßel.
Zu Anfang schmecken die ersten darin gewendeten grünen Salate noch recht gut. Doch  an grünem Salat haftet meist nocht etwas Wasser vom waschen, das bringt man mit in die Dressing und von Portion zu Portion wird die Dressing immer mehr wässrig und geschmackloser.
Bis du dann als Gast dran bist und einen laschen Salat bekommst,  denn in der gleichen Dressing wurden bereits x Salate zuvor „gebadet“.
Sie ist total verdünnt und schmeckt nix mehr !

Fortsetzung folgt

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derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #364 am: 23. August 2012, 01:29:56 »


Heute gibts :



Schon erlebt ? Sicherlich.

Doch das läßt sich alles  vermeiden und leicht ändern, wenn ihr es so wie ich macht :

bei mir stehen immer Schraubverschlußgläser verschiedener Größe in der  Küche herum,
dort hinein gebe ich meine Ingredienzien (Zutaten) Salz Pfeffer, Essig, Öl, Wasser,  Kräuter etc. ist alles drin, schraube ich das Glas zu, schüttel alles fest durch, öffne das Glas und schmecke die Dressing mit einem Löffelchen ab, solange bis sie mir genehm ist und passt.
Auf diese weise vermischt sich alles viel besser und ergibt auch eher einem Emulsion als wenn du gleiches in einer Schüßel miteinander verrührst.
Du kannst es gut vorbereiten , meinetwegen schon 1, 2 tage vorher und eine solche Dressing im zugeschraubten Glas hält tagelang auch im Kühlschrank. Also lohnt es, auch etwas mehr zuzubereiten , also auf Vorrat, insbesondere wenn die Familie gerne Salat isst.

Wir haben aber noch ganz andere Vorteile!
Nehmt nun z.B. den oben abgebildeten  gemischten Salat. Du hast Freunde eingeladen brauchst 10 Stück davon.

Du gehst her stellst 10 Teller auf den Tisch und richtest die Salatteller genau wie oben einen nach dem anderen an und ab in den Kühlschrank. Ein großes Schraubverschlußglas voller Dressing hast du auch vorbereitet und auch im Kühlschrank. Der Besuch kann  kommen.
Relaxed holst du den Salat und die Dressing raus, einmal noch aufschütteln, überall 2, 3 Esslöffel deiner Dressing darüberträufeln und  : FERTIG.  Nein keine Zauberei sondern mit Köpfchen gemacht.....

Machst du das auf herkömmliche weise mußt du ihn machen wenn die Leute da sind,und stehst im Streß in der Küche statt bei deinem Besuch. Wenn du ihn schon vorher machst, fällt er zusammen  bis die Leute da sind, durch die Dressing.

Also sich was gutes angewöhnen : Dressing immer in einem Glas zubereiten und aufschütteln 
Also habe ich den Salat geputzt in kaltem Wasser gewaschen, abtropfen lassen, in einer Schüßel in den Kühlschrank gegeben damit er auch erfrischend kühl und knackig bleibt. (es gibt nichts schlimmeres als im Sommer und bei Wärme  einen Salat serviert zu bekommen der nicht kühl ist und erfrischt sondern  genauso warm wie alles um einen herum... )Wiederlich!

Dazu habe ich auf einem Hobel die Champignons  und  rote Zwiebel gehobelt, die Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und  Dill feingeschnitten , die tomaätchen gewaschen  und halbiert, und zuguterletzt etwas Peccorino fein darübergehobelt.

Zuguterletzt von der Dressing darüber geträufelt und fertig war mein leckerer und  erfrischend kühler Sommersalat:





Dressing drauf träufeln....





Guten Appetit !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #365 am: 23. August 2012, 02:02:08 »


Heute gibts :





Zu den Salaten gibt es natürlich auch sehr viel zu sagen.

Jeder versteht unter einem Salat etwas ganz anderes:
Für den einen ist es ein gemischter Salat wie er ihn übelicherweise aus einem Lokal kennt.
in der gut bürgerlichen Version oft 2-3 angemachte Gemüse , wie z.b. Bohnen, Karotten, Blumenkohl etc. und dazu ein paar Blättchen grünen Salat.
Damit ist heute kein Staat mehr zu machen und kein Blumentopf zu gewinnen.

Nachdem dann mehr Technik in die Küchen einzog hatten viele Küche leistungsfähige Küchenmaschine mit allen möglichen Hobel und Reibesätzen. Nun wurde saisonales Gemüse
gehobelt, und gerieben was das Zeug hielt und überall fanden sich nun auf den Salattellerchen geriebene Karotten, Sellerie, Weißkraut und und und.

Die nächste Welle kam dann als Vegetarier sich aus den Büschen trauten und mit der „Trimm dich Welle“ gesunde leichte und vegetarische Gerichte Einzug hielten. Mit ein Renner dieser Zeit waren die Salatteller  die nun in den verschiedensten Variationen  einzug hielten. Um das etwas vollwertiger zu machen wurden dazu  dann Streifen vom Hähnchen, Pute, aber auch Rind  gereicht oder auch vom Lachs oder Shrimps, Garnelen, Gambas etc

Einer der Vorgänger dieser Salate war der „Italienische Salat“ wie ihn die Pizzerien und italienischen Lokale anboten.
Allerdings: diese Salate waren eher Vorspeisen in diesen Ländern  ( Italien, Spanien,Griechenland, Türkei, Frankreich ,die Urlaubsländer halt) und nicht wie in Dach Beilage
zu einem Hauptgericht.

Auch waren die Salate dort meist nicht fertig angemacht, sondern man bekam Essig und Öl dazu gestellt zum Pfeffer und dem Salz.

Mit einher ging daß nun eigentlich das ganze Jahr über sämtliche Salate verfügbar sind, und es kamen immer mehr  z. b. an Blattsalaten mit dazu.
Heute hat man kein Problem leicht alleine 10 verschiedene Blattsalate einzukaufen. Bitte ?
Kopfsalat, Bataviasalat rot und grün, Lollo Rosso rot und grün, Radiccio, Romanesco,
Eichblattsalat grün und braun, Pflücksalat , Rapuntzel (Feldsalat), Endivien, Chicorree,
und und  und



Die nächste Stufe waren die ersten Salatbuffets.
Die Hotels in den Urlaubsländern hatten das schnell erkannt, daß die Leute aus dem norden gerne das Grünzeug essen. Folge waren ständige Umbestellungen die die Küchen durcheinander brachten, zudem schmeckten in der Hitze des Südens die kühlen Salate.
Und : die Gäste hatten was zu tun , waren beschäftigt und auch optisch wurden so die Salatbuffets zu einem Mittelpunkt im Speisesaal.

Und , das Grünzeug war billig und so konnte man die Gäste preiswert verköstigen.
Als dann auch noch einige Warme Gerichte wie die Paella, Spaghetti und Pommes für die Kinder am Salatbuffet plaziert wurden  waren die heute nicht mehr wegzudenkenden Buffets in den Urlauberhotels geboren. 
Den Hoteliers war es recht, man konnte viel Personal  in Service und Küche einsparen.

Statt sich bedienen zu lassen „arbeiteten  die Gäste“ was für ein köstlicher Anblick für den Hoteldirktor !


Hotel Ritter

Und bei den Salaten wollte auch nicht jeder Gast die gleiche Tunke, also stellte man eine zweite, und dritte Dressing und mehr dazu  .

Selbst in Kantinen und top Lokalen finden sich die Salatbuffets .
Und da manche Leute etwas sehr sorglos mit diesem Lebensmittel umgingen und mehr auf den Teller klatschten, die Augen größer als der Magen waren, wird heute oft bezahlt und zwar nach Gewicht bezahlt : so staunt mancher nicht schlecht , der es aus der Kantine seines öffentlich-rechtlichen  Arbeitgebers nicht kennt, wenn er am Ende an der Kasse für seinen
Berg von Salat  nicht gerade wenig berappen muß..........

Vielleicht  wäre cash  auch eine Alternative für die wie eine Heuschreckenplage eingefallenen, früher Sowjets , jetzt Russen genannten Bürger,  die täglich tonnenweise die Salatbuffets dieser Welt plündern und es dann über ihre Teller in die Tonnen wandern lassen.......  kostet ja nix......

Hotel Delfi
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Re: Heute gibts :
« Antwort #366 am: 23. August 2012, 02:38:18 »


Heute gibts :






Wie zuvor beschrieben  kennen  wir klassischerweise einzelne angemachte Salate, die wir einzeln oder als „gemischte Salate“ angeboten bekommen.

Die andere Form  sind gemischte Salate , Salatplatten und Salatteller die in eine gewisse Richtung weisen : die mare , also , mit Meeresfrüchten, bzw Fisch oder vegetarisch, vegan , etc.

Eine ganz andere Form sind die alten Klassiker :
wie z.b. ein Waldorfsalat  (ein speziell gemischter Salat von Sellerie, Äpfeln, Nüßen)
oder ein „Salat Nizzoise“ mit Tomaten, Sardellen, Bohnen, Oliven
ein Ceasars  Palace  Salat benannt nach den Brüdern  die diesen mit Geflügelstreifen servierten.

Oder denken wir an die vielen Mischsalate wie:
Ochsenmaulsalat,
Matjessalat
Heringsalat
Shrimpsalat
Fleischsalat
Wurstsalat
Rindfleischsalat


Andere Salate noch in unserer Jugend beliebt und bekannt sind vollkommen verschwunden oder aus der Mode gekommen, wie

Russische Eier  , Russischer Salat
oder die Nudelsalate in allen möglichen Schattieungen und oft in einer wiederlichen Majonaisenpampe.
Oder wer kennt  nicht Salat von Erbsen und Karotten ebenfalls mit Majonaise angemacht und als Gemüsesalat angepriesen mit Schinkenröllchen die mit einer Stange Spargel aus dem Glas gefüllt waren.  ??? Da bekommt man heute noch ein mittleres bis starkes aufstoßen......

Dann kam der berühmt-berüchtigte Geflügelsalat „Hawai“ .....geschmacklich gepimpt mit Dosenananas  {+ oder mit Cocktailfrüchten aus der Dose.

Ich höre schon auf.
Aber da sind die heutigen Zeiten mit der unendlich großen Anzahl an Grünen bzw Blatt und anderen Salaten.
Untereinander  gemischt ergibt sich eine unendliche Vielzahl an Kombinationen und für jeden erdenklichen Geschmack etwas. 

Dressings:
Heute ein Begriff und jedem geläufig.
Doch das war vor Jahren auch noch sehr spartanisch in den Haushalten möchte ich mal sagen.
Denn früher gabs eigentlich nur eine einfache „Salatsauce“ auch Essig/ Öl-Sauce genannt , denn viel mehr war nicht drin. Etwas Salz und Pfeffer, fertig.

Heute überlegt man, ob man nicht Himalajasalz oder doch schwarzes Salz nehmen sollte.
Ob man Fleur de sel nimmt oder ordinäres Meersalz  aber das  aus Bora Bora bitteschön.....
Und alleine die Essige! Schaut euch mal beim nächsten Supermarkt-Besuch das Regal mit  den Essigen an:
x  Weinessige, Branntweinessige, Obst  und Apfelessige,  fehlt wie beim Wein nur noch die Lagenbezeichnung. Dann zahllose Balsamico-Essige diese dann noch in creamigen Sorten.
Dann die unendliche Auswahl an Ölen.

essig und öl . München  Essig und Öl Lindau
 

Gerne erinnere ich mich daran, daß ein Bekannter zu  Besuch bei mir mal meine Öle sehen wollte : aus dem Besuch wurde die Verköstigung meiner Essige und Öle.
Zelebriert wie eine umfangreiche Weinprobe, bis meine Frau dem eigenartigen Treiben zu Mitternacht ein Ende bereitete, ganz entgeistert beim Anblick dessen was wir da so genußvoll nuanciert tranken.....


Bei meinen Bekannten, Freunden und Nachbarn weiß jeder wie ich mich darüber freue , wenn man mir aus dem Urlaub ein kleines Fläschchen gutes Öl mitbringt , einen guten Essig.

Nicht umsonst sagt ein Blick in den Gewürzschrank, besonders aber  zu den Essigen und Ölen bei jemandem mehr wie 1000 Worte aus, wie gekocht wird.

Ist man bei Bannausen oder einem Genießerhaushalt.

Aus nix wird nix......

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derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #367 am: 23. August 2012, 06:00:13 »


Heute gibts :



Vor einigen Jahren gab es überall diese holländischen roten Wasserbehälter  in allen Supermärkten.
Auf den Schildchen stand Tomaten  aber sich schmeckten wie Wasser schmeckt : nach nix.
Auch die anderen , die aus Spanien schmeckten genauso.

Das nervte mich sehr , und als ich eines Tages eine Fernsehsendung sah in der von einer Hand voll Leutchen berichtet wurde, die sich auf die Fahnen geschrieben hatten alte Obst und Gemüsesorten zu erhalten die : http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/  http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/saatgutliste_bestellen

Dort rief ich an und wollte Samen für 8-10 verschiedene Tomatensorten .

Prämisse : Geschmack, Geschmack, Geschmack , Aussehen egal.
Die gute Frau lachte mich aus, sie hatte 800 Sorten auf der Liste
Währenddessen  läßt die EU nur etwa 10,12 Sorten zu, meist Hybrid-Sorten.... alles nur Gelumpe und der letzte Dreck... 
Oder in Italien : dort werden gerade noch eine Hand voll verschiedenen Sorten angeboten. Pure Armut! Die Alternativen sind in IT nicht so verbreitet und so kämpft einen einzelne Frau, Monika Sahlisch, leidenschaftlich für die Erhaltung alter und wohlschmeckender Sorten.

Also suchte ich aus dem angeforderten Katalog (sehr zu empfehlen!) etwa 10 verschiedene Sorten aus.
Zusätzlich bekam ich mehrere Sorten so dazu geschickt. Am Ende waren es 20 verschiedene Tomaten die ich im Februar aussääte.
Da ich Reklame genug gemacht hatte, wollte Hintz und Kuntz im Frühjahr  Tomatenpflänzchen von mir.
Alle Fernsterbretter alle möglichen Tische und freistehende Ecken wurden mit Zeitungen belegt und und aber hunderte Tomaten gepflanzt.
(zur Platzeinsparung holte ich die Töpfchen in Eckig bei einer Gärtnerei....)
[/b]
Gehegt und gepflegt wuchsen und gediehen meine Pflänzchen zu stattlicher Größe.
Dann die ersten Verkostungen : ein Gedicht, ein Traum, unfassbar  und , der Beweis es doch möglich ist geschmacklich hervorragende Tomaten anzubauen.

Die Frage warum das die Tomatenfarmer einfach nicht machen, konnte mir bis heute niemand beantworten.

Im Sommer veranstaltete ich dann an meinem Fischweiher eine „TOMATENPROBE“
20 Körbchen standen am Tisch jeder hatte eine Liste vor sich und los ging es mit der Bewertung. Niemand hatte natürlich je an einer Tomatenprobe teilgenommen und so waren alle voll bei der Sache  und begeistert von dem was ich anbieten konnte.
Tomaten in einer großen Vielfalt und eine besser als die andere. Am besten schnitt damals eine Brown84 ab nicht die hübscheste von der Optik, aber unvergleichlich gut. Ich baue sie noch heute an!

Wer also gute Tomaten möchte : wendet euch an den Ven  und laßt euch Samen schicken.
Übrigens: seit dieser Zeit baue ich auch immer Chillies in großer Vielfalt an


Heute gibts:

Natürlich , wenn man gute Tomaten liebt wie ich, dann  hat man auch einige spezielle Gerichte und ißt nicht nur einen Tomatensalat, ein Tomatenbrot oder macht eine fruchtige Tomatensauce,  nein,  man hat einige spezielle Rezepte.

Eines davon ist die klare Tomatensuppe.

Ein leichter Genuß an heißen Tagen oder aber, wenn die Tomatenernte in vollem Gange ist und man viele vollreife Früchte hat.
Und so wirds gemacht:

Ich nehme einige vollreife Tomaten  schneide diese grob in  achtel Stücke.
Dann kommen sie in den Mixer mit einigen Basilikumblättern  oder auch Thymian. Mit etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle. Dann  kurz mixen .
Wer keinen Mixer hat kann die Tomaten auch mit seinem Stabmixer zerkleinern. Allerdings nicht superfein wie ein Pürree, sondern schon etwas gröber!

Nun legst du ein feines Passiertuch (am besten eine Mullwindel über eine Schüßel) dort gießt du die Tomatenmasse hinein und läßt es langsam (!) und ohne nachzuhelfen durch das Sieb bzw das Passiertuch laufen . das dauert seine Zeit , also am besten am abend zuvor und über nacht durchseihen.
Wenn du geschmackvolle und vollreife Tomaten verwendet hast wird diese klare Tomatenbrühe bereits vorzüglich schmecken.
Etwas nachgewürzt kann  sie sowohl kalt aber auch warm serviert werden, und ist leicht und besonders erfrischend.
Dazu reichen läßt sich sehr gut ein Käsegegäck, Käsewaffeln oder Grissini mit Käse.

Eine weiße Tomatensuppe läßt sich auch davon machen:

Dazu koche ich  einen halben bis dreiviertel Becher Sahne auf  und  zugleich weiche ich 2 Blätter Gelantine auf.
Die aufgeweichte Gelantine unter die Sahne rühren und mit einem dreiviertel Liter der obigen klaren Tomatenbrühe aufgießen und gut mischen.
In tiefe Teller füllen und im Kühlschrank 2- 3 Stunden kalt stellen.
Nun stockt die weiße Tomatensuppe und kann kalt serviert werden, garniert mit kleinen  Cocktailtomaten und frischem Basilikum.
Mit einigen Tropfen edlen cremigen Balsamicos wird es zum unvergleichlichen Genuß !

Guten Appetit
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Re: Heute gibts :
« Antwort #368 am: 23. August 2012, 06:33:13 »


Heute gibts :







Nun habe ich von Tomaten erzählt und auch ein wenig was man daraus machen kann, aber gesehen habt ihr noch keine von mir.
Und bevor ich Hiebe bekomme rücke ich lieber selbst mit einigen Bildern von derzeitiger Ernte heraus. 20 Sorten baue ich aktuell nicht an, aber bissl was geht immer:




da ist z. b. die LEHRERTOMATE :

eine Sorte die sehr, sehr große Früchte trägt  und das auch noch geschmacklich hervorragend.
den samen habe ich von einer Tschechin die in Südtirol lebt und den Samen von ihrem früheren Lehrer bekam (deshalb nannte sie die Sorte  „Lehrertomate“. Ein Bekannter von mir hatte eine Frucht mit 1785 Gramm !  1000 Gramm sind keine Seltenheit.




Die  rostbraune ist eine BROWN  84  .


Das  ist eine der Ursorten der Tomaten, die früher eigentlich alle eher diesen rostbraunen Ton hatten. Erst später  wurden die Sorten durch Zucht  so intensiv rot.  Sie ist sehr robust, bekommt kaum Krankheiten insbesondere auch bei Nässe und Regen nicht, denn die meisten Sorten heute  müssen unter Dach, da sie so empfindlich geworden sind. Auch der fruchtige süßliche intensive Geschmack der Brown84
überrascht immens, denn vom Anblick her ist sie alles andere als eine Schönheit.




Groß ist oft auch die  als  Ochsenherz bezeichnete Tomate hier:

Sie ist eine vollfleischige Fleischtomate mit mehreren Kammern hat also viel Fruchtfleisch.
es gibt sie in einigen Farbschattierungen und oft auch leicht pinkfarbig. Sehr gut  für einen Tomatensalat geeignet, mit oft  sehr überraschand  gutem Aroma, was wohl daran liegt daß sie lange braucht und viel Sonne einfangen muß um zu reifen, das schmeckt man.




Die etwas länglichen gehören zu den Flaschentomaten heute neumodern oft „Romatomaten“ genannt.


Zu dieser Art gehören die Sorten die  überwiegend zu Dosentomaten in Italien verwendet werden.  Sie wachsen buschig, weil niemand hinausgeht und und aberhunderte Hektar dieser Sorten an Kletterstangen bindet , ausgeizt, oder an Schnüren hochzieht wie es in den  Treibhäusern Almerias oder Hollands passiert. Sie ist fleischig manchmal auch mehlig und wenn sie ausreift recht aromatisch.



Die ganz kleinen sind „Datteltomaten“ wegen der Form. gehören  zu den Cocktailtomaten also einer kleinwüchsigen Form.


Aber mit großen Fruchtständen. Die Schale ist oft fest und im Biss eher „knackig“.  Diese ist geschmacklich nicht so hervorragend aber beliebt bei Kindern : bei jedem vorbeigehen wird daran genascht, nicht nur von den Kleinen......



Zuguterletzt eine alte deutsche „Haushaltstomate  HARZFEUER“ genannt.

Allerdings eine alte Sorte , der nicht der Geschmack weggezüchtet wurde. Diese gabs auch noch sehr lange in der EX-DDR wo man  lange an alten Sorten festhielt.

Nun möchte ich euch gerne dazu annimieren, daß ihr bei euerem nächsten Markt-Besuch
mal  6, 8 oder 10 verschiedene Tomaten einkauft.

Macht an einem heißen Tag  einen Tomatenabend:
schneidet euch die  Tomaten auf, macht euch schöne  frische Butterbrote belegt sie mit euren Errungenschaften vom Markt,
oder macht euch satt belegte Schnittlauchbrote und kostet die Tomaten,  nur mit Salz und Pfeffer dazu.

Oder mit einem Blättchen Basilikum und einigen Tropfen Balsamico und Olivenöl .

von AMAZON z;B:

Das geht  schön wenn ihr euch mal bei Ikea 2 Sprühflaschen mitnehmt :
eine für Balsamico , eine für das Olivenöl ( notfalls macht es auch eine „Glasrein Sprühflasche“ oder der Wäschesprüher gut ausgespült ) Muß ja die Mia nicht mitbekommen....

Jetzt aber guten Appetit !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #369 am: 23. August 2012, 17:27:02 »



Heute gibts :

Auch wenn das bei der momentanen Hitze auch hier in Dach keiner glauben mag, gestern hatte ein Kumpel eine Bitte an mich :
Bernd du mußt mir bitte mal eine gute Kartoffelsupe machen, zuletzt habe seine längst verstorbene Mutter ihm eine gemacht.

Etwas grinsend ging ich ans Werk, was tut man nicht alles für Kumpels....

Natürlich wird eine Kartoffelsuppe überall anders gemacht. Es war zwar früher mal ein „arme Leute“ Essen, wurde oft aus Resten, also übriggebliebenen Kartoffeln bereitet.

Auch die Einlagen sind mannigfaltig. Die einen bevorzugen Würstchen, von Wiener über Bockwurst, Rindswurst, Knacker, Fleischwurst oder auch derbeKrakauer oder Polnische die mit gekocht werden.
Dann gibts noch diejenigen die Bauchfleisch frisch,  gesalzen oder als Räucherbauch oder Surfleisch darin mögen.

Die einen lieben die Kartoffelsuppe fein püriert, der nächste will es lieber stückig darin.

Einig sind sich alle daß sie kräftig, derb und würzig sein muß.

Und so sieht meine aus:


Und so wird sie gemacht:
Zuerst schäle ich  4-5 große Kartoffeln. 3 Stück davon schneide ich in Würfel von 1x1cm oder etwas kleiner. 1 Kartoffel bleibt erstmal ganz, warum verrate ich später.
1 mittlere Zwiebel in feine Würfel (Brunoise) schneiden
Und gleichfalls eine Hand voll Räucherbauch oder Schinkenwürfel (wer mag, nimmt fertige Bacon Würfel aus dem Supermarkt.



Bacon /Räucherbauch und Zwiebeln gedünstet  ------    Kartoffeln würfeln


Lauchzwiebel geschnitten un d daneben rechts frischer  Majoran

Nun Zwiebel und Räucherbauchwürfel in reichlich Öl andünsten, dann mit gut eineinhalb Liter Wasser aufgießen, die gewürfelten Kartoffeln zugeben sowie die ganze Kartoffel halbiert mit rein. Diese dient uns als Bindung und sie wird, wenn sie weich ist durchgepresst und macht die Suppe samtig.
Dann gebe ich  einen Brühwürfel, etwas Salz und Pfeffer dazu und auf jeden Fall Majoran. Da ich frischen habe kommen einige Zweiglein hinein. Nun darf es vor sich hin köcheln.
Dann wird die ganze Kartoffel durchgedrückt und macht die Suppe sämig.



Kartoffeln samt der ganzen kochen ----- die ganze Kartoffel durchdrücken ! das macht sämig !

Wer mag darf eine halbe Möhre und gleichviel Sellerieknolle auf einer groben Reibe mit hineinreiben  aber denkt dran : wir machen keinen Gemüseeintopf sondern eine Kartoffelsuppe
Noch einmal nach Geschmack abschmecken und fertig ist sie, meine Kartoffelsuppe.
Und siehst du : Gutes muß nicht immer kompliziert sein und schon gar nicht überwürzt.

Jetzt ist es eine Glaubens und Geschmacksfrage oder besser gesagt wie man es von Kind auf gewohnt ist:
Jeder kann sich seine Würstel mit hineingeben egal welche und  ob klein geschnitten oder als ganzes Würstel.


Ich sag auf jeden Fall:

Guten Appetit !

Übrigens nicht nur ich, auch der Kumpel war zufrieden und hat 3 Teller voll gegessen !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #370 am: 23. August 2012, 20:59:06 »


Heute gibts :



Wer mag sie nicht, die Knödel ?

Egal ob Kartoffelknödel, von gekochten,  halb und halb, Rohe Klöße, Thüringer oder Fränkische .......

Kloß mit Soß : 1000 de Kinder wurden damit ruhig gestellt. Und Pappi schnalzte mit der Zunge.



Andere wieder ziehen die andere Variante vor, die Semmelknödel, Speckknödel, in all ihren Variationen.
Oder die böhmischen, einen Mischung aus Hefeteig mit Semmeln darin.

Und natürlich die Servietten-Knödel.


 Wie der Name schon sagt werden sie in der Serviette gegart.
Eigentlich wie Semmelknödel nur daß nicht einzelne Klöße geformt und gekocht werden, sondern die Masse  wird in ein Tuch gewickelt fest verbunden und verschnürt  dann in Salzwasser gekocht.
Nach dem garen ausgewickelt und in Scheiben geschnitten serviert.
Oder aber auch in Butterschmalz beidseitig angebraten und als köstliche Beilage serviert.

Leider findet man diese köstliche Beilage nur noch selten auf den Speisekarten, und  in TH wohl gar nicht,
deshalb das Rezept auf besonderen Wunsch eines Users aus TH hier zum nachkochen.
Der Serviettenknödel eignet sich sehr gut zu allen Gerichten mit reichlich Sauce, also zu Braten und Ragouts.
Und ich mag sie besonders gerne zu einem Pilzgericht: egal ob Pfifferlinge, Steinpilze oder Champignons oder den verschiedenen asiatischen Zuchtpilzen.

Und so wirds gemacht :

Nehme dir ca 6 Semmeln oder aber ein Franzosenbrot.
Am besten einen Tag alt (gibts beim Bäcker meist sogar günstiger ! In Dach gibts Knödelbrot auch fertig geschnitten, einfach die Verkäuferin fragen)
das muß in ganz feine Scheiben geschnitten werden.
Entweder mit deiner Brotschneidemaschine oder mit einem guten Sägemesser.
Dünn! Und ich meine damit dünnm also etwa 2-3 mm starke Scheiben, mehr nicht.

Dann brauchst du  Würfel von Räucherbauch oder Speck, Gselchts, oder  Wammerl.
In Th beim Metzger oder im Supermarkt Baconwürfel.
Und feine Würfel von 2  Zwiebeln (Zwiebel und Baconwürfel soll sich die Waage halten)
Nachdem du deine Semmeln, Schinken und Zwiebeln fein gewürfelt hast hackst du noch etwas Petersilie, etwas Schnittlauch.
Dann brauchst du 3 Eier und einen Schoppen Milch den du erhitzt.





Du schmorst in Öl die Schinkenwürfel an, gibst dann die Zwiebeln dazu und schmost es glasig.
Dann 3 Eier aufschlagen und zu den geschnittenen Semmeln in die Schüßel geben, die geschmorten Zwiebel/Schinken, dann die heiße Milch, Schnittlauch und Petersilie, zuguterletzt Salz und Pfeffer  und alles gut vermengen.




Nimm ruhig die Hände dazu.
Die Masse durchmengen und 5 Minuten stehen lassen. Dann nochmals leicht  mischen.
Nun sollte die Masse nicht zu feucht sein sondern leicht an den Händen kleben.
Ist sie zu fest kann mit etwas Milch nachgeholfen werden. Ist sie zu naß und klebt nicht , kannst du mit etwas Weckmehl nachhelfen.

Fortsetzung folgt
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derbayer

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Re: Heute gibts :
« Antwort #371 am: 23. August 2012, 21:06:11 »


Heute gibts :

Ist auch der Geschmack o.k. geht es ans „verpacken“. Dazu brauchst du ein sauberes Leinentuch. (Möglichst ohne Lenorgeschmack....)
Lege das Tuch flach aus, forme aus der Semmelknödelmasse einen großen länglichen  Kloß. Den setzt du mittig auf den Rand des Tuches und nun  rollst du das Tuch mitsamt der Masse ein. Beide Enden zusammendrehen und mit Bindfaden fest verschnüren.





(nebenbei: wie auf dem Foto zu sehen habe ich auf das Tuch noch etwas Haushaltsfolie gelegt das verhindert das  ankleben am Tuch! Und : bei kleineren Mengen kann man statt eines Tuches auch Alufolie plus Haushaltsfolie nehmen und an den Enden dann fest verdreht! )

Und siehe da, dein Serviettenknödel ist fertig! Jetzt gibst du ihn in kochendes Salzwasser und läßt ihn darin leicht wellend etwa 20 min garen. Dann vorsichtig aus dem Tuch herausnehmen und in gut fingerdicke Scheiben schneiden. Diese servieren wir dann zu unserem Braten etc.




Und so schauts aus :









Und so schmeckts : Hmmmmmmmmmmmm   und guten Appetit!
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Re: Heute gibts :
« Antwort #372 am: 24. August 2012, 00:28:35 »


Heute gibts :

Schwammerlzeit  sollte nun sein  aber bei der derzeitigen Hitze hier  ähnlich Thailand ist das nix. 
Gut daß es woanders nicht so ist.
Also habe ich mich heute auf den Weg gemacht und habe mir ein Steigerl Pfiffer  auf dem Großmarkt besorgt  :
Pfifferlinge  auf hochdeutsch und nicht Schwammerl oder Röhrl  oder Reherl wie man auch gerne sagt.

Auf dem Weg zum Großmarkt kam ich noch an einem neueröffneten großen Thailaden vorbei, da mußte ich noch schnell reinschauen.
Und einer lief die Regale auf und ab,  bis er sich endlich traute mich zu fragen: er suchte „den schwarzen Pilz“ der gerne in Asiagerichten enthalten ist ? 
Mit Muh Err war ihm schnell geholfen und mit dem einen oder anderen Tip auch.

So gibt es morgen herrlich schöne Pfifferlinge  ! und eine kleine Portion schon nachher !  ;) 


Wie das verrate ich jetzt noch nicht, denn ich weiß es selbst noch nicht so recht.

Vielleicht Pfifferlinge mit einem schönen leichten Eieromelette.

oder auf Toast mit zarten Scheibchen von Parma-Schinken darunter ?

oder in wenig Olivenöl cross angeschwenkt und auf einem gemischten Blattsalat mit geriebenem Peccorino ?

oder doch mit einer kleinen zarten Lendenschnitte ?

Natürlich wäre auch ein Semmelknödel oder ein Serviettenknödel nicht übel dazu und die Reherl  in Kräutersahne ? Hört sich auch nicht schlecht an.

Oder etwas extravagant ?   Ein Mousse von Pfifferlingen mit einem Grammerlbrot oder Grammerltoast und Crousties von Gselchtem ?


Also guten Appetit einstweilen!
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Re: Heute gibts :
« Antwort #373 am: 24. August 2012, 13:49:29 »


Heute gibts :

Zum Wochenende wollen wir mit ein paar Kumpels mal wieder ordentlich Steaks essen.
Aber keine Schweinesteaks etc sondern wir werden uns etwas argentinisches holen:

Aberdeen Angnus
Rinderhüfte oder
Roastbeef /Rumpsteak
eventuell auch ein Rinderfilet


Die Teile sind meist eingeschweißt und bereits gut abgehangen, so daß man es sogleich verwenden kann. Meist bekommt man es  im Gastronomiehandel oder CC-Märkten, METRO dgl,  frag mal den Wirt in deiner Stammkneipe vielleicht bringt er dir das mal mit aus dem Großhandel.

Nun Steak satt , das ist klar und was dazu :

Ganz einfach ich werde 3 Sachen dazu machen :

Kräuterbutter (nach Art Cafe de Paris) mit:
Schalotten, fein gewürfelt, Petersilie, Dill,  Majoran, Thymian, Rosmarin, fein gehackt,
Worcestershiresauce, Pfeffer, Paprikapulver,Knoblauch, Zitronensaft, Dijon Senf





eine spanische Ajoli (Knoblauchsauce)
Aus einer Majomaise von Olivenöl,mit Knoblauch ( ich gebe gerne groben getrockneten Chillie als Pep dazu !)



und eine Kräutermajonaise :
Eine gute Majonaisemit  Gehackter Gewürzgurke, Knoblauch, Petersilie, Dill, Schnittlauch, gemischt



Potatas Canaria  in der Schale  (kann man auch kalt dazu essen mitsamt der Schale)
und
Französich Brot oder Olivenbrot

So, vom Einkauf zurück:

1 halbes argentinisches Roastbeef
1 argentinische Rinderhüfte
1 Steige Pfifferlinge (hmmm)
ist es geworden







Für einen Mann ist noch Platz. Wer macht mit ?
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Re: Heute gibts :
« Antwort #374 am: 24. August 2012, 14:35:22 »


Heute gibts :

Nachtrag:

Zitat
So gibt es morgen herrlich schöne Pfifferlinge  ! und eine kleine Portion schon nachher !   



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