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Autor Thema: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?  (Gelesen 7213 mal)

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hmh.

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Nachfolgendes wurde vom Thema Nebenbei Thai Lernen in Bus und U-Bahn abgetrennt. http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=4017.0

Allen, die ersthaft meinen, sie würden beim Taxi- oder Hochbahnfahren in den Touristenzentren oder gar beim Selbstfahren diese Stadt und ihre Menschen wirklich kennenlernen, sei es ins Stammbuch geschrieben. Ich kenne Ausländer, darunter Universitätsprofessoren und ehemalige Botschaftsangehörige, die seit 30 Jahren und noch länger hier leben. Viele von ihnen waren und sind in Bangkok seit ihrer Ankunft überwiegend mit dem Geschäftswagen unterwegs, falls man ihr täglich oft drei- bis vierstündiges "aktives Staustehen" so nennen kann. Ansonsten höchstens noch gelegentlich mal per Taxi oder in der Hochbahn innerhalb ihrer jeweiligen Ausländerghettos.

Sie bewegen sich hier im Grunde ähnlich wie gewisse Hi So Thais, die ihre dauer-tiefgekühlten und gepuderten Stubsnäschen nie im Leben in einen Ordinary Bus oder gar in ein Khlongboot begeben. Sie verhalten sich ähnlich wie jene "Elite"-Thais, die vor der allerhöchsten "Mater Dei" Schule am Eingang zum Lumphini Park an der Silom-Kreuzung den Bau eines direkten Zugangs zur U-Bahn verhindert haben. Dort braucht man zwar einen Hubschrauberlandeplatz, aber öffentliche Verkehrsmittel für Schüler und Lehrer — wie ordinär!

Wenn Sie nicht glauben, daß diese Thais, auch wenn sie in Bangkok geboren sind, nur wenig Ahnung von Bangkok haben, dann fragen Sie mal irgendeinen Hi So Thai etwas, das über die Ausstattung gewisser Clubs und Nobelrestaurents oder der Lage von Stauzentren und nobler Einkaufszentren hinausgeht...

Abgesehen von den Dingen, mit denen sie beruflich zu tun haben und für die sie sich in ihrer größtenteils mit anderen Ausländern verbrachten Freizeit unmittelbar interessieren, wissen jedenfalls auch Ausländer, die Bus und Boot meiden, nach meiner Erfahrung überwiegend nur wenig von dieser Stadt und ihren Bewohnern. Abgesehen davon, was in Werbeblättchen oder im Internet tausendfach steht oder rechts und links von ihrer täglichen Wegstrecke liegt. Wehe, wenn sie sich mal in einen Stadtteil verirren, in dem es keine englischen Werbeschilder mehr gibt!

Nur die wenigen ausländischen Motorradfahrer in Bangkok haben neben der Tatsache, daß sie sich die lohnenswerten Bangkoker Außenbezirke selbst erfahren können, immerhin noch den Vorteil, daß sie zwangsläufig recht schnell die Polizeistationen in Bangkok kennenlernen. Vorrausgesetzt, sie fördern nicht die Korruption, indem sie Gaunern in Polizistenuniform aktiv Geld zuschieben, statt, wie es sich jeder Ausländer, der sich legal hier aufhält, leisten könnte und sollte, einen ehrlich erworbenen Strafzettel ehrlich zu zahlen und alles andere so prinzipiell wie höflich zu verweigern.

Wer aber als Ausländer in der Bangkoker Innenstadt Motorrad fährt, kann nach meinem Dafürhalten wohl nur ein Masochist sein...

Ein Busfahrer und Fußgänger erfährt und erläuft sich in Bangkok jedenfalls ganz nebenbei in kürzester Zeit ein Wissen, an das die von mir so genannten "Hinter-Glas-und-klimatisiert-Ausländer" auch in vielen Jahren nicht kommen. Jüngst machte ich mit einem TIP-Häuptling, der in Minburi im eigenen Haus lebt und fast täglich (nur) im eigenen Auto unterwegs ist, einen Ausflug in seinen eigenen Bezirk. Bitte nicht mißverstehen: Der Mann ist das genaue Gegenteil eines "Steintisch-Farangs" und schon ziemlich lange hier. Dennoch stellte sich heraus, daß er in Minburi, wo er wohnt, am besten gewisse Einkaufszentren und überteuerte klimatisierte Restaurants mit mittelmäßiger Küche kennt. Das wirkliche Minburi, das auf dem folgenden Link beschrieben ist, war ziemlich neu für ihn. http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=568.0

Immerhin durfte ich ihm im Zentrum einen günstig gelegenen Parkplatz zeigen, der nie überfüllt ist. Es besteht also Hoffnung für die Zukunft, daß er von dort aus nun gelegentlich auch selbst auf Entdeckung geht...

Kurz: am meisten lernt man über Bangkok — außer als Fußgänger, wie Profuuu hier immer wieder eindrucksvoll beweist — beim Bus- und Bootfahren. Also auf; nicht über oder unter der Erde. Und schon gar nicht hinter dem Lenkrad festgeklammert zwiegeteiltem Blick auf Ampel und Navigationssystem, das, wie wir von Häuptling Karl wissen, in Bangkok sowieso nie so richtig funktioniert, wenn man sein Ziel nicht korrekt auf Thai eingeben kann.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2009, 12:37:23 von hmh. »
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Rainer250

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Bangkok lernt man am besten zu Fuß und im Bus kennen — oder?
« Antwort #1 am: 11. Dezember 2009, 04:59:43 »

Muss da auch einmal eine Story dazu schreiben.
Ich war mit meiner Lady im kostenlosen Stadtbus Linie 25 (der mit den offenen Fenstern, ohne Fan und AC) unterwegs.
In der Nähe des Siam Centers hatten wir einen Staubedingten Zwangshalt. Mein Fenster lag genau gegenüber von ein paar Thai-Girls welche Tüten als Probe verteilten.
Alle Thai-People hingen am Fenster und fragten sich, was die wohl verteilen? Da hab ich als einziger Farang die Mädels gefragt was die verteilen? nun reichten die mir aus den Wäschekorb massenhaft Milchpulver welches ich im Bus weiter verteilte. Wir hatten einen ungeheuerlichen Spass.
Meine Thai-Lady hatte auch mal so 6 Tüten eingesackt, die wollte sie mir nach Deutschland mit geben, habe eine Zeit gebraucht bis ich ihr klar machen konnte, dass ich keine Milchprodukte in DE einführen darf.
Ich habe schon viele schöne Stunden in den thailändischen oder auch kambodschanischen Bussen erlebt, ist einfach cool, darüber könnte ich ein Buch schreiben.
Gruß Rainer

Anmerkung: in 9 Tagen geht mein Flieger!!!
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tom_bkk

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Bangkok lernt man am besten zu Fuß und im Bus kennen — oder?
« Antwort #2 am: 11. Dezember 2009, 23:52:34 »

Bangkok lernen durch selbst fahren  ;)

Nix für Ungut  ;) - auch dii gibt mir sicher Recht  :)
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hmh.

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Bangkok lernt man am besten zu Fuß und im Bus kennen — oder?
« Antwort #3 am: 12. Dezember 2009, 01:47:29 »

Natürlich geht das Tom, es kommt außerdem immer auf das jeweilige Interessensgebiet an.

Ich hätte mir fast in die Hose gepisst im Auto.  >:

Wenn ich das gewusst hätte...




Hier geht ein Umweg über die Kampheng Phet 7!



2 Stunden später ...

Ich habe keine diskriminierenden Vorurteile gegen verkehrstechnisch Andersdenkende. Jeder sucht sich den für ihn besten Spaß aus.  ;D
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dii

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Bangkok lernt man am besten zu Fuß und im Bus kennen — oder?
« Antwort #4 am: 12. Dezember 2009, 14:18:13 »

...ich bin gern ein Masochist   ;D
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tom_bkk

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #5 am: 15. Dezember 2009, 12:59:34 »

@hmh

Naja, im Bus stehst du noch länger und Boot geht abends kein mehr - damit bleibt das beste Fortbewegungsmittel immer noch das Töff, es sei denn es regnet  :D
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Blackmicha

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #6 am: 15. Dezember 2009, 13:09:31 »

verstanden hab ich nix ............aber schnell war es !


Nightrace mit dem Taxiboot durch Bangkok




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Konfuzius - oder so

namtok

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #7 am: 15. Dezember 2009, 15:25:20 »

Es gibt noch eine extremere Version davon.

wenn die normalen Linienboote den Verkehr einstellen übernehmen vereinzelt kleine  Langschwanzboote . Vor 6 Jahren einmal Nonstop von der Mall Bangkapi bis Pratunam in 11 Minuten für 20 Baht, ein Blick auf die Karte hilft bei der Schätzung der Geschwindigkeit  >:( ... den Höllenritt mach ich nie wieder  --C

Ist schon ein paar Jährchen her, und seitdem hab ich die nachts nicht mehr gesehen...

War damals auch nur ne Notlösung, weil der Bootsverkehr am Sonntag schon eine halbe Stunde früher als sonst eingestellt wurde, einen "Fahrplan" als Aushang gibt es auch nur an den Endhaltestellen.

Wenn die Transportiosifamilie Betriebsurlaub macht, was meistens über die Neujahrs- und Songkranfeiertage der Fall ist, springen die kleinen Boote auch sporadisch ein, das hatte ich auch einmal an Neujahr von Phanfah nach Ratchathevi (Bootsanleger für MBK - Center) getestet, das war das umgekehrte Extrem, extrem überladen und  fast in Schrittgeschwindigkeit.
Mehr Tempo war auch nicht drin, denn die Bootskante befand sich nur wenige cm über der ohne anderen Bootsverkehr spiegelglatten Wasseroberfläche...   --C

Also beides ist nicht das gelbe vom Ei und mindestens so gefährlich wie ein Motorradtaxi im Slalomverkehr auf der mehrspurigen Hauptverkehrsstrasse   >:(



Ediert: Zwei Beiträge ohne Änderungen zusammengeführt.
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2009, 00:07:36 von hmh. »
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WaltiTH

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #8 am: 15. Dezember 2009, 15:57:51 »

ich bekenne mich dazu ein begnadeter Busfahrer und Minibusfahrer zu sein.
Macht mir auch Spass und wenn man im offenen Bus nicht gerade im Stau steht ist es gar nicht mal so heiss. Meist ist man mit Auto ja auch nicht viel schneller, da die Busfahrer sich den Weg freihupen bzw. schon einen gewissen Fahrstil haben bei dem einen schon manchmal das gruseln kommt.
Ich kenne mich dadurch viel besser aus als viele Thais und ich weiss was fuer Busse wohin fahren und wo man umzusteigen hat.
Mit Booten hab ich relativ wenig Erfahrung, was aber auch daran liegt das ich noch keine Route Map so wie beim Bus gefunden habe...inzwischen brauch ich meine Bus Map gar nicht mehr oder nur sehr selten.
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hmh.

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #9 am: 15. Dezember 2009, 18:16:47 »

im Bus stehst du noch länger und Boot geht abends kein mehr

Tom, ich schwör's Dir, ich bin noch nie in einem Bangkoker Khlongboot gestanden (OK, auf den Chaophraya-Linienbooten schon mal ein paar Stationen, bis es ab Wang Lang leer wird); ich würde das auch nicht mitmachen.

Ich kann Dir sogar sagen, daß ich seit Bestehen der Saensaep-Linie in Richtung Innenstadt auch nur höchstens zwei oder drei Mal nicht meinen Stammplatz mit Fußraum direkt hinter dem Käpt'n hatte. Und dabei bin ich in Bangkapi schon monatelang am Stück jeden früh in der Rushhour nach Asok eingestiegen. Siehe die Bilder auf den Seiten 194 f. in Bangkok von innen ab 7. Auflage. Zurück am frühen Nachmittag mit Bus 113 oder mit dem Boot auch immer mit Sitzplatz. Wenn ich in die Rushhour komme, fahre ich eben erst nach Pratunam (oder laufe schon mal, zumindest ab Nana/Witthayu ist das per Abkürzung durch die kleinen Sois sogar meistens schneller als alles andere.) und steige dort ein, wie immer vorne beim Käptn, wo auch fast nie das Khlongwasser reinspritzt.

Notfalls wartet man ein Boot ab, in der Stoßzeit, wenn alle 2 Minuten eines fährt, überhaupt kein Problem). Nein, Stehen gibts nicht, das wäre gegen die Ehre! Gesichtsverlust.

In Bussen stehe ich höchstens mal von einer Soi zur anderen in der Sukhumvit oder der Phra Ram IV.

Richtung Innenstadt startet "mein" Bus zum Pier frühmorgens nach einem 800 Meter Spaziergang alle 10 Minuten von meiner Haustüre entfernt direkt aus dem Depot, also nie ein Problem. Zurück sitze ich auch wieder garantiert, denn ich weiß ja, wo die Kutschen oder die Boote in der Stadt starten. Stehen im Bus oder Boot, wo man dann meistens draußen nichts sieht und wirklich keinen Spaß hat, tue ich mir ansonsten nicht an.

Wer weiß, wo die Busse starten oder zumindest einen hohen Fahrgastumschlag haben, hat in Bangkok jedenfalls immer einen Sitzplatz sicher — wenn er will.

In Deinem sehr speziellen Fall ist es so, daß Du in einer, verkehrstechnisch gesehen, gottverlassenen Gegend wohnst, wo es weit und breit weder Busdepot noch Bus- oder Boot-Endstationen gibt. Da Du aber in einer Mietwohnung wohnst, könntest Du das übrigens jederzeit ändern. Bangkok hat ein Verkehrsproblem. Entsprechend empfehle ich, sich die Wohnung auszusuchen; alles andere kostet Lebenszeit und nervt nur.

Das gilt aber nicht für den normalen Reisenden, der genau das mit einiger Planung ja gezielt verhindern kann und auch sollte.

Mein persönlicher TIP ist, wie gesagt, in der Nähe des Hauptbahnhofs abzusteigen, wo man zu jeder Tageszeit überallhin mit Sitzplatz kommt, mit etwas Grundwissen sogar an die Busstation Süd (Nr. 40; startet direkt vor dem Bangkok Centre Hotel am U Bahn Ausgang, 7 Baht, TIP Führer Bangkok Seite 297). http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=4017.msg89536#msg89536

Aber es gibt auch andere gute Möglichkeiten. Verkehrsungünstige Schlafschuppen werden im TIP Führer Bangkok überhaupt nicht und nirgends empfohlen. Solchen Betonburgen, wo man wie in einer Falle hockt und auf draußen herumlungernden Absahner angewiesen ist, nerven nur.

Aber wer sagt denn, daß sie unbedingt mich nerven müssen....   ;)

Das letzte Boot nach Hause auf dem Khlong Saen Saep startet in Pratunam werktags um 20.30 Uhr; das letzte Boot auf dem Chaophraya fährt in Nonthaburi um 18.30 Uhr los und kommt um 20 Uhr in Sathon an. Mir als braven Ehemann reicht das normalerweise vollkommen aus.

Und wenn nicht, nehme ich halt einfach ein Taxi.
  
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Blackmicha

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #10 am: 15. Dezember 2009, 18:35:05 »

Zitat
ich bin noch nie in einem Bangkoker Khlongboot gestanden

na dann versuch mal früh in Bangkapi am Wat Sii Lüang so gegen 8 am einen Platz zu bekommen ! vielleicht im 3. Anlauf !  :D

PS.  ich wohnte direkt da !
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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #11 am: 15. Dezember 2009, 18:56:49 »

Den Tempel kenne ich nicht. Das Pier an der Endstation in Bangkapi ist jedenfalls sowohl von der Th. Ramkhamhaeng als auch von der Th. Serithai aus und auf einer großen Informationstafel der Stadtverwaltung direkt am Pier in lateinischen Lettern klar angeschrieben.

Ich steige früh in der Rushhour am Depot Wat Si Bunrüang ein (da müßten wir uns eigentlich schon öfters über den Weg gelaufen sein) und habe immer meinen Sitzplatz und immer hinter dem Käptn. Daß man vorher 2 bis 5 oder auch mal 10 Minuten in der Schlange steht ist ja wohl normal und einkalkuliert, wenn es anschließend in 45 bis 55 Minuten nach Phan Fa geht oder in 30 nach Asok.
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2009, 00:02:12 von hmh. »
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Blackmicha

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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #12 am: 15. Dezember 2009, 19:06:05 »

Zitat
Wat Si Bunrüang

sag ich doch ! halt Isaan slang !  :D :D :D

Zitat
(da müßten wir uns eigentlich schon öfters über den Weg gelaufen sein)

das schon , aber nicht da !  :-X

und , Buddha sei dank , seit 9 Monaten wieder wech da !
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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #13 am: 16. Dezember 2009, 14:58:17 »

Tja sogar die hohen Herren fahren manchmal Bus.  :o

Mit Anzug und voller Montur machen das Abhis Minister aber wohl nur zur Show an kühlen Dezembertagen...  :-)





Some cabinet members take a public bus from Government House to go to Siriraj Hospital where they sign a well-wishing book for HM the King's quick recovery on Tuesday. They also took a bus to return to Government House.    (The Nation)  



Und auch das Busfahren ist nicht sooo ungefährlich, aktuell:

http://www.nationmultimedia.com/breakingnews/30118553/10-injured-in-bus-accident-that-causes-traffic-sna
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Re: Bangkok lernt man am besten zu Fuß, im Boot und im Bus kennen — oder?
« Antwort #14 am: 16. Dezember 2009, 15:41:33 »

Ja, Gouverneur Sukhumpan hat sich sogar schon einmal echt in ein Khlongboot herabgelassen, um die Kläranlage an der Phetburi zu besichtigen.

Es bedurfte eines sagenhaften Aufwands seiner Bediensteten, daß der wohlgenährte Sproß aus altem Adel sich nicht das blütenweiße Hemd oder die feinen Wildlederschuhe benetzt oder gar in die Khlongbrühe fällt!

Als vor knapp einem Jahr ein paar hohe Tiere nach Minburi kamen (immerhin allerdings!), um die großartigen Planungen für den Wassermarkt und die alte Reismühle zu bestaunen, hat man eigens einen der Saensaep-Kübel nach 15 Jahren mal geputzt und durch die Schleuse von Bang Chan gelassen, weil die Jungs von der Stadtverwaltung Angst hatten, daß sie sich in den acht lokal vorhandenen offenen Nußschalen vielleicht die Stubsnase an der Sonne verbrennen...



Zu der Zeit war der Khlong Saensaep in Minburi so sauber, daß man fast daraus trinken konnte. Leider sehen sich die wichtigen Jungs aber nur selten in abgelegenen Bezirken um... Die alte Reismühle (siehe Bildhintergrund), die ein tolles Museum wäre, verrottet deshalb leider weiter vor sich hin:



Die Bilder sind von der offiziellen (Thai) Seite des Bezirks Minburi http://203.155.220.239/subsite/index.php?strOrgID=001045
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