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WWF warnt vor den Mekong-Staudämmen!

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dart:
Reine Vermutung.

Die werden im Vorfeld so viele Kedite von thailändischen und chinesischen Investoren bekommen haben, das sie einfach weiterbauen müssen, um irgendwann mal die fällige Rechnung, in Form von Energie, zurückzuzahlen. ???

dart:
Der steirische Anlagenbauer Andritz hat einen Auftrag in der Höhe von 250 bis 300 Mio. Euro in der Demokratischen Volksrepublik Laos bekommen. Das börsenotierte Unternehmen wird die elektromechanische Ausrüstung für das Wasserkraftwerk Xayaburi liefern

http://derstandard.at/1350259355223/Millionen-Auftrag-fuer-Andritz

sansamaki:


Da sind auch noch einige Staudämme in Planung.

Map_By_TERRA_January 2011.jpg

Friesland2Phuket:
Laos baut umstrittenen Mekong-Staudamm

SPIEGEL-Online

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wasserkraftwerk-laos-baut-umstrittenen-mekong-staudamm-a-865414.html

danrj:

--- Zitat ---Da sind auch noch einige Staudämme in Planung.

--- Ende Zitat ---

Genau 11 sind geplant.

Insgesamt elf Dämme geplant

Die Regierung von Laos hat grünes Licht für den umstrittenen Xayaburi-Staudamm am Mekong gegeben. Am Mittwoch finde symbolisch der Spatenstich statt, sagte der Vizeenergieminister Viraphonh Viravong am Montag in der Hauptstadt Vientiane.

Die Vorarbeiten zu dem rund 800 Meter langen Damm laufen seit Monaten. Hunderte Dorfbewohner wurden schon umgesiedelt. Laos hatte den Baustart wegen Bedenken der Mekong-Anrainer Kambodscha und Vietnam mehrfach verschoben. Sie fürchten um den Fischfang und die Felder am Mekong, die bisher durch regelmäßige Überflutungen höchst fruchtbar waren.

820 Meter breit, 30 Meter hoch

Der Xayaburi ist der erste von elf geplanten Staudämmen am unteren Lauf des mehr als 4.000 Kilometer langen Mekong. Am oberen Lauf in China gibt es bereits vier Wasserkraftwerke. Der Xayaburi-Damm liegt 350 Kilometer flussaufwärts der Hauptstadt Vientiane - Luftlinie rund 150 Kilometer nordwestlich. Er soll 820 breit und rund 30 Meter hoch werden. Die Kosten: 3,8 Milliarden Dollar (etwa drei Milliarden Euro).

Die Gestaltung des Damms sei nach den Einwänden der Nachbarn und der Umweltschützer verändert worden, sagte der Minister. „Wir sind überzeugt, dass der Damm keine ernsthaften Umweltfolgen hat, deshalb haben wir den Baubeginn beschlossen.“ Umweltorganisationen sehen das freilich anders und warnen vor unabsehbaren Folgen für die 60 Millionen Flussanwohner in dem artenreichen Gebiet.

Der Mekong

Der Mekong entspringt im Hochland von Tibet und fließt auf seinem mehr als 4.000 Kilometer langen Weg durch China, Burma, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam, bevor er sich in ein riesiges Delta aufspaltet und ins Südchinesische Meer mündet. Der Mekong ist die Heimat von 1.200 verschiedenen Fischarten. 60 Mio. Menschen sind von seinem Trinkwasser und Fischreichtum abhängig. Im unteren Mekong werden 20 Prozent des weltweiten Süßwasserfisches gefangen.

WWF: Nahrungsmittelversorgung gefährdet

„Laos droht zum Totengräber für den Unterlauf des Mekong zu werden. Das Projekt könnte einen gefährlichen Dominoeffekt auslösen“, warnte Stefan Ziegler vom WWF kürzlich. Nach Angaben der Umweltorganisation sind neben den elf Wasserkraftanlagen im Hauptstrom am unteren Mekong-Becken noch 77 weitere für die Nebenflüsse vorgesehen. Sollten diese realisiert werden, rechnen die Umweltschützer mit einem enormen Rückgang der Fischbestände. Dadurch drohen die Erträge aus dem Fischfang um bis zu 40 Prozent zurückzugehen.

In Kambodscha deckt die Bevölkerung 82 Prozent ihres Proteinbedarfs aus Fischfang aus dem Mekong. Die Xayaburi-Wasserkraftanlage stelle daher „die größte, grenzüberschreitende Bedrohung für die Ernährungssicherheit sowie den Erhalt der biologischen Vielfalt in den Ländern Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam dar“. Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aus Fischerei und Landwirtschaft sei durch das Projekt „stark gefährdet“.

„Leiden schon an chinesischen Dämmen“

Mekong-Anwohner aus Thailand protestierten am Montag mit einer Flotte von 45 Booten in Vientiane gegen den Damm. Dort fand das Asien-Europa-Gipfeltreffen (ASEM) von Staats- und Regierungschefs aus der EU und Asien statt. „Wir leiden schon an den Folgen der chinesischen Dämme“, sagte Organisatorin Pianporn Deetes.
Die Vorarbeiten für das Bauprojekt laufen seit Monaten, der Baustart selbst wurde bereits mehrfach verschoben

Für das bitterarme Land ohne Meereszugang ist die Stromerzeugung eine lukrative Einnahmequelle. Das kommunistische Laos hofft, dass es durch den Bau zur „Batterie Südostasiens“ wird. 90 Prozent des Stroms, den das Kraftwerk Xayaburi generiert, sollen nach Thailand gehen. Die thailändische Firma Ch. Karnchang Public Company Limited ist der Bauherr. „Was erwartet man von uns? Solarenergie? Das ist viel zu teuer“, sagte der Minister. Der Staudamm soll 2019 fertig werden.

Quelle: http://orf.at/stories/2149573/2149574/

Gruß,danrj

edit: quelle als link klickbar

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