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Fussball EM 2009 der Frauen

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siggi:
 Danke für die statistik hoffenlich bleibt es bei den null niederlagen.

sitanja:
Siggi,ganz England wird uns heute die Pest wünschen.

Hoffe das wir im Elfmeterschießen gewinnen,dann rastet ganz England aus,haben ja noch nie  im Elfmeterschießen gegen uns gewonnen. :D :D :D ;D

siggi:
 die beten jetzt schon ,nur kein elfmeter schiessen.

tom_bkk:
Echt starke Leistung - Respekt Mädels  :-*

siggi:

Noch kurz der Spielbericht und die Statistik,
das schönste ist die Überschrift
England nur Kanonenfutter
DFB-Frauen stürmen zum EM-Titel
Deutschlands Frauen bleiben Europas Fußball-Königinnen. Durch eine beeindruckende 6:2 (2:1)-Gala gegen England in einem lange Zeit hochklassigen Europameisterschafts-Finale in Helsinki steigt die DFB-Auswahl zum fünften Mal in Serie und zum siebten Mal insgesamt auf den EM-Thron.


Birgit Prinz erzielte den ersten von sechs deutschen Finaltreffern.
"Das ist einfach cool. Es war ein hart umkämpftes Match. Aber es hat Spaß gemacht. Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht", sagte Torjägerin Birgit Prinz, die rechtzeitig im Finale ihre Ladehemmung überwand, zweimal traf und entscheidend dazu beitrug, dass sie den Pokal in den finnischen Himmel heben durfte.

Auch Silvia Neid war die Erleichterung anzumerken. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden und sehr glücklich", sagte sie, die als Spielerin, Assistentin und nun als Trainerin an allen sieben EM-Titeln beteiligt war. "Der Endspielgegner hatte eine große Klasse. Es war das Spiel, das ich erwartet habe. Aber ich habe nicht gedacht, dass so viele Tore fallen würden." Höchstes Lob gab es auch von Deutschlands höchstem Repräsentanten: "Das war eine ganz tolle Leistung", sagte Bundespräsident Horst Köhler.

England mit toller Moral

Ausgerechnet die zuletzt kritisierte Birgit Prinz hatte ihr Team in der 20. mit ihrem ersten Turniertreffer in Führung gebracht. Nur zwei Minuten später baute Melanie Behringer mit einem Schuss aus 35 Metern die Führung für die Weltmeisterinnen aus. Doch wenig später verkürzten die starken Engländerinnen durch Karen Carney (24.). Als nach der Pause Kim Kulig (50.) den alten Abstand wieder herstellte, schien die Begegnung gelaufen.

 
DFB-Frauen nicht zu stoppen
Im Torrausch zum Titel
England steckte aber nicht auf und schaffte durch Kelly Smith (55.) noch einmal den Anschluss. Mit einem Doppelschlag beendete Inka Grings (62./73.), die mit sechs Treffern zum zweiten Mal EM-Torschützenkönigin wurde, alle Zweifel an der Verlängerung des Titel-Abonnements der DFB-Auswahl. Prinz (76.) krönte ihre beste Turnierleistung mit ihrem zweiten Treffer. "Ich hätte es auch für okay gefunden, wenn ich nicht getroffen hätte. Nur weil ich jetzt Tore gemacht habe, war ich nicht besser als im Halbfinale gegen Norwegen", meinte sie.

Seit 1993 ungeschlagen

Mit dem Sieg setzten die deutschen Frauen vor 15.877 Zuschauern im Olympiastadion - darunter UEFA-Präsident Michel Platini, DFB- Präsident Theo Zwanziger und DOSB-Chef Thomas Bach - ihre einmalige EM-Erfolgsserie fort. Sie gewannen ihr 19. EM-Spiel hintereinander und blieben zum 26. Mal seit 1993 ungeschlagen.

Doch bis zum Triumph hatte der Titelverteidiger harten Widerstand zu überwinden. Die Engländerinnen, gegen die die Deutschen auch im 19. Aufeinandertreffen ungeschlagen blieben, erwiesen sich eine Stunde lang als gleichwertiger Gegner. Beide Teams schenkten sich nichts und suchten in der hart geführten Partie ihr Heil in der Offensive.

Deutschland sehr effizient

Die deutsche Abwehr wurde vom "Three Lions"-Sturm Kelly Smith, Eniola Aluko und Karen Carney immer wieder vor heikle Aufgaben gestellt. Vor der Pause hatten die Britinnen sogar die besseren Möglichkeiten. Die DFB-Mannschaft war diesmal aber effektiver bei der Chancenverwertung. Nach dem 4:2 durch Grings, die als erste Spielerin sechs Treffer bei einem EM-Turnier erzielte, fehlte den Engländerinnen die Kraft noch einmal zurückzuschlagen.

 
Kim Kulig traf kurz nach der Pause zum 3:1.
Am Ende fiel der Sieg der Deutschen etwas zu hoch aus. Doch wen interessierte das: Der Schlusspfiff war zugleich der Startschuss für eine lange Jubel- Nacht der deutschen Frauen, die erst am Freitag mit einem Empfang auf dem Frankfurter Römer enden sollte.

Spielstatistik:

England - Deutschland 2:6 (1:2)

England: Brown - Alex Scott, White, Asante, Stoney - Chapman (86. Westwood), Jill Scott - Carney, Williams, Aluko (81. Sanderson) - Kelly Smith

Deutschland: Angerer (1. FFC Frankfurt) - Bresonik (FCR Duisburg), Krahn (FCR Duisburg), Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Peter (Turbine Potsdam) - Kulig (Hamburger SV), Laudehr (FCR Duisburg) - Garefrekes (1. FFC Frankfurt - 83. Bajramaj/Turbine Potsdam), Prinz (1. FFC Frankfurt), Behringer (Bayern München - 60. Okoyino da Mbabi/SC 07 Bad Neuenahr) - Grings (FCR Duisburg)

Schiedsrichterin: Damkova (Tschechien)

Zuschauer: 15.877

Tore: 0:1 Prinz (20.), 0:2 Behringer (22.), 1:2 Carney (24.), 1:3 Kulig (50.), 2:3 Kelly Smith (55.), 2:4 Grings (62.), 2:5 Grings (72.), 2:6 Prinz (76.)

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