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Autor Thema: Tätowieren in Thailand  (Gelesen 62244 mal)

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RTF Diver

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #150 am: 26. Juli 2014, 22:24:01 »

Vielleicht mal etwas geschichtliches zum Thema Tätowierungen. Da wurde hier einiges Durcheinander gebracht. Zu Beginn eine kleine Geschichte eines Maoris der ein Frau des Feenvolkes aus der Unterwelt heiratete, bis er sie schlecht behandelte und sie in die Unterwelt zurück kehrte. Ihr Mann, Mataora, folgte ihr. Hier beginnt die Geschichte:
Matura setzte seine Reise fort, bis er das Haus von Uetonga erreichte. Dieser tätowierte gerade das Gesicht eines Häuptlings, der mit geballten Fäusten und zuckenden Fußzehen auf dem Boden lag, während Niwarekas Vater sein Gesicht mit einem Knochenmeißel bearbeitete. Mataora war überrascht, als er sah, das Blut von der Wange des Häuptlings rann. Mataora trug auch ein Muster auf dem Gesicht, aber es war mit Ocker und blauen Ton gemalt, so wie es damals in der Oberwelt üblich war. So ein moko, wie Uetonga es machte, hatte Mataora noch nie gesehen. Er rief: "Eure Art zu tätowieren ist falsch! Auf diese Weise macht man es nicht!" "Ganz recht," erwiderte Uetonga, "ihr in der Oberwelt macht es anders. Aber ihr macht es falsch. Was ihr da oben macht, ist gut für Häuser und dann nennt man es hopara-makaaurangi oder Malerei. Aber siehst du", sagte er und streckte seine Hand nach Matoaras Wange aus, "es lässt sich abreiben."

"In der Oberwelt sind alle Verzierungen nur aufgemalt." sagte Uetonga. "Höre, Mann aus der Oberwelt, es gibt Webmuster für die schönsten Umhänge. Es gibt Holzschnitzereien für Häuser, Waffen und große Kanus; und es gibt mokos, so wie dieses. All diese Muster sind dauerhaft, denn sie gehen in die Tiefe. Aber das da auf deinem Gesicht, das geht nicht in die Tiefe, es kann weggerieben werden."

So kam das moko in die Oberwelt und wurde von Mataora und seinen Nachfahren verbreitet, bis es schließlich in Neuseeland angekommen ist. Die Ursprüngliche Technik der Maoris, sah so aus, das mit einem scharfen Meißel das Muster in die Haut geritzt wurde, dann wurde mit einem zweiten Meißel die Farbe in die frische Wunde eingebracht. Dazu tauchte man den Meißel in Tinte und schlug mit einem Holzstab auf den Meißel. Die Klingen des Meißels bestanden aus Jadestein oder dem Flügelknochen des Albatros. Jeder Stamm hatte eigene Techniken und mokos. Diese verbreiteten sich durch die Seefahrer erst im Pazifischen und später dann auch im Asiatischen Raum. Im heutigen Thailand wurde anstatt des Meißels und des Stockes ein Holzstab genommen an dessen Ende spitzen aus Bambusholz befestigt waren. Daher stammt der Name Bambustattoo. Heute ist es ein Holzstab an dem Handelsübliche Tätowiernadeln befestigt werden.

Auch nach Europe brachten die Seefahrer die Kunst des Tätowierens. James Cook entdeckte Tahiti und dadurch auch die Kunstvollen Tätowierungen. Fast die komplette Mannschaft ließ sich Tätowieren. Auch den Namen Tattoo, verdanken wir James Cook. Dieser brachte den Tahitianischen Namen ta-tau (geschlagenes Zeichen) mit nach Europa. Ab 1850 gab es Nachweislich die ersten Tätowierungen von Leuten die niemals zur See gefahren sind, oder in der Südsee waren. Viele Könige ließen sich Anfang des 20. Jahrhunderts tätowieren.

In Deutschland machte Christian Wahrlich das Tätowieren erst richtig bekannt. 1919 eröffnete er eine kleine Gastwirtschaft in St. Pauli in der er mit einer Maschine die er aus den USA mitgebracht hatte, die ersten Leute verzierte. 1891 wurde in den USA die erste elektrische Tätowiermaschine zum Patent angemeldet.

Lieben Gruß
Jörn
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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #151 am: 06. August 2014, 22:02:45 »

Eine Mischung aus Sak Yant und "modernen" Tribals Tattoos


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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #152 am: 24. Oktober 2014, 12:24:15 »

noch ein paar Beispiele:





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goldfinger

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #153 am: 24. Oktober 2014, 19:27:28 »

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Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…

schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #154 am: 26. Oktober 2014, 00:36:51 »





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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #155 am: 29. Oktober 2014, 00:41:02 »





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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #156 am: 30. Oktober 2014, 00:04:59 »


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Moniire

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Tattoo- und Piercing-Wahn .......
« Antwort #157 am: 31. Oktober 2014, 00:00:01 »

@Schiene,

na ja - wenn`s gefällt ............ ( mir jedenfalls gefällt dieser Tattoo und Piercing-Wahn ohnehin nicht !)

Hinzu kommt in diesem Fall noch, dass diese buddh. Motive und Schriftzeichen meiner Meinung nach nicht zu einem "Farang" passen - was soll dies denn aussagen ? Was ist denn die Bedeutung dieser Symbole / Zeichen / dieser Schrift ?


Bedeutet ja in jedem Fall eigentlich dass man :

- sich unglaublich mit den dargestellten Dingen IDENTIFIZIERT
- absolut von dem Sinne des Motivs  ÜBERZEUGT  ist und
- es als einen äußerst wichtigen Teil seines Lebens betrachtet;
  und zwar sogar so wichtig, dass man es sich auf seinen Körper brennen läßt -  {*

Na ja, ............................ {*



Meinem Revue-Körper lasse ich kein Tattoo verpassen ( höchstens die PIN von meiner Bankkarte damit ich die bei fortschreitender Demenz nicht vergessen kann !  ;D

Einen sog. "Flesh-Tunnel" im Ohr - für meinen Haustürschlüssel - könnte allerdings auch praktisch sein .............. ;}


Gruß
Moniire  [-]

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Moniire = "Hallo - wie geht`s ?    -    Iieeoo   = "Gut, und selbst ?"
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       Wenn schon Kartoffel :   Dann muss es die "ลินดา"  sein !

planin

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #158 am: 31. Oktober 2014, 00:55:19 »

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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #159 am: 08. April 2015, 23:05:43 »

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didiking

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #160 am: 09. April 2015, 14:54:48 »

In Weißenhorn, eine kleine Stadt in der Nähe von Neu-Ulm habe ich einen jungen Mann kennen gelernt, der war mit einer Thai-Dame verheiratet, wahrscheinlich in Phattaya kennen gelernt :-X,
 der hatte 5 Buddha-Amulette um den Hals hängen --C und diverse Tatoo´s an seinem Body, soweit so gut,
der Hammer war meiner Meinung, im Genick hatte er den Namen seiner Herzensdame tätowiert {[,

was wenn die Verbindung mal zerbricht? Dann läuft der ewig mit dem Namen der Verflossenen um her :],

schöne Grüße aus Chum Phae
Dieter
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Keiner möchte belogen werden, aber keine verträgt die Wahrheit

Helli

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #161 am: 09. April 2015, 15:51:03 »

was wenn die Verbindung mal zerbricht? Dann läuft der ewig mit dem Namen der Verflossenen um her :],
schöne Grüße aus Chum Phae, Dieter
Hallo Dieter, solange die vor ihm herlaufen (wegen der Tretminen) ist das doch ok  :]
und ein Einzelfall wäre das auch nicht! }{
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #162 am: 24. Februar 2016, 05:18:35 »

Seit kurzem betreibt ein ehemaliger Mönch im Siam Hotel in Bangkok
ein Tattoostudio für Sak Yant Tätowierungen
http://www.nytimes.com/2016/03/06/t-magazine/thai-tattoo-bangkok.html?_r=0
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schiene

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #163 am: 21. Mai 2016, 21:49:18 »

Der Sohn meiner Frau (18 Jahre) hat sich über den Augenbrauen und am Hals tätowieren lassen.
Nicht nur das es schei-ße aussieht und  stümperhaft gemacht wurde nein es ist auch ein absoluter
Müll welchen er sich stechen lies.(was es ist werde ich an anderer Stelle noch schreiben)
Nach der Frage warum bekamen wir keine Antwort.
Gestern kam ich auf die Idee das er vielleicht so die Armee umgehen will denn im Gesicht tätowierte
werden vielleicht nicht gezogen!?
Meine Frau meinte dazu das sie darüber schon einiges in thail.Foren gelesen habe und das Millitär
ganz einfach sagt."lass es weg machen.egal wie! sonst ziehen wir dich trotzdem aber in den Knast.
Manch einer meinte er habe kein Geld dafür...."dein Problem  ;} lass es weg machen oder Millitärknast.Viele Familien mussten
so schon Geld zusammen legen damit sichtbare Tattoos entfernt werden konnten.
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Isaaner

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Re: Tätowieren in Thailand
« Antwort #164 am: 23. Mai 2016, 01:01:15 »

Schiene - mir gefällts und passt auch zu Dir. ;}
Ich hatte Jahre auf Meinen! (persönlich) richtigen Moment gewartet ein Sak Yant Gord zu machen - nix überwältigendes,
einfach nur die 5 Linien..
Der Träger eines Tattoos entscheidet über die Bedeutung für ihn selbst - nicht Andere.
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vg Isaaner
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alles nur eine Illusion..
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