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Autor Thema: Neues aus Afghanistan  (Gelesen 19884 mal)

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franzi

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #90 am: 23. August 2021, 06:36:16 »



https://de.rt.com/international/122915-taliban-trollen-us-armee-us/

 ;D

Die Taliban scheinen uebrigens nicht so brutal, moerderisch, frauenzerfleischend und was weiss ich noch zu sein, wie uns die trolligen westlichen MM vorzumachen versuchen.
Ein dreiviertelstunde Video, Gespraech mit einem Fachmann, wobei hauptsaechlich die ersten zehn Minuten interessant sind.

https://snanews.de/20210821/afghanistanexperte-machtergreifung-taliban-3307594.html

fr
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kapom

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #91 am: 23. August 2021, 11:55:55 »

Ausgerechnet RT. Ich dachte, die Russen (Sowjets) hätten ihre eigenen Erfahrungen mit Afghanistan gemacht.
Egal, ich freue mich schon auf neue Bilder über die Vielfalt und Schönheit des Islam aus Afghanistan.
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Suksabai

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #92 am: 23. August 2021, 12:52:49 »

Ausgerechnet RT. Ich dachte, die Russen (Sowjets) hätten ihre eigenen Erfahrungen mit Afghanistan gemacht.

Ja, schon, nachdem die Amis ihnen auch ein Vietnam "vergönnten", rüstete der CIA radikale Korangläubige auf und importierte
sogar solche dahin.
Immerhin hat der Russe "schon" nach 10 Jahren kapiert, dass da nix zu gewinnen sei.

Und wie blöd muss man sein (wie der Ami), um danach in seine selbst gebastelte Falle zu gehen und dann noch die DOPPELTE Zeitspanne.

Afghanistan war schon immer ein Konfliktherd (49 Volksstämme, 200 Sprachen bzw. Dialekte), und wird es immer sein.

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kapom

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #93 am: 23. August 2021, 13:40:22 »

Immerhin hat der Russe "schon" nach 10 Jahren kapiert, dass da nix zu gewinnen sei.

Afghanistan war schon immer ein Konfliktherd (49 Volksstämme, 200 Sprachen bzw. Dialekte), und wird es immer sein.

Das ist soweit ganz richtig. Leider kostete Moskaus 10jähriger Versuch, Afghanistan den Sozialismus
zu schenken, ungefähr eine Million Menschenleben. Da war/ist wirklich kaum etwas zu gewinnen.

Auch deine zweite Bemerkung ist vollkommen richtig und erinnert mich auch etwas an Syrien.


https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/afghanistan-1979-bis-1989-voellig-zerstoert-und-gebrochen-15078289.html
« Letzte Änderung: 23. August 2021, 13:51:48 von kapom »
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udo50

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Gruß Udo

namtok

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #95 am: 23. August 2021, 18:18:43 »

Den Deutschen fällt auf, dass sich die Amerikaner zurückziehen:

Eher zufällig bekommen Diplomaten der deutschen Botschaft in Kabul die dramatischen Veränderungen in ihrer Stadt mit. Es ist der 14. August, ein Samstag, als ihnen bei einer Fahrt durch die »Green Zone«, das gesicherte Regierungs- und Diplomatenviertel der Stadt, auffällt, dass die Amerikaner ihre Schutzkräfte still und leise zurückgezogen haben, es waren Hunderte. So berichten es die Diplomaten später.

Auch die sonst schwer bewachten Zugänge zum politischen Zentrum der Stadt sind nicht mehr mit US-Soldaten besetzt, ihre gepanzerten Fahrzeuge sind verschwunden. Selbst die Straße zum Flughafen schützen die Amerikaner nicht mehr.

Erst nach hektischen Telefonaten bringt die Botschaft in Erfahrung, dass die USA alle Kräfte auf das eigene Botschaftsareal zurückgezogen haben, von dort bringen Hubschrauber bereits amerikanische Diplomaten zum militärischen Teil des Flughafens. Damit steht fest: Die USA haben mit der Evakuierung der Botschaft begonnen. Auch der ebenfalls in der »Green Zone« gelegene Präsidentenpalast von Ashraf Ghani ist mehr oder minder schutzlos.

Um 13.34 Uhr an diesem Tag setzt die deutsche Vertretung eine Warn-Mail nach Berlin ab, dass sich die Sicherheitslage durch den Rückzug der US-Kräfte weiter verschlechtert habe. Die Deutsche Botschaft sei auf den Schutz des äußeren Rings um die »Green Zone« angewiesen. Deswegen prüfe man, sich nicht besser ebenfalls am militärischen Teil des Flughafens in Sicherheit zu bringen.

Tags darauf kabelt der stellvertretende deutsche Botschafter, Jan Hendrik van Thiel, nach Berlin, die USA hätten die anderen westlichen Diplomaten »zur sofortigen Verlegung« an den Kabuler Flughafen aufgefordert. Da auf der Straße kein Durchkommen mehr ist, fordert die US-Botschaft die anderen Diplomaten auf, sich sofort zum alten Nato-Hauptquartier in der »Green Zone« zu begeben.

Um 10.34 Uhr schreibt van Thiel: »Wir machen uns abmarschbereit! HABEN WIR GRÜNES LICHT?!« Die Antwort aus dem Auswärtigen Amt: »Haben Sie!«

Um 10.36 Uhr meldet van Thiel: »Wir sind dann erst mal nur noch per Telefon zu erreichen. Wir zerstören die IT. Schönen Sonntag noch, Ende.«

Überrumpelt von den Ereignissen

Der Abschiedsgruß des stellvertretenden Botschafters wirkt zynisch. Kein Wunder, schließlich hatte niemand in der Bundesregierung die plötzliche Übernahme Kabuls durch die Taliban am vergangenen Wochenende vorhergesehen. Ob Entwicklungshelfer, Militärs oder Diplomaten – alle wurden von den Ereignissen überrumpelt. Obwohl die Deutschen 20 Jahre lang so viel Geld, Energie und Expertise in das Land am Hindukusch investierten, fehlte ihnen im entscheidenden Moment das Gespür für die Dynamik der Entwicklung.

Nicht einmal auf den Bundesnachrichtendienst (BND) war am Ende Verlass. Zwar warnte der Geheimdienst seit Jahren vor einem möglichen Zusammenbruch Afghanistans und wies darauf hin, dass weder die Streitkräfte noch der politische Apparat stabil seien.

Allerdings sei man damit weder im Auswärtigen Amt noch im Verteidigungs- oder Entwicklungshilfeministerium auf offene Ohren gestoßen, heißt es aus Sicherheitskreisen. Mehrere über die Jahre mit den Vorgängen vertraute Personen berichteten dem SPIEGEL von »teilweise frustrierenden Momenten«. Ein düsteres Bild zeichneten die Geheimdienstanalysten im Dezember vergangenen Jahres, also acht Monate vor dem Fall Kabuls: Sie prophezeiten die Machtergreifung der Taliban in Afghanistan und ein »Emirat 2.0«. Ihre Warnung blieb folgenlos.

Bei der Beurteilung, wie schnell die Taliban das Land erobern würden, aber irrten sich auch die Mitarbeiter des deutschen Auslandsnachrichtendienstes.

Am vergangenen Freitag, also zwei Tage vor der Flucht der verbliebenen deutschen Diplomaten an den Flughafen Kabul, trägt ein BND-Vertreter im Berliner Krisenstab laut Protokoll noch vor, die Taliban-Führung habe nach Erkenntnissen des Dienstes »kein Interesse an einer militärischen Einnahme Kabuls«. Der BND geht davon aus, dass die Taliban keine militärische Auseinandersetzung anstreben, weil die Amerikaner und Türken Kabul noch schützen.

Fürsorgepflicht massiv vernachlässigt
Vielmehr erwartet der Dienst, dass die Taliban-Kämpfer den Ring, den sie um die Hauptstadt gezogen haben, so lange aufrechterhalten, bis die Regierung aufgibt – was wenig später ja tatsächlich passiert.

Die Aussagen versieht der Geheimdienstmann jedoch mit mehreren Einschränkungen. So sei der Einfluss der Taliban-Führung – damit ist der politische Arm der Islamisten in der katarischen Hauptstadt Doha gemeint – auf die Kämpfer »nicht uneingeschränkt gegeben«. Zudem könnten andere Faktoren den Fall von Kabul beschleunigen, zum Beispiel ein schnellerer Rückzug der internationalen Soldaten aus der »Green Zone« oder Absetzbewegungen innerhalb der afghanischen Elite.

Das Ende seines Vortrags zeugt davon, dass auch der Dienst angespannt ist, denn vor den versammelten Beamten bittet der BND-Mann dringlich um die Aufnahme von möglichst allen afghanischen Mitarbeitern des deutschen Auslandsgeheimdienstes in das Schutzprogramm für Ortskräfte, damit sie schnell aus Afghanistan rauskommen...

Auszugsweise  (Paywall) : https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rekonstruktion-des-deutschen-scheiterns-in-afghanistan-wir-machen-uns-abmarschbereit-a-77cbaa83-219d-47dd-ba66-71b2f1e5d709
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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

goldfinger

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #96 am: 23. August 2021, 19:33:11 »

Russland sieht die Gefahr eines Bürgerkriegs in Afghanistan - und kündigte an, sich nicht einmischen zu wollen. Potenziell bestehe das «Risiko eines erneuten Bürgerkriegs in Afghanistan», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge.

https://www.nau.ch/news/ausland/russland-warnt-vor-burgerkrieg-in-afghanistan-keine-einmischung-65987839
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Kern

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #97 am: 24. August 2021, 04:04:46 »

Zwar sehe ich die aktuelle Notlage in Afghanistan , für die auch unsere unfähigen D-Politiker mitverantwortlich sind. Aber es läuft wieder so, dass die normale Bevölkerung die Zeche zahlen muss. Und der Nachschub rollt. Der Anfang:
Z.B. >> https://www.tagesschau.de/ausland/luftbruecke-afghanistan-nato-101.html#:~:text=300%20Afghaninnen%20und%20Afghanen%20sind,von%20Albanien%20bis%20Uganda%20leben. <<

 
Zitat
Erste Afghanen in Ramstein gelandet
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Rangwahn

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #98 am: 24. August 2021, 08:22:07 »

Ausser den Amerikanischen Staatsbürgern bleiben alle alle in D und werden hier durchgefüttert! Garantiert! Was sollen die im armen "Albanien bis Uganda"? {+
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malakor

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #99 am: 24. August 2021, 09:17:16 »

Und die Gruenen zahlen fuer alle aus der prall gefuellten Parteikasse.    :]
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Bruno99

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #100 am: 24. August 2021, 09:52:46 »

Zitat
Erste Afghanen in Ramstein gelandet

Am Montag fand eine reguläre Sitzung der Bundespressekonferenz im Berlin statt.
Unter anderem gab ein Sprecher des Verteidigungsministeriums die Zahlen der nach Deutschland evakuierten Personen bekannt.
Er teilte mit, dass bis zum Montagmorgen 2.725 Menschen aus Afghanistan evakuiert worden seien, darunter 1.787 Afghanen, 282 Deutsche und der Rest aus anderen Ländern.

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Kern

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #101 am: 24. August 2021, 12:36:59 »

Ich hatte das falsch ausgedrückt. Ich meinte die gestartete US-Luftbrücke nach Ramstein, die uns wohl noch etliche Kultur-Bereicherer bescheren wird.

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HansPeter

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #102 am: 24. August 2021, 13:09:51 »

Hallo....keine Frage, wer geholfen hat, und auf Lohnlisten stand oder unter Komanndo, dem sollte schon geholfen werden?

Nur habe ich den Eindruck, das aus den -Fachkraeften - von 2015 jetzt -Ortskraefte- gemacht werden?

Wobei die einen von 2000 Pers. reden, andere (KKK) -2stellige tausender Anzahl, und H.S. mit 5 Mio, Fluechtlingen rechnet?

Bei 20 Tsd. hiesse das ueber 20 Jahre ja, das etwa jeden Tag 3 -Mitarbeiter- eingestellt wurden??

Ich hoffe doch, das darf man noch denken??

https://aktuellinformiert.de/zahl-der-ortskraefte-in-afghanistan-unklar-droht-eine-neue-fluechtlingswelle/
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malakor

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #103 am: 24. August 2021, 14:19:21 »

Wenn Deutschland die Afghanen gerettet hat, sollten danach die Uiguren aus China alle den Weg nach Deutschland antreten.   {-- }}
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Helli

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Re: Neues aus Afghanistan
« Antwort #104 am: 24. August 2021, 14:42:59 »

Hallo....keine Frage, wer geholfen hat, und auf Lohnlisten stand oder unter Komanndo, dem sollte schon geholfen werden?
Nur habe ich den Eindruck, das aus den -Fachkraeften - von 2015 jetzt -Ortskraefte- gemacht werden?
Wobei die einen von 2000 Pers. reden, andere (KKK) -2stellige tausender Anzahl, und H.S. mit 5 Mio, Fluechtlingen rechnet?
Bei 20 Tsd. hiesse das ueber 20 Jahre ja, das etwa jeden Tag 3 -Mitarbeiter- eingestellt wurden??
Ich hoffe doch, das darf man noch denken??
https://aktuellinformiert.de/zahl-der-ortskraefte-in-afghanistan-unklar-droht-eine-neue-fluechtlingswelle/
Das sehen andere maßgeblichen Leute noch ganz anders (und sie sprechen es sogar aus, ohne "Aufschrei" von Irgendwem!)!
Dazu gibt es ein schönes Weihnachtslied: "Ihr Kinderlein kommet oh kommet doch all, zur Krippe herkommet.........."
https://www.dw.com/de/arbeitsagentur-will-400000-migranten-pro-jahr/a-58962209
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.
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