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Autor Thema: Aus Austria - Deutschland - Schweiz  (Gelesen 534547 mal)

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franzi

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #45 am: 12. Juni 2013, 01:52:37 »

Dann möchte ich mal den Schweizern zum Ergebnis der letzten Volksabstimmung gratulieren ;}

In den DA Medien findet man darüber so gut wie nix!

Auf die Schnelle hab ich aber doch noch einen  FAZ Bericht gefunden
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/schweiz-volksabstimmung-79-prozent-fuer-verschaerftes-asylrecht-12215963.html

fr

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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

pattran

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #46 am: 13. Juni 2013, 19:43:56 »

Dann möchte ich mal den Schweizern zum Ergebnis der letzten Volksabstimmung gratulieren ;}
In den DA Medien findet man darüber so gut wie nix!

Weisst Du Franzi die Realität und die Wahrheit wird nicht überal gerne gesehen.
Danke fürs Kompliment habe auch zugestimmt. Eine Solche Abstimmung brächte in D und A
das gleiche Resultat.
 {*
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Die Frau ist ein Mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nachher; sobald man sie liebt, ist sie ein Wunder.

Max Frisch

pattran

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #47 am: 13. Juni 2013, 19:48:25 »

Zürcher Gemeinde stellt Lehrer mit phädophiler Vergangenheit in Thailand per sofort frei!

Ein heute 59-jähriger Oberstufenlehrer war in Zürich und Thailand wegen Kinderpornografie und sexueller Handlungen mit Kindern verurteilt worden. Die Behörden erfuhren erst kürzlich davon.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/oberland/Naenikon-stellt-Lehrer-mit-heikler-Vergangenheit-frei/story/10483625

Warum eigentlich nicht vor der Anstellung genauere Abklärungen?
Aber gut jetzt hat er ROT gezogen. Damit ist es vorbei als Lehrer in der Schweiz.
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Max Frisch

farang

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Bruno99

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #49 am: 15. Juni 2013, 20:02:36 »

Der Werdegang einer Anaestesieschwester die viel lieber Aerztin als nur Schwester in sein will.

Ein kurzer Lebenslauf einer Betruegerin wie man ihn sich in DACH kaum vorstellen kann:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Sechs-Jobs-und-ein-Totenschein/story/21277040

Zitat
Lotte Zahm* ist stets zur Stelle, wenn es einen Notfall gibt. Weltweit und zuletzt auch in der halben Deutschschweiz.
   

Ihr Betaetigungsfeld hinterlaaesst praktisch keine (medizinischen) Luecken...
und sie ist immer noch aktiv  {+

Zitat
Festgenommen oder befragt wird Lotte Zahm nicht.
Und so kann sie sich in Ruhe eine neue Stelle suchen. Die Ermittler erfahren vergangene Woche vom «Bund», dass die falsche Ärztin seit kurzem im Thurgau Notfalleinsätze in der Ambulanz leistet.
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Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
Heiner Geissler

jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #50 am: 15. Juni 2013, 21:09:40 »

Zu dem Bericht ueber die falsche Aerztin,passt meine Geschichte,wie der
kleine Jock "geheilt " wurde.

Jock wuchs in einer kleinen Stadt im Walviertel auf.Behuetet von seiner
Grossmutter und auch ein Onkel und eine Tante hatten ein Auge auf ihn.

Onkel und Tante hatten eine verheiratete Tocher,deren Belesenheit allge-
mein bekannt war. Auch war sie weitgereist.
Die Belesenheit ruehrte von der Lektuere,des zweiwoechtlich erscheinenden
Lesezirkel,ihre Weltgewandtheit von einem 3 monatigen Aufenthalt in der
Ladeshauptstadt Linz,wo sie einen Haushaltskurs besuchte.

Eines Tages erschien sie und verkuendete meinen baldigen Tod.Gross-
mutter,Tante und Onkel fuhr der Schreck in die Glieder,und sie kalkulierten,
was billiger kaeme : das Begraebnis oder die Heilung durch eine wundersame
Frau,die in Oberoesterreich wirkte.

Man erzaehlte von ihr,dass lahme Patienten,bereits einen Tag nach der Behandlung,
Marathon trainierten und Blinde sich eine Bibliothek zulegten.

Da der finanzielle Ueberschlag ergab,dass eine Behandlung billiger kommt,als die
Ausrichtung der Beerdigung,wurde der kleine Jock 9 Jahre alt) ins Auto verfrachtet
und 160 Km zu der Wunderheilerin,die der Himmel geschickt hat,gefahren.

Dort angekommen,warteten schon eine ganze Menge Leute,um ihr Siechtum und
Geschlagenheit,behandeln zu lassen.

Als Jock an der Reihe war,wurde er auf einen Stuhl gesetzt,dahinter nahm die gute
Frau Platz,murmelte unverstaendliches Zeug und machte mit der Hand einige Zeichen
auf seinem Ruecken.
2 Minuten spaeter war die Behandlung beendet und mein Onkel verabschiedete sich
von einigen Geldscheinen.Bevor wir entlassen waren,meinte die Frau,dass wohl alles im Moment
in bester Ordnung sei,aber um Nachhaltigkeit zu erzielen,waere es besser,eine Medizin,
die sie selber entwickelt hat,fortan zu verabreichen.

Nach Uebergabe weiterer Geldscheine,erhielt mein Onkel einen Bogen,worauf die
Zutaten fuer die Medizin notiert waren. Viele Eier waren aufgezaehlt,ein gutes Kilo
Zucker,etwas Alkohol aus der Apotheke u.s.w.

Naechsten Tag bereits wurde mit der Herstellung begonnen,und ich sollte taeglich
2 Loeffel davon nehmen.

Das war aber fuer meine Altvorderen schwierig.Jock hatte damals schon ein gesundes
Misstrauen zu Aerzte und die damals verabreichten Medikamente,schmeckten scheusslich.

Daher flossen Traenen,als man mir einen Loeffel in den Mund zwang.

Aber dann geschah das Wunder ! Sobald die Medizin die Zunge beruehrte,versiegten
die Traenen und Jock begann sogar,den Loeffel abzuschlecken.

Bald musste fuer Nachschub gesorgt werden.Bei Verrichtungen dazu,war eine
Tante aus Wien zugegen.Sie war Krankenschwester und natuerlich an der Sache
interessiert.Leider kam sie schon nach kurzem Studium drauf,dass die herzustellende
Medizin,dem Rezept eines Eierlikoers  verdammt nahe kam.Und sie verbot eine weitere
"Behandlung".

Die wundersame Frau in Oberoesterreich wirkte weiter und ihr Kundenkreis schwoll
staendig an.Zwar sah man sie niemals ubers Wasser schreiten,jedoch immer oefters
in ihrem Mercedes einsteigen.
Eines Tages,besann sich der oertliche,niedergelassene Praktiker,seiner zwei Pflichten
in seinem Leben : 1.) Kranke zu heilen und 2.) sein Vermoegen zu vermehren und er
rief die Polizei,die dem Spuk ein Ende bereitete.

Seither sind mehr als 60 Jahre vergangen.Ich fuehle mich immer noch gesund,aber
in nachdenklichen Stunden frage ich mich manchmal,ob vielleicht doch die damalige
Medizin" schuld "daran ist.


Jock
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farang

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #51 am: 16. Juni 2013, 01:04:57 »

Ja ganz bestimmt. }} {* :]
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georg

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #52 am: 16. Juni 2013, 03:03:12 »

Danke für diese -durch die Blume geschrieben- Geschichte.
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Burianer

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #53 am: 16. Juni 2013, 06:22:32 »

 :]  ja die Medizin kenne ich auch. Soll eigentlich Kraft spenden  :-*  aber der kleine Jock war eben noch zu klein, fein  :]
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jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #54 am: 22. Juni 2013, 07:11:52 »

Courage hat Frau Merkel,das muss man ihr lassen !

Sie scheute sich nicht,es auf einen Eklat ankommen zu lassen,als
sie,vor der Eroeffnung der Ausstellung in der Eremitage,forderte,
dass Russland die "Beutekunst" zurueckzugeben hat.

Praesident Putin sagte zunaechst sein Kommen ab,um dann doch
einzulenken.

1 : 0 fuer Frau Merkel !

Zwar bleibt der "Eberswalder Goldschatz" vorderhand weiterhin in
russischen Haenden,aber eine grundsaetzliche Diskussion darueber
ist angestossen.

Die Problematik der verbrachten Kunstgegenstaende ist seit 150 Jahren
virulent und brisant.

Setzt sich die Erkenntnis durch,Artifikate in ihre Fundlaender zurueckzu-
fuehren,leeren sich z.B. die altaegyptischen Sammlungen der Museen.

Ein Rattenschwanz von Prozessen waere die Folge.

Dem Fund des Goldschatzes des Priamos,liegt ein Vertrag zu Grunde,nachdem
Schliemann,der die Grabungen privat finanzierte,die Rechte dafuer erhielt,dass
er 50 % der Funde an das damalige osmanische Reich abzugeben hat 50 % konnte
er,als Person als sein Eigentum,behalten.

Er hielt sich nicht daran,sondern verbrachte fast alle Funde erst nach London und
dann nach Berlin.Dort wurden sie ausgestellt und verschwanden fuer Jahrzehnte.
Spaeter kam man drauf,dass die Funde im Zuge der Kriegswirren als Beutekunst
nach Russland gekommen waren.

Nicht nur Deutschland stellt Rueckstellungsforderungen sondern auch die Tuerkei.

Aus dieser Konstellation heraus,wird es schwierig sein,eine gerechte Loesung zu
finden.



Jock
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malakor

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #55 am: 22. Juni 2013, 07:22:07 »

Ich bin der Meinung:    Alles gehoert dahin, wo es gefunden wurde, woher es stammt.
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jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #56 am: 22. Juni 2013, 16:43:46 »

Dieser Meinung kann man durchaus sein !

Zuvor sind allerdings folgende Fragen zu beantworten :

Den meisten Grabungen liegen Abkommen zu Grunde.Diese regeln
die Aufteilung der Funde. 50 :50, 20:80 oder wie  auch immer.

Diese Abkommen wurden nicht mit den Bauern,denen das Gebiet gehoert,
abgeschlossen, sondern mit den zustaendigen staatlichen Stellen.
Und es wurden dafuer auch Geldleistungen erbracht.

Viele Jahrzehnte wurden keine Rueckforderungen gestellt.Ueblicherweise
verjaehren nach 30 Jahren allfaellige Ansprueche und koennen nicht mehr
eingeklagt werden.

Sollten trotzdem alle Funde an ihre Fundstellen oder Fundstaaten zurueck-
gebracht werden,stellt sich die Frage,wohin damit ? und wer kommt fuer
die Kosten der Transporte auf?

Ein einziges riesiges Ausstellungsgebaeude,angefuellt bis oben mit Kunst-
schaetzen,ueberfordert  das Auge des Besuchers,des Ueberwachungs-
und konservatorischen Personals und wahrscheinlich auch das Budget des
Kulturministers.
Haelt man die Groesse des Museums im Rahmen,landen 90 % des Be-
standes im Archiv und sind auf Jahrzehnte fuer das Publikum nicht mehr
zu sehen.

Nicht uebersehen darf man,dass die grossen Fundorte sich in Staaten be-
finden,die als nicht stabil gelten. Aegypten,Irak,Libyen u.s.w.
Die Klagen der Kustoren  aus diesen Laendern,Verluste ihrer Museums-
bestaende hinnehmen zu muessen,sind bekannt.

Die gestohlenen oder geraubten Gegenstaende,verschwinden auf dem
grauen Kunstmarkt fuer immer.

Wir sprechen hier von einem Thema,das mit "Weltkulturerbe " beschrieben
ist,und der Sinn sollte doch sein,diese Erbe moeglichst vielen Menschen
zugaengig zu machen.

Vielleicht ist daher "Dezentralisierung" der bessere Weg ?


Jock


p.s. Obiges betrifft nicht Raubgut und Restitutionen !
« Letzte Änderung: 22. Juni 2013, 16:50:43 von jock »
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arthurschmidt2000

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #57 am: 22. Juni 2013, 18:57:10 »

Zitat
Alles gehört dahin, wo es gefunden wurde, woher es stammt


Große Teile des Pergamonaltars, der heute in Berlin steht, wurden in einer Kalkbrennerei gefunden.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

malakor

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #58 am: 22. Juni 2013, 19:00:53 »

Damit war das Land, die Gegend gemeint, nicht die Kalkbrennerei.
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arthurschmidt2000

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #59 am: 22. Juni 2013, 19:42:25 »

Stand es nicht noch bis vor wenigen Jahren in der Türkei unter Strafe, auf die griechische Vergangenheit Kleinasiens hinzuweisen?
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.
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