Thailand lokal > Chiang Mai und der Norden

Stille Invasion der Japaner

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Profuuu:

--- Zitat von: Grüner am 06. November 2008, 18:32:44 ---
--- Zitat von: namtok am 06. November 2008, 16:26:17 ---Na lieber Grüner, das würde ich aber mal lieber zurücknehmen, Quellen dazu gibt es...
--- Ende Zitat ---

Außer geringfügigen Kontakten mit China und den Niederlanden bestand so gut wie kein Kontakt zu anderen Staaten.


--- Ende Zitat ---

Geringfügigen Kontakt zu den Niederlanden: Zustimmung. Zu China aber nicht.

Schon Ramkhamhaengs (Sukhotai) Verhältnis zu China war vassallenähnlich. Die Zusammenarbeit mit China war äusserst eng. Ohne Zustimmung dieser selben hätte er sich nicht sein Reich vergrössern können. Selbst noch die ersten Könige der Chakri Dynastie kleideten sich gerne wie ein Chinesischer Kaiser. Seit Sukhotai kamen regelmässig Chinesische Gesandte nach Siam, die Tribut forderten. Eine Ablehnung wäre nicht gesund gewesen. Auch reisten Siamesische Gesandte an den Chinesischen Kaiserhof und versicherten dort, dass Siam brav bleiben würde. Mit anderen Worten, die Thais haben sich schon immer mit den Starken "arrangiert". Nicht erst im modernen Kolonialzeitalter.

Wenn man schon die berühmte Siamesische Freiheit anzweifeln will, dann liegt in dem Verhältnis zu China der Schlüssel.   

China hatte damals wie heute einen Riesenbedarf an Rohstoffen, wie Reis, sonderbare Pflanzen und Tiere als Rohstoffe für ihre Pülverchen. In Siam gab es das im Überfluss.

Grüner:
Profuuu, das hast Du falsch gelesen, gemeint ist der Kontakt der JAPANER zur Außenwelt, NICHT der Siamesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit (Siehe Punkt 5: "Abschließung Japans")

Profuuu:
Na gut  8)

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