Thailand lokal > Pattaya und der Südosten

Östlicher Wirtschaftskorridor (Eastern Economic Corridor, EEC)

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Helli:

--- Zitat von: luklak am 04. Juli 2017, 10:11:29 ---Im September 2009 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der ASEAN-Mitglieder, einen
gemeinsamen Wirtschaftsraum nach europäischem Vorbild (EU) zu schaffen.
--- Ende Zitat ---
....und was ist davon in den bisherigen 8 Jahren -besonders von TH- umgesetzt worden?
Ein "Wirtschaftsraum" besteht doch erst, wenn sich darin Geld, Waren und Menschen frei bewegen können!

luklak:
Hick - Hack - Politik.

2 Schritte vor - 5 zurueck !    ;]

Das hier auch wieder :

Nach nur einer Woche macht die Regierung einen
Rückzieher beim Arbeitsgesetz

1. Juli 2017 von Pedder   

Bangkok. Offenbar ist sich die Regierung nicht so genau im Klaren,
welche Auswirkungen welche Gesetze auf die Bürger in Thailand bzw.
auf die Ausländer haben, vor allem bei dem erst vor einer Woche
angekündigten neuen Arbeitsgesetz.

Nur eine Woche nach der öffentlichen Bekanntgabe des

neuen härteren Arbeitsgesetzes für Ausländer
und ihre Arbeitsgeber

hat Premierminister Prayuth Chan o-cha dank des Artikels 44 schon
wieder einen Rückzieher gemacht bzw. das in Kraft treten des
Gesetzes um 120 Tage verschoben.

Ganzer Text :

http://thailandtip.info/2017/07/01/nach-nur-einer-woche-macht-die-regierung-einen-rueckzieher-beim-arbeitsgesetz/

Und wie war das vor SONGKRAN ?

Auf den Pick-up duerfen "hinten" keine Leute
mehr mitfahren.  >:

Dann grosser Protest aus dem Volk !   

Der General :  "OK, nach SONGKRAN dann verboten !"   ;]

Redet heute noch Jemand davon ?    ;]

 :)

namtok:
Der "östliche Wirtschaftskorridor" an sich ist ja auch nix neues sondern nur ein "Rebranding" bisher nannte man das "Eastern Seabord" und vom Infrastrukturausbau seit den 1980 er Jahren mit der Anlage des Laem Chabang Hafens und den neuentstandenen zahlreichen Industriegebieten im Raum Chonburi-Rayong ist das Wirtschaftswachstum der Region schon lange nicht mehr vom touristischen Erfolg des Seebades abhängig.

Wonderring:
Moin
--- Zitat ---2 Schritte vor - 5 zurueck ! 
--- Ende Zitat ---

Diese Beobachtung "ziert" so manches,  schon die letzten Jahre, sehr erfolgreich.

Aber : So wie in der EU eben mit "Billigloehnern" geflutet wird, fein als Humaner Akt verpackt, keinem der Einheimischen  auffaellt, was da vorsich geht....

Ist es hier ganz anders: die "Billigloehner" werden "rausgepumpt", eben weil 1. eine Situation wie in EU hier gleich auffiele, und mit 0 Toleranz quittiert wuerde, und 2. der Arbeitsmarkt den Einheimischen so weiter vorbehalten ist/bleibt!

Ps warum helfen denn die Firmen nicht bei der Beschaffung der Arbeitspapiere?  {--

     Und genauso "unkooperativ" sind doch Farangs in einigen Firmen angestellt, wo ein "Farang Mindestlohn" auch nicht eingehalten wird bzw. durchgesetzt werden koennte...?

 
--- Zitat ---Im September 2009
beschlossen die Staats- und Regierungschefs
der ASEAN-Mitglieder, einen
gemeinsamen Wirtschaftsraum
nach europäischem Vorbild (EU) zu schaffen.
--- Ende Zitat ---

Dazu sollten sie denn auch noch mehrmals auf ihr "Vorbild" blicken, um Fehler zu vermeiden.

So wie es sich fuer mich darstellt ist man nur an den "freien Warenverkehr" interessiert? Denn mit "Personenfreizuegigkeit" wuerde man auch seine nationale Souveraenitaet einschraenken, bzw. insgesammt noch mehr damit aufgeben, wg. z.B. fallenden Zollschranken laenderuebergreif. Zahlungs-/Kapitalverkehr, und dazu sehe ich noch keine Bereitschaft.
Selbst die Frage nach Schutzpflichten und Grundfreiheiten muss geklaert sein....

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Binnenmarkt#Die_vier_Grundfreiheiten

So gibt es noch viel zu tun, angepackt wurde es ja schon mal....

So hat die EU Wirtschaftsunion (EWG) auch 5 Jahre gedauert (Planung1952  - Einfuehrung 1957)

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Wirtschaftsgemeinschaft

So werden einige von uns dies wohl noch miterleben duerfen....evtl. verlagern sich die Visaruns dann an die "Aussengrenzen"??

LG W.

luklak:
ASEAN - AEC - EEC

heist : miteinander, Staaten-Gemeinschaft.    8)    C--    [-]

Aktuell aber wieder :

Nur Stahl aus inländischer Produktion für
Highspeed-Train-Projekt

Der Direktor des thailändischen Instituts für Industriestandards (TISI)
gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der gesamte Stahl, der
für die Schienen des thailändisch-chinesischen Eisenbahnprojekts benötigt
wird, ausschließlich in thailändischen Produktionsbetrieben
hergestellt werden soll.

Man verlangt aber, dass nur Material in Frage komme, das
internationalen Industrie-Standards entspricht.

Wer diese Vorraussetzung nicht erfüllen könne, der werde
bei der Ausschreibung nicht berücksichtigt.

Um Korruption zu vermeiden (oder zumindest klein zu halten),

 ;] :D ;] :D ;]

wird die Stahlproduktion für die geplanten Bahn-Projekte nicht im
Komplettpaket als Auftrag vergeben sondern nach Einzelprojekten;
angefangen mit dem 252 Kilometer langen Bangkok-Nakhon Ratchasima
Projekt, für das allein schon mehrere hunderttausend Tonnen Stahl
benötigt werden.

Sind schon "Schlaumeier" diese Thai's !    :)

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