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Wie geht es euren thailaendischen Nachbarn

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rampo:


Hab keinen und das wird auch so bleiben , zuminderes so lang ich noch das Sagen habe .(Kann aber Morgen schon so weit sein )

Fg .

dolaeh:

--- Zitat von: rampo am 18. Oktober 2013, 09:07:27 ---Hab keinen und das wird auch so bleiben , zuminderes so lang ich noch das Sagen habe .(Kann aber Morgen schon so weit sein )

--- Ende Zitat ---
Auf der einen Seite beneide ich dich, wegen der Ruhe, auf der anderen.... aber es kann ja schon bald so weit sein  ;)

somtamplara:
Ich habe im Isan Dorf reichlich Nachbarn  :-)
Ich bin auch nicht in der Lage statistikfestes Material zu liefern, nur Beobachtungen.

Hier fehlt nach wie vor fast komplett die Generation 20 bis 40.
Die sind im ganzen Land zum Arbeiten unterwegs und sind meist nur zu den Feiertagen zu Besuch
(je nach Entfernung nur ein- oder zweimal).

Es gibt nur eine duenne Schicht von Beamten und Angestellten, die sich morgens zur Arbeit aufmachen.

Ich schaetze, dass immer noch mehr als 50% aller Haushalte am absoluten Minimum lebt (z.B. 2 Personen mit 300 Baht oder weniger).
Rind- und Schweinefleisch auf dem Dorfmarkt ist wahrlich nicht fuer jeden erschwinglich.

Der bescheidene Wohlstand (Sat Antenne, neuer TV, Moped) wird meist von den arbeitenden Kindern bezuschusst.
(eben von denen die im Land unterwegs sind)
Weiterhin ist das Auto die Kroenung des Wohlstands, selbst wenn es aus Mangel an Benzingeld meist rumsteht.

Hohe Verschuldung duerfte auch hier die Regel sein.
Da werden z.B. Mopeds auf vier Jahre abgezahlt mit Gesamtzinsen von etwa 50%.

Mehrere Minibusse von Privatschulen fahren jeden morgen durchs Dorf und sammeln Schueler ein
(private Schulen in unterschiedlichen Preisklassen). Die teuerste Privatschule wird fast nur von Beamtenkindern besucht.
Die "Armen" fahren in voellig ueberfuellten Songthaeos zu den oeffentlichen Schulen.

Naturgemaess sind die meisten mit ihrem Land (neben Reis immer mehr Zucker) und Vieh beschaeftigt.
Eine Handvoll besitzt Traktoren und verdient damit.
Gegenueber wird reger Viehandel betrieben und erfolgreiche Geschaefte werden mit einer bescheidenen Lao Khao Party gefeiert.
Dazwischen wird Heimarbeit betrieben (Besenbinden, 0,7 bis 1 Baht pro Stueck).

Der Tag dauert wie fast ueberall vom ersten Morgengrauen bis ca. 19:30h. Danach flimmern die Kisten.
"Rushour" von 5h bis 9h und von 17:30h bis 18:30h : raus aufs Feld, zurueck vom Feld, zur Schule und zurueck.
Leider immer mehr schwere Maschinen/Bagger usw.
Die Strasse ist reichlich kaputt.

boehm:
Mir geht es so ähnlich wie @rampo.

Wohne zwar direkt in der City, aber unsere Seitenstraße liegt am Rand und endet in Reis Feldern.

Die Soi ist ca. 500 m lang. Vorne noch befestigt, da wohnen in kleinen Holzhäusern arme Thais, dahinter rechts und links ein größeres Anwesen,
bestehend aus mehreren Steinhäusern, auch ein doppelstöckiges.

Alle sind freundlich. manchmal sprechen wir was auf Thai (so ich kann), die Kinder auch schon mal Kleinigkeiten auf Englisch.

Frau Mutter hat Farang aus Frankfurt, die leben in D, kommen nur auf Urlaub.

Restfamilie mit ca. 12 Hunden, um 10 Kinder, sind auf verschiedenen Märkten und verkaufen Essen.

Dann sind 100 m Straße unbebaut, danach kommen wir, dahinter in allen Richtungen bis auf Süden, nur Natur.

An unser Grundstück grenzen von Süden her 2 Nachbarn. Rechts ein Thai, er Lehrer, sie Hausfrau und Oma, versorgt 2 Kinder der eigenen 2 Töchter.

Die sind fast nie zuhause. Wenn, dann sind sie auch meistens vorne am Haus, weil die Zufahrt von der Parallelstraße aus ist.

Die Küche liegt nach hinten, also zu uns.

Manchmal sieht die Nachbarin, wenn ich draußen dusche (direkt an der Mauer), sie kann aber nur meinen Kopf sehen… ;D

Die sind sehr freundlich, grüßen immer, laden uns auch mal zu einer Feier ein.

Daneben nach rechts ist ein Feldweg.

Nach links ist noch ein Grundstück. Gehört der Frau eines Engländers. Die sind nach England zurück, weil sie oft Geld verzockt hat.

Das Haus ist momentan an einen Schweizer vermietet. Mit dem komme ich gut klar.

Der hat Hasen, Hühner, Katzen….. {{

Seine Frau hat ein Mädchen 8, und einen Sohn 16, nur das Mädel wohnt hier auch.

Manchmal helfen wir uns bei schwierigen Gartenarbeiten, trinken auch hin und wieder mal ein Pils zusammen. [-]

Die fangen jetzt an zu bauen, sind dann also vermutlich in knapp einem Jahr weg.

Vorher stand das Haus schon fast 4 Jahre leer, da war es immer schön ruhig hier.

Mal sehen, was danach kommt….

TiT:
In unserer Nachbarschaft hier in Bangkok hat's fast nur Thai-Chinesen - haben alle ihr eigenes kleineres oder größeres Geschäft (vom Kramladen und Zeitungsstand bis zum Goldgeschäft). Die haben schon immer geschafft wie die Brunnenputzer und da hat sich auch nichts dran geändert in letzter Zeit.

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