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Autor Thema: Aktuelle Meldungen aus China  (Gelesen 107157 mal)

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goldfinger

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #675 am: 17. September 2021, 10:17:27 »

Die Chinesen haben ein Problem, wie goss es ist wird sich noch zeigen  :o

Das passiert, wenn Evergrande pleite geht

Die hoch verschuldete chinesische Immobilienfirma Evergrande droht zu kollabieren.

Das könnte das Finanzsystem Chinas in eine Krise stützen.

Der mögliche Bankrott wird zurzeit mit dem Kollaps der amerikanischen Bank Lehman Brothers verglichen.

Eine globale Finanzkrise wird die Pleite in China aber wohl nicht auslösen.

https://www.20min.ch/story/das-passiert-wenn-evergrande-pleite-geht-269192587805
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Sumi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #676 am: 17. September 2021, 12:21:03 »

Chinas Wirtschaft schwächelt, so laut Reuters, die Industrie ist stark betroffen wegen regionalen erneuten Corona Ausbrüchen, den daraus resultierenden ausbleibenden Lieferketten, und damit verbundenen Engpässen, insbesonders in der Halbleitertechnik.

Die Industrieproduktion wuchs im August so schwach wie gut seit 1 Jahr nicht mehr.

Es ist nur eine Steigerung von 5,3 % zum Vormonat, dies geht aus den veröffentlichten Daten des Statistikamtes hervor.
Ökonomen hatten mit mindestens 5,8 % gerechnet
Der Einzelhandel steigerte gar seinen Umsatz nur um 2,5 %, man ist hier von 7,8 % ausgegangen.

Dazu die " Evergrande Probleme ", und begründete Angst daraus vor einem " Lehman " Effekt, wie in den USA.

HSB Ökonom Jing Yang Chen und Commerzbank Ökonom Zhou meinten dazu, die Konjunkturdaten sind gegenwärtig eine große Enttäuschung.

Auch die z.Zt. erneuten Corona Ausbrüche und regionalen Lockdowns in 2 Millionenstädte in China sorgen für Ängste.

Politische Sorgen bereiten der Chin. Führung auch die momentanen Spannungen mit den USA und Großbritannien, wegen Aufträge und evt. Bau von Atom U- Booten nach Australien.

Gruß Sumi

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Sumi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #677 am: Gestern um 11:46:09 »

Der chin. Immobilienriese " Evergrande " steht kurz vor der Insolvenz, die Lage spitzt sich immer mehr zu, so laut " Reuters ".

Eine damit verbundene Finanzkrise, könnte China schwer treffen.
Erinnerungen an die weltweite Finanzkrise, die 2008 von dem USA Immobilienkonzern " Lehman Brother " ausgelöst wurde, werden wach.

Der Börsenwert von " Evergrande " wird mit 24 Milliarden US Dollar angegeben.
200.000 Menschen arbeiten direkt für den Konzern, plus zusätzlich weitere 4 Millionen Personen sind an Projekten mit beteiligt, und mittelbar davon betroffen.

Über 300 Milliarden US Dollar Schulden haben sich angehäuft, das ist mehr als z.Bsp. das Bruttoinlandsprodukt von ganz Finnland.
Schon einige male hatte der Konzern in den letzten Jahren finanzielle Schwierigkeiten, die er aber überstand.

Aber Diesesmal wird " Evergrande " es nicht schaffen die Insolvenz abzuwenden, berichten die Experten.

Zu ca. 30 % stützt sich Chinas Bruttoinlandsprodukt auf den Immobiliensektor.

Die chin. Zeitung " Global Times " berichtet, daß bei einem Bankrott von " Evergrande ", sowie zig anhängende kleinere Firmen, das Finanzsystem Chinas jedoch nicht zusammenbrechen würde.

Gruß... Sumi ...

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