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Neues aus Kambodscha

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Sonex:
Tribunal für einen Massenmörder                                                                  von:  Robert Luchs

KAMBODSCHA

Der erste Prozess gegen einen führenden Vertreter der Roten Khmer beginnt

Über zweieinhalb Jahre nach Vereidigung der Richter beginnt am 17. Februar der Prozess gegen Kaing Guek Eav, genannt Duch, der während der Herrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979 das berüchtigte Foltergefängnis Tuol Sleng in Phnom Penh leitete.
Von 15.000 bis 17.000 Menschen wurden hier Geständnisse erpresst, bevor sie auf den "Killing Fields" vor den Toren der Hauptstadt umgebracht wurden.

Der erste Prozess gegen einen führenden Vertreter der Roten Khmer vor dem internationalen Tribunal in Kambodscha wird allerdings von massiven Korruptionsvorwürfen überschattet.
Mehrere Menschenrechtsorganisationen sprechen von finanziellen Unregelmäßigkeiten am Tribunal, das aus internationalen und kambodschanischen Juristen besteht.
Kambodscha wird von der Organisation "Transparency International" als eines der korruptesten Länder Asiens bezeichnet.

Seltene Reue

Erst kürzlich wurde die Anklage gegen Duch (66) wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" um die Tatbestände Mord und schwere Folter erweitert.
 Duch, der 1999 festgenommen wurde, hat sich im Gegensatz zu anderen führenden Roten Khmer zu seinen Taten bekannt und auch eingeräumt, dass viele der Ermordeten unschuldig gewesen seien.
Nach seiner Festnahme hatte der gelernte Lehrer gesagt: "Es tut mir sehr leid, was damals passiert ist.
Jetzt muss Gott über meine Zukunft entscheiden." Zunächst aber muss sich Duch mit seinen irdischen Richtern auseinandersetzen.
Vier weitere Ermittlungsverfahren gegen führende Köpfe der Roten Khmer sind eingeleitet worden.
Dabei handelt sich unter anderem um den damaligen Parlamentspräsidenten Nuon Chea, der auch Chefideologe des 1998 verstorbenen Anführers der Roten Khmer, Pol Pot, gewesen ist.
Mit Nuon Chea werden sich außerdem der frühere Außenminister Ieng Sary, dessen Frau, die ehemalige Sozialministerin Ieng Thirith und das damalige Staatsoberhaupt Khieu Samphan zu verantworten haben.

Duch gilt als eine der Schlüsselfiguren des von Peking unterstützten maoistischen Regimes, das vor über dreißig Jahren den "Steinzeitkommunismus" erfand und die meisten Intellektuellen im Land ermorden ließ.
Fast zwei Millionen Kambodschaner kamen in dieser Schreckensperiode ums Leben; wer nicht erschlagen wurde, erlag Krankheiten oder verhungerte.
Wachsender Druck

In entfernten Provinzen des südostasiatischen Landes leben noch heute zahlreiche Kader der Roten Khmer, unter falschem Namen und meist unerkannt.
Seit sich immer mehr Opfer und auch Zeugen beim Tribunal melden, wächst der Druck auf die Staatsanwälte, den Kreis der Beschuldigten zu erweitern.
Diese wiederum sind an eine Vereinbarung gebunden, die das Tribunal erst ermöglichte: Nur die Führungspersonen der Roten Khmer dürfen angeklagt werden.

Um so wichtiger ist Duch für die Ermittle- Er saß an der Nahtstelle zwischen oberster Hierarchie der Roten Khmer und dem Sicherheitsgefängnis, wo die "Feinde" des Regimes unter dem Vorwand, Spione zu sein, gefoltert und umgebracht wurden.
Als die Vietnamesen 1979 in Phnom Penh einmarschierten, fanden sie im Gefängnis Tuol Sleng nur noch sieben Gefangene lebend vor.
Duch soll das Gefängnis mit eiskalter Präzision geleitet haben.
Er führte sogar feste Tage für die Ermordung bestimmter Gruppen ein: für Frauen von "Feinden", für deren Kinder, für Fabrikarbeiter.

Nach dem Ende des Regimes hieß es zunächst, Duch sei tot. Erst 1999 wurde er aufgespürt.
Zum Christentum konvertiert, hatte Duch ausgerechnet für eine christliche Hilfsorganisation an der Grenze zu Thailand gearbeitet.

aus: http://www.bundestag.de/dasparlament/2009/08/EuropaWelt/23607760.html

Sonex:
Sozialistische Tageszeitung • Samstag, 21. März 2009
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                                                                                                                              17.03.2009
In Phnom Penh wächst die Armut wieder
Kambodscha ist von der Krise hart getroffen – die Wirtschaft hängt von der Textilindustrie ab
Von Michael Lenz, Phnom Penh

Jüngsten Prognosen der Weltbank zufolge trifft die Wirtschaftskrise die Entwicklungsländer besonders schwer.
Ein Beispiel ist Kambodscha.
Seit dem Ende des Bürgerkriegs vor gut zehn Jahren konnte das südostasiatische Königreich ein rasantes Wirtschaftswachstum verzeichnen.
Obwohl die Wohlstandsschere weit auseinanderklafft, sank durch das Wirtschaftswachstum auch die Armut.

Mit dieser Entwicklung ist bis auf weiteres Schluss.
Neuesten Zahlen der Weltbank zufolge wird Kambodschas Wirtschaft in diesem Jahr zum ersten Mal in der Nachkriegszeit schrumpfen.
Kambodschas Wirtschaft ruht auf nur vier Säulen und drei davon sind direkt von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen: die Textilindustrie, der Tourismus und die damit eng verbundene Baubranche.
Lediglich die Landwirtschaft ist von der Krise noch weitgehend unberührt.

Regelrecht dramatisch ist der Einbruch in der Textilindustrie.
In den Fabriken in Phnom Penh lassen alle großen internationalen Modeunternehmen von Levis bis Adidas ihre teuren Textilien zusammennähen.
80 Prozent der kambodschanischen Textilexporte wurden bisher in die USA verkauft, 20 Prozent in die EU.
Die Konsumenten aber sparen als erstes an Modeartikeln.
Im Januar ist der Wert der Textilexporte um mehr als zwei Drittel auf 70 Millionen Dollar gesunken im Vergleich zu 250 Millionen im Januar 2008.

Die Folge sind Fabrikschließungen und Entlassungen.
Nach Gewerkschaftsangaben haben bereits 51 000 Kambodschaner ihre Jobs verloren.
Für die meisten Arbeiter heißt das: zurück aufs Land, ohne Aussicht auf einen Job.
Durch den Ausfall der Überweisungen der Textilarbeiter droht Phnom Penh wieder wachsende Armut.

Mau sieht es auch im Tourismus aus: Das Wachstum von mehr als 20 Prozent pro Jahr ist auf fünf Prozent runtergebremst.
Ein Rückgang von je drei Prozent aber kostet laut Regierungsangaben 10 000 Jobs.
Von jeder Stelle in der Tourismusbranche aber leben drei Menschen.

Die Erfolge der Armutsbekämpfung in Kambodscha sind zudem ungleich verteilt.
In der Hauptstadt Phnom Penh beträgt sie nach Expertenschätzungen nur noch ein Prozent, während sie in abgelegenen ländlichen Regionen bei erschreckenden 45 Prozent liegt. 2007 lebten etwa fünf Millionen oder 35 Prozent der Kambodschaner unter der nationalen Armutsgrenze, davon 90 Prozent auf dem Lande.

An guten Vorschlägen, wie Kambodscha die Krise meistern könnte, mangelt es nicht.
Die Weltbank empfiehlt Investitionen in die Infrastruktur wie Straßenbau, Gesundheitswesen, Elektrifizierung der ländlichen Regionen und Bildung.
Ein Konjunkturpaket hat Kambodschas Regierung jedoch bisher noch nicht angekündigt.
Mehr als zwei Drittel der Staatseinnahmen (Budget 2009: 1,9 Milliarden Dollar) stammen aus Steuern, davon der größte Teil aus Einfuhrabgaben.
Aber ein großes Problem bleibt die grassierende Korruption.
Das unabhängige »Economic Institute of Cambodia« schätzt den Verlust von Steuereinnahmen durch Korruption auf bis zu 400 Millionen Dollar – jährlich.

Mal wieder von unseren gut informierten Freunden des ND.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/145651.in-phnom-penh-waechst-die-armut-wieder.html

Der kleine Heinz:
Ich habe meine Augen weit offen und war in den letzten 4 Jahren Gesamt ca. 15 Wochen in Kambodscha, hauptsaechlich in Sihanoukville.
Habe eifrig die Rotlichtszene besucht, Chickenfarm-Hafen, Blue Mountain, die Vietnamvilla und den Victoryhill
und war viel Tag u Nachts unterwegs, kann dein Posting nicht bestaetigen!

Ja mein guter Alfred da warst du zwar in den einschägigen Schmuddelbuden unterwegs und hattest entweder einen zu viel  gehoben oder du brauchst eine neue Brille. Ich glaub die Chickenfarm könnt dir gut gefallen haben.  >:( >: >:(

Alfred schau er doch mal hier..  http://www.epochtimes.de/articles/2008/11/02/362119.html

Alfred:
-Heinz-
Was soll der Link? Da steht ja gar nix drin!
Dein Posting hoerte sich Marktschreierisch an.

Du hast also keine Erfahrungen, wo, was in Sihanoukville abgeht, in dem von dir speziell angesprochenen Kinderprostituionsbereich?
Warst wahrscheinlich, nicht einmal an den von mir angesprochenen Nightspots,
wo keine Kinder ersichtlich sind und auch nicht angeboten werden.
In deinem Posting, (wurde geloescht),
hoerte sich dieser Ort ja aerger wie Soddom und Gomorrha an und jeder Besucher musste fuerchten, 
den Dreck, nur bei einem Besuch von SNV,  lange nicht vom Koerper zu kriegen.

Ich war eben erst wieder 5 Wochen-Jaen-Feb. in Sihanoukville und ich will nicht sagen, dass es keine Kinderprost. da gibt.
Habe in der Zeitung von 1 oder 2 Verurteilungen, Verhandlungen gelesen, sitzt auch ein grosser Russischer Zampano ein.
ABER, offensichtlich ist nichts und so koennte man es auffassen wenn man dein Erstposting gelesen hat, dass an vielen Ecken etwas verbotenes zu sehen ist.

Die Prostitutionszene in Sihanoukv. auch in Phnom P.  ist relativ klein, im Vergleich mit Thaiverhaeltnissen.

Jedenfalls, trinke ich kaum Alk. und ja, kenne, so denk ich alle Plaetze in SNV. wo man(n) hingehen kann.
Chickenfarm heissen uebrigens alle Bordelle an den Stadtraendern in Kambodscha. Nichts besonderes, deswegen sind die Maedchen nicht juenger.

Offensichtlich zu sehen ist nichts von deiner Beschreibung, Sihanoukv. = Kinderfickerhochburg!.
Beweise, Addressen, wo?
Ich bin nicht daran interessiert, habe nicht nachgefragt, mir wurde auch nichts in diese Richtung angeboten und zu sehen, aus Versehen, gab es auch nichts.
Also uebertreibe nicht, danke.
Die Kambos haben die aergsten Auswuechse des Sexbusiness schon vor Jahren eingedaemmt.
Gab einen beruechtigten Kilometer 11 ausserhalb Phnom Penhs,
mit wie ich hoerte Ungesetzlichem, aber der KM 11 wurde schon vor Jahren dichtgemacht und auch Innerstaedtisch in Phnom P. ist und wird aufgeraeumt.

Tigerbeer:
Was Sihanoukville angeht muss ich einräumen, dass ich im Januar nur ein paar Tage in Victory Hill war. Ich habe auch diese Gegend aus Zeitgründen nicht verlassen, wenn man von Strandbesuchen absieht. Als Experten für Sihanoukville kann man mich also nicht bezeichnen. Aber was Victory Hill angeht so gibt es dort zwei Girlie Bars, und das war es. Keine der jungen Frauen, die dort tätig waren, sah jünger als 18 Jahre aus.

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