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Krankenversicherung

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lozara:
Hallo allerseits,

ich möchte für meine thailändische Lebensgefährtin,die mit einem Shop selbstständig ist,eine gesetzliche oder auch private Krankenversicherung abschliessen.

Ich war völlig überrascht darüber,dass sie zur Zeit über gar keine KV verfügt und denke,dass es höchste Zeit wird!

Zu den Fakten:
Ich lebe und arbeite in Deutschland und bin zufrieden privat bei der DKV versichert.Die bietet aber auf Nachfrage keine solche KV an.

Meine Freundin lebt in Thailand,ist thailändische Staatsbürgerin,ohne Kind und kommt nur zweimal für 2-3 Wochen im Jahr nach Deutschland -
für die Besuche hier in D gibt es zu guten Tarifen die Reisekrankenversicherung der Hanse-Merkur.

Ich wünsche mir allerdings,dass sie auch in Thailand bestmöglichst krankenversichert ist,um im Bedarfsfalle auch in privaten Krankenhäusern
in BKK behandelt werden zu können.

Habe mal gegoogelt und Infos über die BUPA,AIA in Thailand und über die Allianz Worldwide bekommen,erstmal ohne konkrete nähere Infos.

Wer hat Erfahrungen damit und gibt sie weiter?

Bin für jeden Tipp dankbar und werde meine Erfahrungen,wie auch immer sie sein mögen,hier weitergeben!





Habt ihr Erfahrungen und wenn ja welche?

Isan Yamaha:
Hier  ???
www.thailife.com/totallifesolutions/

Seeteufel:

--- Zitat von: lozara am 18. September 2013, 05:27:48 ---Hallo allerseits, ich möchte für meine thailändische Lebensgefährtin,die mit einem Shop selbstständig ist,eine gesetzliche oder auch private Krankenversicherung abschliessen.
Ich war völlig überrascht darüber,dass sie zur Zeit über gar keine KV verfügt und denke,dass es höchste Zeit wird!
--- Ende Zitat ---

Bisher dachte ich, Thais sind "automatisch" gesetzlich versichert und zwar, mehr oder weniger, zum Nulltarif. Nein? ???
Fachleute- bitte melden. }}

somtamplara:
Bin kein Spezialist, deshalb nur der Hinweis zur "automatisch gesetzlichen" Versicherung.

Na ja. Jeder der eine Thai ID Karte hat, kann sich im ehemals mit "30 Baht Medizin" bezeichneten System behandeln lassen.
Der Staat spendiert dafuer satte 2400 Baht/Jahr/Nase (ca.).
Muss man zu den Folgen (Qualitaet, Wartezeiten etc.) noch was sagen oder reicht das?
Ein Vormittag geht drauf bis zu einem Arzttermin von 5 Minuten.
Offener 16 Bett Schlafsaal, Krankenhaeuser ohne OP Saal, Kranke die auf Flur schlafen (Muetter mit Kindern).
Erste Hilfe in Gemeinschaftsraeumen. Im Nebenbett/platz wird einem am Spiess bruellenden Kind die Wunde versorgt.
Wartezeiten fuer nicht akut lebensbedrohende OPs: viele Monate.

Trotzdem ist schon diese Segnung des vielgescholtenen Thaksin eine grosse Verbesserung gegenueber den Zustaenden
zuvor. Da hiess es: stirb oder zahl (Land / Haus / Vieh / Vorraete verkaufen, ganze Familien in tiefen Schulden wegen eines
Ungluecksfalls).

Zu den priviligierten Versorgungen fuer Beamte (spez. Militaer, Polizei, Lehrer usw.) sollten die Spezialisten was schreiben.
Abrechnung nach Aufwand, eigene Krankenhaeuser usw.

Wie sich die Hisos fuer Krankenhaeuser versichern, die so ab 10'000 Baht/Tag kosten (nur Liege- und andere Fixkosten),
entzieht sich voellig meiner Kenntnis.
Aber ab einer gewissen Vermoegensstufe wird man sich mit Versicherungen nicht mehr rumschlagen.

Viele, die "30 Baht" versichert sind, koennen sich zumindest die ambulante Behandlung/Untersuchung in einer privaten Praxis auf dem Land leisten.
So wie eine unserer Schiegertoechter heute. Da kommt man mit Labor und Ultraschall oft noch imt 500 Baht davon.

Tobi CR:
Das Thema wurde vor Kurzem hier ausgiebig besprochen...
Da kann man nachlesen  {--

ALLE Thais können im staatlichen Krankenhaus ihres Wohn-Landkreises
eine so genannte 30 Baht-Behandlung in Anspruch nehmen. Dies schließt
alle notwendigen OP`s, Zahnbehandlungen und auch Medikamentenzuteilungen
mit ein.

Wenn allerdings eine (Sonder-)behandlung in privaten Kliniken gewünscht
wird, dann ist dies extra zu bezahlen.

PS. Das von Somtam beschriebene Szenario in den staatlichen Krankenhäusern
     kann ich nur teilweise bestätigen; abgesehen davon sind diese "Zustände" nur für
     uns Farangs ungewöhnlich oder eklig - für die (vor allem einfachen Leute hier) ist es
     normale Realität.
     Ich kann mich an italienische Krankenhäuser in den 70er Jahren erinnern (Opa war
     stationär dort untergebracht) - da war es auch nicht anders...
     (Lärm, Gestank, Familien auf dem Boden usw.).
   
     Die Wartezeiten werden stoisch in Kauf genommen; die Behandlung durch die
     Ärzte sind nach meinen Erfahrungen (Kreiskrankenhaus Thoeng) nicht schlecht.

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