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Autor Thema: Berühmte Sehenswürdigkeiten, Länder etc. (selbst bereist und begeistert)  (Gelesen 11496 mal)

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Sumi

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Die letzten beiden Bilder hab ich vergessen zu erklären, es ist Kupfer, das andere Mineral ist Azurit. Es ist ein Nebenabbauprodukt von Kupfer, und ist bei Mineraliensammler sehr geschätzt und beliebt, auch nicht gerade billig.

Übrigens ein Reifen dieses Ungetüms ist im Durchmesser etwas mehr als 4 m.


@wasi-cnx

Danke, für die Blumen, wenn möglich, solltest Du wirklich Dir das mal ansehen in Natura diese Sehenswürdigkeit, ist einmalig.

Zu den Wellensittichen, nein nein, ich weiß, daß Du das nicht besser wissen wolltest, keine Sorge.
Ich bin Dir sogar für Deine Erläuterung und Erklärung sehr dankbar.

Auf dem Gebiet, es heißt glaube ich Ornithologie, richtig ?, bist Du ja wie ein Lexikon, hast jedenfalls scheinbar beeindruckende Fachkenntnisse darüber. ;}
Ist das Dein Hobby, oder hast Du beruflich damit zu tun ?

Also, scheinbar wurden die Wellensittiche irgendwann mal hier auf den Inseln ausgesetzt, habe mich nur gewundert da so viele vorhanden sind.
Bilder von den vermeintlichen Webervögel habe ich leider nicht mehr gefunden, bedaure.

Gruß Sumi
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Sumi

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Der Letzte Abschnitt der Reise führte uns von Clifton nach Tucson etwa 150 km zum Saguaro Nationalpark.
Er liegt in der Sonora Wüste von Arizona, ist 370 Quadratkilometer groß und die Temperaturen steigen hier auf über 40 Grad Celsius.

Außer den mächtigen bis zu 20 m hohen Riesenkakteen, die bis 10 t und mehr wiegen können, ist dieses Wüstengebiet gar nicht so tierlos, wie man annehmen möchte.

Mit dem Luchs, Puma, Schwarzbär, Silberdachs, Kojoten, Waschbär und Skunk, gibt es auch sehr giftige und gefährliche Tiere.
Das wären, die Tarantel, Skorpion, Gilakrustenechse und die Korallenklapperschlange, mit denen nicht zu spaßen ist.

Deshalb sollte man beim Durchlaufen dieser Landschaft ohne Ranger die Warnschilder unbedingt beachten, sowie festes Schuhwerk tragen.

Dafür entschädigen die zahllosen Saguaros in verschiedenen Formen, Farben und Größen, den Hobbyphotografen-
Etlichen Vögel ist das auch ihr " zu Hause ", und man kann den Gilaspecht beobachten, wie er seine Löcher in die Kakteen haut.

Auch dieser Naturpark ist eine Reise wert und hat seine Reize, ganz davon abgesehen kann man am Abend wunderbare Sonnenuntergänge zwischen den Saguaros bewundern, ein herrliches Motiv.

Anschließend fuhren wir über Phönix wieder zurück nach Las Vegas. Wir haben erneut viel gesehen und bewundert, schön wars.























Gruß Sumi

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Sumi

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Es mag so aussehen, daß Einige annehmen, Sumi ist ein USA Fan, dem muß ich widersprechen, ich habe das schon öfters erwähnt.

Aber die Tatsache ist, daß USA od. auch gesamt Amerika einfach wunderbare, einmalige Landschaften der verschiedensten Art und Weise, Natur und Sehenswürdigkeiten in einer Vielzahl anzubieten hat, die wenige Länder auf der Welt vorweisen können.
Natürlich ist das auch abhängig, welche Prioritäten jeder Einzelne für sich selbst festlegt.

Nur deshalb habe ich, auch auf Bitten meiner Frau etliche Urlaubsreisen in verschiedene Gegenden dorthin unternommen, aber auch nie länger als 3 Wochen, das reicht dann bis zu einem nächsten Mal.

Ansonsten kann ich den Amerikanern, mit ihrer heutigen Kultur, Gehabe und insbesonders ihrem Essen, nichts abgewinnen, denn das Essen haben sie garantiert nicht erfunden, wenn man sieht was die überwiegend normale Bevölkerung futtert, ...grausam.

Aber lassen wir das.

Nichts desto Trotz, ihr habt ja schon einige Berichte und Bilder aus Amerika von mir gesehen, ich meine, so schlecht waren die gar nicht, oder ?

Deshalb möchte ich heute eines der weltbekanntesten Naturwunder, den  " Grand Canyon  " euch etwas näher bringen.
Einige werden sicherlich bestimmt schon mal dort gewesen sein.

Der " Grand Canyon " so behaupten die Experten, besteht so wie er jetzt ist seit ca. 5 - 6 Mio Jahren.
Der " Colorado River " hat ihn über Jahrmillionen ausgewaschen, und sich immer tiefer in das 2.100 m hohe Plateau, das in Arizona liegt, eingegraben.
Wind und Wetter taten ihr Übriges, und so entstand der Grand Canyon.

Seine Gesamtlänge beträgt ca. 450 km, und nur 2 mal kann man ihn auf dieser Länge überqueren.
Das wäre einmal beim Lake Mead, wo sich der Hoover Damm befindet, und " Lee Ferris ", in der Nähe vom " Lake Powell."

Er ist zwischen 6 km und 30 km breit, seine größte Tiefe wird mit 1.830 m angegeben.

Dabei nennt man den südlichen Rand des Canyons " South Rim " und den nördlichen " North Rim ".
Erstaunlicherweise kann in den Wintermonaten am Rand des Grand Canyons die Temperatur minus 20 Grad erreichen und Schnee bis über 3 m, am Grunde des Canyons bleiben es aber immer so um die 28 Grad C.

Die Ureinwohner dort waren zuerst die Anasazi, später Apachen und Navajos, und zuletzt die Hopi, und Zumi.

Die Unternehmungen dort sind sehr vielseitig, und alles dreht sich natürlich um den Grand Canyon.

Angefangen von Wanderungen am Rand des Canyons, bis hinunter auf den Grund, wo man " Rafting Touren auf dem Colorado River buchen kann.
Flora und Fauna wird erklärt, da durch die verschiedenen Temperaturen, je tiefer man steigt, auch unterschiedliche Pflanzen und Blumen gedeihen.
Für Geologen auch ein Mekka, da man an Hand der Gesteinsschichten die Erdepochen über Jahrmillionen sehen und auch versteinerte Tiere ( Fossilien ) finden kann.
Auch die Tierwelt ist stark vertreten, Hirsche, Rehe, Gemsen, Steinböcke, Adler, Pumas, Schlangen etc. um nur einige zu nennen.

Wer sich kulturell interessiert, es werden Touren zu den noch bestehenden Hopi Felsbehausungen mit Felsmalereien usw. angeboten.

Nicht zu vergessen die etwas kostspieligeren Hubschrauberrundflüge die, wenn man es sich leisten kann unbedingt mal erleben soll, das umwerfende Panorama entschädigt einen dafür.

Sogar die Astronauten, die den Mond betreten haben, behaupteten man könne den Grand Canyon auch vom Mond aus sehen, na gut.

Von Las Vegas fährt man bis zum Grand Canyon etwa 400 km, in gut 4 Stunden ist man in da.

Die nachfolgenden Bilder werden die Grandiosität des Grand Canyons Euch besser vermitteln können als viele Worte.

Gruß Sumi

 

   
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Sumi

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Wir sind von Las Vegas morgens losgefahren, vorbei am Hoover Dam Richtung Seligman, Flaggstaff und bei Williams noch Norden zum Grand Canyon Village bei Tusayan abgebogen.

Wir haben es in Ruhe angehen lassen, sind eine kurze Strecke auf der Route 66 gefahren, irgendwo dort gemütlich auf der Strecke in ein original altes Motel eingekehrt, und haben eine Kleinigkeit gegessen.
Sind dann irgendwann so gegen 16 Uhr am Grand Canyon eingetroffen, und haben uns nach einem Übernachtungsquartier umgesehen.

Am nächsten morgen fuhren wir dann zum 1 km entfernten " South Rim " entlang und genossen die herrliche Sicht auf den Canyon.
























Gruß Sumi

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Sumi

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In den letzten Bildern habe ich noch vergessen zu erwähnen, " Hermits Rest " ein schönes im alten Stil erbautes Cafe, bei dem man einkehren und etwas Essen od. trinken kann, direkt an den Abgrund gebaut, hier geht es 1.000 m senkrecht abwärts.

Zu sehen war auch ein Hotel, das direkt am Abgrund 1906 gebaut wurde, ein typ. im amerik. europ. Stil gebautes wunderbares altes Hotel, es heißt " El Tovar ".
Hier waren schon etliche Stars und Größen der Filmbranche, fast alles was Rang und Namen hat.
Es ist wunderbar antik eingerichtet, mit Galerie, offenen Kamin, riesigen Hirschgeweihen, Bärenfellen. ausgestopften Puma, Gemsen und Adler. Man fühlt sich um Jahre zurückversetzt und kann den Flair vor 80 - 100 Jahre geniessen.

Von hier führt auch ein Weg hinunter zum Grund des Canyons, und wer möchte, kann auch den Canyon am Grund zum 25 km entfernten gegenüberliegenden North Rim durchqueren, auch ohne Ranger.

Zuvor muß man aber an einer Ranger Station sich melden und sagen wo man hingeht.
In den Sommermonaten muß jede Person mindestens 4 Gallonen Trinkwasser bei sich führen.























Gruß Sumi


 
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Sumi

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Zuletzt noch einige Bilder, die ich von einem Hubschrauberflug über und durch den Grand Canyon erleben durfte.

4 mal bereiste ich den Grand Canyon im laufe einiger Jahre, 3 mal habe ich einen Hubschrauberflug unternommen und hatte jedes mal Glück.
Glück insofern, daß ich jedesmal in den Grand Canyon fliegen durfte, und nicht nur mit einem Flugzeug oder Helikopter über den Canyon.
Es war nämlich mal eine zeitlang verboten Hubschrauberrundflüge genehmigt zu bekommen, schon gar nicht in den Canyon.
Durch verschiedene Unglücksfälle mit Helikoptern wurde es verboten, bis man die scheinbare Ursache feststellte.
Starke Auf- und Abwinde haben die Helikopter an die Felswände gedrückt.

Nach einigen Jahren durften Helikopter wieder fliegen, man hat den hinteren Seitenrotor kpl. verkleidet ( was bei den älteren früheren Hubschraubern nicht der Fall war ), und einige aerodynamische Verbesserungen vorgenommen.
Deshalb meinte ich, ich hatte jedesmal Glück mit den Hubschrauber in den Canyon zu fliegen.

Zuletzt noch eine wehmütige Sache.

Bei einen meiner 1. Reise dorthin, das war etwa Mitte der 80 er Jahre, bin ich mit meiner Lebensgefährtin alleine in den Canyon abgestiegen.
Dauerte etwa 4 Stunden und es wurde schon dunkel. Natürlich nichts dabei und wir wollten am Grund des Canyons bei den Hualapai Indianern, die dort ein kleines Dorf hatten übernachten.
Da es schon dunkel war und wir fast nicht mehr die Wegekennzeichnung fanden und sahen, der Weg war sehr schmal evt einen halben Meter, und es ging manchmal 300 m senkrecht nach unten, also nicht ungefährlich. verdanken wir größere Probleme einen Hund,
Dieser hat uns seit den Beginn des Abstiegs begleitet und wartete jedesmal wenn eine Abzweigung kam und führte uns bis ins Dorf.
Ehrlich ich weiß nicht ob ich da unten angekommen wäre.

Zu allem Unglück als wir am Grund ankamen, war die Übernachtungsstätte geschlossen.
Alleine nachts zurück nach oben war zu gefährlich, also pochte ich an einem Privathaus an der Türe, und fragte um eine Übernachtungsstelle.
Da erfuhr ich, daß das einzige Übernachtungslokal erst in 4 Wochen öffnen würde, wir haben ja jetzt noch Januar im Winter.

Dennoch hatten wir Glück und durften bei dieser Familie übernachten.
Am nächsten Tag erschien auch ihr Mann und es entwickelte sich eine sympatische Gegenseitigkeit ,so daß wir 3 Tage dort verweilen durften.
In diesen Zeitraum zeigte er uns phantastische Stellen am Grund des Canyons, unter Anderem auch die Havasu Wasserfälle, die bestimmt 30 m , wenn nicht sogar höher waren.
Es war eine unverhoffte einmalige Zeit die wir dort erlebten, dank dieses Indiianers.

Für die Rückkehr nach oben besorgte er uns 3 Pferde, mit denen wir kräftesparend wieder nach oben kamen, er begleitete uns natürlich.
Wir bedankten uns tausendmal für diese herrlichen 3 Tage, sowie seiner Gastfreundschaft, wollten ihn mit Dollar entlohnen, er lehnte dankend ab, war nichts zu machen.

Das beste kam aber noch zum Schluß.
Seine Frau so erfuhren wir, ich wunderte mich die ganze Zeit schon, weil so viele Poster von Bob Marley an der Tür und den Wänden hingen in seinem Haus, war die Schwester von Bob Marley, rums da fiel mir die Kinnlade runter.

Ja und Wehmut deshalb, weil ich nur Bilder hatte, und all diese, gerade diese, sind bei einen meiner vielen Umzügen scheinbar verloren gegangen.

Aber das nur so nebenbei erwähnt.























Gruß Sumi





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Sumi

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Wenn man natürlich vom Grand Canyon berichtet, muß man natürlich auch über seine letzte Attraktion, den " Sky Walk " berichten.

Er befindet sich in einem Seitenarm des Grand Canyon auf dem Gebiet der Hualapai Indianer und ist im März 2007 für die Besucher eröffnet worden.
Einer der Ersten, der über diesen gläsernen Sky Walk bei der Einweihung gehen durfte war der 2. Mann auf dem Mond  Buzz Aldrin.

Die Konstruktion befindet sich etwa 1.100 m über den Colorado River, den man in knapp 2 km Entfernung sehen kann.
Der Sky Walk besteht aus 5 Schichten und insgesamt 7 cm dicken Spezialglas, der Boden, als auch das Geländer.
Das Gewicht beträgt 480 Tonnen.

Seine tatsächliche Höhe über den Boden ist etwa 250 m, man meint aber, weil der Blick weiter und tiefer schweift, daß man sich wirklich in 1.000 m Höhe über den Abgrund befindet.

Die Kosten betrugen ca. 30 Mio USD, konstruiert und gebaut wurde der Sky Walk von der Berliner Glasfirma Töring.

Besuchen kann man den Sky Walk nur mit einem kpl. Rahmenprogramm, z,B. per Flug von Las Vegas, Abholung per Bus, und Betreuung am Ziel.

Beim Betreten des Sky Walks muß man sämtliche Gegenstände wie Taschen etc. auch Kameras abgegeben.
Begründung Es könnte von der Brücke runterfallen und Schaden anrichten.

Auch das eigene photographieren auf dem Sky Walk ist verboten.
Außerdem muß man Überschuhe aus weichen flauschigen Material über die eigenen Schuhe ziehen, damit der Glasboden nicht verkratzt wird.

Ich persönlich bin mehr der Meinung, daß das nur eine Geldschneiderei ist, nur Bedienstete dürfen Bilder auf der Brücke von Einen machen.

Deshalb sind auch die Bilder auf dem Sky Walk,  und 2 - 3 andere Bilder, gemacht von unterer Perspektive, uns im nachhinein zum Verkauf angeboten worden.

2 lustige Erlebnisse muß ich noch berichten.
Wenn man über den Glasboden des Sky Walk geht, vermittelt es durch die optische Täuschung, daß vermeintlich kein Boden da ist, und bei den meisten Besuchern ein " mulmiges " Gefühl erzeugt.

So beobachteten wir einen vermutlich asiatischen Besucher, wie er die ersten Meter stolz voran ging vor seiner Begleiterin.
Als er dann ca. 5 m sich darauf befand überkam es ihn anscheinend. kniete sich hin, hielt sich krampfhaft am Geländer fest, ...und bewegte sich keinen Meter mehr weiter.

Unter dem Gelächter einiger Besucher kamen 2 Sicherheitsleute und trugen, bzw. begleiteten ihn wieder zurück.

Die 2. amüsante Situation war die, da meine Frau und ich ohne zögern und ängstlich nach diesen Vorfall über den Sky Walk liefen, dabei noch scherzten, stehenblieben und meine Frau sogar noch übermütig einen Luftsprung machte, sprach uns ein Sicherheitsbeamter darauf an.

Unglaubwürdig und halb lächelnd fragte er uns dann ob wir denn nicht doch etwas Angst gehabt hätten.
Ich antwortete ihm darauf, ," Die Konstruktion ist von Deutschen gemacht worden, das Glas ist ebenfalls von Deutschen hergestellt worden, das Material ist aus Deutschland, ich bin auch Deutscher .....und habe natürlich Vertrauen zu der Arbeit meiner Landsleute, warum soll ich also Angst haben."

Erst sprachlos, einige Sekunden später lächelte er und sagte:  " Oh yes Sir, now I am understand you !

Also seht Euch die Bilder mal an und genießt sie.

























Gruß Sumi

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wasi-cnx

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@Sumi,

Ich hab' ganz vergessen, Dir noch die Antwort auf Deine Frage über die Ornithologie/Vogelkunde zu beantworten (war gestern nur kurz im Forum und hatte nicht soviel Zeit):

Ornithologie ist für mich "nur" ein Hobby, ich mache das nicht beruflich. Als ich vor über 35 Jahren meine Bürolehre beendete, hätte ich das gerne studiert und nach dem Studium in diesem Beruf (Ornithologe) in der Vogelwarte in der Schweiz oder bei Vogelschutz-Organisationen gearbeitet, aber ich hatte nicht die dafür notwendige Schulbildung (Matura bzw. Abitur und damals noch andere Anforderungen), also liess ich das bleiben.

Dafür zu interessieren begann ich mich, als damals in der Schule (Frühling 1977) mein Lehrer uns Schülern sagte, wir würden nun Einiges über Vögel erfahren.

Dabei erwähnte er einige für mich damals sehr seltsam klingende Vogelnamen (ich erinnere mich an "Goldammer", "Mönchsgrasmücke" und "Dompfaff"), und die machten mich neugierig.

Nach der Schule ging ich als Erstes in eine Bibliothek und lieh mir einige Vogelbücher aus, die ich mit nach Hause nahm. Von dieser Lektüre kam ich dann nicht mehr los, und danach hatte es mich erwischt - ich wollte mehr über die Vogelwelt wissen.

Im Laufe der Jahre eignete ich mir durchs Lesen, Übersetzen von Vogelbüchern vom Englischen ins Deutsche (ich habe die lange gesammelt) sowie durch einige ornithologische Reisen in Europa, Afrika, Australien und Asien ein umfangreiches Wissen an, von dem ich noch heute profitiere. Es ist immer noch "nur" Hobby, aber das wird es bleiben bis zum Schluss.

Das war in relativer Kurzform die Erklärung, wie ich zur Ornithologie kam.

Gruss, wasi-cnx



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Sumi

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@wasi-cnx

Danke für die Erklärung, muß bestimmt ein sehr schönes, umfangreiches aber interessantes Gebiet sein.
Auf diesem Gebiet muß ich passen, da weiß ich nicht viel.

Dann bist Du ja auch schon ganz schön viel und weit umhergekommen, kannst bestimmt auch viel berichten.

Mir ging es ähnlich, da ich bei der Fiegerei beim Militär 12 Jahre war, und durch einen komplizierten Beinbruch die fliegerische Laufbahn abbrechen mußte, wurde ich vorübergehend in der Technik eingesetzt.
Unter anderem auch 4 Jahre Sardinien.
Dort lernte ich 1974 einen Prof. der Geologie an der Uni in Cagliari kennen. Der hat mich sehr oft zu seinen Exkursionen auf der Insel und in die Uni mitgenommen.
Daraus entstand dann mein Interesse an der Mineralogie und Gemmologie, das mich so sehr faszinierte, daß ich später nach Beendigung meiner Dienstzeit Gemmologie studierte, 2 Geschäfte über 30 Jahre lang betrieben habe, und auch heute dieses Fachgebiet mich noch mehr alsbegeistert.

Schön, vielleicht kannst ja von einigen Deiner  Reiseziele berichten, wäre bestimmt auch interessant.

Gruß Sumi




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marawolf

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Hallo Sumi,
wieder beeindruckende Bilder vom Grand Canyon.  }}
Ich war bei meiner Reise mit dem Rotel-Bus auch am Grand Canyon. Der Hubschrauberflug durch den Canyon war für mich der erste dieser Art.
Es würde hier zu weit führen alle Ziele zu erwähnen die wir auf dieser Reise durch den Westen der USA und teilweise Kanada besucht haben. Es waren alle wichtigen und schönen Parks dabei.
Interessant waren auch die in D weniger bekannten Parks und Landschaften.
Was mich sehr überrascht hat (ich hatte davon keine Ahnung) war die Höhenlage der Staaten im Westen der USA.
Mach weiter so.
Gruß Wolfgang
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Sumi

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Auch auf die Gefahr hin, daß ich von einigen Kameraden hier im Forum als " Selbstdarsteller "od. " Angeber ", bezeichnet werde, berichte ich heute über ein weiteres Naturschauspiel, das einmalig in der Welt ist.

Angabe od. Selbstdarstellung, oder die Absicht Jemanden neidisch zu machen, glaubt mir, das liegt mir fern.

Ich denke mir nur, mit diesen informellen Berichten und  Bildern, möchte ich etwas vom Weltgeschehen worüber wir zur Zeit nur negative Nachrichten hören und damit berieselt werden, etwas ablenken.

Man sollte sich viel mehr mit schönen Dingen befassen, lesen, sich was ansehen od. tun, denn mit Verlaub, man kann die tägliche Scheicce mit Covid, Politik und anderen depremierenden Nachrichten schon gar nicht mehr hören, es hängt einem einfach zum Halse heraus.

Dem zufolge berichte ich heute mal über das " Death Valley ".

Das Death Valley liegt in der nördlichen Mojave Wüste in Ostkalifornien, nur ein kleiner Teil davon befindet sich auch in Nevada, von Las Vegas aus ca. 200 km entfernt und in 2,5 - 3 Stunden erreichbar.

Es ist etwa 220 km lang, und an der breitesten Stelle ca. 30 km. Hier herrschen mit die weltweit höchsten gemessenen Temperaturen.
Im Sommer steigen diese über 42 Grad, und die höchste gemessene Temperatur betrug mal 56 Grad Celsius.

Links und rechts wird das Tal von einer bis zu 2.000 m und 3.200 m hohen Bergkette eingeschlossen.

Sollte jemand sich dahinein begeben, so ist es ratsam laut Empfehlungen der Ranger, zu Fuß unbedingt 4 Gallonen Wasser mit sich zu führen, ( 16 l ), aber auch mit dem Pkw, sollte mal eine Panne sein, ein Minimum von 2 Gallonen p/P, dabei haben.

Es ist eine faszinierende Gegend, in der man dennoch sehr viel unternehmen kann, mit vernünftiger Umsicht.

Man kann mit dem Pkw einen Trail befahren wo man farbliche Abstufungen der Berge sieht, Sanddünen die etwa 50 m hoch sind erklimmen, oder die tiefste Stelle, " ( Badwater ) " der USA sich ansehen, die ca. 86 m unter dem Meeresspiegel sich befindet, spazieren gehen auf den salzkrustenartigen Boden an manchen Stellen, und wunderschöne Salzkristalle finden.

Interessant ist auch der " Zabriskie Point ", bekannt auch aus dem gleichnamigen Film, hier findet man dünenartige farbige Sandsedimente die sich gut für ein Photo eignen.

Mit die schönsten Bilder kann man auf einer Höhe von ca. 1.750 m schießen, dem " Dantes View Point ".
Man kann mit dem Auto direkt bis hoch fahren und hat dann einen fantastischen Gesamtüberblick auf das untenliegende Tal.

Es ist sehr faszinierend im Tal des Todes, aber man vergißt zu schnell wie gefährlich es auch ist.

Nur kurz eine Geschichte die sich angeblich mal ereignet haben soll.

Ein Wanderer wollte die breiteste Stelle des Death Valleys im Sommer durchqueren.
Angeblich soll er es geschafft haben bis ans gegenüberliegende Tal zu kommen.
Doch zurück kam er nicht mehr, man fand ihn Tage später etwa 1,5 km vom diesseitigen Tal.
Angeblich soll er zu wenig Wasser mit sich geführt haben.

Obs wahr ist, ich weiß es nicht.

Mit etwas Glück, wenn man auf einen der umgebenden kleineren Berg steigt, kann man auf die Kampfjets der hier ab und zu Tiefstflug übenden Piloten hinabsehen, sonst muß man ja immer nach oben blicken.

Also interessant ist das Tal des Todes allemal, es lohnt sich das mal zu sehen und zu erleben.

Es gibt jedenfalls mehr als man denkt zu sehen und zu erkunden.

Eine Art Hotel Ranch mit Ranger Station, sehr schön gebaut befindet sich mitten in diesem Gebiet.
Hier kann man übernachten, Essen, und sich Ratschläge bei den Einheimischen holen.
























Gruß Sumi




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Sumi

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@marawolf

Danke für die Blumen.

Da hast ja auch eine schöne Rundreise unternommen und viel gesehen, so hoffe ich doch, Kanada z.B. da war ich noch nicht.

Übrigens,das Unternehmen Rotel kenn ich gut, der Sitz ist in Passau, kenn auch einige Fahrer davon.
Die fahren mit ihren speziellen Bussen in der ganzen Welt Touren.

Mal sehen, was ich noch interessantes berichten kann.

Gruß Sumi
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Sumi

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Anbei die letzten Bilder vom Death Valley, Badwater, Furnace Creek, Sanddünen und oben auf Dantes View Point.





















Gruß Sumi

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Kern

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Man sollte sich viel mehr mit schönen Dingen befassen, lesen, sich was ansehen od. tun, denn mit Verlaub, man kann die tägliche Scheicce mit Covid, Politik und anderen depremierenden Nachrichten schon gar nicht mehr hören, es hängt einem einfach zum Halse heraus.

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Sumi

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@Kern

Na Gott sei Dank, ich dachte schon, ich stehe mit meiner Meinung alleine da. [-]
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