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Autor Thema: Wir schaffen das  (Gelesen 101909 mal)

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Lung Tom

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #840 am: 21. August 2021, 18:27:33 »


Das Afghanistan-Desaster ist Merkels Katastrophen-Finale


Knapp zwei Dekaden nach Beginn des Afghanistan-Einsatzes implodiert mit einem lauten Knall ein Abenteuer, das von Anfang an keinen Sinn hatte. Angela Merkel, die fast 16 von 20 Jahren dieses Einsatzes als Kanzlerin verantwortete, fährt mit einem spektakulären Komplett-Versagen ihrer Regierung nicht nur die Bundeswehr-Mission an die Wand, sondern läutet zum Katastrophen-Finale ihrer Amtszeit.

Man stelle sich vor: Am Unfallort streiten sich zwei Autofahrer, wer Schuld am überfahrenen Radfahrer hat. Während dieser vor ihren Augen verblutet, sind die beiden Streitenden zu sehr mit gegenseitigen Schuldzuweisungen beschäftigt, um die Ambulanz zu rufen.

So in etwa läßt sich das unwürdige Schauspiel beschreiben, mit dem – nach dem Afghanistan-Komplettversagen der Bundesregierung – nun die beteiligten Ministerien mit dem Finger aufeinander zeigen.

Fehlendes Unrechtsbewußtsein

Afghanistan reiht sich nach der verpatzten Impfkampagne und dem Flut-Desaster ein in die Katastrophen-Serie auf der Zielgeraden Angela Merkels als Kanzlerin. Erneut ist es diese Mischung aus mangelnder Kompetenz und fehlendem Unrechtsbewußtsein, die vielen Menschen längst die Politik vergrault hat.

Nur: Dieser Scherbenhaufen, vor dem Merkel und ihre Regierung hier stehen, ist schlicht zu gigantisch, um ihn wie gewohnt einfach unter den Teppich kehren. Tatsächlich liest sich die Afghanistan-Bilanz niederschmetternd.

An insgesamt rund 7.200 Tagen leisteten rund 150.000 Soldaten ihren Einsatz in Afghanistan, 59 bezahlten diesen mit ihrem Leben. Sage und schreibe 12.156.000.000 Euro hat der Einsatz von 2001 bis 2020 den deutschen Steuerzahler gekostet.

Auch andere Einsätze sofort beenden

Außer Spesen nichts gewesen? Doch! Denn zumindest lernen sollte die Politik aus solchen Katastrophen für die Zukunft. Es ist zum Beispiel höchste Zeit, ähnliche Abenteuer sofort zu beenden. Die beiden Missionen in Mali – MINUSMA und EUTM Mali – etwa weisen erschreckende Parallelen zu Afghanistan auf: Auch hier stellt sich die Frage, wie etwa tausend Bundeswehrsoldaten die örtliche Instabilität oder Flüchtlingsströme nach Deutschland verhindern sollen. Allein in diesem Jahr gab es in Mali bereits zwei Putsche; die Lage bleibt unübersichtlich und instabil.

Anstatt nun an dieser Stelle weitere Gelder in Milliardengräbern zu versenken, sollte Merkels Regierung die Mittel sinnvoller verwenden – und zwar in Deutschland! Zum Beispiel für eine überfällige Modernisierung der Infrastruktur und einen effizienten Katastrophenschutz, damit sich eine Flutkatastrophe wie in diesem Jahr nicht wieder ereignet.

Kriegsgebiete lassen sich nicht einlullen

Es ist geradezu haarsträubend, wie die Merkel-Regierung einerseits Geld verschwendet, um das Leben deutscher Soldaten auf fernem Gebiet aufs Spiel zu setzen und zugleich an anderer Stelle vor Ort in Deutschland Geld einspart, das für Krisen- und Gesundheitsprävention gerade jetzt ganz bitter benötigt wird. Somit spielt Angela Merkel gleich doppelt mit dem Leben deutscher Bürger: Betroffen sind sowohl die Soldaten in sinnlosen Auslandseinsätzen als auch Bürger in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund zeigt Merkels Afghanistan-Desaster vor allem eines: Kriegsgebiete lassen sich nicht so einlullen wie Angela Merkel es mit Deutschland in vielen zentralen Lebensbereichen getan hat.

In Afghanistan zudem besonders deutlich, was passiert, wenn die Regierung harte Entscheidungen scheut, verdrängt und ignoriert. Anstelle Afghanistans ließen sich in Deutschland beliebig viele existenzielle Probleme einsetzen, in denen Deutschland nach 16 Jahren Merkel steckt.

Quelle:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/das-afghanistan-desaster-ist-merkels/
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Lung Tom

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #841 am: 29. September 2021, 16:47:47 »


Normalerweise ist KIZ nicht so mein Ding, aber dieser Song ist schon recht realitätsnah....

Hoffentlich kommt sie nicht so billig weg  ;)



Die meinen das übrigens Ernst, wenn man sich so das übrige Schaffen anschaut...
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namtok

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #842 am: 29. September 2021, 17:37:19 »

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namtok

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #843 am: 10. Oktober 2021, 13:03:05 »

Leider abopflichtig: Über den Scherbenhaufen, den sie hinterlässt


https://www.economist.com/leaders/2021/09/25/the-mess-merkel-leaves-behind
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Bruno99

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #844 am: 10. Oktober 2021, 13:16:22 »

Leider abopflichtig: Über den Scherbenhaufen, den sie hinterlässt

Ich konnte den Artikel zur Gaenze lesen, zumindest der letzte Abschnitt erscheint mir als Schlusswort doch sehr plausibel:

Zitat
Die Welt muss damit rechnen, dass sich die Koalitionsverhandlungen über Monate hinziehen und die europaeische Politik lahmlegen koennte, um am Ende durchaus mit einer Regierung dazustehen, die nicht viel zustande bringt.
Das ist das Chaos, das Frau Merkel hinterlaesst.
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Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
Heiner Geissler

goldfinger

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #845 am: 24. Oktober 2021, 13:30:11 »

Deutschland leidet laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter einem Personalmangel insbesondere bei Fachkräften.

Das Blatt zitierte Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft, wonach die Fachkräftelücke mit 18'300 Personen bei Sozialpädagogen am grössten sei.

https://www.nau.ch/news/ausland/in-deutschland-fehlen-12-millionen-arbeitskrafte-66028546

Seit Jahren hat IM Erika in Millionenhöhe Fachkräfte importiert,  und immer noch nicht genug?
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Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…

Helli

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #846 am: 24. Oktober 2021, 15:34:13 »

Deutschland leidet laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter einem Personalmangel insbesondere bei Fachkräften.

Das Blatt zitierte Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft, wonach die Fachkräftelücke mit 18'300 Personen bei Sozialpädagogen am grössten sei.

https://www.nau.ch/news/ausland/in-deutschland-fehlen-12-millionen-arbeitskrafte-66028546

Sowas (wie auch die Zeitung) nennt man bezahlte Mietmäuler!

Auch ein guter Kommentar: Termi
Es gibt über 3.7 Millionen Hartz 4 Empfänger in Deutschland und gewisse Kreise jammern über Arbeitskräftemangel. Wenn man anständige Löhne für diese Menschen bezahlen würde und eine Ausbildung oder berufliche Auffrischungskurse, dann gäbe es nicht so viele Leistungsbezüger in D und auch keinen angeblichen Arbeitskräftemangel.
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namtok

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #847 am: 09. November 2021, 02:52:11 »

Warum die ideologisch verblendete Migrationspolitik Europas im Desaster enden muss :

https://www.nzz.ch/amp/meinung/der-andere-blick/deshalb-scheitert-die-migrationspolitik-der-eu-ld.1653606
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namtok

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #848 am: 09. November 2021, 15:26:51 »

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kiauwan

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #849 am: 09. November 2021, 23:08:29 »

Der naechste Buergerkrieg.... ist dann auch spaetestens im Fruehjahr die naechste FluechtlingsWelle

https://www.blick.ch/ausland/vereinte-nationen-warnen-buergerkrieg-in-aethiopien-koennte-sich-ausweiten-id16972337.html
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Helli

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #850 am: 09. November 2021, 23:26:26 »

Der naechste Buergerkrieg.... ist dann auch spaetestens im Fruehjahr die naechste FluechtlingsWelle

https://www.blick.ch/ausland/vereinte-nationen-warnen-buergerkrieg-in-aethiopien-koennte-sich-ausweiten-id16972337.html
Wieso das? Ein großer Teil der dortigen Bevölkerung ist doch schon in DE.
Was ist der eigentlich noch wert? https://www.sueddeutsche.de/politik/friedensnobelpreis-2019-bekanntgabe-abiy-ahmed-1.4636357
Der US-O war doch genau so eine Fehleinschätzung!
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schiene

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #851 am: 11. November 2021, 16:25:13 »

Ein völliges Versagen Deutschlands in
der Flüchtlingspolitk zu Zeiten Merkels
und auch weiterhin.....
https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/illegale-migration-nach-polen-deutschland-ist-mitverantwortlich-ld.1654419?mktcid=smsh&mktcval=Facebook
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das ist und bleibt der Denunziant.

Lung Tom

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #852 am: 20. November 2021, 15:31:58 »


Eine Merkel hört nicht einfach auf


Auszug:
"Im Ausverkauf deutscher Interessen, ist Angela Merkel bekannterweise besonders geübt, also telefonierte die kommissarische Kanzlerin kurzerhand mit dem weißrussischen Machthaber. Und das ausgerechnet am selben Tag, an dem sich die EU-Außenminister in Brüssel trafen und über schärfere Maßnahmen gegen Weißrußland berieten. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie Außenminister Heiko Maas (SPD) im Kreis gesprungen sein muß, als er vom Alleingang der scheidenden Kanzlerin erfahren hat."

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/eine-merkel-hoert-nicht-einfach-auf/
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namtok

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #853 am: Heute um 04:58:45 »

Und tschüss ...


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