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Schädlinge im (Obst) Garten

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Thailernen:

Bäumen und Sträuchern können auch beim Stutzen mit den Schnittwerkzeugen Krankheiten übertragen werden. Uns ist das in D passiert (schlau gemacht habe ich mich, weil mir auffiel, dass der einzige Strauch, den der Gärtner (!) nicht angefasst hatte, überlebte).

Helli:
https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Neemoel-Pflanzenschutzmittel-richtig-anwenden,niemoel100.html
Für diese "natürliche" Behandlung braucht man viel (ganz viel) Zeit und ist auch sehr aufwändig.
Wie der NDR hier schreiben lässt, mit dem Öl werden die süßen Tierchen am weiteren Fressen gehindert, aber die haben (nach meiner Erfahrung) noch einen Freßkorb im Rucksack! Ich hab' das bei unseren Mango-Bäumchen auch probiert und von den Millionen Wollläusen lagen auch tatsächlich jeden Morgen einige Tausend auf dem Boden, aber ich bin eben maximal nur wenige Monate vor Ort und dann ging eben kein Weg an der Schere vorbei!

Lung Tom:

Guten Abend,

vielen Dank für Eure interessanten und vielseitigen Hinweise und Tipps  [-]

Ich hatte einige Tage bevor ich das Foto eingestellt hatte, beobachtet, wie ein Ameisenstamm unter die Rinde des Mangobaumes gezogen ist. Gleichzeitig waren auch jeden Tag von außen Spuren von Termiten zu sehen, hab ich mit Wasser abgespritzt.

Heute hab ich mal die schon recht lose Borke entfernt. Auf der einen Seiten viele der schwarzen Ameisen und nur ganz wenige Exemplare von Termiten - auf die sich die Ameisen auch sofort gestürzt haben um sie in ihr Nest zu schleppen.

Auf der anderen Seite ziemlich Nahe über dem Boden ganz viele Termiten, u.a. auch mehrere eierlegende Termitenkoeniginnen:



Haben sich die Ameisen auch gleich drauf gestürzt.

Allerdings habe ich des oefteren beobachten koennen, das die roten Blattschneideameisen, diese, wie schreib ichs am besten, Sand"wucherungen" an Bäumen ignorieren, aber vielleicht koennen sie dadurch nicht erkennen, das die Termiten an dem jeweiligen Gehoelz sind. Den ansonsten sind sie ja nicht zimperlich...

Viele Grüße

Lung Tom

Lung Tom:

An unserer Einfahrt habe wie einen Zimtapfelbaum (noi naa) stehen.
Dessen Früchten waren oefter schon von so kleinen, weißen Parasiten befallen.

Aber heute habe ich Unmengen dieser Blattläuse(??) daran entdeckt. Sehen ja schon mal sehr exotisch aus.
Wenn man sie zerdrückt kommt eine karottenfarbige Flüssigkeit zum Vorschein, deren Geruch bestätigt, das es sich um ein Umwandlungsprodukt aus Pflanzen handelt:



Hat jemand eine Idee? Mit Blattlaus liege ich sicher nicht ganz falsch? Was ist zu tun?

Meine erste Überlegung ist, alle befallenen Blätter abschneiden und verbrennen.

Helli:

--- Zitat von: Lung Tom am 13. Juli 2019, 17:38:44 ---Hat jemand eine Idee? Mit Blattlaus liege ich sicher nicht ganz falsch? Was ist zu tun?
--- Ende Zitat ---
Für eine Blattlaus hat dieses "Tierchen" mMn viel zu viele Beine und erscheint mir auch zu groß! Blattläuse treten auch nicht einzeln in Erscheinung! An den gezeigten Blättern ist auch kein "Schaden" ersichtlich!
https://www.bing.com/images/search?q=%2Bblattl%C3%A4use&qs=n&form=QBIRMH&sp=-1&pq=%2Bblattl%C3%A4use&sc=0-11&sk=&cvid=FD0F9C141DE448208E15B8FE84DABA65

Gegen starken Befall von Blattläusen jeglicher Art besorgt man sich im (wirklich gut sortierten) Fachhandel (oder im Online-Versand aus Australien) Marienkäfer-Larven (gibt es auch aus DE, aber AUS ist näher)!
Hier würde ich erst mal ganz "umweltverträglich" einen Sud von DonSadau-Blättern (Neem-Baum) ausprobieren!
Auch ein Kärcher (oder ein strammer Wasserstrahl) würde mal helfen (und schädigt die Blätter nicht).
Chemieeinsatz ist problematisch, weil das Blattwerk u.U. massiv in Mitleidenschaft gezogen wird.
Was ist mit den Kenntnissen der Obstbauern/Landwirte vor Ort?

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