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Autor Thema: Aus Austria - Deutschland - Schweiz  (Gelesen 518895 mal)

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Bruno99

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4860 am: 07. April 2020, 13:19:18 »

Waere eigentlich in "Die sind so" am richtigen Ort, wuerde sich der Thread nicht auf die Thais beziehen.

In diesem Fall gehts um die Vegetarier.:

Vegetarier sind überzeugt: Würden wir weniger Fleisch essen, würde das Epidemierisiko sinken.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Veganer-warnen-wegen-Corona-vor-Fleischkonsum-19307321

Zitat
Für Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung der Tierschutzorganisation Peta, ist es «völlig klar, dass der unbeschreibliche Umgang mit Tieren solche Auswirkungen hat».
«Tierställe und Schlachthäuser sind Brutstätten für potenziell krankmachende Keime, weshalb eine vegane Lebensweise nicht nur Tiere schützt, sondern auch die menschliche Gesundheit», sagt Haferbeck.

Schon erschreckend zuzusehen, was mit der Hirnleistung passieren kann, wenn auf Fleischkonsum verzichtet wird  {--

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Heiner Geissler

Kern

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4861 am: 14. April 2020, 01:55:16 »

Wie ist das denn möglich?  :-)

>> https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/theodor-heuss-ring-in-kiel-verkehr-geht-zurueck-doch-corona-effekt-bleibt-aus-id27936467.html <<

Zitat
05.04.20
CORONA UND FEINSTAUB
Theodor-Heuss-Ring in Kiel: Verkehr geht zurück, doch Corona-Effekt bleibt aus

Lässt sich nicht beirren: Das Messgerät (li.) registriert in diesen Tagen hohe Abgaswerte am Theodor-Heuss-Ring in Kiel.

---
>> https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/kaum-autos-und-die-luft-wird-nicht-besser-0838996004.html <<

Zitat
08.04.20
WIE GEHT DAS?
Kaum Autos und die Luft wird nicht besser
Die Corona-Krise hat auch den Autoverkehr minimiert. Aber die Qualität der Luft wird nicht besser. Ist das Auto also doch nicht so klimaschädlich wie immer behauptet wird?

Der Verkehr hat seit der Corona-Krise deutlich abgenommen. Messstationen zeigen vielerorts dennoch keine besseren Luftwerte an.
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Suksabai

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4862 am: 14. April 2020, 07:48:51 »

Wie ist das denn möglich?  :-)

Auch auf diese Thematik "wissen" die Religioten eine Antwort:

die Messtation ist schlicht und ergreifend falsch aufgestellt...  {:}

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Helli

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4863 am: 14. April 2020, 15:37:29 »

Wie ist das denn möglich?  :-)

Auch auf diese Thematik "wissen" die Religioten eine Antwort:

die Messtation ist schlicht und ergreifend falsch aufgestellt...  {:}

Man sollte die Messstationen also auf die Straße stellen.
In Stuttgart hat man "schon" festgestellt, dass das aber an den Werten auch nix ändert.
https://www.epochtimes.de/umwelt/am-neckartor-steigende-feinstaub-werte-trotz-ausgangsbeschraenkung-stickoxid-gleichbleibend-a3200572.html
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Kern

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4864 am: 14. April 2020, 17:21:11 »

Ausschnitt obigen Fotos mit Pfeil, der auf Messstation zeigt.



---
Zur Zeit haben wir wegen des wochenlangen ignoranten Tiefschlafs der "führenden" Polit-Idioten und ihrer jetzigen Corona-Hysterie/ihres jetzigen Corona-Aktivismus (allerdings ohne Maskenpflicht, ohne Corona-Kontrolle in Flughäfen usw.) auf Deutschlands Straßen sehr viel weniger Verkehr als sonst.
Dennoch vielerorts keine besseren Luftwerte!

Das zeigt eindeutig, dass diesbezüglich die Wirkung des Kraftverkehrs von den (irre-) führenden Kreisen sehr übertrieben wird.
Aber - wie von Suksabai schon anders formuliert - solche Tatsachen werden unsere "Religioten" schon in die passende Richtung biegen.

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namtok

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4865 am: 14. April 2020, 19:18:21 »

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karl

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4866 am: 14. April 2020, 19:20:17 »

Zitat
diesel-ist-nicht-der-grosse-luftverschmutzer
das muß man dann aber einschränken auf die sauberen Diesel wie in DL und nicht die vielen Stinkediesel wie in TH
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Bruno99

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4867 am: 14. April 2020, 19:29:39 »

das muß man dann aber einschränken auf die sauberen Diesel wie in DL und nicht die vielen Stinkediesel wie in TH

Dafuer redet sie hier niemand schlecht und verbannt sie aus Staedten   {--

Nicht einmal der unueberlegte Versuch aeltere Diesel (> 10 Jahre) aus Bangkok fern zu halten, konnte sich durchsetzen  ;]
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Darius

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4868 am: 14. April 2020, 19:59:38 »

Hier ein interessanter Lagebericht, spezifisch zur Situation in der Schweiz bezüglich Luftverschmutzung und Coronakrise. Auch hier wird vermerkt dass die Feinstaubwerte eher nach oben zeigen und nicht nach unten.

Die Luft in der Schweiz ist sauberer – aber warum?

Corona-Massnahmen wirken vielerorts gegen die Luftverschmutzung. In der Schweiz ist das Bild nicht so klar.
Autor: Klaus Ammann Dienstag, 31.03.2020, 11:28 Uhr

Stickstoffdioxid und Ozon – ein Blick auf die Luftschadstoffwerte im März zeigt, dass die Belastung im Vergleich zu den Vormonaten, aber auch im Vergleich zum März vor einem Jahr leicht bis deutlich gesunken ist.

Ob dies nun auf die Maßnahmen gegen das Coronavirus zurückzuführen ist, sei noch nicht klar, betont Jörg Sintermann, der für das Luftqualitätsmessnetz im Kanton Zürich zuständig ist. «Das liegt daran, dass nicht nur der Schadstoffausstoß dafür verantwortlich ist, was wir in der Luft messen und einatmen, sondern auch noch, wie sich dieser Schadstoffausstoß in der Atmosphäre verbreitet», erklärt Sintermann. Dies hänge sehr stark mit der Witterung zusammen.

Eher höhere Feinstaubwerte

Etwa gleichzeitig mit der Schließung der meisten Geschäfte hat in vielen Teilen der Schweiz Bise eingesetzt. So ein Wind verteilt die Schadstoffe schnell. Wie viel weniger Schadstoffe in den letzten Wochen tatsächlich in die Luft gelangt sind, lasse sich deshalb noch nicht sagen. Die Feinstaubwerte beispielsweise zeigen eher nach oben.

Kein Rückgang wie in Italien oder China

Klar ist aber auch, dass die Schweiz kaum einen so deutlichen Rückgang der Schadstoffbelastung wie Norditalien oder China verzeichnen wird. «China hat sicherlich mehr Schwerindustrie als wir in der Schweiz», sagt Jörg Sintermann, «insofern sind sicher auch punktuell die Emissionen und die Luftbelastung höher.»

Die Luft in der Schweiz war also schon vor der Krise weniger dreckig als andernorts. Wirklich sauber ist sie aber nicht. Laut einer Studie des Bundesamtes für Raumentwicklung sterben wegen der Luftverschmutzung in der Schweiz jedes Jahr rund 2200 Menschen frühzeitig.

Unter folgendem Link, mit Illustrationen zum Thema, kann man den ganzen Artikel lesen: https://www.srf.ch/news/schweiz/luftqualitaet-in-corona-krise-die-luft-in-der-schweiz-ist-sauberer-aber-warum

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Kern

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4869 am: 14. April 2020, 21:40:17 »

Eigentlich ...  ???
Eigentlich sollte man wegen des Feinstaubs die ganze Natur verbieten!

Völlig rücksichtlos schleudert sie jährlich Millionen Tonnen von Pollen, Pilzsporen und Erosions-Staub in die Luft. Auch bei der Zersetzung von allem organischen Material macht sie nicht bei der 1-cm-Grenze Schluss! Nebenbei schafft sie ohne menschliches Zutun mittels Blitzen, Trockenheit und Hitze jedes Jahr kleine und große Waldbrände, Busch-, Prairie- und Savannen-Brände.

Aber das reicht ihr nicht!
Zusätzlich lässt sie feinsten Sand-Staub aus Wüsten wie Gobi, Sahara usw. mittels heimtückischen Winden teils über etliche Tausende Kilometer weit verteilen, betreibt ständig zig aktive Vulkane (zur Zeit jährlich 50 bis 60 pro Jahr) usw. usw.

Von der Erzeugung absolut tödlicher Klimawandel-Gase ganz zu schweigen!  :o
Und unsere Sonne kocht nebenbei auch noch ihr schwer verständliches Süppchen.
---

Klarerweise gibt es weltweit etliche Orte, in denen Menschen unter massiven Umwelt-Schäden (teils auch ihren eigenen) leiden.
Aber in Ländern wie z.B. der Schweiz, Österreich und Deutschland gibt es das kaum mehr.

Es wäre wunderbar, wenn die Masse der dortigen Klimawandel-, Stickoxid-, Feinstaub-, CO2- usw. Hysteriker mehr unvoreingenommenen Beobachtungen und Analysen, mehr verhältnismäßigem Denken folgen würden als ihrem persönlichen Wahnsinn.
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Darius

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4870 am: 14. April 2020, 22:05:29 »

Eine kleine Ergänzung zu Kerns Anmerkungen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

Da ist belegt was der Herr Kern schreibt. Gut recherchiert.  {*

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Darius

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4871 am: 17. April 2020, 01:42:48 »

„Mein Junge kann Abitur machen, und er wird Abitur machen. Verlassen Sie sich drauf!“

16. April 2020 um 10:21 Ein Artikel von: Redaktion

Kein Gymnasium in seiner Heimatstadt nahm ihn auf, „weil man dort befürchtete, ich Kind armer Leute würde den Leistungsanforderungen nicht gerecht werden“. Es sind Einblicke wie diese, die die Arbeit des Journalisten Christian Baron so wertvoll machen. Baron hat mit seinem aktuellen Buch „Ein Mann seiner Klasse“ einen Bestseller verfasst, der unbequem ist. Ungeschönt zeigt Baron unter anderem auf, dass die familiären Hintergründe, wenn es um Bildung, um Aufstieg, um Karriere geht, einen großen Einfluss haben. Den ersten Teil des Gesprächs finden sie unter diesem Link. Im zweiten Teil des Interviews wird deutlich: Glück oder Kontakte, die an einer entscheidenden Stelle weiterhelfen, darauf kommt es beim Bildungsaufstieg an. Von Marcus Klöckner.

Arme brauchen Hilfe, keine Diskriminierung: https://www.nachdenkseiten.de/?p=47192

Ein Mann seiner Klasse : https://www.buchkomplizen.de/e-Book/Alle-Buecher/Ein-Mann-seiner-Klasse.html

Wer nicht lesen mag, hier der Podcast: https://www.nachdenkseiten.de/?powerpress_pinw=60244-podcast

Wie sieht es aus, wenn man aus der „Unterschicht“ stammt und aufsteigen will?

Bei mir fing das schon nach der Grundschule an. Kein Gymnasium in Kaiserslautern nahm mich auf, weil man dort befürchtete, ich Kind armer Leute würde den Leistungsanforderungen nicht gerecht werden. Ich konnte dann auf einer Gesamtschule das Abitur machen. Als es um die Frage nach einem Studium ging, bremsten mich ökonomische Fragen. Mein Onkel schärfte mir damals ein: „Studier was Richtiges, zum Beispiel Jura! Da verdienste Geld und kannst was für den Kleinen Mann tun!“ Ich hatte aber das Glück, in der Schule einen pädagogisch und fachlich exzellenten Sozialkundelehrer zu haben, der mich für Politik und Soziologie begeisterte. Der Preis für ein Studium war aber hoch, das wusste ich damals schon. Für einen Menschen mit meiner sozialen Herkunft heißt das: am Ende mehr als zehntausend Euro Schulden, im Vergleich zu einer Berufsausbildung mehrere Jahre keine Rentenbeiträge zahlen, keinerlei materielle Planungssicherheit haben, sich jahrelang den Kommilitonen unterlegen fühlen.

Wie erklären Sie sich, dass Herkunft und die materiellen Bedingungen beim Zugang zum Gymnasium und zur Universität noch immer eine nicht unwesentliche Rolle spielen? Erkennen politische Entscheidungsträger einfach nicht, wie Armut sich auch auf Bildungswege auswirken kann?

In der Bildungspolitik zeigt sich für mich besonders deutlich, dass Kapitalismus und Demokratie auf Dauer nicht in Einklang zu bringen sind. Viele politische Entscheidungsträger wissen sehr genau Bescheid darüber, wie sich Armut auf Lebenschancen auswirkt. In einer Klassengesellschaft sind die Wohlhabenden aber immer mächtiger als die Armen. Ein Beispiel: Im Jahr 2010 gab es in Hamburg eine Volksabstimmung. Ein breites Bündnis von CDU bis Linkspartei wollte längeres gemeinsames Lernen durchsetzen. Also diese Perversion beenden, dass schon nach der Grundschule feststeht, ob ein Kind später Abitur machen kann oder nicht. In den reichen Stadtteilen schlossen sich die feinen Leute zusammen und gingen brutal gegen diese Idee vor. Sie mobilisierten mit ihrem Geld und ihrem privilegierten Zugang zu Medien und Wirtschaft eine Bewegung dagegen, dass die Bevorzugung ihrer Kinder in Gefahr gerät. Am Ende schien es, als stünde das Abendland vor dem Kollaps, wenn mehr soziale Gerechtigkeit ins Bildungssystem einzöge. Und so gewannen die Reichen diesen Volksentscheid, weil in den armen Stadtteilen zu wenige Menschen sich an der Wahl beteiligten. Das ist ja auch ein Merkmal der Klassengesellschaft: Die Armen werden so klein gehalten, dass sie resignieren und sich nicht einmal mehr an solchen Wahlen beteiligen, die ihre Lebenslage wirklich verbessern können.

Folgend den vollen Bericht und der ist mindestens drei mal so gross von dem was ich hier mal aufgezeigt habe. Falls Leser hier Kinder in D haben, dann ein Lesen ist ein Muss. https://www.nachdenkseiten.de/?p=60244

Darius
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Kern

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4872 am: 17. April 2020, 03:40:40 »

Darius, das ist doch gequirlter Blödsinn!

Wenn Du in Deutschland aufs Gymnasium/Lyzeum/eine weiterführende Schule kommen willst, ist fast alleine Deine Leistung und Dein Betragen wichtig!
Schuldgeld wurde in deutschen Landen schon seit 1871 (zuerst in Würzburg) schrittweise abgeschafft, usw.. Siehe:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Schulgeld <<

Sogar ich durfte ein Gymnasium besuchen!
Wer gerne Schulen anzündet und andere aktenkundliche starke Autoritäts-Probleme hat, hat diesbezüglich sicher einige Probleme.
Deine Links, Darius, zeigen nach meiner Meinung eine ziemlich bunte Mischung zwischen Realität und Wahn.

---
Natürlich kommen von mir nun die Fragen:

1. Hast Du Abitur gemacht?
2. Waren Deine Eltern zu der Zeit eher weniger wohlhabend?
3. Haben Deine Kinder Abitur gemacht?
4. Waren deren Eltern zu der Zeit eher weniger wohlhabend?

---
Weniger ernsthaft  :-) :
Zu meiner Schulzeit in D (1950 bis 1994, ich liebte Wiederholungen) waren die Gymnasium-Schüler eine muntere Mischung aus allen Gesellschafts-Schichten.
Wir waren damals total locker und hatten keinerlei Vorurteile. Beispiel: Zu der Zeit habe ich jeden Donnerstag von 14 Uhr 10 bis 17 Uhr 18 sogar mit leibhaftigen Arbeiter-Kindern Fußball gespielt.
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Suksabai

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4873 am: 17. April 2020, 08:28:12 »


Ich kann @Kern's Ausführungen insofern unterstreichen, da ich im vorigen Jahrtausend als Kind aus dem Sozialbau 5 Jahre Gymnasium besucht habe - ohne gröbere Probleme.

Als ich allerdings danach in die HBLA für Gartenbau (Fachschule mit Matura-Abschluss) ging, musste ich ähnliche Erlebnisse wie von @Darius geschildert erleben.

Sprösslinge aus Gartenbau-Dynastien konnten sich einiges im Schulbetrieb erlauben, mir hingegen - der einfach nur mit ihnen mitmachte - wurde nach drei Jahren

nahegelegt, doch besser die Schule zu verlassen, wohlgemerkt, nicht wegen mangelnder Lernerfolge, sondern wegen Betragen!

Das war natürlich ein Spezialfall, resultierend aus einem Kompetenzproblem zwischen Landwirtschafts- und Unterrichtsministerium, keines der beiden fühlte sich

so richtig zuständig, somit konnte die Schulleitung nach Herzenslust schalten und walten.

Naja, immerhin bekam ich noch ein Schreiben, das mich einem Gärtnergesellen gleichstellte....

Aber das ist jetzt auch schon 45 Jahre her....

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Darius

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #4874 am: 17. April 2020, 16:07:55 »

@Kern

Ich finde den Artikel eigentlich ganz gut. Dies ist der zweite Teil des Interviews. Hoffe du hast Dir auch den ersten Teil durchgelesen, da der in dem oben genannten Teil des Interviews verlinkt ist https://www.nachdenkseiten.de/?p=59982

Wie fern man über die ganze Situation persönlich denkt, welche da wirklich sehr weit in beiden Interviews ausgelegt und mit Beispielen aufgezeigt wird, muss und darf doch jeder für sich selber Entscheiden ohne gleich auf andere los zu hacken. Wenn Du findest dass dies alles nur "gequirlter Blödsinn" ist, dann ist dies doch nur legal und deine persönliche Meinung.

Des weiteren kann auch ich nur bestätigen was Du da schreibst: "Zu meiner Schulzeit in der CH waren die Gymnasium-Schüler eine muntere Mischung aus allen Gesellschafts-Schichten. Wir waren damals total locker und hatten keinerlei Vorurteile". Und selbstverständlich ging es auch da um Leistung. Und trotzdem kann ich bestätigen dass auch schon 1974 Beziehungen das A und O waren, sonst wäre ich in meinem Falle nicht da reingekomen wo ich dann reingekommen bin. Wenn es im CH Schulsystem um Hilfe geht heisst dies hier "Stipendien" https://www.ch.ch/de/stipendien-und-ausbildungsdarlehen/ Und auch hier kann ich in meinem Falle ganz klar bestätigen dass dies ein paar Jahre später nur mit Hilfe eines Telephonates schlussendlich lief. Ohne hier in irgendwelche Details zu gehen: Ja ich komme aus sehr schwierigen Verhältnissen mit dem Glück dass es Leute gab die sich ins Bildungsbürgertum hinein geheiratet hatten, die mich kannten und deren Akademiker Ehemänner Leute an der richtigen Stelle kannten. Nachdem dieser Schalthebel getätigt war ging es natürlich auch fürs erste wieder nur mit Leistung weiter.

Mehr dazu kann und will ich nicht mehr sagen, nur eben so viel: Jeder kann und darf sich seine eigene Meinung bilden zu solchen Themen.

Auch weniger ernsthaft  ;D So neben bei: Zu meiner Schulzeit in D (1950 bis 1994). 44 Jahre lang in der Schule, ned schlecht. ;]

Darius
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