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Ungewöhnliche Erkrankungen und gesundheitliche Probleme

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Kern:
Stimmt schon! Guckst Du z.B. hier:

>> https://www.tz.de/leben/gesundheit/teenager-erblindet-wegen-pommes-chip-ignorierte-alle-warnungen-zr-12972295.html <<

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Hallo Goldfinger

An dieser Stelle mal wieder vielen Dank nicht nur für viele Witze, besondere Fotos und mehr, sondern auch extra für sehr viele Nachrichten (oft mit Übersetzung !! ) aus Thailand, DACH und mehr.

Gruß, Achim   {*   {*   {*

Lung Tom:

Eine alte Begebenheit, die fürs Kino in Oesterreich aufbereitet wurde und nun auch in Deutschland einem groeßeren Publikum vorgestellt wird/wurde, betrifft einen Fall von Pseudohermaphroditismus*:

Einer wie Erika - Das Goldmädel das ein Junge war

Die Aufarbeitung eines großen Sportskandals ist mit großer Verspätung endlich auch im deutschen Fernsehen zu sehen: „Einer wie Erika“.

Sie war ein Star auf den Brettern. Die große Ski-Hoffnung aus einem kleinen Kärntner Dorf. 1966 in Portillo wurde Erika Schinegger Weltmeisterin. Doch bevor sie 1968 zu den Olympischen Spielen nach Grenoble reisen durfte, wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass das Goldmädel gar kein Mädel war.

Es wurden männliche Genitalien festgestellt, die nach innen gewachsen waren. Ein seltener Fall von Pseudohermaphroditismus. Von dieser realen Begebenheit erzählt der österreichische Kinofilm „Einer wie Erika“ von 2018, der erst am heutigen Mittwoch seine späte deutsche Premiere in der ARD erlebt.

Quelle bzw. kompletter Artikel:
https://www.morgenpost.de/kultur/article230989618/Einer-wie-Erika-Das-Goldmaedel-das-ein-Junge-war.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudohermaphroditismus

Bruno99:
Keine Propaganda      :-)

Der schwedische Hersteller Exopulse vertreibt einen Anzug, der Menschen mit Spastiken und motorischen Beeinträchtigungen enorm helfen kann.
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Lung Tom:

Lung Tom:

Heute geht es nicht um eine ungewoehnliche Erkrankung; sondern um den ungewoehnlichen Umstand, das es bei einer gestiegenen Anzahl von Medikamenten zu Lieferengpässen kommt:

"Zeitbombe" für Patienten: Apotheker warnen vor Lieferengpässen bei Medikamenten

Gestörte Lieferketten haben in Deutschland zunehmend Auswirkung auf die Gesundheit: Wichtige Medikamente sind vielerorts nicht mehr verfügbar. Und die Nachbestellung gestaltet sich schwierig, sagt der Vizevorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, Hans-Peter Hubmann.

Medikamente werden in Deutschland zunehmend zur Mangelware.
Der Deutsche Apothekerverband hat angesichts anhaltender Lieferkettenprobleme vor einem drohenden Mangel an Medikamenten in Deutschland gewarnt. Bereits jetzt seien Fiebersäfte oder das zur Behandlung von Brustkrebs verwendete Medikament Tamoxifen hierzulande immer seltener erhältlich. "Über 250 Mittel sind aktuell als nicht lieferfähig gemeldet", sagte Hans-Peter Hubmann, Vizevorsitzender des Verbands, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Für Patienten könne das verheerende Folgen haben. "Das Problem ist schon sehr bedeutend, das muss man klar sagen."


Lieferengpässe gebe es bei Ausfall eines Produzenten zwar immer wieder mal. "Aber die Menge und die Länge des Ausfalls ist deutlich dramatischer geworden", mahnte Hubmann. Vor fünf Jahren habe das noch anders ausgesehen: Zahlenmäßig seien damals nicht einmal halb so viele Produkte betroffen gewesen. In diesem Jahr ist die Liste derzeit nicht oder nur schwer erhältlicher Mittel jedoch lang. Ob Blutdrucksenker, das zur Behandlung von Zuckererkrankungen benötigte Insulin oder Antibiotika - viele wichtige Medikamente waren phasenweise bereits nicht mehr erhältlich. Mit teils lebensgefährlichen Folgen.

Für die meisten Patienten finde sich laut Hubmann zwar ein Alternativmedikament, das auf demselben oder einem ähnlichen Wirkstoff wie das nicht verfügbare Arzneimittel beruht. Manchmal gebe es aber auch keinerlei Alternative: "Im April und im Mai hatten wir einen absoluten Mangel am Brustkrebsmittel Tamoxifen", sagte Hubmann. Der Östrogen-Hemmer schützt Brustkrebspatienten vor einer erneuten Erkrankung und wird zudem bei der Nachsorge eingesetzt. Lässt sich die Behandlung aufgrund der anhaltenden Lieferprobleme nicht fortführen, besteht für die betroffenen Frauen ein Risiko. "Sie wissen nie, wann die Zeitbombe hochgeht, deswegen ist da schon die Gesundheit gefährdet", so Hubmann.

Ursachen für den drohenden Medikamentenmangel gibt es Hubmann zufolge derweil viele. Einerseits sei die derzeitige Problematik auf die Verminderung der "Produktionsvielfalt in Europa" zurückzuführen. Beispielsweise hätten nahezu alle Anbieter die Produktion von Fiebersaft eingestellt, weil die Herstellung aufgrund der Festbeträge und des Drucks der Kassen nicht mehr wirtschaftlich gewesen sei. "Jetzt gibt es noch einen, und der kann die Menge nicht schultern."

"Die andere Ursache sind Lieferkettenabrisse", erklärte Hubmann. Die meisten Medikamentenwirkstoffe würden überwiegend in fernöstlichen Ländern wie China oder Indien hergestellt. Normalerweise stelle das kein Problem dar. Doch durch pandemie-bedingte Störungen der weltweiten Lieferketten fehlen hierzulande die zur Herstellung von Medikamenten benötigten Wirkstoffe. Werden sie dann doch geliefert, können manche Chargen aufgrund von Verunreinigungen nicht verwendet werden.

"Deshalb ist unsere Forderung seit längerem, dass auch die Wirkstoffproduktion wieder in Europa stattfinden muss", mahnte Hubmann. Die Politik müsse nun dringend die dafür benötigten Voraussetzungen schaffen. Doch selbst, wenn Genehmigungsverfahren schneller durchgingen, der Kostendruck gesenkt und eine Produktion in Europa wieder rentabler würde – "das geht nicht von heute auf morgen". Bis entsprechende Strukturen aufgebaut seien, so Hubmann weiter, vergingen etwa fünf bis zehn Jahre.

Müssen die heimatnahe Produktion stärken

Angesichts des anhaltenden Medikamenten-Engpasses werden in der Politik Forderungen laut, die Medikamentenproduktion zurück nach Europa zu verlagern. "EU und Bund müssen jetzt dringend die heimatnahe Produktion stärken – in Deutschland und in den EU-Staaten allgemein. Wir müssen dafür rasch die Lieferketten stabilisieren und diversifizieren", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München, und fügte hinzu:

"Und wir können die innereuropäische Produktion zum Beispiel durch Rabattverträge gezielt fördern. Ziel muss sein, den Standort EU, aber auch den Standort Deutschland zu stärken."

https://de.rt.com/inland/149109-lieferketten-chaos-apotheker-warnen/

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