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Autor Thema: DSI kündigt hartes Durchgreifen an bei Firmen mit Scheinbeteiligungen von Thais  (Gelesen 9386 mal)

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Suksabai

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Zitat
Ich gehe doch davon aus, dass Du der deutschen Sprache mächtig bist.

Vielleicht nicht ganz in deinem Sinne, bin Österreicher C--

Aber vielleicht gerade deswegen antworte ich auf eine Frage direkt und weiche nicht aus als Hochleistungstheoretiker.
Warst du schon so richtig in der Scheixxe oder nicht? Wenn nicht, spreche ich dir zu diesem Thema jegliche Kompetenz ab >:

Ich war es schon (durch Krankheit) und hätte es ohne Sozialsystem (und extremen Anstrengungen meinerseits) vielleicht nicht mehr geschafft, mich hochzurappeln.

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

dbunkerd

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Warst du schon so richtig in der Scheixxe oder nicht? Wenn nicht, spreche ich dir zu diesem Thema jegliche Kompetenz ab >:

Diese Frage ist sinnlos, weil ich darauf antworten könnte, wie es mir argumentativ in den Kram passt, ohne dass Du das überprüfen kannst. Das hilft uns also nicht weiter und deshalb kann ich es auch bleiben lassen.

Ich war es schon (durch Krankheit) und hätte es ohne Sozialsystem (und extremen Anstrengungen meinerseits) vielleicht nicht mehr geschafft, mich hochzurappeln.

Das ist ein rein subjektiver Eindruck. Du glaubst das, weil es halt war wie es war. Es hätte aber auch anders sein können. Du hättest in einer Groß-Familie sein können und Dich dadurch wieder "hochrappeln" können. Du hättest aber auch durch die Maschen dieses sozialen Netzes fallen können. Einzelschicksale können niemals das Gesamtsystem beweisen oder widerlegen.

Ich sage ja auch nicht, dass man soziale Fürsorge durch den Staat komplett abschaffen sollte. Ich sage nur, dass es besser ist, wenn jedes Individuum für sich selbst und seine Familie sorgen kann. Und ich sage, dass es Irrsinn ist, genau das abschaffen zu wollen, zugunsten eines Wohlfahrts-Staates, in welchem in Deutschland z.B. längst eine gehörige Portion Sand im Getriebe ist, während man die Familie zugunsten der Karriere längst abgeschafft hat und lieber durch Patchwork ersetzt.

Jemand der in Deutschland jahrzehntelang Versicherungsbeiträge bezahlt hat und ein paar Jahre keinen Job findet bekommt Hartz IV. Gut, prima, nichts dagegen zu sagen. Aber ein 18jähriger, der nicht einen einzigen Beitrag bezahlt hat, aber "keinen Bock" mehr hat, zuhause zu wohnen und sich "bevormunden" zu lassen, der bekommt das auch! Wollt ihr das jetzt in Thailand auch einführen oder was? Individualität um jeden Preis? Ohne mich!
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 11:55:18 von dbunkerd »
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volkschoen

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Zitat
Ich sage ja auch nicht, dass man soziale Fürsorge durch den Staat komplett abschaffen sollte. Ich sage nur, dass es besser ist, wenn jedes Individuum für sich selbst und seine Familie sorgen kann. Und ich sage, dass es Irrsinn ist, genau das abschaffen zu wollen, zugunsten eines Wohlfahrts-Staates, in welchem in Deutschland z.B. längst eine gehörige Portion Sand im Getriebe ist, während man die Familie zugunsten der Karriere längst abgeschafft hat und lieber durch Patchwork ersetzt.

dem ist nichts hinzuzufuegen  }} [-]
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arthurschmidt2000

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@dbunkert

Die Sicherung durch eine Großfamilie funktioniert nur, wenn die Familie immer grösser wird.

Du wiesest an anderer Stelle darauf hin, dass exponentielles Wachstums auf Dauer unmöglich ist.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

dbunkerd

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Die Sicherung durch eine Großfamilie funktioniert nur, wenn die Familie immer grösser wird.

Du wiesest an anderer Stelle darauf hin, dass exponentielles Wachstums auf Dauer unmöglich ist.

Netter Versuch. Kleine Auflockerung, ja? :D

In einer Großfamilie sterben Menschen ungefähr und idealerweise in gleichem Maße, wie neue geboren werden. Wo ist der Exponent? Ich kann empirische Beweise und sogar Studien (wahlweise als PDF, Textdatei oder Hyperlink) darüber vorlegen, falls Du bezweifeln solltest, dass man stirbt. Ich meine, normalerweise glaubt das ja jeder. Aber auch einer, der meint Banken seien nicht die Ursache der Misere...? Vielleicht glaubt der auch das nicht. Wenn Du mir schon die Vorlage lieferst. SCNR

Im übrigen gehe ich jetzt (wissenschaftlich völlig korrekt) davon aus, dass Du meinen vorangegangenen Ausführungen vollinhaltlich zugestimmt hast. Das folgt aus konkludentem Handeln, weil Du nicht widersprochen hast. Vgl. § 116 BGB. Gentlemen, es war mir ein Vergnügen, mit Ihnen diskutiert zu haben.
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 13:07:18 von dbunkerd »
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arthurschmidt2000

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Wo ist der Exponent?

Ein Elternpaar  hat 4 Kinder. Die 4 Kinder können ihre Eltern im Alter versorgen. Jedes dieser Kinder möchte auch im Alter versorgt werden und benötigt dazu auch wieder jeweils 4 Kinder usw. usw.

Dies könnte das Wachstum der Weltbevölkerung recht gut erklären.
 
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dbunkerd

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Dies könnte das Wachstum der Weltbevölkerung recht gut erklären.

Ich muß zugeben, was Du anführst ist auf den zweiten Blick eine recht interessante Problematik und kann mit ein paar Sätzen kaum entkräftet werden. Siehe hierzu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung
http://de.wikipedia.org/wiki/Demographischer_%C3%9Cbergang

Ist aber kaum geeignet, die höhere Effektivität von Singles samt Solidargemeinschaft gegenüber den Großfamilien zu beweisen. Schon deshalb nicht, weil die Problematik beide in fataler Weise betrifft. Eher beweist sie, dass die Menschheit an sich (mit dem Wegfall natürlicher Feinde) von Anfang an zum Untergang verurteilt war. Durchaus etwas, was ich schon häufiger in theoretischen Betrachtungen vertreten habe, aber ganz sicher nicht im TIP-Forum weiter ausführen möchte...  ;)
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dart

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Mit dem eigentlichen Thema hat es ja nun gar nichts mehr gemeinsam.
In meinem persönlichen Umfeld kann ich kaum mehr als 1-2 Kinder pro Familie ausmachen. Das Prinzip der ggs. Unterstützung ist aber auch nicht allein auf Hilfe der eigenen Kinder beschränkt, sondern auch auf Onkel, Tante, Cousin usw. erweitert.
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vicko

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Aber ein 18jähriger, der nicht einen einzigen Beitrag bezahlt hat, aber "keinen Bock" mehr hat, zuhause zu wohnen und sich "bevormunden" zu lassen, der bekommt das auch! Wollt ihr das jetzt in Thailand auch einführen oder was? Individualität um jeden Preis? Ohne mich!

Ein 18 Jähriger bekommt das eben nicht, weil er bis zum 25 Lebensjahr bei den Eltern wohnen muss.
Und "Sozialleistungen" des Staates gibt es auch in Thailand z.B. Rentenzahlungen an 60 Jährige mit altersbedingte Steigerungen.
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dbunkerd

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Mit dem eigentlichen Thema hat es ja nun gar nichts mehr gemeinsam.

Nein, das hat es nicht. Ist aber nicht zu vermeiden, wie im wirklichen Leben auch. Da fängt ein Kneipengespräch bei Formel 1 an und ist eine Stunde später beim Waldsterben in der Niederlausitz.

Genau aus diesem Grunde sollte hier in diesem Forum (verflucht nochmal  :D ) endlich ein Plugin installiert werden, das auch eine Baum-Darstellung ermöglicht. Dann kann man nämlich einen Diskussions-Faden ausblenden und sich anderen zuwenden. So sieht das am Beispiel des Heise Forums aus. Das ist nur ein Thread, aber man kann auf- und zuklappen, was man lesen will und den Rest ignorieren. Bei einer flachen Struktur (ein Beitrag nach dem anderen) ist das unmöglich.

Ein 18 Jähriger bekommt das eben nicht, weil er bis zum 25 Lebensjahr bei den Eltern wohnen muss.

Dann haben sie das geändert. Ich bin da nicht mehr auf dem Laufenden, sorry. Danke für den Hinweis.
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 15:53:42 von dbunkerd »
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arthurschmidt2000

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Zitat
und kann mit ein paar Sätzen kaum entkräftet werden

Das kann man auch mit vielen Sätzen nicht entkräften!

Aber eigentlich ist ja trotzdem alles ganz einfach. Können 2 Kinder ihre Eltern im Alter ernähren, muss die Bevölkerung nicht wachsen!

Dies setzt voraus, dass die Einkommen der Kinder hoch genug sind, dass sie das leisten können. Damit sind wir dann wieder beim Ausgangspunkt der Diskussion.

Die von Dir so hochgepriesenen Suppenküchen werden solche Einkommen nicht generieren können. Einfache Dienstleistungen und Handarbeit im Reisfeld auch nicht. Es bleibt nur die Industrialisierung des Landes.  

Staatliche Renten ändern an der Problematik nichts. Das Geld dafür müssen die Bezieher anderer Einkommen aufbringen.  
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 16:11:23 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

dbunkerd

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Aber eigentlich ist ja trotzdem alles ganz einfach. Können 2 Kinder ihre Eltern im Alter ernähren, wächst die Bevölkerung nicht!
Dies setzt voraus, dass die Einkommen der Kinder hoch genug sind, dass sie das leisten können. Damit sind wir dann wieder beim Ausgangspunkt der Diskussion.
Die von Dir so hochgepriesenen Suppenküchen werden solche Einkommen nicht generieren können. Einfache Dienstleistungen und Handarbeit im Reisfeld auch nicht. Es bleibt nur die Industrialisierung des Landes.

So war das aber von der Natur nicht vorgesehen. Industrialisierung bedeutet Ausbeute von endlichen Ressourcen. Da hilft auch der Umstand nichts mehr, dass die Bevölkerung nicht wächst. Was hilft, ist die Abschaffung des Zins-Systems. Dann fallen die Exponenten weg, die alleine dafür verantwortlich sind, dass immer mehr Leute immer weniger haben und folglich jemand brauchen, der sie unterstützt. Wenn man unterstellt, dass überhaupt "geplant" ist, den Humanismus weiterhin als Paradigma zu verwenden, woran ich allerdings so langsam zweifle.

Nur wenn Kreditgeber die Zinsen wieder der Volkswirtschaft zurückgeben würden, also ausgeben, ginge die Gleichung auf. Ansonsten fehlt das Geld einfach und andere müssen es aufbringen. Das ist das Kernproblem. Es ist ja nicht so, dass Geld verliehen wird, welches wirklich existiert. Siehe Giralgeldschöpfung. Die Zinsen indes müssen tatsächlich erarbeitet werden. So geraten Länder in eine Schuldenspirale, wobei die eigentliche Kreditsumme niemals zurückgezahlt wird und das vom Kreditgeber nicht einmal gewünscht wird. Staatsanleihen haben doch rein gar nichts mit dem Ratenkredit für's Auto zu tun. Der Staat hat das Geldschöpfungs-Monopol doch längst an die Privatwirtschaft abgetreten.

Intelligentes Leben ohne Ausbeutung (was ich bitte nicht als kommunistisches Buzz-Word verstanden haben will) muss möglich sein, sonst ist es nicht intelligent und geht eines Tages komplett unter. Dazu würde auch gehören, dass Essen, Trinken und Wohnen uneingeschränkte Menschenrechte sind. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Tier irgendwo Miete zahlt oder eine Kreditkarte zückt um sein Fressen zu bezahlen. So hat es die Natur aber vorgesehen, Geld war da nicht im Spiel. Ich denke schon, dass man althergebrachte Denkmuster abstreifen müsste, um eine wirkliche Veränderung hin zum Positiven zu bewirken. Aber wer weiß, was in 200 Jahren sein wird. Vielleicht lernen die Kinder in der Geschichtsstunde dann vom barbarischen und ausbeuterischen 21. Jahrhundert und wie gut wir es doch heute haben.

Wir können doch gar nichts anderes tun, als uns in unseren Leben möglichst komfortabel einzurichten. Und das heißt für mich "Thailand". Diesem Land dann aber exakt das zu empfehlen, was erwiesenermaßen schon anderswo nicht funktioniert, halte ich für extrem unlogisch. Deshalb vertrete ich die Meinung, dass es nicht schlecht ist, wenn jemand mal etwas anderes ausprobiert. Bloß keine "Demokratie" nach US-amerikanischer Lesart, bitte. Wir wissen doch alle, wohin die führt.
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 17:01:30 von dbunkerd »
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vicko

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Staatliche Renten ändern an der Problematik nichts. Das Geld dafür müssen die Bezieher anderer Einkommen aufbringen.  

Da wird auch die große Gruppe der thailändischen Beamten und im Öffentlichen-Dienst Beschäftigten wegfallen, die aus Steuermittel finanziert werden.
Übrig bleiben wird wie fast immer die Steuer-, und Abgabenlast zu erhöhen, wie die Steuer VAT von 7% auf 9% (nächstes Jahr) oder die Visagebühren für Touristen anheben, der Militär-Finanzminister hat bestimmt noch weitere Ideen (außer sparen).  {--
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arthurschmidt2000

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Auch hier ist es wieder alles ganz einfach. Gäbe es keine Zinsen, gäbe es auch keine Kredite.

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Ich habe noch nie gesehen, dass ein Tier irgendwo Miete zahlt oder eine Kreditkarte zückt um sein Fressen zu bezahlen.

Richtig, wenn der Loewe Hunger hat, dann frisst der Dich.
« Letzte Änderung: 26. August 2014, 17:54:34 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

dbunkerd

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Auch hier ist es wieder alles ganz einfach. Gäbe es keine Zinsen, gäbe es auch keine Kredite.

Nein das ist nicht so. Aber machen wir hier weiter, sonst wird es zu OT.
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