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Ich will es ganz genau wissen...

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Bruno99:
Auch mein (unser) Haus ist erhoeht, auch etwa einen Meter ueber Boden.

Das hat aber nichts mit dem Fundament zu tun, das ist einfach die Bodenplatte, egal ob ebenerdig oder erhoeht, ob 20 oder 30 cm ist auch unwichtig, da normalerweise vorgefertigte Betonelemente dafuer zwischen den einzelnen Traeger des Skelettbaus verlegt werden.

Alle Saeulen der Skelettbauweise stehen auf einem "Sockelfundament", also auf eigenem Fundament im Erdreich, und sind untereinander mit Traeger verbunden (wie die Kanten eines Wuerfels aus Draht).
Diese Traeger koennen ohne weiteres 20 bis 40 cm hoch sein, Bodenelement, Unterlagsboden (in DE Estrich genannt) und Bodenplatten kommen dann noch dazu.

Auch wenn du das Gefuehl hast, dein Haus steht nur auf einer Bodenplatte (was du vermutlich als Fundament ansiehst), gehe ich davon aus, dass die Saeulen weiter, bis ins Erdreich reichen.
Sollte dem nicht so sein, bist du im Besitze eines Hauses mit sehr "exotischer" Bauweise  ;D

shaishai:
aha verstehe so langsam, danke.  ;}

nee, ich meinte nicht dass mein haus nur auf der bodenplatte steht.

ich wollte nur wissen, warum bei einem haus die bodenplatte 30cm ist und bei dem anderen 20 oder 10.
siehe meinen vorherigen editierten beitrag..

shaishai:
ich habe keine ahnung vom haus bauen und werde mich wohl noch oft bei meinen fragen unklar ausdrücken...

nächste frage.

wenn man land aufschüttet, soll man ja 2 oder 3 jahre warten, damit sich der boden setzt.
ich will aber nicht solange warten.
kann man in den bisherigen, festen boden die säulen tief genug ins erdreich rammen und dann aufschütten und bauen?

namtok:
Auch bei uns wurde in dieser "Skelettbauweise" mit Sockelfundament gebaut.

Der Vorteil bei hartem Untergrund ist dass man sofort damit beginnen kann die Pfeiler einzusetzen und dann mit Beton die Bodenplatte zu giessen während man bei Erdaufschüttungen für erhöhten Hausbau in hochwassergefährteten Gegenden trotz Verdichtung mindestens eine Regenzeit damit warten sollte, damit sich der aufgeschüttete Boden so halbwegs "setzt", aber  sich trotzdem im Lauf der Zeit Risse in der Bodenplatte bilden werden.

namdock:

Wir haben  zuerst die Säulen auf jeweils 1 m X 1 m Grundfläche auf den alten, gewachsenen Boden gebaut.

Alsdann war aufschütten angesagt, immer aufpassen, dass keine Säule umgefahren wird!!

Dann nach dem Aufschütten haben wir einen sog. Ringanker gebaut. Anschliesend den Ringanker (ca. 40- 50 cm hoch)

wieder aufgefüllt. Darauf dann die Bodenplatte.

Das Erdreich hat sich noch abgesenkt im laufe der Jahre, aber nicht das Haus, da es auf 14 Säulen steht, die auf dem alten,

gewachsenen Boden stehen.

mfg

Dieter

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