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Autor Thema: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:  (Gelesen 9780 mal)

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Rocky

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Damals, das war vor ungefaehr neunundzwanzig Jahren. Es herrschte Militaer-Diktatur in Thailand, wovon aber der normale Tourist nichts mitbekam, ausser er war aufmerksam und ihm fielen die doch recht zahlreich umherfahrenden Militaerjeeps auf.

1. Teil     (Sonntag)

Etwas ratlos und unschluessig stand ich vor meinem Hotel. Erst vor ein paar Stunden bin ich in Bangkok gelandet und residiere nun in diesem Luxusschuppen fuer acht Tage.
Die abendliche noch ungewohnte Hitze treibt den Schweiss auf meine Stirn und ich denke gerade, dass ein kuehles Bier in einem gemuetlichen Lokal jetzt das Richtige waere, um mich in Ruhe auf meinen Thailandurlaub einzustimmen, als mich ein Fahrer der vor meinem Hotel wartenden Limousinen ansprach. Er fragte mich in einen verstaendlichen Englisch, wo ich denn hin will und ich antwortete nach kurzer Ueberlegung, dass ich gerne ein Bier in einer netten Bar trinken moechte. Natuerlich kannte er so eine Bar und irgendwie gefiel mir seine Art und er machte einen guten Eindruck auf mich.
Nachdem der Preis fuer die Fahrt ausgehandelt war fuhr er durch das naechtliche Bangkok. Nicht lange und er bog in eine Seitenstrasse ab, hielt an einer Art Gartenlaube, geschmueckt mit bunten Lichterketten und bat mich auszusteigen. Ich war gespannt was jetzt wohl kommen wuerde, denn es herrschte hier keinerlei Personenverkehr. Mein Fahrer winkte mir zu, ihm zu folgen und wir gingen in die Gartenlaube, die sich als eine Open Air Disko entpuppte, in der ich so cirka zehn bis zwoelf Maedchen zusammen tanzen sah. Alle in gleichen duftigen, weissen und langen Kleidchen. Als die Maedchen uns kommen sahen, bildeten alle wie auf Kommando eine Reihe und begruessten uns mit einem Wai.
Mein Fahrer und ich waren die einzigen Gaeste. Waehrend ich noch mit offenem Mund all die wunderhuebschen Maedchen bestaunte, sagte mein Fahrer zu mir, ich koennte mir ein Maedchen aussuchen. “Und ich wollte doch nur in Ruhe und gemuetlich ein Bier trinken,” waren meine Gedanken und setzte mich an einen der Tische.
Die Maedchen standen immer noch aufgereiht da und guckten mich mit einem zauberhaften Laecheln fragend an.
Meinen Fahrer bat ich auch Platz zu nehmen, als eine maennliche Bedienung kam und fragte was wir trinken moechten. Jetzt kam ich endlich zu meinem Bier! Der Taxidriver wollte nichts trinken.
Es war immer noch heiss, oder waren es die Maedchen, die mir zusaetzlich einheizten. Mein Bier half nicht mich merklich abzukuehlen.
Die Bedienung kam wieder an meinen Tisch und fragte mich ob ich eines der Maedchen einladen moechte. Ich schaute fragend zu meinem Fahrer, der mir aufmunternd zunickte und ich dachte mir, ich wollte doch nur ein Bier trinken und heute war wirklich nicht der Tag fuer ein Abenteuer, denn ich merkte langsam Muedigkeit in mir aufsteigen.
Die Maedchen warten auf dich, wurde ich nochmals ermuntert und dann ging ich doch die Reihe der Huebschen ab und suchte mir so eine kleine Maus aus, die sich dann zu uns an den Tisch setzte. Nachdem ich ihr einen Drink bestellt hatte, gab es natuerlich Kommunikationsschwierigkeiten, denn sie sprach kein Englisch.
Das weitere Spielchen war mir vom Hoerensagen bereits bekannt und wirklich fragte mich die Bedienung wieder, ob ich diese Kleine mitnehmen wolle. Er malte mir auf einen Notizblock die Summe in US$ die ich dafuer zahlen sollte. Fuer mich war aber schon klar, dass heute in dieser Richtung nichts ablaufen wuerde und erklaerte dem Thai, dass ich dieses Maedchen heute leider nicht kaufen wollte, aber vielleicht komme ich morgen wieder. Weiter keine Beanstandung als ich die Rechnung verlangte und zahlte und ich sagte zu meinem Fahrer, dass ich wieder zurueck in mein Hotel wollte. Muede wie ich war, setzte mich mein Fahrer am Hotel ab und ich gab ihm zu verstehen, dass ich gerne seine Dienste wieder in Anspruch nehmen werde.
Als ich in den Aufzug steigen wollte, sprach mich wieder der Liftboy an, der mich bereits beim Einchecken recht freundlich bedient hatte. Ein junger, recht netter und lustiger Bursche. Er fragte mich, ob ich vielleicht eine Massage moechte, was mich erst doch stutzig machte. In so einem Luxushotel solch eine Frage?
Aber da ich fuer heute sowieso schon Bettschwere hatte, sagte ich ihm, er soll mich doch morgen nochmals darauf ansprechen.
Bevor ich einschlief ueberdachte ich diesen Abend und zufrieden mit meinem ersten Thailandeindruck schlief ich tief und fest in den naechsten Tag.

2. Teil     (Montag)

Den neuen Tag begann ich nach einem gemuetlichen Fruehstueck, ausgeruht und fit mit einigen Runden im Swimmingpool.
Die aufsteigende, morgendliche Waerme und der eigentuemliche Bangkok-Geruch, eine Mixtour aus Bluetenduft, Grillfeuer und Kerosin loeste ein sehr gutes Gefuehl, ein eigenartig unbeschreibliches Gluecksgefuehl in mir aus. Ich weiss nicht warum, aber selten hat mich so ein Gefuehl durchstroemt. Ein Gefuehl als waere ich hier zu Hause. Angenehm wohlig und heimelig und ich musste an meine Maedchen von gestern Abend denken, wie an Samt und Seide.

Fuer heute hatte ich mir vorgenommen, mal ganz zwanglos eine Shopping- und Schnupperrunde zu machen. Gerade wollte ich zurueck in mein Zimmer, um die Badekleidung zu wechseln, als mir mein Liftboy ueber den Weg lief. Sofort fragte er mich, ob ich mit ihm gehen moechte um die Lady anzugucken, die mich massieren sollte. OK sagte ich, ich ziehe mich nur schnell um und dann koennen wir zusammen gucken gehen.
Faengt ja sehr gut an dieser Tag, dachte ich mir und war neugierig was nun wohl kommen wuerde. Als ich zurueck in die Lobby kam, frisch umgezogen fuer die Shoppingtour, fuehrte mich mein Liftboy zu einen eleganten, im Hotel integrierten Herrenfriseursalon, in dem ich mehrere huebsch gekleidete Maedchen sehen konnte, die entweder gerade an irgendwelchen Koepfen rumschnipselten, oder wartend auf kleinen Sesseln sassen und sich lachend unterhielten. Wieder kam die bereits bekannte Aufforderung, ich solle mir ein Maedchen aussuchen. Die Tuere zum Salon stand offen und die grossen Glasscheiben liessen freie Sicht auf all die huebschen im Salon beschaeftigten Maedchen und ich ging langsam auf und ab, um mir meine Masseuse auszusuchen. Als ich glaubte, die huebscheste erspaeht zu haben, fragte ich erst noch meinen Boy, was ich denn fuer eine Massage zu zahlen haette und als er mir einen Preis in Thai Baht nannte, war ich angenehm ueberrascht ueber den fuer mich sehr guenstigen Service. Dann deutete ich auf meine Auserwaehlte und der Boy fragte mich, um welche Zeit die Lady auf mein Zimmer kommen sollte. Wir vereinbarten zwanzig Uhr und mein Liftboy beglueckwuenschte mich zu meiner Wahl, lachte mich verschmitzt an und bestaetigte nochmals OK zwanzig Uhr.

3. Teil     (Montag)

Ich schaute auf meine Uhr und es war gerade mal elf Uhr Vormittag, also noch genuegend Zeit um mich in die quirlige Grossstadt Bangkok zu stuerzen.
Quirlig war stark untertrieben, denn der herrschende Strassenverkehr war reiner Horror. Damals gab es noch keine Fussgaengerbruecken und ich kann mich auch an keine Ampeln erinnern. Verkehrsregeln waren auch bereits zu dieser Zeit ein Fremdwort in Thailand.
Vor dem ungewohnten Linksverkehr wurde ich schon in Deutschland gewarnt. Auch als Fussgaenger hatte man da seine Schwierigkeiten heil ueber die Strasse zu kommen. Eine gute Reaktion und Schnelligkeit waren angesagt.
Tausende von Schrottautos, bunt lackiert, den Rost ueberdeckend, genannt TAXI, fuhren wild durcheinander, so als wollten sie den wie Gewehrkugeln hin und her schiessenden Mopeds und Motorraedern ausweichen, um nicht getroffen zu werden.
Und ich wagte mich zu Fuss in dieses Chaos.

Mir ist heute noch unbegreiflich wer dieses ueberall auf den Strassen angebotene Essen in allen moeglichen Geschmacks- und Duftrichtungen, gebraten, gekocht, gegrillt und roh, alles aufessen konnte. Es war gerade Mittagszeit und mir lief das Wasser im Mund zusammen, aber ich wollte erst noch ein wenig laufen und schauen. Dieses Gewimmel in mich aufnehmen und staunen ueber diese Atmosphaere. Ein am ersten Tag gar nicht voll aufzunehmender, noch nicht fassbarer Eindruck. Ueberall in diesem Gewuehle sah man lachende, frohe Menschen. Thais die mir laechelnd ins Gesicht sahen und irgend etwas freundliches sagten, was ich damals noch nicht verstehen konnte. Mir etwas anbieten wollten, aber meine Antwort nicht verstanden. Niemand sprach oder verstand Englisch.
Man spuerte eine Natuerlichkeit, eine Herzlichkeit die von diesen Menschen ausging, ohne das Gefuehl zu haben, diese Thais waeren aufdringlich. Eher hatte ich das Gefuehl sie benehmen sich wie unschuldige Kinder, die in ihrem Leben nur Spass kannten.
Meine Stimmung wurde immer besser, wieder aufsteigend in das mir bereits bekannte, unbeschreibliche Gluecksgefuehl. Waehrend ich dieses Gefuehl in mir aufnahm, lief ich immer weiter, ohne darauf zu achten welchen Weg ich ueberhaupt einschlug. Meine Augen konnten sich nicht satt sehen an den vielen bunten Objekten, die links und rechts an mir vorbeizogen.
Ich sog die Eindruecke wie sich mir diese Stadt offenbarte in mich auf. Merkte vor lauter Begeisterung nicht, dass es immer heisser wurde. Der Schweiss lief in Stroemen und ich suchte mir ein schattiges, kuehles Restaurant zum Verschnaufen, um etwas zu essen und vor allem freute ich mich auf ein kuehles Bier.
Der erste Schluck aus meinem Glas tat gut und ich versuchte meinen Gedankenfluss zu beruhigen, meine Eindruecke zu ordnen. Dabei dachte ich an meinen Termin heute Abend zwanzig Uhr. Mir begegneten heute zwar sehr viele nette und huebsche Thaimaedchen, die auch mich anlaechelten, aber sie alle konnten das huebsche Gesicht meiner Masseuse, das Bild von ihr welches sich in mir eingepraegt hatte, nicht loeschen.
Mein Essen wurde serviert und ich wurde aus meinen Traeumereien gerissen. Jetzt dachte ich mehr daran, dass ich mich durch meine unkontrollierte Lauferei voellig verirrt hatte. Ich war total orientierungslos, wusste gar nicht mehr wo sich mein Hotel befand. Zurueck musste ich also ein Taxi nehmen, eines von diesen Angst einfloessenden Rosthaufen.
Nach einem abschliessenden Kaufhausbummel in wohl klimatisierten Raeumen war mein Schnupperbedarf fuer heute gedeckt und so ein Rosthaufen brachte mich preisguenstig und auch sicher zurueck zu meinem Hotel.

Ich hatte noch genuegend Zeit mich ein wenig auszuruhen, unter einer Dusche zu entspannen und doch innerlich gespannt auf meinen Termin zu warten. Noch immer wusste ich nicht, wie ich mich ueberhaupt verhalten sollte, wie sollte ich mich verstaendigen. Ich habe ganz vergessen meinen Boy zu fragen, ob sie englisch spricht. Wie ein kleiner Junge auf das Christkind, so wartete ich nervoes auf das was da bald erscheinen sollte.
Meine Uhr zeigte auf neunzehn Uhr und fuenfzig Minuten! Noch zehn Minuten zum Ueberlegen. Was sollte ich sagen, wie sollte ich mich verhalten, wo ich doch bereits ganz sicher wusste, dass dieses Maedchen kam um mir weit mehr als nur eine “Massage” zu verabreichen. “Sei einfach ganz natuerlich, lasse dich doch nicht aus der Ruhe bringen. Lasse alles so laufen wie zu Hause in Deutschland, wenn du ein neues Maedchen kennen lernst.” Diese Gedanken gingen mir noch durch den Kopf, als SIE ploetzlich an die Tuere klopfte. Auch mein Herz klopfte ungewohnt heftig als ich nochmals ganz tief durchatmete und die Zimmertuere oeffnete.


Fortsetzung folgt
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Kern

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Hallo, Rocky

Ein interessanter Bericht. Bin gespannt auf die Fortsetzung.

Gruss

Achim
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Rocky

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4. Teil     (Montag)

Als erstes erblickte ich ihr bis zum Boden reichendes, eng anliegendes und ihre schlanke Figur betonendes, hellblaues Kleid. Dann sah ich ihre vor ihrem Gesicht zusammen gefuehrten Haende, mich mit einem Wai begruessend und hoerte ihre Stimme, wie aus weiter Ferne “Sawaddi kah” sagen. Durch den dabei nach vorne geneigten Kopf fielen ihre langen, bis zur Huefte reichenden, blauschwarzen Haare ueber ihr Schultern. Ich hatte die Vision, ein schwarzhaariger Engel steht vor meiner Tuere und bittes um Einlass. Ganz im Traum verloren sagte ich Hallo, trat zur Seite, machte eine einladende Geste und mein Engel schwebte ins Zimmer.
Ihre klare aber sanfte Stimme riss mich in die Realitaet zurueck und diese Stimme sprach englisch. Mit einem Laecheln im Gesicht stellte sie sich vor. Mein Engel hiess NES. Ganz natuerlich sprach sie, dass sie gekommen ist, um mir eine Massage zu machen. Nach ein paar Hoeflichkeitsfloskeln meinerseits um meine immer noch anhaltende Unsicherheit zu verbergen, sagte ich ihr, dass ich Peter heisse. Und wiederum wie eine Selbstverstaendlichkeit, ganz natuerlich und ruhig, begann Nes sich zu entkleiden. Abwechselnd knoepfte Nes mein Hemd mit ihren schlanken Fingern auf.
Die gegenseitigen Huellen, alle Hemmungen fallen und ich versinke im siebenten Himmel der Glueckseligkeit.



5. Teil     (Montag)

Es war gerade zweiundzwanzig Uhr, wir lagen im Bett auf dem Bauch und schaekerten miteinander. Aus dem Kuehlschrank hatte ich einige Getraenke geholt. Eine sehr entspannte Atmosphaere herrschte in meinem Zimmer.
Nes versuchte mir Thai beizubringen, aber ich war heute noch nicht aufnahmefaehig, noch nicht bereit bei dem immer noch auf mich einwirkenden Zauber von Nes umschalten zu koennen auf “Sprache lernen”. Nes drehte sich um und deutete auf ihren Nabel und sagte dazu das Thaiwort. Ich kuesste ihren Nabel, lachte und sagte zu ihr, dass ich heute nicht mehr Thai lernen will. Morgen, versprach ich ihr, werden wir ganz intensiv Thai lernen. “Morgen?” fragte mich Nes und schaute mich mit ihren braunen Mandelaugen fragend an. “Ja, morgen kommst du wieder. Willst du?” fragte ich. Nes strahlte mich an. Natuerlich wollte sie. “Die gleiche Zeit?” fragte Nes mich. “Yes, wieder zwanzig Uhr,” bestaetigte ich.

Fuer morgen hatte ich eine Besichtigungstour beim Reiseleiter gebucht. Verschiedene Sehenswuerdigkeiten standen auf dem Tagesplan und die Rueckkunft wurde mit siebzehn Uhr angegeben. Also keinerlei Terminschwierigkeiten wegen morgen Abend.

Unser Reisefuehrer konnte sehr spannend erzaehlen und ich lauschte aufmerksam seinen mit sehr viel Wissen ueber Thai-Kultur und Thai-Mentalitaet gemixten Ausfuehrungen.
Salzgewinnung, Schwimmende Maerkte, Buddhistische Tempel und eine Schlangenfarm standen auf dem Programm. Ein buntes Kaleidoskop. Faszinierend und aufregend fuer mich als noch unverdorbener und unerfahrener Thailand Tourist. Erst auf der Rueckfahrt nach Bangkok dachte ich wieder an Nes, waehrend ich aus dem fahrenden Bus auf den chaotischen Verkehr blickte.

Als ich an meinem Hotel abgesetzt wurde, konnte ich meine Neugierde nicht zuegeln. Ich musste unbedingt am Friseursalon vorbeischlendern um von aussen wie ganz zufaellig nach meiner Nes Ausschau zu halten.
Nes sass mit ihrem Ruecken zu mir, waehrend sie sich mit einigen ihrer Kolleginnen unterhielt. Ihr Gesicht war einem ueberdimensionalen Wandspiegel zugewandt und ich konnte ihr Antlitz im Spiegel erspaehen. In diesem Augenblick muss mich eine ihrer Kolleginnen erblickt haben, denn sie schaute lachend in meine Richtung und sie versuchte auch Nes auf mich aufmerksam zu machen. Als Nes sich suchend umdrehte, war ich bereits auf dem Rueckzug, denn ich wollte nicht, dass ich bereits heute eventuell zum Haareschneiden in den Salon gebeten werde.

6. Teil     (Dienstag

Abends, wieder gegen zwanzig Uhr wartete ich frisch gestylt auf meine Nes. Nicht mehr ganz so aufgeregt wie gestern, aber doch freudig erregt.
In etwa spielte sich die gleiche Begruessungszeremonie ab, doch alles war ein wenig lockerer. Nes nannte mich gleich beim Namen und fuegte dann noch lachend hinzu, “ich habe dich heute schon gesehen”. “Ach ja, ich habe nach dir geguckt, ich hatte Sehnsucht”, antwortete ich und musste auch herzhaft lachen.
Wie gespielt machte Nes nun einen ernsten Eindruck und sprach ploetzlich nur noch Thai. Ich fasste Nes um ihre Hueften, blickte ihr ins Gesicht und sagte “ich verstehe kein Wort, spreche englisch”. Darauf antwortete Nes mir: “Peter wollte doch Thai lernen, gestern hast du es versprochen.” “OK, aber erst das Vergnuegen” und ich suchte ihre kitzelige Stelle in der Naehe ihrer Hueften. Laut lachend warf Nes sich rueckwaerts aufs Bett und zog mich mit. Ihr aufregender Duft stieg mir dabei in die Nase.
Noch mehr, noch besser, noch intensiver war die nun folgende “Massage”. Ich nahm alles viel bewusster und freier auf als gestern. Auch von Nes war zu fuehlen, dass sie mit Begeisterung bei der Sache war, dass ihr ihre Arbeit ungeheueren Spass bereitete.
Nachdem wir uns von der Massage erholt und uns mit kuehlen Getraenken versorgt hatten, begann Nes mit ihrem Thaiunterricht.
Zuerst kam wieder der Nabel an die Reihe “sadueh” sprach sie und deutete auf ihren Nabel, mit der Absicht, dass ich ihn wieder kuessen sollte. Aber heute sprach ich nur das Wort “sadueh” nach. Dann kam das Gesicht “nah”, die Augen “dah”, die Ohren “huh”, die Nase “dschamuhg” und zum Schluss der Mund “bahg”. Bei “bahg” musste ich mich zurueckhalten um ihn nicht doch zu kuessen, aber ich sprach das Wort gehorsam in Thai nach, wohl wissent, dass ich morgen frueh bereits wieder alles vergessen hatte.


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madaboutsingha

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24. 7. 08

Ich habe schon lange nicht mehr eine solch sanfte, anrührende Geschichte voller unbefangener Entdeckerneugierde, voller blinder Ahnungslosigkeit und träumerischer Verzauberung und süßem Liebreiz gelesen. Dabei könnte ich Ähnliches berichten. (Wer nicht?)

Ich glaube, wir sind im Laufe der Zeit ganz schön harte, betäubte Kerle geworden.
Wir brauchen solche Geschichten, die uns zeigen, daß sie einmal ein Teil von uns waren.
Sie haben das Potential, uns weicher und milder zu machen.
Doch warten wir auf das Ende.
Im realen Leben sind rosarote Wolkenkucksheime leider keine Dauereinrichtung.

Dennoch: Danke Rocky!

samurai

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24. 7. 08

Ich habe schon lange nicht mehr eine solch sanfte, anrührende Geschichte voller unbefangener Entdeckerneugierde, voller blinder Ahnungslosigkeit und träumerischer Verzauberung und süßem Liebreiz gelesen. Dabei könnte ich Ähnliches berichten. (Wer nicht?)


Dennoch: Danke Rocky!

Ich möchte mich dem anschliessen. Du hast die Art u erzählen das es mir leicht fällt die Geschichte mitzuerleben. Bilder kommen mir in den Kopf wie Sie klarer nicht sein können.

Danke
Samurai
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Rocky

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24. 7. 08

Ich habe schon lange nicht mehr eine solch sanfte, anrührende Geschichte voller unbefangener Entdeckerneugierde, voller blinder Ahnungslosigkeit und träumerischer Verzauberung und süßem Liebreiz gelesen. Dabei könnte ich Ähnliches berichten. (Wer nicht?)

Ich glaube, wir sind im Laufe der Zeit ganz schön harte, betäubte Kerle geworden.
Wir brauchen solche Geschichten, die uns zeigen, daß sie einmal ein Teil von uns waren.
Sie haben das Potential, uns weicher und milder zu machen.
Doch warten wir auf das Ende.
Im realen Leben sind rosarote Wolkenkucksheime leider keine Dauereinrichtung.

Dennoch: Danke Rocky!


Hallo "madaboutsingha",  (is ja fuerchterlich zu schreiben ;))

ich kenne doch auch deine schoenen Geschichten vom Lesen. Entweder hab ich mich net getraut zu antworten,
weil ich dachte ich schreibe vielleicht deinen Namen falsch (siehe oben) :),
oder ich war halt nur lesend unterwegs. Wobei deine Geschichten sicherlich auch Realitaet sind oder waren.

Der Rocky  8) is halt was bsonders in der thailaendischen Forenunraelitaet.
Sicher gibt es bei mir auch ab und zu negatives zu verarbeiten,

doch in meinen siebzehn Jahren hier in Thailand mit allen Hoehen und Tiefen
ueberwiegen bei weitem die positiven Aspekte!
Auch das "Ende" bei mir hier im Isaan besteht nur aus eitel Sonnenschein.

Ist es mentalitaetsbedingt, oder einfach nur Glueck??
Meine positive Lebenseinstellung?
Ich weiss es nicht, ich habs einfach gemacht, oder es ist einfach so passiert.

Viele Probleme welche Farangs hier diskutieren verstehe ich nicht,
denn ich bin der Meinung, gepaart mit Verstand, Herz und wichtig! Egoismus,
koennen solcherlei Probleme nicht entstehen.

Nett mit dir zu "schreiben".

Viele Gruesse vom gluecklichen Rocky  8)

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Rocky

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7. Teil (Mittwoch)


Die Zeit verging wie im Fluge. Es war bereits Mittwoch und heute stand eine Tour zum “Grand Palace” dem grossen Koenigspalast mit Wat Phra Keo und dem Tempel mit dem Smaragdbuddha auf dem Plan. Anschliessend dann das Wat Pho, welches eine traditionelle Thai-Massage Schule beherbergte.
Obwohl dies alles sehr interessant and herrlich anzusehen war, fuehlte ich mich in diesen Reisegruppen, begleitet von Fuehrern, denen man anmerkte, dass sie ihr Programm nur auswendig gelernt hatten, nicht sonderlich wohl. Es war auch nur eine Pflichttour die nicht so lange Zeit in Anspruch nahm.
Ich war vielmehr ein Einzelgaenger der lieber auf eigene Faust etwas unternahm. Der selbst etwas erforschen wollte, vor allem in Gebieten, wo normalerweise keine Touristen anzutreffen waren. Irgendwelchen Geheimtips nachgehen um selbst zu erfahren, selbst zu lernen, Dinge auf sich einwirken lassen in Gegenden wo Fremde sich nicht hinwagen, weil es dort angeblich gefaehrlich ist.
Ein gutes Selbstvertrauen, gepaart mit Neugierde und Forschergeist und ausgestattet mit einer guten Kondition um bei dieser Hitze und den kilometerlangen Touren nicht schlapp zu machen, brachte mich auch in Bangkok in Gegenden, wo ich ploetzlich denken musste, mich in einer anderen Welt zu befinden. Hier das brodelnde, geschaeftige und irgendwie strahlende Bangkok und dann stand man ploetzlich in duesteren, unfreundlichen und schmutzigen Slums, wo man den Menschen foermlich ansah, dass sie sich hier nicht wohlfuehlten, das sie wirklich arm waren und sich selbst nicht aus diesem Sumpf retten konnten. Solche Gegensaetze sind in Staedten wie Bangkok als ganz normal zu betrachten. Doch mich stimmten solche Erlebnisse immer sehr nachdenklich um nicht zu sagen traurig, denn der normale Tourist bekommt diese Schattenseiten nicht zu sehen. Er wird vorbeigelenkt, geblendet von prachtvollen Hotels, Tempeln und sonstigen aufregenden Sehenswuerdigkeiten und man wird oft getaeuscht von den Erzaehlungen der Reiseleiter, die Thailand nur im schoensten Gewand vorstellen.

Nes treffe ich heute Abend wieder um die gewohnte Zeit. In mir ist auch ein Gefuehl als koennte ich mich an diesen Zustand gewoehnen. Ich dachte an den Thaiunterricht von Nes und versuchte mich an einige Woerter zu erinnern, aber die Worte waren nur noch schemenhaft im Gedaechtnis. Nur zwei Woerter waren haften geblieben, Nabel und Mund, sadueh und bahg.

Waehrend ich am Spaetnachmittag durch eine von Touristen nicht so frequentierte Strasse schlenderte, machte ich mir so meine Gedanken ueber Nes und mich. Wie geht es weiter? Ich durfte mich doch in dieses zauberhafte Wesen nicht verlieben! Oder war ich bereits beim gefuehlsmaessigen Einstieg? Es war wirklich alles zu verzwickt und ich musste dabei an meine Frau zu Hause im kalten Deutschland denken. An meine Frau, die mir bloedsinniger Weise diesen Urlaub zu meinem Geburtstag geschenkt hatte. Wirklich zum Geburtstag geschenkt! Eine Reise nach Thailand!!
Bei diesen Gedanken hoerte ich im Unterbewusstsein hinter mir schneller werdende Schritte, so als sprintet jemand auf mich zu. Wie immer, wenn ich durch nicht so geheuere Gegenden spaziere, ist meine rechte Hand automatisch in der naehe meines Geldbeutels platziert und die Schritte hinter mir loesten meine Selbstverteidigungsautomatik aus. Ich war gespannt und blickte zurueck auf einen jungen Thai der mich mit einer hocherhobenen Bildermappe auf sich aufmerksam machen wollte. Fehlalarm! Er zeigte mir Fotos von Thaimaedchen und fragte mich in englisch, ob ich eine Lady haben moechte. Dankend lehnte ich ab und erwiderte ihm, dass ich bereits eine huebsche Lady habe.
Sogar eine sehr huebsche und junge Lady. Nes war fuer mich einfach eine zweiundzwanzigjaehrige junge Traumfrau. Meine Frau war aber doch auch huebsch, wieso denke ich eigentlich andauernd solche Gedankenspielereien? Kann man eigentlich nach so einer Thaischoenheit suechtig werden? Welchen Zauber ueben diese Thaimaedchen auf uns Maenner aus? Auf jeden Fall freute ich mich schon wieder auf heute Abend, auf meine Nes.

Deutsche Bekannte aus dem Hotel sprachen mich schon einige Male an, doch auch einmal eine Nachttour durch “Patpong” zu machen und schwaermten mir ueber die vielen huebschen Maedchen vor, die dort in den Bars und Vergnuegungsstaetten nur darauf warten sollen, Touristen zu verwoehnen.
Natuerlich kannte ich von Erzaehlungen meiner Freunde zu Hause dieses Vergnuegungsviertel in Bangkok. Doch meine Fantasie reichte nicht aus, diesen unglaublichen Stories zu folgen. Meine Neugierde war jedoch geweckt und fuer das Wochenende plante ich schon einen Abstecher zu diesem “Patpong” ein. Meiner Nes musste ich eben einmal frei geben. Eine passende Ausrede dafuer wuerde mir schon noch einfallen.
Am Abend loeste sich jedoch das Problem “Patpong” von selbst. Nes teilte mir naemlich etwas betruebt mit, dass sie morgen frei hat und auch am Abend nicht mit mir zusammen sein kann. Sie geht morgen nach Hause zu ihren Eltern, die in einem Vorort von Bangkok wohnen. Doch irgendwie war mir doch komisch zumute ueber diesen dann auch freien Tag beziehungsweise freien Abend fuer mich. So richtig freuen konnte ich mich nicht, obwohl im Hinterkopf “Patpong” mir lockend zurief.

8. Teil     (Donnerstag)

Am anderen Morgen traf ich einen bereits bekannten Deutschen im Hotel und vereinbarte mit ihm eine abendliche Patpong-Tour. Er kannte sich angeblich schon sehr gut aus, was mir nur Recht sein konnte, denn ich musste dann nach den sogenannten Geheimtips nicht erst selbst suchen. Mit dem minimalsten Aufwand den maximalsten Erfolg haben, war schon immer mein Wahlspruch.
Tagsueber war fuer mich heute auch minimalste Action angesagt. Ich machte es mir am Swimmingpool bequem und las in einem Reisefuehrer ueber Thailand, waehrend mich eine Bedienung mit kuehlen Drinks verwoehnte. Es war heiss und ein klarer, blauer Himmel liess die Sonne intensiv strahlen. Unter einem Sonnenschirm, ab und zu ein Sprung in den Pool und den herrlich schmeckenden Saeften aus hier in Thailand wachsenden tropischen Fruechten, mit ein wenig Eis gekuehlt, liess ich es mir gut gehen.
Gegen sechzehn Uhr begab ich mich auf mein Zimmer um mich in Ruhe fit fuer den kommenden Abend zu machen. Ich lag gemuetlich auf meinem Bett, zu gemuetlich, denn ich war gerade am einschlafen, als das Klingeln des Telefons mich wieder zurueckholte. Ganz erstaunt dachte ich, wer mich wohl sprechen wollte. Vielleicht mein Bekannter?
Ich nahm den Hoerer ab, meldete mich mit “Hallo” und ich hoerte eine weibliche Stimme, die irgend etwas versuchte in Englisch zu formulieren, was ich erst nicht verstand. Beim zweiten Anlauf verstand ich etwas besser. Die Stimme fragte mich, ob ich eine Massage haben moechte und sie nannte mich sogar bei meinem Namen. Im ersten Moment war ich etwas ueberrascht, aber als ich mich wieder gefangen hatte, dankte ich hoeflich fuer den Anruf und sagte, dass ich bereits in sehr guten Haenden bin und ich kein Schmetterling sei.
Jetzt erinnerte ich mich auch an diese Kollegin, die mir Nes vorstellte, als ich gestern kurz im Salon vorbeischaute, um ein wenig mit Nes zu reden. Eine etwas aeltere, attraktive und sehr aufgeschlossene Lady mit einer unverkennbaren, etwas rauchigen Stimme.
Nette Kollegin dachte ich mir, als ich den Hoerer wieder aufgelegt hatte.

Um achtzehn Uhr trafen wir uns in der Lobby, wo mich mein Bekannter erst fragte, ob ich Lust haette etwas thailaendisches zu essen, denn er kannte ein sehr gutes Thai-Restaurant. Also erst einmal staerken fuer die heisse Nacht im Suendenbabel von Bangkok “Patpong”.

Unser Taxi liessen wir etwa dreihundert Meter vor dem Vergnuegungsviertel anhalten, denn wir wollten noch ein wenig laufen um unser vorzuegliches Abendessen zu verdauen und wir wollten auch nicht zu frueh in Patpong einlaufen.
Wir standen gerade an einer grossen Kreuzung, beobachteten den wirren Verkehr und dachten nach wie wir am sichersten ueber die Strasse auf die Patpong Seite kommen, als mich ein kleines Maedchen an meiner Hand anfasste. Sie schaute mich mit grossen, dunklen Kinderaugen an und hielt mir einige kleine Paeckchen Kaugummi entgegen. Ihr kleines Haendchen liess nicht los und ihre Augen blickten bittend “kaufe doch Kaugummi von mir”. Die Kleine war vielleicht fuenf oder sechs Jahre alt und diesem Blick von ihr konnte ich nicht widerstehen. Ich zueckte meinen Geldbeutel, drueckte diesem kleinen Maedchen einen zwanzigbaht-Schein in ihre kleine Hand und machte ihr deutlich, dass ich keinen Kaugummi dafuer haben will. Die Kleine machte einen schnellen Wai und lief flink zu einem etliche Meter abseits stehenden Mann und zeigte ihm hocherfreut ihren Verdienst. Der Mann, wahrscheinlich ihr Vater, blickte zu mir und bedankte sich ebenfalls mit einem sehr hohen Wai.
Solche Eindruecke praegten sich bei mir ein. Unvergesslich diese bittenden Kinderaugen, die Freude ueber dieses kleine Geschenk und auch bei mir wieder dieses Gluecksgefuehl, so als haette ich etwas verstanden, was eigentlich unverstaendlich ist.

9. Teil     (Donnerstag)

Wir kamen unversehrt ueber die Strasse. Die gleissenden, blinkenden, glimmernden und vielfarbigen Lichter von Patpong zeigten uns den Weg unfehlbar in die belebten Gassen des pulsierenden Nachtlebens. Auslaender jeder Nationalitaet und jeder Altersgruppe schoben sich an den aufgereihten Bars, Nachtlokalen und Pubs vorbei und wir liessen uns mitziehen. Von ueberall lockten, laechelten und winkten die Lady Night uns zu, aber mein Bekannter hatte ein bestimmtes Lokal im Visier, welches er bereits kannte. Mit vielen huebschen Maedchen und einer sehr guten Rock-Musik, schwaermte er mir vor. Von weitem droehnte uns schon die Rock’n Roll Musik aus diesem Laden entgegen und die Lautstaerke wurde noch viel intensiver, als uns einige lustige Maedchen einladend die Tuere zu diesem Schuppen oeffneten. Automatisch fing ich an mich zu meiner geliebten Rock-Musik rythmisch mit zu bewegen und ich wurde mit einem Schlag richtig lustig und uebermuetig. Die Bar war fast voll und an einer langen Theke sassen Maennlein und Weiblein aufgereiht auf Hockern, waehrend auf einer kleineren Tanzflaeche einige zierliche, huebsche Thaimaedchen Rock’n Roll zusammen tanzten. Sie tanzten wirklich Rock’n Roll oder Boogie, sehr schoen anzusehen und auch rythmisch gut. Staunend musste ich denken “Wahnsinn was es alles gibt, guter Ami-Rock, getanzt von kleinen Thaimaedchen!” Mein Bekannter zupfte mich am Hemd, denn er hatte einen freien Platz an der Theke fuer uns gefunden. Nachdem wir Platz genommen hatten, stand in Kuerze auch unser bestelltes Bier vor uns und neben uns standen einige huebsche Maedchen die uns lachend ansahen.
Vorerst interessierten mich aber nur die Boogie tanzenden Girls, denn als begeisterter und guter Rock-Taenzer musste ich da unbedingt mitmischen. Meinem Bekannten rief ich kurz zu “ich geh mal da hin” und schon war ich auf der Tanzflaeche und holte mir eine kleine huebsche, die mir bereits aufgefallen war, zum Tanzen. Ich war richtig aufgetaut und es machte riesigen Spass mit dieser kleinen Thai wie ein eingespieltes Paar Rock’n Roll zu tanzen. Auch der Kleinen schien es zu gefallen, denn sie strahlte mich reizend an. Bei der lauten Musik konnte ich aber waehrend der Tanzerei kein Wort von dem verstehen, was mir die Kleine immer wieder zurief und ich machte ihr deutlich, dass wir uns an der Theke besser unterhalten koennen. Als ich dann wieder vor meinem Bier sass und neben mir meine kleine Rock’n Roll Taenzerin, fuehlte ich mich so richtig zufrieden. Nie haette ich mir traeumen lassen, dass ich in Thailand Boogie tanzen wuerde und dazu noch mit einer Thai. Meine kleine Taenzerin hiess “Oi”. So kurz und suess ihr Name, so klein und so suess war sie auch anzusehen. Ihre Hautfarbe war relativ dunkel und verlieh ihr ein exotisches Aussehen. Kontrastreich stachen ihre strahlend weissen Zaehne hervor und wenn sie lachte erinnerte sie mich an eine kleine Raubkatze.
Ihr Englisch war nicht ganz so astrein, aber wir konnten uns verstaendigen und immer wieder schmeichelte sie mir, dass ich so ein gut aussehender Mann waere. Dabei dachte ich, “du siehst ja auch sehr gut aus, aber mehr ist heute nicht moeglich,” denn ich war doch kein Schmetterling. Hinter mir stand “Nes” mit erhobenen Zeigefinger!
In Wirklichkeit stand ploetzlich eine Thai neben mir und wollte sich bei mir auch einschmeicheln, wollte auch von mir eingeladen werden. Doch meiner “Oi” gefiel dies anscheinend ueberhaupt nicht, denn sie sprach einige nicht so liebevoll klingende Worte in Thai zu dieser Rivalin. Und ehe ich mich versah, war der schoenste Streit zwischen den Beiden im Gange. Ich musste wirklich lachen ueber diese Situation. In Deutschland hatten sich noch nie Frauen so offensichtlich um mich gestritten.
Der neu hinzugekommenen Lady machte ich dann als Streitschlichter klar, dass “Oi” bereits meine Auserwaehlte sei und dass sie sich vielleicht um meinen Bekannten etwas kuemmern sollte. Aber irgendwie war mein Bekannter nicht ihr Typ und sie verzog sich schmollend. Mein Bekannter hatte auch wirklich nich so den gewuenschten Erfolg und nach noch einer Tanzrunde mit meinem kleinen Raubkaetzchen fragte er mich, ob wir weiterziehen koennten.
Natuerlich konnten wir weiterziehen und wir zogen weiter. Alleine, denn Oi fragte mich noch, ob sie nicht mit mir kommen koennte. In solchen Situationen ist es fuer mich immer schwer auch Nein zu sagen, denn einerseits tat es mir leid, dass ich mich von Oi verabschieden musste, aber andererseits hatte es sowieso weiter keinen Sinn mich mehr zu arrangieren als noetig.
Es war ein netter, lustiger und ausgelassener Abend. Was wollte ich mehr? Ein wenig hatte ich das Nachtleben von Patpong kennen gelernt und meine Neugierde war befriedigt. Die kleine, suesse Oi konnte trotz des netten Abends Nes nicht verdraengen. Ausserdem war die Zeit die ich hatte und mir noch verblieb viel zu kurz um alle gebotenen Moeglichkeiten hier in Bangkok wirklich genussvoll auszukosten. Ich musste daran denken, dass mir nur noch zwei Tage Zeit blieben. Schon am Sonntag frueh ging es weiter nach Pattaya. Nur noch zwei sehr kurze Tage mit meiner Nes, denn ich war ja eigentlich nur Nachts mit ihr zusammen.
Bei diesen Gedankengaengen kam ich nun wirklich ins Schleudern, denn ich durchdachte alle Moeglichkeiten die ich mir vorstellen konnte. Was waere eigentlich, wenn ich Nes nach Pattaya mitnehme? Wuerde sie ueberhaupt zustimmen? Und was waere, wenn Nes sich irgendwelche, gefuehlsmaessige Hoffnungen machen wuerde, die ich doch nie erfuellen koennte? Verdammt noch mal, ich war verheiratet! “Hallo Peter, was ist los mit dir, bist du noch da?” Mein Bekannter fuchtelte mit seiner Hand vor meinen Augen. “Entschuldige, ich bin noch da, aber ich war gerade mit meinen Gedanken ganz weit weg.” Ich leerte mein Glas mit Orangensaft und rutschte von meinem Barhocker und sprach zu meinem Bekannten, der an dieser Bar jetzt sichtlich mehr Erfolg mit der huebschen Weiblichkeit hatte, dass es heute fuer mich genug ist.

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Buci

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@Rocky

Schreiben kannst du ja recht gut. Ich meine damit das Gefühl, dass du in die Story eines gemeinen Sextouristen rein bringst.

Leider, verwexelt man dich gerne mit dem Rosabrillen Träger und Isan-Büffelfarmer in spe... wie nennt der sich schon wieder??    :P
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Paul

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@Buci
Der Rocky war doch auch mal jung und besucht auch
heute noch hin und wieder Pattaya.
Wen Du mit dem anderen meinst, komme ich aber aktuell
nicht drauf.
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madaboutsingha

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25. 7. 08

Hallo Rocky,

du schreibst viel Wahres, dem ich ohne weiteres zustimmen kann.

Wenn dir mad-about-singha schwerfällt, dann genügt auch mad.

So, so, du bist also glücklich im Isaan! Das fordert mich heraus.

Glücklich kann man überall sein. Das liegt zu allermeist daran, dass wir uns selber überall hin mitnehmen. Wer in sich selber ruht, hat seinen Platz bereits gefunden. So einfach und so schwer ist es.

Wer glücklich ist, hat keineswegs Glück gehabt. Glücklichsein gibt’s nicht geschenkt. Ein solides Basisfundament aus den Genen oder einer aufgeklärten Erziehung, die Verstehen vermittelt und Verständnis erreicht, muß schon mal da sein. Dies gewährleistet eine positive Grundeinstellung. Wer darüber hinaus einbezieht, dass Andere „anders“ sind, hat die erste Hürde erfolgreich genommen. Die zweite besteht in dem Zugeständnis der Gleichberechtigung. Doch Anderssein ist Abgrenzung und Hingezogensein gleichermaßen. Bisweilen ein weiter Spagat zwischen Schmusekurs und Hassgefühlen.

Es kommt auch entscheidend darauf an, wie man Erfahrungen verarbeitet, positive wie negative. Wer ein Knotterer ist, und gern die Schuld im Umfeld sucht, wird bald keine Freunde mehr haben. Wer nur schlechte Erfahrungen aneinanderreiht und die guten ausblendet, macht sich das Leben unnötig schwer. Wer nur auf Wolke Sieben herumtollt, riskiert Bauchlandungen. Mirakel und Debakel sind beide da und gehören dazu. Wer fest geerdet ist, den wirft so schnell nichts um. Mögen die kleinen und die großen Lebensstürme auch an uns zerren, es liegt an uns, ihnen zu erlauben wie weit sie uns verändern.

Bleiben wir offen, gelassen und kritisch.


Meine Geschichten spiegeln überwiegend Selbsterlebtes und Gesehenes. Die Welt um uns herum ist voller Geschichten. Hinhören, zugucken und aufschreiben. Aber nicht immer einfach.

Und du bist glücklich im Isaan! Und „eitel Sonnenschein“ hast du auch noch alle Tage. Ich muß dir sagen, dass mich das sehr neugierig macht. Bisher kenne ich die Isaandörfer nur aus Zugfahrten. A bisserl wenig. Zu dürftig für ein rundes Bild. Und Farangs, die dort glücklich sind, finden in meine Gedankenwelt ganz schwer Zugang. Es mag ja vorkommen, aber müssen nicht doch mitunter gewichtige Hilfsmittel wie rosarote Zwangsbrillen und bewusstseinstrübende Narkosemittel aus Changkisten eingesetzt werden? Es würde mich sehr freuen, wenn du mir „deinen“ Isaan mal vorstellen würdest.

Doch warten wir zunächst auf den Fortgang deiner Urlaubsgeschichte. Darf ich im Vorgriff vermuten, dass Nes heute dein Isaanleben teilt? Okay, wird nicht verraten…
« Letzte Änderung: 25. Juli 2008, 14:19:47 von madaboutsingha »
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Rocky

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Re: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:
« Antwort #10 am: 25. Juli 2008, 16:42:10 »


10. Teil     (Freitag)

Obwohl ich eigentlich genuegend Bettschwere hatte, brauchte ich heute sehr lange bis ich einschlafen konnte. In meinem Kopf hatten sich zu viele Gedankenknoten gebildet die erst gelockert und entspannt werden mussten. Meiner Nes wuerde es sicher sehr leicht fallen, diese Knoten zu loesen und zu entspannen, aber da musste ich leider noch etliche Stunden warten. Es war etwa drei Uhr morgens, als ich endlich einschlief.

Ausgleichenderweise fruehstueckte ich auch erst um zehn Uhr und studierte dabei ganz gemuetlich den Stadtplan von Bangkok um meine heutige Besichtigungsrunde festzulegen. Die Punkte die ich mir ansehen wollte, lagen ziemlich weit entfernt voneinander und deshalb musste ich heute mehr mit diesen Rosthaufen, genannt Taxi, vorlieb nehmen. Meinen Limousinenfreund musste ich enttaeuschen, denn so eine Luxustagestour war mir doch zu kostspielig.
Besonders aussagekraeftig ueber den Zustand dieser damaligen Taxis war dann auch eine Fahrt zu einen meiner ausgewaehlten Besichtigungspunkte. Als ich in diesem Taxi auf dem Vordersitz Platz genommen hatte, bemerkte ich ein ueber Handtellergrosses Rostloch im Fussbodenblech. Ich konnte durch dieses Loch die vorbeiflitzende Strassenoberflaeche zum Zeitvertreib beobachten.
Damals muss es auch modern gewesen sein, dass sich Thais den Touristen als Reisefuehrer anboten. Auch bei mir versuchte ein dem Anschein nach intelligenter Thai in mittleren Jahren und mit guten Englisch Kennntnissen sich als unentbehrlicher Reisebegleiter anzubieten. Er erzaehlte, dass er Professor an irgendeiner Uni in Bangkok sei, aber da ich auch ein intelligentes Buerschchen war, sagte ich ihm, dass ich meine Abenteuer doch lieber alleine bestehe.
Dieses Bangkok liess nie Langeweile aufkommen. Weder am Tage noch in der Nacht und genau deshalb verging auch die Zeit blitzschnell und das Timing stimmte auch genau, wie auf mich zugeschnitten. Wie geplant absolvierte ich mein mir selbst vorgegebenes Tagesprogramm und es gefiel mir, dass alles wie am Schnuerchen ablief.
Lediglich wenn ich eine kurze Pause einlegte um in einem netten Restaurant eine Kleinigkeit zu essen, bekamen meine Gedanken freie Fahrt an heute Abend zwanzig Uhr zu denken, mit dem Ergebnis, dass ich diese Fahrt dann gar nicht mehr so leicht bremsen konnte.

Ungewoehnlicherweise erschien Nes heute zu frueh. Es war gerade fuenfzehn Minuten vor zwanzig Uhr und ich stand noch unter der Dusche, als sie an die Tuere klopfte. Ich rief “einen Moment bitte, ich bin noch unter der Dusche”, spuelte mir den Schaum ab, trocknete mich auf die Schnelle mit meinem Badetuch und wickelte es mir um meine Hueften. So bekleidet oeffnete ich die Tuere um Nes hereinzulassen. “Entschuldige bitte Peter, bin ich zu frueh?” “Nein, nein, kein Problem, alles OK ich freue mich, dass du schon bei mir bist.” “Ich freue mich auch und ich habe dich wirklich vermisst” war die Antwort von Nes. Sie warf einen kurzen Blick auf mein mir umgebundenes Badetuch und ehe ich mich versah, fiel Nes mir um den Hals. Sie machte einen Freudensprung und sagte dabei “ich bin gluecklich, Peter ist kein Schmetterling!”
Erst einmal war ich sprachlos, denn ich hatte das Gefuehl, dies war kein Schauspiel. Nes freute sich wirklich wie ein kleines Kind, welches ein lang ersehntes Geschenk erhalten hatte. Ihre Kollegin mit der rauchigen Stimme, die mich gestern angerufen hatte, musste Nes verraten haben, was ich am Telefon sagte.
Durch die stuermische Attacke von Nes begann sich mein Badetuch zu loesen und ich sagte “Moment bitte” und setzte Nes sanft auf dem Bettrand ab, um mir das Badetuch wieder fest zu binden. Nes sagte spitzbuebisch zu mir “es macht doch nichts aus, Peter ist schon bereit fuer die Massage.” “Langsam, langsam nicht so schnell, wir haben doch noch soo viel Zeit” war meine Antwort und jetzt war es an mir, meine Nes ganz fest an mich zu druecken. Mein kleiner Engel war wieder da!
Heute Nacht fuehlte ich eine noch nie gespuerte, eine noch unbekannte Zaertlichkeit, die von meiner Nes ausging. Wir beide fuehlten, dass dies sicher nichts mehr mit Arbeit zu tun hatte.

11. und letzter Teil     (Samstag-Sonntag)

Aber genau diese Gefuehle in mir machten alles noch viel schwieriger und unbegreiflicher. Nes wusste bereits, dass ich Sonntag frueh nach Pattaya weiterfahren musste und es war fuer mich nun klar, morgen werden wir voneinander Abschied nehmen.
Vielleicht beging ich einen unverzeihlichen Gedankenfehler, weil ich Nes nicht fragte, ob sie mit nach Pattaya kommen moechte, oder war ich einfach nur zu vernuenftig. Das Schicksal nahm seinen unabaenderlichen Lauf und ich konnte nur noch fuer einen schoenen, harmonisch ausklingenden, letzten Abend sorgen.

Samstag Nachmittag suchte ich noch nach einen geeigneten Geschenk fuer Nes und ich fand das Passende in einem kleinen Geschenkladen in Form von wunderschoenen, handgefertigten, roten Seidenrosen. Drei von diesen roten, fast natuerlich aussehenden Rosen kaufte ich mit einer dazu passenden schlanken, huebschen Vase.
Mein Liftboy musste auch noch einmal organisatorisch helfend eingreifen, denn ich fragte ihn, ob es moeglich waere, eine Flasche Champagner und einen Eiskuebel fuer heute Abend zu besorgen. Es war moeglich und es war mir auch nichts zu teuer fuer diesen heutigen Abschied.

Fuenfzehn Minuten vor zwanzig Uhr erschien der Zimmerservice mit einem Eiskuebel und mit meiner bestellten Flasche Champagner.
Wenig spaeter erschien Nes und sie versuchte hinter ihrem Ruecken krampfhaft etwas vor mir zu verbergen. Als Nes im Zimmer war und ich sie fragte was sie denn vor mir versteckt, hielt sie mir lachend “Ueberraschung” rufend ein schoen bunt verpacktes, kleines Praesent entgegen. “Oh Nes, was ist das?” fragte ich neugierig. “Schaue selbst nach” antwortete Nes, waehrend ich Nes zur Kommode fuehrte, auf der die Vase mit ihren drei roten Rosen stand. “Das ist fuer dich” sagte ich und deutete auf die Rosen und dann zeigte ich auf den Eiskuebel mit der Champagnerflasche “und dies ist fuer uns Beide heute Abend zum Abschied”.
Ich freute mich ueber das Geschenk von Nes und vorsichtig oeffnete ich die huebsche Verpackung. Nes hatte mir ein mit Bildern reich illustriertes Woerterbuch Englisch-Thai, Thai-Englisch geschenkt.
Dankend nahm ich Nes in meine Arme und sagte zu ihr “jetzt mache ich erst einmal die Flasche auf.” Dabei fragte ich sie lachend, “hast du schon einmal Champagner getrunken?” “Nein noch niemals. Es ist alles so wundervoll, Thank you! Aber heute bin ich nicht so gluecklich.”
Ich versuchte von der beginnenden, traurigen Stimmung abzulenken und liess den Korken knallen. “Lass uns erst probieren, ob er uns schmeckt” sagte ich zu Nes und schenkte zwei Glaeser ein.
“Prost, viel Glueck” sprach ich leise zu Nes und Nes sagte ebenso leise “tschohg dih.” Als unsere Glaeser zusammen stossen, kam es mir vor als wuerde der Klang nicht die mir bekannte, klare Intensitaet erreichen. So als wuerden die Schallwellen von irgendeiner geheimen Kraft unterdrueckt.


Nes lachte als sie einen Schluck aus dem Glas genommen hatte “es kitzelt im Mund” sprach sie und legte ihren Kopf an meine Schulter.

Es war Sonntag frueh acht Uhr und ich sass bereits im noch auf weitere Gaeste wartenden Touristenbus nach Pattaya. Mein Blick war suchend auf den Hoteleingang gerichtet als ich Nes erblickte, die sich mit mehreren Hotelgaesten ins Freie bewegte. Nes ging einige Schritte zur von mir aus gesehen linken Seite des Hoteleinganges und blieb dort stehen. Ihre Augen richteten sich auf den wartenden Bus.
Sie hatte wieder ihr bis zum Boden reichendes, eng anliegendes und ihre schlanke Figur betonendes, hellblaues Kleid an, wie am ersten Tag als wir uns kennen lernten.
Mir war als koennte ich nicht mehr klar denken, als sich die Tueren vom Bus automatisch schlossen. Wie in Trance schaute ich auf meinen schwarzhaarigen Engel. Weinte Nes? Nein, sicher waren es nur die Strahlen der morgendlichen Sonne, die in ihren Augen blitzten.

E N D E







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Re: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:
« Antwort #11 am: 25. Juli 2008, 18:42:40 »

Ja ja ja....
es sind halt immer wieder dieselben  Stänkerer und "auf die Schnauze gefallenen", die nach Geschichten
wie die von Rocky prompt erscheinen und ihre abgedroschenen Nettigkeiten vom Stapel lassen  :P
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Re: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:
« Antwort #12 am: 25. Juli 2008, 18:55:41 »

@Rocky,
das war eine wirklich gut geschrieneme Geschichte. Wie sie dann letztendlich ausgeht, oder ob das tatsaechlich das Ende war spielt eigentlich keine Rolle.
Zu dem Staenkerheini Morriso und seinem Mitlaeufer Buci, der ja sowieso dafuer bekannt ist :  Just ignore it.

Das geht gerade noch durch, aber der Mitläufer ist definitiv falsch... Dagegen würde ich mich auch wehren... Roy
« Letzte Änderung: 27. Juli 2008, 11:54:01 von Roy »
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Re: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:
« Antwort #13 am: 25. Juli 2008, 19:32:35 »

@Rocky,
das war eine wirklich gut geschrieneme Geschichte. Wie sie dann letztendlich ausgeht, oder ob das tatsaechlich das Ende war spielt eigentlich keine Rolle.
Zu dem Staenkerheini Morriso und seinem Mitlaeufer Buci, der ja sowieso dafuer bekannt ist :  Just ignore it.

Hallo "Taurus",

mach ich doch. Ich verschwende doch nicht meine Zeit.

Mir gehts doch bestens hier in meinem Isaan und das schon seit 17 Jahren.

Lediglich vom "Buci" hab ich frueher mehr gehalten.
Doch der ist inzwischen ja auch viel aelter als der Rocky 8).

Lass es dir gut gehen und
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Louis

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Re: Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:
« Antwort #14 am: 25. Juli 2008, 19:38:29 »

Zwei Postings gelöscht.

Anfügung: Buci, Du weisst, dass ich kein Rosabrillenträger bin, aber einen Bericht wie diesen mit der üblichen Sextouri-Sch... zu vergleichen ist weit hergeholt und m. E. unnötig. M... ist unter Beobachtung. Persönliche Anfeindungen, besonders durch langjährige Members, sollten eigentlich nicht notwendig sein. Die Bukaniere sollten bei echten Stinkstiefeln in Aktion treten. Roy
« Letzte Änderung: 27. Juli 2008, 07:56:50 von Roy »
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