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Mein Schluesselerlebnis und meine Erinnerungen an d a m a l s in TH:

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Rocky:

10. Teil     (Freitag)

Obwohl ich eigentlich genuegend Bettschwere hatte, brauchte ich heute sehr lange bis ich einschlafen konnte. In meinem Kopf hatten sich zu viele Gedankenknoten gebildet die erst gelockert und entspannt werden mussten. Meiner Nes wuerde es sicher sehr leicht fallen, diese Knoten zu loesen und zu entspannen, aber da musste ich leider noch etliche Stunden warten. Es war etwa drei Uhr morgens, als ich endlich einschlief.

Ausgleichenderweise fruehstueckte ich auch erst um zehn Uhr und studierte dabei ganz gemuetlich den Stadtplan von Bangkok um meine heutige Besichtigungsrunde festzulegen. Die Punkte die ich mir ansehen wollte, lagen ziemlich weit entfernt voneinander und deshalb musste ich heute mehr mit diesen Rosthaufen, genannt Taxi, vorlieb nehmen. Meinen Limousinenfreund musste ich enttaeuschen, denn so eine Luxustagestour war mir doch zu kostspielig.
Besonders aussagekraeftig ueber den Zustand dieser damaligen Taxis war dann auch eine Fahrt zu einen meiner ausgewaehlten Besichtigungspunkte. Als ich in diesem Taxi auf dem Vordersitz Platz genommen hatte, bemerkte ich ein ueber Handtellergrosses Rostloch im Fussbodenblech. Ich konnte durch dieses Loch die vorbeiflitzende Strassenoberflaeche zum Zeitvertreib beobachten.
Damals muss es auch modern gewesen sein, dass sich Thais den Touristen als Reisefuehrer anboten. Auch bei mir versuchte ein dem Anschein nach intelligenter Thai in mittleren Jahren und mit guten Englisch Kennntnissen sich als unentbehrlicher Reisebegleiter anzubieten. Er erzaehlte, dass er Professor an irgendeiner Uni in Bangkok sei, aber da ich auch ein intelligentes Buerschchen war, sagte ich ihm, dass ich meine Abenteuer doch lieber alleine bestehe.
Dieses Bangkok liess nie Langeweile aufkommen. Weder am Tage noch in der Nacht und genau deshalb verging auch die Zeit blitzschnell und das Timing stimmte auch genau, wie auf mich zugeschnitten. Wie geplant absolvierte ich mein mir selbst vorgegebenes Tagesprogramm und es gefiel mir, dass alles wie am Schnuerchen ablief.
Lediglich wenn ich eine kurze Pause einlegte um in einem netten Restaurant eine Kleinigkeit zu essen, bekamen meine Gedanken freie Fahrt an heute Abend zwanzig Uhr zu denken, mit dem Ergebnis, dass ich diese Fahrt dann gar nicht mehr so leicht bremsen konnte.

Ungewoehnlicherweise erschien Nes heute zu frueh. Es war gerade fuenfzehn Minuten vor zwanzig Uhr und ich stand noch unter der Dusche, als sie an die Tuere klopfte. Ich rief “einen Moment bitte, ich bin noch unter der Dusche”, spuelte mir den Schaum ab, trocknete mich auf die Schnelle mit meinem Badetuch und wickelte es mir um meine Hueften. So bekleidet oeffnete ich die Tuere um Nes hereinzulassen. “Entschuldige bitte Peter, bin ich zu frueh?” “Nein, nein, kein Problem, alles OK ich freue mich, dass du schon bei mir bist.” “Ich freue mich auch und ich habe dich wirklich vermisst” war die Antwort von Nes. Sie warf einen kurzen Blick auf mein mir umgebundenes Badetuch und ehe ich mich versah, fiel Nes mir um den Hals. Sie machte einen Freudensprung und sagte dabei “ich bin gluecklich, Peter ist kein Schmetterling!”
Erst einmal war ich sprachlos, denn ich hatte das Gefuehl, dies war kein Schauspiel. Nes freute sich wirklich wie ein kleines Kind, welches ein lang ersehntes Geschenk erhalten hatte. Ihre Kollegin mit der rauchigen Stimme, die mich gestern angerufen hatte, musste Nes verraten haben, was ich am Telefon sagte.
Durch die stuermische Attacke von Nes begann sich mein Badetuch zu loesen und ich sagte “Moment bitte” und setzte Nes sanft auf dem Bettrand ab, um mir das Badetuch wieder fest zu binden. Nes sagte spitzbuebisch zu mir “es macht doch nichts aus, Peter ist schon bereit fuer die Massage.” “Langsam, langsam nicht so schnell, wir haben doch noch soo viel Zeit” war meine Antwort und jetzt war es an mir, meine Nes ganz fest an mich zu druecken. Mein kleiner Engel war wieder da!
Heute Nacht fuehlte ich eine noch nie gespuerte, eine noch unbekannte Zaertlichkeit, die von meiner Nes ausging. Wir beide fuehlten, dass dies sicher nichts mehr mit Arbeit zu tun hatte.

11. und letzter Teil     (Samstag-Sonntag)

Aber genau diese Gefuehle in mir machten alles noch viel schwieriger und unbegreiflicher. Nes wusste bereits, dass ich Sonntag frueh nach Pattaya weiterfahren musste und es war fuer mich nun klar, morgen werden wir voneinander Abschied nehmen.
Vielleicht beging ich einen unverzeihlichen Gedankenfehler, weil ich Nes nicht fragte, ob sie mit nach Pattaya kommen moechte, oder war ich einfach nur zu vernuenftig. Das Schicksal nahm seinen unabaenderlichen Lauf und ich konnte nur noch fuer einen schoenen, harmonisch ausklingenden, letzten Abend sorgen.

Samstag Nachmittag suchte ich noch nach einen geeigneten Geschenk fuer Nes und ich fand das Passende in einem kleinen Geschenkladen in Form von wunderschoenen, handgefertigten, roten Seidenrosen. Drei von diesen roten, fast natuerlich aussehenden Rosen kaufte ich mit einer dazu passenden schlanken, huebschen Vase.
Mein Liftboy musste auch noch einmal organisatorisch helfend eingreifen, denn ich fragte ihn, ob es moeglich waere, eine Flasche Champagner und einen Eiskuebel fuer heute Abend zu besorgen. Es war moeglich und es war mir auch nichts zu teuer fuer diesen heutigen Abschied.

Fuenfzehn Minuten vor zwanzig Uhr erschien der Zimmerservice mit einem Eiskuebel und mit meiner bestellten Flasche Champagner.
Wenig spaeter erschien Nes und sie versuchte hinter ihrem Ruecken krampfhaft etwas vor mir zu verbergen. Als Nes im Zimmer war und ich sie fragte was sie denn vor mir versteckt, hielt sie mir lachend “Ueberraschung” rufend ein schoen bunt verpacktes, kleines Praesent entgegen. “Oh Nes, was ist das?” fragte ich neugierig. “Schaue selbst nach” antwortete Nes, waehrend ich Nes zur Kommode fuehrte, auf der die Vase mit ihren drei roten Rosen stand. “Das ist fuer dich” sagte ich und deutete auf die Rosen und dann zeigte ich auf den Eiskuebel mit der Champagnerflasche “und dies ist fuer uns Beide heute Abend zum Abschied”.
Ich freute mich ueber das Geschenk von Nes und vorsichtig oeffnete ich die huebsche Verpackung. Nes hatte mir ein mit Bildern reich illustriertes Woerterbuch Englisch-Thai, Thai-Englisch geschenkt.
Dankend nahm ich Nes in meine Arme und sagte zu ihr “jetzt mache ich erst einmal die Flasche auf.” Dabei fragte ich sie lachend, “hast du schon einmal Champagner getrunken?” “Nein noch niemals. Es ist alles so wundervoll, Thank you! Aber heute bin ich nicht so gluecklich.”
Ich versuchte von der beginnenden, traurigen Stimmung abzulenken und liess den Korken knallen. “Lass uns erst probieren, ob er uns schmeckt” sagte ich zu Nes und schenkte zwei Glaeser ein.
“Prost, viel Glueck” sprach ich leise zu Nes und Nes sagte ebenso leise “tschohg dih.” Als unsere Glaeser zusammen stossen, kam es mir vor als wuerde der Klang nicht die mir bekannte, klare Intensitaet erreichen. So als wuerden die Schallwellen von irgendeiner geheimen Kraft unterdrueckt.


Nes lachte als sie einen Schluck aus dem Glas genommen hatte “es kitzelt im Mund” sprach sie und legte ihren Kopf an meine Schulter.

Es war Sonntag frueh acht Uhr und ich sass bereits im noch auf weitere Gaeste wartenden Touristenbus nach Pattaya. Mein Blick war suchend auf den Hoteleingang gerichtet als ich Nes erblickte, die sich mit mehreren Hotelgaesten ins Freie bewegte. Nes ging einige Schritte zur von mir aus gesehen linken Seite des Hoteleinganges und blieb dort stehen. Ihre Augen richteten sich auf den wartenden Bus.
Sie hatte wieder ihr bis zum Boden reichendes, eng anliegendes und ihre schlanke Figur betonendes, hellblaues Kleid an, wie am ersten Tag als wir uns kennen lernten.
Mir war als koennte ich nicht mehr klar denken, als sich die Tueren vom Bus automatisch schlossen. Wie in Trance schaute ich auf meinen schwarzhaarigen Engel. Weinte Nes? Nein, sicher waren es nur die Strahlen der morgendlichen Sonne, die in ihren Augen blitzten.

E N D E







Scottie:
Ja ja ja....
es sind halt immer wieder dieselben  Stänkerer und "auf die Schnauze gefallenen", die nach Geschichten
wie die von Rocky prompt erscheinen und ihre abgedroschenen Nettigkeiten vom Stapel lassen  :P

Taurus †:
@Rocky,
das war eine wirklich gut geschrieneme Geschichte. Wie sie dann letztendlich ausgeht, oder ob das tatsaechlich das Ende war spielt eigentlich keine Rolle.
Zu dem Staenkerheini Morriso und seinem Mitlaeufer Buci, der ja sowieso dafuer bekannt ist :  Just ignore it.

Das geht gerade noch durch, aber der Mitläufer ist definitiv falsch... Dagegen würde ich mich auch wehren... Roy

Rocky:

--- Zitat von: Taurus am 25. Juli 2008, 18:55:41 [email protected],
das war eine wirklich gut geschrieneme Geschichte. Wie sie dann letztendlich ausgeht, oder ob das tatsaechlich das Ende war spielt eigentlich keine Rolle.
Zu dem Staenkerheini Morriso und seinem Mitlaeufer Buci, der ja sowieso dafuer bekannt ist :  Just ignore it.

--- Ende Zitat ---

Hallo "Taurus",

mach ich doch. Ich verschwende doch nicht meine Zeit.

Mir gehts doch bestens hier in meinem Isaan und das schon seit 17 Jahren.

Lediglich vom "Buci" hab ich frueher mehr gehalten.
Doch der ist inzwischen ja auch viel aelter als der Rocky 8).

Lass es dir gut gehen und
Gruesse vom Rocky  8)

Louis:
Zwei Postings gelöscht.

Anfügung: Buci, Du weisst, dass ich kein Rosabrillenträger bin, aber einen Bericht wie diesen mit der üblichen Sextouri-Sch... zu vergleichen ist weit hergeholt und m. E. unnötig. M... ist unter Beobachtung. Persönliche Anfeindungen, besonders durch langjährige Members, sollten eigentlich nicht notwendig sein. Die Bukaniere sollten bei echten Stinkstiefeln in Aktion treten. Roy

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