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Autor Thema: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?  (Gelesen 16272 mal)

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franzi

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #90 am: 11. Mai 2018, 04:26:52 »

Die komplette Seite 2 dieses Berichts:

Wäre es nicht denkbar, dass in 20 oder 25 Jahren die Chinesen keine westlichen Patente mehr kopieren oder stehlen müssten, sondern sich westliche Unternehmen gezwungen sähen, neue Technologie und Know-How in China klauen zu müssen? Doch bis dahin ist selbst der Mann mit den interessanten Haaren nicht mehr im Amt und kann seine Forderung nach Diebstahlsentschädigung von den Chinesen in einer Höhe, "über die Sie noch nicht einmal nachgedacht haben" nicht mehr durchsetzen, und mit Waffengewalt schon gar nicht. Ob sich bis dahin der feierlich erklärte Handelskrieg über einen Währungskrieg bis zu einem Heißen Krieg steigerte, bleibt der Zukunft überlassen.

Doch die westlichen Machthaber, allen voran der US-Präsident, haben noch einige Pfeile im Köcher, die sie gegen China oder ganz allgemein das konkurrierende Ausland abschießen können. Erinnern wir uns an den Präsidenten mit dem Geburtsnamen Rosenfeld, der 1933 per Verordnung (Executive Order), alle Banken vorübergehend schloss. Und eine Unterschrift später das private Gold seiner Landsleute konfiszierte.

Seither haben seine Amtsnachfolger vielfach Vermögen nach der gleichen Methode eingezogen, von Ländern wie von Kuba, Vietnam, Irak, Iran, Syrien, Nordkorea und Libyen. Zudem verhängten sie Sanktionen gegen zahlreiche andere Länder, darunter Russland, einfach per Unterschrift unter eine Verordnung.

Der erste "Feind", der vorbildlich enteignet wurde, war natürlich Deutschland. Dieses freche Hungerleiderland konnte seine Kriegsschulden, außer mit vertrockneten Steckrüben, nicht bezahlen. Daher wurde das "Feindenteignungsgesetz" 1917 blitzschnell durch beide Häuser in Washington durchgepeitscht. Die schwere Hand der Wall Street legte sich zunächst auf die Bayer AG. Der nahm man das Weltprodukt "Aspirin" und alle finanziellen Rechte darauf für immer weg. Ein guter Anfang!

Müssen für derart diktatorische Verordnungen Senat und/oder Repräsentantenhaus zustimmen? Nein, überhaupt nicht!

1917 trat also das Feindenteignungsgesetz in Kraft und Bayer wurde enteignet. Seither hat der Präsident die absolute Macht wie ein Diktator, was Fremdvermögen und fremde Finanzen betrifft. Wer genau als "der Feind" oder als "fremd" bezeichnet wurde, als man dem eigenen Volk sein Gold wegnahm, blieb bis heute ungeklärt. Bürger mit Gold, also mit einem Stück privater Freiheit in den Händen, sind eben immer "Feinde" des regierenden Regimes. Die Höchststrafe auf Goldbesitz waren übrigens satte 10 Jahre Zuchthaus, soviel war der Großraub den goldgierigen Wall-Street-Gangstern wert.

Doch das alles genügte bei weitem nicht. 1977 wurde eine viel schärfere Fassung des Gesetzes ins Leben gerufen: Das IEEPA (in Worten das International Emergency Economic Powers Act; also das internationale Notfalls-Enteignungs-Gesetz lTWE, welches der Präsident jederzeit nutzen kann).

Urplötzlich maßt sich der Präsident "internationale" Rechte an. Damit darf er ganze Banken schließen und alle ausländischen Finanzvermögen, plus Gold, per Federstrich kassieren. Er kann alle finanziellen Transaktionen, gleich welcher Art, blockieren. Und alles Vermögen oder Eigentum, wie Fabriken oder Büros oder Konten, beschlagnahmen. Wenn das jetzt in den Fällen Russland und China zur Anwendung käme - und es fehlen nur noch wenige Zentimeter - dann entspräche dies einem Atomkrieg im Finanzwesen.

Der "nationale Notstand", auf den sich Trump berufen kann, ist schon dann erreicht, wenn Ungleichgewichte im Außenhandel bestehen, was derzeit der Fall ist. Auch wenn Arbeitsplätze Richtung Ausland verloren gehen, wie das schon seit Jahrzehnten läuft, ist das ebenfalls ein "nationaler Notstand".

Allen europäischen oder ausländischen Unternehmen, die mit dem sanktionierten Russland oder mit China Handel treiben, droht die Enteignung all ihrer Vermögensteile in den USA. Fabriken, Büros, Konten, Labors, Gebäude, Patente, Dividenden, Aktien, Festverzinsliche, kurz alles, was irgendeinen Wert hat, kann eingezogen werden. In den USA scheint nichts "ausländisches" mehr sicher zu sein, ganz gleich ob es sich um physisches oder auch geistiges Eigentum handelt, oder um ausländische Schiffe im US-Hafen oder fremdländische Flugzeuge auf dem US-Rollfeld.

Geistiges Eigentum allerdings, was die Chinesen angeblich in gewaltigen Massen stehlen, soll durch Peking mittels jährlicher Zahlungen in beispielloser Höhe entschädigt werden. Dies trifft ganz nebenbei nicht nur die Chinesen. Südkorea beispielsweise liefert den USA die meisten Waschmaschinen und Deutschland die besten Autos. Eine fremdenfeindliche Isolationspolitik verscheucht alle alten Freunde und schafft neue Feinde.

Die zentrale Frage aber bleibt im Raum stehen: Wann springen die Saudis, als wichtigstes Schlüsselland, vom Dollarzug ab? Anders gefragt: Wann kommt der Petro-Yuan? Oder noch genauer, wann stürzt der Dollar vom bereits stark aufgeweichten Nullzins-Thron mit seinen längst matschigen, grün bedruckten Papierfüßen in die große Jauchengrube der Zeitläufte ab? Über 600 ungedeckte Papierwährungen haben dieses im Laufe der Jahrhunderte bereits getan. Zu ihrer Zeit galten sie, genau wie der Dollar heute, als "unsterblich". Doch mit der Unsterblichkeit ist das so eine Sache.

Man muss sich fragen, wie lange sich die übrige Welt diese Art von globalem Größenwahn einer arroganten Quasi-Bananenrepublik noch gefallen lässt. Und wie lange sie den größten Exportartikel Amerikas, also den Dollar, noch akzeptieren will. Beginnt die Welt den Dollar abzulehnen, muss dieser durch einen neuen "Inland-Dollar" ersetzt werden, um das Land physisch und finanziell-funktionsfähig überhaupt noch am Leben zu erhalten. Dieser kommt alternativlos; der Analyst CB Willie nennt ihn, vorausschauend, den "Scheißdollar".

Dieser wird mit Sicherheit binnen etwa drei Jahren die Finanzbühne betreten. Dies käme einer gewaltigen Währungsreform, sprich Enteignung der Amerikaner, wie auch der ausländischen Dollarhalter gleich. Was dies für die Kaufkraft von Gold und Silber bedeuten würde, könnten selbst bärenstarke Naturen heute schon, wie auch dann, nur mit einem heftigen Schwindelanfall plus Notarzt-Anforderung quittieren.


© Prof. Hans-Jürgen Bocker
www.profbocker.ch


https://www.goldseiten.de/artikel/375018--Kampf-der-Giganten~-Das-Reich-der-Mitte-gegen-das-Reich-der-Finanzen.html?seite=1

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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #91 am: 11. Mai 2018, 07:27:26 »

Ich habe denen, die fest davon überzeugt sind, dass der Dollar alsbald stirbt, immer dazu geraten, ihre Ersparnisse in Yuan und/oder Rubel anzulegen.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen! 1. Johannes 2,1-6
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #92 am: 11. Mai 2018, 07:33:09 »

@franzi

Zitat
NS-Bin kein Chinafan, eher ein Russlandfan

Wer heute auf Russland setzt wird morgen China haben.
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franzi

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #93 am: 11. Mai 2018, 07:49:47 »

Daran hat sich bis heute nix geaendert.
Eingestellt habe ich den Artikel hauptsaechlich wegen dem von mir Fettgezeichneten.

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luklak

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #94 am: 11. Mai 2018, 08:18:02 »

Die komplette Seite 2 dieses Berichts:


Wäre es nicht denkbar, dass in 20 oder 25 Jahren die Chinesen
keine westlichen Patente mehr kopieren oder stehlen müssten,
sondern sich westliche Unternehmen gezwungen sähen, neue
Technologie und Know-How in China klauen zu müssen?



fr

Eine sicher zutreffende Feststellung.

Ich selber habe schon vor 10 Jahren gesagt :

"In etwa 20 Jahren koennen viele Menschen in EUROPA
froh sein, wenn sie mit ihrem "schmalen" Gehalt oder Rente,
ein "guenstiges" (Klein-)AUTO aus CHINA oder INDIEN
kaufen koennen"


Im Jahr 1975 (!) hat ein Freund meines Vaters gesagt :

"Luk, eines Tages kommen die neuen AUTO's vorne aus
der FABRIK und werden um den Block gefahren und hinter
der Fabrik wieder verschrottet".


Die "Vorstufe" ? :

Die globale Halde an unverkauften Autos

Wenn man mit Google-Maps sich die Standorte der grössten
Autohersteller der Welt anschaut, dann wird man etwas sehr
erstaunliches feststellen. Gigantische Parkplätze die Quadratkilometer
an Fläche belegen und mit Zehntausenden Neuwagen vollgestellt sind.
Insgesamt stehen Millionen von nagelneuen Autos einfach rum und
finden keine Käufer. Was sagt uns das? Die Weltwirtschaft läuft nicht
so wie uns erzählt wird, die Verkäufe von Neuwagen stagnieren und
die Hersteller produzieren auf Halde.

Das folgende Foto zeigt den Parkplatz von Honda in Swindon in
Grossbritannien. Abertausende Neuwagen stehen herum und es
muss immer mehr Landfläche dazugekauft werden, um die
Überproduktion unterzubringen.

http://www.globalecho.org/46815/die-globale-halde-an-unverkauften-autos/

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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #95 am: 11. Mai 2018, 08:31:38 »

@Franzi,

Reisen bildet! In China, Russland und den Stans ist der Dollar bei der Bevölkerung ausgesprochen beliebt. Wer z.B. Rubeln aufgesessen ist, der tauscht unverzüglich.

Auch die Währungsreserven Chinas sind trotz riesiger Leistungsbilanzüberschüsse seit 2014 um rd. 1000000 Mio. Dollar zurückgegangen. Die schlüssigste Erklärung dafür ist, die Chinesen haben viel Geld in die Hand genommen, um ihre eigene Währung zu stützen.

China sitzt immer noch auf einem riesigen Dollarberg. Schreit aber Zeter und Mordio weil Herr Trump Zölle einführen will, um die riesigen Handelsüberschüsse Chinas zu reduzieren. Für seine Handelsüberschüsse bekommt China natürlich Dollars.

Schön wäre es, wenn mir die Linkeinsteller hier erklärten, warum China sowohl darauf setzt, Dollars zu bekommen als auch darauf setzt, seine Dollars zu entwerten. Ich vermute mal, im Gegensatz zu den Linkeinstellern hier verstehen die Chinesen nicht viel von Wirtschaft.   

Reisen bildet! Also mal auf ins Hinterland von Moskau und Schanghai! Da sieht man ungemein viel das in Sputnik News nicht steht.
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Suksabai

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #96 am: 11. Mai 2018, 09:05:38 »

Reisen bildet! Also mal auf ins Hinterland von Moskau und Schanghai! Da sieht man ungemein viel das in Sputnik News nicht steht.

Und ich fragte mich schon die ganze Zeit, wo in diesen Ländern die Wirtschaftsgurus stecken!

Danke für die Aufklärung!


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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Helli

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Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #97 am: 11. Mai 2018, 17:39:31 »

Wer davon überzeugt ist, dass der Präsident der USA der mächtigste Mann der Welt sei, dem ist nicht zu helfen..

Hab ich eigentlich Zucker in der Tasche? ;] Für dich korrigiere ich mich aber gern. Die mächtigsten Männer der Welt : 1. Putin , 2. Putin , 3. Putin , 4. Kurz , 5. Assad. So besser?  C--
Zucker in der Tasche? Hast Du!
Der mächtigste Mann in der "demokratischen" Welt ist nach wie vor der französische Präsident! Dessen Befugnisse sind größer als die des amerikanischen (egal, wie die heißen)! Nur, wenn man Russland zu "dieser" Welt zählen will, ist der Zar vorne!
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kapom

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #98 am: 11. Mai 2018, 17:58:15 »


Warum der Iran jetzt den Euro als offizielle Währung für Auslandsgeschäfte einführt

Der Iran wendet sich vom US-Dollar ab und hat seine Behörden und Unternehmen angewiesen, Auslandsgeschäfte künftig in Euro abzurechnen.
Dahinter steckt mehr als nur Symbolpolitik.


Zitat
Auf der anderen Seite ist der Euro aber auch die stabilere Währung im Gegensatz zum US-Dollar

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/weg-vom-us-dollar-warum-der-iran-jetzt-den-euro-als-offizielle-waehrung-fuer-auslandsgeschaefte-einfuehrt_H287904899_569474/

Ist der Euro dem Tod von der Schippe gesprungen? Der Iran sollte mehr Tip lesen und die Gefahr erkennen.

Zitat Suksabai , 3.9.2017 , in Bundestagswahl 2017 :
Die grösste Scheixxe, die die EU gebaut hat, ist eben diese Einheitswährung für unterschiedlich leistungsstarke Volkswirtschaften.
Und da kann man herumbessern, soviel man will, solange nicht annähernd gleiche Kennzahlen vorliegen, ist der Euro der Spaten fürs Grab!


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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #99 am: 11. Mai 2018, 18:34:24 »

Hätten die Iraner das TIP Forum aufmerksam gelesen, hätten die sich für Rubel entschieden.
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Burianer

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #100 am: 11. Mai 2018, 19:46:13 »

 So sind sie nun mal, hoeren nicht auf Dich  ;)
Koennest Du jetzt Berater fuer die werden.  Finanzberater  }}
Recht hast Du allerdings .
Hoffe, es geht wieder aufwaerts mit dem Euro , sollte doch ein Schub sein fuer den Breitmaulfrosch  ??? der den immer nieder  redet  {[
Hoffe instaendig, dass das Trumpeltier voll damit  auf  die Fre  :-X  Nase faellt.
USA der Weltenregler mit einem Praesidenten der in die  K -muehle gehoert  {*

Nachtrag .    Wo fange ich einen naechsten Krieg an, damit ich meine Waffensysteme testen kann ?
Nicht in Amerika  und nicht auf meinem Golfplatz  {;
« Letzte Änderung: 11. Mai 2018, 19:59:04 von Burianer »
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #101 am: 12. Mai 2018, 07:51:01 »

@franzi, suksabai

Schade dass ihr noch keine Zeit gefunden habt, das widersprüchliche Verhalten Chinas, auf der einen Seite wollen die unbedingt gegen Dollars verkaufen und auf der anderen den Dollar entwerten, zu erklären.

Darauf ist der hier als Kronzeuge aufgeführte Prof. Hans-Jürgen Bocker, in seinem Elaborat in goldseiten.de auch nicht eingegangen. Aber als Lobbyist der Goldverkäufer deutete er bei einem Dollarzusammenbruch bei den Besitzern Edelmetallen Riesengewinne an.

Ich kann mir nicht vorstellen dass die Regierungen ihren Bürgern solche Gewinne gönnen. Besagter Herr Bocker wies deshalb darauf hin, dass in den USA „die Höchststrafe auf Goldbesitz waren übrigens satte 10 Jahre Zuchthaus, soviel war der Großraub den goldgierigen Wall-Street-Gangstern wert.“  Aber auch anderen Staaten war es sehr ernst mit privatem Goldbesitz, in der Sowjetunion stand darauf die Todesstrafe.

Keine Antwort ist  auch eine Antwort. Stattdessen mal etwas ganz anderes.

Jeder mit ein wenig Hausverstand weiß, soll ein bestehendes System abgelöst werden, sollte man wenigstens zuvor schon wissen

Wie funktioniert das neue System?
Wie geht der Übergang von alt nach neu?   

Schade eigentlich, dass dazu in den Ausführungen von franzi und suksabai nichts zu lesen war. Aber vielleicht habe ich das ja auch nur überlesen.
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Suksabai

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #102 am: 22. August 2019, 08:13:24 »



Russischer Ölproduzent handelt künftig in Euro

Zitat
Offenbar um sich vor möglichen US-Sanktionen zu schützen, wird der russische Ölproduzent Rosneft Termingeschäfte künftig
in Euro statt in Dollar abrechnen.
„Alle neuen Terminkontrakte für Ölprodukte für den Export werden den Euro als Zahlungswährung haben“, sagte ein Insider
am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.
Der US-Dollar verliert seit Jahren an Bedeutung als Leitwährung.
Das russische Vorgehen - ähnliche Überlegungen gab es in letzter Zeit auch im Iran und in Venezuela - könnte in Washington durchaus als Angriff
auf den sogenannten Petrodollar verstanden werden.

Rosneft ist für rund 40 Prozent der russischen Ölproduktion verantwortlich und damit einer der weltweit führenden Produzenten und Exporteure.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stellte der Konzern 45,8 Millionen Tonnen an Ölprodukten her - von Diesel und Benzin über Heizöl
bis hin zu petrochemischen Erzeugnissen.

https://www.krone.at/1981790

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Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #103 am: 23. August 2019, 04:24:13 »

Russischer Ölproduzent handelt künftig in Euro
Hatte das Gaddafi nicht auch angekündigt?  ???
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arthurschmidt2000

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Re: Der Petro-Dollar - stirbt er jetzt?
« Antwort #104 am: 23. August 2019, 07:13:43 »

Müssen die Russen bekloppt sein. Die AfD will doch den Euro abschaffen!
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