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Autor Thema: Geschichten aus der Geschichte  (Gelesen 94513 mal)

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shaishai

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #90 am: 26. Februar 2014, 14:09:27 »

nun warten wir aber auf die story, wie du durch deine erste grosse liebe dein vermögen verlorst.  ;]

selbstverständlich, als du noch jung, schön und vermögend warst  C--


mfg
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Burianer

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #91 am: 26. Februar 2014, 14:33:42 »

wir warten jock.  wir warten auf Deine Wunderschoenen Geschichten  ;}

Zitat
selbstverständlich, als du noch jung, schön und vermögend warst 

mfg   
  shaishai     :]
und was ist uebrig geblieben,  jung  {;   vermoegend  {;   bleibt nur noch schoen   }}
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aod

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #92 am: 26. Februar 2014, 14:44:52 »

bis nur noch

 und

bleibt. {--


und weiter mit den Geschichten ;}--danke dafür
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shaishai

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #93 am: 28. Februar 2014, 02:09:52 »

.....
und was ist uebrig geblieben,  jung  {;   vermoegend  {;   bleibt nur noch schoen   }}


ich vermute jung und schön nicht mehr so ganz wie früher, aber vermögend kann man ja nicht nur einmal sein.
ich vermute er ist es inzwischen wieder.
jedenfalls hat er schon öfters durchklingen lassen, dass er sich fürchtet dass man nur auf seine üppigen pensionszahlungen aus ist   C--


mfg
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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #94 am: 28. Februar 2014, 09:22:17 »

@shaishai

Deine Vermutung ueber meine Schoenheit schmerzt.

Das ist so,als wuerde jemand Salz in eine offenen Wunde streuen.

Ungern muss ich auf der anderen Seite zugeben,dass offensichtlich
der Zahn der Zeit etwas an mir genagt haben duerfte.

Waren frueher  taeglich 3 Filmangebote aus Hollywood die Norm,hat
sich in dieser Hinsicht einiges geaendert.Selbst George Clooney soll
angeblich wieder die Naechte durchschlafen koennen.

Laut einer Wahrsagerin,zu der mich meine Frau geschleppt hat,besteht
noch Hoffnung auf eine ganz grosse Filmrolle.

Zwar musst ich ihr nach der Sitzung die zersprungene Glaskugel er-
setzen und auch die Spiegel in meinem Hause,geben dem Glasermeister
Brot und Arbeit,aber die Auslegungen werden durch die Gage sicher wieder
wettgemacht.

Wann aber der Grusel -und Horrorthriller gedreht wird,ist noch offen.

Jock

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shaishai

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #95 am: 28. Februar 2014, 16:40:31 »

ich habe es doch nun wirklich vorsichtig durch die blume gesagt  ;]

"nicht mehr so ganz wie früher"

aber immer noch ausreichend  ;]

sag bescheid, wenn du meine kontonummer brauchst, um mir die üppigen pensionszahlungen zu überweisen.
ein teil davon reicht auch  ;)

und nun her mit der nächsten story  [-]


mfg
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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #96 am: 28. Februar 2014, 19:26:20 »

@shaishai

Ich weiss nicht,ob ich ueberhaupt darueber berichten soll.

Es ist nicht so einfach.Menschen die derartige Erlebnisse hatten,
brauchen oft Jahrzehnte,um halbwege darueber zu kommen.Zu
tief sind oftmals die Spuren in der Psyche.Viele verkraften es nicht,
schlafen sommers auf der Parkbank und winters im Bahnhof,als
Kopfkissen dient dann ein Plastiksack,wo die Habseligkeiten ver-
staut sind.

Da aber andererseits darueber zu sprechen bzw. schreiben,befreiend
sein kann,will ich morgens,spaetestend uebermorgens mich mit ein paar
Zeile" outen"

Jock.

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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #97 am: 01. März 2014, 15:27:01 »

Es war ein wunderschoener Sonntag Mitte Juni !

Der Himmel war tiefblau und die Sonne schenkte diesem Tag
goldenen Glanz.In der Ferne ein paar Cumulus,tiefer Friede rund-
umher,nichts deutete auf die kommende Katastrophe hin.

Jock war hochzufrieden.Er war relativ frei,hatte ein grosses Ver-
moegen erarbeitet und seine Geschaefte liefen gut.Er beeilte sich, zur
sonntaegigen Messe in der Pfarrkirche zu kommen,denn dort war
bereits seine grosse Liebe eingetroffen und hatte auf der linken Bank-
reihe Platz genommen.

Margot war ihr Name ! Ich sehe sie heute noch vor mir.Sie sah aus wie
ein Engel!Ihre blonden Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden,
in die Stirne fielen neckische Fransen,braune Augen und ein paar Sommer-
sprossen auf einem wohlgeschnitteten Gesicht,versetzten mich in den 7.
Himmel.
Sie war mein erster Gedanke,wenn ich aufwachte und mein letzter bevor
ich einschlief.Ausser jeden zweiten Sonntag zwischen 14 und 17 h.

Da spielte unser Fussballverein die Heimmatches.Einmal gegen Amaliendorf,
dann wieder gegen Aalfang oder Vitis oder Waidhofen/Thaya.

An dieser Stelle muss ich unserem,wahrscheinlich laengst verstorbenen Herrn
Hochwuerden,nachtraeglich enttaeuschen.Es war nicht die Kroenung seines
missionarischen Wirkens,das mich veranlasste die Kirche zu betreten.
Es war schlicht der Trieb zum Weibe.Er moege es mir verzeihen !

Also an diesem Sonntag begleitete ich Margot von der Kirche zu ihrem Hause.
Sie wohnte weit draussen am Stadtrand,zusammen mit ihren Eltern und einer aelteren
Schwester in einem kleinen Siedlungshaeuschen.

Die Zeit verging wie im Fluge und als ich sie nach Hause gebracht hatte,stellte ich
mit Entsetzen fest,dass ich einen Termin vereinbart und hoch und heilig geschworen
hatte,ihn puenktlichst einzuhalten. Doch der Zeitpunkt war weit ueberschritten.

Ich raste und rannte was ich konnte,doch die Zeit war nicht mehr einzuholen.

Am Treffpunkt hoerte man weder auf meine Entschuldigung,noch nahm man sie an.

Die Gesichter meiner Gegenueber waren steinernd und eiskalt begannen sie mit dem
Verhoer.CIA,KGB und der Mossad haetten sich eine dicke Scheibe davon abschneiden
koennen.

Nebenbei erfolgte eine Leibesvisitation und ich musste alles, was ich bei mir trug auf
den Tisch legen.Da ich immerschon den Banken misstraute,hatte ich alles Geld in Cash,
das sich nun auf dem Tisch stapelte.Mein Tribunal riss die Augen auf und zaehlte 5x den
Betrag nach um mich hinterher zu beschuldigen,dass ich der Kopf eines internationalen
Verbrechersyndikat sei.

Ich beteuerte zwar meine Unschuld,doch der riesige Betrag wurde sofort konfisziert
und ich verlor ihn.Und das alles wegen Margot !

Zur selben Zeit,als mein Vermoegen eingezogen wurde,erlosch auch meine Liebe zu
Margot.Ich troestete mich mit dem Gedanken,dass sie sicherlich einen anderen Mann
finden werde,denn sie war ja erst 11 Jahre alt und ich 1 Jahr aelter.

Um die 62 Schilling und 30 Groschen,die ich verlor, musste ich dann noch 10 Jahre kaempfen.
bis ich sie,ohne Zinsen wiederbekam.

Ich muss mich noch erklaeren,wie ich zu diesen Vermoegen kam und wie mein er-
folgreiches Geschaeftsmodell aussah.

Ich bekam von meiner Grossmutter taeglich 40 Groschen um mir mein Jausenbrot
beim Baecker zu kaufen.Das sparte ich.Am Wochenende gab es 5 Schillig,um die Ein-
trittskarte zum Fussballmatch zu kaufen,ein Stanitzel Eis und die Kinokarte zu besorgen.
Die Eintrittskarte sparte ich,indem ich ueber den Zaun kletterte.

Auch mein Verleihgeschaft von hochwertigster Weltliteratur warf eine beacht-
liche Rendite ab.
Im Angebot hatte ich "Sigurd","Nick","Akim" und Micky Maus.Diese Hefte verlieh
ich an Schulkollegen um 20-30 Groschen.Spaeter kam dann noch "Joern Farrow" und
"Rolf Torring" dazu.

Meiner Grossmutter,die eine Rente von knapp 700 Schillig bezog,hatte ich erfolgreich
eingeredet,dass sich diese Comics fuer meinen weiteren Lebensweg positiv auswirken
wuerden und so kaufte sie mir allwoechentlich davon.

Im Geiste schwor ich mir,meinem Tribunal (Grossmutter,Tante und
Onkel)diese Schmach niemals zu verzeihen und trug mich kurzfristig
mit dem Gedanken nach Amerika auszuwandern.Da ich mir aber nicht
sicher war,ob es drueben auch Schnitzel und Schweinebraten gibt,ver-
warf ich diese Idee wieder.

Jock


p.s. Sollte Herr Hans Hummer aus Ehrenboebarten diese Zeilen lesen,so
fordere ich ihn letztmalig auf,endlich die 20 Groschen zu bezahlen,die er
mir seit 1956 schuldet.
Anderenfalls sehe ich mich gezwungen,meine Anwaelte einzuschalten.





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shaishai

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #98 am: 01. März 2014, 15:41:19 »

du hast hefte an kollegen vermietet, anstatt sie einfach auszuleihen  ???

tja, man muss wohl so eiskalt, herzlos und berechnend sein um ein vermögen aufzubauen  ;]

hätte margot auch eine leihgebühr entrichten müssen?  ;]

junge, diese geschichte macht mich völlig fertig  :]


mfg


p.s.:  herr hans hummer, lassen sie sich nicht übers ohr hauen, die forderungen sind verjährt!  }{
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rampo

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #99 am: 01. März 2014, 18:54:21 »

Jock .

Da hast du aber Wunden aufgerissen , 6 Schilling die 1 bis 4  Reihe fuers Kino .

1 Reihe Haxn frei .

Hier hat man noch fast mitgespielt .

3 Jahre Spaeter in der Schmusse Reihe Nr  40  12 Schilling mit der Jugendliebe.

Eiskaffee 4 Schilling .

Fuer deine Schundromane hatte ich kein Intresse , aber Fussball das mir auch durch die 4 Klassen Volksschule geholfen hatten ,und spaeter zu einen Baugrund .

Ich warte auf deine weiteren , es schmerzt zwar aber ich nehme es in Kauf .

Fg.
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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Friida

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #100 am: 02. März 2014, 03:16:37 »


Ein knall hartes Tribunal, hoechst unbarmherzig, mit dem es ein kleiner Ganove Welteneroberer wie der Jock zu tun hatte. Das kann ich dem kleinen Jock nachfühlen. Aber ich habe irgendwie den Verdacht, dass er nicht das erste Mal vor jener gestrengen Runde stehen musste. Vielleicht spielte dort das für Lebensstudenten berühmte Sprichwort „Wer nicht hören will, muss fühlen“ eine grosse Rolle. Aber dass der junge Jock Finanzen mit Liebe so nahe im Erlebnisfeld vereint hat, ist hart.

Da man dann weiter weiss, dass Jock’s finanzieller Beutel sich wieder gefüllt hatte, ist man etwas beruhigt in der Annahme, dass er auch auf seiner Parellele, der Liebe, alles nach seinen Wünschen gemeistert hat.

Es ist gut zu wissen, dass er jetzt im Swimmingpool sitzt und der Welt eine lange Nase macht.
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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #101 am: 03. März 2014, 07:28:41 »

@shaishai

Ob Margot haette auch bezahlen muessen,weiss ich nicht.Diese Frage
hat sich nie gestellt.Maedchen interessierten sich nicht fuer diese harte
"Maennerliteratur".

Umsomehr unsere Lehrer ! Unter dem Vorwand,es handelt sich um Schmutz-
und Schundhefte,wurden so manche Exemplare eingezogen.Sie empfahlen
stattdessen Geschichten von Rossegger oder Balladen von Schiller und Goethe.

Der Erfolg war aeusserst maessig.

@rampo

Es tut mir leid,wenn dich mein kramen in den Kinder -und Jugendjahren schmerzt.

Ich hoffe,du kannst es einem alten Mann,der an der Schwelle zu Tod steht, verzeihen,
wenn er nochmals sein verpfutschtes Leben,Revue passieren laesst und sich dabei
selber verflucht.


@Friida

Ich muss dir widersprechen ! Ich war nie ein kleiner Ganove.

Und zum grossen hat es auch nicht gereicht,denn ich gruendete nie eine Bank und hatte
auch nie eine Funktion in der Politik.

Da du das Spannungsfeld Liebe zu Geld ansprichtst,es gaebe da noch so eine Geschichte
aus unserer Kleinstadt,wo dies exemplarisch vor Augen gefuehrt wurde.

Mann koennte sie so uebertiteln : Der Blaubart von Schrems und seine Auswirkung auf
das Sexualverhalten mancher Schremserinnen ".

Aber wer will schon darueber lesen ?


Jock
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Bruno99

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #102 am: 03. März 2014, 07:45:28 »

Aber wer will schon darueber lesen ?

na wir alle doch  ;]    ;}
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rampo

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #103 am: 03. März 2014, 09:36:21 »

Nau los de net so Bittn ,  Sehr geehrter  Herr Jock.

Hob ma de Schneitzgaddern gricht fuer deine  Jugendsuenden ,waune Rotz und Wossa rerr   do kumman a meine Jugensuenden fur .

Jo  da Jaems aus Schrems  und da Fritz aus Spitz worn meine Kumpeln .

Ich bin am Lauschen .

Fg.



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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #104 am: 03. März 2014, 10:40:19 »

@rampo

Du musst ein bisschen mehr Ruecksicht auf unsere bundesdeutschen
Brueder nehmen.

Da sie niemals ueber Jaharhunderte ein Weltreich beherrscht haben,koennen
sie nicht wissen,was ein "Schneitzgaddern" ist.

Manche halten es fuer ein posierliches Tierchen,das man in Terrarien haelt,
andere wieder bestellen womoeglich dieses Produkt bei einer bekannten Firma
in Flensburg und wissen nicht,ob die bei der Mengenangabe Kg.,Liter oder Stueck
angeben sollen.

Jock
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