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Ist die thailändische Küche überbewertet?

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schiene:
Im Thema "Beweggründe - warum Thailand " wurde über das thail.Essen geschrieben...
Dies brachte mich auf folgendes....
Oftmals hört,sieht und liest man in den Medien das die thail.Küche zu einen der besten der Welt zählt.
Ok,es gibt regionale Unterschiede wie überall in der Welt und die Geschmäcker sind nun einfach sehr unter-
schiedlich.
Mir persönlich schmeckt vieles,aber es gibt auch Speisen welche nicht meine Geschmacksnervern erfreuen (in DACH wie auch in Thailand).
Ich persönlich halte "unser europ.Küche"für viel abwechslungsreicher und vielfältiger.
Wie seht ihr das?

Helli:
Die thailändische Küche ist wohl en vogue wegen der Art der Zubereitung und nicht wegen einer besonderen Gaumen-Vielfalt.
Während in den europäischen und z.B. chinesischen Küche vieles "zerkocht" wird, kommt die thail. Küche frischer daher! Z.B. wird in der thail. Küche das Gemüse "blanchiert" und nicht gekocht. Dabei werden die enthaltenen Vitamine nicht nutzlos gemacht. TH-Küche kann auch frischer sein, weil die meisten Zutaten immer frisch zur Verfügung stehen (talat). Das kann jeder selbst erfahren, der in DE in ein Thai-Restaurant geht. Es ist eben nicht das Gleiche, wenn man die Zutaten z.B. mit Konserven bevorraten muss. Das ist eben nicht nur eine Frage der Schärfe des Essens.
Es gibt wahrscheinlich eine ganze Reihe Expats, die ausschließlich mit der Thai-Küche auskommen, ich hab' aber noch keine Thai in DE kennen gelernt, die nicht einige Gerichte aus der deutschen Hausmannskost übernommen haben. {*

Philipp:
Überbewertet ?

Für mich ein klares Ja.
Dieses Kochen in schwimmendem Öl und die Schärfe kann ja wohl nicht gesund sein.

Ich liebe thail. Essen, nur es muß dann auch richtig zubereitet werden und dies findet man heutzutage sehr selten.
Nach meinem Empfingden war dies früher, vor ca. 20 Jahren wesentlich besser.
Heute wird da eine halbe Flasche von diesem dubiosen Öl in den Wok geschüttet und jede Menge Chillis.

Bei dem was da rauskommt schmeckt man außer der Schärfe nichts, was soll also daran das beste Essen auf der Welt sein ?

rampo:
Daham  is Daham , und beim Essen  ganz gross.

Es gibt fuer mich nix besseres  als die  Oesterreich  Kueche , auser  Eiernokerl die  Hasse ich  :]

Bin im Berufsleben  in vielen Laender  essen gewesen ,  wen es moeglich war durch  Deutschland schnell durch  der Frass  auf den

Autobahnen  nein Danke .

Damals gabs den  Stand am Chiem  See noch nicht . }} {*

Bei Belgien  und Holland das gleich , obwohl mein lieblingsland immer Holland war aber das Essen nicht .

Immer schnell nach Frankreich , da wo beim essen  auch  der  Erloeser  dabei ist.

Hatte aber einmal nicht das richtige bekommen  Sizilien ,  es war ein Hund am Grill  aber  man muss alles mal Probieren .

Griechenland ein Traum auch mit essen .

Rumania  Ungarn  Polen  Russland  , Tschechoslowakei  damals  nur intressant  die Frauen  das essen na ja .

Ein  richtiger  Oesterreicher  durch und durch  , der  Bauer  zu minders beim ESSEN .

Es  gibt aber  auch in Thailand  sehr gutes  , fuer mich der ein  Suppen  Faen  ist  passt  es .

Fg.


Helli:

--- Zitat von: rampo am 30. Juli 2017, 19:25:02 ---Daham is Daham, und beim Essen ganz gross.
--- Ende Zitat ---
Na ja, Freund @rampo; eine Landesküche kann man aber auch nicht an den Schnellrestaurants entlang der Autobahn festmachen. Das ist in Deutschland (leben um zu arbeiten) auch ganz anders als in Frankreich (arbeiten um zu leben). Auf den französischen Autobahnen (seit den 70ern schon mit Maut!) hat man zu Deiner Berufszeit nicht viele LKWs gesehen. Die LKWs fuhren auf den gebührenfreien Nationalstraßen und da reihten sich die Routier-Gasthäuser (die dieses Jahr ihr 80jähriges Bestehen feiern) wie an der Perlenschnur. Französische "Hausmannskost" zu vertretbaren Preisen. Eine Menü-Karte gibt es dort bis heute nicht. Draußen ist angeschlagen, was es heute gibt und man setzt sich an die langen Tische dazu. Die besten Schnecken gab's auf der N4 kurz vor der Stadt Nancy.
Auf den franz. Autobahnen ist es heutzutage nicht viel anders als überall in Europa. Die Fahrer sind heute in der Regel Osteuropäer, die ihr "Futter" dabei haben und eher bei Aldi, Lidl & Co. bunkern. Die Relais-Stationen unterscheiden sich kaum von den Raststationen in Deutschland, nur sind sie richtig teuer (waren sie eigentlich schon immer).
Eine eigene "niederländische Küche" ist mir nicht bekannt. Dort hab' ich vor Jahrzehnten das erste Mal chinesisch-koreanisch-thailändisch(?) gegessen, wobei mir letztlich der Abschuss mit dem ungewohnten Sake (aus Porzellan-Kaffeekannen) in Erinnerung geblieben ist. Matjes, Poffertjes und Käse stellen noch keine nationale Küche dar. Heute fahren sie auch meist über die Grenze nach Deutschland, weil die gute deutsche Küche viel erschwinglicher ist. Wie man hier erzählt liegt der Preis-Unterschied bei 30-50%!
Letztlich dürfte es auch in Austria nicht mehr viel anders sein. Ich bin letzten November über die Grenze bei Füssen gefahren und hab' direkt hinter dem Tunnel den Rastplatz zum Tanken aufgesucht. Es hätte genau so eine Raststelle im Hunsrück oder in Ostfriesland sein können!
Man kann auch an der Autobahn stellenweise "vernünftiges Essen" bekommen. Dafür muss man aber Zeit und Geld mitbringen, für einen Trucker normalerweise nicht möglich. Das wird am Chiemsee vielleicht besser sein! :-)

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