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Sumis Welt

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Sumi:
Vor gut 1 Woche haben meine Frau und ich wieder mal für 5 Tage Patthaya mit Freunden besucht.

Patthaya selbst habe ich in 28 Jahren vielleicht 10 mal, meist aber nur 2 - 3 Tage zum Erholen, wenn ich geschäftlich in BKK unterwegs war, da nicht so weit entfernt, zum Entspannen verbracht.

Ich kannte also Patthaya schon seit langen auch vor der Covid Misere.
Patthaya war immer schon ein quirliger Ort, in dem man ausspannen, aber auch vieles unternehmen und sich ansehen kann, außer den abendlichen Besuchen in Bars, Diskos, Massagesalons und der bekannten " Walking Street ".

Mein letzter Aufenthalt dort war vor ca. 8 Jahren, und jedesmal hat sich Einiges geändert, außer dem Patthaya Strand entwickelte sich im Süden der Bereich  " Jomtien " Abschnitt mit Strand immer mehr.
Es wurde hier wirklich Wert auf Sauberkeit, gute Hotels, gepflegter Strand, nette Atmosphäre mit besserem " Niveau " angeboten, und es kam eigentlich bei den meisten Touristen, aber auch " Expats " gut an.

Ich finde, der Jomtien Abschnitt ist eine gelungene Bereicherung für den Ort Patthaya, denn wer mehr " Halligalli " suchte/brauchte, der war an der Beach von  Patthaya und seinen abendlichen Vergnügungen gut aufgehoben.

Der Gast, der eine ruhigere gepflegtere vielleicht auch etwas gehobenere Atmosphäre suchte, mit moderneren, sehr geplegten Anlagen, Hotels mit Parkanlagen, sehr schönen und guten Restaurants ist bestens in Jomtien  aufgehoben, dementsprechende Tourist,- und Besucherzahlen unterstrichen das die letzten Jahre,

Laut Berichten des Thai Governments, Abteilung Touristik, ist scheinbar die angebliche Zahl der Touristen in letzter Zeit nach der Covid Pandemie durch vereinfachte Regelungen endlich wieder spürbar angestiegen.

Um so mehr entsetzt und bestürzt war ich, mit dem Bild, das Patthaya sich mir dann bot.

Noch vor 2 - 3 Jahren strömten tausende Touristen an der Beach Road entlang, ebenso am Strand herrschte ein ständiges Treiben und Trubel, Zimmer in Strandnähe zu bekommen war eine Glückssache wenn man überhaupt eines bekam, Bars und Restaurants waren ausnahmslos gefüllt, der Verkehr auf den Straßen zu bestimmten Zeiten erforderte mehr als nur Geduld und Zeit.

Jetzt aber war Patthaya fast nicht wieder zu erkennen.

80 % der einfachen, aber auch großen und guten Hotels geschlossen, ebenso Restaurants, jedes 3. Geschäft, " for sale, for rent oder es wurde umgebaut, bzw. renoviert, keine Gäste mit Touristen zu sehen, weder in Hotels, Restaurants, Strand, Beach Road, Bars  oder der Walking Street.

Gegen 9 Uhr Abend ganz Patthaya wie ausgestorben, ein trauriges Bild das sich mir bot, wenn ich das gegen früheren Zeiten vergleiche, einfach unfaßbar.

Ich unterhielt mich mit Besitzern von Hotels, Cafes, Restaurants, egal ob österreichischer, deutscher, italienischer Nationalität, oder andere Besitzer, alle erklärten mir: " es ist ein schlimmes Desaster ".

Zwar hatten wir Glück, da die wenigen geöffneten Restaurants und Hotels sich umso mehr bemühten uns zufrieden zu stellen mit freundlichen Service und guten Essen, und das alles sehr sehr preiswert.

Hatte ich mal einen vermeintlichen Europäer getroffen und wir kamen ins Gespräch, so stellte es sich heraus, daß er kein Tourist sondern ein Expat war, der sich schon viele Jahre hier aufhält.

Das Bild am Strand von Jomtien, einfach grausam, auf 500 m, hunderte Liegestühle und Sonnenschirme, aber auf diese 500 m nur einige Einheimische, und vielleicht eine handvoll Expats, im Wasser, das gleiche Bild, wenn nicht sogar noch weniger, aber alles sehr sauber und gepflegt.

Am Abend, als wir zurück zu unserem Hotel fuhren, kamen wir an zig großen Hotels und Resort Anlagen vorbei.
Manche hatten bestimmt mehr als 150 Zimmer, ich zählte genau 11 Zimmer, die Licht an hatten, bei mehr als 10 Hotels, auf einer Länge von 300 m, wobei mindestens 5 geschlossen hatten.

Die Preise der Zimmer, die früher 1.000,--, 2.000,-- oder mehr, aber auch nur 800,-- THB kosteten, wurden jetzt 60 - 70 % günstiger angeboten.

Für uns war das natürlich ein überaus günstiger 5 Tages Kurz Urlaub, mit menschenleeren Stränden, einfach einmalig um es kurz zu sagen.

Aber wie können die tausenden Einheimischen, die Obst und Essen verkaufen am Strand, Liegestühle, Massagen, Taxen, Hotels Restaurants, Geschäfte, Reisebüros etc. überleben, das ist für mich unbegreiflich.

Da sieht man wieder mal, wie die thail. Medien und Verantwortlichen der Regierung Parolen, Zahlen und Optimismus verbreiteten und uns für dumm verkaufen.

Das wird Jahre dauern, bis dieses Land, zumindest in der gesamten Tourismusbranche sich erholen wird, und ob das jemals mal so wie früher sein wird, bezweifle ich sehr.


Anbei einige Bilder vom Jomtien Strand, es sind mehr Hunde und Eichkätzchen zu sehen als Touristen.




































Sumi:
Im vorausgehenden Teil habe ich über die touristische und wirtschaftliche Situation von Patthaya berichtet, so wie ich es vor gut einer Woche empfand, mit den Erkenntnissen soweit ich es erlebte und beurteilen kann.

In diesen kurzen Urlaubstagen besuchten wir eine Sehenswürdigkeit, die einmalig schön ist, und die jeder der in Patthaya mal Urlaub verbringt sich ansehen sollte.
Es ist wirklich ein Erlebnis und mehr als empfehlenswert.

Gemeint ist ein Tempel, der sich " Sanctuary of Truth ", zu deutsch " Heiligtum der Wahrheit ", nennt und ist kpl. aus Holz gefertigt.

Er befindet sich im Ortsteil Na Klua von Patthaya, auf einer Halbinsel am Meer, auf einem ca. 120.000 Quadratmeter großen naturparkähnlichen Gelände, nur der Tempel ist fast 3.600 Qudratmeter groß und ca.105 m hoch.

Bevor man zu diesem Tempel hinabsteigt, das ca. 3 Min. dauert, kann man oberhalb in einem Restaurant mit tollem Blick auf den Tempel und das Meer, bei einem Essen, Getränk oder Eis, die herrliche Aussicht genießen.

Es gelten für jeden die gleichen Eintrittspreise von 500,-- THB, ob Thai od. Farang, da nützt auch diesesmal die Thai ID Card nichts, aber es lohnt sich wirklich.

Der Tempel ist als Symbol der menschlichen Rückbesinnung gedacht, im Einklang mit der Natur und des Zufrieden seins zusammen mit der Natur und Frieden.

Den Auftrag zur Erbauung gab 1981 ein thail. Geschäftsehepaar, die schon in BKK das Erawan Museum mit dem riesigen 3 köpfigen Elefanten, ( three headed Elefants ),  sowie ebenfalls in BKK " Ancient City ", die Thai sagen Mueng Boran, in Auftrag gaben und konzipierten.

Ständig wird an diesen Tempel dazugebaut , restauriert, renoviert, mit neuen weiteren Holzskulpturen und man nimmt an, daß er 2050 kpl. fertiggestellt ist.

Der Tempel besteht vollständig aus Holz, mit Millionen mythologischen, religiösen Skulpturen und Figuren gefertigt aus Holz, mit verschiedenen Motiven aus Indien, Laos, Kambodscha, ( Khmer Zeit ), Thailand und China.

Es ist wie eine Reise in eine andere Welt, und nicht nur Hobby Photographen könnten tagelang Bilder von den etlichen wundervoll detailgetreuen Figuren und Skulpturen, ihre Zeit damit verbringen.

Angegliedert ist auch eine Produktionsstätte, in der man etwa 20 Personen bei ihrer handwerklichen faszinierenden Tätigkeit zusehen kann.

Es ist in der Tat eine 1 A Sehenswürdigkeit.

Dazu einige Bilder, man könnte tausende davon einstellen und jedes würde ein anderes neues Kunstwerk zeigen.

































 

Sumi:
Hier noch einige weitere Aufnahmen.

Das erstaunliche das mir dabei aufgefallen ist, sind die Künstler, sie benötigen keine Vorlage, keine Skizze oder Ähnliches, sie arbeiten aus den Holzmaterial alles aus dem Kopf, erstaunlich.
Eines habe ich leider vergessen zu fragen, aus welchem Holz das alles eigentlich gearbeitet wird, würde das gerne in Erfahrung bringen.






























Bruno99:

--- Zitat von: Sumi am 13. August 2022, 17:11:04 ---Dazu einige Bilder, man könnte tausende davon einstellen und jedes würde ein anderes neues Kunstwerk zeigen.

--- Ende Zitat ---

Und wann kommen deine eigenen Bilder?

Du nennst diesen Thread "Sumis Welt" aber was du zeigst, sind Bilder aus dem Netz, oder mit anderen Worten, die Welt derjenigen, die diese Aufnahmen gemacht haben.

Sumi:
Bruno, die ersten 10 Bilder vom Jomtien Strand habe ich od. meine Frau alle selbst gemacht.

Im 1. Teil vom Tempel sind von 15 Bilder, von mir od. meiner Frau, 3 aus dem Netz, im 2. Teil ebenfalls von 15 Bilder, 3 aus dem Netz.

Ich mußte erst vergleichen welche Bilder vom Netz sind, denn meine Frau erstellte am Computer ein Erinnerungsalbum, dabei waren einige tatsächlich vom Netz, die sie mit eingefügt hat.
Da sie selbst einige Bilder mit ihrem I Phone machte, habe ich diese nicht als Bilder aus dem Netz sofort erkannt.
Bei Nachfragen meinerseits erklärte sie mir, daß die Bilder aber nicht lizensiert waren.

Gut, Bruno, mit 6 od. 7 Bilder von insgesamt 40 hast Du tatsächlich recht, und ich bedaure das, ich werde bei weiteren Berichten mit Bildern noch mehr aufpassen, daß das nicht mehr der Fall ist.
Aber die zynische dreiste Frage, wann denn meine anderen Bilder kommen ist schon sehr anzüglich und grenzwertig.

Ich persönlich bin der Meinung Du suchst regelrecht unbedeutende Verfehlungen Anderer akribisch genau, und stellst die zynische Frage, wann denn meine eigenen Bilder kommen, in meinen Augen eine Frechheit.
Das zeigt mir einen sehr unschönen und fragwürdigen Charakter von Dir, solche nichtssagenden Kleinigkeiten immer wieder bei bestimmten Personen die Dich mal kritisierten oder anderer Meinung sind, hintenrum immer wieder gleich Einen mitzugeben.
Für mich Du bist Du ein unguter verbissener Zeitgenosse, der seine Macht hier im Forum bei Kritik ausspielt und die betreffenden Personen mit " Sendepause " dann bestrafst.

Gütliche Annäherungsversuche um gewisse latente gegensätzliche Meinungen zu glätten, quittierst Du mit noch mehr Spott und Hohn, und noch mehr Versuche einen bloßzustellen.
Das ist übrigens nicht nur meine Meinung, es trauen sich nur manche Leser das nicht sagen, sie warnten mich schon im voraus, denn Kritik darf man an Moderator Bruno keinesfalls üben.

Als führendes Mitglied diese Forums solltest Du mal in Dich gehen und Dich selbst fragen, ob das ein guter Führungsstil ist.

 

 



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