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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Meine Gesundheit => Thema gestartet von: uttaradit am 30. September 2011, 23:06:32

Titel: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: uttaradit am 30. September 2011, 23:06:32
Würde mich interessieren ob Leute mit einer Herzerkrankung aus DACH in Thailand leben und welche Krankenhäuser die empfehlen.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 01. Oktober 2011, 16:10:52
hallo uttaradit,

wenn ich für jeden herzkranken Falang in Thailand einen Euro bekäme, könnten wir eine Riesenfass aufmachen! [-]

Spass beiseite:
Die Versorgung auch schwerstherzkranker Patienten macht besonders in Bankok keine Schwierigkeiten, wenn Du gut versichert bist.
Weltberühmt sind das "Heart Center" des Bangkok Hospitals, das Bumrungrad Hospital und das Siriraj Hospital, andere Kliniken haben aber auch ein hohes Niveau.
Im Isan dürfte die Kardiologische Abteilung der Uniklinik Khon Kaen die allererste Adresse sein.

Es hängt insgesamt alles sehr davon ab, wo Du wohnst/wohnen wirst?
Denk immer daran, dass für herzkranke Patienten weite
 Wege in eine geeignete Klinik gern gleich zum allerletzten Weg werden!

Wolfram
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: uttaradit am 01. Oktober 2011, 22:29:35
Hallo Wolfram

Danke für die Information. :)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: samuispezi am 03. Oktober 2011, 00:08:17

 
Ich kenne auch jede Menge "Herzpatienten", die in THL ihren Lebensabend relativ glücklich, und lt. deren Aussagen auch beschwerdefrei verbringen.
Ist das Klima in den Tropen für solche Erkrankungen tatsächlich verträglicher als in unseren Breiten.??

Würde mich interessieren.

Grüße
Samuispezi
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: uttaradit am 03. Oktober 2011, 16:56:59
@Samuispezi


Ich bin kein Arzt, habe aber eine Menge Erfahrung. Kommt auf die Herzerkrankung an. Bei mir war es so, das während meiner Herzerkrankung der Winter in Deutschland tödlich war. Ich war gezwungen, zumindest in den Wintermonaten mein Leben in einem "warmen" Land wie Thailand zu verbringen. Anders hätte ich nicht überlebt. Aber wie schon erwähnt, dass kommt ganz auf die Erkrankung an.

uttaradit
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: samuispezi am 03. Oktober 2011, 21:31:07

Naja, so ganz genau kenne ich die verschiedenen Erkrankungen dieser Bekannten auch nicht.
Diverse Herzinfakte, ohne genaueres Hintergrundwissen halt.
Warum ich eigentlich so interessiert nachfrage ist folgendes:

Vor ca. 6 Wochen hat es mich selber so nach 100 km Radfahren bei ca. 40 Grad Plus vom Fahrrad gewimst, Herzstillstand mit
Reanimation, Einlieferung mit Hubschrauber in die Herzklinik und 2-faches Stentimplantat.
Hatte vorher noch nie diesbezüglich Probleme, aber sowas merkt man ja auch normalerweise im Vorhinein nicht.
Hatte da echten Dusel, da sich sofort nach meinem Köpfler vom Rad eine zufällig anwesende Notfallsanitäterin
um mich gekümmert hat.
Nach 5 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen, und schon lange wieder im Broterwerb. {[

Habe jedoch ein Häuschen auf Samui und mein Wunsch ist es natürlich doch, dort auch weiterhin ohne
Bedenken meine Winterurlaube zu verbringen.
Natürlich nur nach ordentlichen kardiologischen Untersuchungen, weil die Versorgung im Notfall auf der
Insel natürlich noch nicht auf modernsten Stand ist, meine ich.

Viele Grüße
Samuispezi }}

Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: uttaradit am 03. Oktober 2011, 22:05:14
Da kann ich nur gratulieren zum überleben. Das ist fast wie 6 richtige im Lotto. Bei Kammerflimmern oder Herzstillstand braucht man umgehend, ich meine in den nächsten 3 Minuten Hilfe. Ansonsten ist alles zu spät.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Burianer am 04. Oktober 2011, 07:35:30
samuispezi, da hast Du aber  Glueck gehabt.  So wie Du das schilderst, 100km  und 40 Grad  , das wundert mich eigentlich nicht.
Der Koerper kann die Hitze ueber Schweiss doch kaum mehr abfuehren ,  und soviel Fluessigkeit kannst Du garnicht trinken, dass Dein Blut nicht verdickt.
ich merke schon hier in Thailand, dass es bei 35 Grad Hitze sehr schwierig wird, ueberhaupt 8 KM zu joggen,  schwimmen   ok, kein Problem .
Die Hitze ist eine nicht abzuschaetzende Belastung fuer den Koerper, und das Herz muss mindestens doppelt arbeiten.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: samuispezi am 04. Oktober 2011, 15:55:23


Hatte ich am Anfang eigentlich auch nicht so dramatisch gesehen, erst als mich im Spittal danach alle Ärzte und Krankenschwestern
mit, " ah, der Glückspilz ist auch wieder auf den Beinen " begrüsst haben, ist mir dann doch bewusst geworden, daß ich da einen
gehörigen Schutzengel gehabt habe. ;}


Viele Grüße
Samuispezi }}
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: geheimagent am 01. Juni 2012, 00:17:33
Habe im März im Bumrumgrad Hospital mein Herz untersuchen lassen. Das haben die recht gut gemacht kostete aber auch dann nach 2 Stunden knapp 17 000 Baht.  8)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: derbayer am 01. Juni 2012, 02:26:06

@geheimagent

2 Stunden ? was wollen die da groß gemacht haben , in 2 Stunden

Was verstehst du unter "recht gut gemacht"

Ich war schon in einigen der besten deutschen Herzkliniken.

Nicht nur zu Operationen vor allem zu Untersuchungen. Das interessiert mich schon . Aber 2 Stunden......
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: derbayer am 01. Juni 2012, 03:13:13
Glw samuispezi


Es ist ein sehr komplexes Thema, grundsätzlich muß man mal unterscheiden

ob jemand eine Herzerkrankung hatte bzw noch hat

hat jemand eine Herzerkrankung die jedoch medikamentös (und nicht operativ behandelbar)  war bzw (ist)

Hatte jemand eine Herzerkrankung, die operativ beseitigt wurde und keine bleibende Herzerkrankung zurückgeblieben ist, ( er also nach dem Eingriff als gesund zu bezeichnen ist)

Hatte jemand eine Herzerkrankung  , die operativ behandelt wurde, aber nach,  bzw trotz  der Operation  weiterhin ein Herzleiden besteht.

Hatte jemand  zwar keine Herzerkrankung  aber  durch eine komplexe Erkrankung das Herz  in akute Mitleidenschaft gezogen wurde

Das ist noch nicht alles , aber ich möchte damit erklären, daß es nicht so einfach ist, auf deine allgemeine Frage eine  allgemeine Antwort zu geben. Das kann selbst ein Arzt nicht. Es ist immer individuell zu sehen und zu betrachten.

Aber eines kann man generell sagen :
Hohe Temperaturen sind immer Kreislauf und damit herzbelastend
Kein Wunder daß in warmen Ländern sich eine Siesta zum Schutz vor zu hohen Belastungen eingebürgert haben. (Das machen nur verrückte Deutsche oder Mitteleropäer, die ihrem Körper damit einer Belastung aussetzen  die tödlich sein kann.)
Hohe Temperaturen und extreme  sportliche Dauer-Belastungen* wie z.B. deine 100km bei 40 Grad sind wie russisch Roulette für den Körper. Man sollte bei solch einer Radltour zugleich passend "Spiel  mir das Lied vom Tod" per MP3 Player anhören, es passt dann zusammen.

Wenn mit oder ohne vorausgegangener OP, ein Herzleiden oder eine Herzerkrankung vorliegt, egal ob man nun medikamentös gut eingestellt ist und derzeit keine Probleme hat, so ist jedoch immer mit solchen zu rechnen. Also sollte man sich in Gegenden aufhalten, die wie Drwkempf sagt, vor Ort sind und keinen langen Transport nötig machen. Vorteilhaft wäre es, die  evtl in Frage kommende kardiologische Klinik in Th.  schon mal aufgesucht  zu haben bzw und denen deine Akte oder Krankengeschichte vorläge.  Ein Kettchen mit Infokapsel kann auch nicht schaden...
Minuten , Sekunden können entscheident sein, waren es zumindest bei mir.



*Leder, der Iron man z.B.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 01. Juni 2012, 05:11:23
Ich schreibe nichts dazu weil sich meine Meinung und die Erfahrung einiger Wissenschaftler nicht mit den vorherrschenden Meinungen hier im Forum und schon garnicht mit denen der Schulmediziner vertragen. Wer etwas dazu wissen möchte, der kann mich gerne per PM anschreiben.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: geheimagent am 01. Juni 2012, 12:30:01
Vor ca. 6 Wochen hat es mich selber so nach 100 km Radfahren bei ca. 40 Grad Plus vom Fahrrad gewimst, Herzstillstand mit
Reanimation, Einlieferung mit Hubschrauber in die Herzklinik und 2-faches Stentimplantat
. Würde sagen das läuft unter " denn sie wissen nicht was sie tun". --C :-X --C

Ich bin im letzten Frühjahr beim Joggen umgekippt. War verdammt knapp. Vorher habe ich aber gemerkt das etwas nicht stimmt und angehalten - dann ging alles sehr schnell. Ich wurde erst wach als der Notarzt mich versorgte. Habe eine Wildschwein Herzklappe und 2 Bypäße bekommen....Man sagte mir, wäre ich weitergelaufen würde ich heute die Zeilen nicht tippen.  {:}

Die OP war schon heftig und erstmal danach. Ein Riesenscheiß, 1 Woche künstliches Koma ( Wasser in der Lunge war zu lange an der Herzlungenmaschine) und dann nochmal 12 Tage Intensivstation mit dem ganzen Gedöns im Hals, ne Menge Wasser im Körper usw. Danach habe ich mich aber sehr schnell erholt.
(http://666kb.com/i/c4a92cosfkw64dofx.jpg)


Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Blackmicha am 01. Juni 2012, 12:33:22
Zitat
Vor ca. 6 Wochen hat es mich selber so nach 100 km Radfahren bei ca. 40 Grad Plus vom Fahrrad gewimst, Herzstillstand mit
Reanimation, Einlieferung mit Hubschrauber in die Herzklinik und 2-faches Stentimplantat

Muss man sowas geil finden ?  {+
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 01. Juni 2012, 12:48:00
Leider keine Ortsnennung!
Gehört das wirklich zum Thema "Herzkrank in Thailand"?

Aber davon einmal ab: Herzlicheen Glückwunsch zur wohl mittlerweile eingetretenenBesserung!! ;}

Zum Thema direkt:
In Thailand ist man bei Herzerkrankungen nicht schlechter versorgt als irgedwo sonst auf der Welt, solange man Warnzeichen des Körpers ernst nimmt und rechtzeitig eine der geeigneten Herzkliniken aufsucht. In Bangkok gibts gleich mehrere davon, die in die Weltspitze gehören.

Wolfram


Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: h am 03. Juni 2012, 01:49:04
ja, aber ausserhalb Bangkoks gibt es fast keine Kardologie/Herzkliniken

und auch in Bangkok muss man erstmal rechtzeitig hinkommen

Ich erinnere an den Farang, der in der Soi 13 in der internationalen Schule auf dem Fussballplatz einen Infarkt hatte. Zu Fuss sind das nach Bumrungrad ca 20 min. Er konnte aber nicht mehr laufen. Bis jemand in Bumrungrad angerufen hatte, mit denen über eine Ambulanz verhandelt hatte, und diese dann tatsächlich losfuhr, durch den Stau der Soi 3 und der Sukhumvit,,, nach 2 Stunden war der Patient im Bumrungrad. Tot.

Oder der Farang, der auf der Sylvesterfete im Landmark Hotel kollabierte. Zu Fuss wären es 10 min ins Bumrungrad gewesen. da Samitivej aber mehr zahlt, brachte die Ambulanz ihn dahin, dauerte halt eine knappe Stunde. Er hat aber überlebt.

farangs ausserhalb Bangkoks:

Samui hat keine Kardiologie. 3 Tage in der Woche kommt ein Kardiologe aus Bangkok ins Bangkok Hospital Samui. Akute Infarkte werden so behandelt wie in D vor 25 Jahren (dh medikamentös).
Dasselbe gilt für Udon.

Pattaya hat eine sehr gute Kardiologie im Bangkok Pattaya Hospital

Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: somtamplara am 03. Juni 2012, 08:24:06
durch den Stau der Soi 3 und der Sukhumvit,,, nach 2 Stunden war der Patient im Bumrungrad. Tot.
Na da habe ich ja auf dem Dorf noch bessere Überlebenschancen.

Bis hierhin brauchen sie keine etwas über eine Stunde (mit bischen Dampf):
-> Queen Sirikit Heart Center of the Northeast (Khon Kaen) (http://www.heart.kku.ac.th/en/index.php?option=com_content&view=frontpage)

Aber ganz im Ernst: ich mach mir keine unrealistischen Vorstellungen über die Notfallversorgung hier in Thailand.
Kein qualifizierter Rettungsassistent, kein Notarztwagen der in < 10 min da ist, kein "gelber Engel".
Da wird der Sensenmann schneller sein.
Wer sicher sein will, muss sich am besten im Krankenhaus einquartieren wie der erste Patient des Landes.

Heart Center in KKC:
(http://www.heart.kku.ac.th/en/images/stories/articles_en/pic-to-day.jpg)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Benno am 03. Juni 2012, 12:13:08
Zitat
Samui hat keine Kardiologie. 3 Tage in der Woche kommt ein Kardiologe aus Bangkok ins Bangkok Hospital Samui. Akute Infarkte werden so behandelt wie in D vor 25 Jahren (dh medikamentös).
Dasselbe gilt für Udon.
Pattaya hat eine sehr gute Kardiologie im Bangkok Pattaya Hospital

Aus dem Verlauf der Diskussion schliesse ich,dass "Herzkrank" in erster Linie ein Problem evolutionaer unangepasster Europaeer ist die in tropischen Gebieten bei durchschnittlichen Tagestemperaturen von 34 Grad im Schatten und Nachttemperaturen um die 24 Grad durch die in DACH uebliche ungesunde Lebensweise mit Alkohol,Nikotin und schweinisch fetten Essen ihr vorgeschaedigtes Herz verhelfen aus dem sowieso schon gestoerten Rythmus entgueltig zum Stillstand zu kommen.

Zitat
In welches Land die Reise geht, hängt für alle Menschen mit chronischen Erkrankungen vom Gesundheitszustand ab. Menschen mit hohem Blutdruck und gleichzeitiger Herzerkrankung sollten die Tropen meiden, da das Herz-Kreislauf-System geschwächt ist und die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit einen Kreislaufzusammenbruch auslösen können.

Quelle: http://www.meduniqa.at/Magazin/Medizin___Gesundheit/Reisen_mit_chronischen_Herz-Kreislauf-Erkrankungen/

Dem @thai.fun kann man schon auf Grund seines Nicknamens ohne weitere Recherchen seiner Feststellung vertrauen:

Zitat
Da gab es doch auch mal ein Studie, (bin zu faul um sie auszugraben) dass es gegenüber der EU Bevölkerung in Thailand fast 50% weniger Herzinfarkte gäbe, von wegen essen und so....??

Im "Focus" wurde in diesem Zusammenhang bereits einmal unter dem Titel - :

Herzrisiko: West-Ernährung führt zum Infarkt - weiter lesen auf FOCUS Online:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/herzrisiko-west-ernaehrung-fuehrt-zum-infarkt_aid_342293.html

- erklaert warum es besser ist die gesunde suedostasiatische Kueche zu geniessen anstatt bei einem Aufenthalt in Thailand Kuechenexperimente mit ungesunden Rezepturen womoeglich aus bayuwarischen Landen anzustellen.

Der folgende Satz des @drwkempf zeigt schlussendlich eindeutig wie gesundheitlich bereits in Europa vorgeschaedigte Farangs durch die klimatischen Verhaeltnisse in Thailand es hier durch ihren Aufenthalt und Beibehaltung der westlichen "Kultur" schaffen gegebenfalls etwas schneller ihr irdisches Jammertal zu verlassen:

Zitat
wenn ich für jeden herzkranken Falang in Thailand einen Euro bekäme, könnten wir eine Riesenfass aufmachen! [-]

OB
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 03. Juni 2012, 16:55:49
Es verhält sich doch wohl eher so, dass die Mehrzahl der Langzeit-Falangs, die sich in Thailand und anderen tropischen Ländern Menschen im Rentenalter sind, also in einem Alter, in dem schon rein statistisch herzkranke Menschen zahlreich vertreten sind.
Ohne das genauere Ausmaß der Herzerkrankung zu kennen, ist keine Aussage möglich, ob ein Aufenthalt in den Tropen anzuraten ist oder nicht. Schwerst herzkranke Menschen haben auch in DACH keine hohe Restlebenserwartung.
Unabhängig davon glaube ich nicht, dass man bei einem Langzeitaufenthalt in Thailand von einer verminderten Lebenserwartung ausgehen muss, wenn man halbwegs vernünftig lebt und sich vor allem auch den speziellen Gegebenheiten der Tropen anpasst.
Überleben um jeden Preis ist auch nicht immer der Hit.
Ich gebe aber zu, dass die medizinische Versorgung weitab von den großen medizinischen Zentren in Thailand nur für eine bessere Basisversorgung ausreicht.
So etwas sollte man eben bei der Auswahl seines Wohnorts auch im Auge behalten.
Wer als schwerer Herzkranker in Thailand leben will, sollte das halt schon in der Nähe von Bangkok, Khon Kaen oder Pattaya anstreben.

Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: carsten1 am 03. Juni 2012, 19:17:56

So etwas sollte man eben bei der Auswahl seines Wohnorts auch im Auge behalten.
Wer als schwerer Herzkranker in Thailand leben will, sollte das halt schon in der Nähe von Bangkok, Khon Kaen oder Pattaya anstreben.



Phuket würde ich auch noch gelten lassen, das Siriroj (PI) hat eine kardiologische Abteilung ==> http://www.phuketinternationalhospital.com/en/clinic-cardiology/ (http://www.phuketinternationalhospital.com/en/clinic-cardiology/)

Auch das Bangkok Hospital Phuket ist entsprechend ausgerüstet: http://www.phukethospital.com/Health-Centre/Heart-Center.php (http://www.phukethospital.com/Health-Centre/Heart-Center.php)

Wie es diesbezüglich im Vachira Hospital Phuket (staatl. Krankenhaus) aussieht, weiss ich nicht, deren Webseite gibt nix her.... allerdings sind die sonst von der Ausrüstung recht gut, könnte durchaus sein, dass die auch ne brauchbare Kardiologie haben.......
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: karl am 03. Juni 2012, 19:27:32
Zitat
in der internationalen Schule auf dem Fussballplatz einen Infarkt hatte
welche Schule sollte hier gemeint sein ?
im Großraum Bangkok gibt es den neuesten Erhebungen nach gut 133 oder mehr internationale Schulen.
die DSSB oder Schweizer Schule kann nicht gemeint sein, denn von Minburi bis zum Bungrumrad sind es gut 20 km oder mindestens 2 Autostunden
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Bruno99 am 03. Juni 2012, 20:18:17
Überleben um jeden Preis ist auch nicht immer der Hit.

dieser Satz beinhaltet IMHO mehr Substanz als er im ersten Moment erscheinen laesst, den werde ich mir mir sehr gut merken.

Ueber Lebensqualitaet wurde schon in anderen Threads diskutiert.

Wer bereits mit Altlasten in TH immigriert ist sicherlich mit deinem Tip bezueglich Versorgung gut beraten.

Das gilt natuerlich auch fuer viele andere Erkrankungen, speziell bei chronischen Gebrechen, wo eben die Tropen schmerzmindernden Einfluss haben koennen.
Trotzdem traegt jeder die eigene Verantwortung sich zu informieren welche die naechste fuer ihn dem Krankheitsbild entsprechend zustaendige Klinik in Frage kommt und natuerlich auch die Mitbewohner fuer einen moeglichen Notfall zu instruiert.   
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 04. Juni 2012, 14:01:39
Lieber Bruno,

"Trotzdem traegt jeder die eigene Verantwortung sich zu informieren welche die naechste fuer ihn dem Krankheitsbild entsprechend zustaendige Klinik in Frage kommt und natuerlich auch die Mitbewohner fuer einen moeglichen Notfall zu instruiert." 

genau so isses!

Dasselbe gilt allerdings weltweit, auch in Deutschland, auch wenn die medizinische Versorgung durchschnittlich flächendeckend besser sein dürfte als z.B. in Thailand. Aber auch bei uns gibts Kliniken, die von Fall zu Fall "weniger geeignet" sind...

Wer z.B. schwerer herzkrank ist, sollte sich in einer geeigneten Klinik schon dann einmal zu einer Untersuchung vorstellen, wenn noch "alles in Ordnung" ist. So kann diese Klinik geeignete Basiswerte erheben, die bei Beschwerden als Vergeichswerte herangezogen werden können. Dazu gehören die Erhebung der wichtigsten Laborwerte, ein EKG (und am besten auch ein Belastungs-EKG) und ein Herzecho (Echocardiography) sowie Puls- und Blutdruckwerte. Wichtig ist auch die Auflistung aller eingenommener Medikamente  mit einer genauen Dosisangabe.

Es ist absolut sinnvoll, Kopien dieser Werte in einem kleinen Ordner ("Checkheft") zur Verfügung zu haben, wenn ein Arztbesuch aus welchen Gründen auch immer ansteht. Natürlich müssen diese Befunde immer auf dem neuesten Stand gehalten werden!

Wolfram
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: somtamplara am 05. Juni 2012, 09:47:18
So am Rande, ein paar Bilder zur vergleichsweise hochstehenden Notfallrettung (Unfälle) in Bangkok:
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=4518.msg1049745#msg1049745

Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: h am 10. Juni 2012, 02:36:40
Zitat
in der internationalen Schule auf dem Fussballplatz einen Infarkt hatte
welche Schule sollte hier gemeint sein ?
im Großraum Bangkok gibt es den neuesten Erhebungen nach gut 133 oder mehr internationale Schulen.
die DSSB oder Schweizer Schule kann nicht gemeint sein, denn von Minburi bis zum Bungrumrad sind es gut 20 km oder mindestens 2 Autostunden

gemeint ist die internationale Schule in der Soi 13, hatte ich geschrieben (Sukhumvit Soi 13)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: h am 10. Juni 2012, 02:42:41

So etwas sollte man eben bei der Auswahl seines Wohnorts auch im Auge behalten.
Wer als schwerer Herzkranker in Thailand leben will, sollte das halt schon in der Nähe von Bangkok, Khon Kaen oder Pattaya anstreben.



Phuket würde ich auch noch gelten lassen, das Siriroj (PI) hat eine kardiologische Abteilung ==> http://www.phuketinternationalhospital.com/en/clinic-cardiology/ (http://www.phuketinternationalhospital.com/en/clinic-cardiology/)

Auch das Bangkok Hospital Phuket ist entsprechend ausgerüstet: http://www.phukethospital.com/Health-Centre/Heart-Center.php (http://www.phukethospital.com/Health-Centre/Heart-Center.php)

Wie es diesbezüglich im Vachira Hospital Phuket (staatl. Krankenhaus) aussieht, weiss ich nicht, deren Webseite gibt nix her.... allerdings sind die sonst von der Ausrüstung recht gut, könnte durchaus sein, dass die auch ne brauchbare Kardiologie haben. ..


von der Kardiologie im Phuket International Hospital (= Siriroj Hospital) ist dringend abzuraten. Das Krankenhaus hat keinen Herzkatheter, behandelt aber dennoch (ohne Herzkatheter) Patienten, die dringend einen Herzkatheter brauchen. Die Patienten werden nicht darauf hingewiesen, dass die Konkurrenz, Bangkok Hospital, ein Katheterlabor hat.

Die Kardiologie im Bangkok Phuket Hospital ist ok, besser ist es natuerlich in Bangkok.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Bruno99 am 10. Juni 2012, 23:39:05
habe soeben einen interessanten Artikel in der Presse gefunden:

http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/gut-fuer-die-knochen-aber-schlecht-fuers-herz-1.17092861

es geht in diesem Artikel u.a. ueber die Einnahme von Kalzium, in Tabletten vs. natuerlicher Form,
wo eine Studie zum Schluss kommt, dass auch Kalzium, nebst den Vitaminen, am besten aus natuerlicher Nahrung aufgenommen werden soll  ;}

Schoen, dass diese Studie zum gleichen Schluss kommt wie der gesunde Menschenverstand  ;}

Eine Frage bleibt aber doch noch uebrig, wie natuerlich sind denn unsere natuerlichen Lebensmittel noch    >:


Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 08:56:13
Kann nun auch einen kleinen Erfahrungsbericht beitragen:

Vor ca. 2 Wochen hatte ich (46, Kettenraucher seit 33 Jahren) in Jomtien wie einen "Gummi" in der Lunge,
der meine Atmung ein wenig behinderte.
Keine richtigen Schmerzen, aber ein ziemlich störendes Gefühl in der Lunge (das ich nicht zum ersten Mal hatte).
Als Vorgeschichte muss ich meinen Vater erwähnen, der jahrelang starke Herzrhytmusstörungen hatte,
die schlussendlich zu einem schweren Hirnschlag führten.
Von meinem Vater wusste ich, dass er die Rhytmusstörungen daran erkannte, dass er einen "Druck" im Brustkorb verspürte.
Desshalb versuchte ich meinen Puls zu messen, was mir aber nicht gelang: Am Handgelenk war kein normaler Puls zu spüren.
Aber in unregelmässigen Abständen hämmerte die Ader fast gegen meinen Finger.

Ich ging darum gleich in so eine Strassen-"Clinic", wo die mir gleich ein Stethoskop an die Brust hielten.
Darauf hin verdrehte der Arzt die Augen und gab mir gleich den Kopfhörer, dass ich das selbst hören konnte:
Was da zu hören war klang eher nach einem Heavy-Metal Schlagzeug als nach einem Herzschlag.
Zudem war mein Blutdruck mit 160 "sehr hoch".
Der Arzt gab mir einen Beta-Blocker und riet mir, sofort ein Spital aufzusuchen.
(Kosten für diesen Arzt: 100 Baht).

Mir ging es die ganze Zeit aber recht gut. Nur dieser "Gummi" in der Lunge störte mich.
Ich konnte ganz normal gehen. Schaffte es auch problemlos über die Treppe in mein Zimmer im dritten Stock,
wo ich meinen Pass hatte, den ich natürlich für das Spital brauchte.

Etwa eine halbe Stunde später war ich dann schon in der Notaufnahme des Bangkok-Pattaya Spitals.
Dort wurde mir vier oder fünf Stunden lang das EKG aufgenommen und mehrmals das Blut abgenommen
(Angeblich sieht man gewisse Herzprobleme erste einige Stunden nach einem "Anfall" im Blut).
Auch wurde meine Lunge geröntgt.
Aber in dieser ganzen Zeit schlug mein Herz wieder ganz normal.
So wurde ich gegen ein Uhr morgens wieder entlassen und erhielt einen Termin am nächsten Tag.

Am nächsten Tag wurde ich  in die Herz-Abteilung geführt, wo mich dann Spezialisten untersuchten (Vorher nur Notfall-Ärzte der Nachtschicht).
Der zuständige Spezialist sah dann in den EKGs der letzen Nacht, dass meine rechte Herz-Seite ein wenig verzögert schlug.
Daraus und wegen der Beschreibung meines Druckgefühls in der Brust, befürchtete er ein Vor-Vor-Zeichen eines Infarkts.
Darum musste ich einen Herz-Stresstest machen:
Mit angeschlossenem EKG und Blutdruck-Messung auf dem Laufband rennen bis ich mich fast übegeben musste...
Resultat: Er hat mir gratuliert, dass mein Herz "in bester Ordnung" sei und dass ich mir keine Sorgen machen müsse.
Falls ich aber dieses Druckgefühle wieder habe, werde er mir  ein mobiles Langzeit EKG machen müssen...
Es ging mir aber dann die nächsten Tage sehr gut und ich flog in der Zwischenzeit nach Hause.
(Total Kosten für das Spital: ca. 13'000 Baht)

Zuhause in Liechtenstein brachte ich die Messkurven zu meinem Hausarzt, der aus allen Wolken fiel und mich notfallmässig bei einem Herz-Spezialisten anmeldete!
Grund: Für ihn klang meine Beschreibung eindeutig nach einem "Vorkammer-Flimmern" und weil ich dank meiner Familiengeschichte, Übergewicht und Kettenrauchen gleich alle Risikofaktoren verbinde,
sei ich "hochgradig Schlaganfall gefärdet"...

Also wurde ich hier wieder von einem Spezialisten untersucht.
Im Ultraschallbild wurde gleich bemerkt, dass man "selten so ein schönes, starkes Herz gesehen habe". Kaum Verkalkungen und alles I.O.
Beim Stresstest war auch alles einwandfrei: Für mein Alter alles "sehr gute Werte" (absolute identisches Resultat wie in Pattaya).
Auch Blutdruck und Ruhepuls "sehr gut"...Zusätzlich wurde Blut für unendlich viele Untersuchungen abgenommen (Die Resultate hab ich noch nicht).
Zudem erhielt ich ein Schreiben, mit dem ich im Falle eines weiteren "Anfalls" in jedes Spital gehen kann, wo mir unverzüglich das EKG gemacht werden kann.
Und am Montag erhalte ich für eine Woche ein mobiles EKG, um festzustellen, ob mein Herz öfters Rhytmusstöreungen hat.
Mit dem Resultat wird dann entschieden, ob und was für Medikamente ich eventuell schlucken muss (Blutverdünnung?, Betablocker?...)

Soweit so gut:
Es ist beruhigend für mich, dass die Spezialisten im Bangkok-Pattaya Spital zum EXAKT gleichen Resultat kamen,
wie eine der anerkanntesten Hertz-Spezialistinnen in meiner Heimat.

Ursache des "Anfalls" ist noch nicht klar:
Es kann die vererbte gleiche Herzrhythmusstörung sein, wie sie mein Vater hatte.
Es kann aber auch infolge des imensen Stresses sein:
Ich habe vor dem Anfall wegen eines privaten Anlasses mit ein paar Rockmusikern eine Woche lang
jede Nacht bis Sonnenaufgang extrem viel sehr laute Rock-Musik gehört, fast gar nicht geschlafen,
für meine Verhältnisse sehr viel Bier gesoffen und am Tag fast nur Kaffee und Cola (Zucker!) getrunken,
was bei den hohen Temperaturen an dem Tag sicher auch keine gute Idee war....
Auch in diesem Punkt sind sich die Spezialisten in Pattaya und zuhause  praktisch vollkommen einig.
Kann also über das Bangkok-Pattaya Spital in der Beziehung nur Gutes berichten.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: malakor am 27. Oktober 2012, 10:09:53
Kannst du nicht mal mit dem Rauchen aufhoeren ?
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 13:04:25
Kannst du nicht mal mit dem Rauchen aufhoeren ?
Jemand der sein Leben nicht ändert, um seine Krankheit zu besiegen, der hat noch nicht genug gelitten.
Mit solchen Menschen habe ich echt kein Mitleid.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: derbayer am 27. Oktober 2012, 13:11:11
Eigentlich war auch  ich so erboßt von Moesis "Erfahrungsbericht", daß ich ihm spontan eine fürchterliche  Abreibung verpassen wollte -
Ich habs gelassen. . :-X
Vielleicht tut sich was vernünftiges per PM.

...

Änderung: Überflüssiges und fehlerhaftes Vollzitat gelöscht
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: malakor am 27. Oktober 2012, 14:21:55
Das Zitat ist aber falsch wiedergegeben worden.    Meins war nur 1 Zeile.   !!
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Kern am 27. Oktober 2012, 14:39:22
Das stimmt, malakor.

Und wegen falschen Zitierens wird nun strafweise für einige Stunden in Bernds/derbayer Küche der Saft abgedreht. Heute gibts dann wahrscheinlich nur im Dunkeln belegte Schnittchen.  :-)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: malakor am 27. Oktober 2012, 14:49:22
Ich plaediere fuer mildernde Umstaende, da es das 1. Mal war.   ;}
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: aod am 27. Oktober 2012, 16:37:57
Heute gibts dann wahrscheinlich nur im Dunkeln belegte Schnittchen.  :-)

Das ist aber eine feine Formulierung  :)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 18:08:42
Kannst du nicht mal mit dem Rauchen aufhoeren ?
Das wäre sicher kein Fehler, aber mit dem was hier passiert ist, hat das Rauchen nichts zu tun.
Vom Rauchen verursachte Schäden konnten auch (noch) nicht gefunden werden:
Das Herz arbeitet unter Last noch "sehr gut" und ist auch für mein Alter "erstaunlich wenig verkalkt".

Mein Vater war übrigens sein Leben lang Nichtraucher.
Trotzem hatte er auch solche Rhythmusstörungen und in der Folge einen schweren Schlaganfall.
Auch sein Vater und sein Bruder starben an Herzproblemen.
Darum liegt die Vermutung nahe, dass ich die Veranlagung geerbt habe.

Natürlich sagte mir vorher schon jeder Arzt, dass ich besser mit dem Rauchen aufhören sollte.
Aber jetzt werden die Schwerpunkte mehr auf mein Übergewicht, mein Bewegungsmangel und meinen häufigen Stress und Schlafmangel gelegt.
Auch der falsche Umgang mit viel zu viel Kaffe und Zucker (Coca Cola!) gerade in der Tropenhitze spielen eine Rolle.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 18:59:12
Darum liegt die Vermutung nahe, dass ich die Veranlagung geerbt habe.
Die Vererbung hast Du und die genetischen Voraussetzungen für bestimmte andere Krankheiten ebenfalls aber nur Du alleine entscheidest, ob all diese Krankheiten ausbrechen oder nicht. Die Ernährung machts. Leider wurde mein Video auf youtube wegen eines Urheberrechtsverstosses gesperrt aber besorge dir mal das Buch: China Study. (http://verlag-systemische-medizin.de/china-study) Da wird auch dir ein Licht aufgehen und schlussendlich ist jeder selbst schuld, woran er verreckt, auch wenn uns das die Ärzteschaft ausreden will.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 19:11:54
Jemand der sein Leben nicht ändert, um seine Krankheit zu besiegen, der hat noch nicht genug gelitten.
Mit solchen Menschen habe ich echt kein Mitleid.

Ich glaub da hast Du mich völlig falsch verstanden:
Ich brauche kein Mitleid, weil es mir nach wie vor recht gut geht.
Ich hatte ausser einem merkwürdigen Druckgefühl in der Lunge auch keine Schmerzen oder sonst was.

Zweitens werde ich mein Leben ändern müssen:
Das hat aber in dem Fall (noch) nichts mit dem Rauchen zu tun: Mein Herz ist tadellos durchblutet und in "bester Verfassung".
Das ganze hatte nicht das Geringste mit einem Infarkt zu tun!
Die Störungen wurden nicht durch verstopfte Blutgefässe ausgelöst, sondern über die elektrischen Signale, die das Herz takten.
Das kann eine reine Veranlagung sein (wie sie mein Vater hatte), oder durch andere Faktoren ausgelöst worden sein.
Möglichkeiten gibt es viele: Erschöpfung, Allergischer Schock..., zuviel Kaffe und andere "Drogen"

Was die genaue Ursache war wird gerade versucht zu ermitteln.
Hoffe dass das mobile Langzeit-EKG bestätigt, dass ich solche Rhythmusstörungen nicht öfter oder dauernd habe.
Dann wäre es kein ernsthafter Problem.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Burianer am 27. Oktober 2012, 19:22:31
Sorry Moesi,  so gern  ich Dich hab,  Bewegung tut nun mal allen Menschen gut.
Dass Du viel Unterwegs bist, ist Deine  Sache. Dass Du dann  auch mal einen kleinen  Herzklabuster bekommst   ist schon fast normal    :-X
Ich frage mich wirklich, wo und was und wie Du immer schreibst.  immer Unterwegs bist und das   nochalles hier berichtest.  >:(
Ich wuensche Dir , gute Besserung   und  dass Du uns noch lange Deine Bericht schreiben kannst.
Bei all Deinen Jomtien, Paty oder sost was,   Buriram  ist  auch schoen .    Nur nicht  so  atraktive   :-*
Ich bin schon alleine  von einem Flug ko  {;   mir geht die lange Flugzeit auf die Nerven  {[
Herzruetmusstoerungen   ??? 




.
Halt Dich Gesund    und bleib wie immer  munter }}
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 19:29:53
Eigentlich war auch  ich so erboßt von Moesis "Erfahrungsbericht", daß ich ihm spontan eine fürchterliche  Abreibung verpassen wollte -
Ich habs gelassen. . :-X
Vielleicht tut sich was vernünftiges per PM.

Danke für Deine ausführliche PM.
Hoffe, dass Du mich nach meiner Antwort besser verstehst.

(Bin nach der jahrelangen Krankengeschichte meines Vaters nicht unvorbereitet auf das was nun meine Pumpe macht und was auf mich zukommt.
Vielleicht kommt das darum bei Euch nun "zu gelassen" rüber. Ich bin auch relativ gelassen, weil ich bereits gesehen habe, dass die Fehler,
die meinem Vater erst nach jahrelangen schweren Herzrhythmusstörungen schlussendlich in Form eines massiven Hintschlags zum Verhängnis wurden,
heute von den Ärzten von Anfang an nicht mehr gemacht wurden).


PS: Mit meinem "Erfahrungs-Bericht" ging es mir mehr um den Vergleich der Untersuchungsresultate Zuhause und im Bangkok-Pattaya Spital.
Und die fast vollkommene Übereinstimmung fand ich sehr positiv.


Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 19:47:04
Danke Burianer

Wie gesagt: Mein Herz hat nur etwa 30 Minuten lang "geflimmert" oder was auch immer.
Das kann es durchaus geben bei Erschöpfungszuständen ...und nach sehr viel Kaffe an jenem recht heissen Tag ...
Ausserdem hatte ich die Tage vorher für mich ungewöhnlich viel Alkohohl getrunken, weil wir praktisch eine Woche durchgefeiert haben.
Auch das dürfte eine Rolle gespielt haben. Man wird ja nicht jünger ...

Laut meiner Ärzte gibt es das häufig. Viele Patienten merken das nicht einmal.
Das wird erst ein Problem, wenn solche "Anfälle" häufig vorkommen und vor allem, wenn sie länger dauern oder wenn das Herz bereits angeschlagen ist.
Das alles trifft bei mir vermutlich (noch) nicht zu.

Darum habe ich im Moment noch keine Panik.

Ja, Bewegung brauche ich dringend mehr.
Muss auch unbedingt ein paar Kilos abspecken (112kg bei 191cm).
Auch ohne Herzprobleme fühle ich mich mit dem Bauch nicht mehr gut.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 19:48:36
Jemand der sein Leben nicht ändert, um seine Krankheit zu besiegen, der hat noch nicht genug gelitten.
Mit solchen Menschen habe ich echt kein Mitleid.

Ich glaub da hast Du mich völlig falsch verstanden
Und ich glaube, Du hast mich völlig falsch verstanden. Ich sag es jetzt nochmals. Wer krank wird oder ist, hat selbst Schuld daran. Das liegt nicht an seiner Genetik/Vererbung sondern an seiner Ernährung! Nun etwas klarer?
Darum habe ich im Moment noch keine Panik.
Nur keine Angst, die wird noch kommen.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: asiatico am 27. Oktober 2012, 19:53:19
Karlsson. woher willst das das wissen? Bist du Mediziner und kennst Moesis Krankengeschichte? Nach dem was Moesi hier geschrieben hat waren die Raucherei und sein sonstiger ungesunder Lebenswandel nach Auffassung der Ärzte nicht ursächlich für das Problem. Das sollten wir als Tatsache einfach so stehen lassen.

Die Ratschläge zur Änderung des Lebenswandels sind zwar wohlbegründet, aber gehen hier am Thema vorbei.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Shogun am 27. Oktober 2012, 19:56:45
@ Karlsson,
dann wünsche ich Dir viel Glück
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 20:25:03
Ich sag es jetzt nochmals. Wer krank wird oder ist, hat selbst Schuld daran. Das liegt nicht an seiner Genetik/Vererbung sondern an seiner Ernährung! Nun etwas klarer?
Da widerspreche ich Dir auch nicht ganz.

Ich lege viel Wert auf gesunde Ernährung.

Bei der Vererbung kann ich Dir aber nicht zustimmen.
Habe von meinem Vater bereits "Hämachromatose" geerbt.
Dadurch kann ich meinen Eisen-Gehalt im Körper nicht regeln.
Ich muss daher alle drei Monate mein Blut kontrollieren und gelegentlich Aderlässe machen,
um gegenenenfalls das überflüssige Eisen aus dem Körper zu bringen.
Solange das Eisen im grünen Bereich ist, ist das absolut kein Problem (aber sehr fatal, wenn das Eisen zu hoch wird!)
Offenbar neigen Hämachromatose-Patienten häufiger zu Herzrhythmus-Störungen.

Für Panik sehe ich noch keinen Grund.
Bin auch nicht der, der gleich zu Panik neigt.
Habe in meinem Leben schon zu viel erlebt.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 20:34:22
Die Ratschläge zur Änderung des Lebenswandels sind zwar wohlbegründet, aber gehen hier am Thema vorbei.

Natürlich:
- Mehr Bewegung
- Gesünderes Essen
- Weniger Zucker (Coca Cola!)
- Kein Übergewicht
- Genug Schlaf
- Weniger Stress
- Weniger Kaffe, zumindest wenn es sehr heiss ist.
- Aufhören zu Rauchen

Das alles wird in jeden Falle zu einem besseren Wohlbefinden führen.
Aber ausser dem Stress hat mein Vater hier in jedem Punkt alles vorbildlich gemacht.
Trotzdem litt er unter schweren Herzrhythmusstörungen.
Denke, dass hier eine rein vererbte Veranlagung besteht.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 20:45:38
Karlsson. woher willst das das wissen? Bist du Mediziner und kennst Moesis Krankengeschichte?
Wohin hat ihn sein bisheriger Lebenswandel gebracht? Bis genau an diesen Punkt an dem er heute steht, richtig?
@ Karlsson,
dann wünsche ich Dir viel Glück
Ich dir auch, Du wirst es brauchen.
Bei der Vererbung kann ich Dir aber nicht zustimmen.
OK, mal ein kleines Denkspiel. Eine Asiatische Familie aus Japan welche sich hauptsächlich von Fisch, Algen, Gemüse und dergleichen ernährt, wandert in die USA aus und passt ihre Ernährung den typischen amerikanischen Gewohnheiten an. Also immer feste rein mit dem Frühstücksspeck, den Eiern, den Milchshakes und den Burgern. Nach einigen Jahren zeigen sich die ersten Anzeichen von koronaren Herzerkrankungen. Woher kommen diese nun, wenn ihre Gene doch eigentlich die gleichen geblieben sind? Es geht aber noch weiter und zwar kommt der Vater im fortgeschrittenen Alter mit Demenz ins Pflegeheim. Warum dass den nun schon wieder? Demenz und koronare Herzerkrankungen sind in den traditionell lebenden Teilen Japans praktisch unbekannt. Warum bekommen Auswanderer die gleichen Krankheiten wie sie in diesem Land üblich sind, wenn sie auch ihre Ernährung anpassen? Weil der Onkel Doktor keine Erklärung dafür hat? Ich bin mir sicher dass sie es wissen aber es uns nicht sagen wollen. Mit Gesunden und Toten lassen sich schlecht Geld verdienen. Das kann man nur mit Patienten die immer mal wieder rein schauen und ne neue Packung Tabletten wollen.
Und bevor ihr nun weiter von etwas schreibt wovon ihr keine Ahnung habt, was hindert euch es auszuprobieren? Ihr nehmt weiterhin eure Tabletten aber stellt eure Ernährung um und beobachtet, wie sich die Blutwerte dramatisch ins positive verändern.     
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Shogun am 27. Oktober 2012, 20:58:33
echt, kennen wir uns?
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 27. Oktober 2012, 21:04:49
@Karlsson
Nikotin hat nicht nur schlechte Eigenschaften!
Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass Raucher weniger an Demenz leiden und dass Nikotin hier einen sehr positiven Einfluss hat!
Japaner rauchen bekanntlich sehr viel: Japanische Fluggeselschaften waren darum die letzten, in denen man noch Rauchen durfte!
Von den vier ältensten Menschen, die je gelebt haben waren drei Raucher.

Ich denke es geht hier weniger um das WAS, sondern vorallem um das WIEVIEL von was man isst, trinkt, raucht und tut.
Das hat schon Parazelsius so festgestellt.

Auch der psychische Zustand eines Menschen hat nachweisbar Einfluss auf die Gesundheit.
Japaner gelten wie alle Asiaten als sehr ausgeglichen.

Was das Essen in Asien betrift:
Mir tut das gut: Bei jedem langen Asien-Urlaub normalisiert sich mein Eisen-Gehalt im Blut (Hämachromatose).
Das liegt wohl daran, dass ich weniger Rindfleisch und Eier sondern vermehrt Hühnchen, Fisch und Gemüse esse.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 21:42:48
Nikotin hat nicht nur schlechte Eigenschaften!
Ja ich weiss, Rauchen ist gesund. Hat man den Soldaten im zweiten Weltkrieg schon erzählt und diejenigen die die Flucht aus Russland nach Hause nicht mehr geschafft haben waren allesamt Raucher.
Zitat
Was das Essen in Asien betrift:
Mir tut das gut: Bei jedem langen Asien-Urlaub normalisiert sich mein Eisen-Gehalt im Blut (Hämachromatose).
Das liegt wohl daran, dass ich weniger Rindfleisch und Eier sondern vermehrt Hühnchen, Fisch und Gemüse esse.
Könnte also tatsächlich etwas mit Ernährung zu tun haben, was?
Ich kenne da jemanden, der MC (Morbus Chron) hat und der durch meine Ernährungstipps geheilt wurde. Seine Ärzte behaupteten, dass das unmöglich sei aber wir wussten es, wie man nun sieht, besser.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: nompang am 27. Oktober 2012, 21:44:54
Soo schlimm ist dein Übergewicht auch wieder nicht (obwohl Frau und ich zusammen das knapp hinkriegen ;]).

Habe mal den BMI-Rechner bemüht, du hast 30,7:

BMI 25 bis 30
 
Sie sind leicht übergewichtig. Eine Ernährungs-Umstellung sowie 3-4 mal wöchentlich mindestens 30 Minuten Bewegung können helfen den BMI zu optimieren. Ihr Apotheker oder Drogist berät Sie gerne. Für Sie könnten diese weiteren Beiträge interessant sein:

 •
Das Jojo-Spiel mit den Diäten

•Basenreicher Speisezettel gegen Übersäuerung

Im übrigen dürfte vor allem dein Erlebnisbericht, was ja dein Anliegen war, die Expats in dieser Hinsicht beruhigen ;}
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: dii am 27. Oktober 2012, 21:48:16
...die Leute mag ich, die mit dem  {;  alle bekehren wollen  {/

...jeder nach seinem Gusto  >:
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 27. Oktober 2012, 21:55:38
Ich kenne da jemanden, der MC (Morbus Chron) hat und der durch meine Ernährungstipps geheilt wurde.
Und wie.wird die Colitis geheilt. ??? ???
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 22:19:04
Ich vermute mal, Du redest von Colitis ulcerosa? Genau gleich.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 27. Oktober 2012, 22:23:13
Ja so ist es.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 27. Oktober 2012, 23:22:42
OK, dann mal los:
- Fleisch, Fisch und vor allen Dingen Milch und deren Produkte sollte für dich weitestgehend tabu sein. (1x die Woche ist OK, aber nicht mehr).
- Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Fertigprodukte, Fastfood, Weissbrot und Süsskram (jede Art von Zucker) sind verboten.

Eine vollwertige möglichst vegane Ernährung ist gefordert. Also Salate, Gemüse, Früchte und täglich frisch gepresste Gemüse/Fruchtsäfte in unbegrenzter Menge. Darauf schauen dass der Rohkostanteil relativ hoch ist, also mehr als 50%. Zum Trinken hauptsächlich stilles Mineralwasser.
Wenn Du dir Sorgen wegen Eiweissmangel machst: Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Nüsse ausser Erdnüsse sind gute Eiweisslieferanten.
Während des ersten Monats solltest Du auf alle säure bildenden Nahrungsmittel (Fleisch, Milch und Produkte und Fisch) komplett verzichten. Danach 1x die Woche in kleinen Mengen OK. Nach einem Monat fühlst Du dich wie neu geboren, garantiert.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: georg am 27. Oktober 2012, 23:45:54
Und bevor ihr nun weiter von etwas schreibt wovon ihr keine Ahnung habt, was hindert euch es auszuprobieren? Ihr nehmt weiterhin eure Tabletten aber stellt eure Ernährung um und beobachtet, wie sich die Blutwerte dramatisch ins positive verändern.  

Wenn das so einfach wäre, aus meinem Bekanntenkreis haben es zwei Menschen probiert und tatsächlich geschafft sich aus den Abhängigkeiten zu befreien.
Es ist schwer sich aus diesen Abhängigkeiten zu befreien, die wie ein Ritual uns mitgegeben wurden diesen Kreislauf zu durchbrechen daran scheitern die meisten.
Wer dann doch mehr Wissen möchte empfehle ich den Klassiker "Willst Du gesund sein, vergiss den Kochtopf" von Helmut Wandmaker.

Stefan, kenn ich gut mit Herzrythmusstörungen, liegt bei uns auch in der Familie mein Vater nach einem Schlaganfall daran verstorben. Laut Untersuchungen vor meiner Verbeamtung habe ich diesen Fehler des Herzens auch von der Geburt an, juckt mich wenig heute kann ich drüber schmunzeln. Wie schon Karlsson schreibt kann man vieles zum positives ändern man ist selbst der Boss über seinen Körper das es dafür ein bisschen :) Disziplin braucht ist klar, von nichts kommt nichts.

Danke Stefan für deinen Erlebnisbericht es war ein wachrütteln wie Du auch erkannt hast um etwas zu ändern oder auch nicht, solche Signale/Erlebnisse bekommt jeder von uns im Leben. Früher haben mich die Menschen gefragt warum tust Du Dir das an, meine Antwort kann nicht anders mache es nicht um gesund oder länger zu leben sondern weil es mir dabei gut geht im Jetzt.
Dabei kann ich die Menschen auch gut verstehen wenn Sie nicht lassen können vom Kochtopf weil es Ihnen dabei gut geht, jeder von uns hat eine andere Aufgabe die er zu meistern hat im Leben, wäre ja langweilig wenn wir alle an der gleichen Aufgabe arbeiten würden. Trinken, Rauchen, Essen und dabei den Kochtopf heiligen kann auch entspannend wirken habe es des öfteren erlebt.

Auch hier im Forum haben wir einen Thread vom Bernd über das Kochen mit den Kulinarischen Genüssen einfach schön seine Beiträge wieviel Mühe und Zeit er dabei investiert.

Ach so fast vergessen, hier noch zwei Themen von mir angestossen vor langer langer Zeit als ich noch in Thailand verweilte

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=9740.0
Ich moechte gerne meinen Koerper mit natuerlichem Essen in Schuss halten.

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2992.0
Die Heilwirkung der Papaya
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: sonderfall am 28. Oktober 2012, 00:17:42
@karlsson

hast schon Recht, mit Deinen Thesen, da hat man zwar keinen Spaß mehr am Leben, doch man stirbt gesund.  {+
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 28. Oktober 2012, 00:31:49
@karlsson

hast schon Recht, mit Deinen Thesen, da hat man zwar keinen Spaß mehr am Leben, doch man stirbt gesund.  {+
Oh, ich wusste nicht das es Spass macht, sich täglich 4 bis 6 verschiedene Pillen rein zuziehen und dadurch hervorgerufenen Nebenwirkungen in ihrer reinsten Form zu spüren, für einen anständigen Ständer nen paar blaue Pillen zu brauchen und nach 5 mal zustossen schon ne Pause zu brauchen, weil die Pumpe nicht mehr mitmacht. Hinzu kommt, dass man rund 30 Jahre früher stirbt als nötig und die letzten 10 Jahre wie in einem Nebel des Vergessens an einem vorbeiziehen. Wenn dir das Spass macht, nur zu, mir nicht so besonders.   
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 28. Oktober 2012, 01:17:30
Karlsson

Da hast Du absolut recht.
Aber was hat das mit mir zu tun  ???

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 28. Oktober 2012, 03:28:46
Wie bitte? Also wenn Du das nicht langsam selbst weisst, dann kann ich dir auch nicht mehr helfen, sorry.
Für den Fall dass sich jemand dafür interessiert, was es für Auswirkungen hat, wenn ein ganzes Land wären vielen Jahren kein Fleisch mehr bekommt, dem kann geholfen werden.  Als im ersten und auch zweiten Weltkrieg das Fleisch für Soldaten gebraucht wurde und die normale Bevölkerung nur noch vegetarisches Essen hatte, sank die Sterblichkeitsrate bei koronaren Herzerkrankungen drastisch. Sobald der Krieg zu Ende war und auch die Landbevölkerung wieder Fleisch essen konnte, stieg diese wieder ebenso drastisch an.
Klick mich. (http://www.epi.umn.edu/cvdepi/photo.asp?id=33) oder mich. (http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/medizin/images/tierisches_fett_sterberate_x750.jpg)
Den ganzen Artikel findet ihr hier. (http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/medizin/massen_vegetarismus.shtml)
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: namtok am 28. Oktober 2012, 07:34:43
Als im ersten und auch zweiten Weltkrieg das Fleisch für Soldaten gebraucht wurde ...


Natürlich wurde das "gebraucht"  :P  Als Vegetarier an der Front  wird man ziemlich schnell "vom Fleisch" fallen  {-- , deshalb wird noch keine Armee der Welt ernsthafte "Langzeitversuche" mit einer kämpfenden vegetarisch ernährten Truppe unternommen haben
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: asiatico am 28. Oktober 2012, 10:11:00
stieg diese wieder ebenso drastisch an.

Darf ich dir beim Interpretieren deiner Statistiken helfen?

Dargestellt wird die Todesrate infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen pro 10.000 Einwohner in Norwegen während des 2.Weltkriegs. Vor dem Krieg betrug diese rund 30, während des Krieges ging sie bis auf 24 zurück, um danach wieder auf über 28 anzusteigen.

Selbst wenn wir konzedieren dass zwischen der vermuteten Ursache (Fett- bzw. Fleischkonsum) und der Wirkung (Todesrate) ein direkter Zusammenhang besteht, der Rückgang ist keineswegs "drastisch". Ein Rückgang von 30 auf 24 ist eine Verringerung um 20 Prozent. Das bedeutet: In 4 von 5 Fällen hat auch der verringerte Fettkonsum den Tod nicht verhindert. Und selbst bei der "ungesunden" Ernährung vor und nach dem Krieg sind pro Jahr nur 3 von 1.000 Einwohner an Herz- und Kreislauferkrankungen gestorben. Davon wären aber 2,4 auch bei gesunder Ernährung gestorben Die übrigen 997 haben trotz der ungesunden Lebensweise überlebt, oder sie sind an anderes Todesursachen gestorben.

Die von dir verlinkten Grafiken sind im übrigen ein gutes Beispiel für das Thema "So lügt man mit Statistik": Der Effekt erscheint nur deshalb so drastisch weil der Ursprung der Abszisse nicht wie üblich bei 0 liegt, sondern bei 22. So wird durch eine optische Verzerrung aus einem eher geringen Rückgang ein drastischer.

Wenn man den statistischen Zusammenhang aus der Studie auf die Anzahl der Mitglieder dieses Forums (zur Zeit gut 1800 inklusive Karteileiche) überträgt, dann wäre in etwa mit einem Ergebnis in folgender Größenordnung zu rechnen: Wenn alle 1800 zu Vegetariern werden dann wird es pro Jahr wahrscheinlich einen Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger geben.

Damit will ich gar nicht bestreiten dass eine ausgewogene Ernährung (sowie regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Alkohol, Nikotin, Koffein und andere Drogen, regelmäßiger Schlaf, weniger Stress und vieles mehr) dazu führen können dass wir gesünder und länger leben. Aber es ist eben kein direkter und eindeutiger Zusammenhang, und vor allem darf man aus Statistiken nicht auf Einzelfälle schließen. Jeder Arzt wird Member Moesi dazu raten das Rauchen aufzugeben und regelmäßig Sport zu treiben. Aber keiner kann ihm garantieren, dass dadurch seine Herzprobleme verschwinden. Denn die Zusammenhänge sind eben etwas komplexer.

Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 28. Oktober 2012, 13:11:31
Ein Rückgang von 30 auf 24 ist eine Verringerung um 20 Prozent.
Richtig, 20% ist gar nicht mal so schlecht. Mit wieviel % machen denn die Schulmediziner auf sich aufmerksam, 3 oder sind es gar 4%? Jeder Arzt der ernsthaft an der Gesundheit seiner Patienten interessiert ist, müsste auf 20% anspringen wie ein Bluthund und herausfinden wollen, warum das so ist und wie sich das noch steigern lässt. Wenn diese Menschen nun auch noch beste Nahrungsmittel zu sich genommen hätten, nicht mehr geraucht und leichten Sport betrieben hätten, so wäre der Rückgang bei 50% oder mehr und zwar garantiert. Ein Weltkrieg bringt ja ausser spärlich und schlechten Nahrungsmitteln auch eine ganze Menge an Stress und Angst mit sich und dass ein geschwächter herzkranker Mensch dann eher umfällt, dürfte auch dir einleuchten, oder? So gesehen sind 20% eine absolute Sensation.
Zitat
Jeder Arzt wird Member Moesi dazu raten das Rauchen aufzugeben und regelmäßig Sport zu treiben. Aber keiner kann ihm garantieren, dass dadurch seine Herzprobleme verschwinden. Denn die Zusammenhänge sind eben etwas komplexer.
Würde auch noch seine Ernährung umstellen, dann würden sie verschwinden. Ärzte interessiert Ernährung nur sehr wenig. Wie Du doch sicherlich auch weisst, so ist der Körper täglich damit beschäftigt, alte und beschädigte Körperzellen zu reparieren und neu aufzubauen. Wenn wir uns jetzt mal vorstellen, dass nach rund 11 Monaten jede einzelne Zelle unseres Körpers ersetzt und neu aufgebaut wurde, so sollte man doch eigentlich schon mal ernsthaft darüber nachdenken, was Ernährung für Einflüsse auf die Gesundheit hat, oder nicht? Wenn ich einen Motor aus minderwertigem Material herstelle, so wird er doch aller Wahrscheinlichkeit nach sehr viel schneller verschleissen als der gleiche Motor aus besten Materialien, oder etwa nicht? Wenn ich nun also 10 Motoren mit billigsten und minderwertigsten Materialien immer und immer wieder repariere, so werde ich eines Tages nicht mehr nachkommen mit Reparaturen. Wenn ich dann auch noch anderen Störfaktoren (in diesem Falle das Rauchen) ausgesetzt bin, so wird mir das kaum helfen die Arbeit zu erledigen.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 28. Oktober 2012, 14:49:42
Aber das mit dem gesund essen kommt mir langsam vor, wie die Klima-Erwärmung:
Jeden Tag eine neue Theorie. Was heute noch gesund ist,
 ist morgen schon tödlich und übermorgen wegen was anderem vergessen....

Ich hab mal ziemlich lange gegoogelt, weil ich nicht glauben konnte,
dass die ältesten Menschen die je gelebt haben tatsächlich Raucher waren.
Da gibts Beschreibungen was die täglich gegessen und getrungen haben.
Da gehört dazu: Schwarze Schokolade, Rotwein und natürlich Rauchen!

Nach aktuellen Theorien wären die also kaum bis zu 122 Jahren alt geworden.
Trotzdem weiss man, dass Schololade (nicht der Zucker) genau so wie Rotwein
und Nikotin auch sehr positive Wirkung auf unseren Körper hat.
Denke, dass das alles nur eine Frage der richtigen Menge ist.

Dann gibts ja noch Helmut Schmidts Gesundheitsgeheimnis:
http://www.youtube.com/watch?v=NF67xliipVQ
 C--

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 28. Oktober 2012, 16:06:13
Seit wann glaubt jemand einer Statistik, die er nicht selbst gefaelscht hat? {{

Warum nicht viel einfacher?
So gut wie alle Nahrungs- und Genussmittel sind irgendwo schaedlich, wenn sie im Uebermass konsumiert werden.
Unser Problem liegt doch wohl mehr darin, dass es uns so schwer faellt, uns auf ein vernuenftiges Mass zu beschraenken.
Grundsaetzlich sollten wir nicht vergessen, wo wir abstammungsgeschichtlich herkommen:
Wir sind Allesfresser, nicht viel anders als Schwein oder Baer, zu unseren natuerlichen Nahrungsressourcen zaehlen also Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette.Ausserdem benoetigen wir eine gewisse Menge an Schlackenstoffen, um unseren Darm bei Laune zu halten.
Ueblicherweise sind in einer ausgewogenen Mischung unserer Nahrungsbestandteile bereits alle notwendigen Vitamine und Mineralien enthalten.

Wer waehrend seiner Kindheit und seiner jugendlichen Koerperentwicklung ohne Ernaehrungsmangel gross geworden ist, muss noch schaffen, den Energiebedarf, der nach dem Ende des Koerperwachstums schrumpft, zu beruecksichtigen. Dann hat er alles getan, was er vernuenftigerweise tun konnte, um gesund zu leben. Ein wenig koerperliche Aktivitaet gehoert natuerlich auch noch dazu.

Ein wichtiger Umsstand ist damit aber noch nicht beruecksichtigt: Die Ursache vieler Erkraankungen aus Fehlern in unserem Koerper ist wahrscheinlich genetisch angelegt. Dafuer spricht die Haeufung bestimmter Erkrankungen in Familien. In manchen Familien sind z.B. Herzerkrankungen exotisch selten, in anderen Familien treten sie geradezu regelhaft auf. Man koennte natuerlich schlussfolgern, dass sich die Familienmitglieder der letztgenannten Familien alle falsch ernaehrt/verhalten haben, aber so einfach ist das dann eben doch nicht. Aus der Zwillingsforschung wissen wir, dass Zwillinge, die in unterschiedlichem Lebensumfeld aufgewachsen sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit die selben Krankheiten entwickeln. Die Bedeutung der Erbanlageen muss also hoch eingeschaetzt werden.
Andererseits duerfen sie nicht als Ausrede fuer Fehlverhalten herhalten.

Wer landlaeufig gesagt vernuenftig lebt und unnoetige Risiken meidet, wo immer das moeglich ist, tut alles, was man von ihm und was er von sich selbst erwarten kann.

Wolfram
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 14. November 2012, 21:44:24
Nochmal zu meinem Fall:

Mein Herz wurde zu Hause nochmal genauestens untersucht.
Unter anderem Stress-Test, Ultraschall, zahlreiche Blut-Tests, normale EKGs und 7 Tage EKG.

Resultat:
Nichts gefunden was nicht OK wäre.
Mein Herz ist "in bester Ordnung".

Weil ich aber anscheinend sehr genau eine "Herzflimmer-Attacke"  beschrieben habe
und nicht zuletzt weil mein Vater schon schwere Herz Rhytmus Probleme hatte,
kriege ich jetzt "bis auf weiteres rein präventiv" Beta-Blocker (Nebilet) und Blutverdünnung (Aspirine Cardio 100).
Mein Arzt will damit das Risiko eines Schlaganfalls wie ihn mein Vater hatte, so gut wie möglich ausschliessen.

Damit deckt sich der Befund fast zu 100% mit dem Resultat im Bangkok Pattaya Hospital.
Nur dass der Arzt hier heute vorsichtiger ist. Kein Wunder: Er hat damals auch meinen Vater behandelt...

PS: Zum Rauchen hat er nichts gesagt  ]-[
Aber mein Gewicht soll ich "dringend" um mindestens 10 Kg reduzieren (jetzt 108kg @191 cm)

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: nompang am 14. November 2012, 21:57:18
Lies mal hier:

  http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=13942.0  (http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=13942.0)

Schaden tuts sicher nicht :D
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 14. November 2012, 23:28:05
Seit wann glaubt jemand einer Statistik, die er nicht selbst gefaelscht hat?
Sorry aber das ist nicht mehr als ein Schenkelklopfer. Die überwiegende Zahl an Studien wird von der Fleisch und/oder Milchindustrie bezahlt und die werden ja wohl kaum Ergebnisse haben wollen, dass der ganze Mist den sie da verkaufen, hochgradig gefährlich ist, oder? Die Ergebnisse die da herauskommen kann man folgendermassen zusammenfassen: Zwischen Krankheiten und Verzehr von Milch und/oder Fleisch konnten keine Zusammenhänge gefunden werden. Es wird aber niemals heissen, dass man Kranke mit einer Fleisch-Milch Diät geheilt hat und genau das heisst es bei Studien, die von neutraler Stelle oder Vegetariern bezahlt wurde und bei welchen die Diät aus veganer Kost bestand.
Zitat
So gut wie alle Nahrungs- und Genussmittel sind irgendwo schaedlich, wenn sie im Uebermass konsumiert werden.
Seit der Mensch denkt, er wisse alles besser als die Natur muss man das leider so sagen, ja. Der Mensch pfuscht in allem drin herum und hat nicht den geringsten Schimmer, was er damit anrichtet sondern merkt es erst sehr viel später.
Zitat
Grundsaetzlich sollten wir nicht vergessen, wo wir abstammungsgeschichtlich herkommen: Wir sind Allesfresser, nicht viel anders als Schwein oder Baer, zu unseren natuerlichen Nahrungsressourcen zaehlen also Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette.Ausserdem benoetigen wir eine gewisse Menge an Schlackenstoffen, um unseren Darm bei Laune zu halten.
Wie unsere allernächsten Verwandten (Menschenaffen) sind wir Allesfresser, ja. Der Menschenaffe frisst in der Natur zwischen 0.5 und 4% Fleisch und nicht wie wir 20% und mehr. Dazu kommt bei uns noch eine ganze Menge an Milch und Milchprodukten welche der Affe nach der Entwöhnung nicht mehr zu sich nimmt. Der Rest besteht beinahe ausschliesslich aus Blättern und Wurzeln. Hinzu kommt, dass absolut alles davon roh ist.
Ich vermute, Du meintest nicht Schlackenstoffe sondern Ballaststoffe, also unverdauliche Faserstoffe der Pflanze.
Zitat
Man koennte natuerlich schlussfolgern, dass sich die Familienmitglieder der letztgenannten Familien alle falsch ernaehrt/verhalten haben, aber so einfach ist das dann eben doch nicht. Aus der Zwillingsforschung wissen wir, dass Zwillinge, die in unterschiedlichem Lebensumfeld aufgewachsen sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit die selben Krankheiten entwickeln. Die Bedeutung der Erbanlageen muss also hoch eingeschaetzt werden.
Auch das ist richtig aber die Wahrscheinlichkeit, dass der verschwundene Zwilling ähnlich viel tierisches Eiweiss zu sich nimmt wie es der andere tut, ist extrem hoch. Die Menge an tierischem Eiweiss macht es aus und nicht, ob man sehr viel Käse oder Kebap isst. Wenn die Gene bestimmen würden, woran wir erkranken, so müssten Menschen die auswandern und ihre Ernährungsgewohnheiten ändern trotzdem nicht an Krebs oder koronaren Herzerkrankungen sterben aber das tun sie, obwohl ihre Gene die gleichen bleiben.
Aber mein Gewicht soll ich "dringend" um mindestens 10 Kg reduzieren (jetzt 108kg @191 cm)
Selbst bei -25KG bist Du noch übergewichtig aber das wäre dann nicht mehr so schlimm.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 15. November 2012, 04:41:18
@Nompang und Karlsson

Unabhänging von dem was der Arzt sagt wollte ich den Bauch schon lange los haben.
Den Ranzen habe ich seit dem letzen (vergeblichen) Versuch mit dem Rauchen aufzuhören (2008).
Die letzen Monate kamen noch ein paar Kilo mehr dazu, weil ich seit August ungewöhnlich wenig Stress hatte.
Bei maximal 112 Kg hatte ich vor lauter Bauch schon langsam Mühe mir die Schuhe zu binden!
Und bei der Hitze in Thailand ist das Geschleppe auch nicht gerade angenehm.
Also muss das Ding weg, weiss nur noch nicht wie.

Vielleicht gehts einigermassen von selbst: Nächste Woche nochmal Stress in Shanghai und danach bald wieder lange Ferien in Thailand ...
Dazu werde ich fast vollständig auf Coca Cola verzichten... (Angeblich 25 Zuckerwürfel pro Liter).

Gruss aus Vaduz, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 15. November 2012, 17:28:02
Lieber Stefan,

Ich weiss nicht, ob Du die Tip-Zeitung liest.
In einer der frueheren Ausgaben hatte ich ueber Diaetmoeglichkeiten geschrieben, nachdem mich ein Forenkollege wegen seeiner Diaetprobleme angesprochen hatte.
Er hatte zu Beginn seiner Diat etwa 117 KG, war Diabetiker und hochdruckkrank.
Er hat meine Diaetempfehlungen aufgenommen, inzwischen wiegt er knapp 90 KG, Diabetes und Hochdruck sind Geschichte.

Abnehmen ist alles andere als leicht - vor allem, wenn man die Grundprinzipien von Gewichtszunahme und -abnahme nicht kennt.
Soll ich Dir da auf die Spruenge helfen? Oder leidest Du mahr an einem Mangel an Leidensdruck?

Prinzipiell ist Dir durchaus zu helfen, ein "Zuckerschlecken" wirds aber im wahrsten Sinn des Wortes nicht sein.

Wolfram
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 15. November 2012, 22:30:50
Danke fürs Angebot

Aber im Grunde weiss ich was ich zu tun habe  :'(
Denke mal dass mehr Bewegung und Wasser statt Cola alleine schon sehr viel bringen werden (Bier und andere alkoholische Getränke trinke ich selten).
Dann halt weniger essen und ein wenig darauf achten was ich esse.
Zuhause neben dem verlockend gefüllten Kühlschrank ist das deulich schwerer als unterwegs.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 16. November 2012, 00:16:21
Zuhause neben dem verlockend gefüllten Kühlschrank ist das deulich schwerer als unterwegs.
Genau das finde ich nicht. Wenn ich auf Reisen bin, gibt es praktisch ausschliesslich Süsskram oder mit Fleisch und Käse  belegte Weissbrötchen zu kaufen. Zu Hause habe ich auch immer einen gut gefüllten Kühlschrank und aus dem kann ich soviel essen wie ich will, ich nehme nicht zu was nicht an meinem Stoffwechsel liegt sondern an den Dingen die da drin sind.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: schiene am 16. November 2012, 00:39:26
[ Der Menschenaffe frisst in der Natur zwischen 0.5 und 4% Fleisch und nicht wie wir 20% und mehr. Dazu kommt bei uns noch eine ganze Menge an Milch und Milchprodukten welche der Affe nach der Entwöhnung nicht mehr zu sich nimmt. Der Rest besteht beinahe ausschliesslich aus Blättern und Wurzeln. Hinzu kommt, dass absolut alles davon roh ist.

jetzt könnte ich aber sagen....deshalb werden die Menschenaffen auch nur max.50 Jahre alt :-X
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Moesi am 16. November 2012, 03:18:21
Wenn ich auf Reisen bin, gibt es praktisch ausschliesslich Süsskram oder mit Fleisch und Käse  belegte Weissbrötchen zu kaufen.
Mach Dir keine Sorgen:
Ich bin dieses Jahr nur noch in China und Thailand unterwegs.
Da sind zumindest die belegten Brötchen sehr viel schwieriger zu kriegen als bei uns.
Zudem LIEBE ich die Asiatische Küche.
Und Süssigkeiten esse ich so gut wie nie.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: Karlsson am 16. November 2012, 03:19:36
jetzt könnte ich aber sagen....deshalb werden die Menschenaffen auch nur max.50 Jahre alt :-X
Mit dem Zusatz: in Gefangenschaft!!! aber vermutlich werden sie auch in freier Wildbahn kaum älter.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: kidpratunam am 16. November 2012, 10:41:49
Der Menschenaffe frisst in der Natur zwischen 0.5 und 4% Fleisch

Das unterscheidet den Menschen eben vom Menschenaffen. Unsere fernen Vorfahren haben beschlossen die Bäume zu verlassen und auf die Jagd zu gehen, sind jeden Tag zig Kilometer durch die Savanne einem leckeren Antilopensteak nachgelaufen. Und deren Gene tragen wir in uns: Für ein ordentliches Stück Fleisch lassen wir alles andere stehen. Die gesamte Entwicklung der menschlichen Kultur, alle modernen Errungenschaften sind aus diesem elementaren Antrieb entstanden, der Suche nach tierischem Eiweiß. Oder glaubt irgend jemand der Urmensch hätte gelernt das Feuer zu beherrschen nur um Gemüse kochen zu können? Unfug. Es war der verführerische Duft gebratenen Fleisches, der den Urmenschen dazu trieb die Natur zu beherrschen, das Feuer zu zähmen, Werkzeuge und Waffen zu entwickeln, sich mit Technik zu beschäftigen.

Der Fleischkonsum ermöglichte ein Wachstum des menschlichen Gehirns, was den Menschen wiederum zu den geistigen Leistungen befähigte, die die heutige Zivilisation hervorbrachten. Der Mensch ist zwar heute noch durchaus in der Lage sich vegetarisch zu ernähren, allerdings ist das gegen seine Natur, und die geistigen Leistungen bleiben dabei regelmäßig auf der Strecke. Jedenfalls  haben alle Vegetarier die ich kenne gehörig einen an der Klatsche, und diejenigen Menschenaffen die bei maximal 4% Fleisch geblieben sind leben heute noch auf den Bäumen.

Die Evolution lässt sich nicht rückgängig machen. Unser heutiges Problem ist nicht der Fleischkonsum, sondern die Tatsache dass wir nicht mehr 40 Kilometer durch die Savanne den Antilopen hinterher laufen müssen (und das auch gar nicht dürfen) wenn wir Lust auf Fleisch haben, sondern dass wir nur mit dem Auto zum Supermarkt zu fahren brauchen. Wir bewegen uns zu wenig, deshalb nehmen die Zivilisationskrankheiten immer mehr zu.

Dabei hat der moderne Mensch durchaus andere Wege entwickelt sich Bewegung zu verschaffen und seinen Jagdtrieb auszuleben. Wir können nicht mehr zurück in die Savanne, aber was früher die Antilopenjagd war ist heute der Fußball, ein Spiel das vom Charakter her der Antilopenjagd und damit dem Leben der Urmenschen noch am nächsten kommt. Wer 90 Minuten einem Ball nachläuft der kann selbst als Büromensch ohne Probleme hinterher ein paar Biere zischen und ein saftiges Steak essen.

Aber jedem das seine: Man kann sicher auch ausschließlich selbst gefördertes lebendiges Wasser trinken, und sich von Blättern und Wurzeln ernähren. Der weitere Verlauf der Evolution wird zeigen welche Lebensweise sich durchsetzt.
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: sansamaki am 16. November 2012, 13:12:29
Jedem nach seinem Geschmack aber Bitte keine Vegane Ernährung an unter 18 jährige.  :)
Titel: Re: Herzkrank - Herz OP im TV Heute!
Beitrag von: derbayer am 28. November 2012, 11:53:21


Heute im TV:

 
Skalpell bitte - Die Herzoperation (Live aufgenommen !)
Mittwoch, 28.11.2012 | 20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Skalpell bitte - Die Reportage
Nach der Herz-OP - Wie geht es dem Patienten?
Viereinhalb Stunden hat die Herz-OP gedauert, bei der einem 60jährigen Mann aus schwäbischen Rottenburg in der Universitätsklinik Tübingen drei Bypässe gelegt wurden. Den Genesungsverlauf haben wir in den nachfolgenden Monaten begleitet.

Die Zuschauer können Schritt für Schritt miterleben wie dem Patienten mit chirurgischer Präzision verstopfte Herzkranzarterien mit Bypässen überbrückt werden. Ein erstaunlich unblutiger Vorgang: Durch die modernen Operationstechniken fließt während des Eingriffes so gut wie kein Blut. Die filigrane Arbeit der Chirurgen am offenen Herzen zieht die Betrachter in den Bann und zeigt, wie faszinierend es ist, das Funktionieren des Körpers auf so unmittelbare Weise kennenzulernen. Immer wieder kommentieren die Chirurgen selbst ihr Vorgehen und ihre Entscheidungen während der Operation. Zusätzlich geben Experten aus der Klinik im Studio wertvolle Informationen rund um das Thema Herzgesundheit und erklären diese anschaulich mit Hilfe von Animationen und Anatomiemodellen.

http://www.swr.de/odysso/skalpell-bitte-herzoperation-tuebingen/-/id=1046894/nid=1046894/did=10474168/bv60nu/index.html
Titel: Re: Herzkrank in Thailand
Beitrag von: derbayer am 29. November 2012, 02:31:25


Jetzt !!

Skalpell bitte - Die Herzoperation (Live aufgenommen !)

siehe unten