ThailandTIP Forum

Thailand-Foren der TIP Zeitung => Meine Gesundheit => Thema gestartet von: isaanwerner † am 16. Mai 2012, 13:52:23

Titel: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: isaanwerner † am 16. Mai 2012, 13:52:23
Senioren nehmen zu viele Medikamente ein.

Von Sabine Maurer
© DPA

Nehmen Senioren verschiedene Medikamente ein, drohen Überdosierung, Wechsel- und Nebenwirkungen

Links
•   "Priscus-Liste": Arzneimittel können alte Menschen krank machen
•   Qualitätsbericht: Pflege-TÜV kritisiert Heim-Umgang mit Arzneien
•   Pillen-Cocktails: Senioren leiden unter Arzneimittel-Vergiftungen

Viele Senioren nehmen Arzneien – mehr als die Hälfte aller Rezepte in Deutschland werden für über 60-Jährige ausgestellt. Aber weniger wäre dabei häufig mehr. Denn die Medikamente können zu stark wirken, sich untereinander nicht vertragen oder schon längst nicht mehr notwendig sein. Auch die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen. „Manche Senioren leiden dauerhaft unter Nebenwirkungen und merken es gar nicht, weil sie sich daran gewöhnt haben“, sagt der Arzneimittel-Experte Gerd Glaeske von der Universität Bremen. Nach Auskunft der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) wird außerdem die Gefahr einer Medikamentensucht unterschätzt.

Arznei wird leicht überdosiert
Das erste große Problem: Medikamente wirken bei älteren Menschen anders als bei jüngeren, bei den Senioren kann es schnell zu Überdosierungen kommen. Denn die Wirkstoffe werden langsamer als in jungen Jahren aufgenommen und bleiben länger im Körper. Dies liegt zum einen an den Organen, die nicht mehr so schnell arbeiten. Der geringere Wasser8gehalt des Organismus sorgt zudem für ein dichteres Gewebe, in das die Wirkstoffe schwerer eindringen können. „Das ist vor allem bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln relevant, ihre dämpfende Wirkung hält länger an“, sagt Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Klinik in Warstein und Lippstadt.

Die Medikamente werden an jüngeren Menschen getestet, und danach richtet sich die empfohlene Dosis auf dem Beipackzettel. Diese Praxis bei den Zulassungsstudien für Medikamente hat ihren Grund: Die Probanden sollen „gesunde Kranke“ sein, also nur an der Krankheit leiden, gegen die das Medikament helfen soll. Anderenfalls könnte das Testergebnis verzerrt werden.

„Auch die Ärzte sind da manchmal etwas im Blindflug“, gibt Glaeske zu. „Sie müssen sich auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen.“ Die DHS empfiehlt, ab dem 65. Lebensjahr die Dosis um zehn Prozent und ab dem 75. Lebensjahr um 20 Prozent zu senken. Für jede weitere Dekade solle um weitere zehn Prozent reduziert werden. Dies ist allerdings nur eine Faustformel, die richtige Dosis hängt etwa auch vom Körpergewicht und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Man sollte die Dosis deshalb nur in Absprache mit seinem Arzt reduzieren.

Etwa jeder zweite Senior im Alter über 65 Jahren leidet mindestens an einer Krankheit, auch das führt zu Problemen. „Es gibt Leitlinien für die Behandlung einer Krankheit. Aber was machen wir mit jemandem, der mehrere Krankheiten hat?“, sagt Glaeske. Er fordert Studien über verbreitete Kombinationen von Medikamenten. Zudem gehen die Menschen wegen ihrer verschiedenen Krankheiten meist zu mehreren Ärzten.
Jeder Arzt verschreibt die Arznei, die aus seiner Sicht die vernünftigste ist. Es gibt jedoch keinen Mediziner, der die verschiedenen Behandlungen koordiniert. Die Wechselwirkungen der einzelnen Präparate sind nicht zu unterschätzen, auch steigt bei der Einnahme von mehreren Medikamenten das Risiko für Nebenwirkungen. Nikotin und Alkohol machen die Sache noch schlimmer. Rund jeder zehnte Senior wird wegen Neben- oder Wechselwirkungen ins Krankenhaus gebracht, sagt Glaeske. Auf jeden Fall sollten Patienten ihren Hausarzt über Verschreibungen von Fachärzten informieren.
Relevant sind nicht nur die rezeptpflichtigen Medikamente, sondern auch Arzneien aus der Apotheke und der Drogerie. „Die muss man sich kritisch ansehen“, sagt Holzbach. So kann Acetylsalicylsäure zu Magenblutungen führen. Pflanzliche Präparate aus der Drogerie können mit Medikamenten reagieren. Johanniskraut, das gegen depressive Stimmungen helfen soll, sorgt beispielsweise in höheren Dosen für einen schnelleren Abbau von Medikamenten.

In einen Teufelskreis können Schlafmittel führen. Sie helfen anfangs, dann gewöhnt sich der Körper daran, und der Mensch schläft wieder schlechter. Er erhöht die Dosis, die Nebenwirkungen treten auf: Er wird immer apathischer, kann sich nicht mehr konzentrieren. Der Betroffene sieht dies als Alterserscheinung oder schiebt es auf den fehlenden Schlaf, nicht jedoch auf das Medikament. Das nimmt er weiter und immer mehr davon. Auch bei anderen Medikamenten können die Nebenwirkungen gravierend sein. Im schlimmsten Fall werden etwa Leber und Nieren für immer geschädigt.

Mit dem Arzt absprechen
Auch eine weitere Gefahr wird unterschätzt: die Abhängigkeit von psychoaktiven Medikamenten. „Die Gefahr ist hoch“, sagt Christa Merfert-Diete von der DHS. Die meisten Medikamente, die süchtig machen können, enthalten einen Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine. Sie werden bei Angst, Schlafproblemen und zur Muskelentspannung eingesetzt. Nicht immer ist aber die Einsicht in das Problem gegeben. „Viele sehen das Suchtpotenzial von Medikamenten gar nicht“, sagt die Expertin. „Wenn das Beruhigungsmittel nicht mehr wirkt wie am Anfang, nehmen sie einfach mehr davon.“

Fachleute raten Senioren deshalb, sich die Namen von allen Medikamenten zu notieren und damit zum Arzt zu gehen. „Manche wissen gar nicht mehr, wofür sie welche Tablette überhaupt nehmen“, sagt Merfert-Diete. Der Arzt sollte überprüfen, ob die Medikamente überhaupt noch nötig sind, ob die Dosis in Ordnung ist und ob sich die Arzneien miteinander vertragen. Auf der Liste müssen auch die Arzneien notiert werden, die ohne Rezept in der Apotheke und in der Drogerie gekauft wurden. Ein weiterer guter Ansprechpartner ist der Apotheker. An ihn können sich auch Angehörige wenden, wenn sie sich zum Beispiel über den Medikamentenkonsum ihrer Eltern Sorgen machen.

Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: crazyandy am 23. September 2012, 23:40:11
Die Risiken und Nebenwirkungen bei Generika
Verbrauchern kommen günstige Nachahmer-Präparate zugute. Doch risikolos sind sie nicht: Die Kopie kann eine bis zu 20 Prozent schwächere oder bis zu 25 Prozent stärkere Wirkung haben als das Original.

http://www.welt.de/finanzen/article109417093/Die-Risiken-und-Nebenwirkungen-bei-Generika.html
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 24. September 2012, 01:17:33
Wir sollten vielleicht mal festhalten, dass Arzneimittel immer Gift sind. Jedes Arzneimittel, ob nun verschrieben oder frei verkäuflich, wird über die Leber abgebaut und schädigt diese deswegen. Dabei spielt die Wechselwirkung von Medikamenten nicht die geringste Rolle aber sie kann alles noch viel schlimmer machen.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Burianer am 08. November 2012, 06:55:53
Was man auch sonst so ueber die richtige Einnahme von Tabletten wissen sollte.  In unserem Alter benoetig ja fast jeder irgendwelche Medikamente.
Zitat
Richtige Einnahme von Medikamenten
Tabletten nicht mit Saft schlucken
http://www.n-tv.de/wissen/Tabletten-nicht-mit-Saft-schlucken-article7690906.html (http://www.n-tv.de/wissen/Tabletten-nicht-mit-Saft-schlucken-article7690906.html)
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Burianer am 08. November 2012, 08:59:59
 ???  irgendwie  muss man die ALTEN  ja  ]-[  befoerdern ?  
Es ist besser , man braucht keine  oder nur ein Minimum  an Medikamenten.
Nachtrag.
Zitat
Gefährliche Wechselwirkungen
Zehntausende sterben pro Jahr an Medikamenten
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/gefaehrliche-wechselwirkungen-zehntausende-patienten-pro-jahr-sterben-an-medikamenten_aid_854994.html (http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/gefaehrliche-wechselwirkungen-zehntausende-patienten-pro-jahr-sterben-an-medikamenten_aid_854994.html)
Im Notfall den Arzt oder ihren Apotheker fragen ? ,   wissen die auch ueber alles Bescheid . Wer nimmt welche und wieviele Tabletten.
Hier in Thailand sehe ich oft, wenn zum Bspl die Schwiegermama oder -papa zur Untersuchung ins Hospital gehen, kommen die mit Plastiktueten voller Medikamente zurueck.
Werden die Aerzte danach bezahlt ? wer wieviel  Tabletten verschreibt.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: dolaeh am 08. November 2012, 14:56:23
Mein Schwiegervater holt auch immer seine "Ration" im Krankenhaus ab, umsonst  {{
Ich habe ihm mal gesagt, dass die Tabletten nicts taugen wuerden, da es Kopien sind  ;)
Sie waeren umsonst, schaden wuerden sie ihm nicht, sagte er, wenn er sich da mal nicht taeuscht  {{
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: nompang am 08. November 2012, 19:15:00
Da kam kürzlich etwas im TV über Schönheits-Cremes, die auf dem Markt billig verkauft werden.

Da sieht man die Nebenwirkung etwas schneller als im Innenleben, die hatten teilweise eine Haut, die an Lepra erinnerte {[
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 08. November 2012, 23:41:08
Da kam kürzlich etwas im TV über Schönheits-Cremes, die auf dem Markt billig verkauft werden.

Da sieht man die Nebenwirkung etwas schneller als im Innenleben, die hatten teilweise eine Haut, die an Lepra erinnerte {[
Somit haben die Kopien der Schönheitscremes entgegen der originalen Cremes namhafter Hersteller also tatsächlich eine Wirkung?  :D
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: nompang am 09. November 2012, 00:08:02
 ;}

Nagel auf den Kopf getroffen :] [-]
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: georg am 10. November 2012, 23:26:21
Wir sollten vielleicht mal festhalten, dass Arzneimittel immer Gift sind.

Kann ich nur bestätigen,

sollte man noch sagen das alles was nicht direkt aus der Natur dem Körper zugefügt wird ist Gift.

Rohes Obst und Gemüse, Wildpflanzen, Nüsse, Trockenfrüchte sonnengetrocknet oder unter 40 Grad, roher Fisch und rohes Fleisch das sind Lebensmittel für ein Leben ohne Krankheiten und Arztsorgen.
Dazu sollte man noch erwähnen kaltgepresste Öle besorgt aus einer Ölmühle sowie lebendiges Wasser, denn auch Wasser ist nicht gleich Wasser.

In unserem Alter benoetig ja fast jeder irgendwelche Medikamente.

Genau fast jeder, Ausnahmen bestätigen die Regel das es auch anders geht.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 11. November 2012, 02:24:11
Na auf die Meinungen zu georgs Beitrag bin ich aber sowas von gespannt.
Das Problem bei 99.999% aller Kranken ist, dass sie ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen sondern lieber Chemie fressen und sich dadurch selbst ihr Grab etwas schneller schaufeln. Wenn man Tabletten und Pülverchen brauchen würde, müssten diese auf den Bäumen wachsen.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Bruno99 am 11. November 2012, 07:23:54
Das Problem bei 99.999% aller Kranken ist, dass sie ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen sondern lieber Chemie fressen und sich dadurch selbst ihr Grab etwas schneller schaufeln.

uynd ich dachte immer, dass frueher die Menschen ohne Medikamente viel juenger starben, die heutigen Lebenserwartungrn der Medizin und Forschung zu verdanken sind.

Ob die Chemie ein Segen oder ein Fluch ist lass ich hiermit mal offen, Tatsache ist ja dass der Mensch schlussendlich auch nur ein Produkt chemischer Reaktionen ist und die Chemie gezielt in einzelne Prozesse eingreift.

Wenn man Tabletten und Pülverchen brauchen würde, müssten diese auf den Bäumen wachsen.
     --C  

genau wie Computer, Flugzeuge, Telefone und Sticknadeln um sich dieses Weltbild zusammenzustricken   ;D
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 11. November 2012, 09:48:27
uynd ich dachte immer, dass frueher die Menschen ohne Medikamente viel juenger starben, die heutigen Lebenserwartungrn der Medizin und Forschung zu verdanken sind.
Etwas kurzsichtig, oder?
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Bruno99 am 11. November 2012, 09:54:26
Etwas kurzsichtig, oder?

dann erklaer das doch mal weitsichtig
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: boehm am 11. November 2012, 10:10:02
Rohes Obst und Gemüse, Wildpflanzen, Nüsse, Trockenfrüchte sonnengetrocknet oder unter 40 Grad, roher Fisch und rohes Fleisch das sind Lebensmittel für ein Leben ohne Krankheiten und Arztsorgen.
Dazu sollte man noch erwähnen kaltgepresste Öle besorgt aus einer Ölmühle sowie lebendiges Wasser, denn auch Wasser ist nicht gleich Wasser.

Wer lebt denn tatsächlich so, dass würde mich mal interessieren. ???

Wo bleibt da die Lebensfreude, wenn man auf ALLES was gut schmeckt verzichten soll?? ???
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: somtamplara am 11. November 2012, 10:43:19
"roher Fisch und rohes Fleisch" sind sogar Tipps die in TH lebensgefaehrlich sein koennen.

Ich gehoere zu denen, die gelegentlich rohes Rindfleisch essen in Form von (G)Koi Nuea (ก้อยเนื้อ), also eine Art angebeiztes Rindertatar.
Daneben auch die bekannten Namtok (น้ำตก) und Lap (ลาบ) und Steaks die auch nicht unbedingt "gut durch" sind.

Fuer alle anderen gilt aber: rohes Fleisch oder Fisch in Thailand, niemals!

Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 11. November 2012, 18:44:55
dann erklaer das doch mal weitsichtig
Aber gerne doch. Zuerst einmal etwas zur Schulmedizin allgemein. Diese hat heute einen Status bei uns wie früher beispielsweise die katholische Kirche. Was die Schulmedizin sagt, gilt als richtig, schliesslich sind das ja alles Schriftgelehrte. So nannte man früher die gleiche Sorte Menschen und genau diese Schriftgelehrten haben ebenso behauptet, die Erde sei eine Scheibe und wenn man zu nahe an den Rand der Erde reist, so fällt man runter. Es hat sehr lange Zeit gebraucht, bis von diesen Unsinn zur Wahrheit wechselte und die katholische Kirche hat Galileo Galilei kurz davor noch dazu gezwungen, das Gegenteil (eben die Scheiben Erde Theorie) zu behaupten. Wer krank ist, der geht zum Doktor. So hat das meine Grossmutter gemacht, meine Mamma tut es immer noch und ich habe das auch so gemacht. Das ganze Umfeld tut das und daher kommt auch dieser Starrsinn, die Medizin hat recht, was sie eben leider in 99% der Fälle nicht hat. Die Medizin behandelt immer nach dem Schema: mit Gesunden und Toten lässt sich kein Geld mehr verdienen und darum wird auch nicht näher auf solche Erfolge der Naturheilkunde eingegangen die Menschen rein mit Ernährungsumstellung heilen. Wenn es irgendwie für dich machbar ist, so beschaffe dir den Film: "Gabel statt Skalpell" (http://couchblick.de/unterhaltung/dvd-kino-filme/dvd-dokumentation-gabel-statt-skalpell-gesunder-leben-ohne-fleisc-12313/) Diesen Film gibt es im Internet auch als Stream oder download.
So und nun mal etwas zum Thema Lebenserwartung. Es ist richtig dass diese so hoch ist wie nie zuvor, obwohl sie jetzt wieder leicht fällt da Krebs und koronare Herzerkrankungen die Menschheit dahin raffen. Die Lebenserwartung wird mittels Geburten und Alter beim Tod ermittelt und dass es vor 150 Jahren sehr viel mehr Säuglingstote gab, sollte eigentlich bekannt sein. Im 19 Jahrhundert eroberten die Ärzte die damalige Frauendomäne der Geburten. Es wurden in Krankenhäusern Abteilungen eingerichtet, in welchen schwangere Frauen ihr Baby geboren haben. Damals war die Säuglings- und Frauensterberate sehr hoch durch das sogenannte "Kindbettfieber". Der ungarische Arzt Semmelweis entdeckte 1847 den Grund dafür: Die Ärzte, die die schwangeren Frauen untersuchten, hatten sich die Hände vorher nicht gewaschen. Sie infizierten die Frauen mit gefährlichen Keimen. Sobald sich die Ärzte vor der Untersuchung die Hände gewaschen hatten, sank die Sterblichkeitsrate dramatisch und somit stieg auch die Lebenserwartung stark. Ganz sicher ist das aber nicht der einzige Grund für die gestiegene Lebenserwartung sondern Lebensumstände wie Krieg oder allgemeine Unterernährung stellen alles andere als optimale Bedingungen dar für ein hohes Alter.
Krebs und koronare Herzerkrankungen gab es vor 150 oder mehr Jahren bei weitem nicht in diesem Ausmass wie heute sondern es hat nur die reichen Säcke getroffen die in raunen Mengen Fleisch, Milchprodukte und Eier gegessen haben denn diese Dinge waren damals viel zu teuer für die normale Landbevölkerung. Der Sonntagsbraten war damals noch etwas gesundes, weil es Fleisch eben nur einmal die Woche oder etwas seltener gab. Damals war das Fleisch auch von Tieren, die ein Leben leben durften und nicht wie heute zu über 90% aus der Mastanstalt stammen und nur dafür leben, um so schnell wie möglich geschlachtet zu werden. Die Qualität des Fleisches ist beträchtlich gesunken und kann heute nicht mehr als gesund bezeichnet werden. In den Ländern  mit vielen Mastbetrieben wie DACH oder die USA (über 95% des Fleisches stammt dort aus Mastbetrieben) war das Phänomen der Panikattacken welche zumeist nur Frauen haben vor der Einführung der Mastbetriebe nicht vorhanden. Erst seit es diese Mastbetriebe gibt, gibt es auch die Panikattacken.
Der menschliche Organismus kann nur richtig funktionieren wenn er sehr viele Ballaststoffe bekommt und Fleisch ist frei von Ballaststoffen. Früchte, Gemüse, Nüsse Salate und dergleichen sind reich an Ballaststoffen und der Darm kann erst dann richtig funktionieren. Sehr viele Krankheiten haben ihre Ursache in einem nicht richtig funktionierenden Darm. Die fehlenden Ballaststoffe sind dabei eine Sache, eine andere aber ist, dass Fleisch im menschlichen Darm verfault bevor es ausgeschieden wird da der Darm zu lang ist. Ein klein wenig wäre dabei aber nicht das Problem sondern es ist die Masse an tierischen Nahrungsmitteln wie wir sie heute konsumieren.   Studien haben ergeben dass alles über 5% gesundheitsschädlich ist und zu Krebs und koronaren Herzerkrankungen führt. Wir essen aber um die 20% und teilweise beträchtlich mehr täglich. Diese Studien haben auch bewiesen, dass koronare Herzerkrankungen durch eine Ernährungsumstellung reversibel sind, sich also zurück bilden. Glauben muss das selbstverständlich niemand aber die selben glauben ja auch, was ihnen die Ärzte ohne jegliche Beweise sagen.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Bruno99 am 11. November 2012, 20:02:45
Mein lieber Freund, es ist ja wirklich nett von dir sich die Muehe zu nehmen eine solch lange Antwort zu posten.
Generell wuerde ich dir empfehlen, zwischendurch mal ein paar Abschnitte und gelegentlich auch mal eine Leerzeile einzufuegen... es liest sich naemlich sehr viel einfacher, vor allem auf einem Breitbildschirm.

Zum Inhalt:
du wirfst den meisten Leuten vor, bedenkenlos an die Schulmedizin zu glauben, so wie vor dem Mittelalter die Erde als Scheibe angesehen wurde.
Dabei vergleichst sie sogar noch mit der kath. Kirche, die nun wirklich auf gar nichts anderem aufbaut als vorbehaltlosem Glaube, wo aber die Schulmedizin, und auch die von dir wenig geliebte chemische Industrie, aber in der Lage ist Resultate jederzeit zu wiederholen, wie es bei wissenschaftlichen Experimenten auch verlangt wird.
Schlussendlich war es die Wissenschaft, die bewies, dass sich die Erde um die Sonne dreht und sie nicht im Mittelpunkt steht

Deine Methode, die ich eher im esoterischen Bereich ansiedle und damit als Glaubensfrage deklariere, mag fuer einige Leute zutreffen, bei anderen verpufft sie wirkungslos.
Bei einer Massenuntersuchung wuerde sie mit Bestimmtheit eine viel groessere Failure-Rate aufweisen als jedes bis heute zugelassene Medikament

Nun noch zur Lebenserwartung:
nach deiner Schilderung muesste demzufolge die Lebenserwartung bereits vor dem ersten WW massiv gestiegen sein, denn du erwaehnst

Zitat
Der ungarische Arzt Semmelweis entdeckte 1847 den Grund dafür: Die Ärzte, die die schwangeren Frauen untersuchten, hatten sich die Hände vorher nicht gewaschen. Sie infizierten die Frauen mit gefährlichen Keimen. Sobald sich die Ärzte vor der Untersuchung die Hände gewaschen hatten, sank die Sterblichkeitsrate dramatisch und somit stieg auch die Lebenserwartung stark.


das wuerde doch bedeuten, dass die Lebenserwartungskurve vor 1900 drastisch in die Hoehe schnellte und sich danach verflachen muesste, einverstanden ?

dann schau dir mal diesen Link, die Beschreibung und auch die Kurve an:
https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2010/236_2010.php#  

Zitat
Im Vergleich zur Situation um 1900 hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in etwa verdoppelt.

auch schreibst du

Zitat
Der menschliche Organismus kann nur richtig funktionieren wenn er sehr viele Ballaststoffe bekommt und Fleisch ist frei von Ballaststoffen.

da frag ich mich doch warum sind die Inuits nicht schon lange ausgestorben, respektive warum gibts die ueberhaupt  ???

Wie auch immer Karlsson, lebe du dein Leben wie du es fuer richtig haelst und moege dir dein Glaube ein langes, gesundes und beschwerdefreies Leben ermoeglichen   ;}
Solltest du mit deiner Lebensweise 100 Jahre alt werden hast du (fuer dich) Recht gehabt, andernfalls...    :-)  
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: georg am 11. November 2012, 21:32:28
Wer lebt denn tatsächlich so, dass würde mich mal interessieren. ???

ich mein lieber schon seit etlichen Jahren, etwa 15 werden es sein. Nein gehöre zu keiner Sekte mache es einfach weil es mir gut tut, bin selbst draufgekommen nach einer Experimentierungsphase von etwa 10 Jahren. Dabei interessiert es mich am wenigsten wie lange ich lebe sondern das es mir im Jetzt gut geht und möglichst unabhängig bin soweit es geht.

Wo bleibt da die Lebensfreude, wenn man auf ALLES was gut schmeckt verzichten soll?? ???

In diesen 10J hat mein Körper viel gelernt und es wäre für mich bestimmt kein Genuss ein Stück Steak und ein Bier zu trinken.

Was gut schmeckt ist relativ, unsere Geschmacksnerven sind verstellt und an die natürliche Ernährung nicht mehr gewöhnt wie es damals war als man von der Muttermilch auf die andere Kost die man bekommen hat umgestellt wurde.
Nach einem Fasten kann man noch am ehesten feststellen was einem gut bekommt, ein Apfel oder ein Schweinsbraten.

"roher Fisch und rohes Fleisch" sind sogar Tipps die in TH lebensgefaehrlich sein koennen.

Ich gehoere zu denen, die gelegentlich rohes Rindfleisch essen in Form von (G)Koi Nuea (ก้อยเนื้อ), also eine Art angebeiztes Rindertatar.
Daneben auch die bekannten Namtok (น้ำตก) und Lap (ลาบ) und Steaks die auch nicht unbedingt "gut durch" sind.

Fuer alle anderen gilt aber: rohes Fleisch oder Fisch in Thailand, niemals!

Kann man machen soweit man den Fisch und das Tier selbst fängt und dabei schlachtet, dann weiss man genau wie lange man es essen kann. Dabei kann man auch das frische Blut trinken wenn es einem Spass macht.
Die Eskimos haben auch keine Probleme beim Verzehr von rohem Fisch auch kein Vitamin C Mangel zum Beispiel, bedenke dabei es muss roh und frisch sein.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 11. November 2012, 22:23:25
...mag fuer einige Leute zutreffen, bei anderen verpufft sie wirkungslos.
Eben genau nicht. Das kann jeder überprüfen und innerhalb von 4 Wochen hat er glasklare Resultate die sich mit Hilfe der Schulmedizin und deren Blutbildern überprüfen lassen. Mit Hilfe von natürlichen Lebensmitteln den Blutdruck oder den Cholesterinspiegel senken, kann das die Schulmedizin auch?
Zitat
Bei einer Massenuntersuchung wuerde sie mit Bestimmtheit eine viel groessere Failure-Rate aufweisen als jedes bis heute zugelassene Medikament
Ja dumm das es das nicht tut. Auch das haben Studien schon bewiesen.
Zitat
nach deiner Schilderung muesste demzufolge die Lebenserwartung bereits vor dem ersten WW massiv gestiegen sein, denn du erwaehnst
Bemüh doch mal google nach "Kindbettfieber" (http://www.familienplanung.de/schwangerschaft/geburt/geburtsverlauf/das-heisse-wasser-in-der-geburtshilfe/), das wird dir helfen, glaub mir.
Zitat
Im Vergleich zur Situation um 1900 hat sich die Lebenserwartung Neugeborener in etwa verdoppelt.
Übrigens ist auf deiner Statistik die Jahre 1847 nicht drauf sondern nur danach, der Knick also ist nicht sichtbar. Wie ebenfalls gesagt ist nicht nur die Säuglingssterblichkeit für den Anstieg der Lebenserwartung verantwortlich sondern auch die Lebensumstände (Krieg, Nahrungsmittelunterversorgung).
Zitat
da frag ich mich doch warum sind die Inuits nicht schon lange ausgestorben, respektive warum gibts die ueberhaupt  ???
Wer sind die Inuits? nie gehört. Aber hast Du schon mal was von den Eskimos gehört? Deren Lebenserwartung ist weltweit die mit Abstand tiefste weil sie ebenfast ausschliesslich Fleisch und Fisch essen aber auch das wird für dich Esoterikgeschwafel sein, gell?
Können die Schulmediziner Bluthochdruck heilen? Was ist mit dem hohen Cholesterinspiegel? Wie sieht es mit Krebs aus, oder TB? Schon mal etwas von Dr. Max Gerson (http://www.stilles-haus.de/gesundheitsurlaub/ernaehrungstherapie-gesunde-ernaehrung/dr-max-gerson-therapie-bei-schweren-krankheiten.html) gehört? Er hatte damals mit seiner Saftkur eine Heilungsrate bei schwarzem Hautkrebs von um die 50% und das bei Patienten, welche die Schulmedizin als nicht therapierbar aufgegeben hat.  Hast Du auch schon einmal etwas von Dr. Sauerbruch gehört? Der überliess Gerson 250 TB Patienten die er nicht mehr therapieren konnte. Gerson heilte 246 von ihnen einzig und alleine mit Gemüsesäften und Darmreinigung. Die Schulmedizin hatte nichts anders zu tun als ihn zu denunzieren anstatt sich seine Behandlung näher anzusehen. Diese Hexenjagt gig sogar so weit, dass die Ärztegesellschaft jedem Schulmediziner drohte, die Zulassung zu entziehen, wenn sie seine Methode untersuchen wollten. Solche Erfolge sind absolute Utopie in der Schulmedizin. Bei Krebs werden die Patienten mit stark krebserregenden Mitteln (Chemotherapie) behandelt, sind denn die nicht ganz dicht?
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Bruno99 am 12. November 2012, 00:09:54
@Karlsson

Ich nehme die Bemerkung von wegen Esotherik und so zurueck... echt wahr.

Dafuer stelle ich dich jetzt in die Ecke der Anhaenger fuer Verschwoerungstheorien

Diese Hexenjagt gig sogar so weit, dass die Ärztegesellschaft jedem Schulmediziner drohte, die Zulassung zu entziehen, wenn sie seine Methode untersuchen wollten.

trink doch einfach noch einen Saft, du weisst ja wofuer er gut ist.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: malakor am 12. November 2012, 06:40:04
Aber wohl doch keinen Gerstensaft.    :-)
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Burianer am 12. November 2012, 07:06:10
 [-]  Hopfen  und Malz,  Gott erhalts.
In Bayern gilt Bier als Medizin.  Aber nur in Massen getrunken  :-X   dazu einen Radi und ne Brezen.   Alles Natur  {*
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: franzi am 12. November 2012, 18:52:10
@karlson und georg
Gesunde Ernaehrung ist zweifellos wichtig fuer die Gesundheit. Nur, wenn die Gene nicht passen, nuetzt auch eine gesunde Ernaehrung nix.

Wenns danach ginge, muesste ich zum Beispiel (da in meinen 25 "besten Jahren" Raubbau am Koerper und alles was dazugehoert betrieben) schon laengst hin sein.

Einem normalen Menschen deutet der Koerper eh an, was er braucht. Wenn man Lust auf ein ach so ungesunges Ei hat, soll man ein paar essen. Lust auf etwas Suesses, dann nix wie ran. Ein oder ein paar Bier gelegentlich, wo soll da das Problem sein.

Unmoeglich aber kann man hier rohes Fleisch essen. Meeresfruechte, wenn einem bekannt ist, woher sie kommen und wie alt sie sind, schon, wenn man sich nicht graust.

Gemuese ist hier glaube ich das groesste Problem. Weitaus ueberwiegend mit diversen Giften verseucht.

Abschliessend: Habe in meinem inzwischen langen Leben noch nie eine medizinische Pille geschluckt, ausser, wenn mir danach ist, ein verpoentes Schlafmittel (fuer die Leichtigkeit des Lebens).

Also nochmals. Gute Gene braucht man, um gesund zu bleiben.

fr
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 12. November 2012, 23:08:44
Also nochmals. Gute Gene braucht man, um gesund zu bleiben.
Gene sind die Bombe, die hochgeht oder eben nicht. Gene kann man sich am Besten als Bombe ohne Zünder vorstellen und wer sich dazu falsch ernährt, bekommt die passenden Zünder geliefert die dann die Bombe oder in diesem Falle Krankheit auslösen. Der Körper erneuert jeden Tag irgendwelche Körperzellen und nach rund 11 Monaten ist der gesamte Körper komplett erneuert. Wer sich nun also mit minderwertiger Nahrung vollstopft, wird auch minderwertige Zellen haben. Aus "Scheisse" kann auch der Körper kein Gold machen.

Zu Bruno99 sage ich nur, der muss aus der Medizin kommen denn solch rein inhaltslose Ignorierungen hört man nur von Leuten die mit der Medizin zu tun haben.   
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Bruno99 am 12. November 2012, 23:28:03
Zu Bruno99 sage ich nur, der muss aus der Medizin kommen denn solch rein inhaltslose Ignorierungen hört man nur von Leuten die mit der Medizin zu tun haben.   

 ;]  lesen bildet mein lieber Karlsson  ;D

wuerdest du nicht nur diesen Thread verfolgen waere dir meine (berufliche)  Herkunft bestens bekannt   >:


Der Körper erneuert jeden Tag irgendwelche Körperzellen und nach rund 11 Monaten ist der gesamte Körper komplett erneuert.

das hat schon was an sich, denn jedes mal wenn ich an meinem Geburtstag in den Spiegel schau habe ich das Gefuehl ich habe mich in den letzten Monaten veraendert  ;]

wobei ich das nicht unbedingt mit einer Auffrischung gleich setzen wuerde  :-X

BTW, die 11 Monate kommen mir irgendwie bekannt vor... etwa aus der Homoeopathie   ???
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: georg am 13. November 2012, 02:00:43
Einem normalen Menschen deutet der Koerper eh an, was er braucht. Wenn man Lust auf ein ach so ungesunges Ei hat, soll man ein paar essen. Lust auf etwas Suesses, dann nix wie ran. Ein oder ein paar Bier gelegentlich, wo soll da das Problem sein.

@franzi
bin auch der Meinung man soll sich nicht dazu zwingen, auf seinen Körper hören weil der weiss am besten was man braucht oder weniger braucht.

Viele denken das bei meiner Ernärungsweise ich mich zu etwas zwinge dabei ist es genau das Gegenteil Spass muss man dabei haben sonst wirds eine Quälerei oder eine Selbstauferlegte Diät. Das dabei etwas für die Gesundheit rauskommt und man weniger anfällig ist für Krankheiten nehme ich halt so mit. Klar nach sovielen Jahren ohne Arzt und irgendwelche Wehwechen und ohne Pillen selbstverständlich erkennt man woran es mangelt in unserer Gesellschaft.

Sage auch nicht das es ganz ohne Mediziner geht, nur so nebenbei Unfälle passieren tagtäglich und da braucht man auch die Orthopäden und Chirurgen aber die meisten Krankheiten sind Zivilisationskrankheiten und von denen lebt ein ganzer Gesundheitszweig der auch seine Berechtigung hat.
Letztendlich sind wir Menschen daran schuld ohne eine grosse Nachfrage würde es auch ein weniger grosses Angebot an Ärzten geben, alles hat aber seine Berechtigung und ist gut wie es läuft. Nur durch Fehler lernen wir und kommen dabei ein Stück weiter.

@karlson und georg
Wenns danach ginge, muesste ich zum Beispiel (da in meinen 25 "besten Jahren" Raubbau am Koerper und alles was dazugehoert betrieben) schon laengst hin sein.

@franzi
Meine ganz persönliche Meinung dazu, damit möchte ich auch keine weitere endlose Diskussion (oder esoterische Ecke) anstoßen. Der Mensch (Seele) bekommt mit der Geburt auch den Tag des Todes mitgeteilt. Wenn wir inkarnieren in den jetzigen Körper wählen wir uns sehr behutsam vorher aus was und wen wir in diesem Leben treffen, den groben Fahrplan legen wir vorher fest. Klar treffen wir Entscheidungen z.B. ob wir uns heute besaufen oder eine Dame aufreissen sind aber Momententscheidungen was im großen und ganzen unseren Fahrplan nicht ändert.

Was ich damit sagen möchte man kann weniger gesund leben, rauchen, sehr oft anstossen u.s.w. seine innere Uhr wird dabei nicht so damit beeinflusst.

Selbst kann ich mehr oder weniger entscheiden ob ich mehr krank oder gesund durchs Leben gehe ist immerhin schon mal was, letztendlich wie lange ich lebe damit nicht.
Ist meine persönliche Meinung.
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Kern am 13. November 2012, 03:10:25
Der Körper erneuert jeden Tag irgendwelche Körperzellen und nach rund 11 Monaten ist der gesamte Körper komplett erneuert.

Das stimmt leider nicht ganz, auch wenn sich beispielsweise jeder Querschnittsgelähmte darüber unbandig freuen tät.
Siehe z.B. aus  http://www.meine-molekuele.de/der-programmierte-zelltod-apoptose/   (http://www.meine-molekuele.de/der-programmierte-zelltod-apoptose/)

Zitat
Tab. 16: Lebensdauer einiger Organzellen

Gewebe/Organ   Lebensdauer (Durchschnitt)
Dünndarm (Epithel)   1,4 Tage
Magenausgang (Epithel)   1,8 Tage
Enddarm (Epithel)   6,2 Tage
Hautepidermis   19,2 Tage
Harnblase (Epithel)   66,5 Tage
Rote Blutkörperchen   120 Tage
Leber (Drüsenepithel)   222 Tage
Lymphozyten   5 Tage bis Jahre
Knochenzellen   25-30 Jahre
Eizellen (Oozyten)   keine Erneuerung
Nervenzellen   keine Erneuerung
Schweißdrüsenzellen   keine Erneuerung
Titel: Re: Wenn Arznei zu Gift wird
Beitrag von: Karlsson am 13. November 2012, 04:06:27
Das stimmt leider nicht ganz, auch wenn sich beispielsweise jeder Querschnittsgelähmte darüber unbandig freuen tät.
Solche Dinge sind etwas anderes da ja auch andere abgeschnittene Körperteile nicht nachwachsen.
Den Rest habe ich im Netz auch in etwa so gefunden, interessant. Aber ganz falsch scheine ich grundsätzlich mit der Zellerneuerung nicht zu liegen und auf die Qualität des Essens kommt es an denn wie hier zensiert: aus S.c.h.e.i.s.s.e kann der Körper kein Gold machen. Alkohol ist ein Zellgift, genauso wie Nikotin oder Flur (Zahnpasta). Grundsätzlich muss man sagen dass nur das Beste gut genug ist um gesund zu bleiben und das Vegetarier, Veganer und Rohköstler wesentlich gesünder sind als normale Fleischesser von heute lässt sich nicht wegdiskutieren. Nicht umsonst rät selbst die Ärzteschaft zu mehr Gemüse und Früche und maximal 3 mal wöchentlich Fleisch.