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Thailand lokal => Thailands Nachbarländer => Thema gestartet von: Hancock am 12. November 2013, 05:40:19

Titel: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 12. November 2013, 05:40:19
Sieben Tage Birma

Eine kleine Geschichte in drei Teilen

Teil 1


Im Mai 2010 unternahm ich einen siebentägigen Ausflug von Thailand nach Birma, also etwa ein Jahr vor der Öffnungspolitik des Landes mit dem anschließenden Touriboom. Vor diesem Ausflug hielt ich mich schon 12 Nächte in Thailand auf. Es war die Zeit der Redshirt-Demonstrationen, wie sich sicherlich jeder erinnern kann.
Es war ein merkwürdiger Aufenthalt, denn ich war zu der Zeit in Bangkok, als das Militär die Blockade gewaltsam beendete.

Am ersten Tag der gewaltsamen Niederschlagung setzte ich mich in Chinatown in ein Taxi und ließ mich zum Flughafen fahren. Auf dem Highway sah ich einige dichte Rauchschwaden in der Innenstadt. Ich kam mir vor wie eine der berühmten Ratten, die das sinkende Schiff verlassen. Aber dies war nicht irgendein Schiff, es war mein geliebtes Bangkok...   :(

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Suvarnabhumi-Airport-Bangkok.jpg)


Von Suvarnabhumi-Airport flog ich am späten Mittag mit Bangkok Airways nach Rangoon. - Ich hätte den Flug auch viel billiger mir Air Asia antreten können, aber der Air Asia - Flug startet gegen 7:30 am Morgen, und das ist nun wirklich nicht meine Zeit!!! 
Nach gut 1 1/2 Stunden Flug erreichte ich Rangoon. Dort wartete ein Angestellter meiner gebuchten Unterkunft auf mich. Dieser Service war inklusive, und da ich mich in Birma bzw. Rangoon nicht auskannte, es war mein ersten Besuch dort, nahm ich dieses Angebot gerne an.  ;}

Fahrt zur Unterkunft
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i1wNbGnEGfI (http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i1wNbGnEGfI)


Was mir als erstes auffiel, war der Zustand der Fahrzeuge in Rangoon. Bei uns in DACH würden die Fahrzeuge nicht auf dem Schrottplatz landen, sie wären schon mindestens 10 Jahre dort!!! 
Als ich im Wagen der Unterkunft saß, wollte ich mich als guter Deutscher anschnallen. Ging aber natürlich nicht, wie fast alles in diesem Gefährt. "Car is disabled", meinte der Fahrer lachend zu mir! Naja, wenigstens fuhr es...  ;D

Der Flughafen von Rangoon liegt etwas außerhalb, so kam ich nach etwa 45 Minuten Fahrt vor meiner Unterkunft an, dem Ocean Pearl Inn.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4152.jpg)


Das Zimmer hatte ich bereits von Deutschland aus gebucht, und alles klappte problemlos.

Man sollte man in Birma versuchen, möglichst viel seines Geldes bei den kleinen Händlern, Restaurants und Unterkünften zu verbrauchen. Die großen Unternehmen sind in der Hand der Militärjunta bzw. ihrer Günstlinge, eine Unterstützung dieser Gesellen sollte man möglichst vermeiden!  In meiner Unterkunft konnte ich mit ruhigen Gewissen schlafen, es ist ein kleines, aber sauberes Gästehaus. Ich kann es nur empfehlen!

Nachdem ich mein Gepäck abgestellt hatte, machte ich mich gleich wieder los. Zunächst war Geld tauschen angesagt. Dies erledigte ich gleich in meinem Inn. - Grundsätzlich gilt in Birma, dass Geld schwarz getauscht wird. Der offizielle Tausch in einer Bank gleicht aufgrund des miesen künstlichen Wechselkurses reiner Geldverbrennung!
Ich bekam 940 Kyats für einen US-Dollar. An der Sule-Pagode, wo es viele Schwarztauscher gibt, hätte ich wahrscheinlich ein klein wenig mehr bekommen, aber hier fühlte ich mich sicherer.

Merkwürdig ist, dass man nur fast druckfrische US-Dollars getauscht bekommt. Zumindest hatte ich es so gelesen. Selbst ein kleines Eselöhrchen kann wohl Probleme bereiten, oder zumindest den Kurs verschlechtern. Noch merkwürdiger ist es, was man dann spätestens nach dem ersten Einkauf als Wechselgeld zurück bekommt! Die Scheine sind so dreckig, dass man sie am liebsten nur mit einer Pinzette anfassen würde!!!

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_6530.jpg)


Nach dem Geldtausch machte ich mich dann auf den Weg, die Gegend zu erkunden. Es ging Richtung Sule-Pagoda und zurück.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4153.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Wohnen-in-Yangon.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4156.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Balkonien.jpg)


Sule-Pagoda

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Sule-Pagoda.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4162.jpg)


Abends setzte ich mich dann noch an ein Straßenrestaurant und lies den Tag bei 2-3 Bierchen gemütlich ausklingen.
Interessant, aber auch erschreckend, war der regelmäßige Stromausfall. Ich hatte zwar davon gehört, rechnete aber nur mit Stromausfällen alle 1-2 Tage. Tatsächlich fiel der Strom aber alle 1-2 Stunden aus. Mal wurde der rechte Block dunkel, dann der linke, dann der mittlere. Erst nach vielleicht 30 Minuten ging das Licht dann wieder an. Die Mitnahme einer Taschenlampe ist also bei einer Tour durch Birma ist ein absolutes Muss!

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4169.jpg)


Leider sind die Abende selbst in der Haupstadt sehr kurz, spätestens um 23:00 Uhr werden die Bürgersteige hoch geklappt! Es soll auch einige wenige Locations geben, die bis Mitternacht oder sogar bis 1:00 Uhr Nachts geöffnet haben. Aber die kannte ich noch nicht. Und da die Nacht kurz sein sollte, machte ich mich bereits gegen 23:00 Uhr auf den Weg in mein Hotel.

Was mir an diesem Tage auffiel war die Abwesenheit von Touris. Gut, ich war in der absoluten Nebensaison vor Ort, und es gab massive Reisewarnungen für Bangkok. Aber zwei Langnasen, eine davon in meinem Hotel, das war doch recht wenig.  ???


- Fortsetzung folgt -
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: somtamplara am 12. November 2013, 08:40:08
Zitat
- Fortsetzung folgt -
Das ist eine gute Idee!

Eselsohren in den Banknoten: das war vor vielen Jahren auch noch ein Thema in Thailand (jedenfalls bei der Bank in der Provinz).
Die "unschoenen" Scheine wurden gnadenlos aussortiert.

Der schmuddelige 20 Kyat Schein ist nach heutigem Devisenkurs rund 1,5 Eurocent wert !
Ich nehme an, zum Einkaufen muss man eine grosse Tuete Geld mitnehmen?
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: arthurschmidt2000 am 12. November 2013, 10:02:10
In Indien war es früher üblich, dass Händler vergammelte Rupienscheine nicht annahmen und man damit zu einer Bank zum Tauschen geschickt wurde. Das klappte zwar problemlos, war aber lästig.

Ich habe mir so beholfen, dass ich solche Scheine für die Airport Tax aufgehoben habe.
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: samuispezi am 12. November 2013, 17:35:30


Wie immer ein wunderbarer Bericht. ;}

Die Lokalitäten die länder geöffnet haben, hab ich auch erst nach einiger Zeit entdeckt. [-]
Nämlich meist über den Dächern, wobei man diese nur mittels privatem Aufzug erreicht. ;]

War bei mir allerdings schon so ca. 20 Jährchen her. C--

Freue mich auf eine Fortsetzung Deines Berichtes.

Viele Grüße
Samuispezi }}
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 12. November 2013, 23:43:22
Das ist eine gute Idee!

Eselsohren in den Banknoten: das war vor vielen Jahren auch noch ein Thema in Thailand (jedenfalls bei der Bank in der Provinz).
Die "unschoenen" Scheine wurden gnadenlos aussortiert.

Der schmuddelige 20 Kyat Schein ist nach heutigem Devisenkurs rund 1,5 Eurocent wert !
Ich nehme an, zum Einkaufen muss man eine grosse Tuete Geld mitnehmen?

Nöö, das ging eigentlich. Es gibt ja auch größere Scheine. Aber es sind wohl kaum Münzen in Umlauf, daher sind die "Kleinscheine" ziemlich verbraucht. Das Kleinzeugs habe ich für Trinkgeld oder passend zahlen verwendet...
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: sitanja am 13. November 2013, 00:33:32
Was hat das Flugticket gekostet oneway ?


Gruß Sitanja
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 13. November 2013, 04:46:38
Was hat das Flugticket gekostet oneway ?


Gruß Sitanja


One way keine Ahnung. Ich hatte hin und zurück 4500 Bärte gezahlt. Ich meine die Höllenverbindung (7:30am) mit Air Asia hätte um die 2500 gekostet.
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 15. November 2013, 06:14:08
Teil 2

3:30 Uhr. Eine Zeit, wie geschaffen zum ins Bett gehen. Verkehrte Welt! Bei mir klingelte der Wecker zum aufstehen!! - Ich hatte schlecht geschlafen. Aus Angst, den Wecker zu überhören, hatte ich die ganze Nacht im Halbschlaf verbracht. 

Ich kam gerade frisch geduscht aus dem Bad, da klopfte es an meiner Tür. "Your Taxi is waiting!" hörte ich schlaftrunkend. Verdammt, das war eine halbe Stunde früher als ausgemacht! Hektik am späten Abend frühen Morgen. - Egal, ich hatte am Vorabend schon alles gepackt, so dass ich 10 Minuten später ins Taxi steigen konnte.  :-)

Der Wagen brachte mich zum Flughafen, wo ich nach 45 Minuten Fahrt als einer der allerersten Fluggäste ankam. Es sollte 680 Kilometer Richtung Norden nach Bagan gehen.


Ich flog für etwa 76 US-Dollar mit Yangon Airways. Die Tickets hatte mir das Ocean Pearl Inn organisiert.
Gerne wäre ich später geflogen, aber der angeblich exisierende Nachmittagsflug war lange Zeit nicht sicher. Zudem hätte er auch noch ein Umsteigen mit sich gebracht.

Nach einem angenehmen Flug in einer sehr spärlich besetzten Maschinen kam ich gut in Bagan an. Nach einer kurzen Wartezeit begrüßte mich ein Angestellter des Golden Village Inns in Nyaung U, wo ich mich einquartiert hatte.
Wir gingen Richtung Parkplatz. Dann zeigte er sich verwundert, dass ich nur sehr wenig Gepäck bei mir hatte! Da fiel mir dann ein, dass ich noch gar nicht meinen aufgegebenen großen Rucksack abgeholt hatte! Also ging es schnurstracks zurück in das Flughafengebäude, wo bereits ein Kofferträger mit meinem Rucksack auf mich wartete!   ;D

Bagan ist ein kleiner Flughafen ohne Gepäckbänder. Hier werden einem die Gepäckstücke persönlich übergeben. Das war vielleicht der Grund für meinen kleinen Lapsus.

Gegen 7:45 erreicht ich die Bungalowanlage und richtete mich ein. Um 10:00 holte mich ein Horse Cart ab, welches ich mitsamt Kutscher für 10 US-Dollar für den ganzen Tag mietete. Heute wollte ich mir zunächst Old Bagan ansehen, südwestlich von Nyaung U.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Kutsche.jpg)


10:00 ist eigentlich sehr spät für eine solche Tour. Um der Mittagshitze zu entgehen, geht es meistens 2-3 Stunden früher los. Aber was solls, was nicht tötet, härtet ab!

Zitat
Bagan ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der von Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36 km² in einer versteppten Landschaft und bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Das Königreich, dessen Herrschaftszentrum Bagan für ca. 430 Jahre war, bildete das erste vereinte Reich im heutigen Birma.

Quelle: Wikipedia


Die Sakralbauten sind bis zu 1000 Jahre alt, und sie lassen die Steppe als geradezu unwirkliches Märchenland erscheinen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4185.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4188.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4189.jpg)


Es waren nur sehr wenige Touris unterwegs. Fluch und Segen zugleich. Die meiste Zeit war es wohltuend ruhig. Nur an den Eingängen der großen Tempel wurde es etwas stressiger für mich, da sich dort alle Verkäufer auf mich konzentrierten!!!   >:

In der größten Mittagshitze legte ich dann eine 2 1/2 stündige Pause unter dem Strohdach eines gemütlichen kleinen Restaurants ein. Zunächst nahm ich eine heiße Reissuppe zu mir, um mich dann einem warmen Bierchen zu zu wenden. - Ich hatte dabei noch Glück, mein Bierchen war nur sehr warm. Das Bier eines Mexikaners einen Tisch weiter war fast so heiß wie die Reissuppe, die ich zuvor gegessen hatte! 
Leider hatte ich Pech. Man munkelte zuvor, dass es 50 Grad werden könnte. Zu meinem Unglück wurden es nur 46! Ich hätte die magische Grenze gerne geknackt!  :D

Hier hatte es sich schon wieder etwas abgekühlt:

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4191.jpg)


Nach der Mittagspause trübte das Wetter dann leider ein, das schöne Fotowetter war beendet. Zum Abschluss fuhr ich zur Shwe San Daw Pagode, um hier den Sonnenuntergang zu erleben.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Shwe-San-Daw-Pagode.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4220.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Tempellandschaft-Old-Bagan.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Maerchenland.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4227.jpg)

Bagan
http://www.youtube.com/watch?v=uDYVmzgYqiw&feature=player_embedded (http://www.youtube.com/watch?v=uDYVmzgYqiw&feature=player_embedded)


Abends ließ ich es mir in Nyaung U schmecken, und genoß das eine oder andere Bierchen. Leider beendete ein Stromausfall den Abend, sodass ich mich mit Hilfe meiner kleinen Taschenlampe auf den Weg in meine Unterkunft machte. Ich bin heute noch stolz darauf, dass ich mich in der stockdunklen Nacht nur ein Mal verlief...   8)


- Fortsetzung folgt -
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Burianer am 15. November 2013, 06:39:25
 {*  sehr schoener Bericht.
Ich war vor ueber 30sig Jahren dort in Burma. Das war ein richtiges Abenteuer.
Wir kamen mit dem Flugzeug an, mussten durch die Immi gehen  und wurden erstmal gefilzt. Da wir wussten, dass man Zigaretten  und Whisky mitnehmen sollte, hatten wir das auch getan.  Wir durften nur 7 Tage in Burma bleiben, mehr war damals nicht moeglich.
Der Immibeamte griff sich dann mal einige Schachteln Zigaretten ab  und laechelte freundlich. Ich war zwar nicht zufrieden aber  so ging es schneller.
In Rangoon angekommen  gings direkt zum Bahnhof und mit dem Nachtexpress   :]  nach Mandalay.
Unsere Zigaretten  und Whisky hatten wir vorher einem Taxifahrer fuer gutes Geld verkauft. Damit konnten wir vieles bezahlen.
 Von Mandaly gings nach 3 Tagen  mit dem Schiff auf dem Irrawady  runter nach Pagan.  Eine sehr schoene Gegend.
Nach weiteren 2 tagen gings  mit einem kleinen Taxi, welches wir vorher bestellen mussten , ueber holbrige Strassen zurueck zur Bahnlinie , wo wir auf den Nachtzug nach Rangoon warten mussten.
Da wir keine reservierten Plaetze hatten, mussten wir uns auf einer Holzbank ein bequemes Nachtlager einrichten  >:(
Danach , in Rangoon noch 2 Tage und der Burmaausflug war beendet.
Wahrlich eine Stresstour. War aber anders nicht moeglich. Gerne waeren wir noch zu dem bekannten grossen See gefahren ( den Namen habe ich vergessen) aber die Zeit reichte nicht.
Hancock, ich gespannt auf weiteres  {*
Bekommt man jetzt eigentlich mehr als 7 Tage Aufenthaltgenehmigung ?  und ist das noch immer so mit den Zigaretten und dem Whisky ?
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 15. November 2013, 07:15:33
Soll ich ehrlich sein? Deine Tour hätte ich gerne gemacht. Das hört sich richtig nach Abenteuer an! Meine 7 Tage waren ziemlich unkompliziert, wenig "Abenteuer". Wenn man mal davon absieht, dass sich wenige Touris ins Land gewagt haben. Zumindest zu der Zeit, als ich da war. Das war aber auch die Besonderheit dieser Tage! Das wird es wahrscheinlich nie mehr geben. Was natürlich auch der Situation in Bangkok geschuldet war. Fast alle Verbindungen nach Birma gehen über Bangkok. Jetzt werden "Horden" von Touris duch Bagan marschieren. Ich glaube, Bagan kann man mit Angkor Wat vergleichen. Eines der absoluten Highlights weltweit, und das durfte ich fast alleine erleben. Man stelle sich vor: Man streift alleine durch Angkor Wat. Unvorstellbar!  :o

Ich hatte ein normales Visum, in Deutschland besorgt. 30 Tage gültig. Die 7 Tage sind also Geschichte...

Ich mußte auch niemanden bestechen oder so. Bin also keine Zigaretten oder Schnappes los geworden. Und man kann auch problemlos Zigaretten und Schnappes/ Bier kaufen. In Rangoon normal im Supermarkt.
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: somtamplara am 15. November 2013, 10:10:24
Gerne waeren wir noch zu dem bekannten grossen See gefahren ( den Namen habe ich vergessen) aber die Zeit reichte nicht.
Inle See?
http://de.wikipedia.org/wiki/Inle-See (http://de.wikipedia.org/wiki/Inle-See)

Ich kenns nur von der Glotze.
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 17. November 2013, 05:35:04
Am nächsten Tag ließ ich es ruhig angehen. Zunächst war ausschlafen angesagt. Nachdem ich aufgewacht war, fühlte ich, wie Schweissperlen an meinem Gesicht hinunter liefen. Der Stromausfall hielt noch immer an, und es war bereits um 10:00 Uhr unangenehm heiss.

Nach dem Frühstück machte ich mich auf, ein Internet-Cafe zu besuchen. Dort angekommen, genoß ich erstmal die Kühle der laufenden Klimaanlage. Dann versuchte ich, meine Mails abzuholen. Dies gelang mir leider nicht, und es sollte auch während meines gesamten Aufenthalts in Myanmar so bleiben. Aber wenigstens konnte ich Nachrichten lesen. Die Neuigkeiten aus Bangkok waren aber nicht dazu angetan, mich in Jubelstimmung zu versetzten! Wenn man den deutschen Nachrichten Glauben schenken kann,  war dort Untergangsstimmung angesagt.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit sabai-sabai, wobei ich mich an ein Straßenrestaurant setzte, das Treiben beobachtete, und Postkarten schrieb.

Freunde, ich muss gestehen, so hektisch wie auf dem Video war es die meiste Zeit zum Glück nicht!  ;D
http://www.youtube.com/watch?v=h1C4rndh77k&feature=player_embedded


Während ich so vor mich hin döste, fiel mir ein interessantes Gefährt auf, welches ich sofort verewigte. "Made in China", nahm ich an. Oder eine Konstruktion birmesischer Ingenieurskunst?  ;D

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Kiste.jpg)


Später liess ich mich von einer Fahrrad-Rikscha zur Shwezigon Pagoda fahren. Diese wirklich schöne Pagode liegt direkt in Nyaung U. Leider wird sie recht früh geschlossen, daher konnte ich die blaue Stunde nicht komplett ausnutzen. Ich ging als Letzter, nach mir wurde die Pagode sofort abgeschlossen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Shwezigon-Pagoda-Bagan.jpg)


Auf dem Rückweg zu meiner Rikscha mußte ich einige Frauen passieren, die Andenken verkaufen wollten. Die Geschäfte waren sicher nicht gut, und ich war ihre letzte Möglichkeit. Ich kaufte ein klein wenig, aber als ich nicht gewillt war, bei allen zu kaufen, kam Stress auf. Nur mit Mühe konnte ich flüchten. Das war eine mehr als schlechte Erfahrung. Auch meinem Rikscha-Fahrer, der auf mich gewartet hatte, verschlug es die Sprache.  >:(

Ich lies mich wieder zurück zu dem Strassenrestaurant fahren. Dort verbrachte ich den Rest das Abends.

Direkt neben dem Laden ist die kleine Pyi Wa Pagode zu finden. Sie sorgte für eine ganz besondere Abendstimmung.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Mondesschein-II.jpg)


- Fortsetzung folgt -
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: somtamplara am 17. November 2013, 09:30:48
Während ich so vor mich hin döste, fiel mir ein interessantes Gefährt auf, welches ich sofort verewigte. "Made in China", nahm ich an. Oder eine Konstruktion birmesischer Ingenieurskunst?  ;D

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Kiste.jpg)

Wohl ein entfernter Verwandter der Thai Itaen (I-Tan, E-Tan):
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=156.msg1082115#msg1082115 (http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=156.msg1082115#msg1082115)

Die Modellvielfalt ist ueberwaeltigend  ;]:
http://goo.gl/6Itqwc (http://goo.gl/6Itqwc)
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Kern am 17. November 2013, 09:38:53
Freunde, ich muss gestehen, so hektisch wie auf dem Video war es die meiste Zeit zum Glück nicht!  ;D
http://www.youtube.com/watch?v=h1C4rndh77k&feature=player_embedded


  :D
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: arthurschmidt2000 am 17. November 2013, 10:07:34
Eindeutig: Made in China

(http://thailand-total.com/wp-content/uploads/2013/05/k-chin15.jpg)
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 19. November 2013, 05:07:04
Am folgenden Tag erforschte ich South-Bagan. Da die Strecke etwas länger ist, mußte ich 13 US-Dollar für meine Kutsche investieren. Leider war es an dem Tag nicht mehr ganz so heiss, so daß ich mich von meinen Traum von den 50 Grad endgültig verabschieden mußte.  ???

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Aussicht-Bagan.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4295.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4285.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4298.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4300.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4305.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4308.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4311.jpg)


Die Mittagspause verbrachte ich in einer Raststation eines kleinen Dorfes. Ich wurde auch ein wenig herum geführt, und man hoffte, mir etwas verkaufen zu können.  - Es sah aus wie ein Museumsdorf, war es aber sicherlich nicht.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Glueckliche-Kuh.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4319.jpg)


Nachdem sich ein kleiner Sandsturm, der sich zwischenzeitlich gebildet hatte, etwas beruhigt hatte, ging es weiter mit der Kutschfahrt.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4328.jpg)


Für den Sonnenuntergang entschied ich mich wieder für die Shwe San Daw Pagode.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4337.jpg)


Hier sind viele Kinder unterwegs und wollen Postkarten verkaufen. Lustig war ein Mädchen, das mich in perfekten, akzentfreien Deutsch begrüßte! - Ein anderes kleines Mädchen hatte ich zwei Tage zuvor auf später vertröstet. Als sie mich jetzt ankommen sah, rief sie mir gleich von oben zu: "Hello, you remember me?"! Dann kam sie die Pagode herunter gelaufen. Dieses Mal kaufte ich ihr einen Satz Postkarten ab, und machte dann später noch eine Aufnahme von ihr.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Birma.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Letztes-Licht.jpg)


Ich lies den Tag nochmal Revue passieren:
http://www.youtube.com/watch?v=oYeGdtUDzSs&feature=player_embedded (http://www.youtube.com/watch?v=oYeGdtUDzSs&feature=player_embedded)

Nach Abschluss meiner heutigen Tour machte ich es mir wieder in dem Strassenrestaurant an der Pyi Wa Pagode gemütlich. Anschliessend verbrachte ich noch einige Zeit in einem Biergarten unweit des Restaurants.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4373.jpg)


Ich traf während meiner Tage in Bagan oft die gleichen Leute. Immer und immer wieder lief man sich über den Weg. Heute verabschiedete sich einer von ihnen bei mir. Ein Reiseführer aus Birma, der mit seinen zwei Gästen am nächsten Morgen nach Mandalay weiter wollte.

Kurz nach 22:00 Uhr, als die meisten Gäste schon gegangen waren, begannen die Angestellten die Tische zusammen zu rücken. Anschliessend rollten sie auf die Tischen Matratzen aus und legten sich auf darauf zum schlafen. Selbst in der für Myanmar-Verhältnisse "Touristenhochburg" Bagan stellt man den Angestellten kein Zimmer zu Verfügung!!
Aber vielleicht wollten sie auch nur im Freien übernachten. Ich hoffe mal!  :)


Der folgende Tag sollte schon mein letzter Tag in Bagan sein. Ich ging noch kurz etwas einkaufen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4374.jpg)


Nachmittags fuhr man mich dann wieder in einem behinderten Fahrzeug zum Flughafen, wo mein Flieger kurz nach 17:00 Uhr Richtung Rangoon abhieb. Selbstverständlich erkannte ich auch in diesem, wieder spärlich besetzten Flieger einige Gesichter!

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4381.jpg)


- Fortsetzung folgt -
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 22. November 2013, 04:04:30
Teil 3


Gegen 18:00 Uhr landete ich wieder in Rangoon. Hier wurde mir mein aufgegebener Rucksack wieder persönlich gebracht. Ich drückte dem Gepäckträger 500 Kyats Tip in die Hand, aber damit war er nicht einverstanden. Er hätte gerne 1000 Kyats gehabt.
Der durchschnittliche Tageslohn in Birma beträgt etwa 1000 Kyats. Ich war nicht bereit, für vielleicht 15 Minuten Arbeit einen Tageslohn zu bezahlen, und beließ es bei dem 500er.   --C

Anschliessend verließ ich das Flughafengebäude. Vor dem Ausgang standen viele Taxifahrern herum. Da ich aber gelesen hatte, dass man als Taxifahrer nur mit Beziehungen hier auf Kundenfang gehen darf, kämpfte ich mich an ihnen vorbei und verließ das Flughafengelände. An der Hauptstraße vor dem Flughafen hielt ich dann ein vorbeifahrendes Taxi an, und es brachte mich wohlbehalten zum Ocean Pearl Inn.

Was nun mit dem angebrochenen Abend anfangen? Ich hatte Lust auf Live-Musik! Also fuhr ich zum Empeor Dagon-Muckeschuppen unweit von meiner Unterkunft.

Ich setzte mich an einen der zahlreichen freien Tische, trank ein paar Bierchen, und genoß die Gesangsdarbietungen der dort auftretenden Mädels. Um mich herum saßen Gruppen von Birmesen bei großen Bierzylindern oder Whisky. Es hatte etwas von Tawang Daeng in Thailand, aber doch deutlich mehr "basic"! Drei Unterschiede zu Thailand gab es aber doch: Die Mädels traten in normaler Straßenkleidung auf, es herrschte absolutes Foto und Videoverbot, und gegen 23:00 war Schluss! Ich weiss nicht, was mich davon am meisten störte! 

Ich wußte nichts von dem Foto- und Videoverbot. Als ich mein zweites Foto machen wollte, kam die Bedienung zu mir, und machte mich freundlich auf das Verbot aufmerksam. Wie ich später erfahren habe, soll dies wohl dem Schutze der Mädels dienen. So ganz verstehe ich es aber nicht, denn es ging alles sehr gesittet zu!
Egal, ein Foto hatte ich ja, auch wenn ich gerne ein paar mehr gemacht hätte. Und Youtube muß nun auf ein Video verzichten!  :(

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4385.jpg)


Am folgenden Tag wollte ich mir etwas Kultur gönnen. Die Botataung-Pagode, und natürlich die Shwedagon-Pagoda standen auf dem Programm. Um viel sehen und Yanhoon spüren zu können, ging ich zunächst alles zu Fuß ab.

Zunächst machte ich mich vom Ocean Pearl Richtung Süden auf, um mir die Botataung-Pagode in der Nähe des Yangon-Rivers anzusehen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4391.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Botataung-Pagoda-reloaded.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Botataung-Pagoda.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4408.jpg)


Als ich mich auf dem Gelände der Pagode befand, setzte plötzlich ein wolkenbruchartiger Regen ein. Einige Jungs hatten aber einen heiden Spaß auf den glitschigen Fliesen.  ;D

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4404.jpg)


Dann betrat ich das Innere der Pagode.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4414.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Buddhas-Haar.jpg)


In einigen Ecken der Pagode saßen gelegentlich Leute und waren am meditieren. Einer forderte mich geradezu auf, ein Foto von ihm zu machen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Meditation.jpg)


Nachdem der Regenguss aufgehört hatte, verliess ich die Pagode. Vor dem Eingang stand ein Bus voller Thailänder, die gerade ausstiegen. Es tat gut, mal wieder "kha" und "khrap" zu hören!!! 

Einige Stellen der Straße glichen inzwischen Bächen.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/DSC_4423.jpg)


Ich hatte die Hoffnung, trockenen Fußes meines Weges gehen zu können. Fast gelang es mir auch. An einem Straßenübergang kam aber leider Gegenverkehr auf mich zu, und ich mußte den schnellsten Weg zum Bürgersteig wählen. Er führte leider durch einen knöcheltiefen "Tümpel". So kam es, dass quitschende Töne meiner Turnschuhe meinen weiteren Weg begleiteten.  ;D



- Fortsetzung folgt -
Titel: Re: Sieben Tage Birma
Beitrag von: Hancock am 23. November 2013, 03:42:46
Als nächstes ging es für mich an der mir ja schon bekannten Sule-Pagoda vorbei Richtung Shwedagon-Pagoda.

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Busy.jpg)


Verkehr in Rangoon
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nLyz6pHfufY (http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nLyz6pHfufY)


Zitat
Die Shwedagon-Pagoda ist der wichtigste Sakralbau und das religiöse Zentrum Birmas in Rangun. Sie gilt als Wahrzeichen des ganzen Landes und ist eine der berühmtesten Stupas der Welt. Erbaut auf dem stark befestigten und mit zwei Terrassen geschmückten Hügel Pegu-Joma, überragt das Bauwerk auch heute noch die ehemalige Hauptstadt.
Der Legende nach ist die Shwedagon Pagode mehr als 2500 Jahre alt. Das Gewicht der Goldplatten der Hauptstupa wird auf 60 Tonnen geschätzt, an der Spitze befindet sich ein 76-karätiger Diamant.

Quelle: Wikipedia


Nach einem kleinen Umweg erreichte ich dann den Ort meiner Begierde.

Ich hatte eine hohe Erwartung an diesen Ort, und ich muß sagen: Er hat die Erwartungen erfüllt! Es war schon fantastisch, bei Sonnenuntergang an diesem Ort zu verweilen.

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Das Fegen gilt als besondere Ehre, und man freut sich über diese Aufgabe.  :-)

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(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Rund-um-die-Shwedagon-Pagoda.jpg)

(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Buddha-in-Shwedagon-Pagoda.jpg)

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(http://www.hoerhold.info/fotos/tip/birma/Shwedagon-Pagoda-I.jpg)


Impressionen
http://www.youtube.com/watch?v=yrXx5YfFjXY&feature=player_embedded (http://www.youtube.com/watch?v=yrXx5YfFjXY&feature=player_embedded)


Abends machte ich mich dann an dem Straßenlokal gemütlich, welches ich bereits an meinem ersten Abend in Rangoon besucht hatte. Ein halbwüchsiger Junge, der dort als Bedienung arbeitete, freute sich, mich wieder zu sehen. Wir hatten uns schon bei meinem ersten Besuch gut unterhalten. - Was man so "gut" nennt, der Slang machte mir doch teilweise arge Probleme!   ;D

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Mein letzter Tag in Birma brach an. Ich ging zunächst noch etwas einkaufen, immer an den Notstromaggregaten vorbei.

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Um 14:20 startete mein Flug nach Bangkok, wo ich um 15:50 landete.

An der Immigration des Flughafens herrschte tote Hose. Es waren nur wenige Schalter besetzt, und vor jedem besetzten Schalter stand nur eine Person. Pakate waren ausgehängt, auf denen von Ausgangssperre zu lesen war. An der Gepäckausgabe liefen deutlich mehr Bedienstete rum als Reisende. Die Wirklichkeit hatte mich wieder....   :(

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- Ende -