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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Meine Gesundheit => Thema gestartet von: drwkempf am 08. April 2009, 17:48:29

Titel: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 08. April 2009, 17:48:29
Chronische Bronchitis in den Tropen

Da ich inzwischen mehrfach per PN zur „chronischen Bronchitis“  (unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen dieser Erkrankung bei einem Aufenthalt in tropischen Ländern) befragt worden bin, will ich nun doch versuchen, diese Erkrankung allgemeinverständlich zu erklären. Allzu speziell kann das nicht werden, ich bin Chirurg, kein Internist und schon gar kein Lungenfacharzt! Aber „für den Hausgebrauch“ sollte es genügen.

Was ist chronische Bronchitis (wird im weiteren Text mit CB abgekürzt) eigentlich?
Von CB darf man nur sprechen, wenn in aufeinander folgenden Jahren mindestens drei Monate anhaltender Husten mit Auswurf bestanden hat.

Was sind Ursachen der CB?
Die bei weitem häufigste Ursache der CB ist langjähriges Rauchen. Zweithäufigste Ursache ist die Luftverschmutzung, sei es am Arbeitsplatz oder auch in der alltäglichen Umwelt (z.B. durch das Abbrennen abgeernteter Felder oder durch verkehrsverursachten Smog). Ganz selten kommen auch einmal angeborene Defekte oder Immunerkrankungen in Frage.

Wodurch wird die CB zusätzlich provoziert?
Durch Kalte feuchte Luft, besonders durch Luftzug.

Was ist bei CB eigentlich in der Lunge passiert?
In den Lungenwegen gibt es kleine Flimmerhärchen, die körperauswärts schlagen und so Schutz und Schleim „nach draußen“ befördern. Diese Flimmerhärchen (oft auch als „Zilien“ bezeichnet) sind bei der CB weitestgehend inaktiv (gelähmt), sodass der „Dreck“ nicht richtig aus der Lunge heraustransportiert werden kann. Als (vergeblicher) Versuch des Körpers, den Dreck doch noch loszuwerden, bilden sich in der Lunge vermehrt schleimabsondernde Zellen. Die vermehrte Schleimproduktion macht dann leider alles nur noch schlimmer, da durch die inaktiven Flimmerhärchen ja ein geregelter Transport nach außen schwer gestört ist. Der Körper versucht nun, den Dreck durch Abhusten loszuwerden, was aber leider meist auch nicht so richtig klappt!

Kann durch die CB die ganze Lunge kaputt gehen?
Leider ja! Gehen durch die Dauerreizung immer mehr der kleinsten Lungenanteile kaputt, dann wird die Atmung mit dem Sauerstoffaustausch immer mehr erschwert, die Patienten haben das Gefühl, „nicht mehr genug Luft hinein zu bekommen“. Der Arzt nennt das dann „chronisch obstruktive Lungenerkrankung- abgekürzt COPD (chronicle obstructive pulmonal disease). Die Endform wird auch als Lungenemphysem bezeichnet. Durch den Erhöhten Strömungswiderstand in den Lungengefäßen kommt es jetzt noch erschwerend auch zu einer Belastung des Herzens („Rechtsherzbelastung“), die leicht einmal auch unmittelbar lebensbedrohend werden kann. Die Patienten haben „Wasser in der Lunge“ und drohen zu ersticken.

Kann eine CB ausheilen?
Am Anfang (in den ersten Jahren) ist das unter geeigneter Behandlung möglich, die Flimmerhärchen erholen sich und nehmen ihre Arbeit wieder auf.
Bei einer COPD gibt es keinen Weg zurück.

Wie muss eine CB behandelt werden?
Durch Meiden der Lungenbelastung, also durch Rauchstop, Vermeiden von Aufenthalt in verschmutzter Luft. Dies ist die bei weitem wichtigste Maßnahme!
Schleimlösende Medikamente können helfen, mit Hustentropfen muss man vorsichtig sein, da bei vollständiger Unterdrückung des Hustenreizes auch der letzte Reinigungsmechanismus ausgeschaltet wird. „Hustenbremser“ wie Codeintropfen also nur bei schlimmen Hustenanfällen verwenden!

Müssen Patienten mit CB in tropischen Ländern besonders vorsichtig sein?
Nein, eigentlich nicht. Sie sollten sich möglichst wenig der Zugluft durch Klimaanlagen aussetzen und wo immer möglich Smog aus dem Weg gehen.

Haben CB-kranke in tropischen Ländern eventuelle Vorteile?
Kann man sagen. Bei kaltem Wetter, besonders bei nasskaltem Wetter verschlimmert sich die CB.
Ganz nebenbei: Ananas wird eine gute schleimlösende Wirkung nachgesagt. Die am besten schmeckenden und preiswertesten Saparot gibt es nun einmal in den tropischen Ländern.

Was muss  der Arzt bei CB-Kranken untersuchen?
Man braucht ein Röntgenbild der Lungen, eine Lungenfunktionsprüfung und eine Blutgasanalyse(bei der bestimmt wird, wie hoch die Sauerstoffsättigung im Blut ist).

Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: phumphat am 08. April 2009, 18:32:07
@drwkempf

Hi doc,
ab wann,soll oder muß ich Antibiotika dagegen nehmen.Wenn du hier in Thailand in eine Pharmacy gehst und du möchtest ein Mittel gegen Bronchitis,bekommst du sofort Antibiotika.
Bei einer Nichtinfektiösen Bronchitis muß man doch nicht gleich so schweres Zeug nehmen,oder lieg ich da falsch.?
Ab wann liegt eigentlich eine infektiöse Bronchitis vor.(sobald der Auswurf gelbgrün ist?)
Vorweg schon danke,für eine Antwort.

Gruß phumphat
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 08. April 2009, 23:45:06
Antibiotika sind eigentlich nur angebracht, wenn erhöhte Temperaturen oder gar Fieber aufgetreten sind.
Die Idee ist, dass einer Lungenentzündung vorgebeugt werden soll. Die Vorgeschädigte Lunge eines Patienten mit chron.Bronchitis ist halt sehr viel verletzlicher.
Also ich empfehle Antibiotika erst, wenn erhöhte Temperaturen auftreten.
Mittel allererster Wahl sind Schleimlöser, Atemgymnastik, Klopfmassagen (die auch helfen, den Schleim zu lösen), Abhusten von Schleim, bis man das Gefühl hat, dass "nix mehr kommt".
Der Auswurf von Patienten mit CB ist üblicherweise weißlich, verfärbt sich der Auswurf, muss man das Fieberthermometer holen.
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: thaiman † am 09. April 2009, 00:50:48

Weiss nicht ob ich richtig liege mit meiner Vermutung ?

Aircon nicht nur teuer, sondern auch mit Bakterien verseucht,
nicht nur in Hotels, auch in den Fahrzeugen, Bus, Pkw, Zug,
man sieht ueberall die Leute mit Riechampullen, ist das gegen
die Luftverschmutzung?
Titel: Pro und Kontra Klimaanlagen
Beitrag von: hmh. am 09. April 2009, 02:32:23
Aircon nicht nur teuer, sondern auch mit Bakterien verseucht

Wie es aussieht, wenn man Bronchitis hat und was da speziell zu beachten ist, weiß ich nicht, aber rein grundsätzlich und allgemein schreibe ich in Sachen Klimaanlagen aus meiner Erfahrung seit Jahren gegen die herrschende Meinung an. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß eine gut eingestellte, saubere Klimaanlage, die ja auch die Luft reinigt, für Bronchien schädlich sein soll.

Hier ein Auszug aus dem Kapitel "Klimatisierung" aus dem TIP Führer Bangkok:

Zitat
.Journalisten verbreiten im deutschen Sprachraum mit der erstaunlichen Ausnahme der Schweiz, immer wieder viel dummes Geschwätz über Klimaanlagen; leider bestärkt durch eine zwar von tropischer Praxis unbeleckte, aber um so wortgewandtere Sorte grün angehauchter Gesundheits-‹experten›. Würde man deren Horrorgeschichten glauben, gäbe es wohl kaum etwas gefährlicheres im Urlaub, als in klimatisierten Zimmern zu schlafen.

Ergo stößt man in den Tropen ständig auf völlig verunsicherte, mediengeschädigte Landsleute, die schon beim Anblick einer Klimaanlage schwersten ‹Zug› bekommen und unweigerlich krank werden, wie auch immer. Nicht zufällig leiden ja gerade Deutsche und Österreicher an zahlreichen erstaunlichen Beschwerden, die bei anderen Völkern unbekannt sind oder nur im Wortschatz von Psychotherapeuten vorkommen. Versuchen Sie zum Beispiel mal das schöne deutsche Wort ‹Kreislaufstörung› in irgendeine andere Kultursprache zu übersetzen...

Jene Leute können von Glück reden, wenn sie für den Rest ihres Urlaubs nur an Erkältung laborieren und sich nicht irreparable Angstpsychosen einhandeln.

Wahr ist folgendes: In der zubetonierten Bangkoker Innenstadt ist es an heißen Tagen zum Beispiel locker immer nochmals um 3–4 Grad heißer als am grünen Stadtrand an einem gemütlichen Khlong bzw. auf dem flachen Land in den Nachbarprovinzen. Wer meint, daß er bei Tagestemperaturen von regelmäßig weit über 30 Grad sowie bei ungekühlt nicht viel darunterliegenden nächtlichen Zimmertemperaturen gesünder wohnt und schläft, wenn er auf Klimaanlagen verzichtet und statt dessen seinen Kopf in den Lufzug eines Ventilators hält, muß einfach verrückt sein.

Diese Leute sollten sich von einem Arbeitsmediziner mal etwas über den Leistungsabfall von Werktätigen, Autofahrern oder Studenten bei Temperaturen ab etwa 27 Grad sowie über die Regenerationsfähigkeit des Körpers bei Schlafzimmertemperaturenvon über 24 Grad erzählen lassen. – Weshalb, um Himmels willen, soll ein staubverteilender Miefquirl, der im brütend heißen Zimmer auf wahrscheinlich überwiegend nackte Haut bläst, gesünder sein als eine Klimaanlage, die idealerweise den Raum vorgekühlt hat und nachts auf niedrigster Stufe nur noch die Temperatur halten muß oder gar ganz ausgeschaltet werden kann?

Indes gibt es in Thailand tatsächlich Probleme mit Klimatisierung, woran aber nicht die Technik schuld ist: Mitteleuropäer kennen sich damit oft schlichtweg nicht aus, bedienen die Anlagen falsch und kleiden sich obendrein auch unklug. Wer im eiskalten Hotelzimmer halbnackt im dünnen Unterhemd ins Bett springt, holt sich in bis zum nächsten Morgen tatsächlich leicht eine Erkältung, steifen Nacken oder ähnliche Andenken.

Wir machen es so: Unsere Klimaanlage steht im Schlafzimmer auf 23 Grad und wir schlafen in langärmliger, in meinem Fall sogar recht dicker Baumwollwäsche wie etwa ein Baumwoll-Trainingsanzug ohne Knöpfe oder Reißverschlüsse. Dessen relativ voluminöser Stoff verhindert, bei mir jedenfalls, zuverlässig Erkältungen und ähnliches, auch wenn im Schlaf mal Schultern, Arme oder Beine aus der Zudecke ragen.

Tagsüber reicht es bei uns im Haus meistens aus, die Klimaanlage bei nicht unter durchschnittlich 26 Grad Raumtemperatur laufen zu lassen. Allerdings hängen und stehen leider – das kann wirklich ein Problem sein – in manchen hiesigen Hotelzimmern immer noch uralte Anlagen, deren Einstellung Glückssache ist.

Das Gebläse Ihrer Hotelzimmer-Klimaanlagesollten Sie sich jedenfalls ansehen. Wenn uralte schwarze Staubschichten zwischen den Lamellen zu sehen sind, was auch in Luxusschuppen gelegentlich vorkommt – und in Billigabsteigen überwiegend –, bedeutet das nichts Gutes. Man nimmt es dann mit der Sauberkeit nicht besonders genau. Klimaanlagen sollten regelmäßig inspiziert und gereinigt sowie von Zeit zu Zeit auch desinfiziert werden. Vielleicht hilft es auf Dauer, wenn sich deswegen immer wieder mal jemand beschwert.

Probleme haben viele Reisende auch in tiefgekühlten asiatischen Langstreckenflugzeugen. Wer sich da mit kurzer Hose, Badelatschen und Hawaiihemd ’reinhockt und promt nach zehn Stunden in Bangkok krank ankommt, ist aber selbst schuld. Ich habe in solchen fliegenden Eisbomben jedenfalls meistens eine zusätzliche dünne lange Unterhose, ein halbärmliges Baumwollunterhemd und eine leichte Jacke an oder zumindest greifbar.

© Hans Michael Hensel, TIP Führer Bangkok 8. Auflage bzw. Bangkok von innen, 7. Auflage, Seiten 61–62.
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 09. April 2009, 03:47:45
Stoooooooooooop, bitte nicht akute und chronische Bronchitis durcheinanderbringen!
Schlecht eingestellte oder schlecht gewartete Klimaanlagen verursachen eine AKUTE Bronchitis.
Viele von uns haben da ihre Erfahrungen mit unterkühlten Langstreckenflügen und lausigen Hotelzimmern.
Allerdings kann eine chronische Bronchitis sich unter ungünstigen Verhältnissen verschlimmern, eine akute Bronchitis kann sich auf eine chronische Bronchitis aufpfropfen.
Die Ursachen der chronischen Bronchitis sind langjähriges Rauchen oder Luftverschmutzung, andere Ursachen gibt es, habe ich aber ihrer Seltenheit wegen bewußt unterschlagen, können auf speziellen Wunsch aber nachgereicht werden.
Gut eingestellte und regelmäßig ordnungsgemäß gewartete Klimaanlagen stellen für einen Patienten mit chronischer Bronchitis keine Gefährdung dar. Beides wird allerdings oft sträflich vernachlässigt.
Ganz nebenbei: Die Behandlung von akuter und chronischer Bronchitis sind ähnlich, aber nicht gleich!
Im großen und ganzen hat hmh recht, nur mit seiner Schlafzimmerkleiderordnung kann ich mich gar nicht anfreunden :-) :-) :-).
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: hellmut am 09. April 2009, 04:38:29
hmh hat IHMO gut dargestellt das Erkältungen und damit verbundene Abneigung gegen Klimaanlagen oft daher rühren das diese einfach eiskalt eingestellt werden und/oder man zu dünn bekleidet ist.

Komische Krankheiten, die man sich durch eine versiffte Klimaanlage einfängt, sind sicher sehr selten. Im Verdachtsfall halte ich es für mindestens genauso wahrscheinlich das man sich diese woanders (oder von jemand anderen) Eingefangen hat.

Ein anderes Problem von Klimaanlagen, das hier noch nicht abgehandelt wurde, ist die trockene Luft.
Die aus einem Gerät austretende Luft ist extrem kalt, unabhängig von der eingestellten Temperatur nahe 0° C.
Die überschüssige Feuchtigkeit kondensiert und wird nach draußen abgeleitet. Im Raum mischt sich die unterkühlte Austrittsluft mit der übrigen Raumluft, wodurch die gewünschte Raumtemperatur entsteht.
Im Laufe der Zeit, durch mehrfache Umwälzung der im Raum befindlichen Luft wird diese knochentrocken, was ebenfalls zu Reizungen der Atemwege führt.

Bei mir macht sich das besonders bemerkbar wenn ich nach durchzechter Nacht den halben Tag verschlafe und beim Aufwachen einem Hals habe als hätte ich in der Nacht :-X
Titel: Probleme mit Klimaanlagen
Beitrag von: hmh. am 09. April 2009, 05:20:34
Im großen und ganzen hat hmh recht, nur mit seiner Schlafzimmerkleiderordnung kann ich mich gar nicht anfreunden

Eine dünne Zudecke, aber relativ dicke Baumwoll-Schlafkleidung hat sich für mich über die Jahre (seit 1980 in Asien, 1981 erstmals in Thailand, 1983-1984 und seit 1991 überwiegend hier) trotz vieler Experimente immer wieder als die beste Kombination herausgestellt.

Auch die holde Gattin hat es am liebsten warm am Körper, obwohl kühle Haut direkt nach der Dusche natürlich auch erst mal was für sich hat...

Ich ergänze aber gerne meine selbstgezimmerten Weisheiten noch um ein paar echte Fakten zum Thema richtige Bekleidung in den Tropen.
(Man kann dieses Thema dann hier ggf. abtrennen und zu einem eigenen machen.)

In meinem Fall unterscheidet sich diese Bekleidung am Tage zum Beispiel nicht von normaler Frühlings- Sommer- oder Herbstkleidung in Europa. Insbesondere hat man mich hier in den letzten 25 Jahren nie in kurzen Hosen únd nach einigen anfänglichen, zum Teil schmerzhaft bereuten Irrtümern auch immer nur in festen Schuhen mit rutschfesten Sohlen gesehen...

In Sandalen oder Badelatschen ohne Socken gewatschelt wird hier, außer am Strand, schon mal prinzipiell nicht,  und kurze Hosen – ... um Himmels willen, sicherer Gesichtsverlust für jeden westlichen Ausländer, außer für jene, die man hier zum Beispiel "Pappa", "Opa", "Lung Uan" oder so  nennt...

Ein anderes Problem von Klimaanlagen, das hier noch nicht abgehandelt wurde, ist die trockene Luft.

Ich habe wegen der Trockenheit zum Beispiel Probleme mit den Augen und den Nasenschleimhäuten auf Langstreckenflügen. Nur wenn ich während des Flugs fast zu allen Zeiten eine Augenschutzklappe trage, komme ich nicht tränenüberströmt und rot wie ein Albino am Ziel an.

Und auf die Nasenschleimhäute kommt ein winziger Dip Refobacin Augensalbe (und noch zwei bis dreimal während des Fluges mit normaler Creme nachgelegt). Wenn ich das nicht mache oder die Salbe und die Creme vergesse, habe ich nach dem Flug tagelang ausgetrocknete, mit hartem Rotz verklebte Schleimhäute und ständiges Nasenbluten.

In unserem Haus existiert das Problem nicht, da die Klimaanlagen landesuntypisch nicht sehr tief eingestellt sind. Im gesamten Erdgeschoß gibt es zum Beispiel nur eine einzige, kleine. Deren kühle Luft wird durch einen auf niedrigster Stufe eingestellten Standventilator, der nur sanft in eine feste Richtung bläst, bis in die hinterste Ecke der Etage verbreitet. Wenn ich nicht im Dienst bin und vorraussichtlich keiner kommt und meine Kreise stört, mache ich das Ding aber auch schon mal aus und schreibe meine Artikel in Unterhose.

Ich habe aber keine Ahnung davon, wie sich das "Klima" möglicherweise auf meine Schreibe auswirkt...
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Isan Yamaha am 09. April 2009, 07:27:31
Moin,
nur frage.
Ich stelle die Air im Wohnzimmer und Schlafzimmer auf 26 Grad,und den Ventilator 1.

Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: juerken am 09. April 2009, 09:49:03
Grüaß di drwkempf

Zu dein Eigangs Posting möchte ich dir als Oberarzt äh als Betroffener volle Zustimmung bekunden.
Seit 1984 habe ich Asthma - die ersten Jahre s.g. Erkältungshusten dann wg. rauchen den Raucherhusten
dann diese Bronchenentzündungen welche mit Antibiotika, wg. gelb-grünlicher Auswurf und leichtes Fieber,
und mit Theophilin-Tropf über 7 Tage tag und nacht behandelt wurde, Kortison hoch beginnend dann ausschleichend und das alle 3-4 Monate

Fast regelmäßig wiederholte sich ,aus aus den, von dir genannten Gründen, diese Krise und dann ab ins KH.
Die Witterung, der Winter, Sturm und Regen waren Gift für mich. seit 1992 das Rauchen aufgegeben und die
Krisen verlängerten sich etwas.
Das war für mich der Grund nach Th auszuwandern denn der Erfolg gibt mir recht.

Meine Hilfe mir selbst gegenüber hier in TH ist, kein direkte Luftströmungins Gesicht (Ventilator), kein Mopedfahren,keine Klimaanlage bei den kälteren Nächten ( Regenzeit? ) warme Decke und den Ventilator ausschalten.
Sollten erste Beschwerden auftreten und der Auswurf leicht gelb sein, den Pari Boy( Inhaliergerät) raus Absomol
Fertiginhalat rein und 2 X am Tag inhalieren dazu noch mein Salbutamol Spray - kein Antibotikum weil nicht nötig.
Meine Medizin ist täglich
Bronchoretard 350 mg 1-0-0-1
Kortison 5 mg Erhaltungsdosis 1-0-0-0


Mein Asthma ist stabil nur leicht Entzündungen vielleich 2 X im Jahr und wenn die Herzgeschichten nicht wären würde es mir wirklich gut gehen.

Gruß Jürgen
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: phumphat am 09. April 2009, 13:07:34

Mein bestes Heilmittel gegen Bronchitis:Gehe wenn möglich täglich zum Strand und wenn dann die Brise von Meer kommt,dann ist das Labsal für deine Bronchien.
 Durch die Jodhältige Meeresluft werden deine Bronchien immer schön feucht gehalten und trocknen nie aus.
Früher noch in Europa bekam ich speziell in der Winterzeit 3-4 mal eine Bronchitis.Seit ich überwiegend in Thailand lebe und o.a. Praktiken ausübe,habe ich sie höchstens noch einmal im Jahr.
Und eines muss ich vor allem meiden.Gehe nie in 7/11 Geschäft einkaufen wenn ich verschwitzt bin.Denn dort herrschen arktische Temperaturen.Vermutlich gibt es dort
firmeninterne Vorschriften,damit die Mädchen immer schön frisch bleiben.Auch wenn sie mit Strumpfhosen ihren Dienst versehen müssen um sich nicht eine Erkältung  zu holen.

phumphat
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 09. April 2009, 14:58:31
Klar, frische Luft tut gut, ist ja eben auch das Gegenteil von Smog und Rauch!
Abrupte Klimawechsel, wie sie beim Betreten eines eisgekühlten Ladens vorkommen können, sind für empfindliche Lungen eine Qual. Sind die Lungen vorgeschädigt, egal wodurch auch immmer, sind sie natürlich auch nicht so widerstandsfähig.
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: thaiman † am 14. April 2009, 17:55:05

Hallo
wie Hellmut es beschrieb' mit der trockenen Luft,
wenn man im Zimmer sitzt und je nach Sonneneinstrahlung
sieht man ein Flimmern von Teilchen, ich nenne Sie mal Floeckchen,
es ist nicht nur in den Tropen so, auch in Europa, nun meine
Idee, sollte man denn nicht, hier einen Luftbefeuchter, zusetzlich,
gebrauchen bzw aufstellen? es gibt in ueberall.
Auch im Auto merkt man es am trockenem Hals, also viel trinken 2-3
Liter pro Tag, trinken ist fuer vieles Gut. Es kuehlt sogar den Koerper
durch schwitzen                                                                                 Sawaadee Pi Mai khrap

P.S. vorsicht bei groesseren Behaeltern, wegen Mueckenlarven, kleine Fische einsetzen
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: thaiman † am 17. April 2009, 14:50:29

Nachtrag zum Trinken
aufpassen, dass das Getraenk nicht
zu kalt ist, denn bei der Hitze von
ueber 35 Grad kann es sogar toedlich
sein

Tipp richtig, oder falsch ?
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Moesi am 17. April 2009, 19:24:39
Ich stelle die Air im Wohnzimmer und Schlafzimmer auf 26 Grad,und den Ventilator 1.

So ähnlich tu ichs auch. Aber Du solltest vorher die Klimaanlage für einige Zeit (je nach Raumgrässe ca. 20-30 Minuten) kälter Stellen. Zum Beispiel auf 21° oder kälter.
Warum?
Wenn Du nur auf 26°C herunterkühlst, wird der Luft kaum genug Wasser entzogen. Sie wird "schwitzig" und schwühl. Zudem kann auch ein Miefgeruch in der Klimaanlage entstehen, weil dort zuwenig Kondenswasser entsteht, um Staubteile von der Oberfläche des Kühlers wegzuschwemmen. Das könnte sich dort auch günstig für Baktereien auswirken (Mief!).
Wenn Du aber gelegentlich die Luft für vielleicht 20-30 Miunten (je nach Raumgrösse)deutlich runterkühlst, dann wird der Luft sehr viel Wasser entzogen. Das hat neben dem "trocknen" der Luft den angenehmen Nebenefekt, dass auch das Kühlelement in der Klimaanlage richtig mit diesem Wasser "gespühlt" wird. So entstehen weniger Gerüche.
Wenn Du die Klimaanlage nacher wieder auf 26°C stellst, ewärmt sich die Luft im Raum langsam, doch das vorher entzogene Wasser fehlt (solange kaum Frischluft nachkommt). Die Luft wird angenehm trocken und Du kannst sogar auf 27 oder 28°C schalten und Dich auch ohne Ventilator wohlfühlen.

Warum das so ist, ist ziemlich kompliziert. Für den, der Googeln will: Das hat mit dem "Wasserdampfdruck" (Dampfdruckkurve) und dem "Taupunkt" zu tun. Vereinfacht kann man sagen, dass die Luft um so weniger Wasser aufnehmen kann, desto kälter sie ist. Darum kondensiert das Wassere im Kühler. Wenn sie erwährmt wird, ohne dass Wasser dazu kommt, wird sie "trockener".

Gruss, Stefan
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Isan Yamaha am 17. April 2009, 19:32:50
Hi Moesi,
das werde ich heute im Schlafzimmer gleich austesten.
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Moesi am 17. April 2009, 19:38:48
Das Klima ist  nicht der einzige Grund, warum ich in Asien immer wieder kräftgigen Hustenn bekomme.
Ich hab das regelmässig auch im winterlichen Shanghai gehabt, oder sogar im -30°C kalten Harbin (an der sibirischen Grenze).
Luftverschmutzung kann dort weniger das Problem sein: Ich war dort tagsüber meist bis über 12h/Tag im "Reinraum"

Was ich schwer unter Verdacht habe, sind diese Sargnägel, die man hier Zigaretten nennt.
Die einheimischen Marken in allen Asiatischen Ländern sind brutal stark.
Auch die Marlboro "Lights" kratzen wie die Sau im Hals.
Ich habe bisher in keinem Land Asiens wirklich milde Zigaretten gefunden.
Kaum gehen mir die mitgebrachten Zigaretten aus, fängt der Husten an.
Ich rauche etwas mehr als eine Schachtel pro Tag.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 17. April 2009, 19:45:13
So ähnlich tu ichs auch. Aber Du solltest vorher die Klimaanlage für einige Zeit (je nach Raumgrässe ca. 20-30 Minuten) kälter Stellen. Zum Beispiel auf 21° oder kälter.
Warum?
Wenn Du nur auf 26°C herunterkühlst, wird der Luft kaum genug Wasser entzogen. Sie wird "schwitzig" und schwühl. Zudem kann auch ein Miefgeruch in der Klimaanlage entstehen, weil dort zuwenig Kondenswasser entsteht, um Staubteile von der Oberfläche des Kühlers wegzuschwemmen. Das könnte sich dort auch günstig für Baktereien auswirken (Mief!).
Wenn Du aber gelegentlich die Luft für vielleicht 20-30 Miunten (je nach Raumgrösse)deutlich runterkühlst, dann wird der Luft sehr viel Wasser entzogen. Das hat neben dem "trocknen" der Luft den angenehmen Nebenefekt, dass auch das Kühlelement in der Klimaanlage richtig mit diesem Wasser "gespühlt" wird. So entstehen weniger Gerüche.
Wenn Du die Klimaanlage nacher wieder auf 26°C stellst, ewärmt sich die Luft im Raum langsam, doch das vorher entzogene Wasser fehlt (solange kaum Frischluft nachkommt). Die Luft wird angenehm trocken und Du kannst sogar auf 27 oder 28°C schalten und Dich auch ohne Ventilator wohlfühlen.

Warum das so ist, ist ziemlich kompliziert. Für den, der Googeln will: Das hat mit dem "Wasserdampfdruck" (Dampfdruckkurve) und dem "Taupunkt" zu tun. Vereinfacht kann man sagen, dass die Luft um so weniger Wasser aufnehmen kann, desto kälter sie ist. Darum kondensiert das Wassere im Kühler. Wenn sie erwährmt wird, ohne dass Wasser dazu kommt, wird sie "trockener".

Gruss, Stefan

[/quote]

Super erklärt!!!
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Isan Yamaha am 17. April 2009, 20:09:55
Das Klima ist  nicht der einzige Grund, warum ich in Asien immer wieder kräftgigen Hustenn bekomme.
Ich hab das regelmässig auch im winterlichen Shanghai gehabt, oder sogar im -30°C kalten Harbin (an der sibirischen Grenze).
Luftverschmutzung kann dort weniger das Problem sein: Ich war dort tagsüber meist bis über 12h/Tag im "Reinraum"

Was ich schwer unter Verdacht habe, sind diese Sargnägel, die man hier Zigaretten nennt.
Die einheimischen Marken in allen Asiatischen Ländern sind brutal stark.
Auch die Marlboro "Lights" kratzen wie die Sau im Hals.
Ich habe bisher in keinem Land Asiens wirklich milde Zigaretten gefunden.
Kaum gehen mir die mitgebrachten Zigaretten aus, fängt der Husten an.
Ich rauche etwas mehr als eine Schachtel pro Tag.

Gruss, Stefan
Hi Stefan,
ich sage dir,ich habe vor 4 Wochen den Aschenbecher,Feuerzeug,und die Lezten 3 Schachteln Endsorgt.
Der Husten ist fort kein Pfeifen mehr,es geht machs einfach!!!!!!!!!
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: namtok am 17. April 2009, 22:58:05
zu den angeblich eisgekühlten Sevenelevens:

In jedem hängt ein Thermometer, wenn die Tür wegen regem Publikumsverkehr nicht dauernd auf ist, werdens nicht weniger wie knochentrockene 25 - 26  Grad sein...
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Moesi am 18. April 2009, 00:15:41
Hi Stefan,
ich sage dir,ichfort kein Pfeifen mehr,es geht machs einfach!!!!!!!!!
Ich hab immer wieder aufgehört. Das letze Mal im März 2008 recht problemlos mit dem inzwischen umstrittenen Medikament "Champix" (Pfizer).  Trotzdem im Dezember 08 wieder angefangen. Seither wieder 15 kg leichter und VIEL wohler.
Bin auch wieder belastbarer. Wenn ich nicht rauche, bin ich nicht ungefährlich  ???

Gruss, Stefan
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: phumphat am 02. November 2011, 10:54:24
Jetzt hat es mich wieder erwischt:
Eine Bronchitis plagt mich seit Tagen und werde wohl wieder ein Antibiothikum nehmen müssen,um sie los zu werden.
Warum bekomme ich in regelmässigen Abständen eine Bronchitis?
Ich habe genaue Beobachtungen gemacht und fest gestellt, das ich jedesmal nach einen Langstreckenflug eine Bronchitis bekomme.
Nicht Tags darauf, aber innerhalb eines Monats nach der Landung.Dabei ist es egal ob ich von Th.nach A fliege oder umgekehrt.
Ein Gespräch mit meinem Hausarzt ergab, das dies sicher die Ursache ist. Weil in so einem Flieger ein paar hundert Leute sitzen und
Bakterien mit in den Flieger schleppen. durch Husten oder dergleichen werden dann, die Bakterien über die Air Condition verteilt und Passagiere die darauf empfindlich sind fangen diese auf. Interessanterweise habe ich nur auf Langstrecken diese Probleme. Nicht auf Flügen die nur 2-3 Stunden dauern.

Mein Hausarzt meint, man ist Machtlos dagegen und kann nichts dagegen tun, höchstens wenn man während des ganzen Flug einen
Mund und Nasenschutz trägt. Ein Medikament, welches mir von einer Apotheke empfohlen wurde, half auch nichts.
So nun meine eigentliche Frage an alle Leser.
Kennt jemand dieses Problem bei sich selbst oder einen Bekannten und was könnte man dagegen tun.
Für eine entsprechende Mitteilung wäre ich sehr dankbar. Aber bitte keine Scherzmeldungen, denn dafür ist es mir zu ernst.
phumphat
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: drwkempf am 02. November 2011, 12:46:01
Die Frage geht wohl auch an mich.

Lieber phumphat,
Ich wünsche Dir erst einmal eine rasche gute Besserung, an der Einnahme eines Antibiotikums und eines Schleimlösers wirst Du wohl nicht vorbeikommen, auch ein guter Hustensaft sollte bei entsprechendem Hustenreiz nicht fehlen.

Das Auftreten von Bronchitiden nach Langstreckenflügen kennt zwei Erkrankungsbilder:

1. Die Bronchitis tritt unmittelbar oder doch fast unmittelbar nach einem Flug auf: Hier können tatsächlich Keime von anderen Paasgieren bei schlecht gewarteter Klimaanlage übertragen worden sein. Auch die Tiefkühlgewohnheiten vieler Airlines können da eine Rolle spielen.

2. Die Erkrankung tritt mit erheblicher Zeitverzögerung ein: Hier ist der Langstreckenflug selbst kaum mehr der Grund für die Erkrankung. Die Zeit (Inkubationszeit) zwischen dem Kontakt mit den Bakterien während des Fluges  und dem Ausbrechen der Erkrankung ist zu lang!
Wahrscheinlicher ist hier, dass sich Dein Immunsystem nicht schnell genug auf die neue Umgebung einstellt, so dass Du für ganz banale Erkältungskeime sensibel bist, die den Einheimischen gar nichts ausmachen.
Sobald sich Dein Immunsystem auf die veränderte Umgebung eingestellt hat, ist alles wieder in Ordnung.
Nach Kurzstreckenflügen wird keine erhebliche Distanz überbrückt. Hier ist die "Keimlage" meist nicht anders als zuhause.

Jetzt musst Du aber etwas gegen Deine aktuelle Bronchitis unternehmen, da helfen Dir Theorien wenig.

Wolfram
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Burianer am 02. November 2011, 14:47:18
drwkempf, genau so empfinde ich das jedes mal, wenn ich nach Deutschland fliege,  nach einigen Tagen , wegen dem Klimaunterschied, werde ich ( Erkaeltungskrank) .
Dann nehme ich  eben Para. sollte doch wohl helfen, hilft mir fast immer. Wenn Husten, dann eben ..Biosu..

Umgekehrt, Deutschland  nach Thailand,  da fuehle ich mich meisten sehr schlapp.
Es ist eben immer so, dass der Zeitunterschied, das Klima im Flugzeug  :-X, und der Reisestress eben doch an den Nerven oder an  der Gesundheit  nagt  {+
Wir sind halt nichtmehr die Juengsten, unser Alter nagt ja auch an den Knochen, Muskulatur, am Willen, an den vielen guten Vorsaetzen, die wir haben  :]
Im Moment klage ich auch ueber Rueckenschmerzen, aber meine Mama sagt , siehe alles positiv,  --C  die ist jetzt 88 Jahre alt und kann sehr schlecht laufen.
Aber, sie geht immer noch in ihre Fraungymnastik. Das ist Willen  }}
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: WaltiTH am 02. November 2011, 20:48:36
fuer Deine Schleimhaeute im Flugzeug @ Burianer kannst Du mal Coldastop ausprobieren, ist ein nasenoel und musst dir aus deutschland mirbringen, befeuchtet die Nase speziell bei trockener Luft
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: phumphat am 03. November 2011, 10:04:10
@drwkempf

Hallo Doc,
herzlichen Dank, für deine ausführliche  Information.
Da meine Probleme  erst nach Wochen, in diesem Fall 4 Wochen nach dem Flug auftreten und nicht unmittelbar nach dem Flug, so kommt wohl mein geschwächtes  Immunsystem als Auslöser in Frage.
Da werde ich in  Zukunft  wohl mehr auf mein Immunsystem achten müssen
Für den Augenblick werde ich mir  ein Antibiotika besorgen müssen, den  Bisolvon und  NAC long  hat bisher keine Wirkung gezeigt.
Und nochmals vielen Dank für die Genesungswünsche.
phumphat
Titel: Re: Chronische Bronchitis in tropischen Ländern
Beitrag von: Moesi am 24. November 2011, 02:58:56
Ich hatte vor drei Jahren in Thailand innert weniger Montate mehrere Blutvergiftungen, einen Abszess im Ohr und schlussendlich acht Wochen lang eine Wundrose am Bein (mit knapp über 40!)
Mein Immunsystem war plötzlich so schwach, dass die Ärzte schon Zucker, HIV und weiss ich nicht was alles vermuteten (was ich alles nicht habe!).

Ein in Pattaya lebender pensionierter Schweizer Arzt gab mir dann den Tip, was ich falsch machte:
Ich trank VIEL zu wenig Wasser (sondern fast ausschliesslich Cafe, Bier, Whiskey, Orangensaft und Cola) und bewegte mich zu wenig.
Sein Tip zur Stärkung des Immunsystems: Jeden Tag drei Liter Wasser und 20 Minuten leichte Bewegung (Kein Spitzensport, nur so, dass der Kreislauf etwas zu tun hat).
Ich halte mich nun so gut wie möglich daran. Seither hatte ich kaum noch solche Probleme.

Sein Tip, wie man das mit den drei Litern schafft:
Er füllt jeden Tag drei Liter Wasser in kleine Flaschen und nimmt in gewissen Zeitabständen eine nach der anderen in die Hand und lässt sie nicht mehr los, bis sie leer sind.

Falls Du fast ausschliesslich Thai-Food isst, aber wie ich die übelrichenden Saucen lieber meidest, dann könntest Du auch einen Salzmangel haben.
Dein Körper braucht beides: Wasser und Salz in ausreichender Menge (Vorsicht: Salz kann man auch zuviel haben!).
Ansonsten leidet (unter anderem!) Dein Immunsystem...

Noch ein Tip zu Langstreckenflügen:
Auch hier viel, viel, viel Wasser trinken....aus mehreren Gründen.


PS: Ich bin kein Arzt. Aber ich denke, diese Tips können nicht schaden.

Gruss aus Jomtien,
Stefan