ThailandTIP Forum
Thailand-Foren der TIP Zeitung => Landwirtschaft, Garten und weitere Beschäftigungen => Thema gestartet von: Chang am 01. September 2023, 15:46:41
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Ich dachte mir, daß ich hier mal wieder ein neues Thema eröffne, da es meines Wissens doch einige Member gibt, die so etwas zu Hause haben.
Und gerade, wenn ich etwas in der Richtung suche, stehen die Informationen zum Teil eben auch in verschiedenen Unterthemen, weil man das oft auch in einem anderen Zusammenhang nur kurz anschneidet.
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Da ich hier in Deutschland in jungen Jahren bereits einen Angelschein gemacht habe und dann auch viele Jahre diesem Hobby mit einigen Vereinskollegen nachging, war es immer ein Traum von mir, mal einen eigenen Weiher zu besitzen.
Die Chance ergab sich dann eben im Jahr 2015 als wir in Thailand auf mehreren, bereits brachliegenden Reisfeldern zu bauen begannen und ich eines von den 2 kleineren als Fischweiher hernehmen „durfte“. Meine Frau hatte da nichts dagegen und ihre Eltern im Grunde genommen auch nicht (meine Frau war sowieso mittlerweile die Grundstückseigentümerin).
So sah das "verwilderte" Reisfeld damals aus
(https://abload.de/img/p1060756dddu7.jpg)
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Als damals das alte Reisfeld umfunktioniert wurde, konnte ich mich nicht so richtig durchsetzen, dieses noch wesentlich tiefer auszubuddeln.
Meinen Fischteich als solches hatte ich aber schon.
Im Grunde genommen wurde nur die alte Bepflanzung entfernt und die Böschung mit ein wenig Erdaushub befestigt.
(https://abload.de/img/p1070163mmdvh.jpg)
(https://abload.de/img/p1070194vyiix.jpg)
Warum da eigentlich nur so wenig Kalkpulver ausgestreut wurde, weiß ich bis heute nicht ...
(https://abload.de/img/p1070358kjd9n.jpg)
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Nachdem die Erdarbeiten fertiggestellt waren, ließen wir das erst einmal so.
Es wurde auch nichts angepflanzt.
Wir haben nur abgewartet, wie sich das entwickelt, wenn der Weiher mit Regenwasser aufgefüllt wurde.
(https://abload.de/img/img_014594c66.jpg)
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Das war gerade mal 4 Monate später und die Begrünung an den Böschungen nahm sichtlich zu.
Wir warteten sehnlichst auf eine längere Regenperiode, damit der Weiher mit Wasser gefüllt wurde.
(https://abload.de/img/img_0517qyioz.jpg)
Nach einigen Monaten später zum Ende der Regenzeit (das Bild war von Anfang November 2016) hatte sich der Weiher ziemlich gut gefüllt und das Grün sproß nur so aus dem Boden.
Bis jetzt waren noch keine Fische eingesetzt worden.
(https://abload.de/img/img_10235xd79.jpg)
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Mitte November 2016 dann machte ich im Internet eine Fischzucht nicht allzu weit entfernt von uns ausfindig und wir fuhren dort gemeinsam hin. Meine Frau erklärte dort, was wir für ein Gewässer haben so kauften wir nach einer kurzen Beratung 3 verschiedene Fischsetzlinge für insgesamt 300 Baht ein. Da war ja nix hin.
(https://abload.de/img/img_1035tvea4.jpg)
Aber keine Raubfische. Die wollte ich vorerst dort nicht im Fischweiher haben. Sonst hätten die dann wahrscheinlich im Handumdrehen den Bestand massiv schrumpfen lassen. Ich wollte eher mal sehen, wie und ob es überhaupt funktioniert.
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Im nächsten Urlaub Oktober/November 2017 wollte ich am Fischweiher eine kleine Treppe und einen kleinen Platz für einen Klappstuhl zum Angeln anlegen.
Der ausgetretene Pfad bot sich dafür regelrecht an.
(https://abload.de/img/img_12304hin1.jpg)
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Meine Frau kannte in einiger Entfernung eine Gegend, wo roter Sandstein abgebaut und die daraus hergestellten Platten verkauft wurden.
(https://abload.de/img/img_1219o8e16.jpg)
Wir ließen unseren Wagen mit insgesamt 13 Trittplatten für insgesamt 390 Baht vollladen.
(https://abload.de/img/img_1223wxd23.jpg)
Danach kamen noch ein paar schmale Betonblöcke (wie man sie für den einfachen Mauerbau nutzt) dazu.
Jetzt hatte ich schon mal genügend Material, um anzufangen.
(https://abload.de/img/img_122809d1v.jpg)
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13 fuer 390.- Baht, dass ist aber billig :)
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War aber wirklich so. Hab gerade extra noch einmal nachgeschaut.
Ich führe jeden Urlaub ein "Haushaltsbuch" in Form einer Excel-Tabelle.
Das mache ich hier in Deutschland auch schon über 15 Jahre.
Ist manchmal auch ganz interessant, wenn man nach etlichen Jahren nachschauen kann, was bestimmte Artikel "damals" gekostet haben.
Ab und zu haut's mir da schon den Vogel raus - wenn man die teilweise unverschämten Preisexplosionen hier in D sieht. >:(
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Ich werkelte da gemütlich ein paar Tage lang immer wieder herum, da ja nix pressierte.
Zement habe ich keinen verwendet. Den lehmigen Boden habe ich mit Wasser angerührt und damit die Platten fixiert.
Nach dem Aushärten saß das alles bombenfest und hielt auch stand.
(Hat mich selbst ein wenig übberascht - halt positiv :D )
(https://abload.de/img/img_1394e8fop.jpg)
(https://abload.de/img/img_1394a8kd2j.jpg)
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Was ist denn das hellblaue da im Wasser, sieht aus wie ein Fressnapf fuer einen Hund ???
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Damals besuchte der 14-jährige Sohn aus Reunion (Frankreich) seine Mamma in Thailand. Und der hatte sich in ein paar Enten auf einem Kleintiermarkt verrannt. Also wurde das Pärchen dort im Weiher angesiedelt. Und das war dann deren Fressnapf.
War besser so, denn das Futter konnte man nicht außerhalb hinlegen, da dies sofort von den beiden verfressenen Hunden wegschnabuliert wurde, die dort zur selben Zeit residierten.
Also - Happi-Happi rein in den Napf, einen kleinen Schubs geben und schon machte sich das Teil unerreichbar für die Hunde in die Mitte des Gewässers.
Ente gut - alles gut. ;D
(https://abload.de/img/img_1391oefcs.jpg)
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Während des Urlaubs habe ich mir auch mal eine kleine Angelausrüstung zugelegt. Sozusagen als Vorfreude. {*
Ich wusste ja, daß ich die sowieso erst im nächsten Jahr einsetzen könnte.
Nur eine kleine Angel, ein paar Haken und ein bisschen Zubehör.
Hat zusammen knapp 1000 Baht gekostet.
Bin ja sowieso kein erfolgreicher Angler, da geht’s mir im Grunde genommen nur um die Entspannung. :-)
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In den folgenden 2 Jahren konnte ich mich also immer wieder dort beim Fischen entspannen.
Gefangen habe ich kaum etwas. Ab und zu ist mal ein Fisch an den Haken gegangen, den meine Frau dann ganz frisch zum Frühstück zubereitete.
Der größte war um die 25 cm und passte gerade noch in die Pfanne.
Meistens ging ich morgens kurz nach der Dämmerung raus und richtete mir den Angelplatz ein.
Aber so ungefähr zur Frühstückszeit (vor 9 Uhr) hörte ich wieder auf, weil mir die Sonne dann auch schon zu sehr auf den Pelz brannte.
Bloß gut, daß ich meistens mit sauberen Fingern wieder ins Haus ging (und auch nicht nach Fisch roch). :D
Irgendwie wusste meine Frau immer schon, mit welcher Beute ich zurückkam, denn sie hatte dann schon längst das Essen zubereitet (und zwar ohne den Fisch eingerechnet). {--
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Irgendwie kam mir das immer ein bisschen suspekt vor, daß der Fischweiher nie so ganz voll wurde mit Regenwasser, wie ganz am Anfang.
Auf dem Nebengrundstück des Nachbarn hatte sein Fischteich immer ungefähr den gleichen Wasserstand.
An der Verdunstung konnte das ja wohl nicht liegen und geklaut hat das Wasser sicherlich auch niemand, weil ja der Fluss gleich nebendran war.
Der hatte damals vielleicht noch eine Wassertiefe von ungefähr 70 cm.
(https://abload.de/img/img_2117uhefa.jpg)
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Da Anfang 2020 durch den niedrigen Wasserstand auch noch aufgrund der lange ausbleibenden Regenfälle die Verdunstung schneller voranschritt, entschied sich meine Frau die verbleibenden Fische herausholen zu lassen. Sonst würden die ja elendig krepieren.
Dies erledigten die ortsansässigen Farmer, die bei uns immer wieder verschiedene Arbeiten auf dem Grundstück ausführen (meistens das Gras mähen).
Die Fische konnten sie kostenlos mitnehmen - meine Frau war da nicht sonderlich scharf drauf.
Ich dachte eigentlich, daß da halt noch so mittelgroße Fische in überschaubarer Zahl vorhanden wären.
Umso mehr hätte mich fast in der Arsch beißen können, als mir meine Frau diese Bilder schickte. >:
Meine "Ausbeute" war immer so etwas, wie in der linken (schwarzen) Tonne.
(Vielleicht ist ja meine Art des „Nachhaltigen Angelns“) {--
(https://abload.de/img/1578735301285tvcuj.jpg)
(https://abload.de/img/15787353236104xe5t.jpg)
(https://abload.de/img/1578735401256vtdox.jpg)
Tja, diese Brummer hatten sich ganz offensichtlich immer höchst erfolgreich eine lange Zeit vor mir verstecken können. :D
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Genau so sah es auch bei uns aus!
Ich habe auch einige Angelteiche z.T. in Sichtweite auf "eigenen" Familiengrundstücken zur Verfügung! Bei einem hab' ich auch mit zusätzlicher "Fischbrut" und sogar gekauftem Futter nachgeholfen!
Wir waren ein paar Tage in den Süden zu einem "Foren-Treffen" und haben nach Rückkehr erfahren, dass ein freundlicher Mitbewohner aus dem Dorf nachts mit Erfolg ein Netz durch den Teich gezogen hat.
Der Onkel hat dann einige der Teiche mit Ästen und Gestrüpp präpariert, was mir infolge vieler abgerissener Haken und Schnüre das Angeln verleidet hat!
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Bin ja sowieso kein erfolgreicher Angler, da geht’s mir im Grunde genommen nur um die Entspannung. :-)
Das waren wir damals auch Deutschland, morgens um 5 zu einem Weiher gefahren, bis um 11 Uhr nix gefangen, auf einmal zieht was an der Leine, wir hatten 4 Angeln im Wasser und wussten nicht welche :] :] :] :] :], war eh zu spaet der Karpfen ist ab ins Schilf durch alle Angelschnuere durch aber wir konnten uhn bergen. Ich das erste mal dabei und mit dem Kescher dann voll ins Wasser, der Fisch ist natuerlich erschrocken und waere fast entwischt :D :D :D
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Genau so sah es auch bei uns aus!
Ich habe auch einige Angelteiche z.T. in Sichtweite auf "eigenen" Familiengrundstücken zur Verfügung! Bei einem hab' ich auch mit zusätzlicher "Fischbrut" und sogar gekauftem Futter nachgeholfen!
Wir waren ein paar Tage in den Süden zu einem "Foren-Treffen" und haben nach Rückkehr erfahren, dass ein freundlicher Mitbewohner aus dem Dorf nachts mit Erfolg ein Netz durch den Teich gezogen hat.
Der Onkel hat dann einige der Teiche mit Ästen und Gestrüpp präpariert, was mir infolge vieler abgerissener Haken und Schnüre das Angeln verleidet hat!
:D :D :D da will der Gute helfen und dann geht's nach hinten los....
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Also, daß bei uns mal Fische geräubert wurden, ist weder mir, noch meiner Frau bekannt.
Und wenn's auch so wäre - ist mir eigentlich wurscht.
Ich betreibe weder eine Fischzucht, noch bin ich darauf angewiesen. Fischfutter kaufen wir fast gar nicht. Die kriegen sowieso immer nur die Essensreste, wie z.B. alten Reis, meistens aber den "Obtabfall" (bei den Papayaschalen sind die ganz wild drauf).
Ganz selten kaufen wir mal bei einem Bauer einen Sack Reishülsen. Kommt dann ab und zu mal eine Handschaufel voll davon in den Teich.
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Im Laufe der Zeit breitete sich das Schilf (?) immer mehr aus, so daß das Angeln dort auch nicht mehr richtig möglich war.
Das Bild hat mir meine Frau im Februar 2021 geschickt.
(https://abload.de/img/rasenmaharbeiten_02_2mpcvk.jpg)
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Im September des selben Jahres war es dann ganz schön schlimm. Seit August gab es in unserer Gegend immer wieder tagelang heftige Regenfälle. Irgendwann konnte der Boden das ganze Nass nicht mehr richtig aufnehmen und auf dem ganzen Grundstück bildeten sich immer mehr und größere Flachpfützen, die nicht mehr versickerten.
Zu allem Übel brach irgendwo in der Provinz ein Damm und das Wasser kam unaufhörlich in unsere Gegend. Am Nachmittag des 25. Septembers stieg zuerst der Fluss langsam über die Ufer und kroch langsam auf das Grundstück.
(https://abload.de/img/hochwasser_09_2021c27fe1.jpg)
Das ging dann den ganzen nächsten Tag so weiter, aber erst in der Nacht kam auch ein wenig Schwung in die ganze Sache.
Und am nächsten Morgen kam das Wasser auch richtig in Fahrt.
Meiner Frau war schon ganz schön mulmig zumute und sie konnte mich so etwa zur Mittagszeit über Skype kontaktieren, bevor ihre 2 Powerbanks ihre Kapazitäten ausgeschöpft haben.
Glücklicherweise kam das Wasser nicht in die Wohnung, denn das auf Stelzen gebaute Haus hat ja eine Bodenhöhe von ca. 130cm.
Vom Fischweiher war da nix mehr zu sehen.
(https://abload.de/img/hochwasser_09_2021qdmdk9.jpg)
Einzig allein das Auto beunruhigte meine Frau ein wenig. Aber es konnte dem Haus nicht schaden, da es ja in Fließrichtung zum Fischweiher geparkt war.
Wenn, dann würde es seine letzte Ruhestädte bei den Fischen finden.
Das Foto war ein klein wenig später, als das Hochwasser bereits wieder langsam zurück ging.
(https://abload.de/img/hochwasser_09_2021vatkqq.jpeg)
https://youtu.be/XMtOoYAUhrI
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:-\ :-\ :-\ :-\
Wie sieht es denn dieses Jahr aus?
Gefuehlt regnet es in diesem Jahr mehr hier bei uns, auch kraeftiger
Meine Steinplatten vor dem Haus sind sehr gruen, so gruen waren die noch nie.
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Bei herrscht eigentlich immer ein gemäßigtes Wetter, wenn ich mir die Unwetterwarnungen zu selben Zeit im Rest des Landes anschaue.
Irgendwie ist die Gegend im positiven Sinne in einem richtigen Wetterloch.
Ab und zu regnet es, aber auch nicht sonderlich viel.
Und überschwemmt ist auch noch nichts.
Das passt schon. ;}
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Leider hatte ich im Urlaub November 2021 (und auch in 2022) absolut keine Zeit, mich um den Fischweiher zu kümmern, da genügend andere Arbeiten anstanden.
Große Fische waren da sowieso nicht mehr drin. Die hat’s ja sicherlich mit dem Hochwasser in die Freiheit geschwemmt.
Das letzte Bild von mir war vom Juni 2022. Da regnete es ein paar Tage ziemlich kräftig.
Die (noch kleinen) Nadelbäume vorne wachsen auch wie Sau ...
Ich hoffe, daß die ein wenig der Erosion der Böschung vorbeugen können.
(https://abload.de/img/img_28705xdbl.jpg)
Jetzt sind wir aber Ende letzten Jahres zu der Erkenntnis gekommen (auch durch Gespräche meiner Frau zusammen mit ortsansässigen Farmern), daß wohl der Ablauf des alten Reisfeldes nicht ordnungsgemäß verschlossen wurde und mit der Zeit durch die aufgeschüttete Böschung die Erde sich gelockert und sozusagen den Stöpsel langsam wieder geöffnet hatte.
Darum wird der Fischweiher nie so richtig voll mit Wasser. So viel kann es gar nicht regnen, wie das hinten wieder rausläuft.
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Im August nun diesen Jahres wollte meine Frau eine große Betonplatte auf dem Nebengrundstück entfernt haben. Die war noch übrig geblieben von der glorreichen Idee der Schwester, damals vor einigen Jahren, eine Kuhhaltung zwecks Einnahmequelle zu starten.
Was natürlich erwartungsgemäß voll in die Hose ging, da sie von der Rinderzucht genauso viel Ahnung hat, wie ein Ochse von der bemannten Raumfahrt.
Aber sie dachte, sie könnte sich so kurzerhand fundierte Erkenntnisse dazu aus dem Internet (youtube) einverleiben und dann loslegen.
Daß man aber hierfür schon auch mit Tieren umgehen können muß, daran hat sich gleich gar nicht gedacht und von vornerein ausgeblendet.
Für diesen Fehleschlag hat sie ordentlich "Lehrgeld" zahlen müssen.
Aber gelernt daraus hat sie so gut wie gar nichts.
Nun ließ meine Frau einen großen Bagger von einem ortsansässigen Dorfunternehmer kommen, der ihr auch einen sehr guten Preis für diese Zeit anbot, da die Nachfrage in der Regenzeit scheinbar nicht allzu groß war.
Für die Stunde verlangte er 1300 Baht.
Da bot es sich regelrecht an, sich auch einmal um den Fischweiher zu kümmern. Ich lag deswegen meiner Frau ja auch schon seit Jahren in den Ohren, daß wir den mal trockenlegen, nach dem Abfluss schauen und dann gleich etwas tiefer ausgraben.
Zuerst fing der Bagger mal bei den Böschungen an, so tief er nur mit dem Löffel hinunter kam. Er bahnte sich dann auch einen Weg am Ufer und ließ sich langsam hinunter gleiten.
(https://abload.de/img/fischteich2j0cjc.jpg)
Das Wasser lief dann regelrecht in einem Kanal zusammen und die Arbeiter machten sich an die Arbeit, die verbleiben Fische dort herauszuholen, Die durften sie natürlich kostenfrei mit nach Hause nehmen.
(https://abload.de/img/fischteich19ye2p.jpg)
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Der Baggerfahrer hat den Aushub vom Rand für die Befestigung der neuen Böschung hergenommen.
Insgesamt macht dies die Fläche des Fischweihers ein wenig kleiner, aber zugleich wird er ja auch tiefer.
https://youtu.be/zCnc1XAW9VM
Wir wollten ein bisschen warten, bis zum Anfang der Trockenzeit, so daß der sich der Bagger dann auch leichter am Grund bewegen kann. Jetzt ist es halt schon ziemlich schlammig, weil anscheinend ab ca. 5 Metern auch das Grundwasser durchdrückt.
Muß man später evtl. gleichzeitig auspumpen, während gebaggert wird.
https://youtu.be/ieDhfquijac
Am meisten hat mich aber die Story überrascht, als mir meine Frau erzählte, nachdem der Baggerfahrer gemerkt hatte, daß das Grundwasser durch das Erdreich kommt, hat er "testhalber" mal einen Mund voll genommen und wieder ausgespuckt.
Voller Verwunderung hat er meiner Frau gesagt, daß das Wasser gar nicht salzig ist. :o
In dieser Gegend ist man immer davon ausgegangen, daß man kein Glück beim Brunnenbohren hat, weil der Untergrund stark versalzen ist.
Das haben schon verschiedene Leute vom Dorf probiert.
Die Bohrstellen waren aber allesamt auf der anderen Seite des Flusses.
Vielleicht versuchen wir in Zukunft trotzdem mal unser Glück.
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Tja - dieses Vorhaben mit dem ausbaggern ist jetzt erst einmal zurück gestellt.
Durch die letzten Regefälle füllte sich der Fischweiher ratzfatz.
Ich werde mir ab Donnerstag selbst mal ein Bild von der Lage vor Ort machen und dann überlegen wir zunächst einmal, wie wir die neue Böschung am besten begrünen werden, damit das Erdreich nicht so schnell abrutscht.
Kann man jetzt nicht so sehen, aber in absehbarer Zeit sinkt der Pegelstand da auch wieder um ca. einen halben Meter.
(https://abload.de/img/fischweiher_oktober_2zof0g.jpg)
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Durch die letzten Regefälle füllte sich der Fischweiher ratzfatz.
Kann ich mir jetzt nicht so vorstellen.
Hab auch hinterm Haus einen Fischteich, aber selbst durch starke Regenfälle füllt der sich nicht.
Soviel kann es gar nicht regnen, was da rein geht.
Da muß schon Wasser aus dem Kanal für die Reisfelder eingeleitet werden.
Und dann dauert es auch drei/vier Tage bis der voll ist.
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Stimmt - haste Recht, Philipp. ;}
Habe gerade meine Frau in Skype gehabt und explizit nochmals nachgefragt, wie viele Tage es gebraucht hat, bis der Regen den Fischweiher vollgemacht hat.
Nicht der Regen {; , hat sie erwidert.
Der Fluss ist ja in den letzten Tagen über die Ufer getreten und genau von der linken Seite kommend hat er sich einen Weg direkt in den Weiher gebahnt.
Sonst nirgendwo.
War aber trotzdem so viel, daß das nur 1 Nacht gedauert hat. (also - ratzfatz gilt noch :D )
Übergelaufen ist nichts und nun sinkt der Pegel im Fluss auch schon wieder.
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Jetzt ist es halt schon ziemlich schlammig, weil anscheinend ab ca. 5 Metern auch das Grundwasser durchdrückt.
Da waere ich an deiner Stelle vorsichtig. Wenn das Grundwasser durchdrueckt ists umgekehrt ebenso, wenn der Grundwasserspiegel sinkt. Dann verabschiedet sich dein Teichwasser ins Grund- oder Bachwasser (bei mir wars damals in der Pampa so, wobei der Bach aber nur drei Meter neben dem Teich (ungef. 12 X 7 Meter, aber nur ein Meter tief) entlanglief.
Es gab mal vor Jahren einen TV Bericht mit Yingluk, bei dem sie stolz erklaerte, dass das Zitronengras hervorragend geeignet ist, um Uferboeschungen zu befestigen.
Allerdings war das kein Zitronengras, sondern nur danach aussehende Pflanzen.
Die Kasuranien
(https://abload.de/img/img_28705xdbl.jpg)
werden hauptsaechlich an Meereskuesten angepflanzt, da sie Ebbe und Flut und oftmals Brechern standhalten sollen (was sie aber nicht tun). Geben aber viel Schatten und Dreck (die Nadeln)
fr
Nachtrag - Unser Teich wurde mindestens ein mal im Jahr bei Hochwasser tagelang ueberflutet, aber die Fische blieben im Teich!
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Wir haben seit 10 Jahren in Laos 2 Teiche 80m x30 und ca 2m tief,wasserknappheit gibs nie weil deneben ein Kanal von Namngum Staudamm voebeifliesst und jeder da was ableiten darf,wenn man einmal im Jahr ne Kiste Bier ausgibt
Meistens hatten wir 3 verschieden Fischarten drinne über 10000 in einer grösse von ca. 4 cm gekauft aber leider wird dort ziemlich alles immer und überall geklaut,ja auch Büffel umd Rinder werden direckt auf dem Feld geschlachtet,warscheinlich weil die hälfte der männlichen Befölkerung Jaba süchtig ist,irgendwie macht es keinen Spaas mehr