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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Kultur, Veranstaltungen, Bücher, Filme, Fernsehen in und über Thailand => Thema gestartet von: Louis am 20. Juli 2008, 17:10:57

Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Louis am 20. Juli 2008, 17:10:57
The Scribe
von David Young
erschienen bei D.K.Books, 240 Baht
(nicht auf Deutsch erhältlich)

Ein Amerikaner in Bangkok schreibt für Bargirls Liebesbriefe an deren Sponsoren in aller Welt und bekommt für diesen Service die Hälfte des Geldes, das die Geldgeber an die Liebe ihres Lebens schicken. Die Mädchen geben ihm nur die Adresse, um den Rest kümmert er sich dann selbst. Irgendwann hat er die vielen Lügen satt und will aussteigen. Nicht aber, bevor er einen letzten Coup landet: Der Sponsor seiner Freundin, eine "Ex"-GoGo-Tänzerin will das Mädchen heiraten und kommt nach Bangkok, um Geld zu bringen und ihr einen Diamantring zu schenken...

Das Buch ist auf den erste 50 Seiten großartig, läßt dann aber nach. Es wird zu viel geredet, es ist geradezu geschwätzig, zu viele Nebenhandlungen lenken ab, bei denen auch nicht viel herauskommt. Eine gewisse Spannung wird aufgebaut, aber das alles ist viel zu langatmig, um überzeugen zu können. Ein paar Motive sind sicherlich interessant, insgesamt aber eher enttäuschend.

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: crazyandy am 12. September 2008, 13:21:01


 Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat ein neues Buch herrausgebracht, der titel lautet : Außer Dienst.

 mfg Andy
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Xeno am 12. September 2008, 20:59:07
George Bush: The Unauthorized Biography (Taschenbuch)(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51qttgFPYlL._SL500_SS75_.jpg)

http://www.amazon.de/George-Bush-The-Unauthorized-Biography/dp/0930852923

Das Buch gibt es auch im Internet zum Downloaden:

http://www.tarpley.net/bushb.htm

Sehr interessant ist das Kapitel 2 :  THE HITLER PROJECT

Bei http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15280/2.html findet man einen guten Artikel darüber.

Um zu erfahren, dass Hitlers Privatarmee, die SA, schon vor 1933 komplett mit nagelneuen Remington-Pistolen, Made in USA, ausgerüstet war, oder dass das General Motors gehörende, Mitte der 30er Jahre eröffnete LKW-Werk Brandenburg, eine der größten Autofabriken der Welt, die ausschließlich Militärfahrzeuge herstellte, erst ganz am Ende des Kriegs bombardiert wurde, als es der Roten Armee in die Hände zu fallen drohte, um solche Fakten über die Faschismusförderung durch amerikanische Finanziers und Industrielle zu erfahren, hilft ein Blick in die Standard-Geschichtswerke kaum. Auch dass der Großvater des amtierenden US-Präsidenten Prescott Bush wegen seiner Geschäfte mit Hitler-Deutschland vor Gericht stand - und sein Vermögen beschlagnahmt wurde -, ist dort nicht zu finden.


Der US-Botschafter in Deutschland William E. Dodd bekundete 1937 gegenüber einem Reporter der "New York Times":

Eine Clique von US-Industriellen ist versessen darauf, unseren demokratischen Staat durch ein faschistisches System zu ersetzen und arbeitet eng mit den Faschistenregimes in Deutschland und Italien zusammen. Ich hatte auf meinem Posten in Berlin oft Gelegenheit zu beobachten, wie nahe einige unserer amerikanischen regierenden Familien dem Naziregime sind. Sie trugen dazu bei, dem Faschismus an die Macht zu verhelfen und sind darum bemüht, ihn dort zu halten.


Ediert: Toten Link ersetzt
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: dragon am 12. September 2008, 23:14:23
Kurt Beck hat auch ein Buck geschrieben:

(http://i281.photobucket.com/albums/kk219/dragon580913/KuirtBeck.jpg)


Mehr dazu hier:

http://www.wz-newsline.de/?redid=301464
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Xeno am 25. Oktober 2008, 18:53:49
Jonathan Littell  -  "Die Wohlgesinnten"

(http://lesesaal.faz.net/littell/assets/header_sub.jpg)

Jonathan Littells Nazi-Roman aus der Sicht eines Täters löste einen Literaturskandal aus.
Wer es liest, wird schlecht träumen.

Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" erzählt die Geschichte des SS-Offiziers Max Aue, der die ebenso brutale wie bürokratische Vernichtungsmaschinerie des "Dritten Reiches" aus größter Nähe und in allen schrecklichen Details miterlebt. Mit ihm hat Littell den Tätern eine Stimme gegeben.

Jonathan Littel: "Ich wollte zeigen, wie in einer relativ normalen abendländischen Gesellschaft kultivierte Individuen einem kollektiven Wahn verfallen. Die Deutschen sind wir, jeder ist ein Deutscher. Sadisten gibt es überall, aber sie interessieren mich nicht besonders, mir geht es um die Normalität des Totalitarismus. Moralische Urteile in den Begriffen von Gut und Böse werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die Griechen gingen von den Fakten aus, nicht von den Beweggründen. So war es auch bei den Nürnberger Prozessen. Diese Sichtweise ist mir lieber. ‚Die Wohlgesinnten' sind kein historischer Roman, sondern ein Roman der Geschichte."


http://lesesaal.faz.net/littell/texte.php

Im FAZ Net Lesesaal findet Ihr auch Leseproben und Rezensionen zum Buch.

Ediert: Toten Link ersetzt
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Grüner am 13. Oktober 2009, 01:20:02
2 empfehlenswerte Bücher über China auch mit Blick auf Thailand interessant, gerade im Deutschlandfunk vorgestellt:

1. Petra Kolonko: "Maos Enkel", Verlag C.H. Beck

Kolonkos Stärke ist die beschreibende Analyse. Mit großer Präzision seziert sie die chinesische Gesellschaft - und beantwortet viele jener Fragen, die im schnelllebigen Nachrichtengeschäft zu oft offenbleiben. Wie ist es denn nun mit der Ein-Kind-Politik? Welche Ambitionen hat die neue Mittelschicht? Und warum fordern jene, die zu bescheidenem Wohlstand gekommen sind, nicht längst mehr Demokratie? Die Mittelschicht, schreibt Kolonko, sei kein revolutionäres Potenzial.

Zitat
Im Gegenteil ist in der Mittelschicht ein Gefühl weit verbreitet, das die Herrschaft der Kommunistischen Partei durchaus stabilisiert. Man ist nationalstolz. Wenn aus dem Ausland Kritik an China geäußert wird, so sind es die Städter, die ihre Regierung in Schutz nehmen. Die Bürger der Volksrepublik können zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf Macht und internationale Stellung ihres Staates stolz sein. Sie sehen sich erstmals auf Augenhöhe mit den Bürgern der Industriestaaten. Weil dieses Nationalbewusstsein aber noch jung ist, reagiert es besonders empfindlich auf Kritik aus dem Ausland.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1049591/



2. Sabine Dabringhaus: "Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert", Verlag C.H. Beck

Tatsächlich sind knapp 300 Seiten nicht viel Platz für ein ganzes Jahrhundert. Die Ereignisse, ihre Ursachen und ideengeschichtlichen Hintergründe lassen sich nur durch einen hohen Grad an Abstraktion in den Griff bekommen. Diese Verdichtung beeinträchtigt die Lesbarkeit. Die geschilderten Figuren bleiben oft farblos. Selbst Katastrophen von historischem Ausmaß werden auf wenigen Seiten abgehandelt. So zum Beispiel der "Große Sprung nach vorn", die größte von Menschen verursachte Hungersnot der Geschichte. Geschätzte 30 Millionen Menschen kamen dabei zwischen 1959 und 1961 zu Tode. Diese Tragödie wird auf eineinhalb Seiten komprimiert. Auf denen allerdings tatsächlich alles Wesentliche zusammengefasst ist.

Zitat
Die Utopie des Großen Sprungs lag in seiner extrem radikalen, unrealistischen Strategie wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlichen Wandels. Ein industrielles Wachstum ließ sich nicht einfach durch einen Input aus dem Agrarsektor erreichen. Das utopische Experiment steigerte sich zur menschlichen Tragödie, als Mao in Lushan den Kampf gegen Rechtsabweichler in die Partei trug, anstatt eine kritische Konsolidierung der bereits kritischen Versorgungslage einzuleiten. Dreijährige Missernten im Zuge des Großen Sprungs, Naturkatastrophen und der endgültige Bruch mit der Sowjetunion, der China technisches Wissen und finanzielle Hilfe entzog, trafen zusammen. In Maos Entscheidungen lag die Hauptursache für die Katastrophe.

Ausführlich schildert Sabine Dabringhaus die Entfaltung intellektueller und künstlerischer Freiheiten in den 1980er-Jahren. Der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung im Juni 1989, die diese Phase beendete, werden dagegen lediglich eineinhalb Seiten gewidmet.

Zitat
"Ein Bündnis alter Kräfte gewann die Oberhand. Angesichts des beispiellosen Ausmaßes der Demonstrationen, die vor den Augen der internationalen Medien vonstattengingen, fürchteten sie um ihre privilegierte Stellung. Aus diesen Reihen entlud sich die Kritik am Beschwichtigungskurs Zhao Ziyangs. Da sich gleichzeitig die Unterstützung der Demonstranten von der städtischen Bevölkerung auch auf die Mitglieder von Partei und Armee ausweitete, befürchteten sie ihren totalen Machtverlust und warnten vor dem Ausbruch eines Bürgerkrieges. Als "konterrevolutionäre Rebellion" wurde die Bewegung schließlich in der Nacht zum 4. Juni von Soldaten der Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagen.

Besonders verdienstvoll ist die Einbeziehung der Randzonen Chinas in die Darstellung. Ausführlich beschäftigt sich Sabine Dabringhaus mit dem Schicksal der Tibeter und der Uighuren. Sie schildert den Han-Chinesischen Nationalismus der chinesischen Republik: Die chinesische Republik vom Beginn des 20. Jahrhunderts richtete sich kurzerhand in den Grenzen des Qing-zeitlichen Vielvölkerstaates ein. Dabei fühlten sich die Han-Chinesen den Grenzvölkern kulturell überlegen und behandelten sie mit kühler Arroganz. An dieser Stelle platziert Sabine Dabringhaus eines der zu sparsam eingesetzten Zitate ihres Buches: Sie lässt den tibetischen Sportler Chang Bo mit einer Äußerung aus dem Jahre 1935 zu Wort kommen:

Zitat
Die Ausländer verachten die Chinesen als niedrig stehend und schwach. Ebenso sehen die Chinesen die Völker der Grenzgebiete als wertlos an. Besteht dabei irgendein Unterschied? Die Ausländer meinen, dass alles in China rückständig sei und die Chinesen bezeichnen die Grenzregionen als grob und unzivilisiert. Gibt es darin etwa irgendeinen Unterschied?

Tibet und Xinjiang tauchen in jedem Kapitel des Buches auf. Sabine Dabringhaus macht deutlich, dass es auch interne Probleme waren, die bei diesen Völkern die Schaffung eines eigenen Nationalstaates verhinderten. Sie schildert die Sinisierung Tibets und das starre Festhalten an der Unterdrückungspolitik Pekings bis in die heutige Zeit.

Besonders spannend liest sich das letzte Kapitel des Buches: China im Übergang zum Kapitalismus. ...

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1049563/
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: boehm am 16. Dezember 2009, 21:18:18
Mein Lieblings Buch...., Andreas Eschbach - Eine BillionDollar1

Total spannend und informativ, ohne zu übertreiben!

Die Handlung:

Der mittellose Pizzabote John Salvatore Fontanelli aus New York wird von einem italienischen Anwalt zu einer Besprechung ins Hotel Waldorf-Astoria gebeten. Er kann sich überhaupt nicht erklären, wie er zu der Ehre kommt. Ihm wird von den vier Köpfen einer altehrwürdigen Florentiner Anwaltskanzlei offenbart, dass er über eine Billion US-Dollar geerbt hat, weil er der jüngste männliche Nachfahre eines italienischen Kaufmannes ist, der vor einem halben Jahrtausend ein bescheidenes Vermögen auf einem Konto anlegte und dieses im Laufe der Zeit durch Zins und Zinseszins zu jener gewaltigen Summe angewachsen ist.

John Fontanelli ist mit einem Schlag der mit großem Abstand reichste Mensch der Erde und sein Privatvermögen ist größer als das Bruttoinlandsprodukt der meisten Länder. Doch sein Vorfahr hat ihm den testamentarischen Auftrag in Form einer Prophezeiung erteilt, mit Hilfe des Geldes der Menschheit die verlorene Zukunft wiederzugeben.

Nach langem Hin und Her akzeptiert er seine Rolle und versucht mit seinem Geld, die Welt sozial und ökologisch zum Guten zu verändern. Er gründet, auf Anraten seines genialen und zugleich mysteriösen Beraters McCaine, die Fontanelli Enterprises und investiert strategisch in unterschiedlichste Projekte, um seine Macht zu mehren und gezielt Einfluss zu nehmen. Auftakt ist die feindliche Übernahme von Exxon. Von nun an entscheidet sein Wort über Wohl und Wehe von Konzernen, Währungen und ganzen Volkswirtschaften.

Im Laufe der Zeit muss er erkennen, dass ihn das seinem Ziel nicht näher bringt. Um ein Bild der künftigen Entwicklung der Menschheit zu bekommen, gibt er ein gigantisches, geheimes Wissenschaftsprojekt in Auftrag, welches mittels aufwändiger Computersimulationen verschiedene Zukunftsszenarien durchspielen soll. Zu der Zeit, als das für alle ernüchternde Ergebnis bekannt wird, kommt es (aus anderen Gründen) zum Bruch mit seinem bisherigen Geschäftspartner McCaine. Dieser zieht aus dem Ergebnis den Schluss, dass die Welt unentrinnbar dem Untergang entgegenstrebt und nur eine kleine, qualifizierte Elite überleben kann und darf. Mittlerweile Geschäftsführer eines anderen mächtigen Konzerns, beginnt er gezielt Wissenschaftler anzuwerben, die an der Bekämpfung des Aids-Virus arbeiten, um ihre Arbeitskraft diesem Kampf zu entziehen.

John Fontanelli wird der ganze Rummel um seine Person irgendwann zu viel und er zieht sich zurück und beginnt, sich eingehender mit seinem Vorfahren Fontanelli und dessen Prophezeiung auseinanderzusetzen. Dabei findet er heraus, dass sein Urahn, der vor 500 Jahren angeblich den Grundstein für das gewaltige Vermögen gelegt haben sollte, in Wirklichkeit ein schlechter Kaufmann war und kurz vor seinem Tode hochverschuldet. Woher kam also der Grundstock des Vermögens? Ein alter Brief, unterzeichnet mit "Jacobo", einem Hinweis auf Jakob Fugger, deutet darauf hin, dass dieser für seinen unehelichen Sohn Fontanelli die Schulden beglichen und in dessen Namen das ursprüngliche Kapital mit den bekannten Bedingungen angelegt hatte. Dabei scheint das ganze Unternehmen eher eine Wette zwischen diesen beiden Kaufmännern gewesen zu sein, ob es überhaupt möglich wäre, durch Kapitalanlage und Verzinsung ein solch immenses Vermögen anzuhäufen.

John Fontanelli ist durch diese Entdeckung gleichzeitig desillusioniert und befreit. Er gründet nun eine Stiftung, die die globale Wahl eines „Weltsprechers“ organisieren und durchsetzen soll. Denn nur durch globale Gesetze können die Weltkonzerne noch kontrolliert werden und die Katastrophe abgewendet werden.

Die gegensätzlichen und unvereinbaren Rettungsstrategien Fontanellis und McCaines gipfeln in einem erbitterten Machtkampf um die verlorene Zukunft der Menschheit, in dem Fontanelli einen Teilsieg erringen kann: Die Wahlen zum Weltsprecher finden statt.

Das Buch endet mit dem Tod John Fontanellis, der von einem alten Freund, der mittlerweile unter dem Einfluss McCaines steht, erschossen wird.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: crazyandy am 12. Juni 2010, 14:13:16
mal wieder ein Buch lesen, das hier habe ich gerade in der Zeit Online gefunden und könnte recht interessant zu lesen sein :

Trauer, in Eierlikör ertränkt
"Juni", der Roman der Niederländers Gerbrand Bakker, erzählt grandios vom Ende des bäuerlichen Lebens
der Kommentar ist von Ulrich Baron
http://www.zeit.de/2010/23/L-B-Bakker
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: mangoboy am 20. Juni 2010, 17:05:54
Neuer Krimi von Klaus Sebastian ("TATTOO", "Khun Nick - Der Pattaya-Detektiv").
Diesmal liegt der Ort der Handlung nicht in Thailand, sondern auf den Philippinen - in Angeles City:

Black Moon Party

Es geht um einen deutschen Expat, der auf eigene Faust den Mord an einem Bargirl aufklären will.

(http://www.photohoster.org/images/mangojerry/lackmoonparty1.jpg)

 C--

http://www.phildreams.de/blog/2010/06/17/lesetipp-black-moon-party/
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: peter51 † am 20. Juni 2010, 17:11:15
passend zum derzeitigen Dauerthema Fussball :

Manni Breukmann :  (Wecher wdr-2Hörer/Sport+Musik kennt Ihn nicht....)

http://www.amazon.de/Mein-Leben-als-jugendlicher-Draufg%C3%A4nger/dp/3821856181
ZITAT von v.g. link:

Ruhe, bitte: Manni Breuckmann erzählt seine Jugend! Manni Breuckmann kennt fast jeder aus dem Radio.
Und wer ihn kennt, der mag ihn auch. Wegen seines Witzes, wegen seiner gradlinigen Art - und weil er immer auf dem Teppich geblieben ist. Wie der Teppich aussah, erfahren wir nun aus der urkomisch geschriebenen Autobiografie seiner wilden Jugendjahre.

Die spielten sich im Wesentlichen in der kleinen Stadt Datteln ab, die irgendwann in den Sechzigern auch von der allgemeinen Rebellion gepackt wurde. Oder von dem, was man in einer spießigen Bergarbeiter-Kleinstadt dafür hielt.
Und Klein-Manni immer mittendrin - als braver Messdiener und linker Denkmalstürmer, als unbegabter Rocksänger, besoffener DJ und mittelmäßiger Jurastudent.

Außerdem dabei: sein erster Rausch, sein erster Schulskandal, sein erster Sex(-versuch). Und natürlich: die Familie (inkl. des stocktauben Lieblingsonkels August), die Kirche und der Tod. Mit dem ihm eigenen trockenen und selbstironischen Ruhrpott-Humor erzählt der beliebte Radioreporter Manni Breuckmann aus seiner Jugend - und macht en passant klar, warum Rock 'n' Roll und Rebellion in der Provinz ins Straucheln kamen.

Habe das Buch - Fazit : eine schöne Erinnerung an alte Zeiten von einem 68er  ;}
Prädikat: empfehlenswert

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Say_What?? am 20. Juni 2010, 18:13:16
Noch eine Runde auf dem Karussell: Vom Leben und Sterben - Tiziano Terzani

Kurzbeschreibung
Die letzte Reise des großen Journalisten führt ihn noch einmal um die Welt - und zu den Grundfragen der menschlichen Existenz.
Im Alter von 59 Jahren erkrankt Tiziano Terzani an Krebs. Sein Weg durch den Dschungel von westlichen und fernöstlichen Heilmethoden führt ihn schließlich in eine einfache Hütte im Himalaya - zu sich selbst.

Westliche High-Tech-Medizin oder fernöstliche Naturheilverfahren? Angesichts einer fortgeschrittenen Krebserkrankung eine Frage auf Leben und Tod. Der Spiegel-Korrespondent und Asien-Experte Tiziano Terzani erzählt von seiner letzten großen Reise auf der Suche nach Heilung. Ihn interessiert das große Ganze: die Frage, was ihn krank gemacht hat, der Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Neben der klassischen westlichen Medizin sucht er Hilfe in der mannigfaltigen Welt der alternativen Heilmethoden und der Spiritualität. Als er den Tod näher rücken fühlt, zieht er sich in eine Hütte im Himalaya zurück - und beginnt, dieses Buch zu schreiben.


Über den Autor
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, arbeitete als Jurist, bevor er in den USA ein weiteres Studium absolvierte. Von 1972 bis 1997 war er Korrespondent des Spiegels in Asien und schrieb für Il Corriere della Sera und La Repubblica. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Er starb im Juli 2004 in Orsigna bei Florenz.


Ediert: Schau mal hier (mit Abbildung): http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=7184.0
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 22. Juni 2010, 10:58:42
Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus
von Naomi KLEIN
 Broschiert: 768 Seiten
 Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (28. November 2008)
 ISBN-10: 3596174074
 Preis:     EUR 12,95

€-Krise, Griechenland-Pleite, Spanien-Pleite, Banken-Abzocke, Autobauer-Pleite, KRANKENKASSEN-PLEITE usw.

Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.
(http://www.amazon.de/gp/product/images/3596174074)
http://www.amazon.de/Die-Schock-Strategie-Katastrophen-Kapitalismus-Naomi-Klein/dp/3596174074
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Blackmicha am 28. Juni 2010, 15:35:19
Dan Brown

Das verlorene Symbol


ISBN - 978 3 7857 2388 3
 
Gutes Buch ! lesbar auch ohne LP Führer !
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: jaidee am 29. Juni 2010, 08:07:13
Schon vor einiger Zeit gelesen:

Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe von Benjamin Prüfer, http://www.amazon.de/gp/product/product-description/3596174643/ref=dp_proddesc_0?ie=UTF8&n=299956&s=books


Zitat
Kurzbeschreibung

Seit drei Jahren ist nichts mehr wie es war: Während seines Urlaubs in Kambodscha trifft der 23jährige Benjamin Prüfer auf Sreykeo - eine Frau, die ihren Körper verkauft, um finanziell über die Runden zu kommen. Sie verlieben sich ineinander. Als er erfährt, dass sie HIV hat, muss er sich entscheiden: für oder gegen ein Leben mit Sreykeo. Ergreifend, ungeschönt und subjektiv wird die wahre Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die sich Tag für Tag dem Kampf des (Über-)Lebens stellen - und damit ihre Liebe beweisen. Starregisseur Detlev Buck hat das Buch »Wohin du auch gehst« unter dem Titel »Same Same But Different« verfilmt.

Der Kinofilm war auch sehenswert, keine Ahnung, ob es den jetzt schon auf DVD gibt. Dazu http://samesame-themovie.com/


Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 29. Juni 2010, 11:00:57
...
Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe von Benjamin Prüfer,
 ....
Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe

# von: Benjamin Prüfer
# Broschiert: 336 Seiten
# Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH; Auflage: 1 (1. April 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3596174643
# €: 9,95
http://www.amazon.de/Wohin-auch-gehst-Geschichte-unmöglichen/dp/3596174643 (http://www.amazon.de/Wohin-auch-gehst-Geschichte-unmöglichen/dp/3596174643)

Klasse buch lohnt sich wirkl. zu lesen, dafür gibt es ein sehr tiefen eindruck über die Kultur Kambodschas ( Thailand wen es nicht bereits so amerikansiert  ist!!)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 09. Juli 2010, 12:10:54
Stalin: Am Hof des roten Zaren

# von Simon Sebag Montefiore (Autor)
# Gebundene Ausgabe: 900 Seiten
# Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 4., Aufl. (November 2005)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3100506073
http://www.amazon.de/Stalin-Am-Hof-roten-Zaren/dp/3100506073 (http://www.amazon.de/Stalin-Am-Hof-roten-Zaren/dp/3100506073)

# Verlag: Fischer (Taschenbuch), Frankfurt; Auflage: 3 (16. November 2006)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3596172519
# € 12,95
http://www.amazon.de/Stalin-Am-Hof-roten-Zaren/dp/3596172519 (http://www.amazon.de/Stalin-Am-Hof-roten-Zaren/dp/3596172519)

zu zeit der beste Biographie über Stalin, was f. Mao gild , gild auch für diese Biograpieh

Mörderische Intrigen, geheime Bündnisse und unablässige Rivalitäten bestimmten das Leben hinter den Kremlmauern. Aber man feierte auch, spielte mit den Kindern und fuhr gemeinsam in die Sommerfrische ans Schwarze Meer. Stalins eisige Macht im Kreml wäre ohne seinen "Hofstaat" nicht möglich gewesen. Unveröffentlichte Briefe, u.a. von seiner zweiten Frau Nadja, geheime Tagebücher, Notizen und Protokolle von Ministern und Beratern wie Molotow oder Beria erzählen uns in Simon Sebag Montefiores Bestseller auf höchst anschauliche Weise den Alltag am Hof des roten Zaren.
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Z5WYD0GDL._SS500_.jpg)



Titel: Buchempfehlung: Das Gegenteil ist wahr
Beitrag von: georg am 12. Juli 2010, 20:28:32
Der unten angefügte Link weist auf ein Buch, dessen Inhalt auf den ersten Blick äußerst dubios und geradezu unglaublich erscheint.

Die Inhalte sind allerdings gut recherchiert und können in einen durchaus plausibel wirkenden Gesamtkontext mit den Weltgeschehnissen der letzten 65 Jahre gebracht werden.

Grob zusammengefasst geht es um folgendes:
Gegen Ende des 2. Weltkriegs, als sich die deutsche Niederlage abzeichnete, fand angeblich eine groß angelegte Absetzbewegung Reichsdeutscher in entlegene Gebiete der Welt statt. Angeblich wurden neue, aber noch nicht zur Einsatzfähigkeit gereifte Technologien (Super-U-Boote, Flugscheiben, etc.) in geheime Basen verbracht und dort weiter entwickelt. Seit dieser Zeit sollen diese Reichsdeutschen bzw. deren Nachkommen mittels überlegener Technologien eine Art Guerillakrieg gegen die die Pseudoelite führen, wodurch auch bestimmte Weltgeschehnisse in einem anderen Licht zu sehen sind (z.B. das merkwürdige Stoppen der US-Armee im 1. Golfkrieg kurz vor Bagdad, Abstürze von Raumfähren, Untergang des russischen U-Boots „Kursk“, etc.). Auch sollen die unzähligen „UFO“-Sichtungen auf dieses Phänomen zurückzuführen sein.

Die Geschichte klingt zugegebenermaßen skurril. Aber warum nicht einmal das „unmöglich“ Erscheinende einfach als Gedankenhypothese zulassen?
Und außerdem wäre mir eine Reichsdeutsche Regierung immer noch um Klassen lieber als eine von Rothschild :-)

http://www.eichhorn.ws/assets/das_Gegenteil_ist_wahr.pdf

gruss georg
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: TiT am 16. Juli 2010, 18:32:54
Schon ein Weilchen auf dem Markt - ich bin erst jetzt zum Lesen gekommen. M.E. Pflichtlektüre für jeden mit Interesse an Politik.

http://www.amazon.de/Die-Israel-Lobby-amerikanische-Au%C3%9Fenpolitik-beeinflusst/dp/3593383772
Titel: Hände weg von diesem Buch ........
Beitrag von: Alex am 02. August 2010, 07:59:37
(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/128071045819_NN.jpg)

https://docs.google.com/fileview?id=0B2SNJXLFGXiiMDA4ZmNlMzgtMWFjZS00ODNkLWE5MjgtZDkzMDA0MmZjOGMz&hl=en
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: dart am 03. August 2010, 07:31:44
Danke Alex, ich hatte einen sehr unterhaltsamen Montag mit der Onlineversion (gerade mal die Hälfte geschafft :))
Nach den Templern wurde es aber krass esoterisch, ich gönn mir heute den Rest. [-]
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: wyooo am 03. August 2010, 07:32:51
Ein guter Krimi mit Bezug zu Thailand  ;}

Bangkok Tattoo von John Burdett  Piper Verlag

Auf der schmalen Grenze zwischen Liebe und Obsession.

Der buddhistische Polizist Sonchai steht vor einem neuen Fall: ein CIA Mitarbeiter wurde grausam ermordet.
Tatverdächtig ist die Prostutierte Chanya, in deren Bett er gefunden wurde- mit aufgeschlitztem Bauch und gehäutetem Rücken. Doch Sonchai und sein Vorgesetzter Vikorn sind von Chanyas Unschuld überzeugt und konstruieren aus dem Mord einen islamistischen Terrorakt...

Normalerweise teile ich mir ein Buch ein und lese länger dran, dieses gehörte zu denen die ich verschlungen habe  ;}

Viel Spaß beim Lesen

Nebenbei gewährt es auch einen Einblick in das Seelenleben eines Mannes der zum Kathoy wird.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 03. August 2010, 21:53:11
Mord im Auftrag Gottes. Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus

# Jon Krakauer   
# Taschenbuch: 478 Seiten
# Verlag: Piper; Auflage: 1 (2004)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3492242766
# Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 2,8 cm
# € ??

http://www.amazon.de/Auftrag-Gottes-Reportage-religiösen-Fundamentalismus/dp/3492242766 (http://www.amazon.de/Auftrag-Gottes-Reportage-religiösen-Fundamentalismus/dp/3492242766)

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Ein Buch über extremen christlichen Glauben, der Mormonen, in den USA. Der Inhalt ist faszinierend und erschreckend zugleich - wer hätte gedacht, dass in den USA so viele Fundamentalisten und Polygamisten leben? Das es wirklich "Rechtsfreie" Räume dort gibt? Also, von der Motivation her ist das Buch empfehlenswert. Auch ist es ungemein gut recherchiert. Man lernt eine Menge über die Geschichte der Mormonen, der mormonischen Fundamentalisten und natürlich über den religiös mitivierten Mord der Lafferty-Brüder

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XAXH2TM3L._SS500_.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 06. August 2010, 16:38:08
Der Mann, der das Geld erfand

# Janet Gleeson (Autor), Michael Müller (Übersetzer) 
# Taschenbuch: 317 Seiten
# Verlag: Goldmann (2003)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3442151120
# Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 2,5 cm
# € ??

http://www.amazon.de/Mann-das-Geld-erfand/dp/3442151120 (http://www.amazon.de/Mann-das-Geld-erfand/dp/3442151120)

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Das Buch ist im Großen und Ganzen die Biographie von John Law. Es ist interessant geschrieben und gut nachzuvollziehen. Man fühlt sich als würde man die selbe Reise antreten wie die Hauptfigur John Law. Man geht mit ihm durch die Spielhäuser Englands und schließlich sitzt man mit am Tisch des Regenten von Frankreich. Eine wahre Geschichte, die im 18. Jahrhundert stattfindet. Es lohnt sich, diese Reise zu machen, denn es wird nicht langweilig!

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/518W4YA1Z1L._SS500_.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: samurai am 15. August 2010, 11:16:25
Bad Boy Ulis "Höllenritt"
"Ich habe die Hells Angels überlebt"

http://www.n-tv.de/panorama/lesenhoeren/Ich-habe-die-Hells-Angels-ueberlebt-article890921.html
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 26. August 2010, 16:36:14
Deutschland schafft sich ab:
Wie wir unser Land aufs Spiel setzen


# Thilo Sarrazin (Autor) 
# Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
# Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (30. August 2010)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3421044309
# Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4 cm
# € 22.99

http://www.amazon.de/Deutschland-schafft-sich-unser-setzen/dp/3421044309 (http://www.amazon.de/Deutschland-schafft-sich-unser-setzen/dp/3421044309)

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Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden.

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/4143fZNw-UL._SS500_.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: sitanja am 26. August 2010, 17:38:36
Tony Hawks

Mit dem Kühlschrank durch Irland

http://www.glimmerfee.de/buecherblog/rezensionen/3057-buch-rezension-mit-dem-kuehlschrank-durch-irland-von-tony-hawks.html
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 27. August 2010, 09:33:16
Kampf der Kulturen: Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert: The Clash of Civilizations. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert

# Samuel P. Huntington (Autor)   
# Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
# Verlag: Spiegel-Verlag; Auflage: 1 (9. Oktober 2006)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3877630111
# Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 4 cm
# ca. € 12.99

http://www.amazon.de/Kampf-Kulturen-SPIEGEL--Band-11/dp/3877630111 (http://www.amazon.de/Kampf-Kulturen-SPIEGEL--Band-11/dp/3877630111)

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seh viel besser als was Sarazin schreibt, Prof. Huntington man muss es gelesen haben, aber es ist keine einfache stoff

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/41A7B7N4QDL._SS500_.jpg)

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# Taschenbuch: 592 Seiten //  € 13,-
# Verlag: Goldmann Verlag (1. Mai 2002)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3442151902
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51nlUjFTvEL._SS500_.jpg)


Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 27. August 2010, 09:40:57
Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind  

# David Landes (Autor), Ulrich Enderwitz (Übersetzer), Monika Noll (Übersetzer), Rolf Schubert (Übersetzer)    
# Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
# Verlag: Pantheon Verlag; Auflage: 2 (1. Dezember 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3570551024
# Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 4 cm
# € 16,95  

http://www.amazon.de/Wohlstand-Armut-Nationen-Warum-anderen/dp/3570551024 (http://www.amazon.de/Wohlstand-Armut-Nationen-Warum-anderen/dp/3570551024)

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sehr viel besser als was Sarazin schreibt, Prof. Landes man muss es gelesen haben, aber es ist keine einfache stoff
1) eine sehr intressante abhandlung über die unterschiedl. Entwicklung zw. JAPAN <=> THAILAND in der letzten 200Jahre
2) siehe BIP <=> Religion

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/410POx3rnGL._SS500_.jpg)

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Grüner am 28. August 2010, 00:50:27
Samuel P. Huntington: Kampf der Kulturen

Ja, das sollte man gelesen haben. Aber wenn möglich im Original. Die deutsche Übersetzung ist derart schlecht, daß es auf keine Kuhhaut geht. Ich hätte den Übersetzer als Lektor schon nach der Probe rausgeschmissen.

Schon die Überschrift wurde nicht kapiert: Clash heißt "Zusammenprall", nicht "Kampf", das ist GANZ was anderes, wenn man ne Minute drüber nachdenkt. Wenn Deutsche mit Amis über dieses Buch diskutieren und es beide in ihrer Sprache gelesen haben, reden sie zwangsläufig aneinander vorbei.

In Deutschland kam es erst nach dem 11. September 2001 raus, das dürfte der Grund für die hastige und falsche Übersetzung sein: "Kampf" paßte den Schreibtischkriegern in den Verlagsstuben wohl gut in den Kram.

Das gilt für viele aus dem Englischen übersetzte Bücher: Wenn es irgendwie geht, sollte man normalerweise das Original lesen. Deutsche Englisch-Übersetzer werden, mit Ausnahme von Genies, die James Joyce übertragen etc., grottenschlecht bezahlt und die Leistungen sind entsprechend. Dagegen pflegen englischsprachige Wissenschaftler oft schon von Haus aus ein sehr klares und leicht verständliches Englisch, das selbst Englisch-Anfänger oft gut verstehen. Das ist eine ganz andere Welt als das übliche bundesdeutsche Fachchinesisch.

Huntington schreibt sehr gut verständlich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: samurai am 19. September 2010, 07:10:18
Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold: Armut für alle im »Lustigen Migrantenstadl«
http://www.amazon.de/Kein-Schwarz-Rot-Gold-Migrantenstadl%C2%AB/dp/3942016427/ref=sr_1_29?s=STORE&ie=UTF8&qid=1283010883&sr=1-29

"In Deutschland passierte im August 2010 etwas wahrlich Merkwürdiges: Bei allen Umfragen standen weit mehr als zwei Drittel der Menschen hinter den provokanten Äußerungen des Bundesbankers Thilo Sarrazin, der Zuwanderung als kostspieliges Unterfangen brandmarkte, während ihn die Politiker durchweg für verrückt erklären. Die Politiker erklären damit nämlich zugleich die Mehrheit der Bevölkerung für verrückt, setzen sich mit den Thesen von Sarrazin aber nicht einmal inhaltlich auseinander. Denn sie prüften sie nicht auf ihren Wahrheitsgehalt hin nach. Rein zufällig erschien zeitgleich mit Sarrazins neuem Buch "Deutschland schafft sich ab" dieses Sachbuch des Bestsellerautors Ulfkotte zur gleichen Thematik, das den Leser mit der Fülle seiner nachprüfbaren Fakten erschlägt. " .......    


und a bisserl zum Autor:  http://www.ulfkotte.de/17.html

"Ich erinnere mich daran, wie mir ein Islamistenführer in Teheran sagte, Bundeskanzler Kohl solle ihn lieber bald hofieren, sonst werde er es später bereuen. Ich habe das aufgeschrieben – und innerlich darüber gelacht. Ich habe den Mann nicht ernst genommen. In jener Zeit fragte ich mich, wie naiv diese Gotteskämpfer eigentlich seien. Rückblickend war ich der Naive. Der Teheraner Islamistenführer sollte später als Anführer jener Terroristen zu internationaler Bekanntheit gelangen, die nach der Einnahme des Irak durch amerikanische Truppen Sprengstoffanschläge auf westliche Truppen organisierten. Wie er stehen heute fast alle meiner früheren Gesprächspartner auf den Fahndungslisten der westlichen Sicherheitskräfte. "
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: ou1 am 19. September 2010, 10:39:04
@samurai

Dein Spruch

Zitat
Ein Gramm Handeln wiegt mehr als eine Tonne Gequatsche" © D. Hallervorden

passt wunderbar zum ersten Artikel.  ;}

MfG
ou1
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 22. September 2010, 14:28:47
Die Bin Ladens: Eine arabische Familie

# Steve Coll (Autor), Werner Roller (Übersetzer), Violeta Topalova (Übersetzer), Stephanie Singh (Übersetzer)   
# Taschenbuch: 736 Seiten
# Verlag: Goldmann Verlag (10. August 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3442129907
# Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 5,2 cm
# € 12,95  

http://www.amazon.de/Die-Bin-Ladens-arabische-Familie/dp/3442129907 (http://www.amazon.de/Die-Bin-Ladens-arabische-Familie/dp/3442129907)

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Woher kommt Osama Bin Laden? Der zweifache Pulitzer-Preisträger Steve Coll schildert mit zahlreichen bisher unbekannten Details Aufstieg, Leben und Einfluss der Familie Bin Laden, aus deren Mitte der meistgesuchte Terrorist der Welt stammt. Aus einfachen Verhältnissen im Jemen kommend wurde sie in Saudi-Arabien zu einer der reichsten Familien des Landes mit globalen Beziehungen in Wirtschaft und Politik. Bis zum 11. September 2001. Eine spannende Geschichte, die die Zerrissenheit der arabischen Welt zwischen Tradition und Moderne zeigt.  SEHR LESENSWERT 5***** besonders über die saudi. Geschichte



(http://ecx.images-amazon.com/images/I/515OVzaOH0L._SS500_.jpg)

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 22. September 2010, 14:59:43
Das Schattenreich der CIA: Amerikas schmutziger Krieg gegen den Terror

# Stephen Grey (Autor), Enrico Heinemann (Übersetzer), Norbert Juraschitz (Übersetzer), Friedrich Pflüger (Übersetzer) 
# Taschenbuch: 432 Seiten
# Verlag: Goldmann TB (Februar 2008)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3442129818
# Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3 cm
# € 9,95  

http://www.amazon.de/Das-Schattenreich-CIA-Amerikas-schmutziger/dp/3442129818 (http://www.amazon.de/Das-Schattenreich-CIA-Amerikas-schmutziger/dp/3442129818)

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Das Buch "Das Schattenreich der CIA" von Stephen Grey, zeigt die Praxis der US-Regierung (hauptsächlich der CIA) im Kampf gegen den globalen Terrorismus. Das es, angesichts des "Feindes", hierbei überwiegend nicht um legale Aktionen geht, dürfte jedermann bewußt sein. Verdächtige werden entführt und mittels CIA-Flugzeugen in befreundete Staaten (Äypten, Syrien etc.) ausgeflogen, um Ihnen dort nützliche Informationen zu "entlocken".  SEHR LESENSWERT 5*****


(http://ecx.images-amazon.com/images/I/511JKF%2BX4jL._SS500_.jpg)

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 02. Februar 2011, 13:11:19
Der erste Salut

# Barbara Tuchman (Übersetzer) 
# Taschenbuch: 480 Seiten
# Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (März 2002)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 359615264X
# Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 3,2 cm 
# € 12,90

https://www.amazon.de/erste-Salut-Barbara-Tuchman/dp/359615264X (https://www.amazon.de/erste-Salut-Barbara-Tuchman/dp/359615264X)

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Der erste Salut ist durchaus guht lesbar, obwohl es vielleicht estwas weniger gut ist als ihre mit Pulitzer-Preisen ausgezeichneten Buecher. Der erste Salut fängt nämlich an mit dem Salut, das von der niederlaendischen Karibik-Insel St. Eustatius an einem amerikanischen Schiff gegeben wurde. Damit war es das erste Mal, dass die amerikanische Flagge von einer ausländischen Macht anerkannt wurde.
Der Krieg zw. England, Frankreich und der Niederlande, am Vorabend der amerikanische Revolution

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FJRZWXT5L._SS500_.jpg)

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 23. Februar 2011, 20:04:20
Eine heimliche unheimliche Bruderschaft

Hermann Ploppa

Nach 32 Jahren liegt Antony Suttons Buch „Wall Street and the Rise of Hitler“ in deutscher Übersetzung vor. Eine längst überfällige Dokumentation der Kollaboration des US-Finanzkapital mit den Nazis

Antony C. Sutton: Wall Street und der Aufstieg Hitlers

Perseus Verlag Basel 2008

205 Seiten, Paperback

ISBN 978-3-907564-69-1

Aus dem Englischen übersetzt von Peter Geiger

(http://usacontrol.files.wordpress.com/2009/03/suttonwallhitler4.jpg?w=63&h=96)


http://usacontrol.wordpress.com/2009/03/04/buchbesprechung-wall-street-und-der-aufstieg-hitlers/ (http://usacontrol.wordpress.com/2009/03/04/buchbesprechung-wall-street-und-der-aufstieg-hitlers/)



Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Say_What?? am 23. Februar 2011, 20:13:19
einer der besten
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/419ganeR5iL._SL500_AA300_.jpg)
Travelwriter aus Deutschland
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: P-Pong am 09. April 2011, 20:41:14
Nach allen der vorstehend empfohlener, teils anspruchsvoller Lektüre über:

Zitat
Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind
Das Schattenreich der CIA: Amerikas schmutziger Krieg gegen den Terror und dgl. mehr


sollte man auch mal auf solche leichte Bett-Lektüre hinweisen, welche so manchem hier begierig Lesenden, oftmals noch mit rosaroter Brille versehenen Farang für das stets amazing Thailand die Sicht klaren könnte  ;]

In dem nachstehend erwähnten  „Thailand Fever“ heißt es z.B.:

Zitat
Ob ihr euch in einer Bar, auf der Universität oder am Arbeitsplatz kennengelernt habt, ob gestern abend oder schon vor Jahrzehnten,
Thailand Fieber ist ein unentbehrlicher Wegweiser für eure Beziehung, mit dessen Hilfe ihr beide endlich eure Beziehungsprobleme miteinander diskutieren könnt, indem ihr einfach das passende Kapitel aufschlagt! Alles in diesem Buch erscheint auf jeweils gegenüberliegenden Seiten sowohl in deutsch als auch in thailändisch:

Wer sich weiter dafür interessiert (kostet bei DK-Bookshop 495,-- Baht) sollte hier nachsehen: http://www.thailandfever.com/buch_intro.html
Sicher keine Literatur im herkömmlichen Sinne, aber für so manchen hier Lesenden   :-* sicher lesenswert!

Dem "Thailand Fever" folgt für deutsche Liebeskasper und solchen die es werden wollen ;]  - sie können sich dann gleich mit ihrem Tirak  austauschen, denn es ist 2-sprachig (deutsch/thai) gehalten
 
Titel: Thai Liebesgeflüster

Zu bekommen z.B. bei allen  DK-Buchshops für 295,-- Bath, ISBN-Nr.: 978-616-7270-09-8, 
gibt Aufschluss über bewegende und wirklich wichtige  ;]  Sachthemen (http://666kb.com/i/bshcq4u5o6hu9ixq4.jpg)
So aus Sicht des Tirak, z.B.:
 
Ich will keinen Thaimann
Ich bleibe 2 Stunden bei Dir
Ich noch nicht lange in Bar arbeiten
Du der Einzige für mich

oder für den verzauberten Liebeskasper, z. B.:

Ich mag ein Mädchen, das ehrlich ist
Magst Du "Bum-Bum"
Ich kein dummer Farang 

Man sieht, alles entscheidende Themen  C--

Anmerk.: Will aber der Fairness halber auch die Broschüre der TIP-Edition erwähnen: „Die wa(h)re Liebe“ ... eigentlich unbezahlbar und unverzichtbar }}


Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: tom_bkk am 09. April 2011, 21:25:24
"Thai Liebesgeflüster"

ist schon ein wenig ...

(http://2.bp.blogspot.com/_nvBOBTWnDrE/TRLBmI1w4eI/AAAAAAAAIkE/7zOmvJ98D5E/s1600/talking-tomcat.png)

von ...

(http://www.thailandtip.de/typo3temp/pics/0f596bd965.jpg)

... odrr  ;)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 09. Mai 2011, 12:07:37
Shantaram

# Gregory David Roberts (Autor) 
# Taschenbuch: 1088 Seiten
# Verlag: Goldmann Verlag (12. April 2010)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-13: 978-3442473083
# Größe : 18,6 x 12,4 x 5 cm
# €: 9,95

http://www.amazon.de/Shantaram-Gregory-David-Roberts/dp/344247308X (http://www.amazon.de/Shantaram-Gregory-David-Roberts/dp/344247308X)

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Ein Klasse Buch 1088 Seiten in 5 Tagen Durch gelesen, schau mal unter Kundenrezensionen

http://www.amazon.de/product-reviews/344247308X (http://www.amazon.de/product-reviews/344247308X)

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51d96ycQEXL._SS500_.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 17. Mai 2011, 14:50:50
1491: New Revelations of the Americas Before Columbus

# Charles C. Mann (Autor)
# Taschenbuch: 541 Seiten
# Verlag: Vintage (10. Oktober 2006)
# Sprache: Englisch
# ISBN-10: 1400032059
# Größe : 20,1 x 13,2 x 3,3 cm
# €: 11,99

http://www.amazon.de/1491-Revelations-Americas-Columbus-Vintage/dp/1400032059 (http://www.amazon.de/1491-Revelations-Americas-Columbus-Vintage/dp/1400032059)

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Auf über 540 Seiten beschreibt Ch. Mann die Besiedlung Amerikas. Es wird Nord-, Mittel- und Südamerika behandelt. Der Einfluss der Entdecker nach Kolumbus, die Krankheiten die durch die Entdecker eingeschleppt wurden. Wie eine Bevölkerung von ca. 25 Millionen (1491) innerhalb von 100 Jahren um 97% ausgerottet wird durch Pest etc.
Siehe weiter die Kundenrezensionen

http://www.amazon.de/product-reviews/1400032059 (http://www.amazon.de/product-reviews/1400032059)

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51lzSEmUD6L._SS500_.jpg)


LEIDER IST DIESES BUCH NICHT AUF DEUTSCH ERSCHIENEN  --C --C --C SEHR LESENSWERT
Titel: Gerhard C. Krischker ging mal Hape Kerkeling nach
Beitrag von: Grüner am 18. August 2011, 13:38:03
In diesem Buch geht es um Hape Kerkelings - das weist der Autor Punkt für Punkt nach - überwiegend ärgerliches Geschwätz über den Jakobsweg.

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51yXXWf6WAL._SL500_AA300_.jpg)

Branchen-Insider wissen es seit Jahren; Jener Mann kann eigentlich weder besonders gut schreiben, noch hat er tiefschürfende Kenntnisse vom Jakobsweg. Doch als das Pilgern vor Jahren urplötzlich wieder "in" geworden war, waren die schon recht verstaubten, eigentlich schwer verwendbaren Notizen eines gewissen Hans-Peter Wilhelm Kerkeling, das einzige auf die Schnelle erhältliche Manuskript, um den Markt mit Jakobsweg zu füttern...

Der Rest ist bekannt - oder etwa nicht?

Was das Publikum - eigentlich - sonst noch über das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling wissen sollte, schreibt hier der Germanist und Lektor eines bekannten Schulbuchverlages, Dr. Gerhard C Krischker. Krischker ist im Privatleben unter anderem ausgewiesener Kenner des Jakobswegs und Sponsor einer verdienstvollen bibliophilen Buchreihe
In dem vorliegenden Werk formuliert er auf Seite 25 in einem fiktivem Zwiegespräch mit Hape Kerkeling bemerkenswert zurückhaltend:

Zitat
"Eigentlich ist ... dein Buch nur ... eine "Übertragung" deiner Notizen, denn, so habe ich bei einem Kamingespräch ... im Golfhotel "Kaiserin Elisabeth" in Feldafing am Starnberger See von deinem Verleger gehört, hat man erst "im Hause" aus deinen fünf Jahre zurückliegenden Tagebucheintragungen "etwas gemacht". Und nicht einmal der geniale Titel ist von Dir, sondern von Deinem Lektor..."

Diese und einge andere Stellen, deren Wahrheitsgehalt die Lektoren- und Verlegerkollegen wohl bezeugen können, die sich zu jenem Treffen am Starnberger See eingefunden hatten, sind dem oberflächlichen Rezensenten "A.W." der Frankfurter Allgemeinen Zeitung offenbar entgangen. Er war sich in der Ausgabe vom 9. April 2009 nicht zu schade, Krischker als Hansel hinzustellen, den der Neid gegen Kerkelings Millionenauflage dazu angetrieben hätte, dieses Buch zu schreiben. Eine dumme Rezension.

In Wirklichkeit ist es so: Nur einer, der als Verleger und Lektor an gewisse Insiderinformationen kommt und zudem den Jakobsweg in- und auswendig kennt, konnte nach Jahren endlich einmal etwas schreiben, wodurch das oberflächliche Gerede über den Jakobsweg, das angeblich von Hape Kerkeling stammen soll, als das entlarvt wird, was es ist: seichtes Geschwätz für die nicht nachdenkenden Lese-Massen, dessen beste Stellen wahrscheinlich noch nicht einmal von dem stammen, dessen Name darauf prangt.

Alleine schon der vom FAZ-Rezensenten mit keinem Wort erwähnte Inhalt der Seite 25 in dem Buch des Kollegen Krischker ist eine Wohltat für jene, die Kerkelings eitles Buch, schon immer unerträglich fanden.

Über den Stil von Krischkers Anti-Kerkeling Buch kann man streiten, mit dem fiktiven Zwiegespräch tut er ihm eigentlich noch zuviel Ehre an. Doch wie hätte er es sonst anpacken sollen? Jedenfalls werden auf so gut wie jeder Seite des Buches grobe Schnitzer, Irrtümer und offenbar auch einige bewußte Falschdarstellungen Kerkelings dargestellt.

Krischkers Buch wird sicher kein Bestseller, aber verdienstvoll dafür, wenigstens an dieser bisher einzigen Stelle gewisse Dinge für die Annalen festgehalten zu haben, ist es allemal.

Übrigens diente Kerkelings unter so eigentümlichen Umständen entstandener Bestseller seinem Verleger in Starnberg laut Krischker sogar ausdrücklich als Beispiel für die meiner Ansicht nach traurige Erkenntnis: "Die alte Strategie, verlege nur Bücher, die du selbst gerne liest, funktioniert nicht mehr..."

Eine Erkenntnis, die ich, vor meinem Eintritt in den Ruhestand dem Autor beruflich nahestehend (ohne ihn persönlich zu kennen), leider bezeugen kann.

Klaus Grüner
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: jock am 18. August 2011, 16:03:11
@Gruener

Ich schicke voraus,dass ich das Buch von Hape Kerkelin nicht gelesen habe und somit zum Inhalt
nichts sagen kann.
Gesehen habe ich wohl eine Videoreihe,von Kerkelin ,ueber eine Lesung aus seinem Buch,ich glaube
aus Zuerich.
Hier kommen 2-300 Menschen zusammen und unterhalten sich koestlich und fragen nicht,ob nun jedes ,im
Buch angefuehrte ,Detail auch so stimmt.
Unbestritten ist,dass Kerkelin den Jacobsweg gegangen ist,und bei einer Talkshow hat von einer spirituellen
Erfahrung berichtet.

Ich bezweifle,ob das Werk von Krischker,ebenfalls fuer Heiterkeit sorgen kann,sein Buch ein Bestseller wird und
frage mich,was will und der Autor damit sagen ?

Es ist doch heutzutage sonnenklar,dass auch im Showbusiness,der Erfolg geplant wird.Ganze Reihen von Buecher
tragen einen prominenten Namen,geschrieben von einem Ghostwriter,der sich auf Gespraeche oder Aufzeichnungen
dieser Personen stuetzt. Aber hier erhebt sich keine mahnende Stimme.

 Duerfen wirklich nur Buecher erscheinen,die authentisch jeden Fellatio detailgetreu beschreiben,wie jenes
von Charlotte Roche ?


Jock
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Shortie † am 19. August 2011, 05:00:08
Lese auch sehr gerne,hier meine Top4 :),der letzten 4-6 Wochen:

@Samurai

Das amerik. Original(Höllenengel hab ich auch,ist aber sehr kurz und nicht so umfassend,wie folgendes)

"Falscher Engel"
Mein Höllentrip,als Undercover-Agent,bei den Hells-Angels.

JAY DOBYNS und Nils Johnson-Shelton:

Undercover bei den Hells Angels:Sie fahren Harleys,tragen Lederjacken,Bärte und Tattoos. Sie schrecken vor Gewaltverbrechen nicht zurück
                                                    und führen blutige Bandenkriege-die Hells Angels,der legendäre Bikerclub. Der amerikanische undercover-Agent Jay Dobyns

                                                    gewinnt ihr Vertrauen.Am Ende funktioniert die Tarnung sogut,dass Dobyns in den Inner Circle aufgenommen werden soll.
                                                    Erst da erkennt der Agent,dass er sich in Lebensgefahr befindet.


Höllenengel,vom Deutschen HellsAngel Verräter ist auch lesenswert,aber halb so "lang".



Dann: etwas älter,aber die Fragen {--,sind noch immer nicht geklärt!( auch die Bush-BinLaden beziehung und andere interessante Details,werden besprochen)

Titel: 119
         Fragen
         zum
         11.9. von Christian C. Walther

        119 Fragen fordern Ihren gesunden Menschenverstand. Welche Antworten plausibel sind,entscheiden Sie.
                                                                                                 Bilden sie sich ihr Eigenes Urteil,über die Rätsel,des 11 September 2001.


        Nun was lustiges(und abschreckend,zugleich): Geständnisse,eines Küchenchefs-von Anthony Bourdain; Montags keine Meeresfrüchte!
        Das ist noch eine der harmlosen Gefahren,auf die Anthony Bourdain in seinen gnadenlosen,abgrundtief witzigen Memoiren verweist.
        Als Küchenchef diverser Etablissements-von der Strandkneipe bis zum Edelrestaurant,hat er alles durchlebt,was diese wahrhaft heisse
        Szene zu bieten hat.
        Ein unvergessener Blick hinter die Küchentür,eine abenteuerliche,amüsante Reise in die dunklen Gefilde der kulinarischen Welt.

        "Ein Buch wie eine Bouillabaisse! Ein Klassiker,und was für einer. Zu Escoffier und Larousse darf man nun Bourdain bestellen"
        Rezension: "The Observer"



       Nun Kultur :D: "Im Rotlicht",von Ariane Barth.
       
       "Das Explosive Leben,des Stefan Hentschel( Kiez-Legende der 70er und 80er)

        Eindrucksvolles Buch,wie man in so ein Leben gerät. Stefan Hentschel hatte auch stundenlange Gespräche mit einem Professor
        für "Sprachforschung" bzw aussterbende "deutsche"Sprachen ;D (wem sagt ankobern,oder "hab ich keinen Stahl gehabt(keinen Draht zu)
        noch was ;)

        Er war zu Glanzzeiten,mehrfacher Bordellbesitzer am Ende mit ü50 hat er sich dann in der "Ritze"an seinem Boxsack aufgehängt :(
        Auch "Mucky Pinzner",der"schöne klaus"und wie sie alle hiessen,finden Beachtung ;)

        R.I.P. unvergessen,sein Youtube Video(der Klatscher vom Kietz),welches Bestandteil einer NDR-Repourtage war.


        Grad angelesen und für gut befunden: FALCO:wie es wirklich war-sein ehem.Manager erzählt.(Für mich ein ganz grosser:Hans Höltzel),
        leider hatten Alk+Koka und ein verhängnisvoller Autounfall,seinen (viel zu frühen) Tod zufolge.
        Es wird auch eindrucksvoll,über Falcos Beziehung,zu seinem "Kuckuckskind"geschrieben >:
        und über Abstürze,Abzockversuche der Frau usw. Auch seine Eskapaden finden Beachtung :-)


        Ok,sind schon über 4 ;) Habe noch eine 3stellige Anzahl(lieblingsbücher),jedes hat seinen Reiz.
        Ob die Leiden,des Jungen Werther..das Ärztehasserbuch(von einem Arzt verfasst ;D)
        ich lese (fast) alles.
        Die Ganzen thaibezogenen Bücher hab ich schon gelesen,hattet Ihr nicht "Naked Dancer",vergessen ;) ;D

       Poste gern noch mehr,bloss bin zu faul/blöd für Copy&paste und das abtippen,dauert bei mir ewig ;)

       Viel Spass beim Lesen,falls für jemanden was dabei ist(das HellsAngel Buch ist aufjeden was für dich@Samurai,falls du Höllenengel,schon gut fandest [-])


      Fortsetzung folgt(falls ich nicht total für meinen Buchgeschmack,zerissen werde) ;)
         

                                                   
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Shortie † am 19. August 2011, 05:18:28
Howard Marks: Mister Nice C-- C-- ist natürlich Pflichtlektüre,für mich....

"Junkie"von William S. Bourrougs auch (geht um die Junkies der 40er 50er jahre in Amerika),ein Klassiker ;)

Und ALLES von "Charles Bukowski",einer meiner absoluten Lieblingsschriftsteller [-],neben Hemingway.

Was sehr Trauriges: Loung ung: Der weite Weg der Hoffnung"-Ein sehr persönlicher,erschütternder Erlebnisbericht,einer Jungen Frau und ein beklemmendes Mahnmal für die Opfer.-Rezension "Deutsche Welle"

Lustige Geschichten von "Dr.G.M.Gad Labudda"-Die Geschichten gehen weiter..(kurzweilige Strandlektüre-in 3-4h durchgelesen,aber lustig. R.i.P. dem Verfasser.(soweit ich weiss)

Und "Anthony Burgess"-Clockwork Orange(aber bitte im engl. Original). das 1te Buch,was ich vor 20j auf English halbwegs,lesen konnte ;D

Nun,zu Guter Letzt,noch ein absoluter Klassiker: Mario Puzo:Der Pate (zu dem Buch brauch man nichts erwähnen,es ist dem Film ebenbürtig,oder umgekehrt,selten bei Verfilmungen.

Ok.Ok.ich höre auf,hab bloss meine Bücherregale,neben mir und will immer noch eins "nachlegen" ;)

PS. Mein Druck/Scanner Billigding ist kaputt,kann daher die Covers nur abfotografieren o.ä. aber dazu,bin ich zu PC-legastheniert {[
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: samurai am 19. August 2011, 08:24:58
Zitat
"Junkie"von William S. Bourrougs auch (geht um die Junkies der 40er 50er jahre in Amerika),ein Klassiker Wink
shortie,
Ich geh mal ganz stark davon aus das Du "Naked Lunch" gelesen hast.   Eines der abgefahrensten Bücher überhaupt.  C--

Einer meiner Lieblingsautoren natürlich T.C. Boyle. Fast alle Bücher genial.

Nach Drogenproblemen und neurotischen Exzessen fand T.C. Boyle seine Erfüllung in der Literatur. Seine Stücke überzeugen durch ihre reale Sozialkritik ...
http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=404&RID=1
http://de.wikipedia.org/wiki/T._C._Boyle
Sehr gut "Grün ist die Hoffnung", "der Jäger von Savannah", natürlich "Worlds End" und "Amerika".






Krischkers Buch wird sicher kein Bestseller, aber verdienstvoll dafür, wenigstens an dieser bisher einzigen Stelle gewisse Dinge für die Annalen festgehalten zu haben, ist es allemal.
Da liegen Grüners und meine Meinung nur einen kleinen Buchstaben auseinander: "Krischkers Buch wird sicher kein Bestseller, aber verdienstvoll dafür, wenigstens an dieser bisher einzigen Stelle gewisse Dinge für die Analen festgehalten zu haben, ist es allemal."
Sag ich mal ;]

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Grüner am 19. August 2011, 21:11:17
Ich schicke voraus,dass ich das Buch von Hape Kerkelin nicht gelesen habe und somit zum Inhalt nichts sagen kann.

Dazu kann ich Dich nur beglückwünschen. Ich sollte es mal dienstlich lesen, hab mich aber nach ein paar Kapiteln geweigert, sowas zu besprechen und das Buch abgegeben. Du hast nur hohles Geschwätz versäumt und auf jeder gefühlten zweiten Seite ein "Hach Kinder, isses nicht doll, schwul zu sein..." in mindestens hundert Varianten.

Es ist doch heutzutage sonnenklar,dass auch im Showbusiness,der Erfolg geplant wird.Ganze Reihen von Buecher tragen einen prominenten Namen,geschrieben von einem Ghostwriter,.

Ich hab nix gegen Geisterschreiber und "Aufbereitung", aber dann sollen sie es sagen und nicht die Leute verar...

Ich mag es nicht, wenn ich hinterher erfahre (wenn überhaupt), daß alles innem Buch entweder gelogen, gestellt oder ab- und umgeschrieben ist, wie zum Beispiel auch in BANKOK NOIR von diesem Talkshow-Schwätzer, dessen Name mir grade nicht einfällt. Für mich sind Leute wie Kerkeling und der Talkshow-Schwätzer die zu Guttenbergs des Showbusiness.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 22. August 2011, 19:33:03
The Great War for Civilisation. The Conquest of the Middle East

# Robert Fisk (Autor)
# Taschenbuch:1392 Seiten
# Verlag:Harpercollins UK (2. Oktober 2006)
# Sprache: Englisch
# ISBN-10: 1841150088
# Größe : 19,4 x 12,8 x 6,2 cm
# €: 13,95

http://www.amazon.de/Great-Civilisation-Conquest-Middle-East/dp/1841150088 (http://www.amazon.de/Great-Civilisation-Conquest-Middle-East/dp/1841150088)

----------------------------------------------------------------------

Auf über 1400 Seiten beschreibt Fisk  die Geschichte der Arabischen-Staaten, von 1975 bis 2005, Das beste was ich je gefunden habe über diese Region der Welt.

Siehe weiter die Kundenrezensionen

http://www.amazon.de/product-reviews/1841150088 (http://www.amazon.de/product-reviews/1841150088)

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/21E3cCmglPL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA300_SH20_OU03_.jpg)

 LEIDER IST DIESES BUCH NICHT AUF DEUTSCH ERSCHIENEN  --C --C --C SEHR LESENSWERT  ich habe es grade auf Niederländisch gelesen, über 1400Seiten, Wäre sich für die Region intressiert EIN MUSS , aber ist nicht grade Strandliteratur....
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 02. Februar 2012, 16:30:28
Ermitteln verboten!: Warum die Polizei den Kampf gegen die Kriminalität aufgegeben hat

# Jürgen Roth (Autor)
# Taschenbuch: 336 Seiten
# Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. November 2007)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3499623099
# Größe : 19 x 12,4 x 2,4 cm
# €: 9,95

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/41v2NplTjKL._SS500_.jpg)

----------------------------------------------------------------------

habe es grade gelesen, wer was sagt über die Kriminalität  in LOS, soll das Buch mal lesen, anschl. hat er sicher eine andere Meinung über die schöne Kriminalität in D-land.

Zitat
Der kompetente und gründlich recherchierende Autor Roth zeigt die „konsequente Untätigkeit" weiter Bereiche von Politik, Justiz und Polizei gegen organisierte Politik in Deutschland auf. Das Buch ist spannend geschrieben und berichtet schonungslos über die mangelnde Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Detailliert und anhand zahlreicher Quellen fundiert recherchiert schildert der Autor die Aufgabe der deutschen Justiz bei dem Kampf gegen die organisierte Kriminalität.
http://www.amazon.de/review/R1OHYD1S3EE66I


EDIT: Zitat als solches kenntlich gemacht.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 21. März 2012, 16:16:09
'Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen'

# Bogdan Musial (Autor) 
# Gebundene Ausgabe: 349 Seiten
# Verlag: Propyläen (2000)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3549071264
# Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 3,4 cm
# € 24,-- / ist im Handel vergriffen, gibt es aber gebraucht bei eBay & Amazon Marktplace  ab € 5,-

http://www.amazon.de/Konterrevolutionäre-Elemente-sind-zu-erschießen/dp/3549071264 (http://www.amazon.de/Konterrevolutionäre-Elemente-sind-zu-erschießen/dp/3549071264)

----------------------------------------------------------------------

Nach die Besetzung Polens durch Hitler & Stalin am Vorabend des IIWK, Musial beschreib hier die grausame Geschichte von 39-41 in Ostpolen. Ist sicher keine Strand-Lektüre.
weitere Rezesionen: http://www.amazon.de/product-reviews/3549071264 (http://www.amazon.de/product-reviews/3549071264)

(http://ecx.images-amazon.com/images/I/71QK2KS4MDL._SS500_.gif)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 21. März 2012, 16:49:39
'Rückkehr nicht erwünscht' - Die Verfolgung der Zigeuner im IIIR.

# Guenter Lewy (Autor) 
# Gebundene Ausgabe: 469 Seiten
# Verlag: Propyläen (2001)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3549071418
# Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,2 cm
# € 31,-- / ist im Handel vergriffen, gibt es aber gebraucht bei eBay & Amazon Marktplace  ab € 4,-

http://www.amazon.de/Rückkehr-nicht-erwünscht-Guenter-Lewy/dp/3549071418 (http://www.amazon.de/Rückkehr-nicht-erwünscht-Guenter-Lewy/dp/3549071418)

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In dieses Buch wird die Verfolgung der Zigeuner im IIIR. beschrieben. Es ist im allgemeinen nicht viel bekannt über dieses Thema. Aber die Zigeuner wurde nicht verfolgt wie die Juden als RASSE sondern wegens ihren allgemeinen vorurteilen als "Krimminellen" & " Betrüger" etc.. . Ist sicher keine Strand-Lektüre.


(http://ecx.images-amazon.com/images/I/4120WCCEVCL._SS500_.jpg)

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 12. September 2012, 08:18:45
Gertrud Höhler: Die Patin, Wie Angela Merkel Deutschland umbaut, Orell Füssli Verlag AG, Zürich. ISBN 978-3-280-05480-2

(http://julius-hensel.com/wp-content/uploads/2012/09/H%C3%B6hler-2.jpg)

Vielleicht nicht nur fuer die Deutschen interessant.

http://julius-hensel.com/2012/09/lesetipp-die-patin/ (http://julius-hensel.com/2012/09/lesetipp-die-patin/)

fr
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: schiene am 20. September 2012, 16:35:57
Paul Carell - Die Gefangenen. Leben und Überleben deutscher Soldaten hinter Stacheldraht.
Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
Verlag: Ullstein Hc; Auflage: Neuausg. (1998)

Ein wirklich spannendes Buch mit vielen interessanten Tatsachengeschichten deutscher Gefangener im 2.WK
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VKV64ZWXL._SL500_AA300_.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 06. Juni 2016, 23:16:21
Die verblödete Republik:
Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen

# Autor: Thomas Wieczorek 
# Taschenbuch: 336 Seiten
# Verlag: Knaur TB; Auflage: Knaur TB (1. März 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3426780984
# €: 8,95

http://www.amazon.de/Great-Civilisation-Conquest-Middle-East/dp/1841150088 (http://www.amazon.de/Great-Civilisation-Conquest-Middle-East/dp/1841150088)

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51V8BM7PECL.jpg)
----------------------------------------------------------------------

https://www.amazon.de/Die-verbl-dete-Republik-Wirtschaft-verkaufen/dp/3426780984/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1465229399&sr=8-1 (https://www.amazon.de/Die-verbl-dete-Republik-Wirtschaft-verkaufen/dp/3426780984/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1465229399&sr=8-1)

Sehr Lesenswert
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 05. Juli 2016, 23:25:13
Basar der Spione
# Autor: Norbert F. Pötzl
Produktinformation
Gebundene Ausgabe
Verlag: Hoffmann und Campe (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455150195
#ca.:  €: 5,- bei eBay oder Amazon

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71NKDXSC3FL.gif)
----------------------------------------------------------------------

Liest sich für denjenigen gut, der mit Materie vertraut ist.
Für alle zu empfehlen, um Hintergründe und Details, aus damaliger DDR - Praxis zu erfahren.
Sehr empfehlenswert.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Expat Charly am 07. Juli 2016, 00:22:35
Da ich keine Bücher empfehle, die ich nicht gelesen habe, will ich zunächst auf eine interessante Renzension eines ungewoehnlichen Buches verweisen, die man unbedingt anschauen sollte (das Buch habe ich bisher nicht gelesen):

KenFM im Gespräch mit Mathias Broeckers - "Die ganze Wahrheit über alles"

www.youtube.com/watch?v=uMofQXr8_KY (2:04:26)

Im Gespräch mit dem Autor Mathias Broeckers erfahren wir viele Einzelheiten über sein Buch "Die ganze Wahrheit über alles" (336 Seiten), und ich war rund zwei Stunden gefesselt von diesem Gespräch.

Auf der Webseite "Sanktionen gegen Russland" verwies ich gestern auf sein vorheriges Buch "Wir sind die Guten - Ansichten eines Putinverstehers".

Frage an @ Friesland2Phuket:

Hast Du das Buch "Basar der Spione" wirklich gelesen? Mir fällt auf, dass Du zur Empfehlung den Text der einzigen Rezension von Andre Koenig bei Amazon verwendet hast: "Liest sich für denjenigen gut, der mit Materie vertraut ist ..."

Wie ich bei Amazon außerdem erfuhr, umfasst das Buch 543 Seiten, welches Du nicht erwähntest. Für ein derart umfangreiches Buch entscheide ich mich nur, wenn mich das Thema sehr stark interessiert.

Lieber lese ich zwei Bücher mit jeweils rund 250-300 Seiten mit interessanteren Themen als die damalige DDR, beispielsweise ein Buch von Mathias Broeckers.

Da vermutlich die meisten Leser des TIP-Forums in Thailand ansässig sind, berechnet ihnen Amazon für den Auslandsversand rund 10 Euro. Allerdings ist das von Dir empfohlene Buch "Basar der Spione" nur noch bei einigen Händlern erhältlich, deren Versandgebühren teilweise hoeher sind.

Das Buch "Basar der Spione" wurde in der FAZ am 8.9.1997 besprochen:
www.faz.net/aktuell/feuilleton/poilitik/rezension-sachbuch-menschenhaendler-und-menschenfreunde-11314472.html

Wer sich nun in Kenntnis des Buchinhalts noch für dessen Erwerb entscheidet, weiß in etwa, was er zu erwarten hat. Die Aussage der einzigen Rezension bei Amazon: "Liest sich für denjenigen gut, der mit Materie vertraut ist" erscheint mir doch sehr dürftig.

Ein Hinweis, dass das Buch vor allem über die geheimen Missionen des DDR-Unterhändlers Wolfgang Vogel handelt, sollte unbedingt in einer Rezension enthalten sein.
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 12. Juli 2016, 10:45:59
Bin zwar kein Deutscher, aber trotzdem habe ich den PDF Link heruntergeladen und in ein passendes Format fuer mein E-Book umgewandelt.
Werds mir sukzessive zu Gemuete fuehren.

Zitat
Habt Ihr Euch je gefragt, warum die Welt nie zur Ruhe kommt,
warum Eure Eltern, Grosseltern oder Urgrosseltern sterben mussten,
in Kriegen, die nie hätten stattfinden müssen?
Vorwort (angeregt durch die Beschreibung der Verurteilung von Ludwig XVI.)

    So erfordert die “Justiz” des Systems eine Inhaftierung anstatt eines gerechten Verfahrens; das System könnte es sich nicht leisten, die Grundlagen der Umerziehung selbst in Frage zu stellen.

Das Buch erstreckt sich über die Zeit von ca. 600 vor Christi bis heute, ist jedoch nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine persönliche Reise. Dem Leser wird eine Reihe bestimmender historischer Merkmale vorgeführt, gleichzeitig aber eine damit verbundene fürchterliche Geschichte von Betrug und Selbst-Betrug; von widersinnigen Behauptungen und Ansprüchen, die doch verwirklicht und anerkannt wurden; von wurzellosen, wertlosen Wesen, denen es gelungen ist, den ganzen Planeten durch Kontrolle eines wesentlich wertlosen Tauschmittels zu beherrschen.
gomorrah

Operation Gomorrah

Wenn Sie dieses Buch lesen, werden sich alle Puzzleteile zusammenfügen.
Früher gab es eine Volksbewegung. Einerseits eine politische, andererseits eine menschliche, einevölkische. Heute gibt es keine Volksbewegungen mehr, hauptsächlich, weil es fast keine kohäsivenVölker mehr gibt. Es gibt nur das System. Die Grundlage dieses Systems baut auf der Nachkriegsumerziehung nach 1945 auf, dessen Symbol eine Art Hologramm, also eine Projektion ist. Bei dieser Projektion geht es um eine bestimmte Untat, die von Deutschland und den Deutschen gegen diese Wesensart geübt worden sein soll. Das System verlangt u.a., dass ausnahmslos alle Menschen diese angebliche Untat anerkennen und ihrer gedenken, in dem sie sich ständig vor dem Altar dieses Andenkens erniedrigen; und dass Deutschland ewig Wiedergutmachungsgelder bezahlt und das auf verschiedenartige Weise: mal für die Überlebenden dieser Untat, von denen es eine unerschöpfliche Quelle gibt, mal für U-Boote-Geschenke.dresden_zerstoertes_Stadtzentrum
Wer gegen diesen Zwang rebelliert wird bestraft, inhaftiert. Er wird damit beschuldigt, die Projektion geleugnet zu haben. Obwohl die Anklage der Leugnung Unfug ist, da man nicht leugnen kann, was man für eine Unwahrheit hält, wird an dem Wort “leugnen” festgehalten.
Es geht also um einen Glauben, genau wie in dem 16. Jahrhundert Protestanten von Katholiken verfolgt wurden. Es ist die neue weltumfassende, allesklebende Religion. Der Projektion-Leugner muss bestraft werden, um das System aufrecht zu erhalten.
Diejenigen, die ganz vernünftig um Erklärung bitten, werden mit der Begründung abgewiesen, die Projektion könne nicht beurteilt werden – sie wurde schon beurteilt. Ihre Offenkundigkeit ist ausgesprochen worden, oder andernfalls ist Deutschland schuldlos.

    Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg erstellte Statistiken und Volkszählungen lassenbezüglich der Zahl der jüdischen Weltbevölkerung kaum Veränderungen erkennen. Dieswurde im Jahre 1959 von dem schwedischen Schriftsteller Einar Åberg hervorgehoben, derunter Berufung auf offizielle jüdische Organisationen wie das American Jewish Committee und amerikanische Mainstream-Publikationen wie The World Almanac darauf hinwies, dass sie keine jähe Abnahme der jüdischen Bevölkerung während des Krieges erkennen ließen. Diesen Statistiken zufolge hatte es anno 1936 weltweit 15.753.633 Juden gegeben, während sich die jüdische Weltbevölkerung im Jahre 1949 auf 15.713.638 belief.


fr

NS- Der Linkhttp://trutzgauer-bote.info/wp-content/uploads/2016/06/Menuhin-Gerard-Wahrheit-sagen-Teufel-jagen.pdf (http://trutzgauer-bote.info/wp-content/uploads/2016/06/Menuhin-Gerard-Wahrheit-sagen-Teufel-jagen.pdf)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 30. November 2016, 09:21:30
DER ÜBERGANG
von Akif Pirinçci

14 Minuten Lesezeit

Auszug aus meinem nächsten März erscheinenden Buch DER ÜBERGANG / Alle Rechte Akif Pirincci vorbehalten © Bonn 2016
Zitat
Am 8. 6. 2016 gibt der deutsche Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble in einem Interview mit der ZEIT in Bezug auf die arabisch-afrikanische Invasion Folgendes zum Besten:
„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputtmachen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe.“

Und weiter fügt er hinzu: „Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt.“ Das zeige die dritte Generation der Türken in Deutschland, vor allem die Frauen. „Das ist doch ein enormes innovatorisches Potential!“ Eigentlich brauchten die reichen Länder gar nicht mehr so viel Wachstum. „Laßt uns doch lieber die aufstrebenden Ökonomien des Südens stärker fördern.“ Natürlich ist der Mann ein greiser Depp, der zeit seines Lebens der Wirklichkeit Deutschlands enthoben, vor allem seiner eigenen existentiellen, nix weiter geleistet hat, als Billionen über Billionen von hartverdienten Steuergeldern je nach Gusto und angesagtem Zeitgeist rumzuverschenken. Dabei grinste er stets mit einer Cleverness und im Besitz eines Geheimwissens vortäuschenden Visage in die Kameras, als habe er das ihm zur Verfügung stehende Geld in Midas-Dimension als Kapitän eines Superkonzerns mit dem Verkauf von begehrten Produkten erwirtschaftet und nicht dem eigenen Volk unter Androhung von Gewalt, Gefängnisaufenthalt und Existenzzerstörung geraubt. Man würde sich in der heute vorherrschenden Blödilität unter der Intelligenzija nicht wundern, wenn man ihm nächstens den Wirtschaftsnobelpreis verleihen würde mit der Begründung, er könneScheiße in Gold verwandeln.

Aber Wolfgang Schäuble war bis zu diesem Interview kaum als Rassist reinsten Wassers in Erscheinung getreten. Das Skurrile ist, daß solch eine Hammeraussage von wegen Inzucht und Degeneration des „Volkskörpers“, die eher von einem unter dem Führer gedienten, unverbesserlichen Eugeniker erwartet worden wäre, von den Mainstreammedien nullmal kritisch, ja, nicht einmal zustimmend aufgegriffen wurde. Außer 1:1-Zitaten gab es in der offiziellen Presse keinen einzigen Kommentar dazu und keine einzige polemische Auseinandersetzung damit (Blogs und Facebook ausgeschlossen). Kein Wunder, denn selbst wenn man die harmlosere Interpretationsvariante in Betracht zöge, nämlich daß der wirre Opa das alles in einem kulturellen Sinne gemeint habe, hätte es genausoviel Sinn ergeben wie 1 + 1 = 5.

Denn was würde uns großartig kulturell fehlen, wenn wir einen Bushido, orientalische Küche und Döner, türkischen Gangsta-Rap, Islam-Geschisse von Navid Kermani, unlesbare Flops von Feridun Zaimoglu, „südländische“ RTL-Comedians auf Höhlenmenschenhumor-Niveau, türkisch- und arabischstämmige Journalisten-Imitate, völlig überflüssige Islamwissenschaftler, One-hit-Wonder-Sternchen und insbesondere irgendwelche ekelhaften Talk-Show-Lügner aus Dattelland nicht hätten? Was fehlte uns ohne all das wirklich? Gar nix!/. . . . . .

Mehr:

http://der-kleine-akif.de/2016/11/25/der-uebergang/ (http://der-kleine-akif.de/2016/11/25/der-uebergang/)

fr



Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: schiene am 01. Februar 2017, 21:02:12
Gestern bekam ich wieder ein interessantes gutes Buch zugeschickt.
Tiger im Schlamm von Otto Carius
Mein Vater hatte mir damals viel von ihm erzählt da er ihn im Krieg persönlich kennen gelernt hatte und
von seiner Art und Weise her beeindruckt war

"Sowohl Vater als auch Bruder von Otto Carius waren Offiziere der Wehrmacht. Mit 18 Jahren meldete sich Carius im Mai 1940 freiwillig, um bei der Panzerabwehr Dienst zu tun. Weil dort kein Personalbedarf bestand, wurde er dem 104. Infanterie-Ersatzbataillon (Posen) zugeteilt. Von dort meldete er sich freiwillig zur Panzerwaffe und wurde zur Panzer-Ersatzabteilung 7 in Vaihingen an der Enz versetzt.
Als am 22. Juni 1941 der Angriff auf die Sowjetunion begann, war Carius Richtschütze auf einem Panzer 38(t) des Panzerregiments 21, das Teil der 20. Panzer-Division war. Im August 1941 wurde er als Offizieranwärter angenommen.
Nach Beendigung der Offiziersausbildung kam Leutnant Carius als Zugführer der III. Abteilung des Panzerregiments 21 zurück an die Front. Im Juni 1943 übernahm er das Kommando als Zugführer in der 2. Kompanie der Schweren Panzerabteilung 502 bei Leningrad, die als eine der ersten mit dem neuen Panzerkampfwagen VI Tiger ausgerüstet wurde. Ab Juli 1944 wurde er zum Kompanieführer ernannt. In der Schlacht um den Brückenkopf von Narva zerstörte der mittlerweile zum Oberleutnant beförderte Carius 1944 vier SU-85. Im Dorf Malinava bei Dünaburg zerstörte er gemeinsam mit dem Panzerkommandanten Oberfeldwebel Albert Kerscher am 22. Juli 1944 insgesamt 17 sowjetische Panzer.
Eine schwere Verwundung im Juli 1944 machte einen langen Lazarettaufenthalt erforderlich. Nach der Genesung wurde er an die Westfront versetzt. Er wurde zum Chef der 2. Kompanie der schweren Panzerjägerabteilung 512 ernannt, die mit dem Jagdtiger ausgestattet war. Im April 1945 geriet er in den Ruhrkessel. Während der Kämpfe dort vernichtete er in einem Gefecht bei der Friedrich-Wilhelm-Höhe beim Bismarck-Turm zwischen Unna und Langschede am 11. April 1945 15 alliierte Panzer.
Am 15. April ordnete Generalleutnant Fritz Bayerlein, dem Carius unterstellt war, die Einstellung aller Kampfhandlungen an. Carius kapitulierte im Kreis Iserlohn bei Letmathe/Schwerte-Ergste. Bis 1946 war Carius in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft und im Lazarett.
Als einer der wenigen Panzerkommandanten trug er das Panzerkampfabzeichen der höchsten Stufe und das Goldene Verwundetenabzeichen. Zusammen mit Michael Wittmann und Johannes Bölter galt Carius als erfolgreichster Panzerkommandant des Zweiten Weltkrieges und wurde Teil der deutschen Propaganda.
Nach einem Vorpraktikum und Vorexamen als Apothekerassistent studierte er von 1948-1951 Pharmazie in Freiburg im Breisgau. Zwischen 1956 und Ende Januar 2011 leitete er die Tiger-Apotheke in Herschweiler-Pettersheim."
Quelle:
https://geschichte.prepedia.org/wiki/Otto_Carius (https://geschichte.prepedia.org/wiki/Otto_Carius)
 mehr Infos
https://www.facebook.com/DasRitterkreuz/posts/244416446007708 (https://www.facebook.com/DasRitterkreuz/posts/244416446007708)
(http://up.picr.de/28191895fv.jpg)
 
(http://up.picr.de/28191904mc.jpg)

(http://up.picr.de/28191905ze.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Bruno99 am 02. Oktober 2017, 09:06:08
Ein Thriller, geschrieben von Jonathan Holt, der die CIA Methoden der Folter zum Thema gemacht hat.

https://www.amazon.de/Folter-Thriller-Jonathan-Holt/dp/3442382858

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51EI88lZ-QL._SX314_BO1,204,203,200_.jpg)

Zitat
Die 16-jährige Mia Elston, Tochter des Kommandanten einer US-Militärbasis in der Nähe von Venedig, ist verschwunden.
Capitano Katerina Tapo von der venezianischen Polizei und Holly Bolland vom US-Militär werden damit beauftragt, das Mädchen zu finden – und ihnen bleibt nicht viel Zeit.
Über eine verschlüsselte Website tauchen Videos von Mia auf – auf einem Stuhl sitzend, gefesselt, nackt.
Bildunterschriften besagen: »Laut den USA ist der Entzug sensorischer Reize keine Folter.
Ist sexuelle Erniedrigung keine Folter.
Ist Waterboarding keine Folter.
Sehen Sie heute Abend um 21 Uhr, wie Mia Elston NICHT gefoltert wird.«

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: schiene am 08. November 2017, 10:13:44
Finis Germania von Rolf Peter Sieferle
"Der Kulturhistoriker Rolf Peter Sieferle nahm sich im September 2016 das Leben. Seine nachgelassenen Gedanken über die sprichwörtliche Lage der Nation sind Teil seines Vermächtnisses: sie erscheinen als 50. Band der reihe kaplaken.
In den 30 Miszellen, die diesen Band bilden, beschreibt Sieferle die Situation, in der sich die Deutschen befinden: vom »Deutschen Sonderweg« und der »Siegerperspektive« über »Politiker und Intellektuelle« bis zur »Logik des Antifaschismus« – Sieferle bringt eine kaum zu widerlegende Ausweglosigkeit zur Sprache, die aus konservativer Sicht verheerende Gemengelage aus demographischer und kultureller Schwäche, Schuldkult und geistiger Okkupation, mangelndem Widerstandsmut und Selbstverachtung. Es sieht nicht gut aus für uns.
Das Buch ist ein bemerkenswertes Vermächtnis, das den Verlust des Denkers Sieferle unterstreicht."
Quelle:
https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/37991/finis-germania (https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/37991/finis-germania)
(http://up.picr.de/30889252xm.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 27. Januar 2018, 08:52:21
Da mich die neuere Geschichte schon immer interessiert hat,

"Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?"

https://www.fit4russland.com/kriege/1882-nikolay-starikov-wer-hat-hitler-gezwungen-stalin-zu-ueberfallen (https://www.fit4russland.com/kriege/1882-nikolay-starikov-wer-hat-hitler-gezwungen-stalin-zu-ueberfallen)

Habe die PDF heruntergeladen, fuer mein E-Book konvertiert und werde es demnaechst lesen.

fr
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Helli am 31. Januar 2018, 21:30:47
"Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?"
Habe die PDF heruntergeladen, fuer mein E-Book konvertiert und werde es demnaechst lesen.fr
Ich habe es gerade fertig gelesen! Starker Tobak!
Mein Fazit: Fast alles logisch und nachvollziehbar erklärt und meine Kenntnisse upgedatet (und Vorurteile bestätigt).
Aber: 1. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben (das kann auch so ein Buch nicht negieren)!
und 2. Das sind Dinge aus der Vergangenheit und 80 und mehr Jahre her, also irreparabel
Die in den vielen Jahrzehnten erfolgte Fortschreibung in der Nachkriegs-Politik auf der Basis der alleinigen Kriegsschuld ist den Deutschen dermaßen eingehämmert worden, dass die gleichen Leute (wie in den 20er Jahren) uns heute immer noch auf Grund unserer "Erbsünde" im Griff haben!
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 01. Februar 2018, 02:36:32
Das selbe
Zitat
Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben
trifft auch auf den Ersten Weltkrieg zu.

https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv16/201634081961.htm (https://jungefreiheit.de/service/archiv?artikel=archiv16/201634081961.htm)

Zitat
Eigentlich ist das gesamte Roewersche Buch eine Widerlegung der Thesen des Hamburger Historikers Fritz Fischer aus den frühen sechziger Jahren, dessen Thesen immer noch verbreitet werden, obwohl ihn englische und amerikanische Quellen sowie aktuell dort lehrende und forschende Historiker immer eindeutiger widerlegen. In Deutschland hingegen möchten sich anscheinend viele nicht gern von ihren Schuldgefühlen bezüglich des Ersten Weltkriegs trennen.

fr
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: schiene am 02. Februar 2018, 05:39:18
Dazu die passende Rede von Adolf Hitler welche ja sehr aktuell sein könnte
https://youtu.be/XOHXg7vn6OQ (https://youtu.be/XOHXg7vn6OQ)

https://youtu.be/dGv7dq2_rus (https://youtu.be/dGv7dq2_rus)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Kern am 02. Februar 2018, 08:09:44
Dazu passt:
"Wenn das der Führer wüsste"  (Zusatz: ... was der Führer plant, dann hätte er sich irgendwann selber gestoppt.  :-) )

---

1. Politik war und ist sehr oft ein schmutziges Geschäft. Voller egomanischem Wahnsinn und Rücksichtslosigkeit, voller Intrigen und Lügen usw. !
Besonders wenn Politik zum Krieg führt.

2. In diesem Meer von kleinen und großen Lügen, von ständigen Manipulations-Versuchen   sollte man keiner Seite besonders viel Vertrauen schenken.

3. Und wer zu der Ansicht neigt, dass Hitler teilweise ein getriebenes Opfer war, teilweise zu seinen Handlungen gezwungen war ... der sollte aufmerksam sein Werk "Mein Kampf" lesen.
Und der sollte sich erinnern (bzw. nachlesen), wie sehr diese Ausnahme-Persönlichkeit damals Deutschland in nur 6 Jahren Jahren (von 1933 bis 1939) gewaltig veränderte.
Und das vollbrachte er in einem Land, welches erst relativ wenige Jahre vorher einen gewaltigen Krieg verloren hatte.

---

Natürlich war auch ein Hitler diversen Manipulations-Versuchen ausgesetzt. Aber Tatsache ist, dass er einer der größten Manipulatoren und Veränderer der Weltgeschichte war.
Wer ausser ihm konnte große Teile der Welt in nur 12 Jahren Regierungstätigkeit dermaßen umkrempeln !?
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Helli am 02. Februar 2018, 11:43:58
3. Und wer zu der Ansicht neigt, dass Hitler teilweise ein getriebenes Opfer war, teilweise zu seinen Handlungen gezwungen war ... der sollte aufmerksam sein Werk "Mein Kampf" lesen.
Und der sollte sich erinnern (bzw. nachlesen), wie sehr diese Ausnahme-Persönlichkeit damals Deutschland in nur 6 Jahren Jahren (von 1933 bis 1939) gewaltig veränderte.
Und das vollbrachte er in einem Land, welches erst relativ wenige Jahre vorher einen gewaltigen Krieg verloren hatte.
Natürlich war auch ein Hitler diversen Manipulations-Versuchen ausgesetzt. Aber Tatsache ist, dass er einer der größten Manipulatoren und Veränderer der Weltgeschichte war.
Wer ausser ihm konnte große Teile der Welt in nur 12 Jahren Regierungstätigkeit dermaßen umkrempeln !?
Wenn wir das schon mal ansprechen: so einfach mache ich mir das nicht! Den A.H.-Schinken hab' ich bisher nur auszugsweise gelesen (sehr mühsam). Das Buch hatte ich übrigens in den 70er Jahren in Paris gekauft!
Die "führenden" Historiker sind sich heutzutage einig, dass der WKII zum Einen eine unmittelbare Folge des WKI und von den "angelsächsischen" Staaten gewollt war und zum Anderen, von den Gegnern des 3. Reiches durchaus hätte vermieden werden können! Das kann man auch nachlesen https://www.amazon.de/1939-Krieg-Anlauf-Zweiten-Weltkrieg/dp/3957681707/ref=pd_lpo_sbs_14_t_0?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=4BKV4PKAPRYVAF15DH1Z, denn in den letzten Jahren sind eine Reihe von bisher unter Verschluß gehaltene Dokumente offen gelegt worden. Das von mir angesprochene Buch war eben die Ansicht eines sowjetischen Historikers (muss ja nicht mit der anderen Seite übereinstimmen - er hatte ja auch zusätzlich andere Quellen).
Ich möchte hier gar nichts schönreden oder relativieren, es war eine Katastrophe im Namen der Deutschen!
Wenn ich die selbst erlebte Entwicklung der angelsächsischen Politik (GB, USA, NATO) nach dem Krieg so betrachte (nur die bekannt gewordenen Tatsachen), dann kann ich die Meinung des Autoren Starikov durchaus verstehen.
Letztlich: der Gröfaz hatte in der Menschheitsgeschichte als schlimmster Diktator aller Zeiten kein Alleinstellungsmerkmal, diese "Größe" haben auch andere schon versucht zu erreichen (Napoleon, Stalin, Mao, Pol Pot, Pinochet, u.a.)
 
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 06. März 2018, 15:41:47

Am Rand der Welt: Eine Geschichte der Nordsee und der Anfänge Europas
von Michael Pye
 
Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2 (22. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3100024834
ISBN-13: 978-3100024831
Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 3,9 x 21,9 cm

In ›Am Rand der Welt‹ erzählt Michael Pye anschaulich, farbig und unterhaltsam die reiche Geschichte der Nordsee.
Die Nordsee ist das Meer der Wikinger und der Hanse. Aber sie ist noch viel mehr. Bereits im Mittelalter überquerten Heilige und Spione, Philosophen und Piraten, Künstler und Händler die raue See. Michael Pye erzählt spannende Geschichten rund um das gar nicht so dunkle Nordmeer, vom frühen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert, der Zeit, in der es Europa zu dem machte, was es heute ist. Dabei schildert er, wie immer wieder neue Entdeckungen und revolutionäre Ideen über das Wasser getragen wurden. Endlich wird die tausendjährige Geschichte von der Geburt Europas im Norden fulminant zum Leben erweckt.

https://www.amazon.de/Am-Rand-Welt-Geschichte-Nordsee/dp/3100024834/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1520324323&sr=8-1&keywords=geschichte+der++nordsee
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 11. April 2018, 16:32:19

Weltgeschichte der Sklaverei (Beck'sche Reihe)
von Egon Flaig
 
Produktinformation
Taschenbuch: 244 Seiten
Verlag: C.H.Beck; Auflage: 2 (25. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3406621961
ISBN-13: 978-3406621963

Daß wir ohne Sklaverei leben, ist nicht selbstverständlich. Dieser Zustand ist historisch errungen und kann wieder verloren gehen. Die Anzahl der in Unfreiheit geratenden Menschen steigt täglich; damit drohen die Menschenrechte zu wertlosem Papier zu werden. Dieses Buch zeigt, was hier auf dem Spiele steht. Es schildert, worin Sklaverei bestand, wie Lieferzonen für die stetig steigende Sklavennachfrage entstanden, wie sich die Sklaverei entwickelte und weltweit durchgesetzt wurde. Drei zentrale Systeme der Sklaverei werden dargestellt: die sozialen Formen der antiken und vorderasiatischen Sklaverei, das System der islamischen Sklavenhaltung und schließlich ihre westliche Ausprägung in den Plantagen Nordamerikas. Ein Kapitel über den schließlich siegreichen Kampf gegen die Sklaverei beschließt den Band.

https://www.amazon.de/Weltgeschichte-Sklaverei-Becksche-Reihe-Flaig/dp/3406621961/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1523438414&sr=8-1&keywords=9783406621963
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 18. Mai 2018, 17:04:08

Putinismus: Wohin treibt Russland? 
Putinismus: Wohin treibt Russland? Gebundene Ausgabe – 8. April 2015
von Walter Laqueur (Autor), K.-D. Schmidt (Übersetzer)
 
»Walter Laqueur zählt zu den fruchtbarsten und einflussreichsten Zeitgeschichtlern der westlichen Welt.« Die Zeit WORUM GEHT ES? Der Russland-Experte Walter Laqueur beleuchtet Putins neue Großmachtpolitik. Er zeigt, wie sich nach dem Ende der Sowjetunion ein neuer gesellschaftlicher Konsens gebildet hat, antiwestlich, antiliberal und staatshörig, der an tief verwurzelte Traditionen Russlands anknüpft. Putin, Vorreiter dieser fatalen Entwicklung, findet breite Zustimmung im Lande. Sein Kurs, durch die Destabilisierung Osteuropas verlorenen Einfluss zurückzugewinnen, führt unweigerlich in eine gefährliche Konfrontation mit dem Westen. WAS IST BESONDERS? Jenseits journalistischer Schnellschüsse ein historisch fundiertes, über den Tag hinaus gültiges Porträt des heutigen Russlands und der gefährlichen Politik Putins. WER LIEST? • Alle, denen der neue Kalte Krieg in Europa Sorgen bereitet • Wer sich für die Hintergründe der aktuellen Konflikte in Osteuropa interessiert • Wer wissen will, wohin sich Russland unter Putin bewegt

Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Propyläen Verlag (8. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3549074611
ISBN-13: 978-3549074619
Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 3,4 x 22,2 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/dp/3549074611
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 18. Mai 2018, 17:07:41

Ein Mann gegen die Welt: Aufstieg und Fall des Richard Nixon 

Ein Mann gegen die Welt: Aufstieg und Fall des Richard Nixon Gebundene Ausgabe – 22. März 2016
von Tim Weiner  (Autor), Christa Prummer-Lehmair (Übersetzer), Rita Seuß (Übersetzer)
 
Mitreißend beschreibt der Bestseller-Autor und Pulitzer-Preisträger Tim Weiner den Aufstieg und Fall des Richard Nixon. Er zitiert die geheimen Besprechungen Nixons im Oval Office, unter anderem mit Henry Kissinger, auf Grundlage von Tonbandmitschnitten des Weißen Hauses und weiteren brisanten Dokumenten, die erst seit kurzem zugänglich sind.

Lügen, Paranoia und Bestechung – unter Richard Nixon erlebten die USA die katastrophalste Präsidentschaft ihrer Geschichte. Der verlorene Vietnam-Krieg und der Watergate-Skandal wurden zu Symbolen seiner Politik.

Weiner blickt hinter die Kulissen der großen Politik während des Kalten Krieges, hautnah schildert er Nixons Treffen mit Mao und Breschnew und deckt auf, was Nixon wirklich über den deutschen Kanzler Willy Brandt und die Entspannungspolitik dachte – für die deutsche Ausgabe verfasste Tim Weiner ein eigenes Kapitel zu Brandt und Nixon. Zugleich zeichnet Weiner den politischen Selbstmord des US-Präsidenten nach und zeigt: Watergate war nur der Höhepunkt in einer Kette von Manipulationen und Fehlentscheidungen.

Die Chronik eines Skandals, der in der Geschichte seinesgleichen sucht – und das eindringliche Porträt einer Epoche, in der viele politische Karrieren begannen, die bis heute die US-Politik prägen. Packender als jeder Polit-Thriller.

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 1 (22. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3100024621
ISBN-13: 978-3100024626

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/dp/3100024621
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 07. Juli 2018, 08:54:32

Amerikas Schattenkrieger:
Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren 


Amerikas Schattenkrieger: Wie uns die USA seit Jahrzehnten ausspionieren und manipulieren Gebundene Ausgabe – 8. Juni 2015
von Eva C. Schweitzer (Autor)
 
»Abhören unter Freunden, das geht gar nicht«, so die empörte Reaktion von Angela Merkel auf das Abhören ihres Handys durch den US-Geheimdienst NSA. Unter Freunden? Geht gar nicht? Hätte die Kanzlerin das Material der Autorin Eva C. Schweitzer gekannt, wüsste sie, was unter den deutsch-amerikanischen Freunden alles möglich ist. Der Schattenkrieg zwischen Deutschland und den USA ist seit hundert Jahren im Gang, durch zwei Weltkriege und den Kalten Krieg bis heute befeuert durch Spionage und Propaganda. CIA-Agenten betreiben Zeitungen in Berlin, lancieren Nachrichten, um Deutschland auf Linie zu halten, schnüffeln die Forschungsabteilungen deutscher Firmen aus. Die Akteure sind bekannt, ihre Spionage- und Propaganda-Aktionen weniger: Es geht um Hollywood und seine Kollaboration mit dem Pentagon, um die Zusammenarbeit von Apple, Facebook und Google mit der CIA und der NSA.

»Abhören unter Freunden, das geht gar nicht«, so die empörte Reaktion von Angela Merkel auf das Abhören ihres Handys durch den US-Geheimdienst NSA. Unter Freunden? Geht gar nicht? Hätte die Kanzlerin das Material der Autorin Eva C. Schweitzer gekannt, wüsste sie, was unter den deutsch-amerikanischen Freunden alles möglich ist. Der Schattenkrieg zwischen Deutschland und den USA ist seit hundert Jahren im Gang, durch zwei Weltkriege und den Kalten Krieg bis heute befeuert durch Spionage und Propaganda. CIA-Agenten betreiben Zeitungen in Berlin, lancieren Nachrichten, um Deutschland auf Linie zu halten, schnüffeln die Forschungsabteilungen deutscher Firmen aus. Die Akteure sind bekannt, ihre Spionage- und Propaganda-Aktionen weniger: Es geht um Hollywood und seine Kollaboration mit dem Pentagon, um die Zusammenarbeit von Apple, Facebook und Google mit der CIA und der NSA.

Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Piper (8. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492056865
ISBN-13: 978-3492056861
Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 4 x 21,1 cm
ca. 10€
meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Amerikas-Schattenkrieger-Jahrzehnten-ausspionieren-manipulieren
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 22. Juli 2018, 22:39:39

Zwischen zwei Leben: Von Liebe, Tod und Zuversicht
Zwischen zwei Leben: Von Liebe, Tod und Zuversicht
 
roduktbeschreibungen

Klappentext zu „Zwischen zwei Leben “ "Diejenigen, die mein Schicksal teilen, will ich ermutigen, niemals, wirklich niemals aufzugeben. Und jene Leser, die glücklicherweise keine größeren Schicksalsschläge erleiden mussten, mag meine Geschichte daran erinnern, auf welch schmalem Grat wir unser Leben führen. Jeder Gedanke an das Ende kann auch der Aufbruch zu etwas Neuem sein." (Guido Westerwelle) Von einem Tag auf den anderen ändert sich für den ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland das ganze Leben. Wenige Monate nach dem Ende seiner Amtszeit erfährt Guido Westerwelle im Frühsommer 2014, dass er lebensgefährlich an akuter myeloischer Leukämie erkrankt ist. - Noch nie hat ein deutscher Politiker so offen und ehrlich über seine schwärzesten Stunden, aber auch über die großen Themen seines Lebens geschrieben. Von der Kindheit im Rheinland, von der Faszination der Politik, von seiner großen Liebe und der harten Prüfung, der sie durch seine Leukämie-Erkrankung ausgesetzt war.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
    Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (10. November 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 345550390X
    ISBN-13: 978-3455503906
    Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 2,8 x 21,6 cm

https://www.amazon.de/Zwischen-zwei-Leben-Liebe-Zuversicht/dp/345550390X
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 23. Juli 2018, 17:35:43

Brasilien: Ein Land der Zukunft

Brasilien: Ein Land der Zukunft Gebundene Ausgabe – 18. April 2016
von Stefan Zweig (Autor)
 
Biografie
In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen – durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.


Produktinformation

    Taschenbuch: 208 Seiten
    Verlag: Zenodot Verlagsgesellscha (18. April 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3843016135
    ISBN-13: 978-3843016131
    Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2 x 22,1 cm

https://www.amazon.de/Brasilien-Land-Zukunft-Stefan-Zweig/dp/3843016135
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 30. Juli 2018, 16:48:22

Die Krebs-Industrie: Wie eine Krankheit Deutschland erobert


Die Krebs-Industrie: Wie eine Krankheit Deutschland erobert Gebundene Ausgabe – 28. August 2015
von Karl Lauterbach (Autor) 
 
Krebs wird in den nächsten Jahren zu einer unserer größten Herausforderungen – menschlich wie gesundheitspolitisch. Fast jeder zweite Deutsche wird im Alter betroffen sein, Wissenschaftler gehen von 40 Prozent mehr Krebsfällen bis 2030 aus. Dennoch herrscht bei dieser Volkskrankheit enorme Unaufgeklärtheit – von der viele profitieren: der graue Markt für obskure Mittel, die Krankenhäuser mit ihrer lukrativen Vorsorgepraxis und die Pharmaindustrie, für die Krebsmedikamente, deren Preise sie selbst festlegt, der größte Wachstumszweig sind. Karl Lauterbach, Mediziner und Politiker, deckt auf, was im Gesundheitssystem schiefläuft: die ungerechte Zweiklassenmedizin gerade bei Krebs, die falschen finanziellen Anreize für die Kliniken und die Pharmaindustrie, mangelnde Transparenz, was Behandlungserfolge und -methoden betrifft. Zugleich weist Lauterbach auf zahlreiche Krebsmythen hin, erklärt, welche Früherkennungen sinnvoll sind, was das Risiko wirklich erhöht oder verringert. Und er zeigt, was geschehen muss, damit die Pharmaindustrie ihre Forschung wieder in den Dienst des Patienten statt nur des Profits stellt. Ein wichtiges, provokantes Buch, das eine längst fällige Debatte anstößt.
Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 1 (28. August 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3871347981
    ISBN-13: 978-3871347986
    Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,5 x 22 cm

https://www.amazon.de/Die-Krebs-Industrie-Krankheit-Deutschland-erobert/dp/3871347981
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 05. August 2018, 23:12:59

Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie 


Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie Taschenbuch – 23. Februar 2017
von Siddhartha Mukherjee (Autor), Fritz Pleitgen (Einleitung), Barbara Schaden (Übersetzer)
 
Seit über fünftausend Jahren lebt die Menschheit mit Krebs. Ebenso lange stirbt sie daran. Und doch gilt Krebs als eine »moderne« Erkrankung, weil keine andere Krankheit unsere Zeit dermaßen prägt. Bezeichnend sind die Namen, die man dem Krebs gegeben hat: »König aller Krankheiten« oder »ein Monster, unersättlicher als die Guillotine«.
In seiner perfiden Perfektion, in seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Widerstandskraft nimmt der Krebs beinahe menschliche Züge an. Seine Geschichte gleicht einer Biografie: Es ist die Geschichte von Leid, von Forscherdrang, Ideenreichtum und Beharrlichkeit – aber auch von Hochmut, Arroganz und unzähligen Fehleinschätzungen.
Siddhartha Mukherjee widmet sich seinem Thema mit der Präzision eines Zellbiologen, mit der Kenntnis eines Historikers und mit der Passion eines Biografen. Fesselnd erzählt er von der persischen Königin Atossa, deren griechischer Sklave sie möglicherweise von ihrem Brustkrebs geheilt hat, von Erkrankten im 19. Jahrhundert, die erste Bestrahlungen und Chemotherapien über sich ergehen lassen mussten – und immer wieder von seinen eigenen Patienten.
›Der König aller Krankheiten‹ wirft einen faszinierenden Blick in die Zukunft der Krebsbehandlung und liefert eine brillante neue Perspektive auf die Art, wie Ärzte, Wissenschaftler, Philosophen und Laien den kranken – und den gesunden – Körper während Jahrtausenden begriffen haben.


Produktinformation

    Taschenbuch: 672 Seiten
    Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 2 (23. Februar 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3832162321
    ISBN-13: 978-3832162320
    Originaltitel: The Emperor of All Maladies. A Biography of Cancer
    Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 4,3 x 20 cm
meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/gp/product/3832162321
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 10. August 2018, 20:12:24
Lesereise Südsee (Picus Lesereisen)


Lesereise Südsee (Picus Lesereisen) Gebundenes Buch – 5. Juli 2010
von Volker Mehnert (Autor)
 
'Ich habe das magische Universum Ozeaniens in mich aufgesogen wie ein Schwamm', schrieb der Maler Henri Matisse und schwärmte von der betörenden Schönheit der Südsee. Dass das Klischee von einem Paradies auf Erden mit palmengesäumten Stränden, tiefblauen Wassern und freundlichen Menschen durchaus der Wahrheit entspricht, zeigen die in diesem Buch versammelten Reportagen und Impressionen von Volker Mehnert und Frank Rumpf. Die beiden erfahrenen Reiseautoren beleuchten jedoch auch die andere Seite des Traumes: den ungelösten Konflikt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Naturschutzund Wirtschaftsinteressen. Deutlich zeigt sich dieser Zwiespalt in dem zu Frankreich gehörenden Archipel Neukaledonien. Auch von anderen Orten der weiten Inselwelt des Südpazifiks wird berichtet, manche so klein, dass man sie kaum auf der Weltkarte findet: Raiatea und Tuvalu, Bora Bora und Thursday Island.Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, lebendiges, aber auch zum Nachdenken anregendes Panorama einer der schönsten und entlegensten Gegenden der Erde.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 132 Seiten
    Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1. (5. Juli 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3854529805
    ISBN-13: 978-3854529804
    Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2 x 20,6 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Lesereise-Südsee-Lesereisen-Volker-Mehnert/dp/3854529805
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 11. August 2018, 08:27:09
Lesereise Nordseeküste (Picus Lesereisen)


Lesereise Nordseeküste (Picus Lesereisen) Gebundenes Buch – 5. Juli 2010
von Wolfgang Stelljes (Autor)
 
Der Himmel (meist) unendlich weit und blau, die Bäume schief vom ewigen Westwind, das Meer, es kommt und geht, und die Häuser ducken sich hinter dem Deich – das ist die Nordseeküste zwischen Ems- und Elbemündung. Eine Landschaft, ebenso schön wie herb: Ostfriesland, natürlich, aber auch die Region rund um den Jadebusen oder zwischen Bremerhaven und Cuxhaven. Hier lebt ein besonderer Menschenschlag. Wortkarg soll er sein, mitunter eigenwillig, aber auch ausgestattet mit trockenem Humor und seltsamen kulinarischen Vorlieben: für Kohl & Pinkel zum Beispiel, eine Art Grundnahrungsmittel in der kalten Jahreszeit. Grünkohl ist Kult, genauso wie das Boßeln, ein beliebter Friesensport, oder der Rhabarberkuchen im Kurhaus zu Dangast. Wolfgang Stelljes zeichnet ein Bild der Landschaft und ihrer Menschen, mit Blick für das besondere Detail, manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Er taucht ein in den Alltag eines Deichschäfers und eines Inselvogts, besucht die Kunsthalle in Emden und das Deutsche Auswandererhaus, beschreibt das Leben in der angeblich 'härtesten Männer-WG der Welt' und verrät, wie man kultiviert Tee trinkt.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 132 Seiten
    Verlag: Picus Verlag; Auflage: Nachdruck (5. Juli 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3854529813
    ISBN-13: 978-3854529811
    Größe und/oder Gewicht: 11,1 x 2,3 x 20,3 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Lesereise-Nordseeküste-Lesereisen-Wolfgang-Stelljes/dp/3854529813
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 15. August 2018, 18:07:23
Red Notice: Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde

Red Notice: Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde Gebundenes Buch – 23. Februar 2015
von Bill Browder (Autor), Hans Freundl (Übersetzer), Sigrid Schmid (Übersetzer)

Moskau nach dem Zerfall der Sowjetunion: Die Oligarchen sichern sich die Pfründe und machen ein Vermögen. Der Amerikaner Bill Browder nutzt die Gunst der Stunde und investiert in aufstrebende Unternehmen. Doch dann kommt er Putin und seiner Politik in die Quere: Er wird erpresst, verfolgt und bedroht. In einem Rechtsstaat kann man sich dagegen wehren. Aber nicht in einem Russland, wo Willkür und Tyrannei herrschen. Browders Anwalt Sergej Magnitski wird unter fadenscheinigen Vorwänden inhaftiert, gefoltert und schließlich im Gefängnis erschlagen. Aber Bill Browder gibt nicht auf. Als Menschenrechtsaktivist macht er international Druck auf Putin. Eine wahre Geschichte – packend geschrieben wie ein Thriller.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 410 Seiten
    Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (23. Februar 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3446443037
    ISBN-13: 978-3446443037
    Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 3,7 x 21,9 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Red-Notice-Putins-Staatsfeind-wurde/dp/3446443037
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 16. August 2018, 00:23:42
Zitat
meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

damit das Gehirn mit dieser Luegengeschichte ordnungsgemaess antirussisch gewaschen wird  {+

. . . . . .Der Versuch einer Kurzfassung der Vorgeschichte

Um die sehr komplizierte Thematik ein wenig greifbarer zu machen, lohnt es sich, die Vorkommnisse vor zehn Jahren von der medialen und politischen Aufarbeitung erst einmal zu trennen. Wer war Sergei Magnitski und warum musste er sterben? All dies ist wohl nicht zu beantworten, wenn man die Geschichte nicht mit der eigentlichen Schlüsselperson beim “Fall Magnitski” anfängt – dem britischen Hedge-Fonds-Manager Bill Browder. Der gebürtige US-Amerikaner, der aus Steuergründen die britische Staatsangehörigkeit annahm, gehörte in den “wilden Jahren” der Jelzin-Ära zu den größten ausländischen Finanzspekulanten, die ihren Teil vom gigantischen russischen Kuchen abbekommen wollten. Sein Hedge-Fonds “Hermitag
e Capital” konnte in der Russischen Föderation binnen weniger Jahre vom Steuerparadies Guernsey über weitere Steuerparadiese, wie die russische Republik Kalmückien, Aktiva von mehr als vier Milliarden US-Dollar ergattern. Hermitage war damit die Nummer Eins auf dem russischen Markt. Dass man es mit den Gesetzen und vor allem der Steuerpflicht nicht so genau nahm, versteht sich schon fast von selbst. So waren halt die “Räuberjahre” im “wilden Osten”, wie sie heute retrospektiv genannt werden. Vor Gericht gelten solche Ausreden jedoch bekanntlich nicht. . . . . . . . .

https://www.nachdenkseiten.de/?p=45269 (https://www.nachdenkseiten.de/?p=45269)

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Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 18. August 2018, 00:26:06
Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'
 Gebundenes Buch – 27. April 2015
von Jürgen Todenhöfer (Autor)

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. April 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3570102769
    ISBN-13: 978-3570102763

https://www.amazon.de/Inside-10-Tage-Islamischen-Staat/dp/3570102769
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 20. August 2018, 00:44:49
Der große Ausbruch: Von Armut und Wohlstand der Nationen


Der große Ausbruch: Von Armut und Wohlstand der Nationen Gebundenes Buch – 27. Januar 2017
von Angus Deaton (Autor), Thorsten Schmidt (Übersetzer), Stephan Gebauer (Übersetzer)

Heute sind die Menschen gesünder, wohlhabender und sie leben länger als früher. Einem Teil der Menschheit ist »Der Große Ausbruch« aus Armut, Not, Krankheit und Entbehrung in Freiheit, Bildung, Demokratie und eine freie globale Weltwirtschaft gelungen. Dennoch nimmt die Ungleichheit zwischen Nationen und Menschen unaufhaltsam zu. Das Opus Magnum des Nobelpreisträgers beschreibt, wie Lebens- und Gesundheitsstandards sich weltweit erhöhen ließen, wenn Aufrichtigkeit und neue Fairness Einzug in die globale Weltwirtschaft hielten. Aus dem »Wohlstand der Nationen« könnte ein Wohlstand aller Nationen werden.

Angus Deaton, der Träger des Wirtschaftsnobelpreises 2015, schildert die Geschichte der Weltwirtschaft überraschend neu und anders. Vor 250 Jahren bescherte die Industrielle Revolution Westeuropa und den USA nachhaltigen Aufschwung und wirtschaftlicher Fortschritt, der bis heute andauert. Viele Menschen in Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland überwanden ihre Armut, eigneten sich Bildung an und gestalteten ihre Staaten freiheitlich und demokratisch um. Aber bereits damals öffnete sich die Kluft zwischen Reich und Arm.
 
Erhellend und eindringlich entwirft der Ökonom ein Panorama überwältigender Entdeckungen und phantastischer Erfindungen: Von der Überwindung von Pest, Cholera und Epidemien, von den Errungenschaften wie Impfungen, Antibiotika, Hygiene, sauberem Trinkwasser und den Erfolgen der modernen Medizin und Technik.

Dennoch holen schmerzhafte Rückschläge auch die modernen Gesellschaften – vor allem aber die Ärmsten – immer wieder ein: entsetzliche Hungersnöte, Naturkatastrophen, Drogenhandel, Krebserkrankungen und die AIDS/HIV-Epidemie auf der anderen Seite.

Alternativen bieten Reformen: Die Entwicklungs- und Protektionspolitik des Westens sollte eingestellt, jedenfalls grundlegend verändert werden. Dringend müssten die Handelshemmnisse aufgehoben werden, um der ganzen globalisierten Welt ihren eigenen „Großen Ausbruch“ zu eröffnen.

Unser Wohlstand ist anfällig; Umdenken und anders Handeln sind dringend erforderlich. Hatten die USA noch vor 20 Jahren einen bis dahin nie gekannten Wohlstand für viele Amerikaner erreicht, wächst das einstige Vorbild der westlichen Welt heute wirtschaftlich schleppend oder gar nicht. Die Ungleichheit unter den Amerikanern hat schlagartig zugenommen. Hingegen hat sich das Wirtschaftswachstum in Indien und China vervielfacht und das Leben von mehr als zwei Milliarden Menschen unvorstellbar verbessert.

»Dieses Thema bedarf einer großen Leinwand und eines kühnen Pinselstrichs, und Angus Deaton liefert auf virtuose Weise beides.«

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
    Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Druckaufl. (27. Januar 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3608949119
    ISBN-13: 978-3608949117
    Originaltitel: The Great Escape
    Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 3,2 x 22,3 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/große-Ausbruch-Armut-Wohlstand-Nationen/dp/3608949119
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 23. August 2018, 23:58:25
Stadt der Bücher


Stadt der Bücher Gebundenes Buch – 5. April 2012
von Ilija Trojanow (Autor), Anja Bohnhof (Fotograf)
 
"Der Anfang eines Textes ist eine Wurzel, die in die Zukunft wächst.", stellte Ilija Trojanow in seiner Antrittsvorlesung zur Heiner-Müller-Gastprofessur in der Berliner Freien Universität fest. Der erste Satz seines jüngsten Werkes "Stadt der Bücher" lautet: "College Street ist keine Straße, es ist kein Viertel und keine Hochschule; College Street ist das Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt."

Bibliophilen dürfte diese Aussage einen enormen Adrenalinschub verpassen. Das "Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt." Wo bitteschön ist diese College Street? Wie komme ich schnellstmöglich dahin? Zumal bereits das Cover, das einen bunten Stapel aufgeschichteter Bücher zeigt, jeden Bibliomanen ins Auge gefallen sein dürfte. Ein kurzes erstes Durchblättern des kleinformatigen Bandes offenbart weitere farbenfrohe Bucharrangements. Doch die anfängliche Euphorie weicht einem ungläubigen Erstaunen, wenn man den Ort dieses literarischen Offenbarungseides erfährt. Denn diese College Street liegt in... Kalkutta.

Der bulgarische Autor, dessen Roman "Der Weltensammler" 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse gewann und der selbst vier Jahre in Indien lebte, nimmt mit diesem ungewöhnlichen, einem Essay ähnelnden Text, den Leser in eine der wohl gegensätzlichsten Städte des tropischen Subkontinents mit. Fragend, suchend, zweifelnd, prüfend und neugierig herumirrend sinniert Trojanow in kurzen Sätzen über eine Straße, der scheinbar jegliches Maß fehlt. "Bescheidenheit oder Beschränkung sind Fremdworte, die in keinem der örtlichen Dialekte auftauchen. Wer sich hier verirren sollte, wird einer Überdosis Wissen erliegen.", warnt er.

Auf Grund der detailreichen und farbenprächtigen Fotos von Anja Bohnhof, die den dortigen allseits präsenten Respekt vor dem gedruckten Buch anschaulich und liebevoll in Szene setzt, taucht man Seite für Seite in ein Labyrinth aus bedrucktem Papier ein. Unbeeindruckt von jeglichen Buchdruckuntergangsszenarien stapeln sich in Kalkuttas Universitätsviertel in oft improvisiert anmutenden Verkaufsständen "von den Bürgersteigen zu den Durchgängen, von Türen über Treppen bis hinauf zu vollgestopften Dachgeschossen (...) die Bücher zu Fassaden, Ecken und Erkern", ergänzt Trojanow, der in seinem Text gleichfalls auf Historie sowie die politische und soziologische Gegenwart dieser "Stadt inmitten von Krankheit, Elend und Durcheinander" eingeht und auch persönliche Kontakte mit Verlegern, Druckern oder aber dem sechzigjährigen Bücherträger und Straßenkehrer Ramlal, einflicht.

Doch Vorsicht mit vorschnellen Reisebuchungen in das vermeintliche Eldorado der Buchdruckerkunst. Die etwa fünftausend Verkaufsstände sind für den gewöhnlichen Literatur-Flanierer und -Stöberer nicht zugänglich. Wie bitte? Erneutes ungläubiges Stirnrunzeln. Aber wie verkauft der indische Buchhändler denn seine Ware? Ganz einfach: Man trägt einen konkreten Wunsch an ihn heran und dann stehen die Chancen verblüffend gut, dass das Buch innerhalb von zehn Minuten auftaucht, so IlijaTrojanow. Ein Selbsttest des Autors mit Nennung seines eigenen Autorennamens konnte dies tatsächlich bestätigen.

Der letzte Satz dieses liebevoll gestalteten Büchleins lautet übrigens: "An der Zukunft wird noch gebaut: An der Ecke der zwei größten Straßen, neben der Haltestelle der roten Tram, entsteht ein gewaltiges mehrstöckiges Gebäude, das bald vielen Verlegern und Buchhändlern zur Heimstatt werden soll, ein Bucheinkaufszentrum wie nur wenige auf der Welt, konzipiert von dem berühmten Architekten Hafeez Contractor, ein Ort, an dem alle Buchinteressierten zusammenkommen sollen, wo auf 100.000 Quadratmetern alles zu finden sein wird, was mit dem Buch zu tun hat." Also doch: Auf nach Kalkutta!

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
    Verlag: Langen-Müller; Auflage: 1 (5. April 2012)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 378443293X
    ISBN-13: 978-3784432939
    Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 1,7 x 18,8 cm

https://www.amazon.de/dp/378443293X
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 27. August 2018, 21:44:45
Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775

Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775 (Ein abenteuerlicher Reisebericht)
 - Vollständige Ausgabe Taschenbuch – 1. November 2017


"Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775 (Ein abenteuerlicher Reisebericht) - Vollständige Ausgabe" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Georg Forster (1754-1794) war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär in der Zeit der Aufklärung. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil und lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee. Er gilt als einer der ersten Vertreter der wissenschaftlichen Reiseliteratur. Das Leben Georg Forsters war kurz, aber reich an Erfahrungen und Erlebnissen, wie sie im 18. Jahrhundert nur wenigen Menschen vergönnt waren. Von allen deutschen Aufklärern dürfte Georg Forster am meisten von der Welt gesehen haben. Aus dem Buch: "Sonnabend, den 11. Juli, begaben wir uns an Bord. Am folgenden Tage, als der Wind ziemlich heftig blies, bemerkte mein Vater, der zufällig an Deck umherging, eine Änderung der Lage unseres Schiffes, und ihn dünkte auch, als wenn es auf die Klippen zutriebe. Er teilte diese Vermutung dem Lotsen Gilben mit, der sogleich bemerkte, dass die Kette, woran das Schiff lag, gebrochen war. Gleich auf den ersten Lärm waren alle Matrosen in Bewegung, die Segel wurden aufgespannt und die Kabel in Bereitschaft gesetzt, und nun liefen wir an der »Adventure« und an einem anderen Schiff vorbei und entgingen der großen Gefahr, an den Felsen zu scheitern. Unsere Seeleute schlossen aus diesem bedenklichen und glücklichen Vorfall auf einen günstigen Verlauf der ganzen Reise, und wir konnten nicht umhin, die Leitung der göttlichen Vorsehung in diesem wichtigen Augenblick zu erkennen, der alle unsere Hoffnungen beinahe vereitelt hätte."
Produktinformation

roduktinformation

    Taschenbuch: 200 Seiten
    Verlag: e-artnow (1. November 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 8026860500
    ISBN-13: 978-8026860501
    Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 1,2 x 22,9 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Entdeckungsreise-Tahiti-1772-1775-abenteuerlicher-Reisebericht/dp/8026860500
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 27. August 2018, 21:54:14
In der Südsee (Vollständige deutsche Ausgabe: Band 1&2): Ein klassisches Erlebnis- und Reisebuch (Erinnerungsbericht über Stevensons drei Kreuzfahrten: Tahiti, Hawaii, Samoa und mehr) 

In der Südsee: Vollständige Ausgabe Taschenbuch – 4. April 2016
von Robert Louis Stevenson (Autor)
 
Der schottische Schriftsteller Robert Louis Balfour Stevenson (1850-1894) schuf mit »Die Schatzinsel« und »Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde« zwei Klassiker der Weltliteratur, die unzählige Male verfilmt wurden und ihn unsterblich gemacht haben. »In der Südsee« ist ein Reisebericht über Stevensons drei Kreuzfahrten, die er – lange geplant – 1888 mit seiner Familie antrat. Über die Marquesas-Inseln führte die Reise über Tahiti und Honolulu auf O'ahu, einer der acht Hauptinseln des Hawaii-Archipels. 1889 reisten die Stevensons zu den Gilbert-Inseln und im Dezember des Jahres besuchte Stevenson zum ersten Mal Samoa, wo er ein Anwesen erwarb. 1890 machten die Stevensons eine dritte Kreuzfahrt in der Südsee und siedelten im Oktober endgültig nach Samoa über, wo Stevenson die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Produktinformation

    Taschenbuch: 424 Seiten
    Verlag: nexx verlag; Auflage: 1 (4. April 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3958704913
    ISBN-13: 978-3958704916
    Größe und/oder Gewicht: 13 x 2,7 x 20 cm

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

https://www.amazon.de/Südsee-Vollständige-Robert-Louis-Stevenson/dp/3958704913
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: franzi am 29. August 2018, 09:12:23
Leonard C. Lewin ist in der Hauptsache als Autor der Satire "Verdammter Friede" ( Report From Iron Mountain on the Possibility and Desirability of Peace ) bekannt. Hauptberuflich ist er freier Schriftsteller.

Inhalt

Der Satire "Verdammter Friede" erschien 1967 in einem Sachbuchverlag. Ein einleitendes Interview und eine kurze Einführung geben den Eindruck dass es sich bei dem restlichen Werk um den Bericht ( Report ) einer im geheimen arbeitenden Gruppe von Wissenschaftlern handele. Diese Special Study Group traf sich in einem Irom Mountain genannten atombombensicheren Bunker um die negativen Folgen eines langen Friedens zu untersuchen und alternativen zu entwickeln.

Einer der Wissenschaftler in der Satire nur als "Joe Doe" identifiziert beschloss jedoch den Abschlussbericht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck trat er an Leonard Lewin heran der dann die notwendigen Kontakte zur Dial Press im Verlagshaus Simon & Schuster herstellte.

Die Schlssfolgerungen des Berichts sind ernüchternd in dem "Friede nicht im Interesse einer stabilen sei. Krieg sei für die Wirtschaft zu wichtig als dass man ihn 'abschaffen' dürfe. Mehr noch auch Regierungen erhielten ihre Autorität aufgrund ihrer Fähigkeit Krieg zu führen und hätten daher ebenfalls kein Interesse einen Zustand dauerhaften Friedens herbeizuführen.

Falls ein dauerhafter Friede jedoch unvermeidbar sei solle die Regierung alternative Programme initiieren: Der Wohlfahrtsstaat ein Raumfahrtprogramm oder ein gigantisches Rüstrungskontrollprogramm.

Daneben sei die Schaffung von alternativen Feinden eine mögliche Lösung; vorgeschlagen wurden Begrohungen durch Außerirdische Asteroiden oder massive globale Umweltverschmutzung. Aber auch Gladiatorenspiele oder öffentliche Prozesse wie in der spanischen Inquisition seien denkbar.

Wirkung des Berichts

Bei seinem Erscheinen wurde der Bericht von vielen Menschen für echt gehalten; dies wurde dadurch verstärkt dass der US-amerikanische Regierung generell Misstrauen entgegengebracht wurde und diese ihre Dienststellen extra anwies den Bericht als Scherz darzustellen.

Eine rechtsgerichtete Gruppierung ( Liberty Lobby ) ging so weit den Bericht nachzudrucken da ein Regierungsbericht keinem Urheberrecht unterliege.

1972 fünf Jahre nach Erscheinen des Buches bekannte Lewin seine Autorschaft. Eine 1996 erschienene Neuauflage enthält in einer neuen Einführung Einzelheiten zur Entstehung des 'Scherzes'.



Ein Kommentar zu diesem "Scherz"

Zitat
Was natürlich die Sache in einem bestimmten Licht erscheinen lässt, ist folgendes:

Man sagte, dass der damalige US-Präsident Lyndon Johnson förmlich durch die Decke gegangen sein soll, wegen des Erscheinens dieses Büchleins. Jedenfalls löste die Veröffentlichung in Washington einen Skandal aus. Der Bericht wurde dementiert und ist seitdem heftig umstritten. Eine rechtsgerichtete Gruppierung ( Liberty Lobby ) ging so weit den Bericht nachzudrucken, da ein Regierungsbericht keinem Urheberrecht unterliege. Bei seinem Erscheinen wurde der Bericht von vielen Menschen für echt gehalten; dies wurde dadurch verstärkt, dass der US-amerikanische Regierung generell Misstrauen entgegengebracht wurde und diese ihre Dienststellen extra anwies, den Bericht als Scherz darzustellen.
Fakt ist auch, dass Anfang der 70er Jahre der Autor – aus welchen Gründen auch immer – eine Erklärung darüber abgab, dass das Ganze als Satire zu verstehen ist und sich gegen Parallelen zur Realität aussprach. Diese wurde auch bei der Neuauflage dieses Buches im Jahre 1996 als Einführung abgedruckt. Möglicherweise ist das der Grund, warum er zuhause in seinem Bett friedlich sterben konnte und nicht einem Unfall zum Opfer fiel.


http://www.pfui.ch/downloads/lewinverdammterfriede.pdf (http://www.pfui.ch/downloads/lewinverdammterfriede.pdf)

Das herunterladen ist kostenlos.

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Titel: Neues Buch von Thilo Sarrazin : Feindliche Übernahme - Wie der Islam...
Beitrag von: namtok am 31. August 2018, 21:28:18
(https://kopp-medien.websale.net/bilder/normal/128670.jpg)

Thilo Sarrazin
Feindliche Übernahme
Gebunden, 450 Seiten
Artikelnummer: 128670
ISBN-13: 9783959721622
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 01. Oktober 2018, 19:13:16
Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika

Weißes Gold: Die außergewöhnliche Geschichte von Thomas Pellow und das Schicksal weißer Sklaven in Afrika
 Gebundenes Buch – 1. Januar 2010 von Giles Milton (Autor)


Es ist eine wenig bekannte, dunkle Seite der Geschichte. Europa im 18. Jahrhundert: Piratenschiffe kreuzen vor den Küsten und greifen die zivile Schifffahrt in Atlantik und Mittelmeer an. Zu Hunderten werden ganze Besatzungen von Handelsschiffen gefangen genommen, verschleppt und – als 'Weißes Gold' – auf dem Sklavenmarkt nordafrikanischer Städte feilgeboten.
Giles Milton erzählt die ergreifende Geschichte des Briten Thomas Pellow, der im Sommer 1716 im Alter von nur elf Jahren in die Fänge von Sklavenhändlern gerät und erst nach 23 leidvollen Jahren wieder frei kommt. Eine wahre Begebenheit, wie man sie spannender und dramatischer kaum hätte erfinden können! 'Weißes Gold' ist Biografie, Abenteuergeschichte und historisches Lesebuch in einem. Es ist eine Geschichte voller Exotik, Pomp und Pracht, aber auch eine Geschichte vom Zusammentreffen des Islams mit dem Christentum, von Not und Unrecht, und vor allem der ungebrochenen Sehnsucht nach Freiheit.

Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (1. Januar 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3806222479
    ISBN-13: 978-3806222470
    Verpackungsabmessungen: 21,8 x 15,4 x 3,2 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51Y6TcA3aGL.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 02. Oktober 2018, 19:07:13
Paradise Lost: The Destruction of Islam's City of Tolerance: Smyrna 1922 
Paradise Lost: The Destruction of Islam's City of Tolerance: Smyrna 1922 - The Destruction of Islam's City of Tolerance (Englisch) Taschenbuch – 28. Mai 2009
von Giles Milton (Autor)
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On Saturday 9th September, 1922, the victorious Turkish cavalry rode into Smyrna, the richest and most cosmopolitan city in the Ottoman Empire. What happened over the next two weeks must rank as one of the most compelling human dramas of the twentieth century. Almost two million people were caught up in a disaster of truly epic proportions.

PARADISE LOST is told with the narrative verve that has made Giles Milton a bestselling historian. It unfolds through the memories of the survivors, many of them interviewed for the first time, and the eyewitness accounts of those who found themselves caught up in one of the greatest catastrophes of the modern age.

Produktinformation

    Taschenbuch: 464 Seiten
    Verlag: John Murray (28. Mai 2009)
    Sprache: Englisch
    ISBN-10: 9780340837870
    ISBN-13: 978-0340837870
    ASIN: 034083787X
    Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,8 x 19,8 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/713-jfh5G2L.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 09. Oktober 2018, 01:12:19
Vergessene Städte am Indus: Frühe Kulturen in Pakistan vom 8. bis 2. Jahrtausend
 

Vergessene Städte am Indus: Frühe Kulturen in Pakistan vom 8. bis 2. Jahrtausend Gebundenes Buch – 1. Januar 1987
von Günter (Hrsg.) Urban (Autor)
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Vor viele Jahrzehnte war in Münster eine Ausstellung über die Indus-Kultur. Unser Zahlen System kommt daher und vieles mehr war die Vorstuffe f. die spätere Ägyptische Kultur. Hoch Intressant von mir 5 von 5 Punkte
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Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
    Verlag: Philipp von Zabern (1. Januar 1987)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3805309570
    ISBN-13: 978-3805309578
    Verpackungsabmessungen: 22,8 x 21 x 2,2 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51KRO1-1h5L._SX451_BO1,204,203,200_.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 09. November 2018, 00:55:36
Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung

Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung Broschiert – 6. April 2016
von Bastian Obermayer (Autor), Frederik Obermaier (Autor)
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Die Geschichte des größten Daten-Leaks aller Zeiten – die Quelle ist anonym, die Betroffenen sind alles andere als das
Alles beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“ Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen. Sie bieten einen Einblick in eine bislang vollständig abgeschottete Parallelwelt, in der Milliarden verwaltet, verschoben und versteckt werden: die Gelder von großen Konzernen, von europäischen Premierministern und Diktatoren aus aller Welt, von Scheichs, Emiren und Königen, von Mafiosi, Schmugglern, Drogenbossen, von Geheimagenten, FIFA-Funktionären, Adligen, Superreichen und Prominenten. Um möglichst viele internationale Geschichten erzählen zu können, beschließen die beiden Journalisten, ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern – das ICIJ – einzuschalten. Während sie selbst weiter nach Namen und Geschichten suchen, koordinieren sie gemeinsam mit dem ICIJ die Arbeit hunderter Journalisten. Fast ein Jahr arbeiten Reporter der wichtigsten Medien der Welt – etwa des Guardian, der BBC oder von Le Monde – unter höchster Geheimhaltung zusammen, um im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ zu veröffentlichen. Dieses Buch ist die faszinierende Geschichte einer internationalen journalistischen Recherche, die aufdeckt, was bis jetzt verborgen war: Wie eine kleine Elite, die sich niemandem mehr verantwortlich glaubt, ungeheure Vermögen versteckt. Es ist, als würde man in einem dunklen Raum das Licht anknipsen: Plötzlich ist alles sichtbar.

Produktinformation

    Broschiert: 352 Seiten
    Verlag: KiWi-Paperback (6. April 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783462050028
    ISBN-13: 978-3462050028
    ASIN: 3462050028
    Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3 x 22 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 

meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41zMJwxxkJL.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 10. November 2018, 23:45:43
No place for a lady: Mein ganz normales Leben

No place for a lady: Mein ganz normales Leben Gebundenes Buch – 14. September 2015
von Thea Rosenbaum (Autor), Peter Merseburger (Vorwort)
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Ganz selbstverständlich ging sie ihren Weg. Sie sprang aus Flugzeugen, um nah am Geschehen zu sein. Sie lief durch Minenfelder und erlebte Bombardierungen. Immer wieder bekam sie zu hören: »This is no place for a lady!« Und trotzdem setzte sie sich als erfolgreiche Journalistin durch. Ihr Weg führte sie bis nach Washington, wo sie als White House Pool Producer ausländische Korrespondenten koordinierte. Fünf US-Präsidenten kamen und gingen, Thea Rosenbaum blieb. Auf ihrem beeindruckenden Weg sah sie sich immer wieder mit Vorurteilen und Zweifeln konfrontiert, ob sie als Frau in einer Männerwelt bestehen könne und ob Kinder und Karriere zu vereinen seien. Mit Optimismus, Neugier und Mut tat sie all dies – immer mit dem Ziel, die Erste und Beste zu sein. Eine unvergleichliche und unvergessliche Lebensgeschichte.

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Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: Herbig, F A (14. September 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3776627654
    ISBN-13: 978-3776627657
    Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 2,7 x 22,3 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen
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meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51c4SHVM%2BSL.jpg) (https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51oUHKGVH0L.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 11. November 2018, 23:54:29
Garbo, der Spion: Das Geheimnis des D-Day 

Garbo, der Spion: Das Geheimnis des D-Day Gebundenes Buch – 14. April 2014
von Arne Molfenter (Autor)
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Noch acht Wochen, nachdem die Invasion der Alliierten tatsächlich schon stattgefunden hat, warten 22 deutsche Divisionen auf den vermeintlichen Hauptangriff. Vergeblich. In die Irre geführt hat sie »Garbo«: Als einer ihrer wichtigsten Quellen in England hat der Agent die Deutschen überzeugt, dass die Landung erst noch bei Calais bevorstehe. Hitler werden Pujols Meldungen direkt vorgelegt, und die Deutschen vertrauen ihm weiter. Was die deutsche Führung nicht weiß: Pujol ist der wichtigste Doppelagent des britischen Geheimdienstes und spielt eine entscheidende Rolle bei der Operation »Fortitude«, dem Täuschungsmanöver der Alliierten, mit dem die Deutschen über den Zeitpunkt und den Ort der Landung der Alliierten in die Irre geführt werden sollten. Die Briten nennen Pujol »Garbo«, in Anklang an die Schauspielerin Greta Garbo. Aber wer ist dieser größte Schauspieler des Krieges wirklich?
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Produktinformation

    Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    Verlag: Piper (14. April 2014)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3492055834
    ISBN-13: 978-3492055833
    Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 3,2 x 22,1 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen
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meine meinung nach sehr lesenswert, ein besonderes aspekt über die landung in der normandie
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Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 20. November 2018, 15:23:54

Europa im Mittelalter. Von der Völkerwanderung bis zur Reformation 


Europa im Mittelalter. Von der Völkerwanderung bis zur Reformation von Henri Pirenne
 (30. September 2009) Gebundene Ausgabe Gebundenes Buch –
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Bei dieser gelungenen Übersetzung aus dem Französischen handelt es sich um umfassende und universelle Darstellung der europäischen Geschichte: (1) Untergang des römischen Imperiums (2) Zeit der Karolinger (3) Feudalismus in Europa (4) Investiturstreit und Kreuzzüge (5) Entstehen des Bürgertums (6) Anfänge der westeuropäischen Staaten (7) Vorherrschaft des Papsttums (8) Europäische Krise (1300-1450) (9) Renaissance und Reformation. Das Buch hat wissenschaftliches Niveau und kann daher auch als Nachschlagewerk verwendet werden, es enthält keine Abbildungen.
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Produktinformation

    Gebundene Ausgabe
    ASIN: B010IO657Y
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen
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meine meinung nach sehr lesenswert,
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Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 27. Januar 2019, 19:49:39

Helmut Schmidt: Soldat, Kanzler, Ikone   


Helmut Schmidt: Soldat, Kanzler, Ikone Gebundenes Buch – 24. November 2015
von Gunter Hofmann (Autor)
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Helmut Schmidt war nicht nur ein deutscher Bundeskanzler - er war eine nationale Institution und mit Abstand der beliebteste Deutsche. Wer war dieser Mann? Was zeichnete ihn als Politiker und als Mensch aus? Wofür stand er? Gunter Hofmann beschreibt die Stationen eines Lebens, das außergewöhnlich war und doch von Erfahrungen und Idealen bestimmt wurde, die Millionen von Deutschen teilten. Seine ausgewogene und kenntnisreiche Biographie bringt uns ganz nahe an Helmut Schmidt heran. Ein eindrucksvolles Portrait eines großen Deutschen und zugleich ein glänzend geschriebenes Stück Zeitgeschichte.
Helmut Schmidts Leben war geprägt von den Erfahrungen des Weltkriegs und der NS-Herrschaft. Sie bildeten den Hintergrund seines lebenslangen Engagements für eine Bundesrepublik, in der Demokratie und soziale Gerechtigkeit oberste Maßstäbe waren.
Vom jungen Senator in Hamburg, der durch sein tatkräftiges Krisenmanagement während der Flutkatastrophe auf sich aufmerksam macht, führte Schmidts politischer Werdegang über Ämter als Fraktionsvorsitzender und Minister in verschiedenen Ressorts schließlich bis ins Kanzleramt, wo er acht Jahre lang der „leitende Angestellte“ der Bundesrepublik Deutschland war. Nach seinem Sturz gelingt ihm erneut eine eindrucksvolle Karriere, diesmal als Herausgeber der "ZEIT", als Bestsellerautor und als öffentliche Instanz, die von allen Deutschen respektiert wird. Eindringlich schildert Gunter Hofmann, der Schmidts Wirken jahrzehntelang als Journalist begleitet hat, die Lebensgeschichte dieses Mannes, sein Handeln und seine Persönlichkeit, seine Beziehungen zu Weggefährten und Widersachern, seine Ehe mit Loki Schmidt.
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PProduktinformation

    Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
    Verlag: C.H.Beck; Auflage: 2 (24. November 2015)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783406686887
    ISBN-13: 978-3406686887
    ASIN: 3406686885
    Größe und/oder Gewicht: 15,3 x 3,7 x 22,4 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 10 Kunden
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meine meinung nach sehr lesenswert, sowohl über die Person aber auch über die Zeit 60er bis 80 jahre

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51v6XlqEOJL.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: uwelong am 28. Januar 2019, 10:43:11

Helmut Schmidt: Soldat, Kanzler, Ikone   


Scheinbar wissen einige das noch nicht:

Helmut Schmidt gab es gar nicht!

Das war eine Erfindung der Zigarettenindustrie!!!
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Helli am 28. Januar 2019, 13:35:25

Helmut Schmidt: Soldat, Kanzler, Ikone   


Scheinbar wissen einige das noch nicht:

Helmut Schmidt gab es gar nicht!

Das war eine Erfindung der Zigarettenindustrie!!!

Nicht nur das! Er starb "frühzeitig" mit fast 97 Jahren nur an seinem Kippen-Konsum (geht auch als Todesursache so in die Statistik)! {+
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Suksabai am 30. Januar 2019, 17:13:59


Soweit ich mich erinnere haben wir damals in den sechziger Jahren die Geschichte Deutschlands und Österreichs anders erzählt bekommen.

Es ist doch sehr interessant was dieser Benjamin Freedman erzählt hat in seiner Rede.

http://www.agmiw.org/wp-content/uploads/2015/06/Die_verbotene_Wahrheit_Band_I_FREEDMAN.pdf (http://www.agmiw.org/wp-content/uploads/2015/06/Die_verbotene_Wahrheit_Band_I_FREEDMAN.pdf)

Ein .pdf zum direkt lesen..

Jede Wahrheit kommt ans Licht...


Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: jorges am 05. Februar 2019, 19:25:15
Bekam den Tip zu diesen Buechern, die ueber die Entwicklung der Menschheit erzaehlen, vor ewiger Zeit von einem guten Freund und wurde nicht enttaeuscht!

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwishfbgx6TgAhXKKo8KHf4zAjgQFjAAegQIBxAB&url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FKinder_der_Erde&usg=AOvVaw2YPu4C-4kS2nShII3DnV0f

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwj7zOz9yaTgAhUHWX0KHbkSCygQFjABegQIAxAB&url=https%3A%2F%2Fwww.weltbild.de%2Fbuecher%2Fautoren%2Fjean-auel&usg=AOvVaw2AujM0lZInk3_WJMXNrz35

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjRn6PiyqTgAhWHF3IKHUwfCNgQFjAAegQICBAB&url=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FAyla-Kinder-Erde-Band-Jean%2Fdp%2FB008D0QLL6&usg=AOvVaw0AlPmfnT7eXD_BwzQeMXts

(https://up.picr.de/35005400wz.jpg)
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 09. Februar 2019, 20:12:56
Die nervöse Großmacht 1871 - 1918

Die nervöse Großmacht 1871 - 1918: Aufstieg und Untergang des deutschen Kaiserreichs Taschenbuch – 26. September 2013
von Volker Ullrich (Autor)
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Die glänzende Gesamtdarstellung des Kaiserreichs und des Wegs in den Ersten Weltkrieg

In seinem auf den neuesten Stand gebrachten Klassiker zeigt Volker Ullrich die Widersprüche und Ambivalenzen des deutschen Kaiserreichs von 1871 bis 1918, vor allem die Gleichzeitigkeit von Beharrung und Modernität. Aus diesem Gemisch rührte eine nervöse Reizbarkeit als Kennzeichen wilhelminischer Mentalität, die eine wichtige Ursache dafür war, dass sich die Reichsleitung 1914 auf das halsbrecherische Risiko eines Weltkriegs einließ.
Die Neuausgabe wurde um ein aktuelles Nachwort mit der neuesten Literatur zum Kaiserreich erweitert.

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Produktinformation

    Taschenbuch: 768 Seiten
    Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (26. September 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783596197842
    ISBN-13: 978-3596197842
    ASIN: 3596197848
    Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 4 x 18,9 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 21
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meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

(https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41X2dgfE0kL.jpg)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 20. Februar 2019, 02:21:39

Nachtblau 


Nachtblau Taschenbuch – 3. Dezember 2018
von Simone van der Vlugt (Autor)
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Produktinformation

    Taschenbuch: 352 Seiten
    Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (3. Dezember 2018)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3959672365
    ISBN-13: 978-3959672368
    Originaltitel: Nachtblauw
    Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,3 x 18,5 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 40 Kunden
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meine meinung nach sehr lesenswert, die geschichte der Niederlande im 17.Jh
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 25. Februar 2019, 00:55:59

Das Putin-Syndikat: Russland im Griff der Geheimdienstler



Das Putin-Syndikat: Russland im Griff der Geheimdienstler Taschenbuch – 19. September 2017
von Margareta Mommsen (Autor)
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Putin gilt als der starke Mann Russlands. Aber wie weit reicht seine Macht wirklich? Margareta Mommsen beobachtet seit vielen Jahren den russischen Führungszirkel. In ihrem erhellenden Buch deckt sie auf, wie fest Putin selbst am Haken der Geheimdienstler und Oligarchen hängt. Nach dem Untergang der Sowjetunion sah es so aus, als würde Russland sich nach Westen orientieren, aber der Westen hat die russischen Avancen abprallen lassen. Seitdem besinnt sich eine gekränkte Großmacht auf eigene Stärken. Die berüchtigte "Kreml-Familie" hat unter Jelzin die Macht in der "gelenkten Demokratie" übernommen und sich mit Putin einen willigen Präsidenten maßgeschneidert, der sich dem Volk als athletischer Naturfreund präsentiert und selbst im Westen Bewunderer findet. Margareta Mommsen beschreibt, wie Geheimdienstler, Wirtschaftskapitäne und die Orthodoxe Kirche das Land wieder groß machen wollen. Sie schildert, wie eine geheime Oligarchie Medien, Justiz und Schlüsselindustrien beherrscht, den Führerkult organisiert, militärisch mobil macht und in der Ukraine oder Syrien russische Großmachtinteressen verteidigt. Das Putin-Syndikat hat Russland fest im Griff.

  Produktinformation

    Taschenbuch: 251 Seiten
    Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (19. September 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783406713552
    ISBN-13: 978-3406713552
    ASIN: 3406713556
    Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,5 x 20,3 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 4 Kunden
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meine meinung nach sehr lesenswert, 
Titel: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Friesland2Phuket am 23. März 2019, 21:04:50
Putins russische Welt: Wie der Kreml Europa spaltet

Putins russische Welt: Wie der Kreml Europa spaltet Taschenbuch – 15. März 2017
von Manfred Quiring (Autor) 
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Der Russlandexperte Manfred Quiring unterzieht das Regime Putin einer radikalen Kritik. Er untersucht die Strukturen des autokratischen Systems und stellt die bisher kaum behandelte Verquickung der russischen Eliten aus Geheimdienst und Militär mit kriminellen Gruppen dar. Zugleich geht er auf das Konzept der »russischen Welt« ein und beschreibt deren nationalistische Vordenker. Quiring analysiert, wie der Kreml versucht, Europa zu spalten, und dabei Mittel der hybriden Kriegsführung einsetzt, bis hin zu verdeckten Cyberattacken. Dabei bezieht er die Urteile deutscher und internationaler Russlandexperten ein.
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Produktinformation

    Taschenbuch: 264 Seiten
    Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage 2017 (15. März 2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3861539411
    ISBN-13: 978-3861539414
    Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,5 x 20,5 cm
    Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen
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meine meinung nach sehr lessbar, lohnt sich mal durchzulessen

Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Bruno99 am 27. August 2021, 13:17:26
"Wir befinden uns auf dem Weg in eine totalitäre Gesellschafts- und Herrschaftsordnung", sagt in diesem Interview der Physiker, Geophysiker, Unternehmer, Autor und Verleger Professor Dr. Wulf Bennert.

In diesem Interview (14 Min.) spricht er über sein neues Buch "2054", eine Dystopie, die im Jahr 2054 spielt und deren Hauptfigur eine 27 Jahre junge Mathematik-Lehrerin ist.
Sie lebt in einem autoritären Gesellschaftssystem, das einen beispiellosen wirtschaftlichen Niedergang erlebt hat, die Folge von ruinöser Industriepolitik, Vergesellschaftung, Bevormundung, Repression und Wohnraumbewirtschaftung.

https://www.youtube.com/watch?v=Q0UDd55_kE8
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: namtok am 05. Januar 2023, 15:38:50
https://www.youtube.com/watch?v=bgyOeY1U-hw
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: Lung Tom am 05. Januar 2023, 20:43:16

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Thilo hat schon den "rechten" = richtigen Durchblick.
Danke fürs Einstellen!
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: goldfinger am 16. Juni 2023, 11:15:59
Passend zur gegenwärtigen Diskussion über iTV

The Thaksinization of Thailand

https://books.google.co.th/books?id=TLToo6osHS4C&pg=PA48&lpg=PA48&dq=itv+thailand&source=bl&ots=fNXhA8Peiz&sig=ACfU3U2KeCOASrgAB87fEdsbREANKeK2Wg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiO2vn09Mb_AhUU0GEKHWvgAjI4FBDoAXoECA0QAg#v=onepage&q=itv%20thailand&f=false (https://books.google.co.th/books?id=TLToo6osHS4C&pg=PA48&lpg=PA48&dq=itv+thailand&source=bl&ots=fNXhA8Peiz&sig=ACfU3U2KeCOASrgAB87fEdsbREANKeK2Wg&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiO2vn09Mb_AhUU0GEKHWvgAjI4FBDoAXoECA0QAg#v=onepage&q=itv%20thailand&f=false)
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: goldfinger am 28. Juni 2024, 17:30:07
Hörbuch über die Welt nach dem 3. Weltkrieg

https://youtu.be/ClUqrfDIwOM?si=vh4ScaNKuQiyRS21
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: b.o.bachter am 03. Januar 2025, 09:32:58
Buchbeschreibung: 'A Plastic Nation: The Curse of Thainess in Thai-Burmese Relations' von Pavin Chachavalpongpun. New York: University Press of America, 2005.

Beschreibung:
'A Plastic Nation' untersucht die immense Rolle der thailändischen Nationalität in der Innen- und Außenpolitik. Obwohl "Thainess" oder "khwampenthai" faktisch eine frei erfundene, nicht definierte, sprich genau genommen beziehungslos angenommene, Bezeichnung ist, wurde und wird sie von den thailändischen Eliten immer wieder zur Legitimierung ihrer Macht und Verteidigung ihrer wirtschaftlichen Interessen eingesetzt. Die Geltendmachung "Thainess" war und ist nicht nur tief in den privaten Interessen der Machthaber verwurzelt, sondern wurde und wird auch gern als Teil einer nationalistischen Gesinnung eingesetzt, um damit internationale Normen und nationale Verantwortung abzuwehren, die oft als Bedrohung für die Eigeninteressen der Machthaber angesehen wurden und werden. Dieses Buch richtet sich im Wesentlichen an Studenten und Professoren, die sich mit der thailändischen Nation und dem thailändischen Nationalismus sowie mit den zeitgenössischen thailändisch-burmesischen Beziehungen befassen. Es richtet sich aber auch an die politischen Entscheidungsträger in der Regierung sowie im Militär.

Der thailändische Nationalismus, der durch sein negatives Bild von Myanmar und den westlichen Ländern geprägt ist, wurde und wird von den Eliten manipuliert, um eine eigennützige Politik gegenüber Myanmar zu rechtfertigen, was die Hohlheit im thailändischen Nationalismus widerspiegelt.


Zusammenfassung einer Buchkritik

Veröffentlicht am 1. Dezember 2006 - N. Ganesan

Contemporary Southeast Asia: A Journal of International and Strategic Affairs

'Eine Nation wie Kunststoff: Der Fluch von Thainess in den thailändisch-burmesischen Beziehungen' von Pavin Chachavalpongpun

Dies ist ein recht interessantes Buch, da es die Auswirkungen eines verzerrten Nationalismus auf eine wichtige bilaterale Beziehung in Südostasien untersucht. Während alle Versuche, den Nationalismus zu definieren und ihn zu einem inspirierenden und bewahrenswerten Artefakt zu machen, von einem Element abstrakter Phantasie begleitet werden, ist diese Studie einzigartig in ihrer Argumentation, dass der thailändische Nationalismus eine wichtige Komponente hat, die im Gegensatz zu seinem unmittelbaren und wichtigen Nachbarn Myanmar definiert wird. Der Autor argumentiert, dass es zwei wichtige Aspekte bei der Konstruktion des tugendhaften Selbst und des stereotypen Anderen gibt. Myanmar fällt in die letztgenannte Kategorie, ebenso wie die Länder, die weitgehend mit dem Westen assoziiert werden. Diese beiden Negativbilder werden in zwei wichtigen einheimischen Konzepten zusammengefasst: 'khwampenthai', was so viel wie "Thainess" oder "Thai-Sein" bedeutet, und 'tam kon farang', was wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie "den Westlern in den Hintern kriechen". Das Hauptargument des Autors ist, dass diese beiden Konzepte von der thailändischen Elite auf verschiedene Weise manipuliert wurden und werden, um eine eigennützige Politik gegenüber Myanmar zu rechtfertigen. Unter Eigennutz ist in diesem Fall eher das persönliche Interesse der Machtelite zu verstehen als ein nationales Interesse. In der Tat bleibt der Autor bei seinem Argument, dass der thailändische Nationalismus traditionell ein Zusammenschustern von Eliteninteressen ist, die vage mit Begriffen wie 'khwampenthai' gerechtfertigt werden.
Nach einer kurzen Einleitung gliedert sich das Buch in 6 Kapitel. In den ersten beiden Kapiteln wird die Diskussion über den Nationalismus in einen theoretischen und dann in einen thailändischen historischen Kontext gestellt. In den nächsten drei Kapiteln werden die beiden Konzepte 'khwampenthai' und 'tam kon farang' auf drei Fallstudien angewandt: die thailändische Politik gegenüber ethnischen Aufständischen an der thailändisch-myanmarischen Grenze, der Drogenhandel und die Aufnahme Myanmars in die ASEAN Gemeinschaft im Jahr 1997. In der Schlussfolgerung wird die Bedeutung des negativen Anderen in der Rechtfertigung der Eliten für eine Politik, die als im nationalen Interesse liegend dargestellt wird, erneut hervorgehoben, was gleichzeitig eine gewisse Hinterhältigkeit des thailändischen Nationalismus widerspiegelt.
Nach Ansicht des Autors eignet sich der Begriff 'khwampenthai' für außergewöhnliche Manipulationen, während er gleichzeitig politische Legitimität verleiht. Und wenn dieser identifizierbare Aspekt des Nationalismus nicht nützlich ist, wird der umgekehrte Begriff 'tam kon farang' verwendet, um ein Verhalten zu bezeichnen, das nicht thailändisch ist. Mit anderen Worten: Wenn nötig, wird tugendhaftes Verhalten durch Negatio definiert. Neben diesen amorphen Konzepten gibt es eine Reihe von weniger kontextbezogenen kulturellen Begriffen/Normen, die der Außenpolitik eine zusätzliche Rechtfertigung geben. Dazu gehören 'nam chai/khwammi ham chai' [Wohlwollen/Großzügigkeit], 'chaibun' [verdienstvolles Herz], 'songkhro/songsan' [Hilfe für Unglückliche/Mitgefühl], 'khaorop' [Respekt], 'krengchai' [Ehrerbietung und angemessenes Verhalten] und 'khwamnpakdi' [Loyalität]. Viele dieser kulturellen Normen stammen eher aus klientelistischen und hierarchischen Interaktionen als aus abstrakten und universellen Kernnormen wie 'khwamyutitham' [Gerechtigkeit], 'khwamsuesat' [Ehrlichkeit] und 'khwamsamoephak' [Gleichheit].
Die Kernnormen, die oft in krassem Gegensatz zu den kulturellen Normen stehen, werden absichtlich unterdrückt, um eine Situation so darzustellen, dass sie den Machtinteressen der Eliten entgegenkommt (S. 18). Darüber hinaus argumentiert der Autor, dass die thailändische Machtelite einen enormen Spielraum bei der Definition von 'khwampenthai' und der kulturellen Norm zur Auswahl hat. Die Propagierung und Sozialisierung von 'khwampenthai' durch Schulen, Medien und andere staatliche Propagandainstrumente hat das Konzept mächtig und heilig gemacht (S. 23). Die Herrschaft von Phibun, Sarit und Thanom in der Nachkriegszeit identifizierte Myanmar, den Kommunismus und Drogen als Themen, die mit 'khwampenthai' nichts zu tun haben. Im Falle Myanmars ist die Verwendung der Begriffe 'khwampenthai' und 'tam kon farang' durch die thailändische Elite zur Rechtfertigung abrupter Änderungen in der Politik eindeutig auf unehrliche und korrupte Motive zurückzuführen. ...

Link: https://consensus.app/papers/nation-curse-thainess-thaiburmese-relations-review-ganesan/1d98a1aeac0c5afabe46cb63cc984a62/


Eine thailändische Studie über Thainess
Die konstruierte Mainstream-Denkweise von "Thainess" und die durch "Thainess" konstruierte "Wahrheit"

Saichol Sattayanurak*
Übersetzt von Sarinee Achavanuntakul

Zusammenfassung
Die Mainstream-Denkweise über "Thainess" wurde seit der Herrschaft von König Rama V. von bedeutenden Intellektuellen fest definiert. Die Intellektuellen passten die Schlüsselaspekte und die Bedeutung von "Thainess" in regelmäßigen Abständen an, um auf die sich verändernden politischen Kontexte zu reagieren. Die ursprüngliche Struktur von "Thainess" wurde bei diesen Anpassungen jedoch beibehalten. Infolgedessen hat die konstruierte Mainstream-Denkweise von "Thainess" einen überwältigenden Einfluss auf die Denkweise der Thailänder.

Die Definition von "Thainess" entstand im Kontext der zentralisierten politischen Struktur. Diese konstruierte Mainstream-Denkweise von "Thainess" wurde dann zur Grundlage der Ideologie, die das zentralisierte politische Regime und die hierarchische Sozialstruktur aufrechterhält. Seit Ende der 1950er Jahre wird das thailändische Volk von dieser übergreifenden Ideologie beherrscht, die seitdem als Hindernis dafür fungiert, dass sich das thailändische Volk nicht an die raschen, entscheidenden Veränderungen in der thailändischen Gesellschaft anpassen kann. Darüber hinaus war die Bedeutung dieser Idee von "Thainess" zu eng gefasst, um einen "sozialen Raum" zu schaffen, in dem alle Gruppen des thailändischen Volkes Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit erlangen können. Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit sind unerlässlich, damit die Menschen Zugang zu den wichtigsten Ressourcen haben und ein zufriedenes Leben führen können. Daher können wir sagen, dass die konstruierte Mainstream-Denkweise von "Thainess" ein Teil der gewalttätigen Struktur der thailändischen Gesellschaft ist.

Zusammenfassung
Dieses Papier ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie "History of Thai Intellectuals' Thought on Thai Society and Culture, 1892-1992 A.D.", die vom Thailand Research Fund gefördert wurde. Ziel dieser Studie war es, die Definition von "Thainess" durch eine Reihe von Intellektuellen zu analysieren, die einen großen Einfluss auf die thailändische Ideologie der "Gesellschaft und Kultur" hatten. Diese Ideologie bildet die Grundlage für die vorherrschenden Erklärungen verschiedener Ereignisse und Probleme in der politischen Gesellschaft Thailands und übt über die Jahre hinweg bis heute einen enormen Einfluss auf die Denkweise der Thais aus. Dieser Artikel konzentriert sich auf M.R. Kukrit Pramojs Idee von "Thainess", weil er ein Intellektueller war, der so aktiv mit der thailändischen Gesellschaft kommunizierte, dass er den größten Einfluss auf ihr Denken in den letzten fünfzig Jahren hatte.

Für die Studie wurden umfangreiche Werke von Intellektuellen in den jeweiligen politischen Kontexten analysiert. Die Analyse zeigt, dass das Konzept von "Thainess", wie es von den thailändischen Intellektuellen definiert wurde, als Antwort auf die politischen Probleme entwickelt wurde, mit denen die herrschende Klasse in jeder Epoche konfrontiert war, und dass der Begriff "Thainess" dazu dient, die von der politischen Elite gewünschte soziale und politische Struktur zu schaffen. Diese Ideologie wurde in der Gesellschaft so konsequent kultiviert, dass sie zu einem "Wahrheitssystem" wurde, das die Denkweise der Thais stark beeinflusst und viele wichtige "Wahrheiten" im thailändischen Gemeinwesen geschaffen hat.

Daher besteht das Hauptziel dieser Studie darin, anhand von Argumenten und historischen Belegen zu zeigen, wie "Thainess", wie es von thailändischen Intellektuellen definiert wurde, im politischen Kontext entstanden ist und wie wichtig es als Grundlage der Ideologie ist, die zur Aufrechterhaltung des zentralisierten politischen Regimes und der hierarchischen Sozialstruktur beitrug und weiterhin beiträgt. Die Studie versucht darüber hinaus zu analysieren, wie diese Ideologie - als konstruierte "Mainstream"-Denkweise seit den 1950er Jahren - das thailändische Volk daran hindert, sich an die raschen Veränderungen in seiner Gesellschaft anzupassen. Das liegt daran, dass die Ideologie von "Thainess" zu eng gefasst ist, um einen ausreichenden "sozialen Raum" für die Thailänder zu schaffen, in dem sie die notwendigen persönlichen Rechte, Freiheit und Gleichheit sowie den Zugang zu wichtigen Ressourcen und das Recht auf ein würdiges Leben erlangen können. Daher können wir sagen, dass die konstruierte Mainstream-Denkweise über "Thainess" ein Teil der gewalttätigen Struktur der thailändischen Gesellschaft der letzten Jahrzehnte war bzw. ist.

Eine postmoderne Gesellschaft besteht in der Regel aus mehreren fragmentierten Gesellschaften, die zusammen verschiedene Wissensbestände und Diskurse umfassen. Der Diskurs in jeder dieser fragmentierten Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass er "lokal" ist, d. h. nur für die jeweilige Gesellschaft gilt, und keine "universelle Philosophie" darstellt, die eine allgemein gültige Erklärung für die Gesellschaft als Ganzes ist [1].

Doch in der postmodernen thailändischen Gesellschaft ist das Wissen bzw. der Diskurs über "Thainess", wie er von staatlich unterstützten Intellektuellen etabliert und über die Medien und das staatlich regulierte Schulsystem verbreitet wird, nach wie vor sehr einflussreich und wird von Lehrern und Schülern sowie von "Reproduzenten" und "Konsumenten" "hochgeachtet", obwohl es mehrere fragmentierte Gesellschaften gibt. Dieser Diskurs genießt vor allem deshalb den Status eines Mainstreams, weil die thailändischen Medien und das Bildungssystem nicht wirklich reformiert wurden, obwohl in den letzten Jahrzehnten Akademiker, Sozialunternehmer und Bewohner ländlicher Gemeinden neue Bedeutungen und "Anti-Establishment"-Gedanken zu "Thainess" entwickelt haben.

Der Autor hofft, dass die Ergebnisse dieser Studie die Thais dazu ermutigen werden, die konstruierte Mainstream-Denkweise von "Thainess" gemeinsam zu analysieren, um herauszufinden, welche Elemente es wert sind, bewahrt zu werden (vielleicht mit notwendigen Änderungen, um sie auf den neuesten Stand zu bringen), und welche Elemente als Teil von "Thainess" neu konstruiert werden sollten, um den Thais zu helfen, in Frieden in einer Gesellschaft zusammenzuleben, die durch Gleichheit gekennzeichnet ist.

[1] Chetta Puanghut, “Wiwata Structure-Agency lae kanhathangoc hai kap panha tawilakniyom” [Structure-Agency Debate and the Overcoming of the Problematic Dualism in Social Theory: Marxism versus Foucault] Warasan aksornsat mahawittayalai sinlapakon [Aksonsat Journal, Silapakon University]. 26,2 (December 2003-May 2004): 74-135. Chetta weist darauf hin, dass Michel Foucault eine systematische Theorie der poststrukturalistischen Bewegung entwickelt hat, die den lokalisierten und fragmentierten Charakter der Gesellschaft betont.

* Department of History, Faculty of Humanities, Chiang Mai University. Email: saicholnid@hotmail.com

Link: https://www.semanticscholar.org/paper/The-Construction-of-Mainstream-Thought-on-%E2%80%9C-%E2%80%9D-and-%E2%80%9C-Sattayanurak/9a105c84daaca1b2d41b93aaa5885acd18de7b28
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: b.o.bachter am 04. Januar 2025, 09:25:36
Das folgende Buch dürfte wohl weniger bekannt sein: „Krimineller Wohlstand - Drogenhandel, Geldwäsche und Finanzkrisen nach dem Kalten Krieg“ {1,2} von Guilhem Fabre {3}

{1} Original: 'Les prospérités du crime : trafic de stupéfiants, blanchiment et crises financières dans l'après Guerre froide' - 1999
{2} Englisch: 'Criminal Prosperity : Drug Trafficking, Money Laundering and Financial Crises after the Cold War' - 2003
{3} Guilhem Fabre geboren am 21. Oktober 1951 in Vaucluse [1], Sinologe und Sozioökonom, ist Professor an der Fakultät für internationale Angelegenheiten der Universität Le Havre [2] und Mitglied des Institut Universitaire de France [3]. - https://fr.wikipedia.org/wiki/Guilhem_Fabre

Für alle, die es nicht kennen, hier aus dem Buch das Kapitel: 'Krise und Geldwäsche in Thailand: Der Angriff der Provinzpaten auf Bangkok' (Teil 1 von 2)

Nach einer Studie* des großen thailändischen Korruptionsspezialisten Sungsidh Piriyarangsan von der Chulalongkorn-Universität hat die Geldwäsche in der thailändischen Wirtschaft riesige Ausmaße angenommen. Sechs illegale Aktivitäten, nämlich Prostitution, Waffenschmuggel, Schmuggel von Kohlenwasserstoffen, illegales Glücksspiel und illegaler Handel mit Arbeitskräften und Drogen, erwirtschafteten jährlich den Gegenwert von 11 bis 18 Milliarden USD oder 8 bis 13 Prozent des BIP von 1993 bis 1995. Der kreativste Sektor für parallele Arbeitsplätze ist das illegale Glücksspiel, an dem vier Millionen Menschen beteiligt sind und das etwa acht Prozent des BIP ausmacht. An der Prostitution sind zwischen 150.000 und 200.000 Frauen beteiligt, die jährlich mindestens vier Milliarden Dollar bzw. zwei Prozent des BIP erwirtschaften. Im Vergleich dazu macht der gesamte Drogenhandel kaum mehr als eine Milliarde Dollar aus. [1] Diese Zahl ist zweifellos zu niedrig angesetzt, da sie nur den Inlandsmarkt (mit 200.000 Heroin-abhängigen, 250.000 Amphetamin-Konsumenten und über 300.000 Marihuana-Konsumenten) und den Heroin-Großhandelsexport betrifft. Die Studie von Sungsidh Piriyarangsan [2], die sich auf zahlreiche Feldstudien im ganzen Land stützt, widerlegt die gängige Vorstellung, dass der Drogenhandel die Hauptquelle illegaler Gelder in Thailand ist, und verweist auf die beträchtlichen Ausmaße des organisierten Verbrechens und der lokalen Geldwäsche. Um sich ein besseres Bild von den systemischen Beziehungen zu machen, die sich zwischen der legalen und der illegalen Sphäre herausgebildet haben, kann es nützlich sein, die lokalen politischen Institutionen zu untersuchen.

(* Buch: 'Corruption and Democracy in Thailand' by Pasuk Phongpaichit and Sungsidh Piriyarangsan)

Das politische System Thailands wurde von 1945 bis Mitte der 1980er Jahre von der Rivalität zwischen dem Militär und der zivilen Bürokratie beherrscht, die sich die Einnahmen aus der Korruption teilen. [3] Die kulturell akzeptierte Dynamik von Rent-Seeking** beherrscht alle öffentlichen Märkte und die Beschaffung von militärischem Material. Die politische Klasse ist reicher geworden, nach dem Vorbild von Marschall Sarit, Ministerpräsident von 1957 bis 1963, dessen persönliches Vermögen 42 % des Staatshaushalts ausmachte. [4] Die zivile und die militärische Bürokratie werden als im Wesentlichen thailändische Organisationen wahrgenommen, im Gegensatz zu den Geschäftskreisen, die von chinesisch-stämmigen Thais dominiert werden, von denen die meisten aus dem Bezirk Chaozhou (Teochow) in der Provinz Guangdong stammen. Die 10 Millionen Sino-Thailänder, die ein Sechstel der Bevölkerung ausmachen, beherrschen die Wirtschaft, die großen Banken und die großen Privatunternehmen in der Region Bangkok und stehen unter dem bezahlten Schutz der Zivil- und Militärbürokratie. Im Norden des Landes dürfen die „irregulären chinesischen Streitkräfte“, Überbleibsel der nach 1949 vertriebenen Kuomintang-Truppen, im Rahmen einer stillschweigenden Vereinbarung agieren, die vorsieht, das Land gegen eine kommunistische Expansion zu schützen und im Gegenzug die Kontrolle über den illegalen Grenzhandel mit Heroin und Edelsteinen zu erhalten. In den 1970er Jahren wurden die „irregulären chinesischen Streitkräfte“ direkt dem zentralen Hauptquartier in Bangkok unterstellt, was es ihnen ermöglicht, alle Autonomiebestrebungen der Minderheit der Bergbevölkerung zu unterbinden und die Umverteilung der Drogengewinne zu institutionalisieren.

(** Unter Rent-Seeking versteht man die Vermehrung des eigenen Wohlstands durch Manipulation des sozialen oder politischen Umfelds, ohne neuen Wohlstand zu schaffen.)

Ab 1979, als die Innenpolitik stabiler wurde und regelmäßige Wahlen stattfanden, hingen 90 Prozent der Parlamentssitze von den Regionen ab, was es einer neuen Gruppe von Wirtschaftseliten aus den Provinzen, den Jao Ppho, den sogenannten Paten, ermöglichte, ihren Einfluss auszuweiten. Die nur langsam voranschreitende Demokratisierung hat zu einer politischen Integration der Provinzen geführt, die im Gegensatz zu ihrer wirtschaftlichen Rückständigkeit steht: Auf die Provinzen entfällt ein Drittel der Unternehmen des Landes, während der Großraum Bangkok die Hälfte des nationalen Einkommens und nur fünfzehn Prozent der Bevölkerung kontrolliert. In den letzten beiden Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts ermöglichte dieser Gegensatz den Aufstieg der Paten zu einer unangreifbaren Gruppe in der thailändischen Politik. Die meisten Jao Pho stammen von chinesischen Einwanderern der zweiten oder dritten Generation ab, die ursprünglich aus dem Bezirk Chaozhou in Guangdong stammen und dem Beispiel der „anderen“ Sino-Thai folgen. Ihre neue politische Rolle steht in engem Zusammenhang mit ihrem wirtschaftlichen Aufstieg, der durch die Verflechtung ihrer legalen und illegalen Aktivitäten gekennzeichnet ist. Ursprünglich boten die Jao Pho der Bevölkerung, die trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs weitgehend ländlich geblieben ist, Beratung und landwirtschaftliche Kredite an, dann diversifizierten sie in den Handel, lokale Monopole wie den Vertrieb von Whisky, den Verkauf von Autos und Motorrädern, Immobilien- und Grundstücksspekulationen, Bauwesen und öffentliche Arbeiten, illegale Waldausbeutung, Schmuggel, Massagesalons und Prostitution, Waffen- und Drogenhandel.

Die bemerkenswerte wirtschaftliche und politische Entwicklung dieser neuen Paten wurde in neun Fallstudien dokumentiert, die von Sungsidh Piriyarangsan und Pasuk Phongpaichit durchgeführt wurden. [5] Viele bezeichnen sich offen als „halb Geschäftsleute, halb Gangster“ [6], während andere einfach ihren Einfluss nutzen, um ihre Geschäfte auszubauen und ihre politische Karriere zu verfolgen. Sie beschäftigen oft eine Gruppe von „Justiz“-Gangstern, die als nak leng bekannt sind, und unterhalten freundschaftliche Beziehungen zu den Polizei- und Militärhierarchien, die ihnen dann verpflichtet sind. Die thailändischen Paten haben in gewisser Weise „den quasi universellen Traum aller etablierten Unternehmer verwirklicht: das Ausschalten der Konkurrenz“ [7], allerdings um den Preis mörderischer Konflikte, die oft ihre Existenz beenden. Wenn ihr wirtschaftliches Kapital mit dem von ihnen kontrollierten Territorium zusammenhängt, gewinnen sie an Prestige durch Klientelismus und Umverteilung in Form von öffentlichen Investitionen, die für die Gemeinschaften nützlich sind. Die Paten versuchen nicht, ihre Angelegenheiten außerhalb des Gesetzes zu regeln, sondern „über dem Gesetz“ [8] und sehen sich selbst als unangreifbare Schiedsrichter, die „auf ihrem Weg“ Frieden schaffen. So rühmt sich einer von ihnen damit, dass er in seiner Provinz Petchburi, die für ihre Gewalttätigkeit und ihre Bluttaten berühmt ist, allein und ohne Leibwächter unterwegs sein kann: „Ich hatte Feinde“, erklärt er, „aber die sind alle tot.“ [9]

Das direkte oder indirekte Streben nach lokaler und regionaler politischer Macht ermöglicht es den Jao Pho schließlich, ihre Position zu institutionalisieren. Ihre lokalen Netzwerke geben ihnen die Kontrolle über „Stimmenbanken“, die für einen Wahlsieg unerlässlich sind. Die illegale Praxis des Stimmenkaufs hat seit 1949 epidemische Ausmaße angenommen. Das Ziel der Politiker besteht nicht mehr darin, die Wähler zu überzeugen, sondern sich der Loyalität der neuen „Männer mit Einfluss“ zu versichern, die die Wahlversprechen an die Dorfvorsteher und die lokalen Beamten weitergeben. In den von den Paten kontrollierten Regionen, den Küsten, dem Norden und dem Nordosten, wo legale Aktivitäten, Schmuggel und illegale Einkünfte zusammenfließen, werden die Wahlen in den ländlichen Gebieten zu einer Zeit der Spannungen und der Angst und nicht zu einer Gelegenheit für eine politische Debatte. Mit bewaffneten Wahlkampfhelfern, die oft im Namen der rivalisierenden Kandidaten patrouillieren, lässt sich leicht Gewalt entfachen. [10]

Unter der Regierung von General Prem (1980-88) übernahmen das Militär und die politische Bürokratie die Kontrolle über die neuen Eliten der Provinzen, indem sie die wichtigsten Minister einfach einsperrten. Dieses Bündnis hatte jedoch Probleme mit der Führung der Chart Thai Partei unter den Kabinetten von General Chatichai (1988-91) und Banharn (1995-96). Um Clausewitz zu paraphrasieren, definieren die Führer der Chart Thai die Politik als die Verfolgung von Geschäften mit verschiedenen Mitteln. Banharn, der mit öffentlichen Bauvorhaben ein Vermögen gemacht hat, vertritt die Meinung, dass „für einen Politiker die Opposition dem Hungertod gleichkommt“. [11] Die fünfjährige Führung der Chart Thai institutionalisierte die Positionen der Provinzpaten, die enge Beziehungen zu Gouverneuren, regionalen Kommandanten und Polizeichefs unterhielten und die öffentlichen Arbeiten in ihren Gebieten monopolisierten. Nach einer Reihe von Korruptionsskandalen wurde die Chatichai-Regierung 1991 durch einen Militärputsch gestürzt, der auf ein Bündnis zwischen der Armee und der zivilen und geschäftlichen Bürokratie Bangkoks zurückging. Es wurde eine Untersuchung gegen 25 Minister durchgeführt; 13 von ihnen wurden als „ungewöhnlich reich“ eingeschätzt, da sie zahlreiche Schecks von Geschäftsleuten im Zusammenhang mit öffentlichen Aufträgen eingelöst hatten. [12] Diese Ergebnisse bedeuten jedoch nicht, dass rechtliche Schritte eingeleitet wurden, da es den Hauptpersonen gelungen ist, sich in dem instabilen Spiel der Machtkoalitionen neu zu definieren.

Dies gilt zum Beispiel für Narong Wongwan, der als „Pate des Nordens“ bekannt ist. Nachdem er ein offizielles Vermögen mit Tabak gemacht hatte, wurde er Landwirtschaftsminister unter der Chatichai-Regierung und danach der ernsthafteste Kandidat für das Amt des Premierministers im Jahr 1992 unter der Militärjunta. Seine Ambitionen wurden aber durch die Information behindert, dass die USA ihn des Drogenhandels verdächtigten und ihm die Einreise in amerikanisches Gebiet untersagten. [13] Dies hielt Narong Wongwan allerdings nicht davon ab, sich während der Regierung Banharn um das strategisch wichtige Amt des Innenministers zu bemühen, nur um dann aus den gleichen Gründen wieder verhaftet zu werden. Andere Abgeordnete waren den gleichen Anschuldigungen ausgesetzt, wie Mongkol Chongsuttamanee, Thanong Siripreechapong - der 1996 an die USA ausgeliefert wurde - und Vatana Asavahame, einer der Führer von Chart Thai. [14] In den Jahren 1995-96 wurde die Regierung Banharn von einer Reihe von Skandalen erschüttert, in denen viele Minister in Immobilienspekulationen und Geldwäsche verwickelt waren. Nach Drohungen gegen die Presse und der Unterdrückung eines Fernsehsenders erlitt die zweite Koalition der Chart Thai, die den Provinzpaten den Weg zur Zentralmacht geebnet hatte, bei den Wahlen im November 1996 schwere Verluste, was dann dem Kabinett von General Chavalit zugutekam, der dann die Krise von 1997 auf katastrophale Weise verwaltet hat.

Als ehemaliger Generalstabschef, der ins Zivilleben zurückgekehrt war, beteiligte sich Chavalit an der Regierung Chatichai (1988-91) und hoffte, Premierminister zu werden. Die Gründung der Neuen Aktionspartei (NAP) nach dem Staatsstreich von 1991 begünstigte dieses Ziel. Chavalit stützte sich zunächst auf ein Netz von Paten aus dem Nordosten, um sich eine loyale Wählerschaft zu sichern, die von den Dorfchefs und lokalen Beamten umgeben war. Am Tag vor den Wahlen im März 1992 trat der Generalsekretär der NAP, Prasong Soonsiri, zurück und kritisierte „vor allem die Expansionspolitik der NAP“, die ihn dazu veranlasste, „einflussreiche Männer“ innerhalb seiner Gruppe zu akzeptieren, ein Euphemismus, der die kriminellen Paten bezeichnet. [15] Die Anschuldigungen richteten sich in der Tat gegen Sia L., „den Paten aus dem Nordosten“, den Sohn chinesischer Einwanderer in den 1930er Jahren, der neben den traditionellen Jao Pho-Monopolen auch durch die Kontrolle einer illegalen Lotterie ein Vermögen machte. Als regelmäßiger Kunde der großen Glücksspieler Bangkoks, die sehr enge Beziehungen zur Militär- und Polizeihierarchie unterhielten, war auch Sia L. auf diesen Schutz angewiesen, um sein Geschäft auszubauen. „Ich habe arm und ohne Ausbildung angefangen“, erklärt er, „deshalb muss ich mich bei allem, was ich unternehme, auf Freunde und politische Beziehungen verlassen.“ [16] Nachdem er in Bangkok, wo er seine Aktivitäten entwickeln wollte, mehrere Attentate überlebt hatte, erhielt Sia L. Besuche vom zukünftigen Generalstabschef, vom Glücksspielmagnaten der Hauptstadt und sogar vom Generalsekretär der Demokratischen Partei, einem persönlichen Freund.

Nachdem Sia L. bei den Wahlen von 1988 seine Unterstützung für vier politische Parteien diversifiziert hatte, entschied er sich 1992 für die NAP von General Chavalit, deren regionaler Koordinator für den Nordosten er wurde. Von den 40 Sitzen, die die NAP errang, kamen 31 aus dem Nordosten, was dem mit Chavalit verbündeten Paten erhebliche Macht über diejenigen gab, die er als seine Stellvertreter betrachtete. [17] Der Aufstieg der NAP und ihre feindliche Haltung gegenüber der Militärjunta während des Volksaufstands vom Mai 1992, der von der Armee niedergeschlagen wurde, ermöglichten es General Chavalit, in der von der Demokratischen Partei von Chuan Leekpai geführten Koalition 1992-95 den Posten des Innenministers zu besetzen. Obwohl die NAP ihre Glaubwürdigkeit als Partei des Volkes verloren hatte, nutzte Chavalit seine Position, um seine politische Klientel in den Provinzen zu festigen, indem er Stimmen kaufte, auch von Abgeordneten. Diese Praxis entwickelte sich während der Wahlen im Juli 1995, als einige etablierte Politiker den Gegenwert von 400.000 bis 800.000 US-Dollar an „Ablösesummen“ akzeptierten, um das politische Lager zu wechseln. [18]

Die Demokratische Partei von Chuan Leekpai wurde weiterhin eher weniger mit einer Politik des Geldes identifiziert, was durch ihre Dominanz in den reicheren Regionen von Bangkok und Südthailand erleichtert wurde. Da sie jedoch keine absolute Mehrheit erlangt hatte, war sie 1992-95 gezwungen, eine Koalitionsregierung mit der neuen Provinzelite zu bilden, was ihren Sturz während eines Skandals im Zusammenhang mit der Agrarreform zur Folge hatte. Ihr Streben nach Macht während der Krise von 1997 machte einen Regierungskompromiss mit Kräften der neuen Versammlung notwendig, die diesmal stärker mit der Politik des Geldes identifiziert wurden, wie z. B. die Social Action Party, die 22 Abgeordnete hatte, oder mit den Dissidenten von Prachakorn Thai, einer der kleinsten Fraktionen. Die Verwaltung der zerbrechlichen und instabilen Koalitionsmehrheiten verleiht den kleineren Parteien einen unverhältnismäßig großen Einfluss. Viele Ministerposten wurden an Dissidenten der Prachakorn Thai vergeben, von denen einige eindeutig als in illegales Glücksspiel und Drogenhandel verwickelt identifiziert worden waren. Dies war beispielsweise bei Vatana Asavahame der Fall, der von der Presse als einer der „Paten des Nordens“ bezeichnet wurde und den strategischen Posten des Vize-Innenministers innehatte. Die USA haben ihn öffentlich des Drogenhandels und der Geldwäsche verdächtigt und ihm 1995 ein Einreisevisum verweigert. [19]

Die Demokratisierung des thailändischen politischen Systems scheint daher stark von territorialen Machtkämpfen zwischen Regionen beeinflusst zu sein, die große Ungleichheiten aufwiesen, was zur Institutionalisierung illegaler oder krimineller Geldwäscheaktivitäten führte. Der Stimmenkauf, der ein Viertel oder ein Drittel der Ausgaben eines Kandidaten ausmacht, erhöhte die Wahlkampfkosten, die exorbitante Dimensionen erreichten: zwischen 800.000 und 1 Mio. USD für einen Kandidaten aus dem Nordosten im Jahr 1995 und 4 Mio. USD in bestimmten Fällen. [20] Der Wahlkampf 1995 kostete 680 Millionen US-Dollar, der von 1996 1 bis 1,2 Milliarden US-Dollar. [21] Neben der Finanzierung auf lokaler Ebene, die häufig von Paten erfolgt, erhalten die wichtigsten politischen Parteien auch private Spenden von Banken und Großunternehmen. Die unsichtbare Macht der großstädtischen Geschäftsleute und der Technokraten der Zentralverwaltung, die öfters mit der Demokratischen Partei verbündet sind, hat die aufeinander folgenden Regierungen schwer belastet. In den Augen der Bangkoker Elite stellt der Aufstieg der Provinzpaten oder der mit ihnen verbundenen Politiker die größte Bedrohung für eine rationale Steuerung der wirtschaftlichen Entwicklung dar. [22] Das thailändische politische System basiert also auf Arbitrage und Umverteilung zwischen legalen und illegalen Bereichen, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass man von einer Kriminalisierung der Institutionen sprechen muss, die mit dem zunehmenden Einfluss der illegalen Wirtschaft einhergeht.

Die Polizei zum Beispiel gilt als der korrupteste staatliche Dienst. [23] Alle Beamten, die in ihrer Karriere schnell vorankommen wollen, müssen ihren Vorgesetzten bezahlen. Finanzielle Zuwendungen an die Polizei werden nicht als verwerflich angesehen, solange sie freiwillig sind. Mehr als die Hälfte der Polizeikräfte ist in „Schutz“-Netzwerken für Juweliere, Fabriken, Massagesalons, Bars, Lagerhäuser und Glücksspielbetriebe angestellt. Die Gewinne dieser riesigen, gewerkschaftlich organisierten Schlägerbanden werden innerhalb der Polizei um verteilt, wo sie die „Wohlfahrtsfonds“ speisen, aber auch in die Militärhierarchie, das Innenministerium und das Rechtssystem fließen. Die Abzocke ist somit zu einer Notwendigkeit für die Polizei geworden, und zwar umso mehr, je weiter man auf der Karriereleiter aufsteigt. Die besonders lukrativen Kommandoposten werden tatsächlich auf dem Schwarzmarkt ausgehandelt: Ein General der thailändischen Polizei gab an, dass 1990 ein guter Posten in der Provinz 40.000 US-Dollar kostete. Die Kommandoposten in Bangkok sind mindestens zehnmal so hoch und erreichten 1994 fast 1 Million US-Dollar, ein Betrag, der dem entspricht, der in Mexiko für einen lukrativen Kommandoposten an der Grenze zu den USA verlangt wird. [24] Als Anteilseigner der illegalen Wirtschaft fördert ein Teil der thailändischen Polizei also die Entwicklung von Superprofiten, indem er die Kriminalisierung der Gesellschaft und der Politik vorantreibt.

Wenn dieser Überblick über die Institutionen einen Hinweis auf den Umfang der illegalen Wirtschaft gibt, so hängt ihre Interaktion mit der formellen Wirtschaft weitgehend von der Dynamik der legalen Wirtschaft ab, die wie in Mexiko durch die Liberalisierung von Handel und Investitionen und die Privatisierung des öffentlichen Sektors gekennzeichnet ist. Von 1985 bis 1991 war Thailand der Hauptnutznießer der Entlokalisierung der arbeitsintensiven Tätigkeiten in den Industrieländern Asiens (Japan, Südkorea, Hongkong, Taiwan, Singapur), die durch die aufeinander folgenden monetären Neubewertungen des Plaza-Abkommens von 1985 und durch den Anstieg der Grundstücks- und Lohnkosten benachteiligt worden waren. Die Direktinvestitionen in Textilien, Bekleidung, Spielzeug, Autos und Elektronik haben die Entwicklung der thailändischen Exporte ermöglicht (zwischen 1985 und 1995 von 28 % auf 41 % des BIP). Bangkoks wirtschaftlicher Einfluss ist bei seinen Nachbarn, Myanmar, Kambodscha, Laos und Vietnam, die in der Unterentwicklung gefangen waren, gewachsen. Dieses rege Interesse des hauptsächlich asiatischen Kapitals an Thailand führte zu einer drastischen Neubewertung der lokalen Vermögenswerte: Zwischen 1987 und 1990 stiegen die Grundstückswerte und Wertpapiere in schockierendem Ausmaß - in einigen Fällen um das 10- bis 20-fache. [25] Eine solche Geldspritze erleichtert den raschen Aufstieg der Kapitalbesitzer und begünstigt den sozialen Aufstieg von qualifizierten Arbeitskräften und gebildeten Führungskräften, die die neue metropolitane Mittelschicht bilden. So verzehnfachte sich zum Beispiel der Automobilabsatz in den Städten in weniger als zehn Jahren (1985-95).

Das 1987-88 eingeleitete Privatisierungsprogramm ermöglicht es, das durch den Anstieg der Immobilienwerte und der Löhne verfügbare Kapital zu nutzen, indem es die Anleger an die Börse lockt, die für die Investoren attraktiver ist als die niedrigen Zinssätze für Bankeinlagen. Die staatlichen Unternehmen werden als ineffizient und korrupt angesehen (sie dienten lange Zeit der zivilen, militärischen und politischen Bürokratie als Einnahmequelle), und die Konzessionierung bestimmter öffentlicher Infrastrukturen an den privaten Sektor soll der alptraumhaften Überlastung der Verkehrssysteme in der thailändischen Hauptstadt ein Ende setzen. Die Börse, die sehr bescheidene Ausmaße hat, wird so zu einem Zentrum der Akkumulation, in dem die traditionelle Elite der Prem-Jahre - darunter Politiker, zivile Bürokraten, Militärs, große chinesisch-thailändische Unternehmer - Beziehungen zu einer neuen Generation von Unternehmern, Managern und Finanziers aus der Provinz aufbauen kann, die oft im Ausland ausgebildet wurden. In Ermangelung einer angemessenen Regulierung begünstigt das Aufkommen von Wertpapieren parallel zur starken wirtschaftlichen Entwicklung die spekulativen Veruntreuungen von Neulingen, die von Politikern garantiert werden, die in diesem Markt eine sauberere und raffiniertere Finanzquelle sehen als die traditionellen korrupten Fonds, die immer schwerer zu verbergen sind.

Die Börseneuphorie führt gleichzeitig zu einer Verschuldung der Mittelschicht, die Kredite aufnimmt, um dauerhafte Güter (Immobilien, Autos, Schmuck) zu kaufen oder Anleihen zu erwerben, sodass die privaten Ersparnisse von 1989 bis 1995 von 20 auf nur noch 8 % ihres Nettoeinkommens sanken. [26] Die Einrichtung einer Börsenkontrollkommission im Jahr 1992 diente dazu, einige der besorgniserregendsten Veruntreuungen einzudämmen, die durch das Netzwerk von Sia Song organisiert wurden und Investmentfonds im Wert von 800 Millionen US-Dollar betrafen. Paul Handley weist darauf hin, dass „der Begriff Sia im Allgemeinen für wohlhabende Geschäftsleute, meist chinesischer Herkunft, reserviert ist. Er spiegelt die Vorstellung von Reichtum und Macht wider und wird häufig mit 'dunklen Einflüssen' in Verbindung gebracht, d. h. mit Personen, die ihr Vermögen durch halb-legale oder illegale Aktivitäten erwerben“. [27]

Die Schließung von Sia Songs Vereinigungen zur Anleihemanipulation betraf 130 Persönlichkeiten der städtischen Elite und der politischen Welt, darunter General Chavalit, Führer der Neuen Aktionspartei, und zwei wichtige Akteure der Demokratischen Partei. Noch überraschender war die Reaktion, die auf Sia Song folgte. Anstatt eine ehrenvolle Strafe für die zweifelhaften Investitionen hinter den Kulissen und die peinlichen Folgen zu zahlen, stürzte sich Sia Song in Begleitung zahlreicher Abgeordneter in einen regionalen Kreuzzug, um eine regelrechte Verschwörung zwischen einer Reihe prominenter Politiker und Wirtschaftsführer (z. B. Finanzminister Tarrin), gegen Jungunternehmer wie ihn und Vertreter der Kleinaktionäre des Mittelstands anzuprangern. Er warf der bürokratischen Elite vor, in einem der Demokratie völlig fremden Geist versucht zu haben, den Anleihemarkt zu monopolisieren, indem sie ungestraft ihren Zugang zu wertvollen Informationen ausnutzte und die neue Generation daran hinderte, Gewinne zu erzielen.

Paul Handley unterstreicht zu Recht die Stichhaltigkeit dieses Einwandes: Die meisten Banker sind aufgrund ihres privilegierten Zugangs zu vertraulichen Unternehmensinformationen wichtige Börseninvestoren. Auch die führenden Frauen in Politik und Wirtschaft intervenieren häufig auf dem Markt. Daher ist kein Mitglied der Finanzwelt davor gefeit, nach dem Skandal zitiert oder befragt zu werden. Es ist sehr zweifelhaft, dass Sia Song in der Lage gewesen wäre, Gelder in dieser Größenordnung ohne die Unterstützung von Banken, Finanzhäusern und Börsenmitgliedern zu verwalten. Dieser Eindruck scheint sich durch die Privatisierungspolitik vieler großer staatlicher Unternehmen zu bestätigen, wie z. B. der thailändischen internationalen Fluggesellschaft, der PTT, dem wichtigsten Vertreiber von Erdölprodukten, der ETA (Express way and Transit Authority of Thailand) und der BECL (Bangkok Expressway Corporation Ltd.). In all diesen Fällen hat sich ein grauer Markt für unterbewertete Anleihen entwickelt, der Managern, zivilen und militärischen Bürokraten und Politikern vorbehalten ist. Die Buchhaltungsmanipulationen erleichtern den Anstieg der Anleihen und der von den Insiderhändlern erzielten Gewinne, ohne dass die Ergebnisse des Unternehmens überhaupt verbessert werden und obwohl der Staat ihnen ausdrücklich die finanziellen Garantien entzieht. [28] Die Rolle der Börse bei der Zuteilung von Finanzmitteln scheint also durch die systematische Praxis des Insiderhandels, der die Wäsche illegaler Gelder beinhalten kann, pervertiert zu werden.

Ende von Teil 1
Titel: Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
Beitrag von: b.o.bachter am 05. Januar 2025, 08:43:34
Teil 2 vom Kapitel: 'Krise und Geldwäsche in Thailand: Der Angriff der Provinzpaten auf Bangkok' aus dem Buch „Krimineller Wohlstand - Drogenhandel, Geldwäsche und Finanzkrisen nach dem Kalten Krieg“

Anders verhält es sich mit den ausländischen Direktinvestitionen (ADI), die sich zu 90 % auf die Region Bangkok konzentrieren und dazu beitragen, dass das wirtschaftliche und industrielle Gewicht dieser Region im Vergleich zum Rest des Landes zunimmt. Da 70 % der ausländischen Direktinvestitionen aus den asiatischen Industrieländern stammen, haben sich die Ströme um 1992 deutlich verlangsamt, was auf die Überlastung der Infrastrukturen, den Anstieg der Immobilien- und Arbeitskosten und den Mangel an qualifiziertem Personal aufgrund von Verzögerungen in der Sekundar- und Fachschulausbildung zurückzuführen ist. Mit der Wiederbelebung seiner Politik der Öffnung und der offiziellen Einführung des Wirtschaftsmarktes im Jahr 1992 wurde China zu einem gefürchteten Konkurrenten für alle südostasiatischen Länder. Gleichzeitig profitierte China von seiner geografischen und kulturellen Nähe zu Hongkong, Taiwan, Japan und Südkorea sowie von seinen Arbeitskosten, die zwei- bis dreimal niedriger waren als in Thailand. Es profitierte auch von einem Überfluss an qualifiziertem Personal, was es schnell zu einem bevorzugten Zentrum für die Verlagerung anderer asiatischer Aktivitäten mit hoher Arbeitsintensität und geringer Wertschöpfung machte. Die Dynamik ausländischer Investitionen in Thailand wurde ab diesem Zeitpunkt zunehmend von der Durchdringung eines in voller Expansion befindlichen Binnenmarktes bestimmt, insbesondere im Automobilsektor, der von japanischen Unternehmen dominiert wurde. In den anderen Sektoren wie Elektronik oder Textilien, die 1995 23 % bzw. 12 % der Ausfuhren ausmachten, blieb die lokale Wertschöpfung schwach, da 75 bis 90 % der Teile oder Rohstoffe importiert wurden. [29] Der Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der thailändischen Wirtschaft wurde nach 1996 durch den steigenden Wert des Dollars, der die Preise der einheimischen Exporte in die Höhe trieb, und durch den Rückgang der weltweiten Nachfrage nach Elektronik- und Computerprodukten, von dem alle asiatischen Länder betroffen waren, noch verschärft. Dies zeigte sich in der Stagnation der Ausfuhren im Jahr 1996 und in der Höhe des Leistungsbilanzdefizits, das zwischen 1993 und 94 und 1995-96 von 6 % auf über 8 % des BIP anstieg.

Der Rückgriff auf kurzfristiges ausländisches Kapital zur Finanzierung der Schulden, ein Mittel, das seit den 1980er Jahren eingesetzt wird, hat sich in den 1990er Jahren mit der Liberalisierung der Devisenkontrolle durch Kredite, den Erwerb von Anleihen an der Börse und vor allem durch Konten von Gebietsfremden erheblich weiterentwickelt. Das Zinsgefälle zwischen ausländischen und thailändischen Märkten erklärt diese Tendenz. Die Einrichtung eines Offshore-Zentrums, der Bangkok International Banking Facility, im Jahr 1993 verstärkte die kurzfristigen Kapitalströme, von denen mehr als die Hälfte durch diese Einrichtung fließen. Die ausländischen Direktinvestitionen, die neue Technologien einführten und den wirtschaftlichen Wettbewerb verbesserten, gingen von 12 % auf 1 % des Kapitalzuflusses in den privaten Sektor zurück. [30] Mit den ausländischen Direktinvestitionen und den Exportbeschränkungen ist das thailändische Wachstum zunehmend von diesen kurzfristigen Kapitalströmen abhängig geworden, was die spekulative Tendenz der Investitionen, die weitgehend auf den Aktienmarkt und Immobilien ausgerichtet sind, noch verstärkt hat.

Um sich vor der Wahrscheinlichkeit einer Währungskrise und einer Abwertung des Baht zu schützen, die ihre Investitionen benachteiligen würde, wie es in Mexiko der Fall war, verweisen die internationalen Wirtschaftsbeteiligten auf die Unterschiede zwischen den beiden Ländern. Wenn die thailändische Auslandsverschuldung 1994 höher war als die mexikanische (49 % des BIP gegenüber 35 %), so diente sie nicht der Finanzierung des Konsums, sondern war ein Beitrag zu den Investitionen (43,8 % des BIP) und ergänzte eine bereits hohe Sparquote (34 % des BIP). [31] In der Realität scheitert diese Analyse allerdings aus zwei Gründen. Der erste Grund ist, dass die thailändischen Ersparnisse im Wesentlichen öffentlich blieben. Die Behörden erzielten Haushaltsüberschüsse sowohl durch eine orthodoxe Finanzpolitik als auch durch Nachlässigkeit, nämlich durch zersplitterte Verwaltungen unter instabilen politischen Bedingungen. Sie sind auch nicht in der Lage, die massiven Infrastrukturprogramme zu realisieren, die das Land braucht. Die privaten Ersparnisse sind, wie wir gesehen haben, zwischen 1989 und 1995 von 20 % auf 8 % des Nettoeinkommens zurückgegangen. Dies zeigt, dass die kurzfristige Auslandsverschuldung den protzigen Konsum der Mittel- und Oberschicht, wie in Mexiko, finanziert hat.

Zweitens spiegelt die thailändische Investitionsquote (43,8 % des BIP), die im Vergleich zu Mexiko (23,5 % im Jahr 1994) recht hoch ist, nicht die Effizienz der Ressourcenallokation wider, sondern das Abdriften der Kredite in spekulative Immobilien- und Überkapazitätsunternehmensprojekte. Die Gesamtkredite für den Immobiliensektor wurden Ende 1996 auf 800 Mrd. Baht-Dollar (31 Mrd. USD) bzw. 16 % des BIP geschätzt, wovon die Hälfte (17 Mrd. USD) aus notleidenden oder nicht rückzahlbaren Krediten besteht. Gleichzeitig stehen in Bangkok 350.000 und im Rest des Landes 800.000 Wohnungen leer. Es wurden zweihundert Golfplätze gebaut, aber nur 20 Prozent der 400.000 thailändischen Golfer haben die Mittel, um diesen Clubs beizutreten. [32] Dieses spekulative Abdriften der Investitionen in Immobilien, das durch den Fluss kurzfristigen Kapitals begünstigt wird, lässt Parallelen zu Mexiko erkennen. Die übermäßige Investitionsquote, die sich von der Mexikos unterscheidet, kann jedoch nicht einfach durch die Bedeutung der öffentlichen Ersparnisse aus dem seit 1988 angehäuften Haushaltsüberschuss oder durch den kurzfristigen Kapitalfluss erklärt werden, der in den 90er Jahren weniger als 10 % des BIP ausmachte. [33] Diese Anomalie wäre nur erklärbar, wenn das thailändische Finanzsystem die beträchtlichen Mittel aus der Schattenwirtschaft im Hinblick auf den Rückgang der privaten Ersparnisse und der begrenzten Eigenfinanzierungsmittel der Unternehmen recyceln würde. Um diese Hypothese weiter zu erklären, müssen wir auf die Besonderheiten dieses Systems zurückkommen.

Die thailändischen Geld- und Finanzkreisläufe werden in Provinzen wie Bangkok von Unternehmern chinesischer Herkunft beherrscht. Neben dem formellen Netz der registrierten Einrichtungen gibt es ein informelles System von Krediten und Einlagen mit internationalen Verbindungen. Jahrhundert für die Einlagen der ausgewanderten Chinesen aus Südostasien geschaffen wurde, ist es möglich, mit einem Minimum an Dokumenten und einem Maximum an Diskretion, unabhängig von den gesetzlichen Bankverfahren, Beträge von 500.000 US-Dollar von Chieng Mai nach Bangkok oder von Bangkok nach Hongkong und New York zu überweisen. Ein System der Schuldanerkennung und der gegenseitigen Entschädigung ermöglicht es, eine vor Ort hinterlegte Summe von einem nicht-offiziellen Akteur eines anderen Landes zu erhalten. Juweliere, Industriegesellschaften, Import-Export-Unternehmen oder Devisenbörsen dienen als Kanäle für diese Parallelgeschäfte. Sie gehören häufig der gleichen dialektalen Gemeinschaft der Chaozhou-Chinesen an, die ursprünglich aus Shantou im Norden der Provinz Guangdong stammen. Diese informellen Netze, die den Hawala-Netzen in Südasien sehr ähnlich sind, werden auf legale oder illegale Weise genutzt, z. B. von Drogenhändlern. Das Huikuan-System hat zweifelsohne einen vernachlässigbaren Einfluss auf den internationalen Zahlungsverkehr Thailands, was jedoch nicht für das informelle Kreditsystem gilt, das durch die Schwächung des formellen Kreditwesens erhebliche Auswirkungen auf die Binnenwirtschaft hat.

Das formelle Finanzsystem setzt sich aus Geschäftsbanken, Finanzgesellschaften und Offshore-Banken zusammen. Neunzig Prozent des Bankvermögens, das Ende 1996 auf 227 Mrd. USD geschätzt wurde, wurde von inländischen Instituten kontrolliert, von denen die ersten sechs 67 Prozent des Gesamtvermögens verwalteten (Bangkok Bank, Krung Thai, Thai Farmers, Siam Commercial, Bank of Ayudhya, Thai Military). Die 91 Finanzgesellschaften, die sich weitgehend der Aufsicht der Zentralbank entziehen, verfügten Ende 1996 über ein Vermögen von 72 Mrd. USD. Sie finanzieren sich durch Darlehen oder Wechsel, die von Privatpersonen gezeichnet werden können, und sind im Makler- und Kreditgeschäft, insbesondere im Immobilienbereich, tätig. Der Offshore-Markt (Bangkok International Banking Facility) stützt sich auf 46 Banken, von denen 15 inländische Banken sind, und der Gesamtbetrag der gehaltenen Kredite wurde Ende 1996 auf 51 Mrd. USD geschätzt, wovon 60 % Devisenkredite für Gebietsansässige waren. [34]

Die Bank of Thailand überwacht das Finanzsystem nicht gründlich oder ernsthaft. Die obersten Führungskräfte der sechs Großbanken wurden teilweise von der Zentralbank versetzt und umgekehrt, was immer wieder zu einer gewissen Verwirrung zwischen Marktteilnehmern und Aufsichtsbehörden führt. Diese Verwirrung wurde durch den Verlust der Unabhängigkeit der Bank of Thailand gegenüber der politischen Macht seit der Regierung Banharn im Jahr 1995 sogar noch verstärkt. Wenn man bedenkt, dass Politiker häufig Aktionäre von Finanzgesellschaften sind, dass zwei der sechs wichtigsten Institute, die Krung Thai Bank und die Thai Military Bank, Eigentum der Regierung und der Armee sind und dass die Bangkok International Banking Facility per definitionem der Aufsicht der Zentralbank entzogen ist, ergibt sich das Bild eines Finanzsystems, das gleichzeitig spekulativ sowie der politischen Macht verpflichtet ist. Diese Versklavung stellt mit dem Streben nach Wachstum, das durch die Stagnation der Exporte im Jahr 1996 gefährlich eingeleitet wurde, die perfekte Voraussetzung für die Ausübung von Spekulationen dar, d. h. eine Situation, in der die nationalen und internationalen Marktteilnehmer davon überzeugt sind, dass das Risiko völlig sicher ist, denn wenn die privaten Finanzinstitute schwach sind, werden diese von der Bank of Thailand gedeckt, da sie über acht Jahre Haushaltsüberschüsse und solide Währungsreserven verfügt. [35]

Ende 1996 folgte das Platzen der Immobilienblase auf den Anfang des Jahres gestarteten Aktienmarkt. Von den 90 Mrd. USD an Auslandsschulden, davon 37 Mrd. USD mit kurzer Laufzeit, wurden umgerechnet 31 Mrd. USD an Projektträger verliehen. Die Hälfte dieser Mittel lief über Finanzgesellschaften und stellte uneinbringliche Forderungen dar. [36] Der Fall von Finance One, dem wichtigsten von allen, ist recht repräsentativ: 1995 kontrollierte Finance One fast 20 % der Börsentransaktionen in Bangkok; seine Vermögenswerte beliefen sich auf 6 Mrd. USD; Immobilienkredite machten 30 % des Gesamtportfolios aus und Verbraucherkredite 24 %. Der junge Geschäftsführer war umgeben von einflussreichen und berühmten Persönlichkeiten wie Vijit Supinit, dem Gouverneur der Zentralbank, und zählte die Charoen Pokphand Group, die Paribas Bank und die Thai Farmers Bank zu seinen Aktionären. [37] Bei Finance One, wie auch anderswo, schwächte der Fall der Aktien an der Börse die Bilanzen des Unternehmens, das angesichts von Überkapazitäten im Immobilienbereich und Zahlungsausfällen seiner Schuldner in den Keller stürzte. Aber das war nicht das Problem: Die Regierung richtete einen Fonds für Finanzentwicklungsinstitutionen ein, der im ersten Quartal 1997 bis zu einer Obergrenze von 19 Mrd. USD, d. h. 10 % des BIP, für in Schwierigkeiten geratene Privatunternehmen bürgte. Der ehemalige Finanzminister Wiraphong Ramangkun brachte sein Erstaunen über den Umfang dieser Hilfe zum Ausdruck, indem er darauf hinwies, dass die ursprüngliche Forderung des Gouverneurs der Bank of Thailand nur ein Zehntel dieses Betrags ausmachte. Diese Rettungsaktion der politischen Klasse hatte jedoch nur einen begrenzten Nutzen: Anstatt die Liquiditätsprobleme der Institute zu lösen, wurden die meisten öffentlichen Gelder, die ihnen zu einem Zinssatz von 13 % zur Verfügung gestellt wurden, ebenso schnell zu einem Zinssatz von 20 % an ihre Kunden weiter verliehen oder im Ausland deponiert. [38]

Der Rest der Reserven der Bank of Thailand verpuffte in einer heftigen Paritätsverteidigung der Währung gegenüber dem Dollar, insbesondere auf dem Terminmarkt, indem sie versprach, in den folgenden drei, sechs, neun oder zwölf Monaten Baht zu 23,4 Mrd. USD zu kaufen. Nach dieser unvorsichtigen Verteidigung beliefen sich die realen Währungsreserven im Mai 1997 auf nur 800 Millionen US-Dollar, während die Bank offiziell Reserven von 38 Milliarden US-Dollar ausgewiesen hatte. [39] Die Diskrepanz zwischen diesen beiden Zahlen verdeutlicht das Ausmaß der Währungskrise, die mit der Entscheidung begann, den Baht Anfang Juli floaten*** zu lassen, was durch den dringenden Hilfsplan des IWF in Höhe von 17 Mrd. USD erleichtert wurde. Die von den internationalen Fondsgläubigern geforderte Schließung von 56 der 91 insolventen Finanzunternehmen erfolgte erst nach langen Verhandlungen, während derer die Regierung Chavalit versuchte, die öffentlichen Mittel zu Rekapitalisieren, bevor sie im November 1997 unter dem Druck der Öffentlichkeit gestürzt wurde. Die Währungskrise verwandelte sich somit in eine finanzielle, wirtschaftliche und politische Krise, die die große Verantwortung durch die Führung deutlich machte.

(*** Floating ist im Bankwesen der Anglizismus für ein Wechselkurssystem flexibler Wechselkurse, bei denen die Preisbildung auf dem Devisenmarkt dem unbeeinflussten Devisenangebot und der unbeeinflussten Devisennachfrage überlassen wird. Das Floating ist also ein marktwirtschaftskonformes Währungsregime. Pendant ist das Wechselkurssystem fester Wechselkurse.)

Ein Jahr später wurden die Gesamtkosten auf 128 Mrd. USD geschätzt, was 100 % des BIP von 1998 entspricht, wenn man den Rückgang des Aktienindexes um 50 % und den Rückgang des Wechselkurses gegenüber dem Dollar um mehr als 70 % berücksichtigt. Dies hat auch die Rückzahlungsquote der lokalen Gläubiger in die Höhe getrieben. Von den 35 Finanzgesellschaften, die nach dem Dezember 1997 übriggeblieben waren, gibt es jetzt nur noch 28, und die Kosten für die Rekapitalisierung des Bankensystems werden auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar geschätzt, mehr als die gesamte derzeitige Kapitalisierung des Aktienmarktes. [40]

Die Arbeitslosigkeit war gestiegen, und die Rezession hat das BIP 1998 um mindestens 4 % verringert. Die Tatsache, dass sich die Krise auf die gesamte südostasiatische Region ausbreitete, erklärt die Tiefe der Krise mit der Abwertung anderer südostasiatischer Währungen gegenüber dem Dollar und den Auswirkungen der thailändischen Schwäche auf die japanischen Banken, die die Hälfte der kurzfristigen Schulden des Landes finanzierten (ganz zu schweigen von den Investitionen und den koreanischen Schulden in Südostasien, die auf 15,5 Mrd. USD anstiegen). [41] Die Wiederbelebung der thailändischen Exporte, die zur Hälfte nach Asien gehen, wird durch die regionalen Perspektiven der Rezession eingeschränkt. Abgesehen von diesem internationalen Aspekt bleiben die strukturellen Wurzeln der Krise jedoch bestehen.

Das gesamte Finanzsystem hat die Geldwäsche institutionalisiert, in der Börse, in den Finanzgesellschaften und in den regionalen Zweigstellen der nationalen Banken, die unter dem Einfluss der lokalen Paten stehen. [42] Diese Institutionalisierung ist die logische Folge des Fehlens von Gesetzen gegen die Geldwäsche, mit Ausnahme des Sonderfalls des Drogenhandels, bei dem es sich offenbar um geringe Beträge handelt. Das Bankgeheimnis wird strengstens gewahrt, und die thailändischen Behörden wehren sich stets gegen die Ausweitung des Begriffs der Geldwäsche auf illegale Aktivitäten, mit denen immer kostspieligere Wahlkämpfe finanziert werden. Wenn Politik als „das Streben nach Geschäften mit anderen Mitteln“ verstanden wird, führt dies zu einem ständigen Bemühen um Rendite, sei es durch Veruntreuung bei Infrastrukturprojekten und auf dem Markt für öffentliche Ausrüstungen (im Durchschnitt 30 bis 40 % dieser Budgets) [43] oder durch Anleihemanipulationen und spekulative Investitionen. Die Rückführung von illegalem Geld führt zu künstlichen Wachstumseffekten in der Wirtschaft, indem dies die Immobilienblase, den Aktienmarkt und den Konsum anheizt. Der Zustrom von kurzfristigem ausländischem Kapital verstärkt diese Dynamik, indem er die lokale Wettbewerbsfähigkeit zunehmend schwächt, bis hin zu einer offenen Krise, die dann zur Sozialisierung der Verluste führt.

Die Verantwortung der Regierung ist so offensichtlich, dass eine der Prioritäten Thailands bei der Bewältigung der Krise eine neue Verfassung ist, um die Rolle des Geldes in der Politik zu begrenzen. [44] Auch wenn es noch zu früh ist, um den Erfolg oder Misserfolg der institutionellen Reformen zu beurteilen, so gibt es doch Anzeichen für die Kontinuität des Systems. Sungsidh schreibt: "In der vorangegangenen Versammlung gingen zwanzig bis dreißig Parlamentarier illegalen Tätigkeiten nach, die es ihnen ermöglichten, ihre Stimmen für Wiederwahlen zu kaufen. Die Gewinne aus illegalen Aktivitäten sind leicht, wichtig und nicht steuerpflichtig. Ihre Verwertung in regulären Geschäften setzt ehrliche Unternehmer auf die Bank und schafft eine künstliche Inflation bei Immobilien, deren Preise trotz der Krise nicht sinken." [45]

Das Aufkommen der Geldwäsche verlangsamt somit jeden Stabilisierungsprozess des Finanzsystems, trotz der Verstaatlichung bestimmter Banken oder der Rekapitalisierung der sechs größten Institute, die für ihre uneinbringlichen Forderungen Gelder hinterlegen. Die strengen Kriterien für die Kreditvergabe, die von der thailändischen Zentralbank eingeführt wurden, um die lokalen Praktiken an die internationalen Praktiken anzugleichen, haben zu einem Anstieg der Kreditzinsen geführt, die manchmal mehr als 16 % erreichen. Die Marktteilnehmer neigen dann dazu, sich in die informellen Kreditnetze zurückzuziehen. Indem sie die Wiederverwendung illegaler Gelder und den ungleichen Wettbewerb, den sie einführen, verstärken, erleben diese Netze einen Aufschwung. [46] Unter diesen Bedingungen kann die Stabilisierung des Finanzsystems die Geschwindigkeit zugunsten der illegalen Wirtschaft verlangsamen, wodurch die Ressourcenallokation zugunsten weniger wettbewerbsfähiger Sektoren verzerrt wird und die Verschuldung und die Abhängigkeit vom Ausland zunehmen.

Referenzen

1 vgl. Nord-Sud Export Conseil, 22 February 1997. The importance of the sex industry is confirmed in a recent report of the ILO (International Labor Organization), which estimates that it accounts for up to 14 per cent of the GDP in Indonesia, Malaysia, the Philippines and Thailand (vgl. Le Monde, 22 August 1998).
2 vgl. The Thai Journal Phuchatkan, Bangkok, 6 October 1997 in SWB BBC Asia-Pacific, 9 October 1997; Michael Vatikiotis and Bertil Lintner, Far Eastern Economic Review, 11 May 1995 and 8 May 1997; La Depeche internationale des drogues, no. 75, January 1998. Thailand has at least 214.000 heroin addicts, according to official statistics.
3 vgl. Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption in Thailand, Chieng Mai, Silkworm Books, 1996.
4 Ibid., p. 52.
5 Ibid., ch. 3.
6 Ibid., p. 69.
7 vgl. Diego Gambetta and Peter Reuter, 'The mafia in legitimate industries', in Gianluca Fiorentini and Sam Peltzman, The Economics of Organized Crime, Cambridge University Press, 1997, p. 133.
8 Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, p. 61.
9 Ibid., p. 78.
10 vgl. Surin Maisrikrod and Duncan MacCargo, 'Electoral Politics', in Kevin Hewison (ed), Political Change in Thailand, Democracy and Participation, London, Routledge, 1997, pp. 135 and 136.
11 vgl. Pasuk Phongpaichit and Chris Baker, 'Power in transition: Thailand in the 1990s', in Hewison, Political Change, p. 31.
12 vgl. Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, p. 14.
13 Ibid., p. 81.
14 vgl. Thitinan Pongsudhirak, 'Thailand's media, whose watchdog?', in Hewison, Political Change, p. 226.
15 vgl. Duncan MacCargo, 'Thailand's political parties', in Hewison, Political Change, pp. 128-29.
16 vgl. Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, p. 75.
17 Ibid., pp. 75-6.
18 Maisrikrod and MacCargo, 'Electoral politics', pp. 137-8.
19 vgl. Far Eastern Economic Review, 16 April 1998. The Social Action Party, a member of the Democratic coalition headed by Chuan Leekpai, is perceived as the most corrupt political force after the Thai Chart. It is led by Montri Pongpanich, one of the police officers accused of unexplained wealth after the Military State coup of 1991 (vgl. Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, pp. 156-7). vgl. auch Suchitra Punyaratabandhu, 'Thailand in 1997: Financial crisis and constitutional reform', Asian Survey no. 2, February 1998; La Depeche internationale des drogues, DGO, Paris, no. 79, May 1998.
20 Maisrikrod and MacCargo, 'Electoral politics', p. 139.
21 Hewison, Political Change, p. 2.
22 Pasuk Phongpaichit and Baker, 'Power in transition', p. 29.
23 Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, ch. 4, 'Corruption in the police' and following chapters.
24 vgl. Peter Andreas, 'The political economy of narco-corruption in Mexico', Current History, April 1998.
25 The following information largely connects with the study of Paul Handley, 'More of the same: Politics and business, 1987-1996', in Hewison, Political Change' pp. 95-113.
26 Ibid., p. 102.
27 Ibid., p. 268.
28 Ibid, pp. 109-13.
29 vgl. The Far East and Australia, 1998, p. 1075.
30 vgl. Toshio Tanaka (1996) 'Baht economy and financial deregulation', quoted in China Newsletter jE TR 0, no. 133, 1998, vol. 2, pp. 11, 14, 15.
31 vgl. Financial Times, 9 August 1996.
32 vgl. Far Eastern Economic Review, 21 August 1997 and Nord-Sud Export Consultants, 22 February 1997 and 27 April 1997.
33 The pre-eminence of the public savings over the private savings is one of the specifics of the Thai economy compared to the Asian capitalist economies. Between 1980 and 1985, for example, the public savings represented 14.3 per cent of GDP and the private savings 4.7 per cent, or 19 per cent of the savings rate, quite low among southeast Asia countries. In the 1990s, the budgetary surplus represented each year, up until the crisis, about 3 per cent of GDP.
34 vgl. F. Lakhoua, 'La crise financiere thailandaise', Epargne sans frontieres no. 46, March-April 1997.
35 vgl. Financial Times, 12 January 1998, p. 6.
36 Lakhoua, 'La crise'.
37 vgl. Emmanuelle Boulestreau, Chronique d'une catastrophe annoncee: Coree, Thailande, Indonesie ... , Paris 1998, pp. 115-17.
38 vgl. Thai' Rat, Bangkok, 12 August 1997, in SWB BBC Asia-Pacific, 15 August 1997; Far Eastern Economic Review, 4 September 1997.
39 vgl. Declaration of the economic counsellor of the Prime Minister Chuan Leekpai, Thai' Rat, Bangkok, 15 April 1998, in SWB BBC Asia-Pacific, 22 April 1998.
40 vgl. Declaration of the State Secretary of Finance, Pisit Leeahtam, Financial Times, 19 May 1998; The Economist, 8 August 1998, p. 66.
41 vgl. Federation of Korean Industries, Yonhap news agency, Seoul, 17 February 1998, in SWB BBC Asia-Pacific, 18 February 1998. 60 per cent of the invested or loaned funds by the Koreans, or USD 9.3 billion, are directed to Indonesia and Thailand.
42 vgl. Michael Vatikiotis, Far Eastern Economic Review, 16 April 1998.
43 vgl. Sungsidh Piriyarangsan and Pasuk Phongpaichit, Democracy and Corruption, p. 164.
44 vgl. Suchitra Punyaratabandhu, quoted article, p. 165.
45 vgl. Emmanuelle Boulestreau, p. 141.
46 vgl. Michael Vatikiotis, Far Eastern Economic Review, 16 April 1998.

Zitate aus der Schlussfolgerung über Thailand:

∙ In Japan, wie auch in Mexiko und Thailand, entwickelt sich die kriminelle Wirtschaft auf der Grundlage systematischer Korruption, einer Tradition von Toleranz gegenüber dem organisierten Verbrechen und teurer politischer Systeme.

∙ Der Wettbewerb wurde und wird eingeschränkt, was den Banken zugutekommt, die im Recycling von Drogengeldern tätig sind. Im Falle Thailands, wo der Drogenhandel nur einen kleinen Teil der illegalen Wirtschaft ausmacht, führt die Krise zu einem Rückschritt des formellen Finanzsektors zum Vorteil des informellen Sektors, indem der Einfluss der Geldwäsche verstärkt wird.

∙ Japan und Thailand, die in der Krise eine entscheidende Rolle spielten - im ersten Fall als Meister der Kunst der asiatischen Regionalisierung und im zweiten als Katalysator - haben beide einen qualitativen Sprung von der Stufe der systemischen Korruption zu der einer fortschreitenden Kriminalisierung der Finanzsphäre erlebt.

∙ Die politische Dynamik dieser drei Länder veranschaulicht jedoch eine besorgniserregende Tendenz, die wir in Thailand beobachten können und die jederzeit auch in China auftreten kann: Der Demokratisierungsprozess von Regimen wird zunehmend von Elementen des organisierten Verbrechens als trojanisches Pferd benutzt.

∙ Die beträchtliche Ausdehnung des Drogenkonsums in den Erzeuger- und Transitländern stellt seit den 90er Jahren ein neues Problem dar, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass die Trennung zwischen Produktion, Handel, Konsum und Geldwäsche immer mehr verschwindet, wie es in Mexiko und Thailand der Fall ist.

∙ Schließlich haben wir anhand der drei großen Finanzkrisen der Zeit nach dem Kalten Krieg in Japan, Mexiko und Thailand die sogenannte Funktionalität der Rückführung von Gewinnen aus Drogenhandel und organisierter Kriminalität untersucht.

∙ Es gibt also eine Art Anziehungskraft des Kapitals auf der Suche nach den höchsten Renditen, der höchsten Produktivität, von Mexiko nach Thailand und dann nach Russland, und die Kriminalisierung der Volkswirtschaften, welche die besonders profitablen spekulativen Tendenzen des Finanzkapitals verstärkt.

∙ Wie hoch auch immer die Gewinne des organisierten Verbrechens in China sein mögen - dies ist bisher noch nicht untersucht worden, seine Geldwäsche-Aktivitäten erreichen sicherlich nicht die Dimensionen Thailands, gemessen an einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 900 Milliarden US-Dollar im Jahr 1997.

∙ Heute sind die Schwellenländer am stärksten bedroht, da die Politik einer Deregulierung, die Liberalisierung der Kapitalströme und die Privatisierung der öffentlichen Monopole, wie wir in Mexiko und Thailand sehen, ideale Bedingungen für die Wäsche von schmutzigem Geld in einem allgemeinen Kontext der Entwertung des rechtlichen Rahmens bieten. In diesem Sinne verseucht das Virus der Geldwäsche heute das große Programm der Globalisierung des Austauschs, das am Ende des Kalten Krieges eingeleitet wurde.