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Autor Thema: Globalisierung - Gewinner und Verlierer  (Gelesen 7480 mal)

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Suksabai

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #30 am: 24. April 2017, 11:34:12 »



Sambia macht es vor! Alles was die heimische Wirtschaft gefährdet, darf nicht mehr importiert werden

Zitat
Schon lange gefährden billige Importe auch aus Europa die Bauern in Afrika, doch damit ist jetzt in Sambia Schluss.
Tomaten, Zwiebeln, Möhren, Mangos und Kartoffeln, Früchte wie Ananas, Zitronen und Wassermelonen dürfen nicht mehr aus
anderen Ländern importiert werden.
Die Sambia National Farmers Union (ZNFU) hatte bereist mehrfach darauf hingewiesen,
dass die erhöhten Einfuhren von ausländischen Erzeugnissen den lokalen Markt negativ beeinflussen.
Außerdem wird  auch ein Einfuhrstopp von Speiseöl und Milchpulver verhängt werden.

Zusammen gefasst: Alles was die heimische Wirtschaft gefährdet, soll in Zukunft nicht mehr importiert werden dürfen.
Negative Auswirkungen von Importen auf die heimische Landwirtschaft haben die Regierung dazu veranlasst,
bei der Bewältigung von Herausforderungen, denen sich der Agrarsektor gegenübersieht,
proaktiv zu sein und die Einfuhr von Dingen wie Milchpulver, Kartoffeln und Gemüse zu stoppen.

Quelle hier

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

arthurschmidt2000

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #31 am: 24. April 2017, 12:13:16 »

Lass uns mal raten, was es wohl in kurzer Zeit auf den Märkten Sambias nicht mehr zu für die Bevölkerung erschwinglichen Preisen geben wird. Ich tippe auf:

Tomaten, Zwiebeln, Möhren, Mangos und Kartoffeln, Früchte wie Ananas, Zitronen und Wassermelonen…
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

jock

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #32 am: 24. April 2017, 13:04:17 »

Wenn die "Netzfrauen" schon Deutschland anklagen,dass land-
wirtschaftliche Produkte im Wert von 702 Mio Euro nach Sambia
exportiert wurden,haetten sie der Fairness halber auch gleich da-
schreiben sollen,dass Deutschland fuer den gleichen Zeitraum
landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von 24 Mrd.aus Sambia
importierte.

Jock
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Vimana

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #33 am: 24. April 2017, 13:58:13 »

@ Jock

Möglicherweise auch ein Übertragungsfehler
Gesamter Import aus Sambia rund 35.000.000 (Tausend Euro)
Gesamter Export nach Sambia rund 55.000.000 (Tausend Euro)

Trotzdem importieren wir aus Sambia schon eine ganze Menge Zeug, meist ausgerechnet landwirtschaftliche Erzeugnisse. Mengenmäßig deutlich mehr als der Export nach Sambia.  Ein Handelskrieg oder auch nur weniger kaufen würde wohl Sambia sehr treffen. Produkte, die Sambia exportieren kann, gibt es überall auf der Welt zu kaufen.

http://www.auwi-bayern.de/Afrika/Sambia/export-import-statistik.html
« Letzte Änderung: 24. April 2017, 14:19:29 von Vimana »
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jock

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #34 am: 24. April 2017, 15:22:09 »

@Vimana

Der Bericht von den "Netzfrauen" transportiert die Botschaft,Ha ha,
jetzt werden wir es der boesen EU mit ihren subventionierten Lebens-
mittelimporten zeigen.

Schluss damit und ab sofort wird es den Sambianern gut gehen.

Wenn es so waere,waere ich froh.

Leider ist dem nicht so und die Auswirkung der Importsperre erreicht die
einheimischen Bauern ueberhaupt nicht.

Um das festzustellen,muesste man sich mit der Struktur der Landwirtschaft
in Sambia beschaeftigen.

80 % der Bevoelkerung arbeiten und leben von der Subsistenzlandwirtschaft.

Das heisst,der ueberwiegende Anteil der Erzeugnisse wird selbst zum Leben
benoetigt.Nennenswerte Ueberschuesse entstehen erst gar nicht und wenn,
werden sie auf den lokalen Maerkten verkauft.

Die fehlende Mechanisierung der Kleinbauern,erlaubt auch keine Produktions-
ausweitung und fuer eine umfassende Mechanisierung fehlt einfach das Geld.

Dabei sind die klimatischen,hydrologischen und bodenkulturelle Voraussetz-
ungen sehr gute.

Ein Nachteil fuer die Kleinbauern ist,dass sie nicht an die Verkehrsinfrastruktur
angeschlossen sind.Daher ist ein zeitgerechter Transport von Ueberschuesse
der Ernten in die Verteilungs- und Lagerzentren nicht gegeben.

Jedoch auch in Sambia wird Landwirtschaft industriell betrieben.Deren Pro-
dukte erreichen auch Exportmaerkte,da sie,im Gegensatz zu den Produkten
der Kleinbauern,qualitativ den Anspruechen der Exportlaender entsprechen
und keine Bedenken bezueglich der Hygiene bestehen.

Der Staat achtet darauf,dass das Grundnahrungsmittel Mais in ausreichender
Menge produziert wird und kauft diesen bei einheimischen Produzenten zu
Preisen ein,die ueber den Weltmarktpreisen liegen.

Wenn jetzt irgendwelche Zwiebel oder Mangos nicht mehr importiert werden,
loest das die Mangelernaehrung, unter der die Sambianer leiden,nicht.

Fehlen werden diese Produkte nur den Mittelstaendlern in den Staedten,wo
es Lebensmittelmaerkte gibt.
Auf dem freien Land gab es diese Produkte ohnehin nur vereinzelt.

Jock



« Letzte Änderung: 24. April 2017, 15:51:56 von jock »
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samuispezi

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #35 am: 24. April 2017, 16:37:24 »


Aber ich sag mal so, den Stein der Weisen wird niemand so schnell finden.

Und mit einer Maßnahme werden sich die Verhältnisse in den betroffenen
Staaten auch nicht bessern.

Hier erfordert es viele kleine Schritte, um die Produktion effektiver, lohnender
und auch besser zu machen.
Das effektivste Mittel, um heimische Wirtschaft zu stärken ist immer Geld, und
das ist meiner Meinung nach in vielen Töpfen ausreichend vorhanden.

Auch Einfuhrverbote oder Zölle sind vorübergehend immer bewährte Regullierungs-
mechanismen, die aber klug eingesetzt werden müssen.

Eines ist nämlich unbestritten, in der EU werden Subventionen oftmals nur unter
Mithilfe und  Unterstützung sehr guten Lobbyismus und zeitweiligem Gemauschel
verteilt, und nicht dem Bedarf entsprechend.

Da könnte ich aus Gesprächen mit einigen "Agrarfachmännern" aus dem nördlichen
Niederösterreich viele Geschichtchen erzählen.

Trotzdem wünsche ich allen eine schöne Woche.

Samuispezi }}
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Scaramanga

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Re: Globalisierung - Gewinner und Verlierer
« Antwort #36 am: 11. April 2025, 16:36:25 »

Zoll-Panik: Warum so viele Menschen am Krebsgeschwür des Globalismus festhalten

Von Brandon Smith

In der vergangenen Woche stürzte der Dow-Jones-Index nach Donald Trumps Ankündigungen zum „Tag der Befreiung“ um rund 4000 Punkte ab, und die weltweite Panik war deutlich spürbar. In den sozialen Medien wimmelte es von nervösen Neinsagern auf beiden Seiten des Ganges – die Linken sind in Panik, jubeln aber auch, weil sie glauben, dass ein Zusammenbruch der Märkte zu öffentlicher Unterstützung für die „Woke Commie Brigade“ führen wird. Ein Teil der Konservativen ist ebenfalls in Panik, aber dazu komme ich gleich noch…

Meine Antwort? Endlich steht diese Farce von einem Markt vor einer Korrektur und schlägt den Leuten die fünf Finger der Realität ins Gesicht! Ich begrüße dieses Ereignis, weil es etwas ist, das schon vor Jahren hätte passieren müssen. Die meisten Skeptiker liegen in der Frage der Zölle falsch, vor allem, weil sie glauben, dass der Aktienmarkt eine Rolle spielt. Das tut sie nicht. Die Leute haben auch deshalb Angst vor Zöllen, weil sie glauben, dass der Globalismus eine Rolle spielt. Das ist nicht der Fall.

Dieser Standpunkt mag diejenigen verärgern, die derzeit stark investiert sind, aber ich würde behaupten, dass sie das Makrobild übersehen und die Situation aus einer Position der Unvermeidbarkeit betrachten müssen. Zölle und das Ende des Globalismus sind ein notwendiges Ergebnis. Hier ist, warum wir den Sensenmann nicht fürchten sollten…

Aktien sind irrelevant, bis die Marktmanipulation aufhört

In den sozialen Medien wird (von Kritikern auf beiden Seiten) behauptet, Trump zerstöre unwissentlich die US-Wirtschaft, um ausländische Handelspartner zu ärgern, weil sie mehr von uns bekommen als wir von ihnen. Ich kann mich nicht zu Trumps Motiven äußern, weil ich kein Hellseher bin, aber ich kann sagen, dass es für Trump unmöglich ist, die Wirtschaft zu zerstören. Und warum? Weil sie bereits in den letzten zwei Jahrzehnten (manche würden sagen: länger) von der Federal Reserve und früheren Regierungen zerstört wurde.

Als Biden aus dem Amt schied, befand sich die Wirtschaft in einer schwierigen Lage. Nichts hat sich wirklich geändert, außer dass die Aktien nicht mehr künstlich gestützt werden (wir werden sehen, wie die Fed darauf reagiert).

Seit dem Crash von 2008 ist die Zentralbank jedes Mal, wenn die Märkte in den Korrekturbereich abglitten, eingeschritten, um eine natürliche Umkehr zu verhindern. Sie druckt Billionen von Dollar aus dem Nichts und pumpt sie dann in Banken und internationale Unternehmen, um den Markt noch ein wenig länger am Laufen zu halten.

Der Dow Jones hat in weniger als vier Jahren nach dem anfänglichen Absturz im Jahr 2020 über 15.000 Punkte zugelegt (das ist in einer normalen Wirtschaft unerhört). ALLE diese Zuwächse stehen in direktem Zusammenhang mit den Konjunkturprogrammen und der anschließenden Inflation, die von der Federal Reserve initiiert wurden (u. a. durch den Yen-Carry-Trade und Aktienrückkäufe). Sie haben die Aktien in einen Zustand ständiger inflationärer Gewinne manipuliert – aber die Abrechnung ist in Form der Stagflation gekommen, die Amerika langsam umbringt.

Wenn Aktien nicht ohne einen ständigen Fluss von recyceltem Papier überleben können, um sie zu stützen, dann sind die Märkte nicht real. Ich schätze, dass der Dow Jones noch mindestens 10.000 Punkte fallen muss, bevor die Bewertungen auf dem Boden der Realität stehen, und das ist noch großzügig ausgedrückt. Eine gewisse Deflation ist notwendig, um die Erschwinglichkeit wiederherzustellen.

Eine Wirtschaft, die auf Inflation, Illusion und bequemer Ignoranz beruht, ist eine Atombombe, die nur darauf wartet, zu explodieren. Es gibt viele Konservative, die dieses Problem gut verstehen, aber selbst einige von ihnen flippen heute aus, weil auch sie es vorziehen, die Konsequenzen der aufgedeckten Farce zu vermeiden.

Sie sollten es besser wissen.

Ich höre republikanische und libertäre Kommentatoren schon seit langem die „Everything Bubble“ anprangern, aber viele dieser Leute klammern sich wie Seepocken an die Vorstellung, dass es eine Patentlösung gibt. Kryptowährungen werden uns retten (nein, werden sie nicht). Das Gewinnen von Wahlen wird uns retten (nein, wird es nicht). Die Revolution wird uns retten (nicht kurzfristig). Gold wird uns retten (wieder, nicht kurzfristig). Es gibt kein Szenario, in dem wir die Schmerzen einer Finanzreformation vermeiden können. Es gibt keine Patentlösung, also hören Sie auf, auf eine solche zu warten.

Ganzer Artikel in Deutsch:
https://uncutnews.ch/zoll-panik-warum-so-viele-menschen-am-krebsgeschwuer-des-globalismus-festhalten/

Original in Englisch:
https://alt-market.us/tariff-freak-out-why-so-many-people-cling-to-the-cancer-of-globalism/
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Gesunder Menschenverstand ist wie ein Deodorant:
Wer es am meisten braucht, nutzt es nicht.
 

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