...
Was denkst DU darüber??
...
Für mich zeigt der Artikel den typischen Aufbau einer Verschwörungstheorie.
Wissenschaftliche Erkenntnisse sowie gewagte Hypothesen werden mit (D-)Unfug vermischt.
Am Ende kommt dabei ein Artikel heraus bei dem nur noch mit Mühe herausfindbar ist was Tatsache und was Spinnerei ist.
Zunächst einmal wird, die gängige Theorie das Erdöl durch abgestorbene Lebewesen entstand, in Frage gestellt, was soweit ja noch in Ordnung ist.
Doch der Autor liefert gleich eine Ersatztherorie, für deren Richtigkeit es keinerlei Indizien gibt.
Als "Beweis" das es so ist, erwähnt er das Ölquellen niemals versiegen, sondern sich immer wieder "von selbst" auffüllen.
Vielleicht sollte er das den früheren texanischen Ölbaronen sagen, die würden sich sicher freuen wenn ihre trockenen Bohrlöcher wieder sprudeln.
2. Schreibt er, das man, egal wo auf der Welt, nur tief genug Bohren muss, um an Erdöl zu kommen.
Als "Beweis" schiebt er angebliche russische Tiefenbohrungen ein, behauptet (spinnt) gleich noch dazu das die Russen seit Jahrzehnten die Technik beherrschen an X-Beliebigen Stellen super Tiefe Löcher zu bohren. Dabei fällt etliche Male die "magische" Zahl 13 Km tief.
Tatsächlich ist das derzeit tiefste Bohrloch (Kola Bohrung) "nur" 12262 Meter tief, was 1. eine technische Meisterleistung war, und 2. trotz größter Mühen sich nirgends woanders auf der Welt wiederholen ließ.
3. Müsste sich nach seiner Theorie, je tiefer man bohrt, um so eher Erdöl finden.
Tatsächlich fand man bislang Erdöl nur in relativ geringen Bohrtiefen.
Wenn ich mich nicht täusche, liegt die bislang tiefste Fundstelle überhaupt in Deutschland, die Middelplate mit eine Lagertiefe von 2-3000 Metern.