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Autor Thema: Film-Thread  (Gelesen 102915 mal)

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schiene

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Re: Film-Thread
« Antwort #300 am: 24. Juni 2026, 15:21:06 »

FB Fundstück
Zensurland Deutschland!
Weltweit laufender Film von Uwe Boll wird in Deutschland einfach wegzensiert!

 "Er nennt sich selbst einen Realisten. Uwe Boll, der vielleicht streitbarste deutsche Filmemacher seit Jahrzehnten, hat mit „Citizen Vigilante“ einen Film gedreht, der die Bundesrepublik in Aufruhr versetzt – noch bevor er hierzulande überhaupt zu sehen ist. Und er soll auch nicht zu sehen sein, wenn es nach der sogenannten Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geht. Die hat dem Film zweimal keine Alterskennzeichnung erteilt, was einem faktischen Ausstrahlungsverbot für den deutschen Markt gleichkommt. Kein Kino, kein Stream, kein Fernsehen. Der Film kursiert in Deutschland nur als eine Sammlung von Ausschnitten in den sozialen Medien.

„Citizen Vigilante“ erzählt die Geschichte von Sanders, gespielt von Armie Hammer, einem amerikanischen Immobilienunternehmer, der – nach einem grausamen Verbrechen an seiner Familie – beginnt, auf eigene Faust Kriminelle zu jagen. Die Täter in seinem Visier: überwiegend Migranten. Der Film, inspiriert unter anderem von einem Gruppenvergewaltigungsfall in Hamburg aus dem Jahr 2016, bei dem die Urteile für viele skandalös milde ausfielen, bewegt sich bewusst im Grenzbereich zwischen Provokation und politischem Statement.

In den USA lief der Film am 19. Juni an – ohne Auflagen. Auch andere Länder haben keine Freigabeprobleme gemeldet. Nur Deutschland verweigert die Kennzeichnung. Für Boll ist das kein Jugendschutz, sondern Zensur mit politischem Kalkül. Und tatsächlich stellt sich die Frage: In einem Land, in dem Horrorfilme wie „Terrifier“ oder actiongeladene Vigilante-Blockbuster wie die „John Wick“-Reihe problemlos eine FSK-18-Freigabe erhalten, warum nicht dieser?

Die Antwort, so Boll, liege nicht in zu viel Gewalt, sondern darin, wer die Gewalt begeht und wer sie erleidet. Ein Gespräch über einen Film, der unbequeme Fragen stellt, und über Verantwortliche, die sie nicht hören wollen.
„Massenvergewaltigungen werden zum Großteil von jungen Migranten begangen“

Herr Boll, „Citizen Vigilante“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der angesichts eines furchtbaren Verbrechens an seiner Familie und der Ohnmacht des Rechtssystems beschließt, selbst zu richten – die Opfer seiner Selbstjustiz sind überwiegend Täter mit Migrationshintergrund. Was wollten Sie mit dieser Konstellation erzählen, und was soll das Publikum am Ende über Ihren Protagonisten denken – ist er ein Held, eine Warnung, oder beides zugleich?

Fakt ist, dass Massenvergewaltigungen zum Großteil von jungen Migranten begangen werden, von daher halte ich es in meinem Film mit Realismus. Sanders (gespielt von Armie Hammer, Anm. d. Red.) ist keineswegs ein Held, sondern ein Einzelgänger mit zweifelhaftem Charakter. Er ist hart mit seinen Angestellten und fordert diese auf, die Mieter seiner Gebäude bei Mietverzug sofort auf die Straße zu werfen. Er scheut auch nicht davor zurück, Polizisten und Unbeteiligte umzubringen, wenn sie ihm im Wege stehen. Somit taugt er nicht unbedingt zur Identifikationsfigur. Quasi aus Langeweile fängt er an, Klein- und Großkriminelle fertigzumachen – so ein bisschen wie damals in der Satire „Muxmäuschenstill“. Die Message, die dieser Charakter transportiert, ist existentialistisch und unbequem: Wenn der Rechtsstaat versagt, dann muss sich der Bürger selber wehren, um nicht zum Opfer zu werden.

Ich als Filmemacher konfrontiere mit diesem Film den Zuschauer, aber auch den Staat, der sich Gedanken machen muss, wie er seine Verpflichtungen gegenüber der Bevölkerung einhält. Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat und die Regierung und auch die Polizei und die Gerichte müssen Schaden vom deutschen Volke abwenden und Kriminelle verhaften, verurteilen und bestrafen. Ich habe nichts dagegen, dass Menschen aus hundert Ländern in Deutschland leben, solange sie sich an die Gesetze halten, arbeiten und Steuern zahlen. Tun sie das nicht, müssen sie ins Gefängnis oder abgeschoben werden. Dies muss schnell und effektiv geschehen. Passiert dies nicht, wird die Bevölkerung unzufrieden.

Wenn dann die Reaktion des Staates ist, die Fakten z.B. über Migrantenkriminalität zu unterdrücken und diejenigen zu verbieten, zu mobben und sogar zu kriminalisieren, die diese Fakten aufzeigen beziehungsweise Taten des Staates fordern, dann entfernt sich der Staat von seiner Aufgabe und auch von der Verfassung. Die Realität wird nicht durch Leugnung verändert, sondern nur durch Taten.
Acht Personen bestimmen, was 50 Millionen Deutsche sehen

Leugnet die FSK Ihrer Meinung nach die Realität?

Auch der Versuch der FSK meinen Film aus dem Verkehr zu ziehen, ist ein Versuch, die Bevölkerung zu infiltrieren und die Realität zu verleugnen. Durch diese Art der Zensur wird das Gegenteil erreicht, denn diese Zensur radikalisiert weitaus mehr, als die normale und berechtigte FSK ab 18 es würde. Wie kann es sein, dass acht Personen bestimmen können, was über 50 Millionen Erwachsene in Deutschland sehen dürfen? Wenn man über 18 ist, sollte man sehen dürfen, was man will, und Ende.

Sie haben die Sichtungsjury der FSK mit einem Rundfunkrat oder einem Schöffengericht verglichen. Wer genau saß in diesem Gremium, welche Institutionen entsenden dort Mitglieder, und haben Sie konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die personelle Zusammensetzung das Ergebnis in Ihrem Fall beeinflusst hat?

Die Jurys der FSK werden von verschiedenen Institutionen nominiert, z.B. von Sozialverbänden, der Kirche, der Gewerkschaften etc., also so ähnlich wie Rundfunkräte. Die FSK hat ca. 200 Personen im System, die dann zu Sichtungen eingeladen werden und oft bis zu vier Filme am Tag hintereinander schauen. Das Durchschnittsalter ist um die 50 Jahre und für mich ist es offensichtlich, dass es sich alleine vom Auswahlprozess nicht um quasi Leute von der Straße handelt, und die Frage ist, ob es sinnvoll wäre, mindestens die Hälfte der Jurys mit jungen Erwachsenen zu besetzen, die nicht politisch aktiv sind, sondern quasi einfach von der Straße akquiriert werden.
Urteil zu Vergewaltigung in Hamburg war „Verhöhnung des Opfers“

Sie argumentieren, dass auf Social Media und Streaming-Plattformen deutlich extremere Gewaltdarstellungen frei zugänglich sind als in Ihrem Film. An welche FSK-freigegebenen Kinofilme der letzten Jahre denken Sie und was halten Sie für den Grund dieser scheinbaren Doppelstandards?

„Citizen Vigilante“ ist nicht härter als die letzten „John Wick“- oder „Equalizer“-Filme. Er ist sogar weniger hart als die „Punisher“-Serie mit Jon Bernthal. All diese Filme sind Vigilante-Filme, also Selbstjustiz-Filme wie „Ein Mann sieht rot“, „Exterminator“ und viele andere. „Citizen Vigilante“ ist im Übrigen auch deutlich weniger gewalttätig als zahlreiche Horrorfilme wie „Sinners“, „Final Destination“ oder „Terrifier“. Die FSK handelt bei meinem Film als politische Zensurbehörde und macht sich meines Erachtens damit strafbar.

Der Film enthält eine explizite Sequenz, die eine Gruppenvergewaltigung durch migrantische Täter zeigt. Sie haben gesagt, der Film sei von einem Fall aus Hamburg 2016 inspiriert, bei dem jugendliche Täter nach einer Gruppenvergewaltigung mit Bewährungsstrafen davonkamen. Wie nah orientiert sich Ihre Filmhandlung an den damaligen Gerichtsfakten, und haben Sie mit Beteiligten oder Betroffenen dieses Falls gesprochen?

Mein Film spielt in Kroatien und meine Hauptperson ist Amerikaner. Der Vergewaltigungsfall in Hamburg ist nur stellvertretend für hunderte von solchen Fällen, wo kriminelle Migranten Mädchen und Frauen vergewaltigt haben und kaum dafür bestraft wurden. Der Fall in Hamburg ist mir besonders aufgestoßen, weil die Begründung des Richters und auch Kommentare in der Presse die Täter als Opfer unserer verfehlten Migrationspolitik bezeichneten. Eine Verhöhnung des Opfers.
„Deutschland ist voll mit Zensur und Unfreiheit“

Sie haben die FSK-Entscheidung öffentlich als „totale Kulturzensur“ bezeichnet und vermuten, dass nicht der Jugendschutz, sondern der politische Inhalt des Films der eigentliche Grund für die Verweigerung ist. Haben Sie dafür Belege oder Indizien?

Die Belege sind der Film selber und die Tatsache, dass nur Deutschland als einziges Land der Welt bisher dem Film keine Freigabe erteilt hat. Die FSK weiß, dass der Film ohne Freigabe in Deutschland niemals im Stream, Kino oder TV zu sehen sein wird. Ich bin der Meinung, man sollte den Film im TV zeigen und anschließend eine Podiumsdiskussion machen.

In anderen Ländern hat der Film keine Freigabeeinschränkungen erfahren. In den USA lief er am 19. Juni an. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Andere Länder sind in diesem Sinne freier als Deutschland und haben übrigens auch keinen Hoheitsparagraf (§ 188, Anm. d. Red.). Politiker sollten eben in gar keinem Fall höher stehen als das Volk. Das ist ein einziger Witz. In den USA darf ich zu allen alles sagen und keiner kann mich verklagen. Das ist Meinungsfreiheit. Alle meine Filme waren in den USA ab 16 Jahren. Deutschland ist voll mit Zensur und Unfreiheit. Wer bekommt TV-Gelder, Filmförderung? Totale Zensur plus Korruption. Ich habe selber sieben Jahre bei einem Tochterunternehmen des Hessischen Rundfunks gearbeitet und es täglich gesehen.
Film orientiert sich an Realität, nicht am Wunschdenken der FSK

Sie sagen, der deutsche Markt sei ein zentraler Baustein der Refinanzierung des Films und falle nun komplett weg. Wie hoch beziffern Sie den finanziellen Schaden konkret, und hätten Sie – wie früher bei „Rampage“ – Schnitte vorgenommen, um wenigstens eine Freigabe ab 18 zu erhalten, oder kam das für Sie diesmal nicht infrage?

Schnitte braucht es bei meinem Film nicht und Schnitte würden auch die FSK nicht umstimmen, denn es geht ihnen darum, dass Sanders die Vergewaltiger fertigmacht. Wenn ich sechs Neonazis als Vergewaltiger genommen hätte, die eine 15-jährige Migrantin vergewaltigen, dann hätte ich eine FSK ab 16 Jahren erhalten. Leider bin ich ein Regisseur, der sich an der Realität orientiert und nicht am Wunschdenken der FSK.

Sie haben einen Anwalt eingeschaltet und die Entscheidung der FSK bereits zweimal erfolglos angefochten. Gehen Sie nun vor ein ordentliches Gericht, und falls ja: Stützen Sie die Klage auf einen Verstoß gegen die Kunstfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz oder auf einen Verfahrensfehler im FSK-Prüfprozess selbst?

Die FSK wird den Film noch mal sichten und hoffentlich diesmal den Film für erwachsene Zuschauer in Deutschland freigeben. Das wird in ca. vier Wochen passieren. Danach sehen wir weiter!

Im Februar 2026 erwarb Quiver Distribution die Vertriebsrechte für den Film. Er soll am 19. Juni 2026 veröffentlicht werden.

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft verweigerte dem Film auch in zweiter Instanz eine Altersfreigabe für den deutschen Markt. Boll äußerte daraufhin öffentlich die Vermutung, hinter der Entscheidung stünden politische Absichten und „Meinungskontrolle“, da der Film Selbstjustiz propagiere. Filme ohne eine Freigabe der FSK dürfen einem minderjährigen Publikum nicht gezeigt werden und sollte eine „schwere Jugendgefährdung“ festgestellt werden, dürfte der Film öffentlich nicht mehr beworben werden.
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Bruno99

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Re: Film-Thread
« Antwort #301 am: 24. Juni 2026, 19:29:38 »

Uwe, man koennte es auch viel kuerzer beschreiben:

Wenn es um eine negative Darstellung von Migranten geht, kennen die Minsterien kein Pardon.

Das beste Deutschland ist dermassen woke, dass sogar ein Thriller der Zensur zum Opfer faellt.

Dieser Bann hat den Film wahrscheinlich soeben populaerer gemacht, ich wuensche ihm einen guten und erfolgreichen Start.
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riklak

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Re: Film-Thread
« Antwort #302 am: 25. Juni 2026, 09:41:53 »

Ich habe mir den Film gerade runtergeladen,zwar in englisch, aber sehr sehenswert!!

Und Top Qualität!
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Bruno99

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Re: Film-Thread
« Antwort #303 am: 27. Juni 2026, 11:55:58 »

 ;] ;]    Elon schlaegt dem (DE) Filmverbot ein Schnippchen     C-- C--  ;}

https://www.nau.ch/people/welt/citizen-vigilante-musk-veroffentlicht-boll-film-auf-x-67143080

Zitat
Elon Musk verbreitete den Film über seine Plattform und verschaffte ihm damit zusätzliche Aufmerksamkeit.
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Khun Han

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Re: Film-Thread
« Antwort #304 am: 02. Juli 2026, 10:33:53 »

Citizen Vigilante 2026 (deutsche Untertitel)

https://www.bitchute.com/video/Fl9RXHje7OU0
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