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Autor Thema: (Un)Gesunde Tropen  (Gelesen 11940 mal)

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franzi

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(Un)Gesunde Tropen
« am: 23. Februar 2011, 22:34:49 »


Ich war ja bis jetzt immer der Meinung, dass die Tropen auf lange Sicht gesehen nicht gut für die Gesundheit sind. Meine diesbezügliche Feststellung wurde aber von einigen Membern in keiner Weise geteilt.
Was soll also in diesen Gebieten gesundheitsförderlich sein?
Wärme ist sicher in vielen Situationen angenehmer als Kühle, Hitze aber ebenso als Kälte? Gegen Kälte kann man sich durch entsprechende Bekleidung schützen, gegen Hitze aber durch nichts, wenn man sich im Freien aufhält. Dazu kommt in den Tropen, dass die Hitze durch die hohe Luftfeuchtigkeit eine schwüle Hitze und noch unangenehmer als die trockene ist.
Als regelmäßiger Bergwanderer in Tirol und Thailand habe ich oft genug schon festgestellt, dass in letztgenanntem mein Blut fast zu kochen und das Herz fast zu zerspringen drohte, wenn ich eine Miniwanderung im Dschungel von rund 5 oder 6 Kilometern mit einer Höhendifferenz von rund 200 Metern durchführte, während mir hier eine Bergwanderung mit doppelt so vielen Kilometern und 5 mal so vielen Höhenmetern maximal die Haxen ein bissl müde werden, wenn ich im 30 cm Schnee eine Spur ziehen oder in die die nicht passendeb Tritte von ein oder zwei Vordermännern hineinstapfen muss.

Hier Tritte meiner zwei Vordermänner, die 10 und 17cm grösser wie ich sind


Der Ausblick weiter oben entschädigt die doch müden Beine zu 100 Prozent


Das Zurücklegen von ungefähr 600 Höhenmetern bereitet keine Probleme, zum Beispiel von hier


nach dort



die 1000 Höhenmeter sehen auf dem Satelitenbild so aus



die 200 in Thailand in der Nähe von Nakhon Si Thammarat so


Wie man an der gelben Linie sehen kann muss ich mich wegen der Schwüle immer in der Nähe des Baches halten, damit ich mich, bevor mich der Hitzschlag trifft, dorthin zum Abkühlen flüchten kann. Dort im Bachbett kann man natürlich leben, Abkühlung beim Retourhüpfen (man muss dazu die Trittsicherheit einer Gemse haben) ist jederzeit möglich, inclusive Schwimmen in zahlreichen bis zu 20 Meter messenden Schwimm"becken".

Meine Frage daher: Was ist so gesund in den Tropen?

fr




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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Roy †

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #1 am: 23. Februar 2011, 22:38:25 »

Franzi, die Bilder sind besser als Fernsehen, weiss schon gar nicht mehr, wie lange ich keinen Schnee mehr gesehen habe!
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samurai

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #2 am: 23. Februar 2011, 23:05:23 »

Meine Frage daher: Was ist so gesund in den Tropen?

Deine Frage kann ich Dir nicht beantworten. Ich glaube aber an das Sprichwort "Ne gesunde Körper jibbet nit ohne gesunden Geist"  Quelle: Ich
Dazu gehört es sich sein Leben so gut es geht seinen Bedürfnissen anzupassen. Der eine machts in Asien. Andere im Ländle und mancheiner auch am Nordpol.
Wenn ich nach ner guten halben Stunde "trekking" zum Hinlad-Wasserfall/Samui ins angenehm kühle Nass springe und ein paar Runden drehe fühle ich mich danach sauwohl und fit. Das kann nur Gesund sein ...  8)

rolf nakhon si thammarat
« Letzte Änderung: 23. Februar 2011, 23:33:30 von samurai »
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Bruno99

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #3 am: 23. Februar 2011, 23:09:17 »


Meine Frage daher: Was ist so gesund in den Tropen?


Franzi, wenn du an bestimmten Gebrechen oder an einer chronischen Krankheit leidest und dir Waerme beeser hilft als Kaelte und trockene Luft, wirst du diese Frage nicht mehr stellen, dann geniesst du die
Tropen einfach   ;D

Dann stellt sich auch die Frage des 'Warum' nicht mehr   [-]
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drwkempf

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #4 am: 24. Februar 2011, 00:07:52 »

Es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, bei denen die Patienten kühle oder gar kalte Temperaturen nur schwer oder gar nicht tolerieren.
Bei mir ists einfacher: Ich friere einfach nicht gern! Mich mit zahlreichen Bekleidungsstücken zu verhüllen, erzeugt auch kein wirkliches Wohlbefinden.
Viele Lebewesen sehen das anders. Nehmen wir zum Beispiel mal die Eisbären...
Fakt bleibt am Ende, dass pro Jahr mehr Menschen erfrieren als am Hitzschlag sterben.

Was bleibt?
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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #5 am: 24. Februar 2011, 00:09:57 »

war voreher immer vergrippt und seit Thailand in Thailand so gut wie immer gesund
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thai.fun

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #6 am: 24. Februar 2011, 00:51:07 »

@drwkempf, darf ich dich fragen was Du zu m/einem unverhofften Hirnschlag,
genau in der Gegend wo franzi wohnt, meinst?

Kann es sein das eine schon erkannte (2Herz-Stent) Atherosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt,
in warmen Gegenden negative Auswirkungen haben können? Zum Beispiel auch für Raucher, Dickleibige, Alkoholiker und oder ....??

Komischer, oder richtigerweise, hab ich gerade von Herzproblem Farangs gehört, ihnen gehe es besser in Thailand?

Zitat
franzi schrieb: Wie man an der gelben Linie sehen kann muss ich mich wegen der Schwüle immer in der Nähe des Baches halten, damit ich mich, bevor mich der Hitzschlag trifft, dorthin zum Abkühlen flüchten kann.

Dieser, dein Satz ruft in mir Serien von un/guten Gefühlen hervor,
ich weiss und versteh nur zu gut woher deine Frage "Was ist so gesund in den Tropen?" kommt!
« Letzte Änderung: 24. Februar 2011, 00:55:20 von thai.fun »
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Kern

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #7 am: 24. Februar 2011, 01:18:31 »

1. Die Frage kam von Themenstarter franzi.
Meine Frage daher: Was ist so gesund in den Tropen?

2. Das eigene Wohlbefinden, die Entspanntheit, die "gefuehlte Gesundheit"  usw. spielt bei der eigenen Lebensspanne eine wichtige und oft unterschaetzte Rolle.

3. Ich selber habe trotz Hitzeproblemen in Thailand viel, viel weniger Gelenk- und Knochenschmerzen.


Gruesse an Euch alle   

Achim
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Benno

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #8 am: 24. Februar 2011, 01:54:22 »

Was ist so gesund in den Tropen?

Vieles! - Schliesslich kamen unsere Urahnen urspruenglich aus dem tropischen Afrika:





Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbreitung_des_Menschen

Hier steht noch mehr ueber "Unsere afrikanische Vergangenheit":

http://www.oekosystem-erde.de/html/homo_sapiens.html

Leider hat sich im Laufe der Jahrtausende der moderne Mensch in den kaelteren Regionen dieser Erde durch die notwendige Anpassung an das zum Teil voellig andere Klima biologisch und medizinisch gesehen fuer ein Leben in den Tropen zu seinem Nachteil veraendert.
 
Genussmittel-Missbrauch wie durch extensiven Alkohol und Nikotinkonsum etc.,eine vom heimischen Kochtopf in DACH her gewohnte fuer die Tropen vollkommen ungeeignete Kost welche unverstaendlicherweise von vielen Touristen und Expats hier in SOA der wesentlich gesuenderen lokalen Kueche vorgezogen wird tun ein Uebriges um staendigeTemperaturen zwischen 30 - und 40 Grad Celsius bei ca. 70% Luftfeuchtigkeit als unangehehm und fuer den Koerper belastend zu empfinden.

So ist es dann kein Wunder wenn bei einem scheinbar gesunden Bergwanderer aus Tirol bei einer Miniwanderung im Dschungel von rund 5 oder 6 Kilometern das Blut fast kocht und das Herz zu zerspringen droht.

Meine Diagnose in dem Falle: Die koerpereigene Klimaanlage scheint nicht mehr zu funktionieren.

Sicherlich nutzt dieser regelmaeßige Bergwanderer aus Tirol in seiner thailaendischen Unterkunft eine Air Condition.
Wer die naturgegebene Klimaanlage seines eigenen Koerpers ausschaltet braucht sich nicht zu wundern wenn eine Dschungelwanderung bereits nach 5500 Metern wegen Koerperschwaeche beendet werden muss,da der Koerper sich an staendige Temperaturen von durchschnittlich 35 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit auf die Schnelle kaum gewoehnen kann. .
Meistens sind diese in den Tropen vom Hitzschlag bedrohten Menschen auch noch Warmduscher,obwohl es doch gerade in Indonesien,Malaysia und Thailand nichts Gesuenderes und Erfrischerendes zum Ankurbeln des Kreislaufes als ein kaltes Schoepfbad  statt einer Dusche oder gar einer Badewanne gibt.

In dem Condominium wo ich zur Zeit in Pattaya wohne,bleibt die Dusche und der Warmwasserboiler ungenutzt,schliessliche habe ich mir zum Wohle meiner Gesundheit sofort nach dem Einzug den im Foto ersichtlichen Plastekuebel zusammen mit den praktischen Handschoepfer im nahen Carrefour gekauft:



In laendlichen Gegenden Thailands,aber auch in anderen noch vom westlichen Tourismus unerschlossenen Gebieten Suedostasiens sind diese Baeder zusammen mit dem hygienischen Hockklo Standard bei der lokalen Bevoelkerung und das sogar in besseren Hotels:



Sollte nicht  ein krankheitsbedingter koerperlicher Schaden bei franzi laengere Dschungelwanderungen von 5 - bis 6 Kilometer unmoeglich machen,so koennten die aufgezeigten Hinweise zur staendigen Lebensfuehrung in den Tropen daraus mindestens eine 5 - 6 stuendige Treckingtour in Thailand in der Naehe von Nakhon Si Thammarat werden lassen.
Ein kurzer Urlaub in Thailand und Anderswo in der SOA-Region reicht zur koerperlichen Anpassung und Training an tropische Verhaeltnisse dazu leider kaum aus.
 
OB
« Letzte Änderung: 24. Februar 2011, 01:58:30 von Benno »
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uwelong

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #9 am: 24. Februar 2011, 09:57:21 »

Benno,

teilweise Zustimmung zu deinen Ausführungen, teilweise aber auch nicht.



In dem Condominium wo ich zur Zeit in Pattaya wohne,bleibt die Dusche und der Warmwasserboiler ungenutzt,schliessliche habe ich mir zum Wohle meiner Gesundheit sofort nach dem Einzug den im Foto ersichtlichen Plastekuebel zusammen mit den praktischen Handschoepfer im nahen Carrefour gekauft:

In laendlichen Gegenden Thailands,aber auch in anderen noch vom westlichen Tourismus unerschlossenen Gebieten Suedostasiens sind diese Baeder zusammen mit dem hygienischen Hockklo Standard bei der lokalen Bevoelkerung und das sogar in besseren Hotels:
 
OB




Ich ziehe z. B. eine lauwarme Dusche der Thaimethode vor. Wie ich finde schwitzt man nicht ganz so schnell danach wieder, wie nach einem kalten Guß + sauberer wird man mit warmen Wasser allemal.


Hockklo? Nur im aller äußersten Notfall. Sich für den Toilettengang halb auszuziehen halte ich nicht für sehr komfortabel.
Hygienisch? Da hast du wohl noch nie nach einem „dünnen“ Geschäft deine Füße hinterher gleich mit waschen dürfen. + die eigene Ka***  mit der Hand + einer Schüssel Wasser zu entsorgen, ist für mich auch nicht als Vorteil an zu sehen.

Aber so hat halt jeder seine eigenen, subjektiven Vorstellungen + ein jeder soll es ja auch so handhaben, wie es ihm am besten gefällt!

Uwe



« Letzte Änderung: 24. Februar 2011, 13:18:21 von Kern »
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Bruno99

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #10 am: 24. Februar 2011, 10:27:53 »


Ich ziehe z. B. eine lauwarme Dusche der Thaimethode vor. Wie ich finde schwitzt man nicht ganz so schnell danach wieder....

da gebe ich dir absolut Recht.

Gleich verhaelt es sich auch wenn tagsueber eher warme Getraenke eingenommen werden, man schwitzt weniger.
Natuerlich schmeckt lauwarmes Wasser zum  {/, aber eiskaltes Wasser erfrischt eben nur sehr kurzfristig.

Bei Tagestouren in den Tropen lohnt es sich heissen Tee (oder milden/koffeinfreien Kaffee) in einer Thermosflasche mitzunehmen.... es ist ja nur fuer diesen Tag  >: und vielleicht findet man ihn eines Tages sogar gut  ;]

Nachtrag: dies hat sich auf meinen Ausfluegen in Sri Lanka bestens bewaehrt
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Benno

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #11 am: 24. Februar 2011, 15:02:10 »

Hockklo? Nur im aller äußersten Notfall. Sich für den Toilettengang halb auszuziehen halte ich nicht für sehr komfortabel.
Hygienisch? Da hast du wohl noch nie nach einem „dünnen“ Geschäft deine Füße hinterher gleich mit waschen dürfen. + die eigene Ka***  mit der Hand + einer Schüssel Wasser zu entsorgen, ist für mich auch nicht als Vorteil an zu sehen.

Hockklo? - in jedem Falle!
Nicht nur aus hygienischen Gruenden - sondern auch aus biologischen und medizinisch/wissenschaftlichen Gruenden ziehe ich mir die Hockstellung dem Sitzen beim Ka**** vor.
Warum? - hier a'la Karl-Theodor - Freiherr von und zu Googleberg die Antwort:

"Vorteile der natürlichen Hocksitzhaltung

1. Macht die Entleerung schneller, einfacher und vollständiger. Dadurch wird vermieden, daß Stuhlreste im Darm liegenblieben, was den primären Faktor bei Darmkrebs, Appendizitis und entzündlichen Darmerkrankungen darstellt.
2. Schützt die Nerven welche die Prostata, Harnblase und die Gebärmutter kontrollieren vor Überdehnung und dem damit verbundenen Schaden.

3. Entspannt den Puborektalmuskel (lateinisch: „musculus puborectalis“ - siehe Diagramm auf Seite 20), der ansonsten den Mastdarm einschnüren würde, um die Kontinenz (= Fähigkeit, Körperausscheidungen zu halten) sicherzustellen.

4. Schließt die ileozäkale Klappe sicher ab (Diagramm auf Seite 21), welche zwischen dem Grimmdarm und dem Dünndarm liegt und die Verbindung zwischen Grimm- und Dünndarm herstellt. In der herkömmlichen Sitzposition wird diese Klappe nicht unterstützt und Exkremente gelangen auf diese Weise während der Entleerung in den Dünndarm, der dadurch vergiftet wird.

5. Die Oberschenkel unterstützen den Darm. Auf diese Art und Weise wird eine Überbeanspruchung des Darms durch zu starkes Pressen vermieden. Chronische Überbeanspruchung des Darmes durch falsche Sitzhaltung und der damit verbundenen zu hohen Preßanstrengung kann die folgenden Erkrankungen auslösen: Hernien (d.h. Leistenbruch und andere), Divertikulitis und Beckenorganvorfall.

6. Eine hocheffektive, nichtinvasive Behandlung für Hämorrhoiden, was durch klinische Forschungsergebnisse belegt ist.



copy/paste: http://www.darmhilfe.de/4siebenvorteile.htm

Freilich koennen viele degenerierte Westler durch ihre moderne Lebensart ab einem gewissen Alter kaum noch in die Hocke gehen.
Tatsaechlich habe ich schon Touristen in SOA erlebt die zur Erleichterung ihres Darmes so ein Geraet wie im Link zu sehen brauchten:

http://www.haus-reha-pool.de/contents/de/d57_sitzerhoehung.html

Taegliche Kniebeugen helfen auch den Bergwanderern in Thailand laengere Dschungeltouren ohne kochendes Blut,zerspringenden Herz und Hitzschlag zu ueberstehen.
Die thailaendische Eisenbahn traegt zum Wohle der Gesundheit ihrer Fahrgaeste und zur Erhaltung ihrer koerperlichen Beweglichkeit dieser Erkenntnis Rechnung und zwingt sie auf ihren WC's in die Hocke zu gehen :



Wie zu sehen ist durch den praktischen Wasserschlauch dazu eine viel gruendlichere Analreinigung mit den Fingern der linken Hand moeglich als wenn sogenanntes Klopapier zum Verschmieren der verdauten Essensreste verwendet wird.
Auch bei mir in meiner derzeitigen Wohnung in Pattaya ist so eine Faekaliendusche gluecklicherweise vorhanden und das Sitzklo wird durch das Hochklappen der Brille ganz einfach von mir in ein Hockklo verwandelt:



In vom Tourismus nicht frequentierten Gebieten Thailands wird uebrigens dieses Kreppapier in den Gaststaetten praktischerweise als Mundservietten verwendet,waerend man diese Rollen auf den Toiletten vergeblich suchen wird:



Trotz dieser wissenschaftlich begruendeten Erkenntnisse nimmt der Modernisierungswahn im Sanitaerbereich Suedostasiens erschreckend zu.
Immer noch verweigern sich aber die meisten Einheimischen dieser fragwuerdigen Errungenschaft.
Vielerorts wie hier in einem Shoppingcenter von Kuala Lumpur/Malaysia versucht man diese Leute mit Hinweisschildern zur Raison zu bringen:



In Indonesien wird dieses Verbotsschild von den Locals zumeist ignoriert:



Hier ist die Quelle zum Foto und dazu eine sehr praktische Anleitung wie man in den Tropen am Besten fuer seine koerperliche Reinhaltung sorgt:

http://www.hellomister.de/2010/08/das-kamar-mandi-das-indonesische-badezimmer/

Ich bin ein ausgesprochener Smiley-Muffel,aber um persoenliche Angriffe gegen mich wegen dieses undelikaten Themas zu vermeiden bitte ich diesen Bericht unter dem folgenden Aspekt zu sehen:

OB
« Letzte Änderung: 24. Februar 2011, 15:18:39 von Kern »
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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #12 am: 24. Februar 2011, 15:32:39 »

Wer das enorme Pech hat, kein tolles Hock-Klo zu ergattern, der kann sich auf einem Sitz-Klo behelfen, indem er sich stark nach vorne beugt.

Gleichzeitig ergibt sich noch der Vorteil, dass man aus der Naehe die Sauberkeit und den Geruch der eigenen Fuesse kontrollieren kann.   :-)
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uwelong

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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #13 am: 24. Februar 2011, 15:39:53 »

Hall Bruno,

so differenziert habe ich das mit dem "Hockklo" leider nicht gewußt!   :(

Trozdem, ich bleibe bei dem "Sitzklo", getreu dem Motto:

Leg die Hände in den Nacken,
die Ellenbogen auf die Knie,
kannste so gut ka***,
wie noch nie!

 }}
« Letzte Änderung: 24. Februar 2011, 15:50:54 von Kern »
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Re: (Un)Gesunde Tropen
« Antwort #14 am: 24. Februar 2011, 15:57:09 »

Der Mensch in seiner heutigen Form ist nun mal nicht für ein Leben in den Tropen konzipiert. Es hat schon seinen Grund warum unsere Urahnen aus Afrika ausgewandert sind.

Alle Hochkulturen der Menschheit sind in subtropischem, mediterranem oder gemäßigtem Klima entstanden. Tropisches Klima hindert uns an körperlicher und geistiger Aktivität, reduziert dadurch die Arbeitsproduktivität und behindert die wirtschaftliche Entwicklung.

Der wirtschaftliche Aufstieg von Staaten mit tropischem Klima - Singapur, Malaysia, die Südstaaten der USA - wurde erst durch die Erfindung der Klimaanlage möglich. Das Leben in Ländern wie Thailand ist erst durch die Einführung klimatisierter Bereiche erträglich geworden.

Und es sind ja nicht nur die Europäer die im tropischen Klima ihre körperliche und geistige Aktivität reduzieren. Schau dir an was die Thais den ganzen Tag machen, die wandern auch nicht munter die Berge rauf und runter, fahren Rennrad und joggen in der Mittagshitze. Freizeitbeschäftigungen mit denen Thais etwas anfangen können haben nur sehr sehr wenig mit körperlicher Aktivität zu tun.

Wer sowieso den ganzen Tag im Liegestuhl verbringt für den spielt das keine große Rolle, aber Menschen die gerne aktiv sind kommen auf die Dauer in einem gemäßigteren Klima besser zurecht. Wenn ich körperlich arbeite habe ich am liebsten Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad, bei Büroarbeit 20 bis 25 Grad, dann bin ich am produktivsten. Am Strand habe ich dann aber auch lieber 30 Grad oder mehr.

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