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Autor Thema: Vorbei, aber nicht vergessen  (Gelesen 54288 mal)

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franzi

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Re: Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #45 am: 23. August 2012, 15:00:02 »

Konnte heute endlich mit dem Chef sprechen.

Fuer Schiene eine schlechte Nachricht: Das orange Motorrad wurde gestern schon verkauft.

Fuer die meisten Bikes gibts keine Papiere, Ausnahme:



Honda Steed, 28 000 km, 95 000 Baht

Eine Harley ohne Papiere (hat aber eine Nummer drauf ???)



58 000 km. 280 000 Baht

@Bnang, schicke PN

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schiene

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Re: Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #46 am: 23. August 2012, 20:14:09 »

@franzi
Danke für deine Mühen und Auskunft.
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franzi

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Re: Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #47 am: 03. September 2012, 14:02:47 »

Die Preise in den Frischmaerkten hier haengen fuer Meeresfruechte und Fische hauptsaechlich vom Wetter ab. Die Schonzeiten werden selten eingehalten, nie von der Pattani Fischermafia. Diese und andere Erfahrung hatten wir schon vor 20 Jahren in Koh Phangan gemacht, gegen diese Fischer kommt man nicht an (ausser, man wuenscht sich seinen Tod sehnlichst herbei)

Nathap, hier angrenzend, liegt nicht am Strand, aber ein gut instandgehaltener Flusskanal bietet den vielen Fischerbooten die Moeglichkeit, ihre Fracht hier loszuwerden. Allerdings nur bei passendem Wasserstand.

Bei zu hohem Wasserstand kommen sie nicht unter den Bruecken durch (Bei der in den Bildern ist bei jedem Wasserstand Endstation)



Wie man am heutigen, linken, Bild sehen kann, besteht da ein einige Meter hoher Unterschied, dafuer sind die Strassenbruecken nicht gebaut.

Folgsam wie ich bin,

Wie sind  die Preise für Seefisch derzeit  denn so bei euch in TH ?  Im Isaan sicher teurer als an der Küste  . Wäre mal interessant wie der Preisunterschied Küste/Isaan da ist !

habe ich heute die Gattin auf den Markt begleitet.

Unbeschreiblich, wie bloed ich mir da vorkam, mit Kamera, Kuli und Notizblock bewaffnet und Fragen ueber die Preise stellend. An den Gesichtern der Thais war abzulesen, was sie sich dachten: Schon wieder so ein Farang, der 5 Maerkte besucht, um herauszufinden, wo der eine Fisch um 2 Baht billiger ist.

Was solls. Ein paar Preisbeispiele, wenn SIE zurueckkommt, mehr.

Weiter in

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=13524.150

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franzi

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Re: Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #48 am: 09. September 2012, 12:05:53 »

Spaet, aber doch, bin ich draufgekommen, dass dieser Thread in die falsche Rubrik eingestellt wurde. Ich bringe naemlich nix Relevantes, sondern nur persoenlich Aufgeschnapptes, das wir tagtaeglich hier erleben.

Koennte daher einer der Moderatoren die Freundlichkeit haben, den Thread in die Tagebuchrubrik zu verschieben?

Jetzt werde ich bissl einen Druck ausueben ;]: Danke!

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butterfly

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Re: Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #49 am: 09. September 2012, 23:23:22 »

Hallo @franzi
Die von dir eingestellten Bilder der Motorräder aus Nakhon Si Thammarat haben mein Interesse geweckt .
Besonders interessiert mich die Motorrisierung der ersten vier zu sehenden Maschinen . Von der orangenen,
bis hin zu der gelben scheinen alle Moppets den gleichen Motor zu haben. Kannst du eine Aussage über
den Motorentyp machen (Honda-2 Zylinder)(Honda Steed) ? Übrigens, die gelbe Huddle wäre mein Ding.  {{

Gruss   Klaus
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franzi

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Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #50 am: 21. September 2012, 11:49:40 »

Lan Saka

Hier im Umkreis gibt es viele, grossteils unberuehrte Nautur. Am leichtesten und zugleich schwierigsten zugaenglich in der Gegend von Lan Saka.

Wenn man eine der Abzweigungen vor diesem Ort Richtung Berge nimmt, weist einen dieses Schild



auf einen Wasserfall hin. Davon gibt’s in Thailand hunderte, meistens enttaeuschende.
Wenn man den Hunger nicht in Zaum halten kann ist man gut beraten, vor Besuch des Wasserfalls eine Jause zu kaufen. Dort gibt’s naemlich nix



Wenn man allerding beim angeschriebenen Wasserfall angekommen ist kann es sein, dass einem der Appetit vergeht.
Das ist kein Wasserfall, sondern eine Pflanzerei.
Besonders dann, wenn, wie derzeit, wenig Wasser fliesst.
Da Eintrittsfrei fuer alle duerfte man das allerdings verkraften koennen.

 

Nach Ueberwindung dieser Enttaeuschung und je nach Lust und Laune besteht die Moeglichkeit, die Strasse, die nach dorthin fuehrt, weiter steil bergauf zu fahren. Gewohnt sollte man das aber schon sein.
Was mich immer wieder verwundert, weshalb die Einheimischen sich nicht zu einer kleinen Gemeinschaft zusammenschliessen und anstatt 10 und mehr duennen kilometerlangen Wasserleitungsrohren eine dickere Wasserleitung legen



 Aber wir muessen das ja nicht verstehen.

Bald danach hat sich wahrscheinlich irgendein Politbonze eine kleines, aber feines Stueck Land als 5. Wohnsitz in diesem Nationalpark angeeignet. Die Huette aus Holz ist nicht im Bild. Die Arbeit wird er wahrscheinlich mit seinem Geld bezahlt haben, kostenloses Edelholz gibts hier aber zur Genuege. Man sollte sich aber nicht erwischen lassen oder halt Beziehungen haben.



Faehrt man noch ein Stueck weiter stoert  eine  Wasserfassung, diese sogar mit „Fischschleuse“, die aber derzeit mangels ausreichendem Wasser nutzlos ist, mit Ablaufrohren von ca. 35 Zentimeter Durchmesser die hier nur halbwegs unberuehrte Natur.





Wohin diese fuehren, konnte uns keiner erklaeren. Nicht mal die Moenche, die (und hauptsaechlich Ministranten) ein paar Meter unterhalb dabei sind, einen kleinen Wat zu bauen.



Bei einem Teil von denen ist die Gattin auf Granit gestossen, die wollten einfach nicht mit einer Frau reden.

Ff

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« Letzte Änderung: 21. September 2012, 12:28:20 von franzi »
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Einiges rund um Nakhon Si Thammarat
« Antwort #51 am: 22. September 2012, 12:52:38 »

Vom Reservoir aufwaerts gehts aber nur mehr mit Moped oder Crossmotorrad weiter.
Oder zu Fuss.
Da der Talgrund hier schon fast vollkommen kultiviert ist, kann man sich die Muehe, die der schmale und steile Weg abverlangt, sparen. (Die Steilheit ist auf Fotos aus dieser Perspektive kaum darstellbar)


 
Dieses Tal ist ein Beispiel dafuer, wie Strassen, wenn auch steil und schmal (und auch nur bis zur Wasserfassung fuehrend) die Natur beeintraechtigen koennen. Sogar die Haenge sind teilweise "kultiviert".


 

Deshalb sind wir nach Staerkung durch ein kleines Picknick (wobei ich lieber etwas aehnlich lautendes unternommen haette, dies aber mit der Begruendung abgelehnt wurde, dass das nicht staerkt, sondern schwaecht)




nach einer Fahrt von einem weiteren Kilometer umgekehrt und haben auf halben Weg zum Wat einen netten alten Herrn kennengelernt. Der bewohnt sein grosses Holzhaus schon seit Jahren allein


 
Im Vordergrund der asphaltierte Weg fuer einspurige Fahrzeuge.
Wie man sieht, gibt’s nicht nur im Isaan die von Farangs bevorzugten Blaudaecher

Im Zuge der Unterhaltung hat sich ergeben, dass diese Huette eine autonome Stromversorgung besitzt. Da der Alte mir nicht schluessig erklaeren konnte, wie das funktioniert, fuehrte er uns an diesen



 Platz, keine 100 Meter unterhalb seiner Huette.

Als technisch Interessierter festgestellt, zwei unterschiedliche Turbinensysteme. Die hintere Turbine mit Wasserstrahl, die vordere eher mit Druck. Details blieben mir auf Grund der Verstaendigungsprobleme aber verwehrt und es ist anzunehmen, dass mir der Besitzer auch ohne diese Probleme nicht allzuviel ueber die Technik haette sagen koennen.

 

Spendiert hatte er dieses Kleinkraftwerk vom Koenig bekommen.
Naja.

Ff

fr
« Letzte Änderung: 22. September 2012, 13:06:30 von franzi »
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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #52 am: 06. Oktober 2012, 21:34:27 »

Damit ichs nicht vergesse: Da einige Member mehr oder weniger Mitleid mit meiner Unterdrueckten heucheln, muss ich einen Zwischenbericht ueber meine Erziehungsmassnahmen einfuegen.

Ganz gerechtfertigt ist das Mitgefuehl jedoch nicht. Mit meinen Mitteln war ich allerdings nie zimperlich. Weder hier noch im schoenen Oesterreich.

Dort hatte es sich mit der Zeit ergeben, dass die Suessen immer "staerker" wurden. Da ich auf das ewige Hin- und Herpallaver nie Lust hatte,  besorgte mir auf meine Bitte hin ein Freund ein von ihm selbst angefertigtes Erziehungshilfsmittel. Normalerweise genuegte dann im Falle eines Falles, zum Beispiel eines Aufbegehrens, der schneidige mit gefaehrlichem Blick erteilte Befehl, die Fusssohlen freizumachen, damit die Strafwuerdige ihre 25 Fusssohlenkitzler mit den neun liebevoll am mit Leder ueberzogenen Holzgriff befestigten Lederriemen entgegennehmen konnte. Bei Weigerung kam sie in den Genuss der Fixiervorrichtung. Dann gabs aber noch zehne zusaetzlich!
Manchmal schien mir sogar, sie legten es darauf an!



Die auf dem Bild war erstens nicht meine Gattin und zweitens duenner wie sie auf dem Foto wirkt

Als ich  nach Thailand "auswanderte" hatte ich den schweisstreibenden Kontakt mit Europaeerinnen wegen meiner ersten Thaifrau bereits 2 Jahre (fast) abgebrochen. Dem Frieden dort traute ich auf Grund meiner Wahrnehmung mit dem damaligen Darling aber auch nicht. Ich hatte zwar oft gelesen, dass die Thaihaserln sanftmuetige, liebevolle und unterwuerfige Kaetzchen sind, die nichts anderes im Kopf haben, als ihren Gatten oder Freund gluecklich zu machen, aber die Erste war anders und man konnte sich nicht sicher sein, dass dies ein Ausnahmefall war.

Die Erziehungsausruestung reiste also mit in die zweite Heimat. Allerdings musste ich bei diversen Drillmassnahmen feststellen, dass sich, vermutlich durch die hohe Luftfeuchtigkeit in meiner Behausung in Koh Phangan,



das Ledermaterial bei starkem Ziehen so weit dehnte, dass die Haende durch die Schlaufen schluepfen konnten. Mit einem weiteren Loch zum straffer Einspannen hatte sich dieser Fehler dann aber beheben lassen.
Daher auch bei meiner 2. Thaifrau und anderen (die Anderen aber nur im Traum): Bei Widerspruch oder Ungehorsamkeit, siehe oben.

Bei meiner dritten und endgueltig letzten Gemahlin laeuft das jetzt etwas anders. Bekanntlich laufen die vorlauter Unterwuerfigkeit grundsaetzlich 4 Meter hinter ihrem Mann, ausgenommen man spaziert durch ein Minenfeld, und Widerspruch und/oder Widerstand ist normalerweise undenkbar. Da die Meine aber nicht immer eine Muslim war, keimt hin und wieder doch so etwas wie Nichtabnicken auf, schlaegt das fruehere Buddhistische leicht durch.
Doch genuegt dann ein Schieler mit den Augen nach rechts auf die Tuer,



und alles ist paletti. Dazu reicht bei meinem Sonnenschein sogar das Nebenhilfsmittel. Das Ding mit den fuenf Schlaufen (eine davon fuer den Hals) konnte ich einmotten, da hier nie benoetigt.

Alles, was sie ertragen muss, ist mein Schielen, es muss sie also niemand bedauern.

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NSWer alles glaubt, wird selig
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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #53 am: 16. Juli 2013, 12:10:07 »

Kleiner Fehler der Baufirma beim Wat Kaopun, 20 km ausserhalb von hier.
Mit Ersparnis haben die paar Deka Eisen nix zu tun.



Waren vor ein paar Tagen bei unserem Stammwildbach, um trotz Ra :-X gemuetlich ein  :-X zu trinken. Beinahe gleichzeitig belegten 5 12 bis 15 jaehrige Kinder unseren Stammplatz, kein Problem, daneben gibt es noch genuegend geschuetzte Platzln.
Diese "Pavilons" sehen nicht gemuetlich aus, sinds aber.



Nach kurzer Zeit verschwanden die Kinder und kamen kurz danach mit Getraenken zurueck. Ich dachte Mekong und Coke, die Gattin Coke und Spy.
Jedenfalls, es ging dann kurz danach lustig zu.
Habe das ja schon oft bei jungen Leuten erlebt, vergoenn ihnen das von Herzen wenn sie lustig bleiben. Die Gattin hat da eine andere Ansicht.

Und tatsaechlich, als sie alles ausgetrunken hatten begaben sie sich lachend und kichernd die paar Meter zur Strasse hinauf. Kurz danach hoerten wir lautes Tscheppern und da das Fahrzeug der Angetrauten in dieser Gegend geparkt war, ging ich sicherheitshalber nachschauen.

Diese besoffenen (in dem Fall) Idioten hatten nichts anderes zu tun, als ihre Bruce Lee Qualitaeten an der Tuer der Toilette der schon seit Jahren wegen mangelndem Geschaeftsgang geschlossenen Anlage zu erproben.



Als sie meiner vermutlich grantigen Erscheinung ansichtig wurden verschwanden 2 Buben mit ihren Motorraedern lachend und groehlend, die beiden anderen torkelten nach ein paar scharfen (deutschen) Worten meiner Wenigkeit  mit dem Madl, das sich in der ganzen Zeit nur mit ihrem Handy beschaeftigt hatte, zu dem anderem Moped und stiessen noch maulend den halbvollen Mullkuebel um (den die Gattin spaeter wieder aufstellte und grossteils einraeumte).

Wahrscheinlich kann man es sich nicht vorstellen, wie ich mich zurueckhalten musste, um die zwei nicht durch die Gegend zu watschen.

Unsere Hoffnung, dass wir auf dem Rueckweg ein paar Kratzer durch gestuerzte Mopes auf der Stasse sehen (und dazupassende weinende abgeschuerfte, aber nicht schwerverletzte Buben} hat sich dann leider nicht erfuellt.

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #54 am: 20. Juli 2013, 16:41:06 »

Aus gegebenem Anlass:
Vor 2 Jahren entwickelte sich innerhalb von drei Tagen ein so penetranter Gestank ausserhalb der Huette, dass die Gattin ein geplantes Meeting von draussen nach innerhalb des Hauses verlegen wollte. Ein Teilnehmer erbarmte sich allerdings meiner und fand und begrub den Hundekadaver. Ich haette den verrotten lassen.
Die Wissende behauptete von allem Anfang an, dass da eine Leiche verwest. Auf Nachfrage erzaehlte sie  mir folgende Geschichte.

Als sie nach der Trennung mit ihrem Mianoifinanzierer laengere Zeit unter anderem in Koh Phangan ihren Lebensunterhalt verdiente, war sie viel mit Familienmitgliedern zusammen. Auch mit dem Lung (tatsaechlich aber Cousin). Der war ein eifriger Grasfresserraucher und hatte sich an einer abgelegenen Stelle im Primaerwald ein kleines Kraeutergaertchen angelegt.

Ein paar mal begleitete sie ihn dorthin, das letzte mal, als sie ein unangenehm grausiger suesslicher Geruch vom richtigen Weg zum Gartl ablenkte. Sie gingen neugigig dem Geruch nach und entdeckten neben einem Bach  gelockte, braun gefaerbte Haarbueschl und ein Knie aus der Erde herausragen. Einige Meter daneben ein Paar hochhackige Schuhe. Offensichtlich ein Barmaedchen.

Die Gattin beschrieb die sichtbaren Teile der Leiche so, als waere ein grosses Embrio vergraben worden.

Starker Regen hatte die oberste Schicht der Erde weggewaschen.

Die Nachfrage, was die Polizei denn unternommen haette wurde so beantwortet, dass sie nix unternommen hat, da sie den Fund natuerlich nicht gemeldet hatten. Die Diskussion darueber, warum nicht, habe ich dann aber blitzschnell beendet, da mir die

Exekution II (davon ev. spaeter)

einfiel.

Aus gegebenem Anlass darum, da dieser Lung kuerzlich ins Nirvana geraucht ist. Dieser Mensch hat mir in problematischen Zeiten geholfen, ist zum Beispiel von Koh Phangan nach hierher in die Pampa gekommen, ohne dass er mich kannte, nur darum, weil ihn eine mir fluechtig Bekannte, spaeter Schwmu darum gebeten hatte (er konnte gut Englisch) Auch die Gattin hatte ich durch ihn kennengelernt, ob das eine positive Hilfe war, sei dahingestellt.

Sein Ableben hat sich nach offizieller Version so zugetragen, dass er mit zwei Freunden (Wie bekannt sein duerfte ist man in Thailand ein Freund, wenn man 3 Worte mitsammen gewechselt hat) sein neu gekauftes Boot testen wollte, dann aber bei leichtem bis mittlerem Seegang wegen seiner Ungeschicktheit ueber Bord gegangen ist. Da es schon daemmrig war, hatten sie ihn nicht mehr gefunden, um an Bord zu holen.
3 Tage spaeter ist er als aufgequollene Leiche nahe dem Expressbootpier an Land gespuelt worden.

Dazu sei angemerkt: Meine Wenigkeit ist als (fast) totale Niete in Bezug auf Seefahrertum nie auch nur annaehernd in Gefahr gekommen mit einem aehnlichem Boot wie er eines hatte, auch bei hohem Wellengang, ueber 2 Meter, ins Wasser zu fallen.
Dieser Lung hatte seit vielen Jahren eine Mia Noi hier, wir haben ihm manchmal ein Alibi bei Nachfrage seiner Isanfrau gegeben. Die hat es spaeter aber nicht mehr ganz gefressen.

Einen Monat nach seinem Tod ist sie dabei, alles (u. a. 3 Haeuser, 15 Rai Grund, teilweise in teurer Lage) zu verschebern, um danach in den Isan zurueckzukehren.

Um den Beitrag 51 abzuschliessen

Wir sind von diesem freundlichen altem Herrn eingeladen worden, bei ihm zu naechtigen.


Um zu erleben, wie kalt es dort naechtens ist.

Wir bekommen so oft Einladungen wenn wir uns in der Pampa befinden (ohne die Hintergedanken der in den Touristengebieten befindlichen Fanangabzocker), dass wir meistens mit irgendeiner Ausrede nicht zusagen. Hier wollten wir aber doch mal eine Nacht verbringen, da oben.



Ist sich aber nicht mehr ausgegangen. Wollte ihm einen Schnaps und Essen mitbringen, die Gattin meinte, Hong Son (oder so aehnlich) bringt ihn um und wir sind dann dafuer verantwortlich.  Ein ein paar Flaschen Bier und das Essen (und sonstige Sachen zum Uebernachten), mit dem Moped zu transportieren, waren mir zu aufwendig. Dazu kam noch, dass 2 Tage kein Regen fallen durfte, der erste Tag nachfragen ob moeglich, der zweite Tag Anreise mit Uebernachtung.

Aber: Aufgschoben ist nicht aufgehoben.

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #55 am: 23. Juli 2013, 16:54:56 »

Nur ganz kurz, da ich mit der Zynischen seit gestern nicht mehr kommuniziere (Ausgenommen sie sagt, ja, ja, ja...)

Da es hier schon seit Tagen bedeckt ist, ab irgendwohin.

Diesmal zu den zwei Stauseen rund 90 km von hier.

Hunger ist ein Hund, daher trotz R. Ein kurzer Stopp da, wo es relativ sauber aussieht.

In der Eile hat die von mir Angebetene ein  Feuerzeug vergessen,
Zigaretten hatte sie eingepackt, aber um ein Feuerzeug zu kaufen musste ich wohl eine Viertelstunde durch die Gegend ziehen. Natuerlich ein hinterhaeltiger Angriff auf meine Zigarettensucht.

Dann eine Kleinigkeit zum Essen: Papayasalat und dieses komische Huhn 40 plus 30 Baht. Dazu noch ein Bier, den ein netter Mensch von irgendwoher besorgte, da in der Essbude nicht vorraetig.



Eine halbe Stunde spaeter am Stausee, Eigenfutter fuer sie, sehr bescheiden da R, meine Wenigkeit war durch das roetliche Huhn satt,



Spaeter das Uebliche, fruehere Kommunisten kennenlernen, der Alte hat 81 Jahre hinter sich und schaut optisch juenger wie ihr sehr geehrter Herr Gemahl aus, wie mir unhoeflich unter die Nase gerieben wurde


Und das seinen Angaben nach nur darum, da ihm seine gleich alte Krankenschwestertocher wie der alte franzi ihm vor 20 Jahren das Rauchen verboten  hat. Mein auserkorener Liebling vergisst aber immer wieder, dass es ihrem auserkorenem Schatz schnurzegal ist, wie alt er aussieht.

Ein Allradfahrzeug begutachten, optisch gleich alt wie der Exkommunist, tatsaechlich aber wahrscheinlich so alt wie meine Winzigkeit



Interessant die ueppigen Armaturen



Aber immerhin, die Batterieen sind neu.


Dann weiter zum naechsten Stausee, um in einer Anlage ein richtiges Mahl (fuer die Gattin) zu schnabulieren.
Nette Anlage, aber ohne AC. Die waere aber dort notwendig, da keine Brise wie am Meeresstrand vorhanden ist und man auch keinen Koepfler in den Stausee wagen kann



Die Bungalows sind nach Obstnamen benannt



Dort konnte sich meine Wenigkeit aber nicht zurueckhalten, den sehr sehr traurigen Bericht von der Tip Zeitung, der von fuer Kenner klarerweise vor Ironie  trieft, zur Diskussion zu stellen.

http://www.thailand-tip.com/nachrichten/news/tod-eines-amerikaners-zerstoert-eine-thai-familie/

Da meine Ein und Alles nicht besonders naiv ist, konnte sie nur mit letzter verzweifelter Kraft dagegenhalten, 0815 halt. Dann flippe ich halt manchmal aus :'(

Da ich zur Beweissicherung angefangen habe, alles auf Band zu speichern, die Ausreden der Einheimischen sind bekannt
(Warnung, ist ordinaer, daher fuer unsere Tipmitglieder nicht ansehenswert)



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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #56 am: 15. September 2013, 17:05:26 »

Die Schwiegermu wurde von der Gattin bis vor Kurzem nicht gerade mit schmeichelhaften Worten bedacht, wenn wir auf deren „Beruf“ zu sprechen kamen. (Alte Frau, die nicht begreift, dass sie schon lange abtreten hätte müssen. Tänzerinnen müssen fesch, nicht alt, sein)

Habe mich da immer sehr zurückgehalten, immerhin hat sie damit den hauptsächlichen Lebensunterhalt bestritten. Das letzte mal, bei einem Phuket Auftritt, 10 000 Baht (jeder von der Gruppe)

Inzwischen geht’s aber nicht mehr, wegen den alten Knochen. Tanzlehrerin und Betreuerin lässt sie sich aber nicht nehmen.

Obwohl nach Koh Phangan gezogen, zieht sies dadurch immer wieder in die hiesige Region.

Letztes Jahr lebte sie aber noch fix hier, eine ihrer Töchter reiste von Chiang Mai hierher, um innerhalb von ca. 10 Tagen südthailändische Tänze zu lernen.

Das war der erste (sic!) Versuch- dingdingding----papap



Die Lehrerin war damit aber nicht zufrieden, daher machte es sie vor


(Da sieht man sogar als Laie, dass das Gestell bei der Vorzeigerin nicht mehr ganz mitmacht.)

Es muss auch dazugesagt werden, dass diese Tochter als Kind, also rund 30 Jahre vorher, schon mit Thaitanz angefangen hat.
Was mir unbekannt war, es gibt einen südlichen, östlichen (gleichzeitig zentralen) und nördlichen Tanz, alle verschieden.




Derzeit unterrichtet die Schwiegermutter ein Kind hier in der Pampa. Da waren wir gerade vor Ort, als dieses Madl freudestrahlend mit gut 1700 Baht Trinkgeld vom vorhergegangenem Tanzen angelaufen kam und sie dieses Geld der Schwmu geben wollte. Hat dies natürlich nicht angenommen.

Trinkgeld bekommt das Madl aber in erster Linie durch solche Verrenkungen, hat mit Thaitanz nix zu tun! Enthalte mich da meiner Meinung, ob das gut fürs Madl ist.


Und so tanzt sie



Da fehlt aber angeblich noch viel, um halbwegs perfekt zu sein

Zwei glückliche (Halb)Schwestern


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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #57 am: 15. September 2013, 18:47:16 »

interessante Filmchen Franzi  ;}

Die Jugend zeigt da definitiv mehr Geschmeidigkeit und verfuegt ueber eine bessere Balance  ;D
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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #58 am: 15. September 2013, 19:49:59 »

Franzi Danke für die Filme ;} ;}
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Gruß Udo

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #59 am: 22. September 2013, 17:15:21 »

Habe mich vor einiger Zeit begeistert über unsere Arbeiter, die den oberen Teil der Hütte erneuert haben (Wechsel der Holzkonstruktion und Eternitplatten auf  Eisen- und Eternitlatten), geäußert.

Der Frontteil wurde gut verbessert, der hintere war in Ordnung. Allerdings machten wir den gravierenden Fehler, diesen auch wechseln zu lassen, da das im Pauschalpreis von 30 000 plus Nebenkosten enthalten war.



Dann gabs da bei Starkregen irgendwo in diesem Bereich eine Undichtheit. Keine große, aber ausgerechnet im Schlafzimmer bildete sich auf der Rigipsdecke dunkler Schimmel.

Wir hatten eine mündliche Garantie, dass Fehler kostenlos behoben werden, doch wurden wir immer wieder mit verschiedenen Ausreden hingehalten.

Was bleibt einem daher anderes übrig, als das selbst in die Hand zu nehmen.

Gar nicht so lange früher bewegte ich mich in luftigen Gefilden wie eine



doch jetzt, als halber Greis, fällt mir das zunehmend schwerer. Als Resultat meines Reparaturversuchs daher


(Die farbverkleckste Hose hat einer der Arbeiter nach dem ausmalen des oberen Bads zum Reinigen der Farbkleckse verwendet-)
Eine Salbe auf die Verletzung drauf und fertig. Allerdings ist mein vormals hübscher linker Oberschenkel jetzt durch die Narbe verstümmelt :'(

Dabei hatte ich noch Glück, dass mir die Befestigungsschrauben der Dachziegel nur den lädiert haben, wenn die Schrauben nicht dagewesen wären und gebremst hätten, wäre ich in den 6 Meter darunterliegenden Zierteich gerutscht und dort vielleicht analisiert worden!



Meinen darauffolgenden Ausraster, dass die Gattin jetzt sofort gefälligst den Garanten zur Reparatur herholen soll hörte sich diese mit unbewegtem Gesicht an und ging zu einem Nachbarn, der die selben Arbeiten durchführen lassen hatte.

Auskunft von diesem: Nachher wars übler als vorher.

Also hat sie das in die Hand genommen.



Und ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich sie nicht sichern konnte.

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