München hat gerade wieder einmal einen Fliegerangriff aus dem zweiten Weltkrieg überstanden.
Eine 250kg-Bombe, ein Geschenk unserer britischen oder amerikanischen Freunde, wurde entdeckt und kontrolliert gesprengt,
weil diese Terrorbombe so konstruiert worden war, daß eine Entschärfung besonders schwer wird.
Man hat Sand und Stroh darauf gekippt und dann gezündet.
Und danach haben die Experten über den gewaltigen Bumms gestaunt.
Die Sprengung war ja auch wirklich ein toller Erfolg, die umliegenden Fenster wurden vollständig zerstört
und brennendes Stroh hat ein paar Dachstuhlbrände ausgelöst.
Wie gesagt, es waren alles Experten vor Ort.
Ein Laie wie ich hätte den Anwohnern empfohlen, die Fenster zu öffnen,
dann überstehen die eine solche Explosion viel besser.
Und ich hätte
nasses Stroh genommen, das ist schwerer, dämpft eine Explosion besser und endzündet sich nicht.
Wer für die Schäden aufkommen soll, wissen die Experten auch noch nicht.
