Bundesbank holt Teil der Goldreserven heim
Die Bundesbank holt in den nächsten drei Jahren einen Teil ihrer
Goldreserven aus den USA nach Deutschland zurück.
Hier sollen die Barren
eingeschmolzen werden, um die Menge und die Echtheit des Edelmetalls zu
überprüfen, wie ein Sprecher in Frankfurt am Main mitteilte.
Damit beugt sich die Notenbank teilweise dem Druck des Bundesrechnungshofes, der seit
geraumer Zeit die Überprüfung aller im Ausland lagernden Bestände
fordert.
Deutschland verfügt über die zweitgrößten Goldreserven der Welt.
Ende 2011 waren es fast 3400 Tonnen mit einem aktuellen Wert von fast
150 Milliarden Euro.
Verwahrt werden die Goldbarren in Frankfurt am Main
sowie bei der US-Notenbank FED in New York, der französischen Nationalbank
in Paris und der Bank of England in London. -
Seit Monaten fordern der Bundesrechnungshof und einige Bundestagsabgeordnete eine Änderung der
bisherigen Überprüfungspraxis.
Anstatt die Barren nur gelegentlich in Augenschein zu nehmen und auf die Bestätigung der Lagerverwaltung zu
vertrauen, müssten diese nach einem statistisch gesicherten Verfahren überprüft werden.
Aus DW Newsletter

Bisher sind alle, die sowas mal gefordert haben, entweder ermordet, oder irgendwie anders unschädlich gemacht worden!
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