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Autor Thema: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf  (Gelesen 325651 mal)

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franzi

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1035 am: 23. April 2014, 16:24:39 »

Gefaellt mir auch,aber wie lange haelt es,bevor man es wieder
gegen ein Neues austauschen muss.

In Koh Phangan ueber 7 Jahre, das war Palmwedelmaterial, hier in der Pampa keine 4 Jahre (Dschag).
Es gibt grosse Qualitsunterschiede. Am laengsten haelt das Material, wenn man es einige Tage in Salzwasser waessert.

@Suksabai
Zitat
Wie sieht es eigentlich jetzt mit der Hitzeabstrahlung des Daches nach unten aus? Muss doch jetzt um einiges besser sein   ???

Um vieles besser. Es gibt ueberhaupt keine Waermeabstrahlung mehr.

fr

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Suksabai

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1036 am: 23. April 2014, 18:44:15 »

Naja, jetzt bin ich wieder einen Schritt weiter im Erfahrungen sammeln.
Nachdem ich jetzt vor Songkran eine 1000 l Wassertankloesung ohne Pumpe im Haus meiner Liebsten realisiert habe,  ;} ;} stoert mich noch, dass sich das Blechdach extrem aufheizt.
Bin allerdings nicht wirklich mit Reichtum gesegnet und somit auch nicht begeistert, das Naturdach alle 4 Jahre zu wechseln, obwohl es natuerlich auch optisch was hergibt.

ich glaube, irgendwann im vorigen Jahrtausend in der Schule gehört zu haben, dass eine offene (hinterlueftete) Doppeldeckung zwar wahrscheinlich nicht den gleichen, aber doch einen aehnlichen Effekt hat. Meine auch irgendwo im Hinterkopf gespeichert zu haben, dass hochklassige Wohnwaegen auch Doppeldaecher haben.Ich denke da an Blechdach ueber Blechdach.

Hat irgendwer im Forum vielleicht dahingehend bereits Erfahrungen gesammelt?

Ist uebrigens ein typisches Dorfhaus, unten gemauert mit Anbau und Anbau usw. .... und oben Holz.
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Burianer

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1037 am: 23. April 2014, 20:03:07 »

Zitat
Ich denke da an Blechdach ueber Blechdach.

 
 suksabei , diese Idee ist garnicht schlecht, insbesondere wenn zwischen diesen beiden Daechern noch  die Luft zirkulieren kann.
Das innere Dach bekommt sogut wie keine Hitze ab , ausser der normalen Lufttemperatur  }}
Wenn die Luft dazwischen gut zirkulieren kann, dann kuehlt sie sogar.
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TeigerWutz

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1038 am: 23. April 2014, 20:19:08 »

Man kann eig. gar nicht genau voraussagen, wielange so ein Naturdach haelt!

Haengt von versch. Umstaenden ab.

Wie dicht sind die "Schindeln" (Palmblaetter) verarbeitet?
Kommt genug Luft von unten dazu?  Sonst fault es sehr geschwind, weil's dampft.
Auch wichtig ist die Dachschraege! Ist diese zu flach, so faulen die blaetter auch recht geschwind.
Hatten in Samui ein so zu flaches Vordach, welches wir jaehrlich ausbessern mussten.

Auch faulten die Daecher jener Bungalows, die in der ersten Reihe am Beach standen (Immer schoen Wind) viel langsamer, als die Anderen, welche unter Palmen im Hinterland standen.

LG TW
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Suksabai

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1039 am: 23. April 2014, 23:10:05 »

Nachdem kein Member auf meine Vorlage der pumpenlosen (wartungsfreien) Wasserversorgung angesprungen ist  :'(
moechte ich doch nicht ohne einen gewissen Stolz diese in diesem Forum praesentieren. C--
Die Ausgangslage war die, dass es zwar Wasser aus der oertlichen Leitung gab und gibt, allerdings nur morgens und abends und nach starken Niederschlaegen wird auch nur geliefert nach Begutachtung des "Wassermeisters" (wenn zu trueb, kein Wasser). Wenn es lief, war der Druck ok.
Also, 1000 l Tank gekauft, diesen auf ein ziemlich massives Stahlrohrgestell auf 2 m Hoehe gestellt, verrohrt --> funzt!
Dusche ist zwar keine ausgesprochene "Dreckfraese", aber der Wasserstrahl kommt aus der Duese waagrecht immerhin knappe 60 cm.

Nachahmung bei gleichen Voraussetzungen ausdruecklich empfohlen  }}
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tobi_67

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1040 am: 23. April 2014, 23:21:51 »

Das schaut sehr gut aus! {*

Aber..... hast du keine Angst Legionellen zu züchten?  ???
15 bis 50 Grad warmes Wasser ist Ideal für diese Brut.

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franzi

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1041 am: 24. April 2014, 01:44:26 »

Zitat
Ich denke da an Blechdach ueber Blechdach.

 
 suksabei , diese Idee ist garnicht schlecht, insbesondere wenn zwischen diesen beiden Daechern noch  die Luft zirkulieren kann.
Das innere Dach bekommt sogut wie keine Hitze ab , ausser der normalen Lufttemperatur  }}
Wenn die Luft dazwischen gut zirkulieren kann, dann kuehlt sie sogar.

Die kann nicht zirkulieren, weil sie oben nicht aus kann.

Als untere Lage waeren Sperrholzplatten besser geeignet. Schaut gemuetlicher aus und die haben auch kaum eine Waermeabstrahlung. 4mm Platten genuegen.
In Koh Phangan hatten wir verleimte Bambusplatten, waren aber schwieriger zum zuschneiden (war aber nicht unser Problem), in der Pampa hier im Haus 4 mm Sperrholz und da war es im ersten Stock (Holzbauweise) auch nachdem die Dschags entfernt waren (lagen auf Welleternitziegeln) ohne weiteres zum Aushalten.

Je dicker desto besser (stabiler). Im Bungalow hatte ich furnierte 10mm Spanplatten oben angebracht, die haben aber ziemlich ein Gewicht und sind auch teurer. Da hab ich die Dschags auf den WE Platten erneuert, als sie faul wurden. Weil es gemuetlicher aussah.

Unseren Wassertank, aber nur 500 Liter, hatten wir auf uebereinandergestapelten Betonringen auf 3 Meter Hoehe gestellt. Hoeher bekamen die Arbeiter die Ringe wegen dem Gewicht nicht hinauf. Aber der Druck war, speziell wenn der Tank voll war, ausreichend. 0.4 Bar.

Als Wasser hatten wir nur Grundwasser, oeffentliche Wasserleitung gab und gibt es dort keine.

fr

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« Letzte Änderung: 24. April 2014, 02:44:27 von franzi »
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Herby55

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1042 am: 24. April 2014, 07:14:50 »

Die idee mit den Stahlrohren ist ja an sich nicht schlecht und einfach.
Aber ob man den Schweissnähten bei 1 Tonne Gewicht auf dauer vertrauen kann. --C
Mir sieht das ganze zu Instabil aus da wären mir auch die Betonringe lieber.
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Suksabai

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1043 am: 24. April 2014, 09:03:40 »

@ toby_67
Legionellen sind soweit mir bekannt bei der Wasserbevorratung hierzulande kein Thema, sollte es wirklich mal verkeimen, gibt es Chlortabs.

@franzi
Natuerlich habe ich daran gedacht, dass die Luft oben auskann. Als alter Sparmeister und leidenschaftlicher Recycler will und muss ich das bestehende Blechdach weiterverwenden, Holz waere mir auch lieber, speziell Bambus. Aber das kann ich ja vielleicht spaeter drunterbauen (lassen).

@franzi und Herby55
Die Typen, die mir das gemacht haben, errichteten vor vor ca. 5 Jahren bei einem in der Naehe lebenden Aussie fuer seine Farm einen 5 m hohen Wasserturm 2000 l in der gleichen Bauweise. Den habe ich mir schon vorher angesehen! Und der Schweisser hat immerhin 2 volle Tage gearbeitet, und ich meine wirklich gearbeitet und konnte wider Erwarten wirklich schweissen. Das Ding wird meiner Meinung zumindest mich locker ueberleben.
Allerdings waere die Variante mit den Betonringen wahrscheinlich wesentlich billiger gewesen, die verzinkten Stahlrohre haben 6000 Baht gekostet.  ???
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samuispezi

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1044 am: 24. April 2014, 21:34:37 »


Also ich habe das in Samui so gelöst:

2000 Liter Tank unten, der wird mit Grundwasserbrunnen versorgt, und pumpt automatisch hoch in den zweiten
Tank ebenfalls mit 2000 Liter im selben Stahlgestell aber auf ca. 5m Höhe. ;} wenn der nur mehr eine gewisse Füllmenge hat.

Funktioniert tadellos seit 11 Jahren ;] auch noch nie zusammengebrochen oder umgekippt.
Muss halt ordentlich gemacht sein.

Grüße
Samuispezi }}
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schiene

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1045 am: 26. April 2014, 22:10:41 »

Der Vater meiner Frau hat mittlerweile 17 Büffel und der "Nachtplatz" für sie direkt hinter dem Wohnhaus ist zu klein geworden.
Auch haben sich ein paar Dorfbewohner beim Bunjaiban (welcher sein Schwiegersohn ist) beschwert das es zu stark stinken würde.
Also wird derzeit etwas ausserhalb auf einem Landstück wo die Büffel sonst tagüber stehen ein kleines Haus gebaut damit er sie bewachen kann und sie abends nicht immer ins Dorf treiben muss.









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schiene

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1046 am: 26. April 2014, 22:11:45 »





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joggi

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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1047 am: 27. April 2014, 09:27:50 »

Das ist das schoene an Thailand, man findet schnel eine Loesung,
meist kostenguenstig und macht es einfach.
Und schon ist allen gedient. C--
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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1048 am: 27. April 2014, 10:16:47 »

Also ich habe das in Samui so gelöst:
2000 Liter Tank unten, der wird mit Grundwasserbrunnen versorgt, und pumpt automatisch......
Der Clou bei meiner Lösung ist ja die fehlende Pumpe und ja
Zitat
Muss halt ordentlich gemacht sein.

Bin ganz deiner Meinung [-]
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Re: Hausbau, Leben und Alltag im Isandorf
« Antwort #1049 am: 26. November 2014, 01:34:58 »

Da wir noch ein kleines Häuschen/Bungalow für den Sohn meiner Frau bauen wolle/müssen wurde auf dem von unserem Haus gegenüberliegenden
Grundstück gestern alles platt gemacht und es wird/muss noch mit Erde aufgeschüttet werden.
Ob der Sohn mit Freundin dann das Haus/Bungalow nutzt oder nicht weiß keiner genau da er seine Meinung schneller wechselt wie ich meine Unterhosen  ;)
Ansonsten habe ich immer was wenn Freunde zu Besuch kommen oder meine Frau mal wieder zu laut schnarcht  {:}
Wenn der Bau los geht ist noch offen genau so wie groß er wird.Veranschlagt haben wir so ca. 6000 Euro.

Blick von unserem kleinen auf des große Grundstück über der Strasse







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