Das Fasanenschlösschen und der Leuchtturm MoritzburgEin interessante Geschichte die zeigt das damals schon die Steuern für sinnlose Spielerein der Machthabenden verschwendet wurde.
aus dem Wiki:"Die Errichtung des Leuchtturms und weiterer maritimer Bauwerke am Großteich geschah in Würdigung eines historischen Ereignisses. Anfang Juli 1770 hatten russische Schiffe unter Führung von Alexei Grigorjewitsch Orlow die osmanische Flotte in der Seeschlacht von Çeşme in der östlichen Ägäis besiegt. Als Friedrich August III. den russischen Admiral 1775 in Dresden empfing, erfuhr der Kurfürst aus erster Hand Einzelheiten der Seeschlacht. Davon beeindruckt, ließ er am Großteich nahe dem Jagdschloss Moritzburg eine ganze Küstenlandschaft nachbauen.
Um 1780 entstand so auch eine Hafenanlage mit repräsentativer, von Mauern gefasster Anlegestelle, steinernen Pollern und einer Mole, auf der der Leuchtturm gebaut und Kanonen aufgestellt wurden. Außerdem ließ der Kurfürst für die Nachstellung der Schlacht auf dem Großteich mehrere Kriegsschiffe nachbauen. Der Leuchtturm war somit faktisch Teil der Kulisse eines großen Freilichttheaters, bis die Festivitäten zu Beginn der Koalitionskriege eingestellt wurden.
Der Turm gilt als zweitältester Binnenleuchtturm Deutschlands nach dem Mangenturm in Lindau am Bodensee; er ist mehrere Jahrzehnte älter als beispielsweise der Heliosturm in Köln-Ehrenfeld und der Neue Lindauer Leuchtturm.
Für die Navigation von Schiffen hatte der rund 400 Kilometer von der nächsten Küste (Ostsee bei Usedom) entfernte Moritzburger Leuchtturm freilich nie eine Bedeutung. Die Distanz zum gegenüberliegenden Ufer des Großteichs bei Bärnsdorf beträgt kaum mehr als 500 Meter, ein derart hohes Schifffahrtszeichen ist dort folglich unnötig."
Tatsächlich lies man auch nachts das Ufer mit Fackeln und Feuern beleuchten und beschoss die Schiffe.Jeder Treffer wurde mit einem Orden für den Schützen belohnt
Das FasanenschlösschenDer Name kommt von der neben dem Schloss liegenden grossen Fasanerie


der Leuchtturm
