Für unsere weniger Sprachkundigen hier die deutsche Übersetzung des obigen Abschnitts:
1. General Sathien hat die Todsünde begangen, sich gegen seinen Vorgesetzten zu stellen, der als Minister auch das verfassungsmäßige Mandat inne hat, jeden zu ernennen, den er für eine Zusammenarbeit für geeignet ansieht
2. Als sich General Sathien für den Posten des Ständigen Sekretärs bewarb, drängte er seinen Freund im Kommandostab der thailändischen Streitkräfte, den ehemaligen Stellvertretenden Ständigen Sekretär und bis gestern geschäftsführenden Ständigen Sekretär General Whitwat, ihm zu dieser Stelle zu verhelfen
3. General Sathian und seinen beiden Kollegen steht es nicht zu, sich in einem Brief über seinen Vorgesetzten hinweg mit der Bitte um Absprache an die Premierministerin zu wenden - es scheint ihm ja nicht einmal die Tragweite dessen bewußt zu sein
4. Sich an General Prem und General Surayuth, beide Geheime Berater des Königs, zu wenden, um seinem Freund den Rücken zu stärken, ist in dem seit dem Putsch herrschenden politischen Klima ausgesprochen unsensibel
5. Anders, als in der Bangkok Post dargestellt, ist General Thanongsak kein Mann Thaksins. Er diente zuvor als Kommandeur der 3. Armee mit Aussichten auf eine weitere Beförderung
6. Daher entschied er für sich, daß der Posten des Ständigen Sekretärs für ihn am geeignetsten sei, denn höher könne er nicht mehr kommen
7. General Prayuth hätte lieber General Dapong als nächsten Ständigen Sekretär, um Einigkeit zu schmieden zwischen dem Kommandeur der 3. Armee und dem Ständigen Sekretär
8. General Sukumpol ist enttäuscht, daß er als ziviler Vorgesetzter des Militärs einer demokratischen Regierung von einem Mann Widerstand entgegengesetzt bekommt, den seine Partei letztes Jahr befördert hat, um einen guten Job zu machen