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Autor Thema: Aktuelle Meldungen aus China  (Gelesen 237579 mal)

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hmh.

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #180 am: 28. Mai 2013, 22:44:31 »

@.derbayer. Die "Gretchenfrage " : wie bitte ?

Du verwechselst etwas. Mein reingschmeckter fränkischer Landsmann zitierte Schiller, ich hoffe, daß er das Gedicht mindestens so gut kann wie der:
Peter Frankenfeld: Die Bürgschaft  :]

Die "Gretchenfrage" ist die nach der Religion im Faust von Goethe.  :)
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dart

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #181 am: 02. Juni 2013, 06:55:02 »

Die Horror-Monate eines Deutschen in Beijing No. 1

Schuldlos musste Nils Jennrich 127 Tage im chinesischen Gefängnis verbringen. Ein Albtraum, der ihn 16 Kilogramm Körpergewicht kostete und zeigt, wie weit die Volkspublik vom Rechtsstaat entfernt ist. ...


http://www.welt.de/politik/ausland/article116723494/Die-Horror-Monate-eines-Deutschen-in-Beijing-No-1.html
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namtok

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #182 am: 05. Juni 2013, 14:23:05 »


Exakt 25 Jahre nach dem Massaker am Tiannamen Square hört man im Land davon nichts mehr -  diese Fotomontage mit der "Hongkong -Ente" schaffte es jedoch die Bilderkennungssoftwarezensur zu überlisten:



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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

Bruno99

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #183 am: 06. Juni 2013, 07:28:44 »

Es geht hiermit weniger um eine akteulle Meldung als um eine Dok ueber ein Dorf im Hinterland Chinas welches durch das Regierungsprogramm urbanisiert wird.

Hochhaeuser verdraengen die einfachen Behausungen der Farmer, Kulturland muss dem Fortschritt weichen

http://www.srf.ch/player/tv/dok/video/dok-vom-05-06-2013?id=8dcbaa10-af43-4c6f-8183-5f3e72d01c5b
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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

.derbayer.

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Re: Aktuelles über China
« Antwort #184 am: 06. Juni 2013, 12:52:00 »

Immer wieder kann man Berichte lesen oder sehen,  in denen die stillen Aktivitäten Chinas in aller Welt  beleuchtet werden.
Heute erst konnte ich wieder einen sehr beeindruckenden und gut recherchierten Bericht darüber auf TV phoenix sehen.
Zusammengefasst kann einen das schon ungemein beeindrucken und die Konzepte sind klar und deutlich.
In vielen Bereichen schon sehr weit fortgeschritten, denn China „markiert“ seine Interessengebiete nicht wie einst die USA mit Militärbasen,
sondern China macht das sehr still, sehr schweigsam, und sehr effektiv.

Allseits glaubt noch jeder Weltmacht Nummer 1 sei noch immer die USA.
Ja, militärisch vielleicht.


Aber ansonsten ist das bereits vorbei!


Hier einige Fakten.

Ohne China wären die USA bereits Pleite!  
Alleine den Chinesen schulden die USA  über 1, 4 Billionen Dollar  das sind 1400 Milliarden ! Und es werden Tag für Tag mehr.
Die USA hängen bereits  total am Tropf der Chinesen.
Und in Europa sieht es auch nicht anders aus: die Schulden die die europäischen Länder per Anleihen haben (incl. Deutschland) sind großteils auch im Besitz  Chinas.
Ohne die Geldspritzen der Chinesen sähe es in Europa noch kritischer aus, und wäre manches Land Pleite !

Und was den Warenmarkt angeht hat China schon die USA übernommen und überschwemmen die USA mit billigen Konsumartikeln, selbst das iPod produzieren sie den Amis.
Und nicht nur die USA, auch Europa ist Empfänger, denn China ist mit weitem Vorsprung  der übermächtige Konsumwarenhersteller und Lieferant  der Welt.
Erst recht in den Ländern der 3. Welt, insbesondere in Afrika kann man sich europäische oder amerikanische Waren kaum leisten.
Diese Lücke füllt wer ? Die Chinesen natürlich mit dem Billigschund den sie andernorts nicht loswerden. Das ist für Afrika immer noch gut genug.

Aber solange wir ihnen die modernsten , schnellsten noch größeren noch effektiveren noch rentableren Maschinen zur Herstellung dieser Waren liefern,
werden wir auch mit deren Waren überschwemmt werden und mehr und mehr zum Empfänger als zum Hersteller von Waren.

Chinas stille und unsichtbare Aktivitäten sind genauso immens wie die bisher geschilderten.
In chinesischem Besitz  sind die größten Vorkommen an „seltenen Erden“. Diese werden gerade für die bei uns hergestellte Hochtechnologie benötigt.
Seltene Erden sind weitaus teurer als Gold ! China hat die Preise dafür permanent in die Höhe getrieben und nützt sein Monopol nun gerne aus.

Daneben verfolgt China eine ganz andere Politik:
Kaum daß die Afrikaner die Kolonialisten los haben, kamen sozusagen die Chinesen zur Hintertüre herein und haben deren Platz eingenommen.
China bietet keine Entwicklungshilfe an, die dann in irgendwelchen Kanälen verschwindet, bis neue kommt, nein China macht es anders.
Man baut Straßen, Großprojekte wie Staudämme usw. und als Gegenleistung
läßt man sich diese Projekte mit alleinigen  Schürfrechten oder der Lieferung von Rohstoffen bezahlen.
Auf diese Weise  hat sich China in Afrika eine Fülle von Rohstoffen bereits gesichert und kontrolliert bei vielen wichtigen Rohstoffen bereits den Weltmarkt zu über 50 %
Den Chinesen kommt dabei die auch in Afrika weit verbreitete „Backschisch“ Mentalität entgegen, in der sie selbst Meister sind.
Da tun sich Anlagenbauer oder Straßenbauer aus Deutschland schwer.
Zudem kommt etwas anderes dazu; die Verträge werden nicht von chinesischen Firmen gemacht , sondern von der Politik.
Die Politik vergibt die Aufträge dann an chinesische Firmen. Bezahlt werden diese Firmen nicht vom Auftraggeber, sondern vom chinesischen Staat,
und der wiederum holt sich aus Mangel an Masse des afrikanischen Staates das Recht,  diesen oder jenen Rohstoff  auf soundso viele Jahre abbauen zu dürfen.

All das wäre mit Hoch und Tief oder mit der Strabag nicht zu machen.


Sind keine Rohstoffe vorhanden, läßt sich China mit Land entschädigen!
Nicht irgendein Stück Land, sondern beste Ackerböden.
Damit verfolgt China das  Ziel den wachsenden Nahrungsmittelbedarf  auf fruchtbaren feldern außerhalb des eigenen Landes herzustellen.
China ist inzwischen zum größten Landbesitzer der Welt  außerhalb des eigenen Landes aufgestiegen.  
Riesige Landstriche in Afrika sind bereits unter Bewirtschaftung  chinesischer  Agrargroßunternehmen.

Aber das sind noch nicht alle Aktivitäten.

Fehlt noch Südamerika auf der Karte.
Südamerika scheint auserkoren die Kornkammer Chinas zu werden. Schon jetzt bezieht China ungeheuere Mengen davon.


Damit das in Zukunft besser funktioniert, bauen die Chinesen derzeit dort den größten Hafen der Welt.
Denn eine Lektion beherrscht China :  der Warenverkehr muß funktionieren! Und dazu gehört ein entsprechender Hafen , auf dem das alles machbar ist.
Er hat schon seinen Namen weg : „Brücke nach China“.  
Es ist ein wahnsinniges Projekt, mit dem der Warenverkehr von und nach Südamerika  abgewickelt werden soll.
Zur Relation: er soll bereits zu Anfang doppelt so groß werden wie Europas größter Hafen : Rotterdam .
Mit den modernsten Hafenanlagen in ungeahnter Größe. Gebaut von wem ?

Von den Chinesen.

Und wer meint daß sich China damit zufrieden gibt?  Mit Sicherheit nicht.
Europäische  Unternehmen sind derzeit günstig zu haben, denn was einst mit Grohe  (Edel-Marktführer bei Sanitärinstallationen, Wasserhähnen)  
zaghaft begann, ist nicht ad akta gelegt.

Kapital ist in China genug vorhanden, die DAX-Unternehmen komplett aufzukaufen und nächste Woche die in England.

Die Gelbe Invasion ?
Sie ist längstens mitten unter uns, man merkt es nur nicht !

Schönen Tag drüben in Thailand!
« Letzte Änderung: 06. Juni 2013, 12:59:08 von .derbayer. »
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----   Lieber sinnvoll schweigen als gedankenlos schwätzen.  ----

Es gibt kaum etwas Besseres, als mit einem Freund über ein interessantes Thema zu schweigen.

jock

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #185 am: 07. Juni 2013, 12:39:37 »

@.derbayer.

Ein hoechst eindrucksvoller Bericht,der geeignet ist,einem die kalten
Schauer ueber den Ruecken laufen zu lassen.

Eigentlich sollte darauf @AS2000 antworten.Ein Mann der ueber profunde
Kenntnisse,auf dem Gebiet der Wirtschaft,Waehrung u.s.w.,verfuegt.

Da er es bisher nicht gemacht hat,gebe ich mich her,mich der Laecherlichkeit
preiszugeben,um mit einigen Anmerkungen zu versuchen,die Giftzaehne zu
relativieren.

Der Bericht vermittelt den Eindruck,dass da ein Riese auf verschieden Feldern
unterwegs ist,der durch nichts zu stoppen ist.

Das hatten wir im Laufe der Geschichte schon einige Male.Die Reiche Dareius I,
Alexander des Grossen,das roemische Reich bis hinauf zum 1.000 jaehrigen
konnten sich nicht auf Dauer halten.

Waren damals die Interessen auf Landmassen konzentriert,sind es heute wirtschaftliche.

Und da ist China in den letzten Jahrzehnte auf einer Ueberholspur.

Aber jede Medaille hat auch eine Rueckseite.Die Exportstatistik Chinas ist eindrucksvoll.
Schaut man genauer hin,stellt man fest,dass die Produkte minderwertig sind und unter
ausser Achtlassung von humanen Arbeitsbedingungen und ohne Beruecksichtigung von
Umweltfaktoren,hergestellt werden.

Die gebunkerten US-Dollarguthaben,sind schnell weg,wenn die Exportindustrie zu stottern
beginnt.Bei der Solarindustrie wehren sich ja schon die EU,indem sie Strafzoelle verhaengt.
Wer sagt denn,dass diese Zoelle nicht auch auf andere Industrieerzeugnisse - Made in China-
angewandt werden ? Wie lange kann China die kuenstliche Niederbewertung des Yuang auf-
rechthalten ?

In dem Bericht ist breiter Raum,den Aktivitaeten Chinas in Afrika eingeraeumt.

China nuetzt hier ein Vaakum,dass Europa hinterlassen hat.Eine aktive Politik der Europaer,
ist dort,wo sie feststellbar ist,noch immer von einer gewissen Kolonialherrenpolitik (Frankreich)
getragen und stoesst natuerlich,die Eliten der Afrikaner vor dem Kopf.
Die chinesische Politik verfolgt in Afrika das Ziel,sich Natueressourcen zu sichern,indem
sie Infrastrukturinvestitionen vornimmt um den Export dieser Ziellaender reibungslos
ablaufen lassen zu koennen.
China mischt sich dafuer nicht in die inneren Angelegenheiten dieser Laender ein und ist an
einem Abbau der Armutsfalle  der Nichteliten kein bisschen interessiert.Das geht soweit,
dass die Auftragsvergaben zu 70 % chinesischen Firmen,zufaellt.

Das laueft solange fuer China gut,bis vielleicht ein afrikanschischer "Chavez" ans Ruder
kommt,die Vertraege kuendigt und alle Investitionen verstaatlicht.

 Fuer Angola,Suedafrika,Nigeria und dem Sudan,ist China ein wichtiger Handelspartner
geworden.Die Exportgueter beschranken sich aber in erster Linie auf Erdoel und Erze.
Der Nahrungsmittelexport wird kaum ein nenneswertes Niveau erreichen,da er von den
klimatischen Bedingungen im Erzeugerland und Essensgewohnheiten  der Chinesen abhaengt.

Der groesste Hemmschuh,dass China die Weltherrschaft antritt,liegt in China selbst.

Diese gewaltigen Menschenmassen,werden es nicht fuer immer zulassen,dass relativ
Wenige vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren.Solange zig Millionen armer Bauern,
zig Millionen Wanderarbeiter,zig Millionen "Arbeitsbienen" in Fabriken schuften und deren
soziales Umfeld sich nicht verbessert,tickt in der chinesischen Gesellschaft eine Zeitbombe,
die wenn sie explodiert,fuer geraume Zeit Weltherrschaftsplaene,aus dem Focus verschwinden
laesst.

Also ein wenig koennt ihr noch gut schlafen,drueben im Alten Europa !

Jock
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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #186 am: 07. Juni 2013, 16:42:19 »

Lieber Jock,

das hätte ich auch nicht besser schreiben können. Und es stimmt schon, auch in China wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

Was von den meisten unterschätzt wird, China hat weit mehr als eine Milliarde Einwohner und da ist dann alles um Dimensionen grösser als uns vertraut. Nehmen wir einfach mal an, China habe eine Arbeitslosenquote von 3%, dann sind das mehr als 30 Mio. Menschen.

Lt. Wikipedia spielt China beim Bruttosozialprodukt pro Kopf so in einer Liga wie Tunesien, die Dominikanische Republik Jamaika. Auch wenn Chinas Städte glänzen, es ist also immer noch ein armes Land.  

Allerdings, in den letzten 10 Jahren hat China gewaltig zugelegt. So ist auch eine recht zahlreiche Mittelschicht entstanden. Ich empfehle mal:
 
http://www.wiwo.de/politik/ausland/wohlstand-chinas-mittelschicht-entdeckt-den-konsum/6895698.html

Das Bild von den relativ wenigen, die von dem wirtschaftlichen Aufschwung profitieren, denen darbende Massen gegenüber stehen, stimmt so nicht.

Im April war ich 4 Wochen lang in China und habe mit dort mit vielen jungen Chinesen unterhalten. Für die war die „soziale Spaltung" des Landes kein Problem. Solange Chinas Wirtschaft weiter wächst, wird die Zahl der Armen weiter abnehmen. Die wussten auch aus der Erfahrung ihrer Eltern, Gleichheit bedeutet vor allem, gleich arm. Das ist natürlich nicht repräsentativ, diese jungen Leute waren gut ausgebildet und sprachen in aller Regel ein ausgezeichnetes Englisch.

Mit anderen Worten, wirtschaftliches Wachstum ist für China Pflicht!

Das Problem Chinas ist seine Landwirtschaft. Große Teile des Landes sind gebirgig oder sehr hügelig. Geht dort Landwirtschaft, dann nur, wenn Terrassen gebaut werden. Das aber wiederum heißt, der Einsatz von Maschinen ist nur sehr sehr eingeschränkt möglich. Felder, nur so breit, dass von den Rändern aus Unkraut gejätet werden kann.

Hinzu kommt, viele Teile des Landes sind sehr regenarm. Peking z.B. zapft heute bereits fossiles Grundwasser an.

So wird dann in China vielfach Ackerbau mit Methoden betrieben, die jedem Kleingärtner ganz vertraut sind. Bilder, wie wir sie z.B. aus den USA kennen, eine Kolonne von vielen Mähdreschern erntet riesige Felder ab, wird es aus China nie geben.

Dass man mit einer solchen Landwirtschaft auf Dauer keinen Blumenpott gewinnen kann, ist leicht einsichtig. Und so ist dann auch die Ein Kind Politik Chinas, die 1979 begann, verständlich. Erst wenn es nicht mehr notwendig ist, solche Grenzböden zu bewirtschaften, können die Masseneinkommen substantiell steigen.

Um die Größenordnung dessen zu verdeutlichen, was da gerade abläuft, derzeit wird damit gerechnet, dass die Bevölkerung Chinas bis 2033 auf 1,5 Mrd. Menschen anwachsen und dann auf 1 Mrd. sinken wird.

Also, China hat noch auf geraume Zeit vor allem mit sich selbst zu tun!

Alleine den Chinesen schulden die USA  über 1, 4 Billionen Dollar  das sind 1400 Milliarden! Und es werden Tag für Tag mehr.

Na und? Herzliche Grüße aus Griechenland!



« Letzte Änderung: 07. Juni 2013, 16:58:44 von arthurschmidt2000 »
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dart

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #187 am: 07. Juni 2013, 18:35:12 »

Ein herzliches Danke an derbayer, jock und as2000 für eure interessanten Posting.

Mal wieder einiges dazu gelernt. ;}
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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #188 am: 07. Juni 2013, 19:24:00 »

Ich vergaß zu erwähnen, dass Deutschland China mit Fahrzeugen der Marken Audi, BMW und Mercedes überschwemmt. Fahrzeuge der Marke VW werden im Lande selbst produziert und sind im Straßenbild auch sehr häufig anzutreffen.

Deutschland exportiert (als einziges EU Land) wertmäßig mehr nach China, als es von dort bezieht.

In Deutschland wird beklagt, dass die Energiewende doch recht teuer wird. Aber statt sich zu freuen, nun Teile dafür billig aus China beziehen zu können, werden Strafzölle gefordert. Wären das Thai, hätte ich gesagt, die sind so.

Aber ich verstehe schon, wenn Deutschland einen Außenhandelsüberschuss von rd. 210 Mrd. Dollar (2012) erzielt, dann ist das in Ordnung. Das sichert ja schliesslich Arbeitsplaetze. Erzielt China dagegen einen Aussenhandelsueberschuss in Hoehe von rd. 202 Mrd. Dollar (2012), wird von der gelben Gefahr gesprochen.

 Ich bin wohl in den falschen Film geraten! 

« Letzte Änderung: 07. Juni 2013, 20:00:19 von arthurschmidt2000 »
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samuispezi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #189 am: 07. Juni 2013, 20:11:35 »


wobei der Film ja eventuell auch nachbearbeitet wird.

China droht nämlich genau auf die Deutschen Prämiumfahrzeuge Importzölle als Gegenzug von Europäischen Zöllen auf Solarmodule.

Es fängt also bald wieder an mit Gegensteuerungen auf Globalisierungsgelüste. C--

Grüße
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Josef

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #190 am: 07. Juni 2013, 21:44:53 »

@AS2000

nach meiner Info. hat sich Hosenanzug gegen einen Sonderzoll auf Solarzellen ausgesprochen....
die frei gewählten Hochkommissare haben sich dagegen entschieden. Eine Reaktion aus Berlin ist nicht bekannt.
Für mich stellt sich die Frage; für was benötigen wir die in Berlin noch ??

Gruß aus dem wunderschönen, sonnigen Norden (früher Deutschland)
Josef 
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jock

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #191 am: 07. Juni 2013, 22:05:55 »

@Josef

Wenn du dir den Beitrag von AS2000 nochmals durchliest,wird dir auch
klar,warum sich die deutsche Regierung gegen einen Strafzoll auf Solar-
zellen ausgesprochen hat.

Ich habe den Eindruck,dass  sich das Ganze nicht zu einem Handelskrieg ent-
wickeln wird und man versuchen wird,sich gegenseitig nicht allzu weh zu tun.

Strafzoelle auf Weine aus der EU sind hinzunehmen und bei den deutschen
Autos,mein Gott !

Die fuehrenden Marken produzieren ohnehin bereits in China und werden wohl
nicht betroffen sein.

Einzelstuecke,die in den Design-und Tunningschmieden veredelt  und erst
danach nach China exportiert werden,haben ein derartiges Prestige,dass sie
die  interessierte Kaeuferschicht,kaum abschrecken werden,mag der Zoll noch
so hoch sein.

Jock
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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #192 am: 07. Juni 2013, 22:23:05 »

Zitat
Die führenden Marken produzieren ohnehin bereits in China und werden wohl
nicht betroffen sein.

Dann hilf mir doch mal bitte weiter und lass mich wissen, wo z.B. Audi, BMW und Mercedes in China produziert werden.

Der Autoexport aus Europa nach China brummt: 2011 gingen laut ACEA knapp 545.000 Pkw im Wert von mehr als 17 Milliarden Euro nach China, knapp ein Fünftel der europäischen Autoausfuhren in alle Welt.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/handelsstreit-china-droht-mit-zoll-gegen-europas-autos-a-904435.html
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jock

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #194 am: 08. Juni 2013, 05:03:12 »

s@AS2000

Mercedesfabrik in Peking                           mit MC E-Klasse
                                                                          C-Klasse
                                                                          X-204


BMW-Fabrik in Shenvang                                      5er -Klasse
                  in Tiexi                                              3er-Lasse
                                                                           X/1


Audiwerk in Changchun                                         A 4
                                                                           A 6
                                                                           Q 5
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