In München beispielsweise bereitet einem "Geringverdiener" bereits der Mietpreis
für eine Wohnung enorme Schwierigkeiten (ein kleines Appartement locker 600 Euro).
-> 400 Euro zum Leben; davon sind noch Nebenkosten
(Strom, HEIZUNG usw.) zu bezahlen.
Nun wohnst du zwar, hast aber noch kein Fahrzeug (außer
einem Radl -> bei Regen und im Winter nicht wirklich angenehm).
Also: mit eher geringem Einkommen (Rente, Pension usw.) ist es
in Thailand doch wesentlich einfacher, einen gewissen Standart zu
halten.
Nicht nur im Isan oder im Norden (schöne Häuschen mit Garten unter 10.000 Baht),
auch im Seebad gibts -etwas weiter weg vom Strand- nette Bungalows mit kleinem Garten für 15.000 Baht.
Wenn man nun nicht ständig Farang-Importware im Kühlschrank hat, sondern
(eben auch saisonell gewählt) einheimische Produkte am Markt kauft, sollte es DEUTLICH günstiger
bei einem ebenso deutlich höheren Lebens- bzw. Wohnstandart sein, in TH zu leben.
Aber klar, wer auch hier nicht auf griechischen Vollfettyoghurt (großer Becher für 240 Bath), Salami aus Venetien
und Schokolade aus der Schweiz verzichten kann/will, der muss tiefer in die Tasche greifen...
Diese Produkte konsumiere ich schon auch ab und an - aber sie sind definitiv kein "Muss" und würden bei
einem finanziellen Engpass leichten Herzens gestrichen.
