Wolfram hat erwaehnt,dass die angefuehrten Beitraege auch wichtig sein
koennen,wenn jemand sich mit der Absicht traegt nach Thailand zu uebersiedeln.
Ich will hier anschliessen und fuer diejenigen zwei andere Aspekte zur Sprache
bringen die man nicht ausser Achtlassen soll.
Zunaechst sollte man sich kritisch fragen,ob man genetisch mit einer moeglichen Krankheit
vorbelastet ist,die im Laufe der Zeit akut werden kann.
Danach entscheidet sich,wo man den Wohnort waehlt.
Einem,dessen Familienangehoerige an Herzinfarkten gestorben sind,ist anzuraten,
dass er sich nicht im abseits gelegenen Dorf niederlaesst sondern eher in die Naehe zu
einem Krankenhaus zieht.
Ist man einmal hier,geniesst man das Nichtstun.2,3 Monate lang die Seele baumeln lassen,
davon hat man ja jahrelang getraeumt.
Aber danach wird es langweilig und der Tag hat ploetzlich 48 Stunden,die nicht vergehen.
Das staendige Beisammensein mit der Partnerin,stellt bald mal die Beziehung auf dem
Pruefstand,ausser man hat ein Steckenpferd,das man auch in Thailand reiten kann.
Der Kauf von deutschsprachigen Buechern endet bei Romanen von Konsalik,die man
sich vielleicht in der Buecherecke des oertliche Ressort beschaffen kann.
Ein groesserer Hindernis tut sich auf,wenn man gewohnt ist,dann und wann eine Oper
oder ein Konzert zu besuchen.Ausser einem fallweisen Carabao-Auftritt in der 60 Km weit
entfernten Provinzhauptstadt,findet sonst nichts statt,wenn man im Busch lebt.
Kurz,man sollte in der Lage sein,sich selbst zu beschaeftigen,als einfach auf den Tod
zu warten.
Ein guter Rat noch zum Schluss:
Wenn es moeglich ist,sollte man nicht gleich alle Bruecken nach Zuhause abbrechen, sondern
damit rechnen,dass das Abendteuer Thailand auch schief gehen kann.
Jock