@ Princo und Seeteufel:
Ja, natürlich...

Wie konnte ich diesen Aspekt außer Acht lassen...
Da ist Princo eh noch moderat und berücksichtigt lediglich die Mia
- meist hängt aber an der irgendwo auf dem Land noch eine ganze Sippe dran...
Das geht im schlimmsten Fall von der rückenkranken Mutter über den Alkoholikervater, vom
überschuldeten (aber glückspielsüchtigen) Bruder über die sitzengelassene Schwester mit Baby,
vom kranken Wasserbüffel bis zur ausgefallenen Ernte wegen Trockenheit oder viel Regen.
Es gibt kaum eine tränenrührige Story, die ich (natürlich hauptsächlich von weiteren Expads - aber auch durch Bücher/Internet)
nicht schon gehört habe

. Gestern erst kam eine Anfrage aus Lampang an einen hier lebenden Farang;
(natürlich über die Thai-Partnerin): "der Zaun ums Grundstück müsse erneuert werden" -aber es sei keinerlei Geld dafür vorhanden

.
In meinem privaten Bereich kommen kaum noch Anfragen; seit 7 Jahren ist (fast) Ruhe...
(in den ersten Jahren habe ich schon auch finanzielle Unterstützung für die Familie geleistet - aber schnell festgestellt,
dass es sich um ein Fass ohne Boden handelt. Alles hoffnungslos, kein Hirn. Jedes Projekt ging den Bach runter,
keinerlei Fähigkeit zum Planen, Sparen oder sinnvoll Wirtschaften...
Also folgte bald der Beschluss: Geldhahn zugedreht und fertich. Natürlich gab es diesbezüglich einige heiße Diskussionen.
Selbstverständlich ist dies nicht immer so ! Bestimmt hat so mancher Farang (wohl auch das ein- oder andere Mitglied) eine Thai-Ehefrau
mit einem supernetten Familienanhang, der fleißig und erfolgreich wirtschaftet, niemals um Geld ansucht und gegebenenfalls sogar den Farang finanziell unterstützt

.
Nur - wenn ich mir die Geschichten aus dem richtigen Leben hier so ansehe - weitaus häufiger hört man die andere Version.
Selbst ein ganz lieber Australier, der seiner Thai-Ehefrau so gut wie jeden Wunsch von den Lippen abliest, eröffnete mir mal nach 3 Bier: "Ich bin
so froh, dass sie keine lebenden Verwandten mehr hat - somit kommen von dort auch keine finanziellen Forderungen".
Bevor nun großes Heulen und Zähneknirschen auftritt
-> nochmals: Glückwunsch an alle Farangs, die glücklich mit einem Thai-Partner zusammenleben
und mit keinerlei finanziellen Forderungen / Erwartungen des Familienclans konfrontiert werden.
Es sei denn, der Farang bezahlt von seinem Geld gerne für Andere... dann passt es ja auch

.
@ Bruno
Wie du es machst -> gute Idee und funktioniert (bei dir)

Ähnlich habe ich es schon mal versucht, allerdings wurden keine Schuhe/Klamotten gekauft oder etwas aufs Konto gebucht,
sondern das "überschüssige" Geld ging ständig komplett an die Familie

.